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Auflastung ohne technische Änderung unter Anrechnung der Stützlast

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    • Das ist völlig korrekt, aber das zGG darf nicht überschritten werden, als darfst Du eben nicht die 1600kg haben sondern nur die zulässigen 1500 kg Gesamtgewicht !!
      Gruß Schnuffis

      Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.

      Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.
    • schmiddi schrieb:

      Also da muss ich auch noch mal hinterfragen . Bei mir steht bei "F2/F2" zulässige Gesamtmasse 1500kg , bei "7.1" zulässige Achslast 1500kg und bei "13" Stützlast steht 100kg . Bei diesen Daten kann ich also dem WW unter Berücksichtigung der Achs-Stützlast 1600kg zumuten ? Vom reinen Verständnis ist das ja auch logisch weil wenn ich den WW mit 1500kg belade und die Stützlast mit 100kg einhalte sind ja nur 1400kg auf der Achse . Oder verstehe ich das falsch ?
      Du darfst max. 1.500kg zulässiges Gesamtgewicht haben und nicht mehr. Von den Zulässigen 1.500kg dürfen max. 100kg als Stützlast anfallen, sofern dein Auto dafür zugelassen ist, dann also 1.400kg auf der Achse.

      Damit du 1.500kg auf die Achse packen und 100kg Stützlast zusätzlich ausschöpfen kannst, also 1.600 zul. Gesamtlast hast, muss das eingetragen werden. Damit dies eingetragen werden kann, müssen weitere Komponenten die neuen Bedingungen erfüllen. Insbesondere muss die Auflaufbremse über 1.500kg liegen. Bei AL-KO ist da genau die Grenze. Die V150 (bis 1.500kg) ist meist bei diesen Fahrwerken die ein zGG von 1.500kg haben verbaut, eine Erhöhung ohne Tausch also nicht möglich.

      Gruß Markus
    • Bei AL-KO ist da genau die Grenze. Die V150 (bis 1.500kg) ist meist bei diesen Fahrwerken die ein zGG von 1.500kg haben verbaut, eine Erhöhung ohne Tausch also nicht möglich.
      Äää Marcus, weiß nicht wie oft wir da schon drüber depatiert haben ;) aber das ist so nicht ganz richtig. Die Erhöhung auf 1600 zGG sagt eindeutig 1500kg Achslast + 100kg Stützlast. Somit ist die Achse, die mit 1500 kg zugelassen ist im grünen Bereich und zugelassen. Wenn dem nicht so sein sollte, habe ich wohl mit meiner Auflastung "Glück" gehabt !?
      Gruß Schnuffis

      Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.

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    • ibgmg schrieb:

      schmiddi schrieb:

      Also da muss ich auch noch mal hinterfragen . Bei mir steht bei "F2/F2" zulässige Gesamtmasse 1500kg , bei "7.1" zulässige Achslast 1500kg und bei "13" Stützlast steht 100kg . Bei diesen Daten kann ich also dem WW unter Berücksichtigung der Achs-Stützlast 1600kg zumuten ? Vom reinen Verständnis ist das ja auch logisch weil wenn ich den WW mit 1500kg belade und die Stützlast mit 100kg einhalte sind ja nur 1400kg auf der Achse . Oder verstehe ich das falsch ?
      Du darfst max. 1.500kg zulässiges Gesamtgewicht haben und nicht mehr. Von den Zulässigen 1.500kg dürfen max. 100kg als Stützlast anfallen, sofern dein Auto dafür zugelassen ist, dann also 1.400kg auf der Achse.

      Damit du 1.500kg auf die Achse packen und 100kg Stützlast zusätzlich ausschöpfen kannst, also 1.600 zul. Gesamtlast hast, muss das eingetragen werden. Damit dies eingetragen werden kann, müssen weitere Komponenten die neuen Bedingungen erfüllen. Insbesondere muss die Auflaufbremse über 1.500kg liegen. Bei AL-KO ist da genau die Grenze. Die V150 (bis 1.500kg) ist meist bei diesen Fahrwerken die ein zGG von 1.500kg haben verbaut, eine Erhöhung ohne Tausch also nicht möglich.

      Gruß Markus


      Ihr habt ja recht . Es sollte nicht so rüber kommen als wenn ich einfach so das Gewicht änderen wollte ohne es eintragen zu lassen . Werde mal die Amgaben von Deichsel und Rahmen püfen . Auf dem Rahmen stehen 2000kg drauf und die Reifen können 850kg das Stück , lediglich die Deichsel habe ich nicht im Kopf . Und wenns nicht klappt bin ich immer gut so hingekommen , aber man weiß ja nie . Abgesehen davon muss man nicht jedesmal genau nachrechnen . Das Auto verpackt einiges mehr , aber der WW läst sich bestimmt keine 700kg auflasten :-)) (Stützlast 100kg)
    • Es sollte nicht so rüber kommen als wenn ich einfach so das Gewicht änderen wollte ohne es eintragen zu lassen
      Isses ja auch nicht ;) zumindest bei mir :prost:
      Gruß Schnuffis

      Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.

      Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.
    • Schnuffis schrieb:

      Es sollte nicht so rüber kommen als wenn ich einfach so das Gewicht änderen wollte ohne es eintragen zu lassen
      Isses ja auch nicht ;) zumindest bei mir :prost:


      Na da bin ich aber beruhigt :D Wenn das Wetter besser wird werde ich mal sehen was auf der Deichsel steht und ein kleines Pläuschchen mit unserem Dekramann halten . :0-0:
    • Da Du aus dem Westen kommst, wird dir ein Pläuschen mit dem DEKRA-Mann nicht weiterhelfen. Einzig der TüV ist im Westen für diese Eintragungen legetimiert. Im Osten die DEKRA.
      Es grüßt Euch der Cola Trinker Torsten

      Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.
      Adolph Freiherr Knigge


      Mithilfe und Rückmeldung erwünscht: Mögliche Auflastungen bei Hobby
    • Bezug auf Thread Nr. 36.

      Ich war am Freitag beim TüV. Und habe meine Situation erklärt.
      Es standen am Schluss 4 (in Worten VIER) TüV Prüfer vor mir mit folgendem Gesichtsausdruck
      ?(
      Am Schluss hat mir einer Recht gegeben, denn dies wird bei LKW Anhänger immer so gehandhabt.
      Am Schluss haben wir uns dann so geeinigt, dass der TüV mal nachschaut ob es irgendeine ABE dafür gibt,
      oder eine Freigabe vom Händler möglich ist.
      Wenn alles kein Erfolg hat, soll ich mit dem WW vorfahren, damit sie wissen was das schwächste Teil
      an meineem WW ist. Falls alle Bauteile 1700kg aushalten, bzw. die Bremsen 1800kg, dann steht der
      Eitragung 1800kg ZGG nichts im Wege.
      Sobald ich etwas mehr weis, werde ich mich wieder melden
      :w
      Leonberger Stammtisch 20.10.2018

      RUT-Schwaben vom 30.05. - 02.06.2019
    • Mahlzeit!

      Dieses Thema gab es auch schon in anderen Foren.
      Egal was der TÜV Prüfer einträgt oder eintragen wird - AL-KO würde dies niemals vornehmen. Denke dies spricht schon einmal für sich.

      Ich hänge euch einmal den Emailverkehr mit an.

      Beste Grüße
      Tobias

      ZITAT AL-KO:
      Sehr geehrter Herr xxx,

      erneut vielen Dank für Ihre eMail. Hierzu möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Stützlast im zulässigen Gesamtgewicht enthalten ist
      und nicht extra bewertet werden darf.


      Nach weiterem Nachfragen:
      Sehr geehrter Herr xxx,

      nochmals vielen Dank für Ihre eMail. Ich gehe davon aus, dass Ihnen bisher die Definition noch nicht richtig erklärt wurde.
      Gerne möchte ich Ihnen deswegen zum Thema „Stützlast und zulässiges Gesamtgewicht“ folgendes mitteilen.

      Die Stützlast ist im zulässigen Gesamtgewicht des Wohnwagens enthalten (Ihr Wohnwagen fängt an der Kupplung an und hört
      bei den Rücklichtern auf).

      ABER! Es muss unterschieden werden, aus welcher Sichtweise die Rechnung eröffnet wird.

      Steht Ihr Wohnwagen abgekuppelt da, dann gilt die o. g. Sichtweise (100 kg Stützlast + 1500 kg Achslast = 1600 kg Gesamtmasse).

      Ist Ihr Wohnwagen am Zugfahrzeug angekuppelt, so wird die Stützlast (100 kg) vom Auto getragen.
      Bei voller Ausnutzung der Achslast (1600 kg) hätten Sie dann bei dieser Sichtweise 1700 kg Gesamtmasse.
      Wird zu diesem Zeitpunkt die Achslast jedoch überschritten (beispielsweise 1650 kg), so müssten Sie bei einer polizeilichen Kontrolle
      den Wohnwagen vom Zugfahrzeug abkuppeln und dann wird wie oben erwähnt gerechnet:
      Stützlast 100 kg + Achslast 1650 kg = Gesamtmasse 1750 kg  Ihr Wohnwägen wäre also um 150 kg zu schwer und Sie würden
      dementsprechend bestraft werden.

      Es empfiehlt sich also, die Gewichte einzuhalten. Nicht zuletzt, um auch gegenüber der Versicherung im Klaren zu sein.
    • eXtremeTK schrieb:

      Mahlzeit!

      Dieses Thema gab es auch schon in anderen Foren.
      Egal was der TÜV Prüfer einträgt oder eintragen wird - AL-KO würde dies niemals vornehmen. Denke dies spricht schon einmal für sich.

      Ich hänge euch einmal den Emailverkehr mit an.

      Beste Grüße
      Tobias

      ZITAT AL-KO:
      Sehr geehrter Herr xxx,

      erneut vielen Dank für Ihre eMail. Hierzu möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Stützlast im zulässigen Gesamtgewicht enthalten ist
      und nicht extra bewertet werden darf.


      Nach weiterem Nachfragen:
      Sehr geehrter Herr xxx,

      nochmals vielen Dank für Ihre eMail. Ich gehe davon aus, dass Ihnen bisher die Definition noch nicht richtig erklärt wurde.
      Gerne möchte ich Ihnen deswegen zum Thema „Stützlast und zulässiges Gesamtgewicht“ folgendes mitteilen.

      Die Stützlast ist im zulässigen Gesamtgewicht des Wohnwagens enthalten (Ihr Wohnwagen fängt an der Kupplung an und hört
      bei den Rücklichtern auf).

      ABER! Es muss unterschieden werden, aus welcher Sichtweise die Rechnung eröffnet wird.

      Steht Ihr Wohnwagen abgekuppelt da, dann gilt die o. g. Sichtweise (100 kg Stützlast + 1500 kg Achslast = 1600 kg Gesamtmasse).

      Ist Ihr Wohnwagen am Zugfahrzeug angekuppelt, so wird die Stützlast (100 kg) vom Auto getragen.
      Bei voller Ausnutzung der Achslast (1600 kg) hätten Sie dann bei dieser Sichtweise 1700 kg Gesamtmasse.
      Wird zu diesem Zeitpunkt die Achslast jedoch überschritten (beispielsweise 1650 kg), so müssten Sie bei einer polizeilichen Kontrolle
      den Wohnwagen vom Zugfahrzeug abkuppeln und dann wird wie oben erwähnt gerechnet:
      Stützlast 100 kg + Achslast 1650 kg = Gesamtmasse 1750 kg  Ihr Wohnwägen wäre also um 150 kg zu schwer und Sie würden
      dementsprechend bestraft werden.

      Es empfiehlt sich also, die Gewichte einzuhalten. Nicht zuletzt, um auch gegenüber der Versicherung im Klaren zu sein.

      Die Rechnung ist nur bedingt korrekt.

      Es geht ja hier gerade darum, die zul. Stützlast und die zul. Achslast zu einem neuen zGG zusammenzufassen und eintragen zu lassen. Die neue Eintragung vorausgesetzt ergäben sich dann in der Beispielrechnung von Al-Ko nicht 150kg sondern 50kg Überladung (100kg zul. Stützlast + 1.600 zul. Achslast = 1.700kg zGG).

      Wird das neue, höhere zGG allerdings nicht eingetragen und steht dort 1.600kg zGG, dann ist die Aussage von Al-Ko korrekt. Und zwar auch dann, wenn bei der zul. Stützlast 100kg und bei der zul. Achslast 1.600kg eingetragen ist. Entscheidend für die Bewertung ist einzig das zGG und da steht dann 1.600kg und nicht 1.700kg, was bei einem tatsächlichen Gewicht von 1.750kg zu einer Überladung von 150kg führt.

      Gruß Markus

      Gruß Markus
    • Hi Markus!

      Nach der Aussage von AL-KO ist die Stützlast ja bereits in der Gesamtmasse eingerechnet.
      Der Wohnwagen hat also 1600kg Achslast und 100kg Stützlast. Wenn ich jetzt die 1700kg zGG eingetragen werden, dann würde die Aussage, dass die Stützlast in der zGG inbegriffen ist, nicht mehr passen.

      Wenn im abgekuppelten Zustand bringt das Fahrzeug dann ja 1700kg auf die Waage. Tragen tut dies dann alleine die Wohnwagenachse. Somit ist zwar nicht das zGG überschritten, aber die Achslast von 1600kg.

      Sicherlich verstehe ich die Rechnung im angekuppelten Zustand und auch das mit der Eintragung als 2.te Achse.
      Jedoch war mir ein einziger Fall bekannt, wo die Stützlast zur zGG des Wohnwagen gerechnet werden darf.
      Das ist dann der Fall, wenn z.B. das Auto nur 1500kg ziehen darf + 75kg Stützlast. Der Wohnwagen mit einem zGG von 1600kg darf dann mit 1500kg + 75kg Stützlast beladen werden. Dieser bringt dann 1575kg auf die Waage.

      Eine offizielle Stellungnahme seitens des TÜV / Dekra wäre einmal interessant.

      Gruß
      Tobias
    • Hallo Tobias :w

      eXtremeTK schrieb:

      Wenn im abgekuppelten Zustand bringt das Fahrzeug dann ja 1700kg auf die Waage. Tragen tut dies dann alleine die Wohnwagenachse. Somit ist zwar nicht das zGG überschritten, aber die Achslast von 1600kg.


      Wenn ich vor dem abkuppeln 1600kg Achslast habe, warum soll sich dann nach dem abkuppeln plötzlich die Achslast auf 1700kg erhöhen ?(
      Die Stützlast ist dann eben auf dem Stützrad :ok

      eXtremeTK schrieb:

      Eine offizielle Stellungnahme seitens des TÜV / Dekra wäre einmal interessant.

      Siehe mal im Tread Nr.49
      Leonberger Stammtisch 20.10.2018

      RUT-Schwaben vom 30.05. - 02.06.2019
    • @Gipfelstürmer

      Ja klar - habe ich gesehen.
      Aber würden die es dir auch schriftlich geben? Offiziell ist es nach meiner Auffassung erst, wenn es schriftlich für die Öffentlichkeit ist.

      @Crimson
      Ja klar - verstehe ich ja. Würde ich ja ebenfalls so sehen.
      Aber mich wundert dann die Aussage von AL-KO. Dort wurde mir eben gesagt, dass solch eine Eintragung so NICHT in Ordnung wäre.
      Meine Idee war es eben auch mit neuen Achsgummis aufzulasten + Stützlast auf das zGG drauf rechnen und ebenfalls einzutragen.

      Aber genau das macht AL-KO z.B. nicht.

      Daher meine Rückfrage, ob dies wirklich gesetzlich korrekt ist, oder ob da einige TÜV-Prüfer uns auf dünnes Eis fahren lassen.

      Gruß
      Tobias
    • Im Prinzip habe ich ja dadurch nix gewonnen :_whistling: denn ich darf meine Achse, weiterhin nur bis 1500kg beladen und die Stützlast von 100kg kommt auf die AHK. Mit der Eintragung (zGG 1600kg ) bin ich einfach nur auf der sicheren Seite ( im Ausland vielleicht wichtig )

      Ich überschreite NIX und die Lasten sind so, wie es überall drauf steht, ob Achse, Reifen od. Bremse !! Somit passt das und gut ist. Wer viel fragt, bekommt viel Antwort :_whistling:

      Ich lese zwar eifrig mit aber schreiben mag ich dazu eigentlich nix mehr. ES IST ALLES GESAGT und es wird sich nur im Kreis gedreht sowie alles 5 x wiederholt !
      Gruß Schnuffis

      Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.

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    • Hi Leute,

      bedingt durch das „chronische Übergewicht“ :0-0: , das durch den ausgeprägten Wunsch nach einem Mover noch verstärkt wird, habe ich diesen Thread besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

      Inspiriert durch das erfolgreiche Auflasten von Worschtel dachte ich mir gestern als ich am Tüv vorbei fuhr, ich schau mal rein und halte einen kleinen Plausch :D mit den Prüfern was die von der „Auflastung ohne technische Änderung unter Anrechnung der Stützlast“ halten.

      Meinen Wohnwagen hatte ich da nicht dabei.

      Zur Ausgangslage: Unser Wagen hat 1300kg zul. Gesamtgewicht und zul. Achslast auch 1300kg, unter Nr. 13, Stützlast ist im Schein leider nur „-„ eingetragen.

      Erst winkten die Prüfer ab :thumbdown: , dann lenkte einer ein und meinte, bei Lastenanhängern oder Tiefladern würde das auch gemacht, der nächste meinte, man bräuchte das nicht eintragen, da das jetzt schon erlaubt sei, schließlich werde bei der Kontrolle angehängt (und somit nur die Achslast) gewogen, somit taucht die Stützlast beim Zugfahrzeug bzw. bei der Gesamtmasse des Zuges auf, wenn Auto und Wohnwagen zusammen auf die Waage kommen. Nachdem ich dann erklärt habe, dass ich in dieser Sache keiner Diskussion bei einer Kontrolle ausgeliefert sein möchte und fragte, ob man nicht im Textfeld einen Passus wie „zul. Gesamtmasse 1400Kg unter Einhaltung der zul. Achslast von 1300Kg und der Stützlast von 100Kg“ quasi zur Verdeutlichung bei einer Kontrolle eintragen könnte, wenn das seiner Meinung nach ja sowieso schon erlaubt sei, lenkte er ein und meinte das würde gehen. Als ich dann angab, dass in meinem Fahrzeugschein nichts zur Stützlast vermerkt ist meinte er: „Dann können wir auch nichts für Sie tun.“ Mit einer Bescheinigung vom Hersteller bezüglich der Stützlast könnten wir dann noch einmal darüber reden.

      Wie es der Zufall wollte fuhr ich heute an einer anderen Tüv-Stelle vorbei und sprach die Thematik dort an. Die Auffassung war die gleiche, bei einer Kontrolle würde die Achslast verwogen, da der Wohnwagen angehängt über die Waage gezogen würde, somit dürfte ich Achslast und Stützlast ausnutzen und in der Summe auf 1400Kg kommen (trotz der 1300Kg zul. Gesamtmasse im Schein) – wieder die gleiche Auffassung des Tüv-Prüfers wie am Vortag. Da stellt sich doch die Frage, ob die nicht richtig informiert sind? Jedenfalls sagte ich ihm dann dass ich meinem Schein keine Stützlast eingetragen ist, was er nicht glauben wollte. Als er sich selbst davon überzeugt hat meinte er aber dann, das komme bei älteren Anhängern häufig bei der Ausstellung der neuen Zulassungsbescheinigung 1 und 2 bei der Zulassungsstelle vor. Ich solle mit meinem Wohnwagen vorbeikommen, dann würde er mir die Stützlast eintragen. Aber die Erhöhung des zul. Gesamtgewicht unter Anrechnung der Stützlast schloss er aus.

      Nachdem Aufgeben für mich eigentlich nicht in Frage kommt werde ich den Wohni so bald ich ihn aus dem Winterschlaf geholt habe beim der 2. Tüv-Stelle zur Eintragung der Stützlast vorfahren, anschließend starte ich dann einen zweiten Versuch bei der Prüfstelle von gestern, in der Hoffnung dass es dann klappt. :D

      Ich werde euch auf dem Laufenden halten.
    • :ok Alles richtig !!

      Außer: Aber die Erhöhung des zul. Gesamtgewicht unter Anrechnung der Stützlast schloss er aus ?( :xwall:
      Gruß Schnuffis

      Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.

      Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.
    • Die zulässige Stützlast betrifft den Pkw und dessen zulässige Anhängelast. Die Stützlast ist in der Fahrzeuglast enthalten (Anhängelast ist gleich Gesamtmasse des Anhängers abzüglich der Stützlast). Wenn das Zugfahrzeug eine zulässige Anhängelast von 1800 kg aufweist, darf ein Wohnwagen mit 1900 kg angehängt werden, wenn die zulässige Stützlast 100 kg beträgt und diese für die Anhängerkupplung zulässig ist. Das hat aber nichts mit dem zGG des Wohnwagens zu tun oder damit, wie gewogen wird. Vielmehr, wenn es darum geht, ob die Anhängelast des Zugfahrzeugs überschritten wurde oder nicht.
      Schöne Grüsse, Gabriel-Peter


      Toleranz heißt: die Fehler des anderen entschuldigen. Takt heißt: sie nicht zu bemerken.

      Arthur Schnitzler