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Abrechnung Hagel nach Gutachten DEVK

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    • Abrechnung Hagel nach Gutachten DEVK

      Hallo liebe Campingfreude,

      natürlich ist das Thema Hagel schon bereits mehrfach diskutiert worden. Leider habe ich nicht viel zu Thema 75% Abrechnung der fiktiven Kosten gesehen.

      Unser Fend Saphir ist jetzt genau 2 Jahre alt, es wurde damals der alte Vertrag geändert und an den neuen WoWa angepasst. Leider wurde niemals von dieser Regelung erwähnt, selbst als ich beim Vertragsabschluss darauf hingewiesen habe, dass ich gerade die Elementarschäden gut absichern möchte.

      Vor einigen Tagen haben wir mit Erschrecken einen Hagelschaden auf dem Wowa festgestellt, nach dem Gutachten wären es ca. 3900 Euro Reparaturkosten. Nachdem wir hin und her überlegt haben und die Reparatur eigentlich nicht unbedingt notwendig ist, wollten wir nach dem Gutachten abrechnen. Ups wurden es aus den 3900 Euro nur ca. 2300 Euro (-Mwst, -150 SB und davon nur 75%) .

      Da ist ja der Wertverlust an einem fast neuen Wohnwagen viel größer.

      Was sollen wir nun machen? Wir würden das auch beseitigen lassen, wenn es nicht noch größere Schäden mit sich bringt.

      Weist jemand seit wann die Regelung bei der DEVK gilt? Was ist wenn ich den Schaden gar nicht abrechnen lasse?
    • Bei der DEVK seit 7/2013
      Wenn du gar nicht abrechnest, bekommst du gar nichts. Ganz einfach.
      Am falschen Ende gespart. Nun Beweis mal, dass du das so nicht wolltest. Wenn du darauf hingewiesen hast, müsste ja irgendwo etwas stehen. Machen mittlerweile recht viele Versicherer.
      Lass reparieren und gut.
      Grüße aus de(r) Pfalz

      l---L--OlllllllO¬
      =~~~==oo==
      ()_) ()_)--{}-)_) & :0-0: = :ok
    • Wo soll ich das denn machen lassen. Habe heute die Anfrage an Fend geschickt, es besteht ja noch 3 Jahre Dichtigkeitsgarantie. Ohne Rücksprache mit Fend kann ich das bestimmt nicht machen lassen.

      Da ich eine Vorversicherung dort hatte, müssen sie uns nicht über solche Änderungen informieren? Oder verstehe ich etwas falsch. Sieht doch nach arglistigen Täuschung aus.
    • fedka schrieb:

      Sieht doch nach arglistigen Täuschung aus

      Nö, du unterschreibst ja, dass du die AGBs (keine Ahnung wie die bei der Versicherung heißen) gelesen und akzeptiert hast.
      2013: Südseecamp; Marina di Venezia, Camping Seßlach, Camping Breznik
      2014: Südseecamp, Rhön-Camping-Park, Marina di Venezia
      2015: Camping Main-Spessart-Park, Rhön-Camping-Park, Marina di Venezia, Camping Schlosshof (Lana)
      2016: Schlosshof (Lana), Marina di Venezia (schon gebucht und zugesagt)

      2017: Schlosshof (Lana), Parkcamping Lindau, Marina di Venezia
    • Vertragsabschluss
      Nun, der Terminus ist korrekt.
      Es gibt bei der Versicherung allenfalls eine Anpassung der Versicherungssumme,. ansonsten
      schließt du immer einen neuen Vertrag zu den aktuellen bzw. mit neuen Vereinbarungen und
      zu neuen Bedingungen ab.
      Unterschrieben hast du sicherlich auch das Beratungsprotokoll (oder wie das genau heißt).
      Und wozu soll die Versicherung dir die vereinbarte SB erlassen und dir MWSt geben, die du nicht bezahlen mußt
      und auf den mit dir vereinbarten Abschlag verzichten ?
      Eine Versicherung ist immer auch eine Solidargemeinschaft, in der andere Beitragszahler dir Geld geben.
      Die Freisetzung der Atomkraft hat alles verändert außer unserer Denkweise.
    • Ja, stimmt alles. Leider endet das mir zur Unterschrift vorgelegte mit Punkt 2.2. und nicht mit 2.7 wo das Wesentliche steht. Scheinbar muss man sich heut zu Tage die Versicherungsbedingungen selbst besorgen. Jetzt ist es auch egal.

      Daher VORSICHT für alle Anderen!!!

      Die Höhe der Beiträge richtet sich auch nach dem Neuwert und nicht nach 75%. Was bei der Abrechnung von solchen Schäden scheinbar keinerlei Rolle spielt aber ein wesentlicher Wertverlust darstellt.

      Wir werden versuchen das Ding zu reparieren und danach die Versicherung wechseln. Nochmal mache ich das nicht mehr mit.
    • Hallo fedka,
      soweit ich weiss, kannst du dich kostenlos von einem Anwalt beraten lassen wenn du ADAC Mitglied bist.

      Ich habe gerade einen Hagelschaden mit der HUK abgerechnet, Gutachtensumme minus Selbstbeteiligung und MwST. Die 75% Regelung kannte ich noch nicht. Auch die Reparaturkosten erscheinen mir sehr niedrig.

      Hör mal was Fendt sagt, auch zu den geschätzten Kosten.

      Alles Gute
      Gruß Helmut
    • Ich würde reparieren lassen, kommt dann für die Versicherung halt noch teurer und ich habe wieder einen verkaufsfähigen Wohnwagen.
      Es grüßt Euch der Cola Trinker Torsten

      Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.
      Adolph Freiherr Knigge


      Mithilfe und Rückmeldung erwünscht: Mögliche Auflastungen bei Hobby
    • Hallo und danke für die Rückmeldungen,

      in diesem Fall sehe ich leider nur Nachteile für uns. Die Auszahlung steht nicht unbedingt mit dem Wertverlust in Verhältnis. Daher liegt keinerlei ein wirtsch. Vorteil für uns vor.

      Dann hätten wir bereits einen Schaden i.H.v. "3.900 Euro" abgerechnet und bei einem größeren Schaden nur die Differenz bzw. nach DEVK wieder nur 75 % bekämen. ?( Leider muss man auch bedenken, dass auch bei uns in Deutschland mehrmals im Jahr hagelt. :xwall:

      Deshalb würde ich auch besser reparieren lassen. Das ist aber scheinbar nicht so einfach. Fend verwies uns auf den Fachhändler und es könnte sogar eine Werksinstandsetzung auf uns zu kommen. Es ist leider alles nicht gerade um die Ecke.

      Hat das schon jemand mitgemacht?

      Was ist wenn wir die Dellen selbst beseitigen?
    • Lurch Peter Hansen schrieb:

      Cola Trinker schrieb:

      .... kommt dann für die Versicherung halt noch teurer ....
      Noch teurer ?
      Verglichen womit ?


      Verglichen mit dem ursprünglichen Gutachten. Seltenst wird die Reparatur günstiger sein als das Gutachten vorher gesagt hat - im Gegenteil. Meisst sind diese Gutachten bei Kaskoschäden doch "Gefälligkeitsgutachten" um einen möglichen Auszahlungsbetrag möglichst gering zu halten. Die tatsächlichen Abrechnungssummen bei Reparatur, insbesondere was Lohnverrechnungssätze, Materialkosten etc betrifft, sind wesentlich höher. Meine Erfahrung.
      Es grüßt Euch der Cola Trinker Torsten

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    • sorry, aber das

      Lurch Peter Hansen schrieb:

      ...Eine Versicherung ist immer auch eine Solidargemeinschaft....
      ist schlicht grober Unfug. Eine Versicherung ist ein ganz normales (ok, darüber kann man streiten) gewinnorientiertes Unternehmen, das Geld damit verdient, weniger Schäden zu begleichen, als Versicherungsprämien zu kassieren. Das Märchen mit der sogenannten Solidargemeinschaft ist nur eine der vielen Tränendrüsen der Versicherungen.
      Eine Versicherungsleistung ist kein Goodwill eines Kollektivs, sondern eine vertraglich zugesicherte Leistung zu einem vertraglich vereinbarten Ereignis.
      Viele Grüße :w
      Markus

      Liberté, Égalité, Fraternité
      Mind is like a parachute. It doesn't work if it is not open (F. Zappa)

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    • Meinem laienhaften Verständnis nach ist die grundsätzliche Entscheidung darüber ob eine Reparatur durchgeführt werden soll oder nicht erst einmal vollkommen legitim. Weshalb man dann grundsätzlich niedere Beweggründe unterstellen muss, erschließt sich mir nicht.
      Schließlich hat der WW-Besitzer das Risiko des entsprechenden Wertverlust bei Nichtreparatur, der sich beim Verkauf realisiert. Nur bei einer langen Haltedauer mit spätem Verkauf gelingt ein Vorteil für den Versicherungsnehmer. Dafür geht er das Risiko ein, dass diese persönliche Planung nicht aufgeht und er doch den Wertverlust realisieren muss.

      Schon die Kombination aus der Erstattung von nur 75 % der Reparaturkosten und Abzug der kompletten MwSt. sorgt meiner Meinung nach dafür, dass der Wertverlust größer ist. Ich kenne keinen Gebrauchtwagenkäufer, der bei Schäden die entsprechenden Reparaturkosten bei der Preisverhandlung nur zu 75% und ohne MwSt. ansetzt.

      Deshalb ist die Inanspruchnahme der Auszahlung bei Nichtreparatur in meinen Augen weder moralisch verwerflich noch schädigt es die Versichertengemeinschaft. Es wird lediglich das reguliert, was auch versichert war. Ich kann für diesen Fall eigentlich objektiv und sofort nur einen Vorteil für die Versicherung erkennen, da diese ihren Vorteil sofort und unwiderruflich in Form der eingesparten Leistung realisieren kann.

      Insofern kann ich einige Ausführungen hier nicht nachvollziehen.

      Ich persönlich musste diese Entscheidung noch nicht treffen und würde o.g. Überlegung anstellen und entscheiden, wobei ich wohl tendenziell von einer geplanten langen Haltedauer unseres "Schätzchens" ausginge.

      LG
      Smultronställe
    • Cola Trinker schrieb:

      Verglichen mit dem ursprünglichen Gutachten. Seltenst wird die Reparatur günstiger sein als das Gutachten vorher gesagt hat - im Gegenteil. Meisst sind diese Gutachten bei Kaskoschäden doch "Gefälligkeitsgutachten" um einen möglichen Auszahlungsbetrag möglichst gering zu halten. Die tatsächlichen Abrechnungssummen bei Reparatur, insbesondere was Lohnverrechnungssätze, Materialkosten etc betrifft, sind wesentlich höher. Meine Erfahrung.

      Das ist richtig, hat aber weniger mit Gefälligkeitsgutachten zu tun, vielmehr mit der Komplexität der Reparatur. Beim Auto wird die Software bemüht, +/- 10%. Beim Wohnwagen geht das nicht. Der steht in der Werkstatt, der Betrieb kalkuliert und wenn dann kein grobes Missverhältnis besteht passt das.
      Grüße aus de(r) Pfalz

      l---L--OlllllllO¬
      =~~~==oo==
      ()_) ()_)--{}-)_) & :0-0: = :ok
    • fedka schrieb:

      Wo soll ich das denn machen lassen. Habe heute die Anfrage an Fend geschickt, es besteht ja noch 3 Jahre Dichtigkeitsgarantie. Ohne Rücksprache mit Fend kann ich das bestimmt nicht machen lassen.

      Hallo,

      mich würde die Antwort von Fendt brennend interessieren.

      Danke und Gruß
      Stephan