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Hüben und drüben - kreuz und quer durch den Harz

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    • Tja,

      und dann ist da noch Goslar. Was soll ich sagen? Das muss man schon gesehen haben, wenn man denn den Harz heimsucht. Eine wunderschöne Fachwerkstatt - statistisch gesehen kommt auf 33 Einwohner ein Baudenkmal. Das kann einen schon erschlagen und wir sind froh, dass wir uns für die Teilnahme an einer Stadtführung entschieden haben, die das Kultur-Chaos etwas entwirrt. "1000 Schritte" nennt sie sich und dauert drei Stunden, angeboten wird sie täglich. Ich will ausnahmsweise mal in erster Linie Bilder sprechen lassen:

      Goslar.JPG

      Goslar1.JPG

      Goslar2.JPG

      Goslar4.JPG

      Die Sachen, die uns besonders beeindruckt haben, suchen wir anschließend noch ein zweites Mal auf, um sie uns etwas näher anzuschauen. Dann sind wir wie erschlagen und gönnen uns in einem schönen Café am Marktplatz eine heiße Schokolade. Und weil wir irgendwie heute sowieso das Projekt "Förderung der Harzer Gastronomie" am Laufen haben, gehen wir abends auf dem CP in der "Waldschänke" essen. Sie bietet solide deutsche Küche ohne irgendwelche Schicki-Micki-Ambitionen und zu überaus akzeptablen Preisen.

      (wird fortgesetzt)
    • Einer geht noch....

      Samstag ist's, als wir morgens aufstehen - Zeit für die Heimreise. Einfach wäre es jetzt, über die A7 und die A 44 in irgendwas bei vier Stunden mal eben 300 und nochwas Kilometer nach Hause zu rauschen. Einfach sei aber langweilig, verkündet die Beifahrerin und gesteht, dass sie - obwohl in Hessen aufgewachsen - noch nie den Edersee gesehen habe, was nun nachzuholen sei.

      Also verlassen wir kurz hinter Kassel die Autobahn und fahren (natürlich wieder auf gelben Straßen) an die drittgrößte deutsche Talsperre, wo wir erstmal höchst verbotswidrig, aber von Ordnungskräften unbehelligt parken, um gemütlich zu frühstücken. Dann folgt ein Spaziergang entlang des Sees, der aber gerade irgendwie so eine Art Urlaub hat und mehr oder weniger verschwunden ist.

      Edersee.JPG

      Die Dame vorne rechts beschließt mit Blick auf die Karte, dass es keinen Sinn macht, zur Autobahn zurückzukehren - der Rest der Heimreise führt uns deshalb kreuz und quer durchs Rothaargebirge und durchs Sauerland, was erstens reizvoll ist und uns zweitens möglich macht, uns noch bei Freunden zum Kaffee einzuladen, bevor wir am späten Nachmittag endlich vor der Basisstation vorfahren.

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    • Hallo Redneb,

      ein toller Bericht. Bisher bin ich nur beruflich immer schnell durch den Harz durch. Oder besser drum herum gefahren. Entweder über die A38 oder die A4.
      Wird dann wohl doch mal Zeit etwas mehr Zeit dort zu verbringen....

      Ich finde es toll, dass Ihr nicht die ganze Zeit am selben Ort bleibt... So lieben wir das auch!
      Grüße aus dem Rheinland

      Markus
    • BlueCamper schrieb:

      Wird dann wohl doch mal Zeit etwas mehr Zeit dort zu verbringen....


      Ich sehe das unbedingt so. Für uns ist klar, dass wir da ganz sicher nicht zum letzten Mal gewesen sind. Den Merian zum Thema Harz haben wir erst beim Wohnwagenausräumen wiedergefunden und bei kurzer Durchsicht festgestellt, dass es da noch so viel zu entdecken gibt, was uns interessiert. Wir gönnen uns seit fünf Jahren einmal im Jahr eine solche Reise, nach der Bretagne ist das das zweite Ziel, das auf der "unbedingt wiederholen"-Liste steht.

      redneb