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Gutachter versus Werksvorgaben

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    • Gutachter versus Werksvorgaben

      Hallo zusammen, nun hat es mich auch erwischt mit einem Hagelschaden. Nach einer Internetrecherche habe ich bei Fendt nachgefragt, wie eine sachgemäße Reparatur nach ihrem Urteil aussehen muss.. Fendt hat mir geschrieben, dass sie grundsätzlich das Dach austauschen und dass die Reparaturmethode mit Spachteln und Lackieren zwar theoretisch möglich ist, aber bei Ihnen nicht zur Anwendung kommt. So schreiben es auch die Richtlinien von CIVD und AZT vor. Thermische Ausdehnung und Verwindung der Bleche lassen eine Reparatur nicht zu. Heute war ich bei der Dekra um das Gutachten für die Versicherung machen zu lassen. Es kam genau so wie erwartet. Der Gutachter wird eine Reparatur mit Spachteln vorschlagen - ich habe ihm das Schreiben von Fendt gezeigt, aber er ließ sich nicht überzeugen. Jetzt sehe ich eine Diskussion mit der Versicherung auf mich zukommen. Meine Frage an euch: wie kann ich die Versicherung davon überzeugen, dass ein Austausch des Daches notwendig ist. Hat jemand von euch hier Erfahrung. Vielen Dank für eure Antwort.
    • Die Versicherung wird immer die für sie günstigste Variante wählen, was sich ja auch bei Dir bestätigt hat.
      Falls Du es auf eine Auseinandersetzung mit Deiner Versicherung ankommen lassen möchtest, wünsche ich Dir viel Glück und einen langen, auch finanziellen Atem.
      Leute, die mich ärgern können, suche ich mir selber aus!! :D :D
    • Moin,
      Rechtssschutzversicherung ? ^^

      Ich habe da mal was gefunden:

      "Bei der Kalkulation gehen vom Versicherer beauftragte Gutachter gerne davon aus, dass eine "sanfte Reparaturmethode" ausreicht.
      Darunter versteht man ein Verfahren, bei dem Hageldellen ausgedrückt werden, ohne dass teure Lackierungen oder Spachtelarbeiten notwendig sind.
      Nach Ansicht mancher anderer Sachverständiger kann aber nicht jede Hagel-Beule so günstig behoben werden.
      Kommt es darüber zu Meinungsverschiedenheiten, kann der Kunde auf ein Urteil des Sachverständigenausschusses pochen (Paragraf 14 der Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung, AKB, siehe rechts)."


      Evtl. einmal mit der Werkstatt deines geringsten Misstrauens sprechen, wie hoch die Instandsetzung für deine "Wunschreparatur" wäre. Meine Werkstatt wäre verhandlugnsbereit gewesen.
      Du kommst dann mit einer Abrechnung mit der Versicherung hin oder du rechnest nach dem "Spachtel-Gutachten" ab und lässt es wie du möchtest instandsetzen......
      ...und zahlst evtl. noch ein paar EUROs drauf ?

      Oder dur fährst weiterhin mit Beulen in dem Dach herum
      und legst das Geld für die spätere Wertminderung zurück. ;)

      Versciherungesfälle sind nicht so einfach
      und schon gar nicht so, wie man es sich wünscht. :motz:

      Gruß Thomas,
      der nie das Dach seiner beiden hagelgetroffenen WoWa instandsetzen hat lassen.
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt:
      hier klicken = besuchte Campingplätze
    • Dekra- Gutachter?

      Wohlmöglich HUK?

      Gefällige Gutachten, die zwar möglichst einen Totalschaden ausweisen, aber einen hohen Restwert.
      Einspruch einlegen! RA!!

      Die Versicherungsdamen sind auf Ahnungslosigkeit geschult, man soll dann direkt beim Dekra Gutachter nachfragen.

      Die Dekra verweist auf einen Werkvertrag, der eine Kommunikation mit dem Geschädigten verbietet. Hochunfreundlich- was willste, Du bist nicht unser Kunde, sondern die Versicherung!

      Quer dazu die AKB- Versicherungsbedingungen, die einen Einblick für den Kunden, sowie Rechte ermöglichen.

      Dann wieder die auf ichnixwissen geschulten Vers. Damen.

      Eine abgekartete Geschichte..

      Ich bin von dieser Gesellschaft weg!

      Empfehle ganz klar den Advokaten zu nutzen!

      Gruß
      Michael
    • Das ist wohl der Tatsache geschuldet das die meisten Wohnwagenbesitzer das Dach doch überhaupt nicht austauschen lassen wollen.
      Oder überhaupt eine Reparatur anstreben.
      Die Versicherungen sind ja auch nicht doof :thumbsup:
      Die wissen schon das sich die Leute die Kohle einfach auszahlen lassen, und dann mit dem Hagelschaden weiter rumfahren bis sie den Wohnwagen
      dann irgendwann mal verkaufen und sich darüber freuen das sie schon die Hälfte der Kohle für den nächsten bekommen haben :D :D :D
      Ist ja leider gängige Praxis....

      Wenn man es in eine Werkstatt bringt, nach Herstellervorgaben instandsetzen lässt, dann zahlen die in der Regel auch die Kosten dafür.
      Egal wie hoch!
      Wenn man natürlich nur nach Gutachten Kohle schäffeln will sind die bestrebt so wenig wie möglich zu verbrennen... :w


      Ich bin bei der Allianz und hatte schon einige Schäden an Fahrzeugen von mir, habe immer alles Instandsetzen lassen....
      und es wurde immer alles so bezahlt wie die Werkstatt es verlangt hat, ohne Diskussion.... die Allianz hat nie einen Gutachter geschickt....
      Vielleicht mal die Versicherung wechseln, billig ist nicht immer nutzvoll :anbet:
    • der bienenkönig schrieb:

      Wenn man es in eine Werkstatt bringt, nach Herstellervorgaben instandsetzen lässt, dann zahlen die in der Regel auch die Kosten dafür.
      Egal wie hoch!
      Wenn man natürlich nur nach Gutachten Kohle schäffeln will sind die bestrebt so wenig wie möglich zu verbrennen...


      Na darauf würde ich mich nicht verlassen. Bei Kaskoschaden hat die Versicherung komplett die Hand drauf. Und sollte die gewählte Reparaturmethode oder bei Totalschaden 130% des Gutachtens oder Zeitwertes überschreiten, stellt der Gesetzgeber die Versicherung Leistungsfrei.

      der bienenkönig schrieb:

      Ich bin bei der Allianz und hatte schon einige Schäden an Fahrzeugen von mir, habe immer alles Instandsetzen lassen....
      und es wurde immer alles so bezahlt wie die Werkstatt es verlangt hat, ohne Diskussion.... die Allianz hat nie einen Gutachter geschickt....
      Vielleicht mal die Versicherung wechseln, billig ist nicht immer nutzvoll


      Na da habe ich aber andere Erfahrungen.
      Schlepperkabine verbogen nach Unfall. Die Kabine ist gleichzeitig das Fahrerschutzsystem, als Umsturzbügel der den Überlebensraum für den Fahrer sicherstellt. Gibt es eindeutige Prüfkriterien für. Der Hersteller des Fahrzeugs sagte nur Neuersatz...... Die Versicherung in ihrer unendlichen Arroganz hats durchprozesiert . Und gewonnen.
      Die Kabine wurde geradegebogen. (nach 2 Jahren Schlepperstandzeit).
      In einem anderen Fall hat der Kunde die Kabine selbst bezahlt. 2 Jahre später, nach Drohung für 20 000 Euro Betriebsversicherungen abzuziehen, hat die Versicherung
      dann doch noch bezahlt.


      soweit ohne Gutachter :evil:
      bei Kaskoschäden? war wohl vor der Wende

      gruß
      Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme.
    • Ich nehme an, dass der Versicherer das Gutachten veranlasst und bei der Dekra beauftragt hat (und nicht Du). Dann stellt sich die Frage, wie es mit der Werkstattbindung gem. Vertragsklauseln steht. Beauftragt der Versicherer die Werkstatt SEINER Wahl? Wenn im Vertrag weder steht, dass auf Basis eines Gutachtens der Dekra repariert wird, noch eine Werktstattwahl des Versicherers geregelt ist, sollte der Sachverhalt eigentlich soweit klar sein:

      1. Die Dekra ist nicht Dein Ansprechpartner. Was im Gutachten steht, braucht Dich erstmal nicht zu kümmern.
      2. Der Hersteller hat eine Vorgabe für die Reparatur, an die sich die Vertragswerkstätten von Fendt halten werden.

      Ich empfehle in dem Fall einen Kostenvoranschlag eines Fendt-Betriebes machen zu lassen, in dem auf die Vorgabe von Fendt verwiesen wird, diesen beim Versicherer einzureichen und kundzutun, dass dafür eine Kostenübernahmeerklärung gegenüber der Werktstatt erwartet wird (damit klargestellt ist, dass es auch durchgeführt werden soll und es kein Versuch ist, "Reibach" zu machen). Sinnvollerweise sollten die Arbeitszeitwerte des KVO nicht über denen des Gutachtens liegen, damit es in der Hinsicht schon mal keine Differenzen gibt. Das ganze dann versehen mit einer Frist von 14 Tagen.

      Wenn sich der Versicherer weigert, die Art der Reparatur anzuerkennen, würde ich ohne weitere Argumentation eine Nachfrist von 14 Tagen setzen und den Hinweis geben, dass mit Ablauf ein Anwalt zwecks Interessenwahrung eingeschaltet wird. In dem Stadium wird der Versicherer typischerweise einlenken und zumindest einen Einigungsvorschlag machen. Wenn der Einigungsvorschlag "im Rahmen" liegt, was üblich bei 10 bis 15% Abzug liegt, kann man darauf eingehen.

      Andernfalls würde ich es dann tatsächlich einem Anwalt geben.

      Anders sieht es aus, wenn im Versicherungsvertrag Einschränkungen wie Gutachterbindung oder Werkstattwahl stehen. Dann müsste man den genauen Wortlaut kennen.
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    • Na - Ja

      Die Versicherung ist das eine - die Werkstatt das andere.

      Wenn der das nicht macht da er da keine Garantie darauf geben kann ist schon vorbei :D

      Hält das gespachtelte nicht ist das trotz Garantie ja Pfusch und dann möchte ich bei einer Klage den Händler sehen :evil:

      Darum würde ich nie eine Versicherung wählen wo der Versicherer die Werkstatt wählen darf.

      Bernd



      188 Tage on Tour :ok
    • zu #7 noch eine Ergänzung:

      Falls keine Rechtsschutzversicherung existiert, können vor der Einschaltung des RA noch zwei Eskalationen genutzt werden:

      1. Persönliche Vorstandsbeschwerde: Beschwerden persönlich an den Vorstand muss der Versicherer im Rahmen des Meldewesens ggü der BaFin dokumentieren ("Vorstandsbeschwerde" ist eine Klassifizierung). Oft hilft schon das weiter, um zumindest einen Einigungsvorschlag zu erhalten
      2. Falls auch 1. nichts gebracht hat, Beschwerde beim Ombudsmann einreichen. Adresse steht in den Versicherungsbedingungen.

      Immer sachlich bleiben und auf dem Umstand arbeiten, dass der Versicherer bei der Regulierung die Herstellervorgabe (=Art der Reparatur) nicht akzeptiert. Es muss aber nicht unbedingt bei einer Markenwerkstatt durchgesetzt werden (deshalb auch meine Empfehlung, bei den Arbeitszeitwerten auf dem Niveau des Dekra Gutachtens zu bleiben).

      Wer gerne Briefe schreibt, kann dann noch die Verbraucherberatung einschalten. Wenn aber 1. und 2. nicht gefruchtet haben, wird wohl nur ein Anwalt weiterhelfen können.
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    • camp7 schrieb:

      zu #7 noch eine Ergänzung:

      Falls keine Rechtsschutzversicherung existiert, können vor der Einschaltung des RA noch zwei Eskalationen genutzt werden:

      1. Persönliche Vorstandsbeschwerde: Beschwerden persönlich an den Vorstand muss der Versicherer im Rahmen des Meldewesens ggü der BaFin dokumentieren ("Vorstandsbeschwerde" ist eine Klassifizierung). Oft hilft schon das weiter, um zumindest einen Einigungsvorschlag zu erhalten
      2. Falls auch 1. nichts gebracht hat, Beschwerde beim Ombudsmann einreichen. Adresse steht in den Versicherungsbedingungen.

      Immer sachlich bleiben und auf dem Umstand arbeiten, dass der Versicherer bei der Regulierung die Herstellervorgabe (=Art der Reparatur) nicht akzeptiert. Es muss aber nicht unbedingt bei einer Markenwerkstatt durchgesetzt werden (deshalb auch meine Empfehlung, bei den Arbeitszeitwerten auf dem Niveau des Dekra Gutachtens zu bleiben).

      Wer gerne Briefe schreibt, kann dann noch die Verbraucherberatung einschalten. Wenn aber 1. und 2. nicht gefruchtet haben, wird wohl nur ein Anwalt weiterhelfen können.



      Jo aber nur dann, wenn der Vertrag, sorry das kleingedruckte, nicht explizit ein Gutachterverfahren vorschreibt. Ist immerhin ein Kaskofall. und ich kenne keine neueren Verträge, die nicht ein Gutachterverfahren vorschreiben, und den Klageweg zulassen.

      Denn dann ist der Weg so. Zusätzlich eigenes Gutachten erstellen lassen, und hoffen, dass der eigene Gutachter es anders sieht..... und dann kommt der nächste Gutachter (Nr.3) und verhandelt mit den anderen beiden die Reparaturmethode aus..... und ratet mal wer zahlt. jo genau der Verlierer oder bei Vergleich anteilig gequotelt. Zig Gutachterstunden a 150 eus oder mehr.....

      gruß
      Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme.
    • hatte ja schon in #7 geschrieben, dass die Vereinbarung in den Bedingungen geprüft werden muss. Allerdings kann der Versicherer über den Gutachterprozess nicht einfach die Herstellervorgaben abbedingen. Schließlich ist die Konstruktion des Fahrzeugs und die damit verbundene Reparaturfreundlichkeit/Unfreundlichkeit, sowie die damit verbundene Herstellervorgabe auch Gegenstand der Risikokalkulation. Der Versicherer hat den Wohnwagen dieses Herstellers schließlich bei der Antragsprüfung angenommen. Unabhängig davon sind die beschriebenen Eskalationen immer gangbar, egal ob Gutachten vereinbart ist, oder nicht.
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    • camp7 schrieb:


      hatte ja schon in #7 geschrieben, dass die Vereinbarung in den Bedingungen geprüft werden muss. Allerdings kann der Versicherer über den Gutachterprozess nicht einfach die Herstellervorgaben abbedingen. Schließlich ist die Konstruktion des Fahrzeugs und die damit verbundene Reparaturfreundlichkeit/Unfreundlichkeit, sowie die damit verbundene Herstellervorgabe auch Gegenstand der Risikokalkulation. Der Versicherer hat den Wohnwagen dieses Herstellers schließlich bei der Antragsprüfung angenommen. Unabhängig davon sind die beschriebenen Eskalationen immer gangbar, egal ob Gutachten vereinbart ist, oder nicht.

      Na da könnte ich dir aber 2 Ordner voll Geschriebsel zur Reparatur eines der vorgenannten Traktoren übergeben. Versichert war det ganze bei des Imkers Lieblingsversicherung. Reparaturdauer 2 Jahre.
      Der Letzte Auftritt bei mir in der Werkstatt waren: der örtliche Versicherungsvertreter, Der Gutachter (Versicherungseigen), sein Chef, also Obergutachter.... Der Kunde, der Kundendienstleiter des Herstellers Der Betriebsleiter eines LKW Rahmen Geradebiegbetriebs aus den Süddeutschen Raum mit Polnischer Reparaturniederlassung, meine Wenigkeit und 2 RA's.
      Laut Hersteller die von der Versicherung geforderte Reparaturmethode nicht zulässig.
      Keine Chance, die Versicherungbrüder haben halt ganz klar gesagt: Sie schauen weg, wenn wir Neuteile verbauen, bezahlen aber nur das geradebiegen,.
      So wars dann auch. Die Versicherung hat dann 20% der Teile bezahlt= Kostenvoranschlag fürs Geradebiegen, den Rest der Kunde.
      Alles andere wäre nur übers Gutachterverfahren möglich gewesen.

      gruß
      Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme.
    • Die Dekra erstellt im Jahr wahrscheinlich tausende von Kaskogutachten für die Versicherungswirtschaft. Die Versicherung kann nach den Bedingungen ein solches Gutachten einholen und die Dekra liefert. Kann sich jeder sein Teil denken.

      Der unter #9 genannte Betrieb wird von einigen Versicherungsgesellschaften gerne herangezogen um die Preise der Markenwerkstätten zu drücken. Nach dem Motto: es geht noch billiger. Ich glaube er ist auch für diese Versicherungen Vertragswerkstatt, interessant bei Verträgen mit Werkstattbindung. Jedenfalls wurde mir dieser Betrieb seitens der Versicherungen mehrfach vorgeschlagen.

      Das soll nicht heißen das es sich dabei um eine schlechte Werkstatt handelt. Der Betrieb hat hier viele Kunden, die die Kosten einer Markenwerksatt nicht tragen wollen. Die Kunden die ich kenne waren auch regelmäßig zufrieden.

      Man muss sich aber vor Augen führen, dass die Versicherung in erster Linie Kosten sparen will. Dazu dienen die Gutachten und auch die Vertragswerkstätten. Das heißt unter Umständen das nicht unbedingt die beste Reparaturmöglichkeit vorgeschlagen und umgesetzt wird, sondern die preiswerteste. Bei einer Reparatur und einem Gutachten sind die Herstellervorgaben regelmäßig zu beachten.

      P.S. nach der Homepage führt die Dekra bei der Firma auch die Qualitätskontrollen durch, da schließt sich der Kreis. Die Versicherungen tragen immer vor, das es sich um eine zu Markenwerkstätten gleichwertige Reperaturqualität handelt
      Julianahoeve, Renesse NL, ganz lang und oft
      Camping International, Nieuwvliet NL
      De wijde Blick, Renesse NL, 2x ganz lang
      Südseecamp, Wietzendorf D
      Heldense Bossen, Helden NL, 2x
      Camping Südstrand, Fehmann D, 2x
      Ferienpark Leukermeer, Well NL, 2x
      Demnächst:
      Camping Südstrand, Fehmarn D
      Ferienpark Leukermeer, Well NL

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deichpiraten ()

    • Hallo zusammen,

      nachdem es meinen knapp einjährigen Fendt letztes Wochenende auch mit einem Hagelschlag am Abstellplatz auf unserem Grundstück erwischt hat, läuft bei mir nun auch das bereits beschriebene Procedere ab:
      Versicherung HUK, Gutachter der DEKRA war heute da und hat den Schaden besichtigt und ein paar Fotos gemacht. Eine Messung der Einschlagtiefen sowie die Anzahl pro Quadratmeter erfolgte nicht. Seine erste Meinung war: nicht reparieren lassen sondern die finanzielle Abfindung der Versicherung nehmen. Ansonsten müsste gespachtelt und lackiert werden, aber das sei ja viel zu aufwändig. Ich selbst konnte bei dem Termin leider nicht dabei sein, sonst hätte ich noch ein paar Fragen dazu gehabt.

      Nun, kommende Woche habe ich ohnehin beim Fendt-Händler Termin für die Dichtigkeitsprüfung, da werde ich nochmal nachfragen, was man dort von der Sache bzw. Reparaturmethode hält. Der DEKRA-Gutachter wird sich mit meinem Fendt-Händler in Verbindung setzen.

      Übrigens, auch in meinen Versicherungsbedingungen ist der Passus mit dem Gutachter-Verfahren drin; mal sehen, was bei dem ganzen Schlamassel rauskommt.

      Gruß
      Gerhard
    • gerhard_sr schrieb:

      nachdem es meinen knapp einjährigen Fendt letztes Wochenende auch mit einem Hagelschlag am Abstellplatz auf unserem Grundstück erwischt hat, läuft bei mir nun auch das bereits beschriebene Procedere ab:

      Neugierige Frage: Verfügt Dein Fendt über das "Alu-Fiberdach mit verbessertem Hagelschutz"? Falls ja: Hat das Deines Erachtens nach etwas gebracht?
    • Hallo,

      nein, mein Fendt hat dieses Alu-Fiberglas-Dach nicht; habe mich auch schon gefragt, ob es evtl. etwas gebracht hätte. Die 20kg Mehrgewicht haben mich jedoch davon abgehalten es bei der Bestellung des Fahrzeugs zu ordern.
      Aber vielleicht hat jemand anders hier im Forum Erfahrungen damit. Ist natürlich immer schwer zu sagen, im Fall des Falles hat es etwas gebracht oder eben nicht.


      Gruß
      Gerhard
    • Halli Hallo,



      da es hier ja so schön um DEKRA und HUK geht:

      Ich darf mit unserem Dethleffs am kommenden Freitag bei der DEKRA vorfahren.

      Mit meinem Händler hatte ich schon ein Gespräch. Ergebnis: Das einzige was in Frage kommt, ist der Austausch des Daches (Hand vor den Mund: Und das dann auszahlen lassen, Mover drunter)

      Frage: Macht es Sinn die empfohlene Reparaturmethode gleich schon bei der Besichtigung anzusprechen oder gibt es sonstige Verhaltenstipps?

      Schonmal vielen Dank für Eure Hilfe!



      Grüße,



      Andreas
    • Ansprechen würde ich es, wenn ich das Gutachten in Händen halte. Auf die erwähnten Standards ( CIVD und AZT wg. Thermischer Erwärmung ) kannste hinweisen.
      Dem Gutachter gleich rein reden würde ich nicht, da werden die meist nur sturr. So kann er sich bei der Erstellung des Gutachtens so seine Gedanken machen.
      Grüße aus de(r) Pfalz

      l---L--OlllllllO¬
      =~~~==oo==
      ()_) ()_)--{}-)_) & :0-0: = :ok

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von x-file ()

    • Mal eine Verständnisfrage: Muss man das dulden, dass irgendein Gutachter ohne fachliche Begleitung auf dem Wohni rumkrabbelt? Macht es nicht viel mehr Sinn, den Wagen nach so einem Schaden in die zuständige Werkstatt zu bringen und die mit der Abwicklung des Schadens insgesamr zu beauftragen?

      redneb