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Camping verbindet uns hier alle - von welchen Einschränkungen lasst ihr euch nicht unterkriegen ?

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    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Hallo ,

      Der neue Knaus Spot & Fun wäre auch eine gute Basis für einen Rollstuhl geeigneten Wohnwagen

      Eine sehr breite Hecktür , ein von einer Seite mit dem Rollstuhl " an fahrbarer " Tisch und ein Bad wo die Toilette direkt an die Tür ist :ok . Das einzigste was man ändern müsste wer der Zugang zum Bett ( Änderung der Sitzgruppe ) und ggf das Bett etwas niedriger setzten .


      Im Moment klappt es ja bei mir noch so mit dem Laufen so das ich kurze Wege ohne Hilfsmittel gehen kann - aber wenn es doch irgendwann mal nicht mehr klappen sollte gibt es jetzt schon Lösungen die es einem trotzdem weiter ermöglichen aktiv Campingurlaub im Wohnwagen zu machen . Ohne dafür gleich mehrer 10.000 € ausgeben zu müssen . :thumbsup:


      so was lässt einen noch viel positiver in die Zukunft schauen :D


      Unser Wohnung zu Hause ist eh schon komplett " Rollstuhltauglich " - das haben wir vor 3 Jahren gleich alles so gebaut - obwohl ich da noch wirklich noch relativ gut laufen konnte. 100 Türen , Schiefe Ebenen an den wenigen Treppen , eine 120 x 150 bodenebene Dusche und alle Toiletten wurden höher angebracht und mit Verstärkungen versehen um da später wenn nötig Griffe zu montieren .


      Einzig eins von den Doppelwaschbecken müsste mann austauschen um das " unterfahrbar " zu machen . Und unsere jetzige Küche müsste geändert werden - ich koche sehr gerne und das wäre echt wichtig für mich auch das als Rollifahrer weiter zu können .


      Also an alle die ggf auch die eine oder andere " Einschränkung " haben - das Leben damit kann auch wunderschön sein - man muss nur das beste draus machen und nach dem Moto leben :


      Das kann ich noch :thumbup: und nicht das kann ich nicht mehr




      LG Seadancer
      2014 :
      FKK Camping Hilsbachtal , FKK Campingplatz " Camp Istra " Kroatien
      2015:
      FKK Vereinsplatz vom FSH Hamburg , Fahrsicherheitstraining bei Dethleffs in Isny , Dethleffs Family Treff in Isny
      FKK Campingplatz " Drei Länder Eck " , FKK Campingplatz " Lavendula " und Thermalcamping Papa ( Ungarn )
      2016:
      Kurcampingplatz Bad Staffelstein , 1. C´go Treffen auf dem Campingplatz Mohrenhof ,Campingplatz Obersdorf
      Campingplatz Camping Le Peyrolais Ardeche und FKK Campingplatz Serignan Plage Nature ,
      Campingplatz Alpenblick
      2017 :
      FKK Campingplatz Haldenmühle , Dethleffs Family Treff in Isny , Caravan Park Achensee , FKK Vereinsplatz FSG Alfdorf
      FKK Campingplätze CHM Montalivet und Camping LA Genese

      2018 :
      4 Campingplätze in Südtirol / Trentino
      7 Plätze in Südfrankreich
      / Provence
    • Lurch Peter Hansen schrieb:


      - arterielle Hypertonie
      Bluthochdruck
      - paroxysmales Vorhofflimmern
      Herzrhythmusstörungen, ggf. Folgen für die Blutgerinnung
      - Lungenemphyseem
      zerstörte Lungenbläschen, keine Aufnahme von Sauerstoff mehr
      - COPD
      chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Verengung der Atemwege, zu wenig Luft
      - Adeno-Karzinom Segment 6 rechter Lungenunterlappen (entfernt)
      Lungenkrebs, bei mir operiert
      Schwerbehindert 100% mit Merkzeichen "G"

      "G" steht für gehbehindert, ist aber für den blau beschilderten Behinderten-Parkplatz noch zu wenig.
      Wer Fragen hat, mag sie stellen, Alfista.

      Was eine Lungentransplantation angeht, so werde ich in meinem Alter wohl kaum noch auf die
      Warteliste kommen; bei den momentan betrachteten 60 bzw. 65 Jahre als ca. Obergrenzen
      für beide bzw. nur einen Lungenflügel.
      Aber ich gönne es dir von ganzem Herzen., Buffallo Bill.
      Die Freisetzung der Atomkraft hat alles verändert außer unserer Denkweise.
    • das war für dich gemeint. meine lungen sind zum glück noch in ordnung. hab genug andere probleme. aber mein schwiegervater wurde im alter von 62 jahren transplantiert. er hatte auch copd und mehrere emphyseme sowie einen pilz in der lunge. was für einen weiß bis heute keiner. wenn die neue lunge probleme macht wird er aber wohl auch keine mehr bekommen :/ man lernt seine eigenen probleme und einschränkungen zu schätzen wenn man soetwas mit angehörigen durchlebt...
    • Ich bin 44 und stecke in dem Körper eines 80 jährigen. Mein Vater ist von den Knochen her fitter.... Knie kaputt, Sprunggelenk kaputt, mehrere Bandscheibenvorfälle usw. Das beuetet das Autofahren für mich kein Vergnügen (mehr) ist . Früher bin ich 1000km mit einmal Pippi und Tankpause gefahren und habe als Außendienstler auch mal 5000km in der Woche gerissen. Aber im Moment reichen mir 2 Stunden sitzen dann ist schluss (Pause min. 30min.)
      So spielt das Leben.... :thumbdown:
      Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die anderen.................. Genau so ist es übrigens wenn man doof ist !!!

      Eines Tages werden die Außerirdischen auf die Welt zurückkommen und vor der UN eine Rede halten: Brokkoli und Blumenkohl war NIE zum essen gedacht......


      2012 Südseecamp :S
      2013 Camping Isolino :thumbup:
      2013 Inselcamp Fehmarn :thumbsup:
      2014 Bannwaldsee :thumbup:
      2014 Bensersiel :thumbsup: :thumbsup:
      2015 Camping Schwanenplatz bei Waging :thumbsup: :thumbsup: (bis auf die Gastronomie am Platz... Ich glaub die Kochprofis würden abreisen)
      2016 Sommer Naturcamping Spitzenort :thumbsup:
      2017 Ostsee Kühlungsborn......
      2017 Breitenauer See
      2018 Camping Büttelwoog Dahn :thumbsup: (Bis auf die Gastronomie !)
      2018 Las Dunas :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      2018 Breitenauer See
      2018 ganz viel mit dem Wohnmobil rumfahren....
    • Sibylle Berg SPON 6.12.2014

      "Das ist ein Text für alle, die einen Toten zu betrauern haben (ich füge ein: auch die Trauer über schwere Krankheit und/oder den Verfall des eigenen Körpers), für die, die ich gerne trösten würde mit Sätzen wie: Es wird besser, es wird wieder heller, es wird wärmer werden, und es ist wichtig, dass du weitermachst.

      Ich glaube mir nicht.

      Ich glaube nur, dass wir es besser machen müssen.
      Jetzt sofort: Die umarmen, die noch leben, die wir irgendwann geliebt haben, und wieder lieben können, denn wir sind noch da. Sie sind noch da.

      Das ist oft nicht leicht, aber es geht. Und danach ist allen wohler.
      "Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind". Sir Francis Bacon

      Das ist der ganze Jammer: Daß die Dummen so selbstsicher sind, und die Klugen so voller Zweifel.
      (Bertrand Russell (1872-1970), englischer Mathematiker und Philosoph, Nobelpreis für Literatur 1950)

      "Einen gepackten Reisewagen und einen Dolch sollte ein jeder haben; dass, wenn er sich fühlt, er gleich abreisen kann." Rahel Varnhagen (1771-1833)
    • Moin,

      Lurch Peter Hansen schrieb:



      ...Was eine Lungentransplantation angeht, so werde ich in meinem Alter wohl kaum noch auf die
      Warteliste kommen; bei den momentan betrachteten 60 bzw. 65 Jahre als ca. Obergrenzen
      für beide bzw. nur einen Lungenflügel....l.


      ich bin mit 54 Jahren in einer ähnlichen Situation - nicht durch Krebs, sondern durch zwei Kugeln, die außer meiner rechten Schulter auch den rechten Lungenflügel komplett zerlegt haben und den linken angekratzt haben (und noch ein paar andere Kleinteile). Mein Herz ist bei der Geschichte damals längere Zeit stehen geblieben und hat auch eine erhebliche Macke erlitten, die dadurch verursachte mangelnde Sauerstoffversorgung hatte noch ein paar andere unangenehme Folgen. Und in Krisengebieten ist das auch nicht so einfach mit einer schnellen, passenden ärztlichen Versorgung. Naja, der Versuch, Gerechtigkeit zu schaffen, verlangt halt manchmal Opfer. -

      Seitdem hat sich der Zustand meines Bronchial-/Lungensystems immer mal wieder schubweise verschlechtert, ist aber seit ein, zwei Jahren einigermaßen stabil.
      Eine Lungentransplantation war mal angedacht, aber die Wahrscheinlichkeit, das alles klappen würde, liegt unter 50% und würde regelmäßig weitere Transplantationen erfordern - das funktioniert ja nun mal eben nicht wie der Austausch eines Getriebes beim PKW..
      Darum und weil ich es auch nicht mit meiner Lebensanschauung vereinbaren kann, habe ich eine mögliche Lungentransplantation grundsätzlich verworfen, auch in der Hoffnung, daß so vielleicht einem jüngeren Menschen geholfen werden kann.

      Das alles und eine andere beruflich bedingte Verletzung - kaputtes linkes Knie - beeinträchtigen natürlich zum einen grundsätzlich die körperliche Leistungsfähigkeit, im speziellen aber auch linkes Bein und rechte Schulter/Arm.
      Dass das ohne technische Hilfsmittel beschwerlich sein kann, habe ich bei unserem jetzigen kleinen Caravan schon gemerkt und wird beim nächsten Wagen durch entsprechende "Prothesen" (Mover, ggf Levelsystem o.ä.) kompensiert werden müssen.
    • Hallo alle zusammen,
      mein Mann hat noch eine Nierenleistung von 17% und wird nächstes Jahr wohl an die Dialyse müssen.Ich habe eine mittelschwere Depression. Außerdem sind wir beruflich stark eingespannt (selbstständig) und wir müssen schauen , wie es dann im nächsten Jahr so läuft.....und gerade aus diesem Grunde haben wir uns trotzdem im September einen Wohnwagen angeschafft :thumbup: Der Wohnwagen macht mich glücklich und ich freue mich auf ein paar kleinere Wochenendtouren im nächsten Jahr . Ich denke es wird sich alles fügen und irgendwie klappen !! 8)

      Liebe Grüße

      Gudrun
    • Gänsehaut oder Entenpelle

      wenn man das hier so alles liest. Mein tiefstes Mitgefühl. Umso mehr wird es einem selbst bewusst: 65 ... seit dem 3. Lebensjahr keine Nacht in einer Klinik verbracht. Keine OP. Keine tägl. Tabletten. Kerngesund ohne Einschränkung. Rechtzeitig viel Geld verdienen mit viel Freizeit getauscht. Zeit für Familie und Kinder. Und zwei Wünsche an das Schicksal: dass ich den 25. Geburtstag unseres Sohnes erleben darf und dass ich der nächste bin, der aus diesem Familienbund ausscheidet (stirbt). Dies liegt nicht in meiner Gewalt - für alles andere kann und konnte ich vorsorgen. ..ok, es dürfte auch der 30. Geburtstag sein, wenn ich damit niemanden zur Last falle. (wäre dann 90 :huh:
      Adria Adora 613 UT Monoachse, Alde mit Smart Control, El. Fußbodenheizung, Freshjet 3000, Sinus Wandler 2000 W, Alko M Mover, fiamma 65L Markise, City Wasser Unterflur mit Magnetventil, Winterschalter, .....fehlt noch was wichtiges?
    • Habe seit Geburt eine Gehbehinderung und bin trotzdem mit dem Wohnwagen unterwegs. Da ich keinen Mover habe, werden die Stelllätze so angefahren, dass ich jederzeit ohne fremde Hilfe wegkomme. Das Fahrrad ist auch dabei. Trotz der Behinderung ist Camping für mich die Beste Urlaubsform. Die letzten Jahren standen Schweden, England, Deutschland, Österreich, Kroatien auf dem Plan. Nächstes Jahr geht es wieder nach Schweden.
    • Nun, Mitgefühl ist nach meiner persönlichen Einstellung her etwas, was ich nicht brauche und auch nicht haben will.
      Aber ich lese in deinem Pin das was du, nach meinem Empfinden, meinst und damit bin ich zufrieden und das Wort
      hat für mich einen anderen und guten Klang.
      Die Unbefangenheit von Kindern im Umgang mit solchen natürlichen Dingen ist uns Großen schon sehr lange abhanden
      gekommen; wenn sie einen so neugierig ansehen, weil man eine Nasenbrille aufhat und einen Sauerstoffkonzentrator
      daneben. Und dann die so natürliche Reaktion, wenn man Gelegenheit zur kurzen Erklärung hatte.
      Kein Mitleid, nein, einfache schlichte Akzeptanz.
      Das ist mehr wert als die unbeholfene Reaktion eines Erwachsenen, die schon mit einem verkrampften Beiseitesehen
      beginnt.

      Und was deine Zuversicht in Sachen Entspannung, Niere und Wohnwagen angeht, so denke ich, es ist erlaubt dir zu
      sagen, die übliche Bedeutung deines Nicks Traumtänzer darf man ja auch gerne einmal konterkarieren; ich gehe davon
      aus, es wird dir, es wird euch gelingen.

      Deine Entscheidung in Sachen Transplantation kannst du du nur mit dir selbst und deiner Familie ausmachen, und wie
      immer deine Entscheidung ausgefallen ist, sie kann nur die richtige sein.

      Es kommt doch in allen Fällen immer darauf an, was macht man aus der so "verschissenen" Situation ?
      Genießen, was man noch genießen kann !

      Insoweit darf man auch nicht zu oft und zu intensiv mit dem Schicksal oder wer immer diese Dinge zu verantworten hat,
      hadern. Das richtet einen nicht wirklich auf, das tun nur die Dinge, die noch gehen, ganz oder teilweise.

      Der Auszug aus dem Text von Sybille Berg kann, wer will, hier ganz lesen und in Konsequenz wäre ein solches Verhalten
      nicht alleine in Fällen körperlicher Beeinträchtigungen (wie harmlos sich das liest) für viele von Vorteil, ob gesund oder nicht.
      Die Freisetzung der Atomkraft hat alles verändert außer unserer Denkweise.
    • Einfach großartig, wie ihr euer Leben meistert und dass ihr trotz eurer Einschränkungen nicht den Mut und vor allem den Spass am Campen verliert. Man könnte fast drauf kommen, dass so ein Wohnwagen oder Wohnmobil ein kleines Therapie-Zentrum ist. Ich hoffe, noch lange lange Zeit von euch im Forum lesen zu können und wünsche euch alles alles Gute.
      Viele Grüße aus dem Vogtland
    • Bewegend.Heftig.
      Meinen größten Respekt vor *Euch allen* und weiteren Campern,die ähnlich betroffen sind ohne daß man es weiß.
      Erst jetzt komme ich dazu,mich -teilweise zusammen mit meinem lieben Mann-durch diese Umfragenrubrik zu lesen und zu klicken ... .Zudem entdecken wir auch erst nach und nach,was man hier wo äussern darf/sollte-nicht darf/sollte,sorry bitte!

      Zur Sache:Seit 22 Jahren sind wir verheiratet,unsere Tochter ist inzwischen 21 Jahre alt und nach sehr gut bestandenem Abitur flügge.Nach ihrer Geburt stellten Ärzte "nebenbei" fest,daß mir eine Bandscheibe fehlte .
      Obwohl es mir weh tut,es zu schreiben,erwähne ich hier Eurer eigenen Ehrlichkeit halber,daß ich damals an einer Wochenbettpsychose wegen Streß erkrankte und stationärer Aufenhalt nötig war sowie weitere Rückfälle wegen Streß sich einstellten aber inzwischen bin ich GOTT SEI DANK! psychopharmakafrei geworden-NUR, durch Überdosierung eines Medikamentes beim Ausschleichen durch den zuständigen Facharzt ist mir unter heftigen gesundheitlichen Zuständen Neurodermitis als ekelige Geissel übrig geblieben.
      Des weiteren bekam ich durch braves Einnehmen von Anti-Gürtelrosen-Medikamenten Haarausfall,gegen das dann wiederum kein Medikament half.Gott sei Dank sind aber durch Gebete verschiedener freundlicher Menschen die Haare wieder etwas nachgewachsen.
      Vor fast 7 Jahren wurde unser zweites Wunschkind geboren,inzwischen geht unser Sohn in die erste Klasse einer Sprachheilschule und hat durch liebe Freunde auf unserem Dauercampingplatz das Radfahren gelernt!
      Da ich selber nach einem Sturz am Arbeitsplatz (bin inzwischen nach anfänglicher Krankschreibung verständlicherweise innerhalb der Probezeit gekündigt worden) mit Knieproblemen kämpfe,fahre ich kein Fahrrad mehr.Näheres dazu ist hier nachzulesen.Was ich dort schreibe ist nur zur Motivation gedacht.Wer in diesem Blogartikel ganz nach unten scrollt,kann rechts und links per Klick zu weiteren Artikeln gelangen.Nicht alle sind mit Fotos versehen.
      Inzwischen reagiert auch mein Darm empfindlich auf (nicht nur schlecht dosierte) Antibiotika und überhaupt auf Manches.
      So-und mein lieber Mann ist Diabetiker seit 1986,ist inzwischen fast 59 Jahre alt und kämpft seit seiner Kindheit mit Bluthochdruck,gegen den er 3 verschiedene Mittel einnehmen muß.
      Als Landwirt eines kleinen Betriebes auf magerem Heideboden hat er inzwischen seine Kühe schweren Herzens zum Schlachthof geben müssen (das kann keiner nachempfinden,der nicht selber einmal in so einer Situation gewesen ist! ALLE Kühe sind auf seinem kleinen Hof geboren worden und dort aufgezogen worden.DESHALB freuen wir uns beide SEHR,wenn wir unterwegs im Urlaub verschiedene Tiere/Rassen lebend auf Weiden oder in Ställen sehen können,das tut uns gut und hilft uns,unsere Trauer zu bewältigen.Die Mitfreude daran sowie die Entspannung beim Camping und Beschäftigung mit dieser neuen Lebensart helfen uns immer wieder,nach vorne zu sehen! Deshalb sind wir sehr für dieses Forum dankbar-nicht nur für freundliche Menschen auf Campingplätzen.)
      Inzwischen arbeitet mein menschenscheuer=Ruhe bedürftiger Mann als Lagerist im Landhandel und geht nach anfänglicher Überwindung sehr gerne zu seinem Arbeitsplatz,für den er auch sehr dankbar ist und den wir rein finanziell bitter nötig haben.
      Da er inzwischen nur noch in 2 von ehemals 5 Blasmusikorchestern seit früher Jugend mitspielt (Bariton und Tuba im Feuerwehrmusikzug Bispingen und Posaunenchor dort),ist auch dadurch die deutsche Camping-Hauptsaison von Frühling-Sommer-Herbst nur schwer zu gestalten.

      Da uns aber Camping als Urlaubsform inzwischen besser tut als Flugurlaube ins Ausland(Mallorca) oder Ferienwohnung- und Hotelaufenthalte in Deutschland(Schwarzwald,Harz,Ostsee) und wir urlaubsreif sind nach den anstrengenden,vergangenen Jahren,machen wir das Beste daraus.DAS wir überhaupt Urlaube gemacht haben,ist für uns ALLE nach ALLEM aber wesentlich/konstruktiv gewesen,nicht nur teuer!

      Zur Zeit steht unser kleiner,mühsam erworbener Wohnwagen angedockt an einem Dauerstandzelt auf einem Campingplatz in der erfrischenden Lieblingsumgebung meines Mannes(Nordseenähe) und im gesunden Reizklima für unseren kleinen,tapferen Sohn und meine Haut.
      Es ist geplant,von dort aus künftig bei Möglichkeit und Bedarf in verschiedene Regionen zu fahren.
      Für dieses Jahr haben wir uns Südfrankreich und das Markgräfler Land vorgenommen,wir freuen uns trotz allem darauf und sind schon richtig gespannt.
      EINMAL nur wenigstens möchten wir die Pyrenäen mit eigenen Augen sehen,anfassen dürfen-und durch das Land der tapferen Tour de France-Radfahrer fahren können!Diese Vorfreude haben wir alle drei gleichermaßen.
      Vielleicht schaffen wir es,bis in unser geliebtes Spanien per Auto mit einem Tagesausflug vorzustoßen-das wäre traumhaft.
      Nicht nur deshalb danke ich Euch allen hier,daß ich Euch lesen kann!Das tut uns hier allen zwischendurch gut.
      ...wenn der Wasserkessel flötet, ist Urlaub.
    • Hallo zusammen

      Wenn ich das hier lese denke ich so bei mir... he so krank bist Du nun auch nicht. Mich freut es ungemein das es viele Menschen gibt, die mit einem Handicap so gut leben und versuchen sich nicht unterkriegen zu lassen. Weiter so und jeden Moment genießen und dem Leben, das mitunter ganz schön hart sein kann, postiv die Stirn bieten. Hier lese ich von Vielen die, wenn das Leben mal wieder einen Knüppel zwischen die Beine wirft, ihn aufheben und anfangen daraus ein Haus zu bauen. Top :thumbsup:

      Tja zu mir... Diabetes und Schlafapnoe sind die schlimmsten. Dazu Arthrose in den Hüftgelenken was mich an manchen Tagen ein wenig zu einem Mann von 80 werden lässt. Andere Krankheiten konnte ich zum Glück schon überwinden oder sind nur noch in ganz kleinem Maße von Bedeutung. Dazu ein Job der einen ganz schön fordert und deshalb auch seinen Tribut fordert.

      Jahrelang suchten meine Frau und ich nach einer Art des Urlaubs wo wir endlich mal entspannen konnten, zur Ruhe kommen. Wir haben echt alles probiert, aber nichts passte so richtig. Wir waren einfach zu rastlos, fremde Betten und Räume brachten uns eigentlich nur Stress und schlechten Schlaf. Und dann wurden wir eingeladen mit ein paar Freunden zu campen. Wir hatten zwar nur ein Zelt und Luftbetten, aber das Erlebnis war herrlich. Endlich mal Ruhe, Entspannung und trotz des Zeltes sehr viel Freude. Wir testeten dieses einige Male aus, das einzigste was meiner Frau nie gefiel war halt der nächtliche Weg auf die Toilette :thumbdown: . So beschlossen wir uns einen Wohnwagen zu gönnen. Ende letzten Jahres war es dann soweit und wir konnten schon einige Tage testen. Ok das schieben des Wagens fiel mir ein wenig schwer, weshalb auch jetzt ein Mover kommt. Aber sonst war es toll, es gab endlich die erhoffte Ruhe und Entspannung. Das merkte man sogar körperlich durch deutlich mehr Wohlbefinden. Nun kommt das erste komplette Jahr als Wohnwagenurlaauber und ich kann nur sagen.... ich freue mich drauf.

      Jedem von Euch, ob nun gesund oder mit Handicap, wünsche ich eine tolle Zeit beim Campen. Und weiterhin viel Kraft bei der Bewältigung aller Probleme, egal wie groß oder wie klein diese nun sind.
      Gruß Michael


      Fragen Sie sich immer:"Wo sind die Dummen?". Wenn Sie darauf keine Antwort wissen, sind Sie es möglicherweise selbst.
      (Autor unbekannt)