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Bremsen oder Gas geben?

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    • Nix Hotel schrieb:

      @flo222

      Gespannstabilisierung des Zugwagens beschleunigt :?:
      Also mein SUV bremst beherzt wie er es benötigt wenn er Schlingern erkennt,ist aber kein VW. :0-0:


      Da war der "Ironie an"-Modus wohl nicht ersichtlich. Ich denk noch immer an unsere erste Fahrt mit dem ersten Wohnwagen nach Dänemark. Kurz vor Wolfsburg meinte ich zu meiner Frau nach einem Blick in den Rückspiegel, jetzt sieht sie gleich mal, was ein aufschaukelnder Wohnwagen ist. Da kam auch schon mit ordentlich Überschuss ein Fahrer mit gelben Nummernschild, der den sich aufschaukelnden Wohnwagen hinter sich richtig nachgeschleift hat. Echt übel, grad dass die Spur noch ausgereicht hat. Hab es dann gemacht wie von damfino beschrieben, bremsen und viel Abstand zu solchen Zeitgenossen halten.

      Und um es nochmal für Nix Hotel klarzustellen, auch die Gespannstabilisierung eines VW bremst anstatt Gas zu geben, und das ist auch gut so ;)
      2014: Knaus Campingpark Hamburg | Nørre Lyngvig Camping Hvide Sande/Dänemark | Campingplatz Jarplund Flensburg | Seecamp Derneburg | Campingplatz am Steinrodsee Weiterstadt
      2015: Naturist Park Koversada Camping/Kroatien | Camping Rosental Rož/Kärnten
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      2017: Freizeitinsel Bad Abbach
    • Nix Hotel schrieb:

      Na da ist ja VW doch auch ein Allermanns Auto :D
      Habe nix gegen VW!!!


      Nö, ist ein Verlierer-Auto, heißt ja nicht umsonst, "wer bremst verliert". :P
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      2017: Freizeitinsel Bad Abbach
    • Hatten das Thema letztes Jahr beim Fahrsicherheitstraining.

      Kann ich übringens jeden nur empfehlen.

      Was passier wenn der Anhänger schlingert und man Gas gibt. Das Gespann streckt kurzfristig und das Schlingern hört auch kurz auf um dann umso stärker wieder zu kommen und das Gespann unkontrollierbar wird.

      Beim Bremsen wird die Kritische Geschiwindigkeit reduziert und das Gespann kann sich wieder stabilisieren.

      Deshalb IMMER beherzt Bremsen und dabei geradeaus fahren !!!
    • Ich hatte die Situation auch schon mal. Eine laaange gerade Bergabfahrt, ich mit Gespann auf der mittleren Spur überhole einen LKW, brav mit 100 (ja darf ich) und es überholt mich ein Doppeldecker Reisebus just in dem Moment in dem ich am LKW vorbei bin mit deutlich mehr km/h.
      Der WoWa fängt an zu schlingern, ich bremse, halte das Lenkrad gut fest, denn ich will weiterhin geradeaus und das Gespann fängt sich sehr, sehr schnell. Nur mein klopfendes Herz, das mir in die Hose gerutscht ist, braucht etwas länger.

      Meine Männer schlafen seelenruhig weiter..... Also kann es nicht ganz so schlimm gewesen sein, wie ich es empfunden habe, aber es hat mir gereicht....... :wacko:
      Viele Grüße

      LuckyTino
      unterwegs mit Mann, zwei Jungs und drei Hunden (Mischling und Elos)
      im Knaus "Deseo Familiy Plus", Zugfahrzeug: Mercedes E220 Kombi

      http://www.Elos-Augusta-Treverorum.de
    • streethawk schrieb:

      Was passier wenn der Anhänger schlingert und man Gas gibt. Das Gespann streckt kurzfristig und das Schlingern hört auch kurz auf um dann umso stärker wieder zu kommen und das Gespann unkontrollierbar wird.


      Genau so ist es mir passiert .. Am Anfang meiner Hängerkarriere war ich mit einem falsch beladenen Autotransportanhänger unterwegs und er fing auch ab 70 an und hörte erst auf als ich genau quer auf der Autobahn stand :wacko:

      zum Glück , da bin ich heute noch froh , haben hinter mir alle aufgepasst und es gab nur kurz Stau , habe das Gespann dann auf den Standstreifen bugsiert und zitternd ne Kippe geraucht . Chef angerufen und der ist weiter gefahren .

      Also bitte Kein Gas geben ..
      :0-0:

      05/2017 : Zur Hasenkammer ...
      08/2017: Inselcamp Fehmarn ..
      10/2017: Landal Sonnenberg ...
    • zu dieser elenden These des Gasgebens:

      Diese These stammt aus den Anfängen des Gütergewerbes.
      Bis in die 60er Jahre gab es Lastzüge mit einer Ein-Kreis-Druckluftbremse.
      Bei diesen Bremsanlagen wurde der Ahänger nur über 1 Druckluftleitung angesteuerte
      und der Fahrer hatte unter dem Lenkrad einen Handbremshebel für den Anhänger, mit dem der Anhänger in Stand gebremst wurde,
      weil die Handbremse des Zug-Fz den Hänger nicht mitbremste. Der Fahrer musste also beim Halt 2 Handbremsen betätigen. 1 fürs Zug-Fz und 1 für den Hänger.

      Wenn jetzt der Anhänger anfing zu schlingern, dann konnte man mit diesem Handbremshebel, den Anhänger bremsen und gleichzeitig mit dem Zug-Fz "beschleunigen".
      Das Gespann wurde gestreckt und beruhigt.
      Das war dann die gleiche Wirkung, wie man sie heute mit dem ATC erreicht. Der Hänger bremst und das Zug-Fz fährt während dieser Zeit weiter und "streckt" den Zug.

      Die einzige richtige Reaktion beim Anhängerpendeln beim WW-Gespann ist als mit dem Zug-Fz bremsen, dann läuft der Hänger auf und bremst sich selber ab.
      Viele Grüße aus dem Vogelsberg

      Hans und Heike



      [erst Sorento 2,5CRDI (140PS), dann Grand Cherokee (241PS), jetzt Cherokee Limited 2,2

      10.01 L/100km brauchte der große Indianer

      braucht der kleine Indianer
    • Ich hatte auch schon das Problem.
      Bergab einen LKW überholte, unten im Tal starker Seitenwind.
      Zum Glück hat mein Touran eine Schlinger Erkennung für Anhänger. Das Fahrzeug ging bevor ich reagieren konnte voll in die Bremsen.

      Das finde ich schon gut.

      Harry
    • Also Gas geben funktioniert definitiv nicht!


      Vor ca. 25 Jahren mit guter Motorisierung am Elzer Berg ausprobiert, nachdem mich (nach der letzten Blitzerbrücke) ein LKW, rechts mit stark überhöter Geschwindigkeit überholt hat.

      Ergebnis war, das sich das Gespann bei ca. 130km/h um 180 Grad gedreht hat. Umgekippt ist nix, Personenschaden gab es auch nicht..... Auto war noch fahrbereit, WW wurde sofort getauscht (Vollkasko). LKW ist natürlich abgehauen.
      Weiterhin gute Unterhaltung im Wohnwagen-Forum wünscht:
      Holger & Familie ;)


    • Das sich dieser Blödsinn mit Gas geben immer noch so hartnäckig in manchen Hirnen hällt!


      Selbst wenn man so gut motorisiert wäre, das sich ein Gespann bei ca. 100 km/h durch gasgeben noch strecken könnte, dann kommt man trotzdem irgendwann beim langsamer werden wieder durch den kritischen Bereich und pendelt wieder. Was dann? Immer weiterfahren?


      Übrigens hatte mit ein echter Fachmann, ein Caravan Verkäufer eines großen Händlers (bei dem ich nicht gekauft habe), tatsächlich ebenfalls den Ratschlag gegeben beim Aufschaukeln zu beschleunigen! :xwall:

      Gruß
      Ralf
      Leben ist das, was abläuft während man etwas anderes plant.
      James Patterson in "Alex Cross - Blood"
    • Hallo zusammen,
      spielt es bzgl. Pendeln des Wowa eine Rolle, ob man eine Steigung rauffährt oder ein Gefällestück runter bzw. auf ebener Strecke unterwegs ist?
      Ich habe immer das Gefühl, dass an einer Steigung weniger Pendelneigung auftritt, weshalb ich mittlerweile lieber in der Talsohle zum Überholen ansetze. Da war doch irgendwann mal was im Physikunterricht mit Hangabtriebskraft...?

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • Belcanto schrieb:

      zu dieser elenden These des Gasgebens:

      Diese These stammt aus den Anfängen des Gütergewerbes.
      Bis in die 60er Jahre gab es Lastzüge mit einer Ein-Kreis-Druckluftbremse.
      Bei diesen Bremsanlagen wurde der Ahänger nur über 1 Druckluftleitung angesteuerte
      und der Fahrer hatte unter dem Lenkrad einen Handbremshebel für den Anhänger, mit dem der Anhänger in Stand gebremst wurde,
      weil die Handbremse des Zug-Fz den Hänger nicht mitbremste. Der Fahrer musste also beim Halt 2 Handbremsen betätigen. 1 fürs Zug-Fz und 1 für den Hänger.

      Wenn jetzt der Anhänger anfing zu schlingern, dann konnte man mit diesem Handbremshebel, den Anhänger bremsen und gleichzeitig mit dem Zug-Fz "beschleunigen".
      Das Gespann wurde gestreckt und beruhigt.
      Das war dann die gleiche Wirkung, wie man sie heute mit dem ATC erreicht. Der Hänger bremst und das Zug-Fz fährt während dieser Zeit weiter und "streckt" den Zug.

      Die einzige richtige Reaktion beim Anhängerpendeln beim WW-Gespann ist als mit dem Zug-Fz bremsen, dann läuft der Hänger auf und bremst sich selber ab.
      so wie bei mir würde ich es auch mit einer kurzen Vollbremsung versuchen. Danach bremse wieder los und hoffen ggf. erneut Vollbremsung. Mit ATC sollte es doch eigentlich besser sein vom Gas zu gehen und die Wohndose verzögern zu lassen, oder? So zumindest mein Gedanke. Wie gesagt, ich habe leider kein ATC nur ein Hänger ESP am Zugfahrzeug.
    • Aus eigener Erfahrung bei Reifenplatzer und extremes Schlingern:

      1. Vom Gas gehen.
      2. Ruhe bewahren.
      3. Alle Spiegel im Blick haben.
      4. Voll in die Anker steigen wenn der Wohnwagen beim Schlingern kurz vor der Mitte ist.
      5. Anker wieder reinholen wenn der Wohnwagen kurz nach der Mitte ist.

      4 und 5 so lange bis der Wohnwagen nicht mehr schlingert.

      Zum Schluss rechts ranfahren, Aussteigen - Tief durchatmen - Adrenalinproduktion einstellen und dann den ADAC rufen..............

      Rad Wechseln und weiterfahren.... :0-0:
      2017:
      Ostern: Alpencamping Nenzing in Österreich
      Dazwischen: Camping Médiéval in Frankreich / Elsass ( Männerwochenende..... )
      Pfingsten: Camping Astrid in Belgien
      Sommer: MdV in Italien
    • far-lands schrieb:

      Voll in die Anker steigen wenn der Wohnwagen beim Schlingern kurz vor der Mitte ist.


      Da haben wir Ihn :xwall: :motz: ;(

      1.) wie beobachtest du den Anhänger.....die ganzen 5 - 10 Sekunden ?( Und wenn vor dir etwas pasisert :motz:
      2.) wie stellst du sicher, das du den genauen Punkt zur Bremsung triffst ?

      Dauert alles viel zu lange.......
      ...hast wohl Glück gehabt :thumbup:

      Gruß Thomas
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt:
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    • Quadmaster schrieb:

      Camper-Toby schrieb:

      wie beobachtest du den Anhänger.....die ganzen 5 - 10 Sekunden


      Bei der Dauer sprechen ich nicht von Schlingern, sonder von gemütlicher Kuvenfahrt.


      Das baut sich auf......
      ...vom leichten Wackeln bis zum Querstand. ;( 8| 8|

      Gruß Thomas
      bei dem bisher nur "Gas wegnehmen" ausreichend war :_whistling: :ok
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt:
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