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Italien 2015/16

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    • Italien 2015/16

      Vorausgeschickt : Ich habe die Jahre 2015 und 2016 zusammmengefasst, weil beide Reisen nahezu identisch waren

      Italien 2015/16


      21.5. Abreise gegen Mittag - Fahrt bis zum Stellplatz - Füssen im Regen


      Wir kommen relativ früh los und gut voran. Die Bahn ist trocken - es gibt keine Staus. Aber bei Annäherung der Alpen, so 30 km vor Füssen sehen wir am Horizont im Süden Dunkles, Drohendes und wie wahr, bei Ankunft in Füssen gegen 19:00 Uhr gießt es in Strömen. Wir fahren zum (eigentlich WoMos vorbehaltenen) Stellplatz, der fast leer ist. Der Stellplatzbesitzer zickt zunächst rum, will uns keinen Platz geben, aber unsere(meine) Hartnäckigkeit siegt und wir können im strömenden Regen nach ca. 600 km abkoppeln. Wir verlassen den WoWa nicht und verpflegen uns aus der Bordküche. Schlafen kann man ja gut, wenn man im Trockenen und Warmen liegt und der Regen auf die Aluminiumhaut unserer Wohndose trommelt.
      ohne Bilder

      22.5. Füssen - Ravenna - Lido di Dante CP Ramazzotti mit viel Regen

      Wir werden für unsere Verhältnisse früh (8:00 Uhr)wach. Der Hund muss ausgeführt werden, auch wenn es immer noch stark regnet. Der Stellplatz ist in einem kleinen Gewerbegebiet von Füssen - hier gibt's Lidl, Aldi, Elektronikmarkt, ... und natürlich auch eine Bäckerei mit frischen Brötchen.
      estärkt machen wir uns auf den weiteren Weg nach Süden. Zügig geht es über den Fernpass. Wir wollen den Reschen wegen der langen Landstraßen-Tour durch den Vintschgau sparen und fahren gen Innsbruck - anschließend soll der Brenner uns nach Italien führen, aber ein doch echt langer Stau vor der Grenze bremst uns aus und das Gespannüberholverbot auf der gesamten Strecke bis Trient (mindestens) machen uns echt mürbe - dazu regnet es bis auf die Höhe von Milano. Die(mautpflichtigen) italienischen Autobahnen sind fast durchgehend dreispurig und tip-top gepflegt. So kommen wir gut voran und landen bereits am späten Nachmittag nach ca. 600 km in Lido di Dante auf dem direkt am Meer gelegenen CP Ramazzotti. Natürlich regnet es wieder. Viele der einigermaßen großzügigen Stellplätze sind von Dauercampern belegt. Die Wege stehen unter Wasser, da nicht optimal angelegt und mit Vertiefungen übersät sind. Das Gras auf dem uns zugewiesenen, eigentlich zu kleinen Platz ist kniehoch und nass und es regnet wieder mal. Auf dem Platz ist ein kleines "Restaurant", das wir aber nicht besucht haben.

      CP Ramazotti in Lido di Dante

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      23.5. Ausruhen auf dem CP bei viel Regen


      Heute wollen wir die nähere Umgebung des CP erkunden. Es gibt einen schönen und gepflegten Strand, nur die vielleicht 800 bis 1.000 m vor der Küstenlinie verankerten Ölplattformen und Bohrinseln stören doch gewaltig. Einen Strandurlaub kann man hier sicherlich nicht ungetrübt genießen. Aber der Sand ist fast so fest wie an der Nordsee und so machen wir doch einen größere Strandwanderung - es hat inzwischen fast aufgehört zu regnen und ist auch wärmer geworden. Es gibt ein paar Häuser und auch Lokale, die aber alle geschlossen sind - so bleibt uns nur die Selbstverpflegung. Am späten Nachmittag hört es auf zu regnen und die Sonne. die wir schon verloren glaubten, erhellte die Szene. Und gleich sah die Welt schon viel freundlicher aus.

      24.5. Besichtigung von Classe und Ravenna


      Nach Ravenna über Classe sind nur es ca. 20 km. Also machen wir einen Stoppover in Classe bzw. seiner aus dem 6. Jahrhundert stammende Kirche. Diese byzantinische Kirche beeindruckt durch ihre schiere Größe und die fantastischen Mosaike. Vor der Kirche hat ein Bildhauer eine Herde von metallenen Kühen aufgestellt. Und weiter geht die Tour ins historische Zentrum von Ravenna, die einst Hauptstadt des weströmischen Reiches und der Ostgoten war. So ist unter anderen auch Theoderich der Große hier begraben. Es gibt keine andere Stadt in West-und Mitteleuropa, in der man so viele, so große und prächtige Kunstwerke aus kleinen Steinchen bewundern kann wie in Ravenna. Ansonsten gibt es eine nette Altstadt aus jüngerer Zeit, die aber neben den antiken Bauten und Kunstwerken verblasst. Und ... oh Wunder - die Sonne kommt heraus und wird uns bis zum Ende unserer Reise nur noch am Abend verlassen.

      Impressionen aus Ravenna

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      Liebe Grüße aus dem Rheinland

      Wolfgang
    • o weiter ...

      25.5. Fahrt nach San Leo, San Marino und Rimini


      Den Campingplatz in Lido di Dante nutzen wir auch als Ausgangspunkt für eine Tour nach San Leo und San Remo. San Leo liegt wie auch San Remo von weitem sichtbar auf einem Hügel und ist von einer mittelalterlichen Festungsmauer umgeben. Das Städtchen besitzt zwei mittelalterliche Kirchen aus dem 9. und 12. Jahrhundert sowie ein neuzeitliches imposantes Kastell aus dem späten 15. Jahrhundert, von wo man auf San Marino schauen kann
      DSC_029500.jpg[]DSC_030300.jpg

      Von dort erreichen wir die Republik San Marino, die älteste noch existierende Republik der Welt - wobei man die Betonung auf "noch existierende" legen muss, denn es gab schon lange vor San Remo Republiken, die aber alle verschwunden oder in größere, neuere aufgegangen sind. Wir haben dann auch den gefräßigen Tank unseres Autos mit preiswertem Diesel aufgefüllt. Als Wechselgeld erhielten wir unter anderem auch eine ein Euro Münze, die so nebenher auch ein Indiz für die Unabhängigkeit San Marinos darstellt, worauf der Tankwart wohl besonders stolz war.
      Italien 2015 San Marino (4 von 33)00.jpgItalien 2015 San Marino (19 von 33)00.jpg



      Auf der Rückfahrt machen wir noch einen kleinen Stopp in (Rummel)Rimini, was ja einst eines der teutonischen Sehnsuchtsziele war.
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      Wolfgang

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    • 26.5. Fahrt von Ravenna nach Roseto degli Abruzzi CP Eurocamping


      Wir verlassen Ravenna und erreichen nach knapp 300 km auf der A14 Roseto degli Abruzzi nördlich von Pescara. Nach den Regionen Trento-Alto Adige, Veneto, Emilia Romagna und Marche sind wir jetzt in Abruzzo gelandet. Wir befinden uns nun schon im südlicheren Italien Der Campingplatz Eurcamping entspricht dennoch eher unseren Vorstellungen von einem gepflegten Platz als die bisherigen italienischen Plätze. Er liegt fast direkt am Meer - nur durch die wenig befahrene Zufahrtsstraße getrennt. Man gelangt auf diesen CP von der Via Nationale nur, wenn man die parallel zur Straße verlaufende Haupt-Nord-Süd-Eisenbahnlinie über- oder eher unterquert. Dabei sollte man immer daran denken, dass bei angehängtem WoWa eine Mindestdurchfahrtshöhe von 3 m eingehalten wird, die durchaus nicht an allen Übergängen (eher Tunneln) gegeben ist. Die Stadt hat außer ihrem ungefähr 4km langen Sandstrand keine so berauschenden Attraktionen, ist aber doch ein guter Ausgangspunkt, um die Abruzzen ein wenig zu erkunden.

      Fotos vom EurCanping Roseto:

      DSC_042500.jpgDSC_042600.jpgDSC_045200.jpgDSC_068500.jpgDSC_067600.jpgBlick vom CP auf die verschneiten Abruzzen


      27.5. vormittags ausruhen bei Regen - nachmittags Besuch von Montepagano

      Ein Tip der freundlichen CP-Besitzerin bringt uns heute in das oberhalb von Roseto gelegene Montepagano aus dem 11. Jahrhundert. Es ist das erste von vielen kleinen Städtchen in den Abruzzen, die wir besuchen (werden). Das Städtchen ist eher unbedeutend - am interessantesten finden wir noch die Aussicht auf die Adria und Roseto.
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      Wolfgang

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    • 28.5. Rundtour Atri, Prati di Tivo, Castelli


      Ebenfalls von der Besitzerin des CP angeregt begeben wir uns heute auf eine Rundreise durch die Abruzzen:

      Atri - eine ursprünglich etruskische Stadt - steht vollständig auf römischen Resten aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Der Dom ist auf den Fundamenten einer römischen Terme errichtet, die bis zum 12. Jhdt. als man die Kirche in der jetzigen Form errichtete, auch als Kirche genutzt wurde. Wir schlendern durch die Straßen und bewundern die schönen Plätze und die gut gepflegten alten Häuser
      DSC_0523 00.jpgDSC_0578 00.jpg


      Weiter geht es nach Prati di Tivo am Gebigsmassiv Gran Sasso. Hier findet man zwischen 1.400 und 2.000 m ein kleines alpines Skigebiet. Jetzt natürlich sattgrüne mit Blumen übersäte Matten.


      DSC_0608 00.jpgso haben wir es angetroffen, kann aber auch so:DSC_608 aus INet 00.jpg

      Das dritte Abruzzenziel ist die Kermikstadt Castelli, eine wunderschön in den Abruzzen gelegene, gepflegte Kleinstadt

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      Insgesamt war diese Tour ca. 200 km weit und sehr langwierig bergauf, bergab mit gefühlt 10.000 Kurven und Kehren - anstrengend und schön. Zum Teil waren die Straßen sogar extrem steil und wir wunderten uns über die vielen Radfahrer, die Steigungen hinauffuhren, die für uns schon zu Fuß eine Herausforderung darstellten
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      Wolfgang
    • 29.5. Pescara


      Pescara ist die Hauptstadt der Provinz Pescara. Wir fahren von Roseto nach Pescara auf der von hohen Fächerpinien gesäumten SS 16 fast immer nah am Meer. Mit etwa 120 Tsd. Einwohnern ist Pescara die größte Stadt der Region. Wir fuhren durch die Stadt auf der Suche nach einer Parkmöglichkeit, fanden diese aber erst am südlichen Ende in der Nähe des Yachthafens am Fiume Pescara. Hier gibt es eine an einem einzigen Pfoste aufgehängte, kühn über Fluß und Hafen geschwungene Fußgänger- und Radfahrerbrücke mit getrennten Spuren, die von der EU finanziert wurde. Von der Brücke hatte man einen weiten Blick auf den wohl längsten Sandstrand in Mittelitalien.
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      Wolfgang
    • Und weitergeht es nach Süden:

      30.5. Fahrt von Roseto nach Vieste CP Oasi

      Von Roseto nach Vieste auf der Halbinsel Gargano fahren wir ca. 300 km. Wir schauen uns zunächst den ziemlich vollen CP Molinella Vacance (ACSI für 17 €) an. Der gefällt uns aber nicht so sehr, da fast alle Plätze ziemlich klein und da unter Bäumen auch ziemlich dunkel sind. Wir landen dann auf dem CP Oasi, der nicht allzu groß ist. Die Stellplätze sind ausreichend, wenn man das Auto nicht darauf abstellen muss. Bei unserer Ankunft war der Platz gut gefüllt, da in Bayern und Baden-Wü. noch Pfingstferien waren, was sich dann aber schnell änderte. Der Platz hat einen direkten Zugang zum eigenen Strand. Dort gibt es auch platzeigene Liegen, die man in Der NS kostenlos nutzen kann. Die Sanitäranlagen sind für italienische Verhältnisse hervorragend. Es gibt eine Pizzeria auf dem Platz - recht ordentlich. Auch Kleinigkeiten wie Bruschetta kann man "geniessen". Als besonderen Service der Eigentümerin gab es einen Abend kostenlose Muzen (ja wirklich wie bei uns zum Karneval) und Wein am platzeigenen sehr schönen Pool.

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      Liebe Grüße aus dem Rheinland

      Wolfgang
    • 31.5. Ausruhen auf CP Oasi


      Wir hatten es hier gut angetroffen und beschlossen, etwa drei bis vier Tage zu bleiben, um die Gegend zu erkunden. Das haben wir auch getan, aus drei sind dann aber 11 Tage geworden. Die Sonne schien - es war warm aber nicht zu heiß, das Meer ist picobello sauber und hatte eine angenehme Temperatur von 23°. Am Strand konnte man ausgedehnte Spaziergänge machen. Es gibt auch einige sehr gute Lokale.

      1.6. Ausflug nach Vieste und die Küste südlich Vieste


      Der Reiseführer sagte uns: die schönste Küste des Gargano ist zwischen Vieste und Mattinata. - Stimmt
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      Wolfgang

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    • 2.6. Rundreise San Giovanni Rotondo, Monte San Angelo


      Die Italiener sind ja wohl in ihrer überwältigenden Mehrheit Katholiken und viele glauben auch an Wunder und heilige Orte. Zwei solcher Orte gibt es am südlichen Rand des Gargano bevor es abfällt in die große apulische Tiefebene.


      Wir fahren zunächst nach San Giovanni Rotondo, der Ort wo ein stigmatisierter Mönch namens Padre Pio viele Wunder vollbracht haben soll.. So soll es noch heute Spontanheilungen geben, die mit dem Pater in Verbindung gebracht werden. Aber wie immer an solchen Orten gibt es ein überbordendes Angebot an Andenken-Kitsch in allen Formen. Die Gläubigen lassen vor allem sehr viel Geld, das in ein Krankenhaus, eine riesige Wallfahrts-Kirche und andere investiert wurde. Padre Pio hat einer der ärmsten Gegenden Apuliens sichtbar großen Wohlstand gebracht und das ist ja fast auch ein Wunder, wenn auch mit "normalen", irdischen Maßstäben zu bewerten.
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      Das zweite Ziel - ebenfalls ein heiliger Ort - war dann Monte San Angelo. Hier soll in einer Grotte der Erzengel Michael (San Michele) im Jahr 492 erschienen sein. Bereits seit dem frühen Mittelalter soll der Ort nach Jerusalem der bedeutendste Wallfahrtsort der katholischen Christen gewesen sein. Anders als in San Giovanni Rotondo, gibt es hier keinen Personenkult. Ein recht gut erhaltenes normannisches Fort, die Wallfahrtskirche mit ihrem achteckigen Glockenturm und die gewachsene, alte Stadt hoch über Manfredonia sind ein lohnendes touristisches Ziel.
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      Auch ein normannisches Kastell können wir uns anschauen - davon sollte es aber weiter im Süden noch viel mehr geben.
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      Wolfgang
    • 3. bis 9.6. Erholung am Meer und Pool CP Oasi


      Wat mut dat mut...


      0.6. Weiterfahrt nach Giovinazzo CP Campofreddo und Besichtigung Giovinazzo


      Wowa anhängen mit elektrischer Hilfe ist kein Problem - so kann man auch mit einem Gespann durchaus entspannt eine Rundreise mit vielen Stationen machen. Also auf geht's auf die 170 km lange Tour nach Süden. Dabei nutzen wir die SS69 bis an den Rand von Foggia und dann die A74. Die Strecke an der Küste entlang ist eine neverending Ortsdurchfahrt und das mit WoWa, na ja, lieber nicht. Wir sind bereits mittags auf dem CP Campofreddo.
      Der Platz hat einen sehr kleinen Teil für Tourismus-Plätze reserviert, der aber mehr als ausreichend ist. Der weitaus größere Teil ist mit Dauercampern und den abenteuerlichsten Konstruktionen belegt. Außerdem ist Siesta - also lassen wir den WoWa angehängt stehen und machen uns auf Schusters Rappen auf den Weg, um die nahegelegene Stadt Giovinazzo zu erkunden. Wir finden einen schönen alten Hafen, eine fast durchgehend erhaltene mittelalterliche Stadtmauer und ...


      11.6. Castel del Monte und Barletta


      Heute besuchen wir die wohl berühmteste und zugleich geheimnisvollste Hinterlassenschaft der Normannen unter Friedrich II. - das Castel del Monte. Mitten im Nirgendwo des fast menschenleeren Mezzogiorno ragt schon von weitem sichtbar das auf einem Hügel erbaute Monument in den blauen Himmel. Das Baumaterial des ausschließlich aus Achtecken - das gesamte Gebäude, jeder einzelne der acht Ecktürme, die Wendeltreppen, die Innenräume ,... ist im wesentlichen fahlgelber Kalkstein. Es sieht ja sicherlich auf Bildern und Filmen grandios aus - aber dieses überwältigende Gefühl, das dieses geheimnisvolle Gebäude vermittelt, hat man nur live.
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      Barletta

      Und weiter geht es zurück an die Küste über die Herzogstadt Andria - die sicher auch einen Stopp wert ist - nach Barletta. Barletta war ursprünglich ein phönizischer Handelspunkt genannt Baal-El. Unter dem Namen Barulum wurde die Stadt von Römern im 3. Jhdt. v. Chr. neu gegründet. Unweit von Barletta ist auch der Ort, wo die berühmte Schlacht von Cannae stadtfand, die Rom gegen Hannibal 216 v. Chr. verloren hat, ohne dass wirkliche dauerhafte Vorteil für Karthago daraus gefolgt wären.Cannae-Schlacht-monument.jpg

      Für die Staufer war Barletta ein sehr wichtiger Ort. Hier ist der wohl am besten. fast vollständig erhaltene Festungsbau von Friedrich II. zu besichtigen. Zur Zeit der Kreuzzüge unterhielten hier der Deutsche Orden, die Templer und die Johanniter wichtige Stützpunkte, von denen aus die Kreuzzüge organisiert und gestartet wurden.
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      Wir besichtigen noch die Kirche Santa Maria MaggioreDSC_1223 00.jpg, die auf den Fundamenten eines römischen Neptun-Tempels errichtet wurde und finden an einer belebten Straße am Rande der Altstadt den Koloss von Barletta, die riesige Bronzestatue eines römischen Kaisers vermutlich aus dem 5. Jahrhundert.DSC_1334 00.jpg
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      Liebe Grüße aus dem Rheinland

      Wolfgang

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    • 2.6. Weiterfahrt nach Alberobello CP dei Trulli


      Und weiter geht es südwärts ca. 120 km nach Alberobello auf den CP dei Trulli. Dieser Platz ist sehr großzügig angelegt mit einem kleinen eigenen Wäldchen liegt allerdings recht weit von einem Ort entfernt. Es gibt auch ein Schwimmbad, das wir aber nach einem Blick auf Wasser und Rand lieber nicht benutzt haben.


      13.6. Besichtigung Alberobello.

      Und weiter geht es südwärts ca. 120 km nach Alberobello auf den CP dei Trulli

      Fußläufig kann man den Ort Alberobello nur nach langem mühseligen Marsch erreichen. Als muss der PKW 'ran. Parkplätze findet man zumindest für PKW reichlich, für ein WoMo, das nicht ganz klein ist, wird das wohl schwieriger.


      Die Trulli - nicht zu verwechseln mit dem gemeinen Forentroll


      Im südlichen Apulien findet man einigen Orten diese eigenartigen Behausungen, aber in sehr großer Zahl eng gehäuft nur hier in Alberobello. Sogar eine Kirche mit Trullo-Dach finden wir. Die Dächer verdanken wohl einer List ihre Form, da ohne Mörtel aufgeschichtet man sie schnell entfernen und wieder aufrichten konnte und für unfertige Häuser (ohne Dach) keine Steuern zahlen musste. Ist aber wahrscheinlich eine Legende, denn die Bories, die wir in Südfrankreich und die Nuraghen die wir auf Sardinien gesehen haben, benutzten ähnliche wohl uralte Dachformen - wahrscheinlich wohl auch, weil das dazu benötigte Baumaterial frei zur Verfügung stand.
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      Wolfgang

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    • 14.6. Weiterfahrt nach Matera auf WOMO Stellplatz mitBesichtigung von Matera


      Nur wenige km sind es bis Matera an diesem Tag - ca. 70. Hier gibt es keinen Campinplatz, wohl aber einen WoMo Stellplatz - aber wir dürfen bleiben.Der Platz ist furchtbar eng, naja für eine Nacht klemmen wir uns hinein und brechen auf in die Stadt Matera. Der Weg ist doch mit etwa 4 km recht weit zuFuß und auch mit dem Fahrrad bei den vielen extremen Steigungen nicht so sehr empfehlenswert. In der Stadt gibt es für größere WoMos (wohl für VW-Bus o.ä.) keinen Parkplatz. So nehmen wir ein WoMo-Fahrer Paar mit in diese merkwürdige Stadt, die früher nur aus in den weichen Tuffstein gegrabenen Höhlen (sassi) bestand. Aber inzwischen gibt es Kirchen und Häuser, die in der Altstadt auch alle aus dem vorgefundenen Tuffstein gebaut wurden. Einige der Höhlenwohnungen sind von Studenten besetzt worden. Seit 1993 Unesco-Weltkulturerbe wurde die Stadt 2014 zur Kulturhauptstadt Europas 2019 gewählt.

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      .

      15.6. Weiterfahrt nach Paestum CP Athena - Baden im Meer und Sonne


      Gleich am nächsten Morgen verlassen wir den unwirtlichen WoMo -Stellplatz und fahren weiter in die Region Kampanien nach Paestum (ca. 200 km) durch eine sehr schöne, wilde Landschaft, vorbei an Potenza, der Hauptstadt der Basilikata. Hier in Paestum finden wir den CP Athena zwischen Meer und einem Pinienwäldchen mit Sonne und Schatten - ganz wie man will - , sehr gepflegt, große Stellplätze, ordentliches Restaurant, Shop , eigener sehr gepflegter Strand,... also so ales was der Camper braucht. In dieser Gegend ist auch das Zentrum der Mozarella-Produktion - Büffelkäse, der so ziemlich ohne Eigengeschmack ist.

      16.6. Besichtigung der griechischen Tempel und Museum von Paestum

      Gleich in der Nähe des CP'es finden wir die wohl großartigsten und am besten erhaltenen griechischen Tempel Italiens. Bei den Tempeln hat man auch Reste einer Stadt ausgegraben und ein umfangreiches sehenswertes Museum errichtet. Auch Goethe soll auf seiner Italienreise in Paestum Station gemacht haben, hat dort aber nur von wildem Gebüsch überwucherte Reste gefunden. Im übrigen war Italien für Goethe ja nur ein Lückenbüßer für das Land seiner klassisch-antikenTräume - Griechenland, das aber zu der Zeit von den Türken besetzt war. So hat er dann wohl auf Sizilien (Magna Graeca) gefunden, was er suchte.
      Liebe Grüße aus dem Rheinland

      Wolfgang

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    • 17.6. Agropoli


      Südlich von Paestum ist die auf einem Hügel gelegene Stadt Agropoli - der Name verweist auf die griechische Herkunft: "Acropolis - hohe Stadt" . Von der Schlossruine (6. Jhdt.) hat man einen sehr schönen Blick auf den Golf von Salerno. Es gibt ein Stadttor aus dem 7. Jhdt. dem man die sarazenische Besetzung im 10. und 11. Jhdt. ansieht.

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      Wolfgang

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    • 6. Weiterfahrt nach Vico Equense CP St. Antonio - MarinaD'Aequa


      Heute geht es die sehr kurze (100km) Strecke nach Vico Equense bzw. denkleinen Ort Marina D'Aequa direkt am Meer auf den CP San Antonio. Dies ist einkleiner Platz auf einer Obstwiese (Zitronen und Orangen), ganz zauberhaft überdem Meer gelegen aber ohne jeden Komfort und mit gerade noch so erträglichenSanitäranlagen - aber uns gefällt es dort ausnehmend gut - wohl auch einigenZeltnachbarn, mit denen wir ein wenig Kontakt haben. Der Platz ist für unsAusgangspunkt für eine Tour nach Pompei und die Amalfitana.Sorrento liegt auch in Reichweite. In demkleinen Hafen von Marina D'Aequa legt auch eine Personenfähre nach Sorrento undCapri an (natürlich auch ab).
      Von der oberhalb der Küste verlaufenden Nationalstraße SS146gelangt man über eine Straße mit einigenSpitzkehren - die aber auch mit WoWa - und unser Gespan ist mit 2,40m Breiteund ca 12,3 m Länge nicht ganz klein) - gut befahren werden kann. Auch muss manzum CP ein Tor passieren, was aber auch problemlos ist.

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      Liebe Grüße aus dem Rheinland

      Wolfgang
    • 19.6. Pompei und Amalfitana


      Heute geht es mit dem Auto zunächst nach Pompei. Der Andrang an den Kassen hält sich durchaus in Grenzen - in fünf Minuten sind wir drin. Wir dürfen auch Hund mitnehmen, was nach unserer Erfahrung z.B. in Spanien unmöglich gewesen wäre. Den Vormittag verbringen wir in den Ausgrabungen, verlaufen uns sogar und gelangen am Rand wohl auf eine antike Straße mit Gräbern.
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      Weiter geht es dann am Nachmittagzunächst über die A3, dann über den Berg auf der SP1 nach Castiglione,von dort weiter an der Costiera Amalfitana entlang nach Amalfi.War schon die Straße über das Gebirge mithäufigen Ausblicken auf den Golf von Neapel und den Vesuv sehr attraktiv, wurdedies von der SS 163 "Amalfitana" am Golf von Salerno weitübertroffen. 18 Jahre hat man Mitte des neunzehnten Jahrhundert s an dieser ca.50 km langen Straße gebaut. Ich bin schon viele Küstenstraßen in Europa undAmerika gefahren, aber eine solch atemberaubende Kulisse an einer Straße -einschließlich der berühmten Orte - habe ich noch nicht erlebt. Dabei muss maneigentlich auf dieser engen und extrem kurvenreichen Straße höllisch aufpassen- und hier fahren neben PKW's auch kleine LKW und vor allem (gefühlt) 1000Busse. Die namensgebende Stadt Amalfi hat einen kleinen Hafen. Sie schmiegtsich an die Steilküste und ist eine schönsten Locations Süditaliens.
      Liebe Grüße aus dem Rheinland

      Wolfgang
    • Weiter geht es dann am Nachmittag zunächst über die A3, dann über den Berg auf der SP1 nach Castiglione,von dort weiter an der Costiera Amalfitana entlang nach Amalfi. War schon die Straße über das Gebirge mithäufigen Ausblicken auf den Golf von Neapel und den Vesuv sehr attraktiv, wurdedies von der SS 163 "Amalfitana" am Golf von Salerno weitübertroffen. 18 Jahre hat man Mitte des neunzehnten Jahrhunderts an dieser ca.50 km langen Straße gebaut. Ich bin schon viele Küstenstraßen in Europa undAmerika gefahren, aber eine solch atemberaubende Kulisse an einer Straße -einschließlich der berühmten Orte - habe ich noch nicht erlebt. Dabei muss maneigentlich auf dieser engen und extrem kurvenreichen Straße höllisch aufpassen- und hier fahren neben PKW's auch kleine LKW und vor allem (gefühlt) 1000Busse. Die namensgebende Stadt Amalfi hat einen kleinen Hafen. Sie schmiegtsich an die Steilküste und ist eine schönsten Locations Süditaliens.
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      Liebe Grüße aus dem Rheinland

      Wolfgang
    • 20.6. Capri



      Heute heißt es: früh aufstehen, denn um 7:30 soll die Personenfähre vonMarina D'Aequa nach Capri ablegen. Als pünktliche Mitteleuropäer sind wirbereits um 7:15 an der Anlegestelle nur um dort über eine Stunde zu warten.Sei's drum, die Fähre kommt - ist eigentlich schon voll - aber 15 Passagierepassen noch drauf (werden gepasst) und auf geht'szunächst nach Sorrent. Auch hier werden nocheinmal einige Passagiere eingequetscht und au fnach Capri. Die Entfernung ist kurz und nach 20 Minuten legt das Boot in Marina Grande auf Capri an.
      Der urdeutsche Sehnsuchtsort Capri ist ja Legende. Bereits 1943 wurde dasLied Capri-Fischer geschrieben, aber sofort verboten, weil die US-Navy schondort gelandet war. Die erste Aufnahme erschien 1947 in der "SBZ",gesungen von Kurt Reimann. In der "BRD" gab es das Lied aufSchellackplatte erst 1949 gesungen vonRudi Schuricke. Diese Version hat dann das Lied auch eigentlich bekanntgemacht. Bis heute ist es ein"Evergreen" und wenn man sich der Insel mit dem Schiff nähert, meintman "wenn die rote Sonne..." im Ohr zu haben.
      Nach einem Frühstück mit der großartigen Kulisse von Marina Grande gestärkt machen wir uns auf denWeg nach oben. Natürlich nicht zu Fuß, sondern mit einem dieser merkwürdigen Taxis- spezielle Fiats - verlängert auf drei Sitzreihen und mit abgeschnittenem Dach-. Die Straßen sind absolut unübersichtlich und so schmal, dass unser Fahrer die Außenspiegel einklappte undnur millimeterweit an den Mauernentlangfuhr - bewundernswerte Fahrkünste und mediterrane Gelassenheit sindunabdingbare Voraussetzungen für eine Taxilizenz auf Capri. So ging es dannhinauf nach Annacapri zu San Michele - die von dem schwedischen Frauenarzt AxelMunthe prachtvoll gestaltete Villa. Hier hatten wir uns darauf eingestellt, dasMuseum nur einzeln zu besichtigen, da wir einen Hund haben und eine(r) immerauf ihn aufpassen muss. Aber der Mann an der Kasse war wohl ein Hundefreund,und da wir zu dieser recht frühen Zeit die einzigen Besucher waren, durften wirden Hund mitnehmen. Er hat sich aber dann auch tadellos benommen - wedergebellt noch irgendetwas hinterlassen.
      DSC_2056 00.jpgDSC_2064 00.jpgBlick zurück auf Sorrento
      Capri DSC_2082 00.jpgVilla Axel MuntheDSC_2093 00.jpgDSC_2099 00.jpgDSC_2105 00.jpgDSC_2114 00.jpgDSC_2120 00.jpgDSC_2121 00.jpg
      Liebe Grüße aus dem Rheinland

      Wolfgang
    • ach dem Besuch der Villa war dann eine Besichtigung von Anacapri angesagt. Man hätte ja noch einen Berg besteigen können, aber das war uns doch zumühsam. Wir trinken in einem Straßencafe noch einen Cappuccino und schlendern durch die Stadt. Schauen in eine Kirche, deren Boden mit einem Fliesengemälde bedeckt ist, erleben die Invasion einer "Römischen Legion" und machen uns dann per Bus auf den Weg zum tiefer gelegenen Capri.

      Hier empfängt uns der Prunk der Haute Couture und der Edelschmuckschmieden Europas. Der Ausblick auf Marina Grande, Vesuv, ... ist grandios und kann am besten bei einem Espresso auf der Terrasse der Bar Funicolare bewundert werden. Wir erkunden dann noch ein wenig die nähere Umgebung und finden so auch den Aussichtspunkt von dem aus die Faraglioni bewundert werden können - ehe wir dann mit der Seilbahn bergab nach Marina Grande fahren, um unser Fährschiff zurück nach Marina D'Aequa zu besteigen.

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      Wolfgang
    • 21. 6. Weiterfahrt nach Viareggio CP Viareggio



      Campanien mit seiner Hauptstadt Neapel ist sicherlich eine der schönsten und kulturreichsten Regionen Italiens. Und es heißt ja auch: "Neapel sehen und sterben", aber dennoch haben wir die große Metropole vermieden,einerseits weil wir schon einmal vor langer Zeit dort waren und generell unübersichtliche, ja zum Teil auch gefährliche Großstädte eigentlich meiden.
      "Allerdings ist die deutsche Übersetzung des ursprünglich italienischen Sprichwortes »Vedi Napoli e poi muori« nicht ganz korrekt. In der italienischen Sprache entsteht nämlich durch die Verwendung des Wortes »Muori« ein Wortspiel. Es handelt sich dabei sowohl um einen kleinen Ort in der Nähe von Neapel als auch um das Verb »sterben« "(aus wikipedia).

      Also machen wir uns heute auf den gut 600 km langen Weg in die Toscana nach Viareggio.


      22.6. Faulenzen Viareggio

      auf den CP gleichen Namens wollen wiretwas ausruhen. Der CP ist recht groß und grün. Die Größe der Plätze ist dagegen eher bescheiden. Die Gegend um Viaraggio ist sehr sumpfig und wirmüssen unser aus Finnland importiertes Mückenspray einsetzen, um die aggressiven Blutsauger abzuwehren. Früher soll diese Gegend der Toskana malariaverseucht gewesen sein. Das ist sie heute zum Glück nicht mehr, aber die Mücken stören doch wohl gewaltig. Für uns ist die Küste der Toskana jedenfalls hier kein Urlaubsparadies. Zum Strand muss man zuerst eine Straße entlang, dann eine viel befahrene Straße überqueren und anschließend ca. 2 km über einen Waldweg laufen. Fast eine halbe Stunde ist man da unterwegs und so verwundert es nicht,dass an den Stellen, die näher am Meer liegen große Parkplätze sind (natürlich gegen Entgelt), die natürlich auch gut genutzt werden.

      Bilder vom Campingplatz Viareggio
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      Auf dem Weg zum StrandDSC_227800.jpgDSC_229600.jpgDSC_231000.jpgDSC_231100.jpgDSC_231500.jpgDSC_232000.jpgDSC_232100.jpg
      Liebe Grüße aus dem Rheinland

      Wolfgang
    • Ab hier leider ohne Bilder

      23.6. Ausflug nach Carrara und Massa

      Allerdings ist der Ort ein guter Ausgangspunkt zum Besuch der Marmorsteinbrüche von Carrara, in denen schonMichelangelo Buonarotti bzw. seine Vorfahren gearbeitet haben. So manchesbildhauerische Meisterwerk in Florenz aber vor allem auch in Rom ist aus demMarmor von Carrara geschlagen. Im Ort Carrara findet man einige aus diesemMaterial gefertigte Objekte.

      24.6. Fahrt zum Gardasee Bardolino CP Europa


      heute begeben wir uns auf die Tour zum Gardasee nach Bardolino- Campingplatz Europa - ca. 300 km. Wir wollen die letzte Woche hier mitfaulenzen, bisschen wandern, bisschen alte Erinnerungen, gut Essen und Trinkenverbringen.

      2.7. weiter Richtung Heimat nach Lengfurt CPMain-Spessart-Park


      Nachdem uns das Faulenzen gut gelungen ist, fahren wir heute wiederRichtung Heimat auf unseren Zwischenübernachtungsplatz in Lengfurt - 700 km.Dieser große Platz am Main istüberwiegend von Dauercampern geprägt aber eigentlich "nur" alsZwischenübernachtungsplatz zu schade. So bleiben wir zwei Nächte und besuchen

      3. 7. Wertheim und Hymer-Zentrum


      Wertheim ist eine alte Stadt und so gerade noch in Baden-Württemberg amMain gelegen. Wir besuchen die alte Festung hoch über der Stadt und -für jeden Camper Pflicht- dasbeeindruckende HYMER-Zentrum in der Nähe des Factory-Outlet-Center"Wertheim Village".

      4.7. Ankunft zu Hause


      Nach 6 Wochen und insgesamt 6000 km- zuletzt 340 km von Wertheim nach Langerwehe kommen wir wieder zu Hause an. Eswar eine wunderschöne Reise durch das m.E. schönste Land Europas. Es ist allesheil geblieben, nur der Geldbeutel war dann doch arg schwindsüchtig. Aber wirsind bei bester Gesundheit geblieben - auch wenn manche Leute vor denunhygienischen Zuständen im Mezzogiorno warnen - alles Unsinn. Uns wurdeüberall freundlich und hilfsbereit begegnet und niemand hat versucht uns zubeklauen - jedenfalls haben wir nichts dergleichen bemerkt. Von Mitte Mai bisEnde Juni ist wohl die ideale Reisezeit - wir haben weder gefroren nochwirklich geschwitzt. Wir werden sicherlich noch einmal ganz in den Süden vonItalien fahren, werden dann aber für den Hinweg die Fähre von Genua nachPalermo nutzen.
      Liebe Grüße aus dem Rheinland

      Wolfgang