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Focaccia und Gelato - Ostern 2016 in Ligurien

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    • 28.03.2016 - Portofino

      Und ewig grüßt das Murmeltier.

      Ich stehe als erster auf, mache mich fertig und gehe zum Frühstücken in die Bar. Nein, heute gehe ich nicht allein, heute habe ich für alle warme Hörnchen mit Schoko- oder Crema-Füllung in der Bar bestellt.

      Das Wetter ist heute morgen nicht so toll, es regnet. Die ganze Nacht schon. Das Sonnensegel hängt lustlos runter, zwei der drei Stangen sind heute Nacht umgefallen, vom Winde umgeweht. Noch bevor wir zur Bar gehen, ist das schnell behoben. Ob das Wetter besser wird, wie es angekündigt ist, wissen wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

      Wir vertrödeln noch ein wenig Zeit auf dem Campingplatz, bevor wir wir zu den Nonni fahren und dort den Vormittag verbringen und zu Mittag essen.

      Mit den Nonni wird viel geschwätzt. Nach dem Essen ein klein wenig ausruhen, bevor wir uns gegen 13:20 Uhr in Richtung Hafen aufmachen. Inzwischen hat es tatsächlich aufgeklart.

      Zuerst brauche ich aber noch einen Espresso, weshalb wir - mal wieder - durch den Carruggio laufen zu Nonno's Lieblingsbar.

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      Typisch für Ligurien sind die Fassaden, die nicht echt gearbeitet, sondern gemalt sind. Die Ligurer gelten als sparsam...

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      Wir verlassen die Fußgängerzone und gehen zur Uferpromenade und von dort zum Hafen.

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      Beim Warten genießen wir die Aussicht.

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      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Die Erinnerung wach halten.

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt.
    • 28.03.2016 - Portofino Teil 2

      Am Landungssteg sind außer uns nur noch eine Handvoll Leute. Als das Boot kommt, werden wir erst einmal nicht an Bord gelassen. Es heißt, der Kapitän müsse erst überlegen, ob er mit weniger als 20 Leuten die Tour macht oder nicht. 20 ist die Mindestzahl. Kurze Zeit später nähert sich die Zahl der Mitfahrer der 20, wir können an Bord kommen. Da die Sonne scheint, sitzen wir auf dem Oberdeck im Freien. Es ist ein wenig frisch, und das Meer ist aufgewühlt, es schaukelt also ein wenig.

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      Blicke zurück auf Sestri Levante

      Die Fahrt geht entlang der Küste mit 2 weiteren Stops,an denen weitere Passagiere aufgenommen werden. Vom Jachthafen Chiavari geht es weiter entlang der Küste, die immer wieder interessant und innovativ bebaut ist.

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      Chiavari und Küstenbebauung

      In Rapallo sieht man die typische Küstenlage der ligurischen Orte, die sich in die Täler ausdehnen. Die Autostrada verläuft hoch über den Köpfen, die Bahnlinie unten durch die Ortschaften.

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      Rapallo

      Schließlich wir in Porotofino an. Auch das hat sich seit unserem letzten Besuch kaum verändert.

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      Einfahrt in Portofino
      Alfista

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    • 20.03.2016 - Portofino Teil 3

      Die Einfahrt in die Bucht ist immer wieder ein Genuss, der Trubel im Hafen leider unvermeidlich. Wir gehen erst einmal auf der rechten Seite die schmale Hafenfront entlang, um ein Eis zu holen. 4 Eis für zusammen 15 € ist schon sportlich, aber das Eis ist gut. Und die Atmosphäre von Portofino schon außergewöhnlich, sehr mondän. Die Preise in den Geschäften schauen wir uns nur einmal kurz an, und gehen weiter.

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      Blick im Hafen. Die Eisdiele liegt auf der Hafenpromenade. Ob hier wirklich noch gearbeitet wird?

      Auf der Westseite des Hafens kann man hoch gehen zur Kirche, von dort weiter zum Castello Brown

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      und weiter zum Faro – dem Leuchtturm. Mit dem Eis in der Hand gehen wir erst einmal zur Kirche, da man von hier aus sowohl Portofino als auch das offene Meer bewundern kann und genießen ein wenig den Ausblick.

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      Dann gehen wir weiter zum Castello Brown und entscheiden uns für einen Besuch. Eintritt zahlen nur die Erwachsenen, 5 € je Person, die Kinder sind frei. Das Castello als solches diente bis vor wenigen Jahren noch als Wohnhaus und besticht durch seine Lage oberhalb von der Bucht von Portofino, von wo aus sich tolle Blicke in alle Richtungen ergeben. Das ist aber leider auch schon alles, da die Zimmer alle leer sind. Vom Castello hatten wir uns mehr versprochen, die Kinder sind trotzdem voll im Entdeckermodus und durchstöbern jeden Winkel. Sehr unterhaltsam.

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      Rundblick aus dem Castello Brown

      Danach gehen wir in den Garten, der oberhalb des Steilhanges liegt. Von dort führen drei unterschiedliche Wege am Hang zum Hafen zurück. Wir wollen lieber langsam zurück gehen und uns unten noch ein wenig in den Hafen setzen als zum Leuchtturm und zurück zu hechten. Also komme ich auch bei meinem dritten Besuch nicht zum Leuchtturm, auch wenn ich ihm dieses Mal schon näher gekommen bin als die beiden Male davor. Es bleibt also noch ein Ziel für den nächsten Besuch.

      Der Weg schlängelt sich am Hang entlang, es gibt einen Hauptweg und zwei kleinere Wege. Alle führen zum Hafen, aber auf unterschiedlichen Ebenen des Hanges. Wir nehmen den mittleren, einen kleineren Weg, der vom Hauptweg abzweigt und am Bunker im Hang vorbeiführt. Der Bunker ist geschlossen und ein wenig eingewachsen, wenig spektakulär. Die Kinder jedoch sind hier voll in ihrem Element und spinnen sich Entdeckergeschichten zurecht. Das geht soweit, dass sie die Entdecker sind, da sie vorne laufen, und wir die Angsthasen, weil wir hinter ihnen laufen. Klar auch, dass sie uns nicht überholen lassen. Wir lachen viel.

      Am Hafen müssen wir noch ein wenig auf des Anbordgehen warten. Es liegen zwei Schiffe nebeneinander, unseres, das einen blauen Bügel hat, und das der anderen Destination, das einen schwarzen Bügel hat. Da diese während unseres Landganges die Position getauscht hatten, gibt es eine Riesen-Aufregung und Nervosität unter den Italienern, die jetzt auf einmal hilflos umher rufen, auf welches Schiff sie müssen und ob das auch alle Freunde, Bekannten, Nachbarn und Mitfahrer mitbekommen haben. Ein Grande Casino, ein Riesen-Durcheinander. Aber am Ende sind alle trotz der Aufregung auf dem richtigen Schiff gelandet. Ich bin immer wieder erstaunt.

      N.B. Da ich ja schon so einiges meiner Lebenszeit in Italien verbracht habe, ist mir das ja nicht neu. Ich freue mich immer wieder hierüber, muss ich ehrlich gestehen. Und wenn ich das will, kann ich das auch sehr gut Zuhause. Herrlich!

      Zurück nach Portofino. Auf dem Schiff setzen wir uns für die Rückfahrt in den Heckbereich in der unteren Ebene des Schiffes, die überdacht ist. Und just im Moment des Ablegens regnet es auch ein wenig. Macht uns nix, wir haben da die besten Plätze. Es blieb aber bei ein paar wenigen Tropfen.

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      Die Rückfahrt gestaltet sich ruhig, es schaukelte weniger, was den Kindermägen wohl gut tut, es gibt weniger Beschwerden als auf der Hinfahrt.

      Wieder zurück in Sestri (wir waren rund 4 h unterwegs), gibt es wieder was leckeres bei der Nonna zu essen.

      Die Kinder sollen sich bei den Nonni duschen und die Haare waschen, was ein Riesen-Drama darstellt. Gabriel gibt irgendwann seinen Widerstand auf, da es Montag ist und er zuhause Montags nach dem Fussballtrainig auch immer duscht. Diese kindliche Logik ist mal wieder umwerfend. Die Widerstände meiner Tochter sind da schon größer, eigentlich unüberwindbar, wenn ich nicht Zwang anwenden will. Sie sieht aber auch nicht ein, dass ihr mal ein Haarschnitt gut täte, damit die Haare nicht mehr so schnell verfilzen und sich leichter kämmen lassen. Eieiei ,da geht heute gar nichts. Papa schafft es nach endlosen Diskussionen, der Tochter das Zugeständnis abzutrotzden, am nächsten Tag die Haare zu waschen und wenigstens um 2 cm zu kürzen Hihihi, das wird noch Zirkus geben...

      Danach geht’s wieder zum CP zurück. Die Kinder gehen ins Bett, ich muss noch mal was für meinen Kunden arbeiten, kann aber noch ein wenig am Reisebericht schreiben. Irgendwann mache auch ich das Licht aus.
      Alfista

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      Die Erinnerung wach halten.

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt.
    • Familie Alfista auf Groß-Familienurlaub ;)
      Schön bei Euch mitzulesen! Das erinnert mich daran, dass wir unseren letzten Familienurlaub mit den Jungs in Ligurien verbrachten. Allerdings sind wir von Genua aus Richtung Frankreich gezogen. Wir denke noch alle gern daran zurück.
      Wenn die Netzverbindung es zulässt, lese ich gern weiter mit, sonst grüße ich erst einmal,
      Dagmar
      Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben.
      Kurt Tucholsky
    • Liebe Dagmar,

      auch Dir eine gute Reise.

      reisebaer schrieb:

      Wenn die Netzverbindung es zulässt, lese ich gern weiter mit, sonst grüße ich erst einmal,

      Keine Sorge, heute gibt es keine Fortsetzung, komme erst am Mittwoch wieder zum Schreiben. :w
      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

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    • Also, die Bilder, die ihr in Ligurien gemacht habt, sind erheblich schöner als die, die wir heuer dort machen konnten ... ;) :ok
      Stammtisch Augsburg: 2x 2011, 4x 2012, 4x 2013, 2x 2014, 4x 2015,4x 2016, 4x 2017, 1x 2018
      Tuttocaravan-Treffen Füssen: 4/2012 --- RUT Kratzmühle: 9/2012, 10/2013, 10/2014 --- SUT Schwarzfelder Hof: 2012/13, 2013/14 --- FuF Waldsee 4/2018
      :w
      Bitte beachten: Geschriebene Texte können zu gravierenden Missverständnissen führen. Manchmal ergibt schon eine alternative Betonung der Silben einen völlig anderen Sinn ...
      Wenn mir einer im Weg steht ... werde ich ihn umfahren!
    • Moin,

      es ist ja, mit Verlaub, nachgerade anstrengend, den Reiseberichten in Gänze noch folgen zu können. Aber der begeisterte Konsument schafft das ... und ist natürlich erneut begeistert. Italien bietet sooo viel - und wir fahren dennoch immer wieder nach F. Gerade darum liebe ich diese Berichte, diese so schön geschriebenen und toll bebilderten Reiseberichte. :anbet:

      Danke Thorsten - gaaanz klasse. :ok :ok


      Gruß
      Claus :w


      dem der Parkplatz in post 2 irgendwie bekannt vorkommt :evil:
    • 29.03.2016 – Chiavari – Probleme mit den Motorini und den Haaren

      @ Hawaii, si esatto. Genau der Platz :ok

      Weiter geht's.

      Ein neuer Tag.

      Ich bin wieder der erste, der wach wird, schleiche mich aus dem Wohnwagen und mache mich fertig. Da die Mannschaft noch schläft, gehe ich wieder zur Bar. So ein Frühstück mit frischem Esperesso und einem gefüllten Hörnchen ist für mich Teil MEINES Italiens. Herrlich. Dabei schwätze ich ein wenig mit der Frau des Betreibers und erfahre viel über die Geschichte des Platzes.

      Schon der Vater von Diego hatte den Platz inne. Diego hat ihn dann schon sehr früh übernommen und fortgeführt. Er und seine Frau sind super lieb und immer bemüht. Das gilt auch für Silvia und Nino, mit denen man – jetzt in der Zwischensaison, wir sind ja fast die einzigen Gäste – auch immer reden und wertvolle Informationen erhalten kann.

      Das Wetter am morgen ist mal wieder nicht sehr freundlich, wird aber im Laufe des Tages besser. Leider muss ich noch einmal etwas für einen Kunden machen, was ich in Ruhe am CP erledigen kann. Das WiFi funktioniert gut und ich kann mit dem kleinen Reiserechner hier arbeiten. Also fahre ich meine Frau mit den Kindern zu den Nonni.

      Ihr erinnert Euch? Irene soll die Haare geschnitten bekommen, das kann noch spannend werden, und soll am Vormittag erledigt werden.

      Ich setze die Mannschaft ab und will wieder zurück zum CP fahren. In einem der Kreisel sehe ich einen schwarzen T5 mit Wanrblinkern stehen. Das Kennzeichen vorne ist nicht dort, wo es hin soll, sondern liegt auf dem Boden. Ich habe eine Vermutung, bin auch etwas neugierig, und drehe eine ganze Runde durch den Kreisel. Mein Verdacht bestätigt sich, der T5 hat eine deutsche Zulassung. Und hinter dem T5 liegt ein Motorino auf der Fahrbahn, Ich halte kurz an und frage, ob die Familie italienisch kann. Natürlich nicht. Ich steige aus und höre, dass die Polizei gerufen ist. Mein Angebot, als Dolmetscher zu bleiben, wird dankend angenommen. Was war passiert? Der T5 ist in den Kreisel eingefahren und hat das Motorino nicht gesehen, das inzwischen in den Kreisel eingefahren war. Ich muss zugeben, dass diese Motorini schon sehr wendig sind und sehr plötzlich auftauchen können. Zum Glück ist niemandem etwas passiert. Ich bleibe, bis die Polizei den Unfall aufgenommen und den Strafzettel ausgestellt hat. Die Vorfahrtsverletzung kostet 115 € und muss gleich bezahlt werden, sonst, so droht der Polizist an, muss das Fahrzeug beschlagnahmt werden. Ob das zulässig ist oder nicht, kann ich in dem Moment nicht so schnell überprüfen… Der Familie ist es aber egal, sie wollen nur weiter, da das Kleinkind schon längst Mittagsschlaf halten sollte.

      Mit über 1h Verspätung komme ich auf dem CP an und arbeite meine Sachen ab. Herrlich, morgens allein auf dem CP zu sitzen. So kurz nach 13:00 Uhr bin ich dann fast fertig, als meine Frau anruft und fragt wo ich bleibe. Das hört sich nicht gut an… Die Arbeit ist schnell abgeschlossen und ich springe ins Auto. Auf dem Weg nutze ich die Gelegenheit, um noch schnell zu tanken.

      Als ich bei den Nonni ankomme, erwartet mich eine weinende Tochter, die sagt, dass sie nie mehr das Haus verlässt. Was war passiert? Die Friseurin hatte empfohlen, dass die Haare von Irene mehr als nur 2 cm zurückgeschnitten werden sollten. Die Mamma und die Nonna haben zugestimmt. Da das mit unserer Tochter nicht abgesprochen und erklärt war und sie nicht gefragt wurde, ist sie jetzt stinksauer. Dass die Friseurin das noch aus anderen Gründen empfohlen hat, erfahre ich erst am Abend, im Moment haben wir mit einem Kind zu tun, das sich unverstanden und hässlich fühlt…

      Irgendwann habe ich sie dann so weit, dass wir auch zu unserem Ausflug nach Chiavari aufbrechen können. Sie zieht dabei aber konsequent die Kapuze über den Kopf…

      Mit dem Ausflug mache ich gleich weiter, muss erst noch schnell die Bilder durchsehen
      Alfista

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alfista ()

    • 29.03.2016 - Chiavari Teil 2

      Chiavari hat einen großen Hafen für Freizeitboote und eine lange, sehr schön gestaltete Uferpromenade.

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      Das Wetter wird wieder besser

      In der Ortschaft selbst gibt es einen wunderschönen, alten und sehr lebhaften Carruggio, eine Straße mit beidseitigen Bogengängen und vielen kleinen Geschäften. Wunderschön anzuschauen.

      Die Kinder motivieren wir zu dem Spaziergang mit der Aussicht auf eine tolle Eisdiele in der Innenstadt, weshalb wir zuerst die Strandpromenade gehen.

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      Als wir an den Trampolinen vorbeikommen, dürfen die Kinder erst einmal 10 Minuten hüpfen, das sind je Kind 4 €. Ist aber OK, wenn man die strahlenden Kindergesichter sieht. Und die Haare meiner Tochter, die die Jacke ausgezogen hat. Ob sich die Stimmung bessert?

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      Hier werden Ninja-Sprünge und Salti geübt, wie in den Spiele-Apps auf dem Telefon

      Und ja, die Laune hat sich gebessert.

      Wir gehen weiter bis zu der Springbrunnenanlage, wo wir erst einmal Wasser trinken.

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      Wasserspiele

      Der Weg in die Stadt führt durch eine Unterführung, da die durch Stadt verlaufende Bahnlinie den Strandbereich von der Stadt trennt.

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      Zugdurchfahrt
      Alfista

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    • 29.03.2016 - Chiavari Teil 3

      Hier stehen herrliche Villen einer ganz tollen Epoche.

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      In manchen Gärten sehen wir sogar Orangenbäume.

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      Alfista

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    • 29.03.2016 - Chiavari Teil 4

      Wir finden den Eingang in den Carruggio nicht sofort, die Motivation der Kinder nähert sich inzwischen dem Nullpunkt… Da finden wir eine super enge Gasse. Ich strecke die Arme aus, doch leider fehlt 1 cm um die rechte und die linke Wand gleichzeitig zu berühren. Die Kinder wollen helfen und ziehen an meinem rechten und meinem linken Arm, doch es reicht auch dann nicht. Was ein Gelächter. Doch leider ist der Magen jetzt noch hungriger auf Eis. Und zwar sofort….

      Aber erst müssen wir das Zentrum einmal durchqueren.

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      Die Fußgängerzone

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      Bogengänge rechts und links der Straße

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      Interessante Geschäfte

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      Die Comune (Stadtverwaltung) und der zentrale Platz

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      verzierter Boden

      Und natürlich befindet sich die Eisdiele am anderen Ende der Straße. So ein blöder Zufall aber auch. Am Ende haben wir dem Nonno die Schuld dafür gegeben, weil er sich nicht mehr so genau erinnert hat. Das Eis war natürlich wieder richtig gut.

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      So weit mussten die Eis-hungrigen Kindermägen jetzt aushalten - und das Fotografieren vom Papa
      Alfista

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    • 29.03.2016 Chiavai Teil 5

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      Die Eisdiele bot auch andere Sachen feil

      Während meine Familie Eis isst, esse ich schnell eine Käse-Focaccia. Lecker.

      Da Eis Essen länger dauert als Focaccia Essen, schaue ich mich noch ein wenig um.

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      Gegenüber und nebenan

      Der Weg zum Auto ging dann auch wieder ganz leicht.

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      Einen kleinen Umweg zum Trampolin mussten wir aber doch noch mal einlegen, aber das ist OK, da haben wir alle Spaß - beim Hüpfen und Schauen.

      Irene nimmt danach ihre Jacke und geht selbständig vor in Richtung Auto.

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      Da vorne geht Töchterlein. Letzter Blick über den Hafen

      Mit Gabriel verstecke ich mich hinter den Autos auf dem Parkplatz, um die Mama und den Nonno in der anderen Reihe der geparkten Autos zu überholen, was uns gelingt. Die Mama dreht sich noch ein paar mal nach hinten um und ruft uns, bevor sie uns irgendwann voller Überraschung vor sich entdeckt. Was ein Spaß, auch für den Papa!

      Wir fahren gemütlich zurück nach Sestri Levante, essen bei den Nonni, fahren zum CP, machen uns fertig und bringen die Kinder ins Bett. Irene hat sich wegen ihrer Haare doch noch nicht ganz beruhigt, Gabriel ist traurig, da das Badmintonspielen zu kurz gekommen ist. Ich habe heute auch Pech: heute Abend ist die Bar zwar erleuchtet, die Läden aber schon zu, also bekomme ich heute Abend kein Morretti mehr. Schade. Wir haben noch Prosecco, aber aus dem Plastikglas? Habe ich eine Alternative?

      Leider wird es wohl erst am Freitag weitergehen
      Alfista

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