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Finnland 2016 – Rundreise ab Lübeck nach Helsinki und über Savonlinna, Joensuu, Kuopio, Vaasa, Turku und zurück nach Helsinki.

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    • Finnland 2016 – Rundreise ab Lübeck nach Helsinki und über Savonlinna, Joensuu, Kuopio, Vaasa, Turku und zurück nach Helsinki.

      Teil 1 von 10

      Hallo zusammen, nachfolgend mein Reisebericht zur Finnlandreise 2016:

      Vorwort:
      Nach Überlegungen zur Reise „Norwegen 2015“ (auch hier im Forum zu lesen) war die Anfahrt nach Schweden über die Brücken bzw. Vogelfluglinie geprüft und verworfen. Im nächsten Schritt galt es abzuwägen, welche Alternative der Anreise bzw. Fährverbindungen
      a) über Schweden und dann von Kapellskär nach Naantali oder
      b) direkt von Travemünde nach Helsinki
      der Vorzug einzuräumen ist.

      Von Malmö sind es ca. 700 km oder Göteborg ca. 570 km über Stockholm nach Kapellskär. Von der Zeit her spielt es keine Rolle, ob man bis Malmö oder Göteborg mit der Fähre fährt, weil die kürzere Wegstrecke durch das spätere Verlassen der Fähre keinen Vorteil bringt. Eine Wegstrecke von ca. 700 km, bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h mit dem Gespann, bedeutet eine realistische Durchschnittsgeschwindigkeit (nach meiner Meinung) von ca. 65 vielleicht auch 70 km/h pro Stunde. Das sind dann mehr als 10 Stunden reine Fahrzeit, ohne Pausen, Tanken usw.. Nach ca. 600 km erfolgt die Durchfahrt von Stockholm – je nach Tageszeit voraussichtlich in den Abendstunden -, und dann ist man da im Berufsverkehr. Aus diesem Grund war es mir zu unsicher, für den Folgetag eine Fährpassage von Kapellskär nach Naantali zu buchen – und auf „gut Glück“ wollte ich es nicht versuchen.
      Wenn ich die Strecke trotzdem in einem Tag gefahren wäre, dann hätte man bei Vorbuchung aus Sicherheitsgründen einen Tag in Kapellskär „rumbringen“ müssen. Aus diesem Grund wurde der Fährverbindung Travemünde – Helsinki der Vorzug gegeben.

      Buchung der Fähre:
      Die Fährpassage für zwei Personen und ein 13m-Gespann wurde Anfang November 2015 gebucht. Um in den Vorzug von 20 Prozent u.a. auf die Rückfahrt zu kommen, muss man sich bei dem Finnlines Star-Club anmelden.

      Anfahrt nach Lübeck:
      Die Anfahrt nach Lübeck, zum Camping Schönböcken, erfolgte ab dem Raum Ulm über die A7 in Richtung Hamburg und dann über die A1 zum Ziel. Camping Schönböcken wurde ausgewählt, weil nach den Beschreibungen in den Foren dieser Platz deutlich ruhiger gelegen ist, als Camping Ivendorf in Travemünde.

      1. Lübeck, Camping Schönböcken:

      1.1 Anfahrt:
      Von Hamburg in Richtung Lübeck und Travemünde fahren. Bei Lübeck – Moisling die A1 über die Ausfahrt 23 verlassen. Ab der Ausfahrt bis zum Campingplatz sind es nur ca. 2 km. Die Straße ist gut ausgebaut – der Campingplatz ausgeschildert.

      1.2 Empfang/Rezeption:
      Der Platz wird durch den Eigentümer und seine zwei Töchter bewirtschaftet. Die Damen wechseln sich am Empfang und am Kiosk ab. Eine Anmeldung – Legitimation war bei mir der ADAC Camping-Card möglich. Ein Ausweis wurde nicht verlangt – könnte allerdings damit zusammenhängen, weil ich per E-Mail eine Platzreservierung vorgenommen hatte. Nach der Anmeldung erhält man einen Platzplan und wird oft mit einem Golf-Caddy zur Sichtung der Anfahrt und des Stellplatzes gefahren.
      Auch Auskünfte zu Fragen z.B. von Busverbindung (Busfahrplan), Besichtigungsmöglichkeiten (Stadtplan von Lübeck) und weitere Infos (Vorteilsangebote für 1, 2 oder 3 Tage mit freien ÖPNV und vergünstigen Eintritten) erhält man am Empfang. Am Folgetag wurde ein Mangel an einem Urinal wurde mitgeteilt und der war kurze Zeit später bereits repariert.
      Hinweis: Auch bei der Rückreise, Ankunft der Fähre aus Helsinki in Travemünde gegen 22:00 Uhr, wurde auf dem Camping Schönböcken übernachtet. Eine Anfahrt ist bis gegen 22:30 Uhr möglich. Da wir wieder reserviert hatten, war der Anmeldezettel bereits vorbereitet. Eine frühe Abreise ist ab 06:30 Uhr bereits möglich. Zusammenfassend kann man sagen „So sollte es sein“.

      1.3 Platzanlage/ Stellplatz:
      Der Platz hat eine Zeltwiese und ca. 70 Stellplätze die teilweise parzelliert sind. Die „Stellplatzgrenzen“ werden durch die Platznummerntafel angezeigt. Die Plätze selbst sind nicht allzu groß. Die Wohnwagen müssen mit der Anhängevorrichtung zur Straße zeigend auf der Parzelle abgestellt werden. Ein Stellplatz verfügt an zentraler Stelle (für 4 Stellplätze) über einen Sammel-Stromverteiler – Wasser oder Abwasser gibt es am Platz direkt nicht.
      Im Eingangsbereich sind mehrere Plätze auf denen man ohne zu rangieren Einfahren und angehängt stehen bleiben kann. Dieser Bereich ist nicht parzelliert und wird oft von Urlauber benutzt, die spät von einer Fähre kommen. Auch wir haben hier übernachtet.

      1.4 Sanitär:
      Es gibt ein Sanitärgebäude, in dem fast alles untergebracht ist – u.a. bei den Herren: 4 Toiletten, 2 Urinale mit Handwaschbecken, Seife und Papier. Zwei Wasch-Einzelkabinen und 4 weitere Waschbecken. Insgesamt gibt es 4 Duschen; gegen 0,50 Euro je 5 Minuten Duschzeit. Die Duschkabinen sind schön groß. Der Sanitärbereich war für die max. 70 Prozent-Belegung ausreichend und gut gepflegt.
      Im gleichen Gebäude vorhanden: Ähnliche Sanitärausstattung für die Damen und Waschmaschine und Spülküche mit, aus der Erinnerung, vier Spülbecken.

      1.5 Strom:
      6 Ampere – Absicherung sind im Preis (2 Personen, Pkw, Wohnwagen, Strom) für 20 Euro beinhaltet.

      1.6 WLAN:
      WLAN war durch Kauf von Stunden-Kontigenten vorhanden. Im Bereich der parzellierten Stellplätze ist ein Hotspot aufgebaut, so dass die Plätze gut „ausgeleuchtet“ sein dürften. Das Platz-WLAN wurde nicht genutzt, weil eine eigene Lösung (Router mit Prepaid-Karte von Congstar) vorhanden war.

      1.7 Sonstiges:
      Unmittelbar gegenüber der Platzzufahrt befindet sich die Bushaltestelle der Linie 2. Die Linie 2 fährt über den ZOB, am Holstentor vorbei und hält in der Altstadt u.a. in der Sandstraße, Haltestelle Kohlmarkt. Von dort kann man viele Besichtigungspunkte ohne große Fußwegstrecken erreichen.
      Die Rückfahrt mit der Linie 2 geht wieder ab Kohlmarkt, jetzt Haltestelle in der Holstenstraße, zum Campingplatz zurück. Bei der Rückfahrt kommt zuerst die Haltestelle Schönböckener Straße und zwei Haltestellen danach erst die Schönböckener Hauptstraße. Die Haltestelle Schönböckener Hauptstraße ist bei der Rückfahrt ca. 100 m nach der Campingplatzzufahrt. Eine Busfahrt kostet je Strecke (Stand: Mai 2016) 2,50 Euro.
      In der Nähe vom Holstentor, nach dem Casino Lübeck, befindet sich ein großer Parkplatz für den Fall, dass man keinen ÖPNV benutzen möchte. Auf der gegenüberliegenden Altstadtseite sind weitere Parkplätze entlang der Kanalstraße.

      1.8 Besichtigungen:
      Das hängt von den jeweils eigenen Vorstellungen ab. Wir haben uns u.a. angeschaut:

      - Das Holstentor.

      - Sind mit dem Aufzug auf den Turm der Petri-Kirche (3 Euro) gefahren und konnten von oben das Holstentor im Morgenlicht gut fotografieren. Vom Turm aus hat man einen Rundblick über die gesamte Altstadt.

      - Das Museum Behnhaus in der Königstraße (Gemäldeausstellung, 7 Euro).

      - Die fast fertig renovierte Katharinenkirche (2 Euro, nur an Freitagen und Samstagen während der Renovierungszeit geöffnet),

      - das Annen-Museum (7 Euro),

      - den Dom und

      - die Lübecker Altstadt selbst.

      Bilder aus Lübeck:

      - Blick von der Petri-Kirche auf Holstentor und Salzspeicher

      - Blick von der Petri-Kirche auf Lübeck

      - Dom, Sonnenuhr

      - St. Marienkirche, Nähe Rathaus
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    • Teil 2 von 10

      2. Fährüberfahrt von Travemünde nach Helsinki:

      2.1 Anfahrt zum Skandinavienkai, Travemünde:
      Vom Campingplatz Schönböcken sind es über die Einfahrt Lübeck-Moisling (Nr. 23) ca. 22 km mit einer Fahrzeit von ca. 30 Minuten bis zum Skandinavien-Kai von Finnlines nach Travemünde. Nach ca. 18 km, auf der B 75, erfolgt auf der zweispurigen Bundesstraße die Durchfahrt vom Ortsteil Pöppendorf. Hier ist die Geschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt. In beide Fahrtrichtungen sind stationäre Blitzer installiert!

      2.2 Stromanschluss, Ticket bzw. Check-in und Einfahrt auf die Fähre:
      Die Fährabfahrt von Travemünde beginnt um 03:00 Uhr früh und endet ca. 31 Stunden später am Folgetag gegen 10:00 Uhr in Helsinki. Hier stellte sich die Frage, wie die Lebensmittel im Kühlschrank für diesen Zeitraum ausreichend gekühlt werden können. Ein Betrieb des Kühlschrankes
      mit Gas ist verboten. Eine Alternative -so die Vorüberlegungen könnte die Fahrzeug- oder die Wohnwagenbatterie sein. Aus Sicherheitsgründen habe ich den Gedanken an die Fahrzeugbatterie verworfen, denn ich glaube nicht das man nach ca. 31 Stunden Kühlschranknutzung noch das Fahrzeug starten kann. Deshalb blieb nur die Wohnwagenbatterie als Möglichkeit über.
      Aus diesem Grund wurde bei Finlines nachgefragt, ob es erlaubt ist, den Kühlschrank über Batterie zu betreiben. Die Anfrage wurde kurzfristig beantwortet mit dem Angebot, einen Stromanschluss zur Verfügung zu stellen. Ich soll ein kurzes Kabel mitführen und nach dem Parken auf der Fähre den Wohnwagen an den Strom anschließen. Bei den Buchungsunterlagen wurde ein entsprechender Vermerk angebracht. Na – das nenn ich Mal ein guten Service.

      Die Anfahrt vom Camping Schönböcken zum Hansaterminal nach Travemünde erfolgt über die BAB A1 und die B75 direkt zum Hafenbereich. Die Check-in-Schalter von Finnlines sind die Spuren 1 und 2 von rechts aus, gesehen in Anfahrtsrichtung. Bei der Einfahrt zum Terminal immer nach rechts halten und vor fahren bis zum Schalter. Der Check-in war einfach. Überraschenderweise wollte die Dame nur die Ausweispapiere sehen – die Buchungsunterlagen waren nicht relevant. Mit Ende der Prüfung bekamen wir folgende Tickets jeweils in Cheque-Kartengröße ausgehändigt:
      - Ticket für Zugfahrzeug und Wohnwagen (bei Zugfahrzeug war auch der Name der Fähre -Finnmaid- erwähnt)
      - zwei Tickets für das Zimmer z.B. 7029 (ist 7 Etage, Kabine 29) und
      - zwei Tickets für die vor gebuchten Mahlzeiten mit der Tischnummer im Restaurant
      - ein gelb-rotes DIN A4 Blatt mit der Aufschrift „Elektrik“ (das musste auf das Armaturenbrett gelegt werden) und
      - einen Klebestreifen, der über den Deichselkasten geklebt werden musste (Grund: Gasflasche).

      Nach dem ersten Check-in-Schalter wurde auf der folgenden Wartefläche vorsortiert. Der Wartebereich besteht aus 8 Spuren. Ganz rechts, in Einfahrtrichtung gesehen, werden vorne alle Motorräder abgestellt, dann kommen dahinter und in den Spuren zwei, drei usw. die Pkw. Auf der ganz linken Spur (8) standen die Wohnmobile. Auf der Spur 7 standen wir mit dem Wohnwagengespann und weitere Fahrzeugkombinationen mit Anhänger.
      Gegen 22:30 Uhr begann die Verladeaktion. Das muss man sich so vorstellen, dass ein VW-Bus der Finnlines vorausfährt und dann die Motorräder in zweier-Gruppen (20 Kräder), danach 10 Pkw usw. in die Fähre lotst. Gegen 23:45 wurden die Wohnmobile in 5er-Gruppen in die Fähre gelotst. Kurz vor Mitternacht waren wir auch an der Reihe. Auf der Fähre wurden wir auf Deck 5 geparkt. Durch das Bordpersonal wurde ein Stromverteiler zentral aufgestellt, an dem man sich anschließen konnte. Wer jedoch einen ungünstigen Platz hatte, brauchte schon mehr als 20m Kabel um Strom zu bekommen. Von Deck 5 führt der Aufzug zu den jeweiligen Etagen.

      Hinweis: Die Ausfahrt aus der Fähre erfolgt auf dem gleichen Weg – d.h. auf der Fähre werden die Fahrzeuge so abgestellt, dass sie wieder in Ausfahrtrichtung stehen. Man kann sich die Aufstellung wie bei einer U-Form vorstellen. Ein Rückwärtsfahren auf der Fähre oder irgendwelche andere Blutdruck erhöhende Fahrmanöver sind nicht erforderlich. Es ist hier nicht so wie z.B. bei der Stena-Line, dass man „hinten“ rein und vorne wieder ausfährt.

      2.3 Fähre:
      An Bord von Finnlines-Fähren gehen die Uhren alle eine Stunde vor, d.h. wenn es bei uns 01:00 Uhr nachts ist, zeigt die Borduhr bereits 02:00 Uhr. Nach dieser Uhrzeit gelten auch alle Angaben zu Essenszeiten usw. an Bord. Unsere Kabine war ordentlich – die Betten waren gut. Da wir die
      Mahlzeiten gleich mit gebucht hatten, mussten wir am Zugang zum Restaurant die beiden Essen-Tickets vorzeigen und gingen zu dem Tisch 77. Schön fanden wir, dass man immer den gleichen Tisch hatte. Der Brunch war umfangreich und gut, das Abendessen war ein kalt-warmes Buffet und Getränke mit beinhaltet. Das Frühstück am folgenden Morgen war auch angemessen. Die Essensqualität war gut – jeder konnte etwas für sich finden.

      Für Hundefreunde: An Bord, auf Deck 7, gab es einen speziellen Bereich, wo die Hunde ihre Bedürfnisse erledigen konnten.

      Nach dem Verlassen der Fähre wurden alle Fahrzeuge „gesammelt“ und es ging im Konvoi aus dem Hafengelände hinaus. Eine Zollkontrolle war vor Ort – aber soweit ich erkennen konnte wurde keine Fahrzeuge angehalten.
    • Teil 3 von 10

      3. Helsinki, Camping Rastila:

      3.1 Anfahrt:
      Die Anfahrt vom Hansaterminal Helsinki zum Camping Rastila in Helsinki war mit nur ca. 8 km kurz. Die Fahrbahn war ist ausgebaut und der Campingplatz auf der Schnellstraße gut ausgeschildert.

      3.2 Empfang/Rezeption:
      Nach dem wir auf dem Camping Rastila vor gebucht hatten, ging die Anmeldung schnell voran. Der junge Mann an der Rezeption hat Deutsch gesprochen und angeboten, dass man sich einen Stellplatz aussuchen kann. Darauf haben wir verzichtet – wir standen dann in der Reihe A.
      Die überwiegend jungen Mitarbeiter an der Rezeption waren nett und hilfsbereit. Mit der Anmeldungen wurden Chipkarten für den Zugang zu verschiedenen Servicegebäuden ausgehändigt. Es gab vielfältige Informationen zu Helsinki, der Metro in die Stadt und es wurde die Helsinki-Card, auf Nachfrage, verkauft (wird später bei Besichtigungen näher beschrieben).

      Bild 1: Einfahrtsbereich mit Rezeption
      Bild 2: Platzplan
      Bild 3: Zufahrt zu den Stellplätzen mit Wegweisung
      Bild 4: Zeltwiese
      Bild 5: Hütten zur Vermietung

      3.2 Platzanlage / Stellplatz:
      Der Campingplatz ist parkartig angelegt und hat neben den Stellplätzen für Wohnmobile und Wohnwagen auch eine große Zeltwiese, vier Saunagebäude direkt am Wasserzugang, Hütten zum Mieten und drei Sanitärgebäude. Während unseres Aufenthalts waren zwei später drei Sanitäranlagen geöffnet. Vom Platz kann man direkt an den Strand kommen.
      Es werden zwei unterschiedlich große und teilweise befestigte Stellplätze angeboten. Nur auf dem großen Stellplatz ist der Aufbau eines Sonnenvordaches oder Vorzeltes gestattet. Nach meiner Schätzung hatten die großen Stellplätze ca. 80m² Fläche. Zwei Stellplätze haben zusammen eine Stromsäule. Am Stellplatz selbst gibt es kein Wasser oder die Möglichkeit das Abwasser zu entsorgen. Die kleineren Stellplätze eignen sich nur für kleine Gespanne oder Wohnmobile.

      Bild 6: Stellplatz -groß- frei
      Bild 7: Stromsäule, mit je zwei Anschlüssen
      Bild 8: Anschlüsse mit Absicherung
      Bild 9: Zentrale Frischwasser-Stelle
      Bild 10: Frischwasser für Wohnmobile
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    • Teil 3/1 von 10


      3.3 Sanitär /
      Nebenräume:


      Auf Grund unseres Stellplatzes haben wir Sanitärgebäude 1 aufgesucht. Bei bei den Männern gab es vier Toiletten (keine Urinale), eine Behindertentoilette, vier geräumige Duschen (ohne Münzen oder sonstigen Einschränkungen) und vier nebeneinander liegende Waschbecken (keine abgetrennte Waschkabinen). Im Bereich der Toiletten waren zwei Handwaschbecken mit Seife und einem „Luft-Handtrockner“. Für die Damen war eine vergleichbare Ausstattung vorhanden.

      Bild 12: Sanitärgebäude 1

      Bild 13: Zugangssicherung mit Code-Karte

      Bild 14: Offene Waschbecken

      Bild 15: Dusche

      Bild 16: Türverriegelung der Dusche, auch bei den Toiletten vorhanden

      Bild 17: Toilette

      Bild 18: Handwaschbecken bei den Toiletten mit Warmwasser und Seifenspender
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    • Teil 3/2 von 10


      3.4 Nebenräume:
      Es gibt eine Spülküche mit 6 Spülbecken und kostenlosem heißem Wasser. Ein Waschmaschinenraum mit je zwei Waschmaschinen und zwei Trockner von Miele. Die Entleerung für die chemische Toilette ist in einem Gebäude integriert und zusätzlich mit Handwaschbecken, Seife und Papiertücher ausgestattet. Alle Gebäudezugänge wie Wasch- Dusch- und Toilettenräume, Spülküche, Waschmaschinenraum und Raum für die chemische Toilette sind mit Zugangseinrichtung (Chipkartenleser) gesichert.

      Bild 19: Zugang zur Waschmaschine mit Trockenraum und Spülbereich
      Bild 20: Waschmaschinen und Trockner
      Bild 21: Spülbereich
      Bild 22: Entsorgung der chemischen Toilette

      3.5 Strom:
      Der Stromanschluss muss extra bezahlt werden und ist mit 16 A abgesichert.

      3.6 WLAN:
      WLAN wurde nicht geprüft, weil eigene Lösungen vorhanden waren. Im Vorfeld wurden bei deutschen Anbietern Karten mit einer Laufzeit von drei Monaten und 3 GByte Datenvolumen gekauft. Es handelt sich hierbei um SIM-Karten der englischen Firma „Three.co.uk“. Dies war im Angebot vor dem Kauf nicht erkennbar – sonst hätte ich sie nicht erworben, weil ich sie auch in Norwegen 2015 hatte und die Datenverbindungen unzureichend waren. Das hängt möglicherweise mit den Beschränkungen der jeweiligen Partnernetze, hier in Finnland, zusammen. Für den Abruf von
      E-Mails war die Geschwindigkeit ausreichend. Die Abholung von Bank-Kontoauszügen klappte nur teilweise, weil der Verbindungsaufbau mit dem Bankrechner zu lange gedauert hat.

      Im Bahnhof von Helsinki, an einem R-Kioski, wurde eine Prepaid-Datenkarte von der Firma Saunalahti (1 Monat Internet-Flat, Speed 20.000, 20 Euro) gekauft. Hinweise zur Installation mit PIN und APN waren beigefügt. Eine Online-Anmeldung beim Provider ist nicht erforderlich. Diese
      Prepaid-Karte ermöglichte einen schnellen Internetzugang. Datenverbindungen mit der Bank, Internet-Radio hören, TV-Nachrichten über das Internet oder Youtube-Filme anschauen waren kein Problem. Diese 20 Euro haben sich mehr als gelohnt – ich habe innerhalb des Monats fast ca. 36 GByte Daten „verbraucht“.
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    • Teil 3/3 von 10

      3.7 Sonstiges:
      Vom Campingplatz aus ist die Metro-Station „Rastila“ in wenigen Minuten zu erreichen; in unmittelbarer Nähe ist auch eine Tankstelle und ein Supermarkt (ca. 10 Minuten Fußweg).
      Im Zeitraum vom 01.05. bis Ende September (jedes Jahr) ist die Aufenthaltsdauer für Urlauber auf dem Campingplatz auf max. 14 Tage begrenzt. Es gibt Wochenangebote für einen kleinen (180 Euro) oder größeren (200 Euro) Stellplatz. Beinhaltet sind zwei Personen, Caravan, Pkw und
      Strom – die Dusche ist frei. Auf dem Campingplatz stehen auch einige Dauercamper – ich vermute dass das überwiegend Berufstätige sind. Für diese Gruppe gilt die „14-Tage-Regel“ nicht.

      Bild 23: Grillstelle
      Bild 24: Gegenüber befindliche Sitzgelegenheiten mit Spülbecken und Kochplatten
      Bild 25: Detailaufnahme vom Spülbereich
      Bild 26: Spielplatz 1
      Bild 27: Spielplatz 2 (von insgesamt 3)
      Bild 28: Briefkasten und Stadtplan-Automat gegenüber der Rezeption
      Bild 29: Metro, die nahe (auch teilweise hörbar) am Campingplatz vorbei führt)
      Bild 30: Strandbereich mit Zugang zum Wasser für Camper
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    • Teil 3/4 von 10

      3.8 Besichtigungen:
      Helsinki bietet eine Vielzahl von Besichtigungen. Je nach Vorliebe bieten sich verschiedene Kirchen (Dom von Helsinki, Felsenkirche oder Uspenski-Kathedrale), Museen (Ateneum, Kunsthalle Helsinki, Museum für moderne Kunst u.a) oder interessante Gebäude/Gelände (Finnlandia-Halle, Olympia-Gelände usw.) an.
      Wer in kurzer Zeit viel anschauen möchte und dabei auch seine Ausgaben im Blick hat, könnte die Helsinki-Card für sich prüfen. Es gibt sie für Erwachsene mit einem Tag (44 Euro), zwei Tage (54 Euro) oder drei Tage (64 Euro). Neben verschiedenen freien Eintritten z.B. in Museum sind auch alle öffentlichen Verkehrsmittel (Metro, Bus, Straßenbahnen und Stadtfähren) frei.

      Die Hafenrundfahrt in die Inselwelt um bzw. vor Helsinki, Dauer ca. 1,5 Stunden, kostet je Person 24 Euro (in der Helsinki-Card beinhaltet) oder eine Stadtrundfahrt mit der roten Buslinie 31 Euro (in der Helsinki-Card beinhaltet). Hier muss man sich einlesen und prüfen, ob sich für die eigenen Bedürfnisse das Angebot rechnet.

      Bild 31: Übersicht über Hafenfront und Dom von Helsinki im Hintergrund
      Bild 32: Ein Angebot aus der Markthalle (Brom- Heidel- Johannis- Him- und Erdbeeren)
      Bild 33: Uspenski-Kathedrale
      Bild 34: Felsenkirche
      Bild 35: Festungsinsel Suomenlinna
      Bild 36: Eisbrecher
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    • Teil 4 von 10

      4. Fahrt von Helsinki nach Savonlinna, Camping Punkaharju

      4.1 Anfahrt:
      Vom Campingplatz Rastila sind wir in Richtung Fähre/Hansa-Terminal gefahren, um von dort unmittelbar auf den äußeren Straßenring um Helsinki (Ring III, Straße Nr. 50) zu gelangen. Das war für mich der einfachere Weg, als mich mit dem Gespann in den morgendlichen Berufsverkehr nach Helsinki einwärts „einzureihen“.
      Auf dem Ring III, bis zur Abfahrt nach Lahti und dann weiter auf der Autobahn bis in den Bereich von Mikkeli konnte fast durchgehend mit 80 km/h gefahren werden. Nach Mikkeli ging die Fahrt vorbei an Juva, durch Savonlinna in Richtung der Ortschaft Punkaharju. Die Strecke hatte nur
      unwesentliche Steigungen bzw. Gefälle und war gut ausgebaut.

      Der Campingplatz Punkaharju befindet sich ca. 20 km nach Savonlinna und ca. 10 km vor der Ortschaft Punkaharju. Auf der gesamten Fahrstrecke standen sehr viele, angekündigte, Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen. Insbesondere in Helsinki auf dem Ring III, vor Kreuzungsbereichen und an den Ortsein- und Ausfahrten waren die „Starenkästen“ umfangreich aufgebaut.

      4.2 Empfang/Rezeption:
      An der Rezeption wurden wir von einer Dame im mittleren Alter begrüßt. Sie legte mir einen Anmeldezettel zum Ausfüllen vor und kassierte dann vorab für eine Übernachtung (Pkw, Wohnwagen, 2 Personen und Strom) 29 Euro. Anschließend bekam ich zwei Code-Karten für den Zugang zum Sanitärbereich, einen Schlüssel für den Stromkasten und einen Lageplan ausgehändigt. Sie gab mir auf Englisch ein paar Erläuterungen. Danach sind wir auf das Areal eingefahren.

      4.3 Platzanlage / Stellplatz:
      Der Platzplan war nicht so, dass man sich auf Anhieb zurecht fand. Nachdem die Dame keine Vorgaben gemacht hatte, suchte ich mir einen schönen Stellplatz mit Blick auf den See aus. Das war nicht ganz einfach, weil Wohnmobile quer am Ufer entlang standen und so den Platz
      verkappt und die Sicht eingeschränkt haben. Außerdem waren die Stromanschlüsse nicht reichlich vorhanden. Aus diesem Grund gingen wir „in die zweite Reihe“ und standen etwas erhöht, so dass wir einen guten Überblick hatten. Der Großteil des Campingplatz – Seeufers ist mit kleinen Miethütten zugebaut. Mit Hilfe der Hüttennummern, konnte ich dann auf dem Platz meinen eigenen Stellplatz etwas „einnorden“. Die Stellplätze selbst waren uneben, nicht wirklich parzelliert und ohne Wasser- oder Abwasseranschlüsse.

      4.4 Sanitär:
      Das Sanitärgebäude war neuerer Errichtung und mit nur (Damen und Herren mit der gleichen Ausstattung) zwei Handwaschbecken, zwei Toiletten und drei Duschen mit Vorhang, alles in einem Raum, nicht zufriedenstellend ausgestattet. Es gab keine abgetrennten Duschvorräume. Im
      Zugangsbereich des „Männerbereiches“ waren die zwei Handwaschbecken, der Zugang zu den Toiletten und die Kleiderhaken für die Duschenbenutzer. Im gleichen Gebäude war ein Aufenthaltsraum mit Kochgelegenheit und Spülbecken vorhanden. Auf der Gebäuderückseite konnte man Frischwasser holen.
      Die Entsorgungsstellen für das Abwasser und die chemische Toiletten waren ca. 350m in Richtung Rezeption, in einem älteren Gebäude, untergebracht. Das führte zwangsläufig dazu, dass ich die Behälter mit dem Pkw zur Entsorgung befördert habe.

      4.5 Nebenräume:
      Zugänglich waren nur der oben erwähnte Aufenthaltsraum. Alle anderen Räume waren verschlossen. Es ist auch nicht bekannt, ob Waschmaschinen und Trockner vorhanden sind.

      4.6 Strom:
      Weil wenig Stromabnahmestellen vorhanden waren, musste ein ca. 25m langes Kabel verwendet werden. Ein Teil der Nachbarn haben die 50m – Trommel fast ganz abgerollt. Überraschenderweise waren die Stromanschlüsse noch Schukosteckdosen und in einem schlechten Zustand. Sicherungsautomaten waren nicht feststellbar.

      4.7 WLAN:
      WLAN gab es nur in der Rezeption oder in unmittelbarer Nähe. Meine 20 Euro – Prepaid-Karte von Saunalahti funktioniert auch hier ausgezeichnet.

      4.8 Sonstiges:
      Wenn man das Glück hat und einen schönen Stellplatz mit Stromanschluss in der Nähe bekommt, dann ist es -von der Lage und der Nähe zum See- ein schöner Platz. Aber – die Sanitäranlage ist völlig unzureichend. Das hat jetzt in der Vorsaison jedoch keine Rolle gespielt.

      Im Zufahrtsbereich zum Campingplatz befindet sich eine Tankstelle mit einem kleinen Versorgungsbereich und einer Bushaltestelle. Auch eine Bahnlinie führt vorbei – der Bahnhof liegt aber eine deutliche Wegstrecke entfernt. Auf dem Platz befindet sich ein großes Restaurant, dass wohl von den überwiegend Miethüttenbewohner in Anspruch genommen wird, weil dort keine Küchen oder ähnliches eingebaut sind. An den Campingplatz angrenzend und unter gleicher Verwaltung ist ein großer Freizeitpark. Das Restaurant und der Freizeitpark waren noch nicht in Betrieb.

      4.9 Besichtigungen:
      Wir sind vom Campingplatz aus mit dem Pkw nach Kerimäki gefahren und haben die größte Holzkirche (ich glaube der Welt) besichtigt. Es handelt sich hierbei um ein beachtliches Bauwerk. Anschließend sind wir nach Savonlinna gefahren, um die (lt. Reiseführer) älteste und bestens erhaltene Burganlage zu besichtigen. Beim Parkplatz, vor dem Steg zur Burganlage, gibt es in einem ehemaligen Getreidespeicher ein kleines Museum, das die Geschichte des Fischfanges zeigt. Im anschließenden kleinen Hafen liegen drei alte Museumsschiffe – eines, die Nikko, kann teilweise besichtigt werden.
      Unsere Plan war, auch die Burganlage Olavinlinna zu besichtigen. Das war möglich – jedoch durch den Aufbau für die kommende Opernsaison beeinträchtigt. Die Burg selbst wurde durch mich besichtigt – in der Zusammenfassung meine kurze Bewertung: Alleine können nur drei Räume der Burg (jetzt: kleiner und großer Tagungsraum und Restaurant) einschließlich der Gänge und Treppen die die Räume verbinden besichtigt werden. Nur bei der Teilnahme an einer Führung geht man in die Türme, die allerdings auch nur eingeschränkte Sicht auf den See und den Ort Savonlinna bieten.
      Die Auf- und Abgangsbereiche mit den alten Steintreppen sind unzureichend beleuchtet, die Treppenstufen unterschiedlich hoch und die Zugänge sind teilweise eng. Die Burg von außen aus dem Bereich „Museum – Getreidespeicher“ anschauen und Anfang Juni nach ca. 13 Uhr fotografieren ist schön. Das Sonnenlicht kommt von seitlich hinten und beleuchtet das Bauwerk schön – eine Besichtigung würde ich nicht empfehlen.

      In meinem Reiseführer aus 2014 und im Internet gibt es immer noch Hinweise zu der Kunstsammlung „Retretti“, die sich beim Campingplatz „Punkaharju Resort“ befinden soll. Das sind veraltete Infos, weil der ganze Bereich „Retretti“ mit Restaurant und Kunstsammlungen in Höhlen, bereits seit 2012 geschlossen sind.

      Bild 37: Holzkirche in Kerimäki
      Bild 38: Innenaufnahme von Kerimäki
      Bild 39: Burg Olavinlinna
      Bild 40: Blick vom Stellplatz Punkaharju in Richtung Wasser
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    • Teil 5 von 10

      5. Joensuu, Camping Linnunlahti :

      5.1 Anfahrt:
      Vom Camping Punkaharju sind wir wieder in Richtung Savonlinna zurück, um dann ostwärts über die Straße 71 und 6 nach Joensuu zu gefahren. Die Strecke ist gut ausgebaut, hat kaum Steigungen oder Gefälle und es war, mit Ausnahme im Stadtbereich Joensuu, wenig Verkehr.
      Der Campingplatz ist bei der Anfahrt aus beiden Richtungen auf der Umgehungsstraße nicht ausgeschildert. Erst im innerstädtischen Bereich, ca. 1,5 bis 2 km vor dem Campingplatz, sind Wegweiser aufgestellt. In Google Streetview (geprüft im Juni 2016) ist auf der Umgehungsstraße ein
      Hinweisschild zu sehen – das ist aber tatsächlich nicht vorhanden.

      5.2 Empfang/Rezeption:
      An der Rezeption wurde ich von einer jungen Frau begrüßt, die mir dann auch einen Anmeldezettel vorgelegt hat. Im Verlauf des Gesprächs war sie offensichtlich nicht von einen Englischkenntnissen überzeugt und hat dann Deutsch mit mir gesprochen (aber damit kann ich leben). Eine Anzahlung musste ich nicht leisten und es gab für den Pkw bzw. den Wohnwagen ein Karton-Schild mit der Registrierung. An den Toilettenanlagen usw. sind keine elektrischen Zugangseinrichtungen installiert.

      5.3 Platzanlage/ Stellplatz:
      Die Stellplätze befinden sich auf einem teilweise parzellierten Bereich, zwischen bzw. unter Bäumen und auf einer fast baumlosen freien Wiese. In den wenig vorhandenen Stromsäulen können sich immer nur zwei Nutzer anschließen. Wasser oder Abwasserentsorgung gibt es nur bei den
      beiden Sanitärbereichen.

      5.4 Sanitär:
      Die Sanitäranlagen sind funktional und zweckmäßig – alles was man braucht ist vorhanden (sogar ein Urinal). Es gibt in den kombinierten Toiletten- und Waschräumen, warmes Wasser, Seife und eine Handtuchrolle. In einem finnischen Campingführer hat der Platz keine „Sterne“ - er
      ist also deutlich einfacher ausgestattet, als der Camping Rastila in Helsinki, der fünf Sterne hat oder Punkaharju mit 4 Sternen.

      5.5 Nebenräume:
      Entleerungsmöglichkeiten für Grauwasser und chemische Toilette sind in beiden Sanitärgebäuden vorhanden. Im Gebäude 2 ist ein großer Küchenbereich mit Aufenthaltsraum. Auf dem Campingplatz stehen neun massiv errichtete ein-einhalb geschossige Gebäude, in denen unterschiedlich große Appartements vermietet werden. Kleine Hütten oder Blockhäuser wie auf dem Camping Punkaharju gibt es hier nicht.

      5.6 Strom:
      Siehe bei Ziff. 5.3
      – die Schukosteckdosen waren mit 16 A abgesichert.

      5.7 WLAN:
      WLAN war vorhanden – wurde aber nicht weiter geprüft.

      5.8 Sonstiges:
      An den Campingplatz angrenzend sind Sport- und Veranstaltungsanlagen. Wenn dort Veranstaltungen statt finden, sind sie auf dem Campingplatz gut zu hören.

      5.9 Besichtigungen:
      Wie immer – was einem anderen gefällt, findet möglicherweise bei mir weniger Interesse. Wir haben u.a angeschaut:

      - Den Koli-Berg;
      Hier soll der Ursprung von Finnland liegen. Fakt ist, dass dies eine der wenigen Möglichkeiten ist, von einem Berg aus über die Wald- und Seenlandschaft zu schauen.

      - Das Kloster Uusu Valamo.
      Besichtigt werden können die orthodoxe Kirche und ein Kirchenmuseum. Der „ganze Betrieb“ mit Restaurant, Seminarräumen, Unterbringungsmöglichkeiten und Informationszentrum, hat (nach meiner Meinung) mit einem Kloster nur noch sehr wenig zu tun. Das ist mir zu geschäftsmäßig ausgerichtet, zumal das Kloster eine eigene Kerzen- und Ikonenproduktion einschließlich Verkauf hat und u.a. das größte Weingut in Finnland betreibt und die Weine, auch Liköre, vor Ort verkauft.

      - Museum Paari –
      Kirche der Künstler- und Holzbearbeiterin, Frau Eva Ryynännen. Frau Ryynännen hat mit Holz gearbeitet und wurde durch ihre Schnitzarbeiten bekannt. U.a. hat sie eine Kirche selbst errichtet. Es können ihr Wohnhaus, die Kirche und die Arbeitsräume in einer Scheune besichtigt werden.
      Die Anfahrt führt von Joensuu über die Straße 6 und 73 in Richtung Lieska. Ca. 30 km vor Lieska führt die Route über unbefestigte Straßen zu dem Zentrum Paari der Künstlerin Ryynännen.

      Bild 41: Plan vom Camping Linnunlahti in Joensuu

      Bild 42: Stellflächen, teilweise parzelliert mit Zufahrtswegen

      Bild 43: Stellflächen auf der Wiese

      Bild 44: Kloster Uusu Valamo

      Bild 45: Innenraum der Orthodoxen Kirche vom Kloster Valamo

      Bild 46: Blick vom Koli-Berg auf die Seen

      Bild 47: Kapelle von Eva Ryynännen (geweihte Kirche, in der Messen, Trauungen und Konzerte statt finden).

      Foto 48: Altar in der Kapelle

      Foto 49: Holzfigur von Eva Ryynännen
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    • Teil 6 von 10

      6. Kuopio, Camping Rauhalahti:

      6.1 Anfahrt:
      Kuopio liegt westlich von Joensuu, fast in Landesmitte. Die Fahrtstrecke betrug ca. 150 km – der Streckenverlauf war bis auf eine unwesentliche Steigung fast eben. Bereits auf der Schnellstraße (E6) ist der Campingplatz Rauhalahti vor der Ausfahrt 67 ausgeschildert. Die Fahrstrecke von der E6, Ausfahrt 67, bis zum Campingplatz beträgt etwa 3 km.

      6.2 Empfang/Rezeption:
      Freundlicher Empfang; auf Wunsch konnten die Übernachtungstage gleich oder erst bei der Abreise bezahlt werden. Auch war eine Bezahlung am Vorabend der Abreise möglich. Die weitere Zufahrt zum Areal erfolgt durch eine automatische Schranke, zu der man einen vierstelligen Code
      erhält. Ein bestimmter Stellplatz wurde, jetzt in der Vorsaison, nicht vorgegeben.

      6.3 Platzanlage /Stellplatz:
      Der Komplex bzw. die Campinganlage Rauhalahti besteht aus einer Jugendherberge, einem Hotel, einem Reitstall mit großer Reithalle, Tennisplätzen, Bootsverleih, Anlegestelle für Boote nach Kuopio, Kinderspielplatz, kleinen Hütten und komfortablen Ferienhäusern. Vom Platz aus
      besteht an mehreren Stellen Zugang zum Wasser.
      Der Campingplatz selbst ist eine schöne ebene und teilweise parzellierte Anlage mit befestigten Zufahrtswegen. Die Campingfahrzeuge können auf befestigten Stellplätzen abgestellt werden. Bis auf ca. 6-8 Ausnahmen (hier gibt es lange Stellflächen) sind nur ca. 60 Prozent der Rasenfläche befestigt, so dass Wohnwagen oder Wohnmobile mit mehr als ca. 5 m über den befestigten Teil hinaus auf dem Rasen abgestellt werden müssen. Die Platzanlage machte einen gepflegten Eindruck – es waren auch mehrere Mitarbeiter mit den Vorbereitungsarbeiten zum Saisonbeginn
      beschäftigt (Rasenmähen, Blumentröge bepflanzen, Volleyball-Spielfelder herrichten usw.). Nach eigener Werbung bietet der Platz 237 Stromanschlüsse (CEE-Norm) und hat zusätzlich 79 kleine Miethütten ohne eigenen Sanitärbereich.
      Auf dem Gelände, jedoch im Randbereich, gibt es einen Wald speziell für Hundebesitzer wo Sie ihr Tier frei laufen lassen können. Es ist auch angrenzend ein Zugang zum Wasser für Hunde eingerichtet und ausgeschildert.

      6.4 Sanitär:
      Der Sanitärbereich für die Männer umfasste 4 Urinale, 4 Toiletten und ca. 12 Duschen. Dazu kamen noch 8 Waschbecken, die allerdings sehr tief befestigt waren (für ca. 8-10jährige Kinder geeignet) und nur jedes zweite Waschbecken hatte einen Spiegel. Unter Berücksichtigung einer möglichen Vollbelegung während der Haupturlaubszeit sind das für einen „Fünf-Sterne-Platz“ völlig unzureichende Sanitärausstattungen.

      6.5 Nebenräume:
      In einem weiteren Gebäude gab es einen großen Raum mit ca. 12 abgeteilten Spül- und Kochecken mit Tischen und Stühlen. Zusätzlich war im gleichen Raum eine Kinderspielecke eingerichtet. Für Zeltcamper oder Hüttenbewohner waren Mietkühlschränke, Kaffeemaschinen und ein
      Mikrowellengeeignet vorhanden. Dieser Raum war gut eingerichtet.

      6.6 Strom:
      Für je zwei Stellplätze waren Stromanschlüsse mit je 16 A abgesichert und hier als CEE-Steckdose ausgelegt.

      6.7 WLAN:
      Nicht geprüft, da eigene Lösung.

      6.8 Sonstiges:
      Vor dem Campingplatz oder beim Camping-Hotel (Linie 7) fahren Busse drei Mal in der Stunde nach Kuopio. Der Fußweg vom Campingplatz bis zum Hotel beträgt ca. 8 – 10 Minuten. Nach der Rezeption befindet sich ein Parkplatz und hier angrenzend der Entsorgungsbereich für die Wohnmobile. Hier kann auch das Fahrzeug gewaschen werden und -was ich so bisher noch nicht gesehen habe- auch die Luft in den Reifen geprüft und nachgefüllt werden.

      Im Bereich der Ausfahrt 67, ca. 2-3 km vom Campingplatz entfernt befinden sich zwei Tankstellen einschließlich einem sehr großen Einkaufszentrum, das neben den üblichen Lebensmittel auch Haushaltswaren, Schuhe usw. anbietet. Neben weiteren Geschäften gibt es hier auch einen
      „Hamburger-Schnellimbiss“ und eine Apotheke. Parkplätze, auch für Gespanne, sind ausreichend vorhanden und gut anzufahren.
      Die Neste-Tankstelle in unmittelbarer Nähe des Einkaufszentrums, ist eine Kreditkarten-Automatik-Tanke mit Pkw-Waschanlage. Hier ist kein Personal vor Ort – alles geht über die Terminals. Bei der Shell - Tankstelle, die zwischen Ausfahrt 67 und Campingplatz liegt, kann man wählen zwischen Tanken mit Kreditkarte oder an der Kasse bezahlen.

      6.9 Besichtigungen:

      Bild 50: Kuopio-Tower (Aussichtsturm mit Aufzug)

      Bild 51: Blick vom Kuopio-Tower auf die Seen um Kuopio

      Bild 52: Dom von Kuopio

      Bild 53: Seitenaltar im Dom von Kuopio

      Bild 54: Orthodoxes Museum in Kuopio (10 Euro)

      Bild 55: Orthodoxes Museum, Ikone

      Bild 56 und 57: Bilder aus einer Bootsrundfahrt im Seengebiet Kuopio
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    • Teil 7 von 10


      7. Vaasa, Top Camping Vaasa:

      7.1 Anfahrt:
      Vom Camping Kuopio aus führte die Route über die Zufahrt Nr. 67 auf die E6 und dann für ca. 25 km nach Norden bis zur Ausfahrt 77 bei Siilinjärvi. Ab hier ging es auf der Straße 77 (keine Verwechselung, zufällig die gleichen Nummern) immer nach Westen bis kurz vor Vaasa und dann über die E12 (Autobahn) direkt ins Stadtzentrum. Auf der Strecke waren nur im Raum Viitasaari mehrere Tankstellen, die erkennbar geöffnet hatten – deshalb meine Empfehlung bei der Abfahrt in Kuopio voll tanken.
      Die Strecke von Camping Kuopio bis Top Camping Vaasa betrug ca. 385 km. Im Verlauf der Straße 77 finden umfangreiche Straßenarbeiten statt. Aus der Erinnerung waren es ca. 8 Baustellen, teilweise mit Ampelbetrieb und einspuriger Verkehrsführung. Auch waren weite Strecken innerhalb der Baustellen unbefestigt. Aus Sicherheitsgründen wurde immer ein ordentlicher Abstand zum Vordermann eingehalten um einen Steinschlag auf dem Fahrzeug zu vermeiden.
      Im Stadtgebiet in Vaasa ist der Top Camping ausgeschildert. Die Anfahrt ist einfach, wenn auch die letzten ca. 3-4 km der Strecke einen schadhaften Fahrbahnbelag haben.

      7.2 Empfang/Rezeption:
      Bei der Anmeldung der bekannte Ablauf: Anmeldezettel ausfüllen; die Frage wann bezahlt wird (jetzt gleich oder bei der Abreise); Aushändigung eines Platzplanes, Mitteilung der Saunaöffnungszeiten und Registrierungschild für den Wohnwagen).



      7.3 Platzanlage/ Stellplatz:
      Der Campingplatz selbst liegt auf einer Halbinsel bzw. Landzunge und grenzt unmittelbar ans Wasser an. Es gibt entlang des Ufers immer wieder Nischen, abgegrenzt durch Baum- und Buschgruppen, die als Stellplätze ausgewiesen sind. Auf den ersten Blick sind die Stellplätze
      ausreichend groß, allerdings nur durch die Anordnung der Stromanschlüsse, andeutungsweise parzelliert. Nach der Platzzufahrt befinden sich rechts ca. 20 Stellplätze, die zusätzlich die Möglichkeit des Abwasseranschlusses bieten. Weitere Plätze mit der Abwasserentsorgung gibt es nicht – keiner der Stellplätze hat Frischwasser. Das Wasser muss im zentralen Küchengebäude oder bei der großen Sanitäranlage (außen) geholt werden.
      Zum Zeitpunkt unseres Besuches (Juni 2016) waren die Stellplätze gepflegt bzw. frisch gemäht. Der Platz selbst wirkt aufgelockert und hat trotzdem ausreichend Schatten durch hohe Bäume.

      Bild 58: Rezeption vom Top Camping Vaasa


      Bild 59: Platzplan Top Camping Vaasa

      Bild 60: Miethütten

      Bild 61: Blick in Richtung Strand

      Bild 62: Kleiner, teilweise steiniger Strandbereich

      Bild 63: Platzübersicht mit Stellplätzen

      Bild 64: Platzübersicht mit dem braunen Sanitärgebäude im Hintergrund
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    • Teil 7/1 von 10


      7.4 Sanitär:
      Ja – Sanitär ist vorhanden - aber! Nach eigener Werbung handelt es sich um einen 4-Sterne Platz mit insgesamt ca. 310 Stellplätzen (korrekt: Stromanschlüssen). Dazu kommen dann noch die Flächen für Zeltcamper. Bei den Männern, in dem großen Hauptsanitärgebäude, gab es folgende Ausstattung: Urinal als ca. 2m lange Rinne, 4 Toiletten, eine Behindertentoilette und insgesamt 4 Waschbecken. Im gleichen Gebäudeteil waren für die Männer auch 3 Duschen und 8 Handwaschbecken.
      Es gibt zwar ein weiteres kleineres Sanitärgebäude, das allerdings verschlossen war. Deshalb kann keine abschließende Aussage zur kompletten Sanitärausstattung gemacht werden. Das Sanitärgebäude selbst war schon „recht in die Jahre gekommen“ und animierte nur zur
      Erledigung der „Pflichtprogramme“.

      7.5 Nebenräume:
      Wie bei anderen Campingplätzen die wir besucht hatten, waren ein schöner Küchenbereich mit Spülen, Herden und Sitzmöglichkeiten vorhanden. Es gab auch ein Raum mit Waschmaschinen – habe ich nicht näher geprüft, weil kein Bedarf bestand. Entsorgungsmöglichkeit für die chemische Toilette und das Grauwasser befinden sich an der Stirnseite des kleinen Sanitärgebäudes, in dem auch die Waschmaschinen stehen. Dieser kleine Raum sah nicht einladend aus und war verschmutzt – ich empfand es als eine Zumutung hier zu entsorgen.
      In unmittelbarer Nähe befinden sich zwei Ent- und Versorgungsstationen für Wohnmobile.

      Bild 65: Das große Sanitärgebäude

      Bild 66: Waschbecken im Duschbereich

      Bild 67: Dusche

      Bild 68: Urinale und Waschbecken im Toilettenraum

      Bild 69: Toiletten (waren räumlich zu den Duschen getrennt)

      Bild 70: Küchengebäude mit Koch- und Spülbereichen

      Bild 71: Küchengebäude, Tische

      Bild 72: Gas-Grillplätze vor dem Küchengebäude

      Bild 73: Gas-Grill, Gas wurde gestellt

      Bild 74: Waschküche, Waschmaschine mit einem Trockner
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    • Teil 7/2 von 10


      7.6 Strom:
      Hier war wieder Schukostecker erforderlich – die Absicherung mit 16 A war gut.

      7.7 WLAN:
      WLAN war vorhanden und mit der Anmeldung wurde ein individuelles Passwort ausgehändigt. Der Nachteil war, dass WLAN – Empfang nur unmittelbar hier der Rezeption funktionierte. Zur Geschwindigkeit der Datenverbindung kann ich nichts sagen, weil ich die eigene Lösung nutzte.

      7.8 Sonstiges:
      An der Rezeption gab es keinerlei Infomaterial zu Vaasa oder Besichtigungsmöglichkeiten. Dafür konnten Getränke, Süßigkeiten und Eis gekauft werden – keine Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Brot.
      Die Platzanlage selbst ist schön, weil viele hohe Bäume da sind, die Schatten spenden. Leider ist bei den baulichen Einrichtungen (Gebäude und angrenzende Außenanlagen darum) ein deutlicher Renovierungstau erkennbar.

      7.9 Besichtigungen:
      Wir haben uns ca. 50 km von Vaasa entfernt in Isokyrö eine alte Feldsteinkirche von 1304 mit den nur noch teilweise erkennbaren Wandmalereien angeschaut. Die Kirche ist verschlossen und es muss telefonisch eine Dame aktiviert werden, die kommt und aufschließt. Die Besichtigung kostet keinen Eintritt.

      Bild 75: Entsorgung der chemischen Toilette

      Bild 76: Ent- und Versorgung für Wohnmobile

      Bild 77: Stromanschluss

      Bild 78: Feldsteinkirche in Isokyrö

      Bild 79: Feldsteinkirche, Kanzel und Wandmalerei 1560

      Bild 80: Evangelische Kirche Vaasa

      Bild 81: Innenaufnahme, Evangelische Kirche Vaasa

      Bild 82: Hofgericht, entspricht bei uns einem Oberlandesgericht

      Bild 83: Markt am Samstag mit musikalischer Begleitung
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    • Teil 8 von 10


      8. Turku, Camping Ruisallo:

      8.1 Anfahrt:
      Die Strecke von Vaasa, vorbei an Pori und Rauma, war gut ausgebaut und ist einfach zu fahren. Es gibt praktisch keine Steigungen bzw. Gefälle. Aus der Erinnerung -zwischen Pori und Rauma- gab es eine ca. 1,5 km lange Baustelle, bei der die Geschwindigkeit auf 50 km/h auch oft auf 30
      km/h reduziert war.
      Die Einfahrt nach Turku bzw. die Strecke zum Campingplatz Ruissalo ist aus Richtung Rauma gut ausgeschildert. Man wird im Vorstadtbereich durch ein Industriegebiet, vorbei am Hafenanlagen und über eine Brücke, auf die Insel Ruissalo geleitet. Nachdem man den Vorstadtbereich ieder
      verlassen hat, führt die Straße etwas schmäler, aber immer noch gut zu befahren, aber kurvenreich durch Wiesen und Wälder in Richtung Campingplatz.
      Links der Anfahrtsstrecke liegen ein großer Golfplatz mit Hotelanlage und eine große Hafenanlage für Privatboote mit Tankstelle. Allerdings lag hier der Dieselpreis um 15 Cent höher als am Ortseingang von Turku. Die Strecke von Vaasa nach Turku beträgt ca. 340 km – die Strecke ab
      Vorstadtbereich von Turku bis zum Campingplatz sind ca. 8 km. Durch den Verlauf der Route und die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h erscheint es subjektiv als eine längere Strecke.

      8.2 Empfang/ Rezeption:
      Die Rezeption war mit drei Personen besetzt. Wie üblich musste der Meldezettel ausgefüllt und unterschrieben werden. Die Dame war nett – die Verständigung erfolgt in Englisch. Da wir mehrere Tage bleiben wollten und nicht sofort bezahlten, wurde der Camping-Carnet-Ausweis
      einbehalten.

      8.3 Platzanlage/ Stellplatz:
      Danach wurde mir ein Platzplan gezeigt, auf dem zwei Platzteile erkennbar waren. Mangels Ortskenntnisse habe ich mich für den entschieden, der näher am Wasser war. Wie sich kurze Zeit später herausstellte, war dies der ältere Platzteil mit den älteren und vermutlich (die anderen
      Sanitäranlagen konnte ich nicht besichtigten, weil es da ein elektronisches Zugangssystem gab) der einfacheren Sanitärausstattung. Nach der Aushändigung einer Stellplatz-Nummer konnte ich weiter fahren. Das war auf den ersten Blick gar nicht einfach, weil nach der Rezeption die Straße
      weiter führt und eine Platzeinfahrt nicht sofort erkennbar ist. Ich versuche das Mal näher zu beschreiben:
      Eine öffentliche Straße führt an die Rezeption des Campingplatzes, die sich rechts der Straße befindet. Ab der Rezeption führt diese öffentliche Straße, jetzt in Einzelfahrstreifen getrennt, weiter bis zu einem großen Parkplatz. Diese Strecke und der Parkplatz sind öffentlich und werden von Besucher des Küsten- und Schärengebietes genutzt. Am Anfang des Parkplatzes, noch vor der Bushaltestelle, führt ein schmaler Weg nach rechts zum Campingplatzareal.
      Nach der Rezeption, in Weiterfahrt zu Bushaltestelle, ist rechts eine große baumfreie Wiese für Zeltcamper. An die angrenzend, leicht ansteigend und von Wald seitlich begrenzt, ist der neue Platzteil zu sehen. Die Anfahrt zum neuen Platzteil kann über die Zeltwiese erfolgen (wenn die
      Schranken geöffnet sind) oder führt über den alten Platzteil. Der alte und der neue Platzteil sind in der Draufsicht von oben rechtwinklig angelegt. Auf dem alten Platzteil, der auch von Wald umgrenzt ist, stehen hohe Birken.
      Im Bereich des Zusammenschlusses von alten und neuen Platzteil ist das Areal hügelig und hat einige Stellplätze, die zwischen den Bäumen liegen. In diesem Bereich sind einige Dauercamper.

      Alle Stellplätze sind mit einer Schwarzdecke befestigt und haben neben dem Stromanschluss auch Frischwasser. Die Trennung zwischen den Stellplätzen erfolgt durch einen schmalen Grünstreifen, in dessen Mitte sich der Stromanschluss und das Frischwasser befindet. Durch diese Anordnung hat man je Stellplatz zwei Stromanschlüsse zur Verfügung und kann, je nach Aufstellung, mit einem recht kurzen Stromkabel auskommen.

      Vom Campingplatz -alter Platzteil- führt ein ca. 3-4 Minuten dauernder Fußweg leicht abwärts zu einem großen Anlegesteg für – soweit ich feststellen konnte – nur für kleinere Privatboote. In kurzer Entfernung fahren die Schiffe und Fähren u.a. der Finnlines nach Naantali vorbei.

      8.4 Sanitär:
      Die Sanitärausstattung (nur alter Platzteil) besteht bei den Männern aus:
      - drei Duschen
      - zwei Toiletten und im gleichen Raum
      - ein Urinal
      - insgesamt 3 Handwaschbecken mit
      - einem Seifenspender und einem Handtuchrollen-Gerät.

      Bei den Frauen ist eine Toilette mehr. Für die insgesamt ca. 55 Stellplätze, bei Vollbelegung, finde ich diese Sanitärausstattung als unzureichend. Während unseres 6-Tage-Aufenthalts war der alte Platzteil nur an 1,5 Tagen fast voll belegt, weil eine ACSI-Reisegruppe mit 30 Einheiten vor Ort war.

      8.5 Nebenräume:
      Küche mit 4 Kochstellen mit Dunstabzug, 4 Spülbecken und großer Tisch mit Bänken. Zu weiteren Räumen mit z.B. Waschräumen usw. kann ich nichts sagen.

      8.6 Strom:
      Für jeden Stellplatz gibt es zwei Anschlüsse – je nach Aufstellungsrichtung. Die Absicherung beträgt 16 A..

      8.7 WLAN:
      Nicht abgeklärt.

      8.8 Sonstiges:
      Unmittelbar vor der Zufahrt zum alten Platzteil, bei dem Anfangs beschriebenen großen Parkplatz, fährt ein Bus zur Stadtmitte von Turku. Der Bus hält auch vor der Rezeption – in beide Fahrtrichtungen. Die Route endet am Marktplatz. Vom Marktplatz aus erfolgt die Rückfahrt in Richtung
      Camping Ruissalo auf der gleichen Strecke. Die einfache Fahrt dauert ca. 25 Minuten und eine Fahrkarte kostet 3 Euro - gültig für 2 Stunden.

      8.9 Besichtigungen:
      In Turku haben wir u.a. besichtigt – siehe folgende Fotos:

      Bild 84: Camping Ruissalo, alter Platzteil

      Bild 85: Strandbereich mit Anlegesteg

      Bild 86: Fähre von Finnlines, die nach Naantali fährt

      Bild 87 und 88: Handwerksmuseum Luostarinmäki

      Bilder 89 bis 92: alte Handwerksgeräte (Spinnrad, Korbflechter, Kiefer, Spinnrad, kleiner Webstuhl)

      Bild 84: Camping Ruissalo, alter Platzteil

      Bild 85: Strandbereich mit Anlegesteg

      Bild 86: Fähre von Finnlines, die nach Naantali fährt
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Römerstein ()

    • Moin,
      ich habe noch nicht alles gelesen, aber ich werde mich hineinstürzen!
      Euer Bericht weckt ein paar schöne Erinnerungen bei mir; um 1990 herum hatte ich eine Freundin, die als Austauschschülerin in unserer Gegend (damals S.-H.) war. Sie kam aus Parikkala, im Urlaub habe ich sie nach Hause begleitet. Diese zwei Wochen Finland waren herrlich. Helsinki am ersten Tag, viel Umgebung von Parikkala (Särkisalmi) das Haus mit Grundstück direkt am See (natürlich mit eigener Sauna :thumbsup: ), Savonlinna, einfach herrlich. Wir haben sogar eine Balettaufführung in der Feste Savonlinna besucht - auch Kultur musste sein :thumbsup: . Einer ihrer Brüder wohnte in der Nähe von Joensuu, irgendwie mitten im Wald 8) . Lappeenranta ist mir auch noch ein Begriff, aber ich weiß nicht mehr warum... :pinch:
      Ein herrliches Land, hoffentlich komme ich noch einmal hin. :D

      Griassle,
      Stefan
      ...sollte ich hier "Mist" schreiben, bitte ich um sachliche Korrektur...

      Wofür mache ich das eigentlich?
      Mein Ra-Vi und die Renovierung
      unser wässriger Knaus
      ... weil´s Spass macht und schmeckt... ^^
    • Teil 8/1 von 10

      Die restlichen Bilder zu Turku und den Besichtigungen:

      Bild 95: Dom zu Turku

      Bild 96: Dom zu Turku, Innenaufnahme

      Bild 97: Dom zu Turku, Orgel

      Bild 98: Dom zu Turku, Kirchenfenster
      Dateien
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      • 98_2FX2209.jpg

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    • Teile 9 und 10 von 10

      9. Rückfahrt nach Helsinki:
      Vom Camping Ruissalo führte die Rückfahrt nach Helsinki durch die Stadt Turku und nach kurzer Fahrtstrecke direkt auf die Autobahn. Die Autobahn ist bis kurz vor Helsinki sehr gut ausgebaut und hat einen guten Fahrbahnbelag.
      Wir sind dann über die Ausfahrt 29 auf den Ring III, die Straße 50, in Richtung Fährhafen (Hansaterminal), Kotka und St. Petersburg (kein Spaß – ist tatsächlich ausgeschildert) abgefahren. Nach der einzigen Tunneldurchfahrt, unmittelbar vor dem Fährhafen, ging es wieder stadteinwärts zum Camping Rastila. Die weiträumige Umfahrung von Helsinki war mit Absicht gewählt, weil es auf der ganzen Strecke nur zwei Ampelanlagen gibt und fast immer mit 80 km/h gefahren werden kann. Die Fahrtstrecke von Camping Turku zum Camping Rastila waren ca. 200 km.

      10. Zusammenfassungen/ Sonstiges:

      (Preise vom Mai und Juni 2016)

      Dieselpreise: zwischen 1,179 Euro bis 1,279 Euro

      Campingplatz-Tagespreise in Finnland: 29,00 – 37,00 Euro
      Für Pkw, Wohnwagen, 2 Personen und Strom; erfreulich: Duschen waren überall kostenfrei!

      Lebensmittelkosten:
      Insgesamt, nach meiner Bewertung, ca. 20 Prozent teurer – insbesondere das Obst (250g finnische Erdbeeren auf dem Markt in Turku = 5 Euro) war teuer.

      1 Liter H-Milch (Milbona UHT kevytaml to) = 0,85 Euro

      1 Croissant = 0,35 Euro

      1 Brezel = 0,59 Euro

      1 Brot (500g) = ca. 2,00 Euro (Supermarkt) bis 4,90 Euro (Markthalle)

      Bananen, Kilopreis = 1,29 Euro

      Aprikosen, 500g = 2,49 Euro

      Paprika, Kilopreis = 3,49 Euro

      Äpfel, Omena Royal Gala, Kilopreis = 2,05 Euro

      Äpfel, Omena Jonagold, Kilopreis = 1,45 Euro

      Tomaten (aus Finnland), Kilopreis = 1,89 Euro

      Stechmücken- (Schnaken)- Abwehrspray:
      Aus einer Apotheke in Helsinki: 50 ml = 8,00 Euro; Name/ Bezeichnung: Punkkiässä + Pump
      Hinweis: In den Apotheken muss man sich eine Nummer ziehen und warten, bis man an der Reihe ist.

      Streckenverlauf:
      Die von mir gefahrene Straßen von Helsinki nach Savonlinna, Joensuu, Kuopio, Vaasa, Turku und zurück nach Helsinki sind auch mit einem nur mäßig motorisierten Gespann gut zu bewältigen, weil es praktische keine Steigungen gibt. Das gilt auch für Gespannkombinationen, die eine höhere Anhängelast zu Gunsten einer geringen Steigfähigkeit, z.B. nur 8 Prozent, in der Zulassungsbescheinigung I, eingetragen haben.

      Helsinki, eine Stadt mit internationalen Campern als Besucher:
      (Eine Privatstatistik vom Montag, 20.06.2016, 18:30 Uhr – im Rahmen eines Spaziergangs über den Platz erhoben)

      Aufbau der Daten (Land: Anzahl der Wohnwagengespanne / Anzahl der Wohnmobile)

      D: 10 / 14 (hat mich überrascht – in den Foren liest man wenig über Finnland)

      GB: 9 / 5 (standen nahe zusammen, deshalb vermutlich eine geführte Reisegruppe)

      F: 2 / 10

      CH: 2 / 6

      NL: 1 / 1

      B: 1 / 0

      S: 1 / 0

      RUS: 0 / 1

      CZ: 0 / 1

      SLO: 0 / 1

      BG: 1 / 0

      IRL: 0 / 1

      und

      FIN: 35 / 16 (viele
      Familien mit Kindern)

      So, das wärs – wenn Fragen sind, dann will ich versuchen sie zu beantworten. Danke für das Interesse an meinem Reisebericht.

      Gruß
      Römerstein
    • Hallo Römerstein,

      sowas nenne ich einen perfekten Reisebericht! :ok :ok :ok

      Ausführliche Infos, Fotos, Details am Rande - was will das Camperherz mehr...

      Wenn ich den Bericht auch erst abends mal ausführlich lesen kann...

      VIelen Dank - ich bin echt begeistert:anbet::anbet:
      Grüße aus Bayerisch-Schwaben,

      Der Geograph
    • Hallo,

      super Bericht, soweit wie ich ihn bisher lesen konnte. Da freut man sich auf die Mittagspause.

      Mfg
      Campingziele 2017: Main - CP Spessart Camping, Hofstetten, Deutschland; Pustertal - Camping Residence Chalet Corones, Rasun, Südtirol, Italien

      :0-0: