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Bremsen oder Gas geben?

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    • Bremsen oder Gas geben?

      Bremsen oder Gas geben, wenn der Anhänger schlingert 420
      1.  
        Stark bremsen (321) 76%
      2.  
        Leicht bremsen (62) 15%
      3.  
        Ausrollen lassen und weder bremsen noch beschleunigen (20) 5%
      4.  
        Beschleunigen (17) 4%
      Moin moin aus dem "ganz hohen Norden"

      Immerwieder kommt das Streitgespräch "Bremsen oder Gas geben, wenn der Anhänger schlingert".
      Ich habe gelernt, wenn der Anhänger ins Schlingern kommt, im richtigen Moment beherzt auf die Bremse treten.
      Der richtige Moment soll der sein, wenn der Anhänger mal wieder "gerade" hinterm Zugfahrzeug ist.

      Andere sagen, man soll Vollgas geben, damit sich der Zug streckt. Nur wieviel Paower muss denn das Auto haben, um bei z. B. 100 km/h den Zug zu strecken?
      Mal ganz davon abgesehen, dass man dann noch schneller wird.

      Ich bin auf euere Meinungen und Erfahrungen gespannt.

      Gruss aus DK

      Jørg

      P.S. Sollte es das Thema schon gegeben haben, seid so lieb und gebt mir den Link.
      Gruss aus DK :w

      Jørg

      Zwei Dinge sind Unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit.
      Bei dem Universum bin ich mir allerdings nicht ganz sicher.
      (Albert Einstein)
    • Schlingert ein Wohnwagen, dann ist man bereits ausserhalb der Physik unterwegs. Diese ist meist der Fall bei überhöhter Geschwindigkeit. Also ist nur beherztes Bremsen angesagt um das Gespann zu stabilisieren. Das Bremsen verringert die kritische Geschwindigkeit und das danach stattfindende Lösen der Bremse, auch aufgrund der Trägheit der Auflaufbremse, streckt das Fahrzeug wieder.

      Grüße
      mhv

      gesendet von mir unter Nutzung von Tapatalk
      _______________________________
      "Urlaub fängt schon vor der Haustür an"
      :0-0:
    • Hallo zusammen,

      ich schließe mich den Vorschreibern an... es hilft nur runter vom Gas und je nachdem, wie stark der Wowa schon "ausschlägt" muss beherzt abgebremst.
      Vor allem aber hilft nur eins: Jetzt bloß die Nerven behalten!
      Manch einer, der in Panik gerät verschwendet dadurch wertvolle Zeit, innerhalb derer sich noch manches Unglück verhindern ließe. Wenn natürlich alles im Auto anfängt zu kreischen und die Situation nochmal verschlimmert, macht es das nicht leichter für den Fahrer. Deshalb auch von vorneherein die Mitfahrer für den Fall der Fälle instruieren, in einer möglichen Gefahrensituation ruhig zu bleiben.

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • Wer bis heute nicht weiss wie man damit umgehen muss, sollte sich überlegen seinen WW besser stehen zu lassen.Er ist für sich selbst,und nicht zu letzt für alle Anderen eine Gefahr.Die Zeit ,in der das beschleunigen empfohlen wurde sind mindestens 30 Jahre her.

      Mit freundlichen Grüssen
    • Da kann ich mich den Vorrednern nur anschließen.
      Schlingerndes Gespannhabe ich selbst schon einmal erlebt.
      Durch Abbremsen auf unter ca.60 km/h lief der Wohni wieder treu hinter dem Zugfahrzeug.
      Grund für das Aufschaukeln war ein Reisebus, der wohl mit 140 km/h dicht überholt hatte.
      Mein damaliger Wohni durfte auch nur mit 80 km/h gezogen werden ... da war ich auch etwas drüber.

      Grüße aus dem Weserbergland

      Michael
    • mhv schrieb:

      Schlingert ein Wohnwagen, dann ist man bereits ausserhalb der Physik unterwegs.
      Ääähhhhh.....was?

      Einfach leicht bremsen, und fertig. Mir passiert das am ehesten Bergab, wenn der Hänger nicht genug schiebt um selbst zu bremsen, ich aber auch kein Gas geben muss. Dann überholt ein Reisebus mit Bergschwung mit 130km/h und losgeschlingert...Da bringt die WS3000 auch keine Wunder.
      Gruß Michael
    • :ok
      :ok
      :ok
      :ok
      :ok
      :ok
      :ok

      Leider fehlt hier der "Gefällt mir" Button, daher 7 :ok für meine Vorredner :w
      Gruss aus DK :w

      Jørg

      Zwei Dinge sind Unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit.
      Bei dem Universum bin ich mir allerdings nicht ganz sicher.
      (Albert Einstein)
    • ERIBA 530SL schrieb:

      Bremsen ist die einzig richtige Medizin.

      Aber das übernimmt bei mir im Bedarfsfall das AL-KO ATC

      Wenn das bei dir einwandfrei funktioniert, dann herzlichen Glückwunsch!
      Freunde hatten es an ihrem Fendt, jetzt am neuen Tabbert (wobei der Wowa-Hersteller ja nix dafür können) aber in beiden Wowa nur Probleme, Störungen/Ausfälle.

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • Katsegler schrieb:

      ERIBA 530SL schrieb:

      Bremsen ist die einzig richtige Medizin.

      Aber das übernimmt bei mir im Bedarfsfall das AL-KO ATC

      Wenn das bei dir einwandfrei funktioniert, dann herzlichen Glückwunsch!
      Freunde hatten es an ihrem Fendt, jetzt am neuen Tabbert (wobei der Wowa-Hersteller ja nix dafür können) aber in beiden Wowa nur Probleme, Störungen/Ausfälle.

      Gruß, Uli

      Hallo,
      also bei uns funktioniert das ATC einwandfrei (zumindest lt. grüner Diode und Fernanzeige) aber ich verlasse mich auch nicht darauf. Unser Dethleffs 560 FR läuft eigentlich sehr gut hinter der V-Klasse, trotzdem höre ich bei ca. 105 Km/h auf, schneller geht schon, aber da "artet es in Arbeit aus". Man muß sich bei 105 Km/h nicht so konzentrieren, kann problemlos überholen, und selbst, wenn wieder so ein "Paketdienstfritze im Schweinsgalopp" mit 150 KM/H an einem vorbeigeflogen kommt, bleibt es ruhig. Sollte sich der Wohni aufschaukeln... naja, haben hier ja schon viele geschrieben und haben zu 100% Recht, bremsen....

      Gruß
      Jörg
    • Hallo,
      natürlich hilft nur bremsen, zur Not auch mal kurz und kräftig.
      Nur eine Temporeduzierung stabilisiert das Gespann wieder, wenn Strecken durch Beschleunigen helfen würde, könnte man ja auch 200 km/h fahren und dann mal kurz auf 210 gehen, wenn es schlingert.
      Sollte das Zugfahrzeug das schaffen, mal rein theoretisch gesprochen.
      Lieber 90 stabil als 100 instabil. Es gibt genug Fahrer, die sich und die Möglichkeiten ihres Gespanns überschätzen. Auch unsere Freunde aus dem Ausland gehören dazu, die teilweise mit viel zu leichten und zu kleinen Kfz. ihre WoWa ziehen dürfen, die das gleiche Kfz. in Deutschland niemals ziehen darf.
      Oder wir im Ausland, wo teilweise andere Regeln gelten als hier, und plötzlich denkt "Vati" (oder "Mutti"), wenn 130 erlaubt ist, fahre ich die auch. Ohne Erfahrung, ohne Übung, ohne reelle Möglichkeiten und Reserven von der Technik her. Und außer mehr Spritverbrauch und mehr Streß beim Fahren hat ja auch keiner einen Vorteil davon.
      Nicht alles, was technisch oder gesetzlich möglich ist, ist auch sinnvoll.
      Tschüß
      der-jwostler
    • 94% sagen eindeutig .. Bremsen ;)

      Eine Aussage zum Ankreuzen fehlt mir aber noch ...

      x ... so fahren, das nix passiert ;)


      Zum Glück haven wir eine der oben genannten Varianten noch nicht ausprobieren müssen. :ok
      Grüßle

      Stefan :w

      Wenn Chuck Norris wirklich so stark ist, dann soll er jetzt kommen und meinen Kopf auf die Tastatur drü;6dgc35djiklööisgfpqp393fhaeürh0ä37
    • Adria613-DK schrieb:

      Ich habe gelernt, wenn der Anhänger ins Schlingern kommt, im richtigen Moment beherzt auf die Bremse treten.
      Der richtige Moment soll der sein, wenn der Anhänger mal wieder "gerade" hinterm Zugfahrzeug ist.

      Mit einem "Bremsschlag" ca. 20-30 km/h reduzieren und keine weiteren Experimente in so einer Situation.

      Ich hoffe aber, dass ich solche Situationen vermeiden kann. Falls es doch passiert vertraue ich darauf, dass schon vorher das ATC das Gespann beruhigt.
      Schöne Grüße aus Thüringen
      Gerd :camping:
    • Natürlich Gas geben, deswegen beschleunigen das ATC und die Gespannstabilisierung des Zugwagens ja auch selbständig, sobald eine kritische Situation erkannt wird. :undweg:
      2014: Knaus Campingpark Hamburg | Nørre Lyngvig Camping Hvide Sande/DK| Campingplatz Jarplund Flensburg | Seecamp Derneburg | Campingplatz am Steinrodsee Weiterstadt
      2015: Naturist Park Koversada Camping/HR| Camping Rosental Rož/AT
      2016: Mohrenhof Franken | Camping Ulika FKK/HR| Campingpark Burgstaller/Kärnten | Azur Camping Regensburg | 2x Freizeitinsel Bad Abbach | Camping Lindlbauer Inzell | Ostseecamp "Rostocker Heide" | Ystad Camping/SE| KronoCamping Böda Sand/Öland-SE| Långsjön Stugor & Camping/SE| Flottsbro Stugor & Camping Stockholm/SE| Habo Camping & Stugby/SE| Hasmark Strand Camping/DK| Campingplatz Stover Strand | Campingplatz Auensee Joditz | Camping Seeblick Toni/AT| Campingplatz Naabtal-Pielenhofen
      2017: 2x Freizeitinsel Bad Abbach | Mohrenhof Franken | Hegi Familien Camping
    • soulreaver001 schrieb:

      Eine Aussage zum Ankreuzen fehlt mir aber noch ...

      x ... so fahren, das nix passiert ;)


      da man immer wieder von Gespannen überholt wird wo der Wohnwagen dauernd +/-20cm pendelt würde mir die Quote zu diesem Ergebnis interessieren.
      Verwende dann die Bremse, um Abstand zu solchen Fahrzeugen zu haben,falls es den bei der nächsten Windböe endgültig quer stellt.
      Wahrscheinlich denken viele wenn der 100km/h Aufkleber oben ist, dass dann automatisch ein sicheres Gespann vorhanden ist.
    • Ich musste es mal probieren. Ich fuhr unser Gespann, als es anfing zu schlingern. Vom Mann auf dem Beifahrersitz kam das Kommando "Brems", was ich als brave Frau prompt tat und es war goldrichtig. Das Schlingern war schlagartig vorbei. Das war ich wegen der barschen Aufforderung auch gar nicht böse, denn ich hatte nicht so recht gewusst, was zu tun ist.