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Korsika, die zweite Rundfahrt!

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    • Der Aufstieg zog sich und zog sich, wie geschrieben entweder über mehr oder weniger große Steine springen oder über den Fels. An den ganz steilen Stellen gab es Stahlseile, an denen man sich festhalten konnte.
      Aber es lohnte sich!

      Bitte ruhig auf die Bilder klicken, teilweise befinden sich schöne Panoramen hinter den kleinen Vorschaubildern in Standardgröße

      Der Capitellosee
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      Die Blicke zurück ins Tal, also dort wo man herkam
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      Im Hintergrund rechts der 2622m hohe Monte Rotondo
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      Nach einer längeren Rast dort oben dachten wir dann über den Rückweg nach. In der Hoffnung einen angenehmeren Weg zu finden, fragten wir noch zwei Wanderer, die den GR20 liefen (das ist was für härtere als uns :D ), wie es dort weiter oben ausschaute. Sie machten uns aber wenig Hoffnung und so kraxelten wir den Weg zurück.

      Was man doch für ein Weichei geworden ist, merkte man immer dann, wenn sportliche Familien mit sportlichen Kindern die gleichen Wege gingen. Oder lag es an unseren schweren Beinen von der letzten Tour?
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      am Melosee angekommen hatte meine bessere Hälfte etwas Frust, aber wir alle merkten, dass sich die Beine weich anfühlten und wir deutlich ungenauer traten. Kein gutes Gefühl auf einer Bergtour mit so vielen Steinen.
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      Aber schön war es dennoch
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      Under Construction: Korsika die Zweite
    • Der angeblich einfachere Weg auf der anderen Talseite unterhalb des Melosees erwies sich nicht als allzu viel angenehmer. Im Gegenteil, weniger glatte Felsstrecken, mehr Steine. Man muss dabei sagen, dass es sich dabei teils vermutlich um Wasserläufe handelte, die man da entlangkraxelte. Es sah jedenfalls alle aus wie trockene Gerbirgsbachbetten. Alles was grün war, konnte man eigentlich nicht belaufen
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      Aber dennoch kam man irgendwann unten an, den letzten Kilometer auf der Straße zu laufen, war ein unbeschreiblich gutes Gefühl. Nach gefühlten unendlichen Stunden nicht mehr auf jeden einzelnen Schritt achten zu müssen, entspannte ungemein.

      Eine Hirtenhütte dort oben
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      und wieder runter über die tolle Straße
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      Fast unten eine letzter Blick zurück
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      Am Campingplatz vielen wir alle quasi um. Raus aus den Wanderschuhen war es ein tolles Gefühl. Sogar die ollen Duschen sah man als Wellness an. Wegen dem guten Licht quälte ich mich nochmal die zwei-dreihundert Meter vor den Platz um für euch dieses Bild zu machen
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      Danach war schluss mit lustig, der Grill musste zeigen, was er konnte, danach war uns nur noch nach schlafen. Komisch, oder? :lol:

      Demnächst mehr in diesem Thema...
      Under Construction: Korsika die Zweite
    • Mich wundert ja, wo Ihr gleich am Anfang den Monte Stello gemacht habt (den ich persönlich nicht kenne, aber 1200 Höhenmeter sind schon eine Hausnummer), daß Euch dann der Capitellosee so geschlaucht hat. Das sollte im Vergleich eigentlich ein Spaziergang sein :D - früher mit meinen Eltern sind wir vom Capitellosee aus noch auf den Punta alle Porte geklettert. Das war dann eine Klotztour, wie mein Vater immer sagte (mein Vater ist übrigens der Autor dieser Bücher: amazon.de/dp/3842370687 amazon.de/dp/3848215519 - ohne jetzt Werbung machen zu wollen, aber ich bin 20 Jahre lang von Geburt an jedes Jahr auf Korsika gewesen.... hach, ich muß mal wieder hin... - meine Eltern sind noch jedes Jahr dort, mit über 80 Jahren)

      Vielleicht steckte Euch die erste Tour noch zu sehr in den Knochen :P
    • Schrieb ich ja, vielleicht war es aber auch die ungewohnte Belastung. Muss ganz ehrlich sagen, dass es schon lang her ist, dass ich den ganzen Tag über Steine gelaufen bin.
      Es ist ja doch was anderes, wenn man auf halbwegs geraden Untergrund laufen kann oder ob man quasi nonstop auf Steinen balancieren muss. Als Kind oder Jugendlicher hat mir das früher auch nichts ausgemacht, aber das ist lange her. Bin vor knapp 25 Jahren das Restonicatal noch mit dem Fahrrad bis kurz vor der Bergerie gefahren, allerdings stoppte uns der Schnee damals wenige hundert Meter vor dem Ziel. Aber das ist lang her....

      Vielleicht probieren wir es nochmal ohne lange Route direkt vorher, oder zumindest besser körperlich auf diese Art Belastung vorbereitet. Für mich war es beruhigend, dass es den anderen eher noch schlechter erging als mir.

      Auf den Folgetag hätte ich übrigens verzichten können, ich hatte den Muskelkater meines Lebens. Das hat sich in jedem Muskel angefühlt, wie ganz massive Gliederschmerzen. Durch die ganze Balanciererei wurde ja auch so ziemlich jeder Muskel intensiv genutzt.
      Under Construction: Korsika die Zweite
    • Was intersseiert uns (heute noch) der Muskelkater. :undweg:

      Ne, war nur Spaß. Ich kenne solche Empfindungen aus eigenen leidvollen, schmerzhaften Erfahrungen.
      Aber die Eindrücke sind großartig, auch wenn Bilder in der Regel das nur andeutungsweise wiedergeben können.

      Vielen Dank.

      MfG
      2016: 06/ Juliusruh
      2015: 06/ Cadzand, 09/ Sulzburg
      2014: 07/ Gordes
      2013: 05/ Cadzand, 07/ Wesenberg
      2012: 07/ Gordes, 09/ Cadzand
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      2010: 06/ Gordes, 09/ Wesenberg
      2009: 06/ Sulzburg, 09/ Dahn
      2008: 08/ Loissin
      2007: 09/ Montòpoli in Val d`Arno
      2006: 09/ Westerweyhe
      2005: 05/ Pottenstein, 08/ Heidelberg, 10/ Ehrenberg
      2004: 05/ Wesenberg, 08/ Auribeau, 10/ Petten
      2003: 11/ Renesse
    • Wahnsinn :thumbsup: das macht schon ein bisschen neidisch, was für geile Touren :thumbsup: sehr schön, wenigstens mal so dabeisein zu können, das wäre für uns dann doch mindestens drei Nummern zu groß.

      Und dieses irre Licht auf Corte am Ende ist ja wohl der Oberhammer :anbet:

      Nachtrag: die aktuelle Forensoftware ist in Sachen Bildern eine Katastrophe - besonders bei der Vorschau :wacko:
      Viele Grüße :w
      Markus

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Crimson ()

    • Crimson schrieb:

      Nachtrag: die aktuelle Forensoftware ist in Sachen Bildern eine Katastrophe - besonders bei der Vorschau
      Ähm, ja, volle Zustimmung. Fällt mir auch schwer, Hochkant, Panoramen, alles wird für die Vorschau auf Standard beschnitten. Hab jetzt mal einen Hinweis vor das erste Posting gesetzt. Ist schon ziemlich blöd so.

      Apropos Nummern, ich schleppe ja auch das ein oder andere Kilo zu viel mit mir herum. Und wenn ich in einer Woche mal 20km gejoggt bin, laufe ich mit stolz geschwellter Brust durch die Gegend. :lol:
      Ich denke, dass diese Touren viele laufen könnten, die halbwegs gesund sind und sich regelmäßig bewegen. Monte Stello war sehr lang, aber diese Tour hier sind viele gelaufen, denen ich das rein optisch nicht zugetraut habe. Zumindest bis zum Melosee.

      Und wenn man das geschafft hat, insbesondere wenn das für einen nicht alltäglich ist, dann ist man stolz wie Oskar. So sehr die Beine abends auch schmerzten, so sehr mussten wir abends bei einer eisgekühlten Orangina, einem Pietra oder unserem Rosé lächeln.
      Under Construction: Korsika die Zweite

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von worschtsopp ()

    • zu den Nummern...

      worschtsopp schrieb:

      Ich denke, dass diese Touren viele laufen könnten, die halbwegs gesund sind und sich regelmäßig bewegen.
      ...das rot markierte ist aktuell seit nun schon ein paar Jahren leider ein bisschen unser Problem - zumindest was Laufen in solchen Dimensionen angeht. Alles andere, Bewegung, Kilos, ... passt. Vielliecht kriegen wir das Problem noch in den Griff, man darf die Hoffnung nicht aufgeben - solange nehmen wir es eben durch Berichte wie Deinen mit.
      Viele Grüße :w
      Markus

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    • Tag 9 04.09.16 Verkaterter Rundgang durch Corte

      Ich weiß gar nicht warum, aber der Tag war anstrengend. Hat man noch am Vortag einen kleinen Kampf mit dem trägen Körper geführt, so führte der Körper heute Krieg gegen mich. Ungelogen, das war der irrste Muskelkater meines bisherigen Lebens. Eigentlich wollte ich gar nichts machen, einfach liegen bleiben bis man wieder müde ist, wär die Variante gewesen, ich lies mich dann aber doch noch zu einem Frühstück und einen Gang durch Corte hinreißen. Unsere neuen Freunde gingen noch shoppen.

      Die Stadt Corte gilt als heimliches Zentrum der Insel. Es gibt eine kleine Universität, eine Zitadelle, die als Museum genutzt wird, von uns aber nicht besucht wurde. Die kleine Innenstadt ist nicht allzu sehenswert, an einem Sonntag Nachmittag außerhalb der Saison und in den Semesterferien wirkte sie aber teils schon fast tot.
      Dennoch gab es nette Ecken in der Altstadt, wo Touristen die Restaurants, Bars und Geschäftchen etwas belebten. Vom Platz aus ist es nicht allzu weit in die Stadt, in normaler Verfassung ist man das schnell gelaufen.

      Und so ging es dann vom Platz runter zur Brücke über die Restonica
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      und auf der anderen Seite den Berg wieder hinauf, entlang einer menschenleeren Straße mit mehr oder weniger schönen Gebäuden
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      Das Denkmal von Pasquale Paoli, dem großen korischen Helden, der Korsika im 18. Jahrhundert für einige Zeit in die Unabhängigkeit führte und Corte zur Inselhauptstadt machte
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      Treppen gibts relativ viele
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      Under Construction: Korsika die Zweite
    • Oder hier der Place Gaffory, benannt nach dem korsischen General, der Corte von den Franzosen im 18. Jahrhundert befreit hat.
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      Wenig weiter ist man auf dem Belvedere, dem Aussichtspunkt recht weit oben auf dem Fels und hat ein schönes Panorama auf die Zitadelle
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      und das Umland
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      Danach machten wir uns zurück zum Platz und zumindest mir war nach nichts, außer liegen und lesen. Erst gegen Abend kehrte wieder ein wenig leben ein, die beiden anderen kamen von ihrem kleinen Ausflug zurück, sie hatten unterwegs eine nette und sehr dekorative LED Lichterkette erstanden, die uns später noch etwas sorgen machen würde.

      Die wurde dann nach einem langen und ausgiebigen Mahl beim spätabendlichen Bouleturnier vor unseren Wagen eingeweiht.
      Under Construction: Korsika die Zweite
    • Tag 10 05.09.16 Weiterfahrt in den Urlaub
      An diesem Morgen gab es ganz wunderbares Baguette und Croissants aus einer kleinen Bäckerei wenige Meter in den Ort rein. Die waren billiger, größer und extrem viel besser, als das was uns unser super Platzwart zur Verfügung stellte.
      Unsere Grundstimmung war schon wieder etwas besser, dennoch bekriegten uns unsere Körper.
      So entschlossen wir uns den bescheidenen Platz und die Bergwelt zu verlassen und uns Richtung Strand zu bewegen. Unsere Mitcamper wollten noch unbedingt einen Ausflug mit dem Rad rund um Corte unternehmen, so trennten und verabredeten wir uns für die nächsten Tag irgendwo bei Solenzara.

      goo.gl/maps/bBgRGRBxr9H2

      So ging es über beste Landstraßen entlang eines netten Bergtals Richtung der von vielen "echten" Korsikafans gemiedenen Ostküste. Zugegebenermaßen, landschaftlich ist die weite Ebene rund um Aleria kein besonderes Highlight. Sie wird landwirtschaftlich genutzt, es wächst dort jede Menge hervorragendes Obst, Wein usw.
      Die Hauptorte in der Ebene sind aber alles andere als schön. Sie sind sehr jung, weil noch gar nicht lang besiedelt, die Region war noch fast bis in die 1950er Jahre Malaria Gebiet und kaum bis gar nicht besiedelt. Danach hat man Araber dort angesiedelt, die viele günstige aber auch zeitgemäße Betonbauten in leicht arabischen Stil hochzogen.
      Den Korsen war das natürlich ein Dorn im Auge, es war ein Affront mehr der französischen Regierung.

      Aleria geht noch einigermaßen, Ghisonaccia lässt man am besten schnell hinter sich, außer man sucht größere Supermärkt. Weiter südlich kommt man an einem Militärflughafen direkt am Strand vorbei und schließlich irgendwann in Solenzara an. Auf dem Weg fiel mir dann endgültig auf, dass unser Auto in jeder Linkskurve seltsame Quietschgeräusche machte. Das beunruhigte etwas, vor allem, da es langsam aber sicher immer schlimmer wurde...

      Da wir Strandlage haben wollten, standen uns zwei Plätze bei Solenzara zur Verfügung.

      Platz 1 Cotes Nacres: Abgesehen von ein, zwei Baufahrzeugen eine nette Anlage direkt am breiten Strand. Es sah bei der Besichtigung alles gar nicht so schlecht aus, wenn die Rezeptionistin uns nicht so ratlos zurückgelassen hätte, wären wir vielleicht sogar geblieben. Da sie aber keine Ahnung hatte, ob wir mehr als einen Tag bleiben konnten und auch sonst nicht übermäßig motiviert wirkte, entschlossen wir uns noch den Alternativplatz anzuschauen.

      Platz 2 Les Eucalyptus
      Der Platz liegt leider unmittelbar an der stark befahrenen Territorialstraße, einer der Hauptverbindungen auf Korsika, die leider nachts manchmal als Rennstrecke herhalten muss. Zweiter negativer Punkt, schöne beschattete Bereiche gibt es nur an der Straße, ansonsten wirkt der Platz eher kahl und staubig. Platzgestaltung ist keine zu sehen, außer der Beleuchtung.
      Das waren aber schon die negativen Punkte. Jetzt im September war die Sonne zwar noch sehr warm, es war aber schon quasi direkt auf dem Strand stehen zu können. Ok, der Sand störte anfänglich, bis man sich daran gewöhnt hatte, dass er einfach überall war. :D Davon abgesehen waren die Sanis völlig in Ordnung, die Platzbetreiber sehr freundlich, immer mit einem humorvollen Spruch auf den Lippen, die Baguettes etc war super....... man konnte es aushalten. Die Geräuschkulisse der Straße wurde auch meist von der Brandung übertönt.

      So entschlossen wir uns, hier zu bleiben. Anfänglich war die erste Reihe komplett belegt, wir machten es uns in der zweiten Reihe gemütlich, allerdings erst nach mehreren Standortwechseln wegen übersehenen Ameistennestern direkt am Wagen. Mancher Nachbar schaute einen wegen der Wechselei nur noch fragend an.
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      Dann bauten vor uns die sehr netten Franzosen ihren Wagen ab. Er erzählte mir in sehr bemühten französisch-englisch, dass sie jetzt 3 Monate hier waren. Der uralte Bürstner war ihre Homebase, zusätzlich hatten sie ein Boot dort stehen, und meinen Mover fanden sie überhaupt ganz klasse. :D Er gab mir noch seinen dicken Fäustel, damit ich meine Heringe in den dort noch sehr festen Boden einhauen könne.....
      Eigentlich schade, dass die beiden abgereist sind, das waren interessante und offene Menschen....

      Als ihr auf der Insel verbleibender Wohnwagen dann noch von einem der Stellplatzvermieter abgeholt wurde, war die erste Reihe frei, ich machte mir noch kurz Gedanken, ob ich das Sonnensegel noch ein viertes mal aufstellen wollte, na ja, eigentlich war die Entscheidung gleich klar, natürlich wollte ich in die erste Reihe.
      Also der nächste Umzug, ab nach vorn, wo wir uns etwas breiter machten, damit unsere Nachzügler auch noch etwas Platz fanden.
      DSCF2369.jpg

      Dieses mal brauchte ich keinen Fäustel, sondern meine Sandheringe, die ich zusätzlich mit eingesammelten dicken Natursteinen beschwerte, damit sie ordentlich hielten.


      Der Rest des Tages bestand dann nur noch aus schwimmen im heute noch kristallklaren Wasser, ruhen, lesen, essen, trinken und schlafen. Es war fast perfekt. Vor dem Wagen war tatsächlich nur noch der Strand.


      Demnächst gehts hier weiter....
      Under Construction: Korsika die Zweite
    • worschtsopp schrieb:


      Und wenn ich in einer Woche mal 20km gejoggt bin, laufe ich mit stolz geprellter Brust durch die Gegend.
      Und bis man so eine "geprellte Brust" erst einmal wieder abtrainiert hat. Das dauert. ;(
      So sehr ich mich über ständig wechselnden Eindrücke freue, uns wäre Eurer häufiger Standortwechsel viel zu stressig.

      MfG
      2016: 06/ Juliusruh
      2015: 06/ Cadzand, 09/ Sulzburg
      2014: 07/ Gordes
      2013: 05/ Cadzand, 07/ Wesenberg
      2012: 07/ Gordes, 09/ Cadzand
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      2004: 05/ Wesenberg, 08/ Auribeau, 10/ Petten
      2003: 11/ Renesse
    • och... vom Sofa aus ist häufiger Standortwechsel sehr akzeptabel :lol:

      @worschtsopp: danke, wir werden sehen. Immerhin haben wir jetzt die Gründe in Füßen und Knien, hilft aber nur bedingt, weil leider serienmäßig und dann irgendwann altersbedingt schlechter - bis jetzt zum Glück nur einseitig. Aber: gezielter Muskelaufbau und bewussteres Laufen (ist gar nicht so leicht) + gut gesetzte Tapes bringen schon was - nur solche Touren wie eure werden leider sicher nicht mehr gehen. Aber genug OT in diesem phantastischen Reisebericht... ich will nach Korsika :ok
      Viele Grüße :w
      Markus

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    • Danke für den Hinweis mit der freudschen Fehlleistung :lol: Hab es korrigiert!

      Platzwechsel sind für uns gar nicht mehr stressig. Bei uns bleibt im Wagen nichts groß liegen und draußen wird nur das aufgebaut, was wirklich genutzt wird. Der große Stauraum unter dem Bett ist relativ gut durchorganisiert und durch die große 1m x 40cm Klappe super beladbar, Grill und Stromkabel kommen in den Kofferraum.

      Ungelogen sind wir eigentlich immer in 15min angekuppelt abfahrbereit. Mit Zelt dauert es wenige Minuten länger, wenn wir ohnehin nur eine Nacht bleiben wollen, geht es auch noch schneller.
      Die ganze Ausrüstung und Einrichtung des Wagens ist darauf optimiert, inklusive festem Abwassertank, damit der Rolltank nicht für jeden Aufenthalt rausgeholt werden muss....

      Manchmal wollen wir eben so reisen, manchmal lassen wir es auch deutlich langsamer angehen. Aber gerade auf Korsika kann Autofahren lästig sein, da bieten sich die häufigen Standortwechsel durchaus an, wenn man die Vielfalt der Insel erleben möchte.
      Abbau, Campingplatzsuche und Aufbau brauchen meist weniger Zeit als eine 60km Rückfahrt, die dank der vielen Kurven ewig dauern kann und schnell zusammen kommt.
      Sobald man die Territorialstraßen verlässt, sind Durschnittsgeschwindigkeiten jenseits der 30km/h meist nur noch ein Wunschtraum, mit dem Gespann sind wir meist kaum langsamer unterwegs.
      Under Construction: Korsika die Zweite
    • Da hat er uns monatelang auf diesen tollen Bericht warten lassen ... :rolleyes:

      Jetzt hab ich ihn nach unserer Rückkehr von unserer Silvester-auf-Malta-Reise entdeckt.
      Alles habe ich bis hier hin noch nicht gelesen, aber das bisher Gelesene macht Vorfreude auf den Rest. :ok
      Stammtisch Augsburg: 8+11/2011, 1+4+7+11/2012, 2+5+7+11/2013, 7+10/2014, 1+4+7+10/2015, 2+4+7+11/2016
      Tuttocaravan-Treffen Füssen: 4/2012
      RUT Kratzmühle: 9/2012, 10/2013, 10/2014

      SUT Schwarzfelder Hof: 2012/13, 2013/14
      :w
      Bitte beachten: Geschriebene Texte können zu gravierenden Missverständnissen führen. Manchmal ergibt schon eine alternative Betonung der Silben einen völlig anderen Sinn ...
      Wenn mir einer im Weg steht ... werde ich ihn umfahren!
    • gwaihir schrieb:

      Wenn Korsika im Womo-Verlag nicht schon belegt wäre (vom Chef persönlich) würde ich dich glatt als Womo-Autor vorschlagen.
      Ehre, wem Ehre gebührt, aber sowas in Buchform sollte nochmals eine Stange besser sein und mehr Arbeit machen.

      fca695 schrieb:

      Da hat er uns monatelang auf diesen tollen Bericht warten lassen ...
      Die Erinnerung an den Muskelkater hat mich Monate gelähmt... :undweg:
      Under Construction: Korsika die Zweite
    • worschtsopp schrieb:

      Ehre, wem Ehre gebührt, aber sowas in Buchform sollte nochmals eine Stange besser sein und mehr Arbeit machen.
      Naja, ich kenne/habe fast alle Bände vom Womo-Verlag - es gibt Autoren und es gibt bessere Autoren - du würdest zu den Besseren gehören. Stell dein Licht nicht untern Scheffel.

      Die Diskussion ist aber eh akademischer Natur, da Korsika "Chefsache" ist.
      Gruß,
      gwaihir

      Demnächst: Provence