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Bremsen oder Gas geben?

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    • far-lands schrieb:

      Aus eigener Erfahrung bei Reifenplatzer und extremes Schlingern:

      1. Vom Gas gehen.
      2. Ruhe bewahren.
      3. Alle Spiegel im Blick haben.
      4. Voll in die Anker steigen wenn der Wohnwagen beim Schlingern kurz vor der Mitte ist.
      5. Anker wieder reinholen wenn der Wohnwagen kurz nach der Mitte ist.

      4 und 5 so lange bis der Wohnwagen nicht mehr schlingert.

      Zum Schluss rechts ranfahren, Aussteigen - Tief durchatmen - Adrenalinproduktion einstellen und dann den ADAC rufen..............

      Rad Wechseln und weiterfahren.... :0-0:



      Da gibt es nichts mit 4. und 5. !



      Rein in die Eisen. Und zwar sofort.

      Warum soll der WW denn erst abgebremst werden wenn er direkt hinter dir ist?

      Alles verlorene Zeit.
    • wimo schrieb:

      Warum soll der WW denn erst abgebremst werden wenn er direkt hinter dir ist?

      Damit er sich einspurt, weil die Auflaufbremse die gleichmäßigste Wirkung in direkter Linie mit dem Zugfahrzeug hat?

      Gegenfrage:
      Was macht ein 2-Tonnen-Schlachtschiff, dem man in einem 15-20°-Winkel zum Esel die Mücke reinhaut?
      :w Grüßle, Micha

      Kein Haar wächst so schnell, wie´s gespalten wird!
    • ;)

      ganz ehrlich, wer ein (leichtes) schlingern nicht sofort am Lenkrad merkt, sollte rausfahren und schlafen gehen ;)


      Interessant finde ich, dass ich ein solches Pendeln noch nie am LKW hatte. 45to Tandem 95km-97km/h, Kurve, bockstabil. Aber ich darf 80 fahren, während Wohndosen mit 3er Führerscheinen 100 fahren dürfen. Na gut, die bremsen ja dann wenn der WW genau hinterm Auto ist :w
      Gruß Michael
    • <LORD> schrieb:

      ganz ehrlich, wer ein (leichtes) schlingern nicht sofort am Lenkrad merkt, sollte rausfahren und schlafen gehen ;)

      Zumindest ich mit meiner knapp 40 jährigen 3er Praxis habe die Erfahrung gemacht, daß
      Wohnwagenreaktionen als erstes mit dem Arsch (Entschuldigung!) zu spüren sind.
      Das Lenkrad ist da eher außen vor. Alleine schon die vertikalen Bewegungen, ausgelöst
      durch das Nicken der Stützlast, wirbelt das Frühstück ordentlich durcheinander.

      Den Poppometer zu sensibilisieren war das erste Ziel und hat sich bis heut bewährt. ;)
      :w Grüßle, Micha

      Kein Haar wächst so schnell, wie´s gespalten wird!
    • Da muss ich Bukowinawolf absolut zustimmen... beginnendes Pendeln bzw. Unruhe im Gespann bemerkt mein Popometer bevor am Zugfahrzeug etwas zu spüren ist. Ob das nun "Tanzen" in ausgefahrenen Lkw-Spuren ist oder sich aufbauendes Pendeln wodurch auch immer.
      Sofort Gas wegnehmen genügt dann meistens. Wenn's sich aufschaukelt, dass das Fahrzeugheck schon spürbar belastet wird, ist es höchste Zeit zu bremsen.

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • Der Popometer ist aber erst dann nützlich wenn durch zu schnelles Fahren oder falsche Beladung der Wohnwagen anfängt zu schlingern.
      Durch einen Reifenplatzer fängt das ganze sofort und vor allem ohne vorwarnung an !
      Dein Popometer schlägt voll aus, und die Adrenalinproduktion ist schon in vollem gange, und das wie gesagt ohne vorwarnung !

      Die vollbremsung wenn der Wohnwagen kurz vor der mitte ist verhindert ein Einklappen wie ein Schweizer Taschenmesser.... ( Aber es ist keine Garantie daß es zum Erfolg führt )

      @Camper-Toby "hast wohl Glück gehabt" ---> Ja - das auch !!
    • far-lands schrieb:

      Durch einen Reifenplatzer fängt das ganze sofort und vor allem ohne vorwarnung an !


      Mir ist bereits 2x ein Reifen am WW geplatzt.
      Bei keinem Platzer5 fing der WW an zu schlingern.
      Ein Knall, dann einen kurzen Augenblick Ruhe und dann fing der Hänger an zu rumpeln und zu hopsen..
      Viele Grüße aus dem Vogelsberg

      Hans und Heike



      [erst Sorento 2,5CRDI (140PS), dann Grand Cherokee (241PS), jetzt Cherokee Limited 2,2

      10.01 L/100km brauchte der große Indianer

      braucht der kleine Indianer
    • worschtsopp schrieb:

      Neben dem Popometer, hilft dem ungeübten auch der Blick in den Spiegel.
      Vieles sieht man als aufmerksamer Fahrer schon lang bevor es brenzlig wird. ...
      wenn ich an unsere letzte Fahrt denke, waren wohl eher viele nicht aufmerksame Fahrer unterwegs. Man kann sich nur wundern, wie oft einen sehr schnelle Gespanne überholen, deren Wohnwagen dauerhaft pendelt.
      Viele Grüße :w
      Markus

      Liberté, Égalité, Fraternité
      Mind is like a parachute. It doesn't work if it is not open (F. Zappa)

      Jede Nutzung von Facebook unterstützt aktiv die Hassmaschine
    • far-lands schrieb:

      Der Popometer ist aber erst dann nützlich wenn durch zu schnelles Fahren oder falsche Beladung der Wohnwagen anfängt zu schlingern...
      wer das erst dann merkt, sollte seinen Popometer mal justieren, oder zum Wohle Anderer grundsätzlich deutlich langsamer fahren.
      Viele Grüße :w
      Markus

      Liberté, Égalité, Fraternité
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    • Katsegler schrieb:

      Da muss ich Bukowinawolf absolut zustimmen... beginnendes Pendeln bzw. Unruhe im Gespann bemerkt mein Popometer bevor am Zugfahrzeug etwas zu spüren ist. Ob das nun "Tanzen" in ausgefahrenen Lkw-Spuren ist oder sich aufbauendes Pendeln wodurch auch immer.
      Sofort Gas wegnehmen genügt dann meistens. Wenn's sich aufschaukelt, dass das Fahrzeugheck schon spürbar belastet wird, ist es höchste Zeit zu bremsen.
      Gruß, Uli


      :ok :ok :ok :ok :ok :ok :ok
      Richtig

      Crimson schrieb:

      far-lands schrieb:

      Der Popometer ist aber erst dann nützlich wenn durch zu schnelles Fahren oder falsche Beladung der Wohnwagen anfängt zu schlingern...
      wer das erst dann merkt, sollte seinen Popometer mal justieren, oder zum Wohle Anderer grundsätzlich deutlich langsamer fahren.


      Eigentlich merke ich einen falsch beladenen Anhänger sofort. :!:
      Das mir der Anhänger durch einen überholenden Bus oder LKW so stark ins "Schleudern" gekommen ist, das ich bremsen musste,
      daran kann ich mich nicht erinnern.

      Problematisch ist halt, das ein Caravan-Anfänger dieses Gefühl noch erst lernen und "fühlen" muss. :!:

      Auch sehe ich, das eine AKS, je nach Fahrstil, eher gefährlich ist, denn der Gefahrpunkt wird um ca. 20/30 KM/H nach oben verschoben.
      Das Ergebnis bei dieser höheren Geschwindigkeit ist dann wesentlich aggresiver........

      Gruß Thomas
      seit 1981 mit Caravan unterwegs
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt:
      hier klicken = besuchte Campingplätze
    • worschtsopp schrieb:

      wenn ich an unsere letzte Fahrt denke, waren wohl eher viele nicht aufmerksame Fahrer unterwegs. Man kann sich nur wundern, wie oft einen sehr schnelle Gespanne überholen, deren Wohnwagen dauerhaft pendelt.

      Nee, das sind die großen Helden mit eingeschränkter Risikowarnehmung

      Mit der Aussage:

      .....ich habe mein Fahrzeug bzw. Gespann immer unter Kontrolle
      ;( 8| :wacko:

      Gruß Thomas
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt:
      hier klicken = besuchte Campingplätze
    • Bukowinawolf schrieb:

      <LORD> schrieb:

      ganz ehrlich, wer ein (leichtes) schlingern nicht sofort am Lenkrad merkt, sollte rausfahren und schlafen gehen ;)

      Zumindest ich mit meiner knapp 40 jährigen 3er Praxis habe die Erfahrung gemacht, daß
      Wohnwagenreaktionen als erstes mit dem Arsch (Entschuldigung!) zu spüren sind.
      Das Lenkrad ist da eher außen vor. Alleine schon die vertikalen Bewegungen, ausgelöst
      durch das Nicken der Stützlast, wirbelt das Frühstück ordentlich durcheinander.

      Den Poppometer zu sensibilisieren war das erste Ziel und hat sich bis heut bewährt. ;)


      Hallo ,

      da gebe ich dir ( mal wieder ^^ ) zu 100 % Recht .

      Wir haben kein ATC verbaut - und mein " Popmeter " funktioniert bisher auch noch sehr gut und daher gibt es auch vorerst kein ATC .

      LG Seadancer
      Seit Juni 2014 mit unserem Bengelchen unterwegs :

      06 / 2014 FKK Camping Hilsbachtal
      08 / 09 2014 FKK Campingplatz " Camp Istra " Kroatien
      04 / 2015 Ostern in Hamburg ( FKK Vereinsplatz vom FSH )
      05 / 2015 Fahrsicherheitstraining der Fa. Dethleffs in Isny
      06 / 2015 Dethleffs Family Treff in Isny
      06 / 2015 FKK Campingplatz " Drei Länder Eck " Markgräfler Land
      08 / 09 2015 FKK Campingplatz " Lavendula " am Balaton und Thermalcamping Papa ( Ungarn )
      04 / 2016 Kurcampingplatz Bad Staffelstein
      05 / 2016 1. C´go Treffen auf dem Campingplatz Mohrenhof ( Franken )
      06 / 2016 Campingplatz Obersdorf ( Allgäu )
      08 / 09 2016 Campingplatz Camping Le Peyrolais Ardeche und FKK Campingplatz Serignan Plage Nature ( Frankreich )
      10 / 2016 Campingplatz Alpenblick ( Lindenberg im Allgäu )
    • Camper-Toby schrieb:

      Problematisch ist halt, das ein Caravan-Anfänger dieses Gefühl noch erst lernen und "fühlen" muss.

      Es hilft wenn man als Anfänger die Begriffe "richtiges Beladen" und "Stützlast" sucht und die Kommentare aufmerksam durchliest. Dazu noch ein paar Horrorgeschichten übers Schlingern lesen.
      Konnte vorher auch nichts damit anfangen, aber mit den Tipps und einer Waage kam ein stabiles Gespann heraus.

      ad Popometer: letztens war kräftiger Seitenwind (warum nie von hinten um anzuschieben??), das hat man mehr gespürt als in den Spiegeln gesehen.
    • far-lands schrieb:

      Die vollbremsung wenn der Wohnwagen kurz vor der mitte ist verhindert ein Einklappen wie ein Schweizer Taschenmesser

      Da liegt meiner Meinung nach der physikalische Hund begraben. Besonders bei Wohnis der
      gehobenen Gewichtsklasse, deren Überhang besonders groß ist und die vom Grundriß im Heck
      relativ schwer sind. Da sagt man glaub ich Hebel zu.

      Wie far-lands für mich schon richtig andeutet, kann das Mücken im oberen Totpunkt des Ausschlags
      den Klappeffekt hervorrufen. Der Wohni verfolgt durch die Eigendynamik der Masse den begonnenen
      Weg, weil der Esel zu apprupt langsamer wird. Beispiel bremsen auf eisglatter Fahrbahn. Steht der
      Wagen quer und ich schmeiß den Anker, verfolgt er die begonnene Linie. Fange ich ihn sanft ab und
      bremse gefühlvoll, wenn er in Vorwärtsfahrt ist, hab ich die größten Chancen, das Gedöns relativ
      gefahrlos anzuhalten.

      @Seadancer
      Nicht umsonst hält sich bei eingeweihten Wohniziehern hartnäckig das Gerücht, daß im Falle einer
      Gefahr der Poppes dem Kopf meilenweit voraus ist, wenn´s um schnelle Reaktionen geht. :rolleyes:
      :w Grüßle, Micha

      Kein Haar wächst so schnell, wie´s gespalten wird!
    • far-lands schrieb:

      Der Popometer ist aber erst dann nützlich wenn durch zu schnelles Fahren oder falsche Beladung der Wohnwagen anfängt zu schlingern.
      Durch einen Reifenplatzer fängt das ganze sofort und vor allem ohne vorwarnung an !
      Dein Popometer schlägt voll aus, und die Adrenalinproduktion ist schon in vollem gange, und das wie gesagt ohne vorwarnung !

      Die vollbremsung wenn der Wohnwagen kurz vor der mitte ist verhindert ein Einklappen wie ein Schweizer Taschenmesser..../quote]

      Das was du beschreibst, ist ein mehrschichtig hornhautüberzogener Sesselpupserhintern. Die spüren ein Pendeln ihres Wowa erst dann, wenn sie bereits die Rückleuchten des Wowa in den Außenspiegeln erkennen. :evil: Ein Popometer ist ein hochsensibel Feinmessinstrument, welches Schwingungen spürt, die optisch noch kaum wahrnehmbar sind :undweg:

      Jetzt mal wieder ernsthaft: Die Ursachen für Pendeln/Schlingern sind vielseitig und müssen nicht immer die groben Fehler sein.
      Die Windschattenfahrer könnten mal den Abstand zum vorausfahrenden Lkw erhöhen; während der Fahrt immer mal den Luftdruck kontrollieren; das Gespann aus den Lkw-Fahrrinnen lenken; richtige Stützlast einhalten.
      Außerdem finde ich es wichtig, konzentriert zu fahren und nicht, weil man ja "nur" mit 80 - 100km/h unterwegs ist, sich Ablenkungen hingeben. Läuft ein Gespann dabei aus der Spur und wird durch eine schreckhafte Lenkbewegung versucht zurückzuholen, kann der "Spaß" schon losgehen. Wenn was runterfällt, dann liegt es eben unten; wenn ein neuer Radiosender/CD/etc. gesucht wird, dann macht das die "Stewardess"; ebenso die Versorgung mit Getränken und Knabberkram, sowie die Kinder- und Haustierbetreuung onroad.
      Prickelnd ist auch das Ablesen des Kleingedruckten in Navidaten - besonders, wenn das Gerät kurz überm Fussraum montiert ist. Auch hier kann die gewünschte Info an die rechten Seite in Auftrag gegeben werden.
      Auch sollte man immer ein Auge im Außenspiegel haben, allein schon um rechtzeitig zu sehen, ob ein Kurierfahrer, Reisebus, etc. zum Überholen ansetzt und im nächsten Moment der Sog einsetzt.
      Wenn man ein paar Dinge beachtet, kann man Pendeln rechtzeitig unterbinden.
      Wer aber nicht Vorsorge trifft/treffen will, lieber den Held vom Camperfeld macht und mit vollem Risiko unterwegs ist und über kein Popometer verfügt, dem sei vielleicht noch ein Wackel-Dackel empfohlen :D

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...

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