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Unterbodenschutz blättert ab

    • Fliewatüt schrieb:

      Alnilam schrieb:

      Owatrol ist ja anscheinend eine Mischung aus Leinölfirniss und Terpentinersatz als Fließverbesserer - gerade so, wie es auch auf der von Dir verlinkten Seite beschrieben wird. Von daher scheint mir die vom Korrosionsschutz-Depot empfohlene Vorgehensweise nicht unplausibel und auch nicht im Widerspruch dazu stehend.
      Kannst du mir das mit anderen Worten noch mal erklären - irgendwie hänge ich hier fest:Holz und Korrosionsschutz -
      Untergrund muss Öl- und Fettfrei sein --- im Gegenzug zu "Holz mit Öl sättigen"

      Fliewatüt schrieb:

      Ergibt einen ausgezeichneten Schutz gegen Steinschlag und Korrosion.

      Verarbeitungshinweise C-UBS
      Elaskon Caravan-Unterbodenschutz C-UBS wird im Anlieferungszustand verarbeitet.
      Vor Gebrauch umrühren, Sprayflaschen gut schütteln. Zu behandelnde Oberflächen vorher gründlich reinigen.
      Die Flächen sollten rückstandsfrei von Beschichtungen, Öl und Fettfrei sowie trocken sein.

      Gleichzeitig wird aber hier vom Korrossionsschutz-Depot empfohlen:

      Wir empfehlen das Holz vor dem Auftragen von C-UBS mit Owatrol Öl zu behandeln um das Holz zu sättigen und zu "imprägnieren" und um Feuchtigkeit zu verdrängen.

      Das ist kein Widerspruch. Owatrol enthält fast 500g/l flüchtige organische Verbindungen (VOC), C-UBS übrigens nur 234g/l gegen 512 g/l bei UBS-2 (PKW-UBS).
      Wenn diese geflüchtet sind, bleibt eben der Rest (Leinölfirniss + Zusätze) zurück. Dieser reagiert chemisch mit Luftsauerstoff und bildet eine elastische Schicht, und ist kein "Öl" oder "Fett" mehr. Insofern ist der Boden dann tatsächlich Öl- und fettfrei. Fasst sich auch trocken an, absolut nicht ölig oder gar fettig.
      Elaskon ist bei der "Zusatzinfo"-Tabelle womöglich schlicht ein "Copy-and-Paste"-error unterlaufen - übernommen aus den Zusatzinfos zu normalem (und billigem) PKW UBS 2 - ist aber nur meine Vermutung.

      Grüße,
      Frank
      -- Dieser Post wurde aus 100% recycelten Elektronen erstellt --
    • Danke für die Verständnishilfe :ok und alternativen Erklärung - jetzt wird es heller...

      Meine Überzeugung mag ich aber nicht aufgeben--->Wenn Holz ausreichend gesättigt ist, wird jeder weitere Material-Auftrag unnötig :w

      Ob dies nun besser durch Otrawol oder durch Leinöl erfolgt soll, mag jeder Nutzer für sich entscheiden :D

      "Es ist nur möglich, den Beweis zu erbringen, das etwas falsch ist. Aber es lässt sich nie letztgültig beweisen, das etwas wahr ist" --->K.-R.-Popper<---
      Gut zu wissen Klick Die Franken halt - und Ihre Sichtweise :thumbup:
      "Es gibt nur drei Wahrheiten: Meine; Deine; und eben DIE Wahrheit" --->Fischer<---
      Von allen machbaren Möglichkeiten ist die Einfachste immer die Beste!
    • Vogtlandcamper schrieb:

      Es gibt von WÜRTH Unterbodenschutz für Wohnwagen gleich fertig in der Spraydose, vielleicht eine Option für "Streichfaule".
      Für Streichfaule gibts ne viel bessere Lösung: ein WW mit GFK-Unterboden :D
      .Preferred
      • Campingplatz: Sexten
      • Urlaubsland: Norwegen
      • Hund: Berger de Picardie
      • Zugwagen: Bulli
    • Hallo zusammen,

      ich habe nun zu diesem Thema auch ein paar fragen. Bei unserem 1992er Fendt Joker blättert langsam der UBS ab. Nun habe ich an einer stelle mal mit der Bohrmaschine und dem Drahtbürsten aufsatz getestet wie gut der alte USB runter geht, dieser geht damit sehr gut runter. Wenn ich nun das blanke Holz nur mit Owatrol einpinsel reicht das dann aus oder muss zwingend wieder ein UBS aufgetragen werden? Wenn Owatrol ausreichend ist würde dann ein regelmäßiger Auftrag 1x Jährlich notwendig werden oder wie oft tragt ihr das Öl auf?

      MFG
      Andre
    • Hallo Andre,

      mit der bohrmaschinenbetriebenen Drahtbürste zu arbeiten war mir zu heikel - ich wollte das Holz möglichst nicht beschädigen.
      Sicher kann davon ausgegangen werden, dass das Öl (bzw. die zurückbleibende Schicht) keinen nennenswerten mechanischen Schutz bietet, sondern nahezu ausschließlich dem Schutz des Holzes vor Durchnässung und Faulen dient; ich würde daher auf das anschließende Auftragen des UBS nicht verzichten.
      Bis jetzt jedenfalls (OK, Auftrag ist noch nicht allzu lange her) hält der UBS...

      Grüße,
      Frank
      -- Dieser Post wurde aus 100% recycelten Elektronen erstellt --
    • Hallo Frank,

      Verstehe ich das richtig, das du den Unterboden erst mit Owatrol und anschließend mit UBS behandelt hast? Hast du den UBS gepinselt und wenn ja wieviel hast du für deinen Wohnwagen gebraucht? Ich habe jetzt schon öfters negativ von Dekalin gelesen taugt der UBS vom Karosserieschutz depot mehr?

      Gruß
      André
    • Hallo,

      ja ich hab auch schon den Unterboden mit Owatrol behandelt und anschließend C-UBS aufgetragen (Spray). Funktionierte problemlos.
      Im übrigen kann ich die Aussagen, wonach der Unterbodenschutz "abblättert" nicht so recht nachvollziehen. Sofern der richtige Unterbodenschutz verwendet wurde, bildet der doch keine geschlossene Schicht, wie das bituminöse Material beim PKW, sondern verhält sich eher wie Lasur und das blättert doch nicht - zumindest (noch ?) nicht bei mir.
      _______________________________________________

      Grüße :w
      Ralf
    • @Andre:
      Ja, genau so habe ich es gemacht. Ich habe beides mit einem Pinsel aufgetragen, das ging sehr gut. Der mit Abstand aufwändigste Teil war das Entfernen des abblätternden Dekalins und der darunter liegenden Schicht (deren Herkunft ich nicht kenne - vielleicht original, vielleicht schonmal aufgefrischt), ohne das Holz zu beschädigen.
      Zur benötigten Menge: Ich habe erst nur die hintere Hälfte bearbeitet, denn die vordere sieht noch gut aus. Vom Owatrol ziemlich genau 1/2 L, von Elaskon's Caravan C-UBS auch ca. 1/2 L (ich habe da die 1L Flaschen für Druckluftpistole gekauft, da ist der Literpreis deutlich niedriger).

      @Ralf:
      Zu Deinem Unverständnis für die "Abblätter"-Problematik: Ich hoffe Du möchtest damit keine Zweifel an meiner Schilderung des Problems ausdrücken, denn die Bilder die ich angehängt hatte sind doch eindeutig. Es ist auch so, dass die Dekalinschicht sich NICHT wie eine Lasur verhalten hat, sondern tatsächlich als Schicht verblieb. Eine Ursache dafür kann sein, dass ich die Reste des alten Unterbodenschutzes nicht so sauber entfernt hatte wie beim zweiten mal, insofern möchte ich die Schuld nicht sicher dem Dekalin zuschieben.
      Es ist auch tatsächlich so, dass der beim zweiten Versuch aufgetragene C-UBS von Elaskon das von Dir beschriebenen 'Lasurverhalten' zeigt. Das Holz ist in seiner Struktur noch gut erkennbar und wirkt eher wie farblich (schwarz) dünn lackiert, da ist zumindest augenscheinlich nichts, was abblättern könnte.

      Grüße,
      Frank
      -- Dieser Post wurde aus 100% recycelten Elektronen erstellt --