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Wohnheim voll, Mieten ein Horror - Studentin campt jetzt am Rhein

    • Japp, hab ich gestern auch gelesen. Interessante Alternative. Allerdings wohl auf Dauer nur fpür eingefleischte Camper. Aus dem Beitrag wurde ja auch klar, das sie sich das im Winter nicht vorstellen kann.
      Grüßle

      Stefan :w

      "Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?"
      Albert Einstein
    • Hallo ,

      besser 350 € Miete für den Campingplatz als 650 € für die gleiche Wohnfläche in einen Mini Zimmer ohne eigenen Küche und eigenen Toilette .

      In Uni Städten sind überall kleine Wohnungen absolute Mangelware und wenn dann in naher Zukunft noch die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und mir einer winzigen Rente auskommen müssen wird die Wohnraumsituation für bezahlbaren Wohnraum noch schlechter - da werden auch wohl oder übel viele dieser Rentner auf einen Campingplatz in einen Wohnwagen ziehen müssen . Den wenn nach Abzug der Miete nichts mehr zum Leben überbleibt gibt es nur diese Alternative .

      Besser im eigenen Wohnwagen auf einem Campingplatz im Grünen wohnen als in einem Geto Betonblock mit sehr fragwürdigen Nachbarn drum herum

      LG Seadancer


      True Seadancer, aus Holland
    • Moin,

      die Frage ist immer, wo man studiert und wie man sich organisiert.
      Hier in den Dörfern und Städtchen am Rhein wohnen Studenten, die in Bonn, Remagen und Koblenz studieren, vernünftigen Wohnraum gibt´s ab 190€ für z.b. 40m², ein Monatsticket liegt bei 90€. Wenn man natürlich direkt in Bonn oder Koblenz wohnen will, wird´s ein wenig teurer - 450 € kalt für 75 m²/ 3 Zimmer. So eine Wohnung in Koblenz hat der Sohn eines Kegelbruders zusammen mit einem Kommilitonen, so zahlt jeder rund 300 €. Da braucht man nicht auf einen CP ziehen.
    • Seadancer schrieb:

      Hallo ,

      es gibt viele Campingplätze da kostet eine Parzelle für einen Dauercamper ( Jahresgebühr ) incl 2 Personen so zwischen 700 und 1500 € - wenn man das auf den Monat umrechnet geht es sogar deutlich günstiger als die hier geschriebenen 350 € pro Monat .

      Die Gebühren sind aber sehr stark abhängig wo sich der Campingplatz befindet .

      LG Seadancer


      Ich zahle Jahrespacht 600 €/100m². All inclusive, bis auf Strom...ÖPNV-Anbindung allerdings deutlich suboptimal, wenn ich zur Uni müsste hätte ich Probs ohne PKW.
      Via lignissima melior quam nulla.
      Ein Holzweg ist besser als gar kein Weg.
    • ADMC schrieb:

      die Frage ist immer, wo man studiert und wie man sich organisiert.
      Hier in den Dörfern und Städtchen am Rhein wohnen Studenten, die in Bonn, Remagen und Koblenz studieren, vernünftigen Wohnraum gibt´s ab 190€ für z.b. 40m², ein Monatsticket liegt bei 90€. Wenn man natürlich direkt in Bonn oder Koblenz wohnen will, wird´s ein wenig teurer - 450 € kalt für 75 m²/ 3 Zimmer. So eine Wohnung in Koblenz hat der Sohn eines Kegelbruders zusammen mit einem Kommilitonen, so zahlt jeder rund 300 €. Da braucht man nicht auf einen CP ziehen.


      450 € kalt für 3 Zimmer ist ein Schnäppchen, wenn man sich die Wohnung mit jemanden teilt.
      Ein Sohn von mir wohnt in einer Zweier- WG in Ulm, für 370€ warm. Das war das günstigste, was er finden konnte. Der andere Sohn wohnt in Rutesheim bei Stuttgart, also nicht in der Großstadt. Er bezahlt in einer 4er WG etwa das gleiche.
      Aber versuch mal ein günstiges Zimmer in Düsseldorf oder München zu finden.
      Dabei muss man bedenken, dass der BAföG Hochsatz bisher bei knapp 600€ (gerade erhöht auf 700€) lag. Und die Studiengänge sind heute so straff, dass man kaum nebenher arbeiten kann. Muss man einige Klausuren wiederholen, schafft man die Regelstudienzeit nicht und BAföG wird gestrichen
    • redneb schrieb:

      Zitat von »ADMC«



      ein Monatsticket liegt bei 90€.

      redneb schrieb:

      Brauchen sie nicht, wenn sie in NRW wohnen und studieren.


      Bei den meisten Unis und FHs in Nordrhein- Westfalen gibt es das Semesterticket, allerdings nicht bei allen (FH Dortmund wollte es abschaffen, hat es aber doch beibehalten). Allerdings ist es nicht so, dass das Semesterticket kostenlos ist, sondern es muss mit den Studiengebühren bezahlt werden (um die 180€/ Semester). Das müssen dann auch die zahlen, die das Semesterticket nicht nutzen.

      Wenn man auf ein Dorf oder eine Kleinstadt außerhalb der Unistadt zieht, wo die Miete niedrig ist, hat man aber oftmals das Problem, dass es keine vernünftigen Verbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Es gibt hier Dörfer, da fährt der Bus zweimal am Tag.
    • Wegen ÖPNV haben es die Studenten eigentlich deutlich günstiger. Ich könnte jetzt das komplette Bus- und Bahnnetz für ca. 33 € im Monat nutzen - Studiticket mit Studentenausweis kostet im Semester 200 €uronen.

      Günstiger mobil sein, geht dann eigentlich nicht mehr. Kommt sicher auch immer darauf an, wie gut der ÖPNV ausgebaut ist.

      Generell kostenlos fahren Studenten hier von 18 - 6 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen. Dazu braucht es nur den Studentenausweis.
      Grüßle

      Stefan :w

      "Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?"
      Albert Einstein
    • zahndorn schrieb:

      Fendtine schrieb:

      ....Ein Sohn von mir wohnt in einer Zweier- WG .....


      Dazu muss man natürlich das Leben in einer WG mit allen seinen Einschränkungen mögen.
      Für mich wäre das nix und auch früher nie gewesen.

      Gruß Peter

      Dazu muß man natürlich die Mittel und Möglichkeiten haben, wählen zu können. Ich habe während meines ersten Studiums in einer "4er WG" gewohnt, ansonsten hätte ich mir das Studium nicht leisten können.
    • Ich habe vor ca. 25 Jahren in Köln studiert, Wartezeit auf ein Wohnheimzimmer damals 4 - 6 Semester. Preis waren glaube ich 350 DM im Monat warm (großzügige 27 m² mit Waschbecken und Einbauschrank in Lindental). Da die ZVS die Studienplätze nicht immer frühzeitig, manchmal Last Minute, mitteilte, hatte man vorher nur wenig möglichkeiten sich rechtzeitig nach einer WG umzuschauen. Das Pendlerticket VRR, VRS, KVB kostete damals richtig Geld, erst später als ich ein Zimmer hatte gab es das Semesterticket.
      Auch ich musste arbeiten, weil meine Eltern zu reich für Bafög waren. Ohne Arbeit hätte ich überleben, aber nicht leben können.
      Zu jedem Semesteranfang sammelten sich am Zülpicher Wall die Wohnmobile und Wohnwagen der Studenten, bzw. deren Eltern, Duschen und Toilette gegenüber im Gebäude der Sporthochschule am Sportplatz, Essen hinter dem Sportplatz in der Mensa, die Polizei schaute großzügig weg. Kostete nur Nerven, Campen unter maroden Bäumen der DB (suboptimale Prüfung der Standsicherheit, da konnte schon mal ein mannstarker Ast runterkommen) und schon mal seltsame Leute mit gesteigertem Interesse an dem Inhalt der Fahrzeuge unterwegs.
      Bis dann irgendwann mal einige Fahrzeuge wegen schadhafter Gasanlage/Heizug nächtens abfackelten, wohl ohne Personenschaden. Das Problem ist also bekannt, es gab damal schon Studenten die für einige Zeit in der Schrebergartenlaube des Opas oder auf dem Campingplatz nächtigten.
      Julianahoeve, Renesse NL, ganz lang und oft
      Camping International, Nieuwvliet NL
      De wijde Blick, Renesse NL, 2x ganz lang
      Südseecamp, Wietzendorf D
      Heldense Bossen, Helden NL, 2x
      Camping Südstrand, Fehmann D, 2x
      Ferienpark Leukermeer, Well NL, 2x
      Demnächst:
      Camping Südstrand, Fehmarn D
      Ferienpark Leukermeer, Well NL
    • Wir haben uns 2013 als unsere Zwillinge anfingen zu studieren auch darauf eingestellt, dass sie eventuell erst mal im Wohnwagen schlafen müssten. Zum Glück haben sie sich aber nicht Koln oder München ausgesucht, sondern Dortmund.
      Heutzutage ist es auch nicht mehr so, dass die meisten Studiengänge über die ZVS vergeben werden, sondern in den meisten Fällen bewirbt man sich bei den Hochschulen direkt. Sie hatten sich schon vorher überlegt mit einem Bekannten eine WG aufzumachen. Einer meiner Söhne und der Bekannte haben sich um zulassungsfreie Studiengänge beworben und bei dem zweiten Sohn war es wahrscheinlich, dass er trotz NC den Studienplatz bekommt, sodass sie sich frühzeitig auf die Suche machen konnten.
      Da sie dann auch in den Vororten von Dortmund nach einer Wohnung geschaut haben, konnten sie auch eine relativ günstige 90 qm Wohnung bekommen, war dann mit Nebenkosten keine 300 € pro Kopf. Dank des Semesterticket konnten sie dann ohne weitere Kosten zur FH mit öffentlichen Verkehrsmitteln

      Mit der WG hat es dann auch 2,5 Jahre gut geklappt. Meine Zwillinge kommen sowieso gut miteinander aus. Mit dem Mitbewohner ging es solange gut, bis er sich um einen Platz für das Praxissemester bewarb. Da er den gleichen Studiengang wie mein einer Zwilling studierte, sah er meinen Sohn ab da offenbar als Konkurrent. Er wollte im Vorfeld z.B nicht verraten, wo er sich beworben hat. Dann stellte es sich heraus, dass mein Sohn und der Bekannte sich tatsächlich um die gleiche Praktikumstelle beworben hatten und beide (am gleichen Tag) zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurden. Der Bekannte bekam den Zuschlag. Obwohl mein Sohn es ihm nicht krumm genommen hat (er hatte nämlich noch ein Angebot, was ihm sehr zusagte), hat sich die Stimmung leider nicht mehr gebessert, sodass meine Zwillinge froh waren, als dann die Zeit des Zusammenlebens endete.

      Übrigens stellte es sich nach einigen Wochen im Praktikum heraus, dass der ehemalige Mitbewohner gar nicht sehr zufrieden mit dem Praktikum war, während es mein Sohn gut getroffen hat und er sich sehr wohl fühlt.