Anzeige

Anzeige

Eigenbau elektrische Kurbelstützen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Kondensator verträgt normalerweise keine Überspannung. Hatte aber noch keine solche Schmauchspuren, meistens macht es kurz pfft, das Elektrolyt geht raus und stinkt.

      Wellenbruch: Überlast, die Getriebe halten meistens das durch die Übersetzung erreichbare Drehmoment nicht aus. Da hilft nur ein Datenblatt um zu sehen bei wie viel Ampere das zulässige Moment erreicht wird.
      2. Ursache: Spindel eiert, Motor ist starr montiert, das schwächste Teil verträgt die Biegemomente nicht.
    • Also ich tippe da eher auf einen Kurzschluss. Selbst wenn der Motor ein paar Sekunden blockieren würde, müsste das die Platine abkönnen (15A Dauer- und 30A Kurzzeitbelastung). Und lange vorher sollte eigentlich die Strombegrenzung durch den ACS-712 greifen.
      Beigefügt noch ein Schaltplan von der Platine. Dein durchgebrannter Kondensator ist wohl der C6 und der hängt zwischen 5V und dem DCDC-Wandler MC34063. Also womöglich hast du dort einen Kurzschluss am 5V-Pin verursacht. Zu beachten ist auch, dass der 5V-Pin keine 5V liefert, hatte ich zumindest erst fälschlicherweise angenommen. Die 5V müssen von einem externen Spannungsregler kommen.
      Dateien
      • platine.png

        (180,96 kB, 41 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Die Halterung der Motoren muss ich noch mal überarbeiten.
      Danke für den Schaltplan.
      Was mich immer noch wundert ist die auf halb acht hängende Spule.
      Werde nach dem Urlaub mal einen neuen Kondensator einlöten, die Spule richten und mal schauen, ob die Platine noch funktioniert.
      Hat noch jemand nen Tipp, für Motoren die 2cm kürzer sind?
      Viele Grüße von Fehmarn
    • Die flexiblen Wellenkupplungen, die ich verwende, haben sich als ziemlicher Reinfall entpuppt. Zwei sind mittlerweile komplett ausgenudelt, sehen aus wie Federn, die überdreht wurden. Sie sind offensichtlich nicht für so hohe Momente gedacht.
      Also falls jemand das noch nachbauen möchte, nehmt auf keinen Fall flexible Kupplungen sondern starre Kupplungen. Außerdem sollten sie eine Feststellschraube haben, die senkrecht auf die Welle drückt, reine Klemmschrauben sind auch nicht optimal (rutscht zu leicht durch).
    • Also ich habe jetzt die genommen, die du damals verlinkt hattest. Das sind doch auch starre Kupplungen.
      Soweit ich das rausfinden konnte, sind die flexiblen nur bis 80 Ncm zugelassen. Das musste ja irgendwann schief gehen...
    • Hi,


      ich habe bis jetzt hier nur still mitgelesen, weil mich das Projekt aber interessiert möchte ich es ähnlich auch an meinem Wohnwagen und bei einem Freund realisieren.
      Ich habe mir dazu mal die vorgeschlagenen Komponenten angeschaut.

      Während ein Akkuschrauber locker auf 30..50 Nm kommt schaffen die vorgeschlagenen Hochleistungsgetriebemotoren nur ca. 5 Nm. Wie lange das die Getriebe mitmachen ist fraglich.

      Dazu will ich erst mal die tatsächlichen Drehmomente ermitteln die beim Aufstellen mit einen Schrauber auftreten.
      Ich habe mir jetzt trotzdem mal den Hochleistungsgetriebemotor 12V RB350050-22723R 50:1 bestellt um in meiner ehemaligen Fa. einen Belastungstest zu machen.


      Da mein WW jetzt aber im Winterquartier werde ich erst im Frühjahr die Sache angehen. Ein paar Gedanken habe ich mir aber jetzt schon dazu gemacht.
      Da ich den WW wie gehabt manuell mit dem Mover, Unterlegbrettchen und Bugrad ausrichte werden analog der bisherigen Vorgehensweise die Stützen einzeln nacheinander betätigt dadurch ist nur ein Stromsensor und eine Drehzahlregelung für die Überwachung notwendig und ich kann den Vorgang visuell kontrollieren.Ich möchte mir nur das hin-knien und kurbeln ersparen.




      Das Ganze soll mit einer Fernbedienung durchführbar sein das gibt ein bisschen Bastelei für den Winter.

      Für die Ansteuerungen der verschiedensten Motoren gibt es so viele Evaluation Boards das die Schwierigkeit darin liegt das geeignetste herauszufinden.


      @ Weminem ich werde die nachfolgenden Kupplungen einsetzen gibt’s bis XXX Nm und sind fast unkaputtbar.


      www.mayr.com ROBA-ES schwingungsdämpfende, steckbare und wartungsfreie Wellenkupplung, die gleichen einen geringen Versatz locker aus und dämpfen auch Spitzendrehmoment.

      Kupplung.JPG

      Gruß Jürgen

      Lebenskunst = nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten. Vittorio de Sica
    • HaJü schrieb:

      Während ein Akkuschrauber locker auf 30..50 Nm kommt schaffen die vorgeschlagenen Hochleistungsgetriebemotoren nur ca. 5 Nm. Wie lange das die Getriebe mitmachen ist fraglich.
      Es geht ums stützen, nicht darum den Wagen so aufzuheben das man die Räder tauschen könnte.
      Daher geht es mit einem relativ schwachen Getriebe, der Motor ist praktisch immer im Leerlauf, nur kurz ganz oben oder ganz unten geht es ums Drehmoment. Da wird aber schon wieder abgeschalten.
    • damfino schrieb:

      Es geht ums stützen, nicht darum den Wagen so aufzuheben das man die Räder tauschen könnte.
      das dürfte mittlerweile allen klar sein und habe ich auch so geschrieben, fraglich ist aber ob die 5,4 Nm (Spitzendrehmoment) für einen sicheren Stand ausreichen. Hoch und runter bewegen werden sie die Stützen schon.
      Deswegen werde ich das mit einer Drehmomentwelle nachmessen. Ich möchte nur sichergehen das ich statt des gewünschten Komforts keine Dauerbaustelle einbaue.
      Lebenskunst = nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten. Vittorio de Sica
    • Mich würde mal der Preis von den ROBA-ES Wellenkupplungen interessieren und wie dort die Verbindung zur Welle hergestellt wird?
      Wegen des Einwandes von damfino hatte mir jetzt nochmal die Bewegung der Spindeln im Betrieb mit den starren Kupplungen angeguckt, manche eiern tatsächlich ein wenig. Das wird allerdings gut durch die Halterungen ausgegleichen. Da sie ja aus PLA gedruckt sind, sind sie etwas flexibel.

      Die Bedienung von außen kann ich nur empfehlen, man kann besser kontrollieren was los ist und zur Not abschalten. Deswegen habe ich es auch mit dem Bluetooth-Modul und der App gemacht (Handy wird ja eh zum Movern benutzt).
    • Vor 2 Tagen habe ich den Motor bekommen,ich war ja schon von den Bildern und den techn. Daten her skeptisch ob dieser dafür geeignet ist.
      Der ersten Euphorie folgt nun die Ernüchterung und es gibt wohl kein wahreres Sprichwort als dieses„der Teufel steckt im Detail“ so auch hier.

      Getriebe und Motor offen !Der Antrieb wird unter dem WoWa angebaut und somit Nässe und Schmutz ausgesetzt und ist ohne eine Kapselung überhaupt nicht zu betreiben (Schutzklasse IP63).
      Die angefertigte Skizze soll das verdeutlichen. In den Deckel (grün) soll noch eine Kabelverschraubung angebracht werden, außerdem sollte Platz für eine Entstör Glied (Bürstenfeuer) sein.

      Stahlwelle in Stahllagerbuchse (Gleitlager) wäre fatal es ist nicht ersichtlich ob ein DU Lager eingepressest ist. Da die Welle und teilweise die Lagerbuche auf jeden Fall Außen sind ist diese Stelle höchst anfällig für Korrosion.
      Ein Wellendichtring könnte Abhilfe schaffen kostet aber von dem ohnehin schon knappen Drehmoment.

      Das Getriebe ist mit 3x M2 Durchgangsschräubchen am Motor befestigt. Und da stellt sich schon das nächste Problem, eigentlich ist nur das Lagerschild vorne geeignet das Drehmoment aufzunehmen der Motor ganz sicher nicht!!!


      Zusammenstellung der Belastung über die Lebensdauer (10 Jahre) I Stütze

      Angenommene Anzahl Benutzung der Stützen / Jahr --> 25
      max. Anzahl der Kurbelumdrehungen / Weg --> 40
      Los Drehmoment beim Herunterkurbeln --> 2-3 Nm
      Drehmoment „lastlos“über den Weg ab --> 1,5-2 Nm
      max. Drehmoment beim Aufsetzen --> 4,5-5 Nm
      Los Drehmoment beim Hochkurbeln --> 2,5-3 Nm
      Drehmoment „lastlos“über den Weg auf -->1,5-2 Nm
      max.Drehmoment beim Feststellen oben. -->3-3,5 Nm


      Die Messungen habe ich mir meiner Makita durchgeführt, die einzelnen einstellbaren Drehmomentstufen (1..16) sind mit einem Drehmoment-Kalibrator, mit der die Druckluftschrauber in der Fertigung überprüft werden, mehrfach für beide Drehrichtungen „kalibriert“ worden. Die Wiederholgenauigkeit ist nicht so berauschend reicht mir aber für die Abschätzung.

      Aus diesen Werten sieht man dass der Motor dicht an der Leistungsgrenze betrieben wird. Daraus werde ich einen Lebensdauertest (10 Jahre) zusammenstellen, es soll nichts Utopisches werden aber den worst case abdecken.


      Gesamtlaufzeit in Auf mit 2 Nm --> 250x40 ~ 1,5h Laufzeit
      Gesamtlaufzeit in Ab mit 2 Nm --> 250x40 ~ 1,5h Laufzeit
      max. Drehmomentspitzen auf Endschalter in Auf à250 x 3,5 Nm
      max. Drehmomentspitzen beim Aufstellen mit Korrektur à500 x 5.0 Nm

      Ich noch immer sehr gute Verbindungen zu meiner ehemaligen Fa. mal schauen ob mir die vor Weihnachten noch die Motorkapsel anfertigen können dann werde mal den Test starten.LG1.jpg


      LG1.jpg
      Gruß Jürgen
      Lebenskunst = nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten. Vittorio de Sica
    • HaJü schrieb:

      Getriebe und Motor offen !Der Antrieb wird unter dem WoWa angebaut und somit Nässe und Schmutz ausgesetzt und ist ohne eine Kapselung überhaupt nicht zu betreiben (Schutzklasse IP63).
      Lies und schau mal weiter vorne, der Motor passt nach Abnahme des Blechringes in ein HT40 Rohr. Auf der Motorseite den HT Deckel drauf, Kabel durch, etwas Sikaflex um die letzten Spalten zu dichten, fertig.
    • HaJü schrieb:

      max. Drehmomentspitzen auf Endschalter in Auf à250 x 3,5 Nm
      max. Drehmomentspitzen beim Aufstellen mit Korrektur à500 x 5.0 Nm
      Ich stelle die Motoren ab wenn länger als 100ms 5A anliegen. Das sind in etwa 3.5Nm, für Endposition oben und unten.
      Der Druck ist mehr als ausreichend, da hebt es die Wagenenden schon ganz leicht an. An den Stützen sind die Platten von FB dran damit sie nicht einsinken.
    • damfino schrieb:

      Lies und schau mal weiter vorne, der Motor passt nach Abnahme des Blechringes in ein HT40 Rohr.
      Die Motoren werde ich auf jeden Fall in einer "Metallhülse" unterbringen einmal schon aus EMV-Gründen zum anderen soll die Wellenaustrittseite so konstruiert sein das sich das vordere Lagerschild des Getriebes daran abstützen kann d.h. das Drehmoment aufnehmen kann. An welcher Stelle stützt Du das Drehmoment ab? Am Motor wird es nicht lange halten.

      Stromaufnahme habe ich noch keine gemacht das mache ich wenn ich die Reglerplatine von Cytron bekommen habe.
      Lebenskunst = nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten. Vittorio de Sica
    • Toll,
      was man alles messen kann.
      Was ist denn mit der Verschmutzung der Spindel ?


      Da habe ich mal ordentlich putzen und Lösemittel einwirken lassen müssen. Dann die Frage welches Fett wieder drann, und vieviel davon.


      Am besten einen Wartungsplan mit Fristen und Mende der Schmiermittel erstellen.

      Felder im Plan für Datum der Kontrolle nicht vergessen.


      Gruss Axel R
    • Es gibt passende Halterungen die man am Getriebeschild befestigt.
      Metallgehäuse wegen EMV halte ich für übertrieben, die Motoren sind Meter von anderer Elektronik entfernt. Dann noch eine extra Masseleitung hinlegen. Noch bei keiner meiner Basteleien konnte ein Motor einen Arduino oder Bluetooth stören, und da waren stärkere Motoren nur 3-10 cm von der Platine entfernt.

      Ich steuere einfach über Relais an, wenn du stattdessen ein Motorshield mit PWM verwendest machen die Leitungen mehr Mist als der Motor.
      Einen Entstörkondensator hab ich aber an den Motoren dran, Standardprozedur.