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Wohnwagen über nasse Wiese

    • Wohnwagen über nasse Wiese

      Mein WW steht in einer Scheune. Das ist gut. Um aber dorthin zukommen geht es über eine Wiese, die gestern sehr nass war. Das ist schlecht. Mein Auto konnte mir auch nicht weiter helfen, weil ist steckengeblieben. Movern ging auch nicht, da sich der WW auch eingegraben hat. Es war eine Schlammschlacht. Wir mussten einen Traktor holen, der uns auf Bretter gezogen hat. Dann ging es zu movern. Frage: gibt es eine Alternative zu Brettern, irgendwas leichtes, was man auslegen kann und danach wieder wegnimmt.
      Es ist nur Camping!
    • Hallo XJR1300,
      ein möglicher Lösungsansatz:
      - von einem festen Platz aus mit einem Seil den Wohnwagen auf die Fahrstraße bringen oder, was meiner Meinung nach einen hohen Aufwand bedeuten würde,
      - stabile Sandbleche (für Wüstenfahrten) unter die Räder legen.

      Die Variante mit einem Drahtseil habe ich schon selbst angewandt.

      Gruß
      Römerstein
    • Hallo,

      es kommt ja auch immer darauf an, wie lang der Weg über die Wiese ist. Ich habe mal gesehen, dass da einer Plastikplatten hatte, die zusammen geklippt werden können. Der ist immer ein Stück mit dem Mover gefahren und hat dann die Platten hinten weg genommen und vorn wieder hingelegt. Ging prima.
      Es waren solche Dinger, wie man sie auch auf den Balkon oder die Terrasse auslegen kann. Also keine Rasengitter. Obwohl es mit denen auch gehen sollte.

      MsG, Fuchur
    • Es gab schon oft die Frage, Allrad oder nicht. Immer Allrad. Ich habe das Spielchen auch schon auf Campingplätzen gesehen.
      Ich Trottel habe es sogar fertig gebracht, bei starkem Regen mal schnell vom Keil runterfahren und die Stützen noch unten. Standplatten sind hochgekippt und haben sich zusätzlich eingegraben. Natürlich ab, tiefe Furchen im Rasen und Gewindespindeln der Stützen krumm. Der Rasen sah nicht mehr so schön aus und ich musste die rausgerissenen Platten wieder verlegen. Und das bei dem Regen. Da hatte ich mich wirklich satt und musste auch noch neue Stützen kaufen. :xwall:

      Gruß Klaus
      2014 Schweden zu empfehlen munkeberg.com/
      2015 Norwegen einfacher Platz longerak.com/
      Hier mal par Bilder von Norwegen
      arcor.de/palb/album_popup_big.…=0&width=1920&height=1080
    • Auch ein Allrad hat Grenzen.

      Hab ich mit ner Kombination aus Toyota Landcruiser und 1700/1800 kg Wowa dran auch schon erlebt. Die Indikation, dass sich der Wowa selbst schon eingegraben hat, zeigt, das der Boden ziemlich grundlos ist, wenn es etwas stärker oder länger regnet. Gewalttouren mit schnellem Rausziehen verbessern die Verhältnisse etwas, aber nur, wenn man Ketten auf dem Allrad fährt, sonst kommt man nur ein paar m weiter. Aber der Boden sieht dann anschließend so furchtbar aus, dass der Eigentümer bestimmt nicht glücklich ist. Abgesehen davon macht es für Nachfolger die Verhältnisse auch nicht einfacher.

      Entweder spricht man mit dem Bauern ab, dass er den Wowa ab der Grenze zum festen Boden mit dem Trecker bis in den Schuppen schiebt oder zieht, aber da sollte er ne Kugelkopf zB auf dem Frontheber haben. Oder der Bauer befestigt die Bahn zur Halle mit zB einigen Klappkarren Ziegelschutt, der gemahlen ist. Für den allzeitigen Zugang muss er schon sorgen, denk ich mal.....Vielleicht tut sich die Gemeinschaft der Mieter mit ihm zusammen und bezahlt jeder mal nen Hunni für Sand und zement......
      Vielleicht kann man mit Bauunternehmen vereinbaren, dass die ihre Betonmischwagen dort entleeren und zwei Spuren gießen, dazu sollte man aber da entsprechende Gräben vorbereiten, auch ein paar Gitter Moniereisen da reinwerfen....

      Ich konnte mir aus einer Situation mit zwei 5 m Bergegurten helfen, mit denen ich den Wagen mit dem Allrad rausziehen konnte, der schon auf Schotter mit genügend Traktion stand. Aber danach war das Stützrad in Fritten, das durch die Aktion etwas unter der Grasnarbe durchgezogen wurde. Weil ich leider allein war, sah ich das im Rückspiegel nicht.

      Unterlagen für die Gespanne ist auf Dauer eine Krücke, ginge aber, wenn die Gemeinschaft zusammen es schafft, zwei Spuren aus Material zB vom Schrott zu verlegen...

      Gruß vom Thomas, der hier ein schönes Beispiel findet, dass man als einzelner mehr Schwierigkeiten hat, als wenn eine Gemeinschaft zusammenhält. Aber ob das auf die örtlichen Verhältnisse zutrifft (zB zwei Mieter sind keine starke Gemeinschaft), weiß ich hier aus der Ferne nicht.
    • Vielen Dank für die zum Teil guten Antworten. Die Auffahrhilfen hätten mir was gebracht. So in die Richtung wird es gehen. Der Versuch scheitete tatsächlich, das ich nicht auf ein Brett drauf kam. Damit wäre es gegangen. Vielen Dank für die Idee. Die Art Rasengitter wird die Sache dann noch ergänzen.
      Grüße XJR1300
      Es ist nur Camping!
    • Mein Wohnwagen steht auch auf einer Wiese hinter einer Scheune, als ich einmal ein Problem mit nassem Gras hatte, habe ich Hobelspäne ausgestreut, das hat einiges gebracht. Aber der Boden war auch nicht so stark aufgeweicht.

      Mittlerweile ziehe ich den Wohnwagen mit meinem Militärgeländewagen von der Wiese 8)
    • XJR1300 schrieb:

      Mein Auto konnte mir auch nicht weiter helfen, weil ist steckengeblieben. Movern ging auch nicht, da sich der WW auch eingegraben hat. Es war eine Schlammschlacht. Wir mussten einen Traktor holen, der uns auf Bretter gezogen hat.
      Wenn man so eine Schlammschlacht hinter sich hat ist man wahrscheinlich froh wenn das gute Stück endlich in seiner Scheune steht ;(
      Ich war vor einigen vielen Jahren in ähnlicher Situation . Aus solchen Gründen wurde er dann letztendlich nur noch für den Haupturlaub bewegt.
      Erst als ich mich entschlossen hatte ihn anderweitig und jederzeit abfahrbereit zu stationieren , begann die Zeit meinen Wohnwagen jederzeit für Kurzurlaube oder verlängerte Wochenenden zu nutzen.
      Das Gleiche würde ich Dir auch raten.
      Gruß Berthold aus Unterfranken :0-0:
    • Da kann ich mitfühlen @Camperglück! Wir hatten den Wagen so stehen das er immer geschoben werden musste, alleine keine Chance auf Splitt. Dazu noch voller Vogelsch... und immer feucht von unten. Jetzt haben wir einen schönen Platz in einer trockenen Scheune, einfach abstellen und er wird geparkt. Anrufen einen Tag vorher und er steht im Hof, anhängen und los fahren. Trocken, sauber, er wird aufgebockt und schaut genau so aus wie ich ihn abstelle! Kein Dreck, Vogelsch.. oder andere Parker die mir Dellen rein machen, hatte ich auch schon und es war natürlich keiner.
      Preis passt auch und seitdem sind wir viel mehr unterwegs :ok
    • Neu

      Unser Wohnwagen steht unter dem Haus auf der Wiese vor der nie genutzen Doppelgarage. Die Einfahrt dorthin war nie vorhanden, ein Teil der Zufahrt geht über 8% Steigung.
      An der Steigung hab ich Rasenbausteine in die Wiese eingelassen (Stück 0,99 €), da bekommen die Reifen den nötigen Grip. Der Wohnwagen kommt alleine mit dem Mover die Steigung hoch, ist noch nie hängengeblieben.
      Auch auf Campingplätzen habe ich mit dem Mover noch nie den Wohnwagen eingegraben, da standen schon Wohnmobilfahrer neben uns total eingegraben in der Wiese und schauten neidisch zu, wie leicht der Wohnwagen sich einparken lies.
      Natürlich kommt da das Gewicht von 1,3 t zum tragen, ich kann mir schon vorstellen, das manche schweren Wohnwagen mit schmalen Reifen da gewaltig Probleme bekommen.

      Eine alte Fußmatte vom Auto war aber früher im Winter beim festgefahrenen Auto eine gute Hilfe, vor allen die aus Gummi, konnte man wieder gut reinigen. :ok