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Richtiges Bremsen bei Bergabfahrten

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    • Richtiges Bremsen bei Bergabfahrten

      Hallo,

      hab ganz zu Beginn als wir uns den Wohnwagen gekauft haben hier im Forum gelesen, dass man bei Bergabfahrten aufgrund der Auflaufbremse besser schaut, heftiger zu bremsen, und danach wieder zu beschleunigen, damit der Wohnwagen wieder aus der Auflaufbremse kommt, und die Bremse nicht durch die Dauerbremserei heiß läuft. Klingt ja soweit plausibel, hab das die letzten Fahrten auch angewandt. Allerdings frag ich mich, von welchen Gefällen wir bei so nem Szenario überhaupt reden. Mir ist z.B. am Irschenberg in Richtung Süden oder auch am Tauern in Richtung Norden aufgefallen, dass außer mir so ziemlich jeder sein Gespann laufen lässt, dann mal auf die 80-90 bremst und dann wieder rollen lässt. Ich brems eher Richtung 70 um dann wieder Richtung 80 zu beschleunigen. Ist das auf ner Gefällstrecke auf ner Autobahn überhaupt ein Thema oder mach ich mir da zu viele Gedanken?
      2014: Knaus Hamburg | Nørre Lyngvig/DK | Jarplund | Derneburg | Steinrodsee
      2015: Koversada/HR | Rosental Rož/AT
      2016: Mohrenhof Franken | Ulika/HR | Burgstaller/AT | Azur Regensburg | 2x Freizeitinsel Bad Abbach | Lindlbauer Inzell | Rostocker Heide | Ystad/SE | Böda Sand/SE | Långsjön/SE | Flottsbro Stockholm/SE | Habo/SE | Hasmark Strand/DK | Stover Strand | Auensee Joditz | Seeblick Toni/AT | Naabtal-Pielenhofen
      2017: 6x Freizeitinsel Bad Abbach | Mohrenhof Franken | Hegi Familien Camping | Zablaće Krk/HR | Kažela Medulin/HR | Maltatal/AT | Lüneburger Heide | Tingsryd/SE | Böda Sand/SE | Västervik/SE | Saxnäs/SE | Trelleborg/SE | Marina Brandenburg | Waldcamp. Brombachsee

      2018: 5x Freizeitinsel Bad Abbach | Bad Feilnbach | De Kleine Wolf/NL | Moränasee | Bunken/DK | Nørre Lyngvig/DK | Rothenbühl
    • Moin,

      ich würde nur mit der Bremswirkung des Motors den Berg runterfahren. Und dabei versuchen, nicht so stark zu bremsen, dass die Auflaufbremse zum tragen kommt.
      Im Bedarfsfall mal rechts ranfahren und die hinter mir fahrenden vorbeilassen.
      Die Bremse ist recht schnell überhitzt.
      96er Chateau 380 La Car
    • Aber läuft er bei der Bremswirkung des Motors nicht auch schon in die Auflaufbremse? Rechts ranfahren erübrigt sich auf der Autobahn ja in der Regel, nur nehm ich für die nach mir fahrenden ein wenig den Verkehrsfluss raus, wenn ich so stark runterbrems um dann wieder leicht zu beschleunigen um das Gespann zu "strecken".
      2014: Knaus Hamburg | Nørre Lyngvig/DK | Jarplund | Derneburg | Steinrodsee
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      2017: 6x Freizeitinsel Bad Abbach | Mohrenhof Franken | Hegi Familien Camping | Zablaće Krk/HR | Kažela Medulin/HR | Maltatal/AT | Lüneburger Heide | Tingsryd/SE | Böda Sand/SE | Västervik/SE | Saxnäs/SE | Trelleborg/SE | Marina Brandenburg | Waldcamp. Brombachsee

      2018: 5x Freizeitinsel Bad Abbach | Bad Feilnbach | De Kleine Wolf/NL | Moränasee | Bunken/DK | Nørre Lyngvig/DK | Rothenbühl
    • Aus etlichen Pässeerfahrungen kann ich sagen dass heftiges anbremsen zu rauchenden Bremsen führt. Am Besten den Motorbremsen lassen und vor den Kurven frühzeitig und leicht anbremsen.
      Ein beladener LKW macht dies ähnlich.
      Hobby Prestige 650 KFU Modell 2016
    • Ich meine, das man das Erhitzen der Trailer-Bremsen bei längeren Bergabfahren ohnehin kaum beeinflussen kann, wohl aber den Bremsweg, wenn es (plötzlich) darauf ankommt. Der Anhänger bremst so oder so, ob nun das Zugfahrzeug im kleinen Gang gefahren wird oder man in hohem Gang beibremst.
      Insofern handhabe ich es wie die LKW (und aus der Erfahrung damit): steilere und längere Abfahrten werden mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit gefahren. Vor allem dann, wenn talwärts Kurven oder ähnlich uneinsehbare Situationen erkennbar sind.
      Das Abstellen des Zuges bei starken Gefällstrecken sehe ich kritisch, da die überhitzten Bremsen dann keine Kühlung mehr haben.
      Ich habe eine kleines Infrarotthermometer, damit kann man bei Stopps mal eben schnell die Temperaturen der Felgen bzw. auch der Reifen messen.
      (OT: Insbesondere beim Tandem sehr interessant, wie sich bei unterschiedlich eingestellter Kugelkopfhöhe (Luftfederung vorausgesetzt) die Temperaturen der Vorder- und Hinterreifen verändern.)
      ... zum Glück Norwegen-infiziert...
      Viele Grüße, der Döli
      :w

      ... der etwas andere Wohnwagen? Besuch mich in meiner Galerie ... >>>
    • Ich habe immer nur mit dem Motor gebremst und bin einfach ein bisschen langsamer und vorsichtiger als sonst gefahren. Wenn Du Sorgen hast, mach mal eine Pause und leg die Hand einfach mitten auf die Felge vom Caravan. Nach dem Simplonpass waren meine so kühl wie am Anfang. Dann wüsste ich, dass es keine Überhitzung gab, und bin beruhigt weiter gefahren.

      LG, Peter
      Mir es bitte nicht übel nehmen, wenn mein Deutsch nicht perfekt ist. Ich bin Engländer! :)
    • Paraglider schrieb:

      Aus etlichen Pässeerfahrungen kann ich sagen dass heftiges anbremsen zu rauchenden Bremsen führt. Am Besten den Motorbremsen lassen und vor den Kurven frühzeitig und leicht anbremsen.

      Ich kann DEM nur beipflichten, :ok :ok :ok

      Paraglider schrieb:

      Ein beladener LKW macht dies ähnlich.

      Nicht ganz vergleichbar, ob Sattelauflieger oder Hänger, es handelt sich, m.W., hierbei um ein geschlossenes, luftgesteuertes, Bremssystem, also keine Auflaufbremswirkung. Der LKW-Fahrer muss natürlich abbremsen, weil ER locker an die 40t (im beladenen Zustand) im "Rücken" hat.


      Gruß und allzeit gute Fahrt wünscht


      woko2702
    • flo222 schrieb:

      Aber läuft er bei der Bremswirkung des Motors nicht auch schon in die Auflaufbremse?

      Ja, natürlich, aber das ist nun mal nicht beeinflussbar. Der Irschenberg ist hier auch nicht wirklich das Problem, da eigentlich überschaubar kurz, im Alpenbereich gibt es bedeutend längere und kurvenreichere Gefällestrecken, mir fällt da im Moment Fernpass, Plöckenpass, Oberjoch, Simplon, Gotthardt, San Bernhardino und und und, ein, die ich mit dem WoMo gefahren sind, jetzt mit dem WoWa nicht unbedingt wiederholen möchte und wenn doch, dann mit Vorsicht und mit Pausen um mögliche Bremsüberhitzungen zu kontrollieren.

      Alzeit gute Fahrt wünscht


      woko2702
    • flo222 schrieb:

      hab ganz zu Beginn als wir uns den Wohnwagen gekauft haben hier im Forum gelesen, dass man bei Bergabfahrten aufgrund der Auflaufbremse besser schaut, heftiger zu bremsen, und danach wieder zu beschleunigen, damit der Wohnwagen wieder aus der Auflaufbremse kommt, und die Bremse nicht durch die Dauerbremserei heiß läuft. Klingt ja soweit plausibel, hab das die letzten Fahrten auch angewandt. Allerdings frag ich mich, von welchen Gefällen wir bei so nem Szenario überhaupt reden. Mir ist z.B. am Irschenberg in Richtung Süden oder auch am Tauern in Richtung Norden aufgefallen, dass außer mir so ziemlich jeder sein Gespann laufen lässt, dann mal auf die 80-90 bremst und dann wieder rollen lässt. Ich brems eher Richtung 70 um dann wieder Richtung 80 zu beschleunigen. Ist das auf ner Gefällstrecke auf ner Autobahn überhaupt ein Thema oder mach ich mir da zu viele Gedanken?



      Hej , selbst bin ich diese Strecken noch nicht gefahren . Es handelt sich wohl um mittleres Gefälle bei hohen Geschwindigkeiten nach deinen Aussagen .

      Als Erstes - der Auflaufdämpfer sollte noch Top in Ordnung sein sonst helfen alle Ratschläge hier nichts .

      Zwischenbeschleunigung würde ich abraten , denn diese Energie muß von den Bremsen wieder abgebaut werden - in Form von Wärme.

      Durch die Eigenrückstellungskraft des Dämpfers und der Windlast auf dem WW wird der Dämfer wieder entlastet .

      Die Motorbremsung im 4. oder 5. Gang alleine wird den Dämpfer noch nicht ansprechen (wenn er denn i.o. ist )

      Also ich tendiere auch zur "normalen Fahrweise" - wenn du es dir zutraust wie die anderen - mit Motorbremse laufen lassen und zwischendurch mit 2-3maligen kurzen mittelstarken Intervallen

      wieder runterbremsen .

      Fährt jemand so etwas häufiger rate ich zu einen stärkeren Auflaufdämpfer - das schont die Bremsen vom WW - die Bremsen des Autos sind heutzutage großzügig ausgelegt um da etwas mehr

      zu übernehmen .

      gute Fahrt weiterhin :0-0:
    • Das wird wohl auch vom Gewicht des Wohnis abhängen, wie stark der drückt.
      Ich kontrolliere nach längeren Bergabfahrten und konnte keinen großen Temperaturunterschied
      zur Ebene feststellen. Ich vermute, daß sich meine 900 Kilo beim Rollen im z.B. dritten Gang
      und zarten Einbremsen vor Kurven einpendeln und so die Bremswirkung geringer ist. Wenn man
      anderthalb oder zwei Tonnen im Nacken hat, sieht das bestimmt wieder anders aus.
      Grüßle, Micha

      Kein Haar wächst so schnell, wie´s gespalten wird!

      Ich campe. Also bin ich!

    • Das Abstellen des Zuges bei starken Gefällstrecken sehe ich kritisch, da die überhitzten Bremsen dann keine Kühlung mehr haben.
      Ich habe eine kleines Infrarotthermometer, damit kann man bei Stopps mal eben schnell die Temperaturen der Felgen bzw. auch der Reifen messen.


      Und was machst Du dann, wenn die Temperatur kritisch ist?
      Wann ist das?
      Wohl doch nicht eine Schüssel Wasser auf die Bremsen gießen??
      "Nur wer reist, kommt auch ans Ziel"

      Oft unterwegs im www.driving-office.de
      :0-0:
    • Crimson schrieb:

      immer mal wieder das Gespann strecken, dass der Hänger aus der Bremse kommt. Und je steiler, desto langsam.

      :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      Auf diese Art habe ich bergab sogar PKW abgehängt :D

      Bergab kurz stärker bremsen, dann laufenlassen. Wie beim PKW.Fahrtwind ist die beste Kühlung.
      Wenn man nach engen Kurven kurz beschleunigt (ca 5km/h schneller genügt) ist das Gespann schon wieder gestreckt.

      Solange man nur Motorbremse verwendet sollte der Auflaufdämpfer verhindern dass der Wohnwagen überhaupt bremst.

      Bei Autobahnen bergab bremst der Wohnwagen nicht, so steile Strecken kenne ich nicht. Laufenlassen, Motorbremse, den Rest macht der Auflaufdämpfer..

      Als "Bergbewohner" ist man sowas gewohnt und denkt eigentlich gar nicht darüber nach wie man fährt...
    • motorbremse würde ich sein lassen bzw mit vorsicht genießen, ,
      einfach im grösst möglichen gang rollen lassen,w enn nötig kurz und recht hard bremsen (nicht dauernt und leicuht) und schongarnicht motor bremse da der ww sonst die ganze zeit voll in der auflaubemse ist und somit zu warm wird, gas geben macht bergab wohl kein sinn, vorallem auf der autobahn sollte sich der ww durch den fahrtwind "strecken" aussedem ist am auslaudämpfer auch eine feder..
      bin so diesen sommer auch ein pass runter, bekannter hat die motorbremse genutzt, unsere ww haben fast das gleiche gewicht , größe etc, beim nächsten halt rochen seine bremsen ganz übel und die radkappen waren mal flüssig ;)
    • Als Ergänzung.
      Mit Motorbremse meinte ich nicht den ersten oder zweiten Gang. Sondern den geigneten Gang damit Gespann nicht beschleunigt. Kommt natürlich auf das Auto an. Wie auch schon erwähnt mit einem korrekt funktionierenden Dämfer bremst der Wohnwagen nicht wirklich gross.

      Schwache Gefälle sehe ich als völlig problemlos an. Zudem bin ich der Meinung die gesamte Strecke genügend vorausschauend ohne Umterbruch zu fahren. Der Fahrtwind kühlt am Besten. Wenn anhalten dann genügend lange stehen bleiben damit Bremsen auch wirklich auskühlen können.
      Hobby Prestige 650 KFU Modell 2016
    • Waldschreck schrieb:


      Das Abstellen des Zuges bei starken Gefällstrecken sehe ich kritisch, da die überhitzten Bremsen dann keine Kühlung mehr haben.
      Ich habe eine kleines Infrarotthermometer, damit kann man bei Stopps mal eben schnell die Temperaturen der Felgen bzw. auch der Reifen messen.


      Und was machst Du dann, wenn die Temperatur kritisch ist?
      Wann ist das?
      Wohl doch nicht eine Schüssel Wasser auf die Bremsen gießen??

      hoff das mit dem wasser auf die bremsen ist nicht ernst gemeint, dies kann der tod der bremse sein, da sie reissen oder sich verziehen können....
      die hitze sollte der bremse nichts machen, schlimm wird es für das radlager, falls das ganze zu heiss wird und so das fett flüssig wird bzw rausläuft..
    • Ein schwerer Wohnwagen hat auch eine stär,kere Feder in der Auflaufeinrichtung, insofern also kein Problem.

      Bremsen wandeln Reibe- in Wärmeenergie um. Dafür sind sie konstruiert und gebaut. Sie dürfen warm werden, sogar so warm, dass Kunststoffkappen auf den Radmuttern schmelzen. Ändern kannt du es sowie so nicht sondern nur daran denken, das Tausende anderer Ww auch dort unterwegs sind, ohne zu verglühen. Oder zu Hause bleiben, dann werden keine Bremsen heiß.

      Man soll nicht unbedingt die Erzählungen von den glasig werdenden Bremsbelägen und weglaufendem Fett überbewerten. Da ist viel Stammtischlatein bei. Es wird ja Heißlagerfett verwendet.
      Scheibenbremsen am Auto, (gibt es nicht am Ww) werden manchmal so heiß, dass sie glühen, aber auch ältere Trommelbremsen könne am Auto sehr heiß werden, wenn stark abgebremst wird.

      Auf jeden Fall, wie schon mehrmals geschrieben wurde, Gefälle langsam befahren, möglichst mit Motorbremse. San Bernardino und Malojapass haben bei mir keine Schwierigkeiten gemacht.

      Gruß Antonius
    • huskimarc schrieb:

      bin so diesen sommer auch ein pass runter, bekannter hat die motorbremse genutzt, unsere ww haben fast das gleiche gewicht , größe etc, beim nächsten halt rochen seine bremsen ganz übel und die radkappen waren mal flüssig

      Das ist eher ein Zeichen daß der Auflaufdämpfer defekt ist . Nach dem starken Bremsen entspannt sich der Dämpfer wieder entsprechend alleine .
    • Kommt sicher auf das Gefälle an.
      In den Alpen auf Landstrassen wo es extrem Berg hoch und runter geht kann es da Probleme geben,
      aber auf einer Autobahn mit dem Gefälle meiner Meinung nach nicht.

      Ich mache den Tempomat rein, dann bremst der das Auto eh über den Motor, und ich denke nicht das da die Auflaufbremse schon zieht.
      Es heißt ja Auflaufbremse und da ist ein Dämpfer drin, erst wenn das Zugfahrzeug stark abbremst und der Hänger aufläuft bremst der mit....
      Wenn das Gespann gleichmäßig fährt und man es langsam runterbremst über den Motor schiebt meiner Meinung nach der Hänger nicht so doll
      auf die Kupplung das der bremst....