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Wer ist den hier auch mit Boot unterwegs

    • Hallo Paul,

      wow - und ich dachte schon, ich wäre der Segel-Noob :)
      Aber du wirfst ja hier doch allerhand durcheinander...

      Paul 1200 schrieb:

      Zu schwer, zu aufwändig und nicht mehr fürs Dach geeignet. Du mußt zu dem Gewicht ja auch noch den Träger rechnen und dann die Leute, die zu zweit jeder einen Zentner über den Kopf stemmen müßen.

      Also erstmal zur Klarstellung: Das Rumpfgewicht ist nicht gleich dem segelfertigen Gewicht mit Rigg und im Fall des Seggerlings auch nicht gleichzusetzen mit der Angabe der Verdrängung. Für den Dachtransport interessiert aber nur das Rumpfgewicht (und natürlich für die zulässige Dachlast noch das Gewicht des Trägesr und evtl. noch des Mastes, wenn der nicht teilbar ist).

      Konkret bedeutet das für die einzelnen Boote:

      Vaurien: wiegt abfahrbereit 95kg, was einem Rumpfgewicht von 73-75 kg entspricht. Das ist - wenn ich in der Schule richtig aufgepasst habe - für zwei Leute erstens noch machbar und zweitens auch noch lange kein Zentner pro Mann.
      Das ist abhängig vom Auto also durchaus noch machbar (im Internet habe ich Bilder von früher gesehen, wo die Rümpfe auf dem Dach einer Ente transportiert wurden - muss man heute aber nicht unbedingt nachmachen)

      Seggerling: Das Rumpfgewicht ist 60kg. Das ist 1kg mehr als ein Laser-Rumpf auf die Waage bringt... Die angegebene Verdrängung von 160 kg auf der Seggerling-Seite ist irreführend und bezeichnet die maximale Beladung. Dann macht die Angabe auch wieder Sinn, da man das Boot auch mal mit zwei Mann segeln kann (es gibt auch 'ne Fock dafür).

      Splash/Flash: Der Rumpf müsste um 50 kg wiegen (59 kg segelfertig). Der Rumpf ist kürzer als beim Laser (für Dachtransport ein Vorteil), aber das Cockpit etwas geräumiger.

      Paul 1200 schrieb:

      Eher sehe ich da Boote wie den Laser, oder, wenn man noch eine bekommt, X4, oder ähnliche.
      Sehr gut für das Dach eignet sich auch die Topper, die mit knapp 60 kg auch noch handelbar ist und unglaublich Spaß macht.
      Merkst du jetzt selber, oder? :)
      Die beiden von dir genannten Boote sind vom Rumpfgewicht ähnlich. Die Splash würde ich dem Laser vorziehen und zum Topper kann ich nicht viel sagen - ist von den Rumpfabmessungen ähnlich wie die Splash. Die hat aber - zumindest auf den ersten Blick - das bessere Rigg.

      Für den Seggerling spricht erstens die Möglichkeit des Selbstbaus und zweitens die Option auf gelegentliche Mitnahme ein Mitseglers.

      Der Vaurien ist tendenziell eine Zweimannjolle, die man aber auch noch gut alleine fahren kann. Vorteil ist hier der preisgünstige Einstieg. Für kleines Geld bekommt man ein solide segelndes Boot, für das auch günstig Ersatzteile zu bekommen sind. Dadurch, das die älteren Boote mit den kleineren Segeln (8.1m^2) ausgestattet sind, kann man mit steigenden Fähigkeiten später auf die größeren Segel (10.5 m^2) umsteigen.

      Das Jollen kentern können braucht man wohl nicht extra erwähnen. Andi sucht was zum Segeln und zum Autodachtransport, da bleibt eben nur 'ne Jolle.
      Und Jollensegeln ist nun mal Wassersport...

      Handbreit...
      Timmy_AC
    • Timmy_AC schrieb:

      Vaurien: wiegt abfahrbereit 95kg, was einem Rumpfgewicht von 73-75 kg entspricht.
      Das ist das Minimalgewicht, das bei Regattabooten erreicht wird ( vielleicht ) Das was du für günstig Geld in der Regel bekommst, sind Holzboote die vom Gewicht nicht minimiert sind. Und Mast und Baum werden sicherlich auch aufs Dach gepackt, schon wegen der Länge.

      Timmy_AC schrieb:

      Seggerling:
      Da hast du recht. Da hier die Länge mit 4,70m entsprechend dem 470er ist und der hat (theoretisch ) 120 kg.

      Timmy_AC schrieb:

      Splash/Flash
      aber halt ein Jugendregattaboot.

      Und das gilt halt für die meisten deiner Vorschläge. Und das macht halt für mich wenig Sinn, da ich davon ausgehe, dass Andy nicht der Regattafreak ist, sondern eben ein Gelegenheitswassersportler wie die meisten. Und das ist ja auch ok so.
      Dazu kommt, daß preiswerte Boote aus Regattaklassen meistens ausgelutscht, oftmals geflickt und eben anspruchsvoll sind.


      Den Topper habe ich deshalb empfohlen, weil er eben nicht aus GFK ist und damit so gut wie unkaputtbar. Den kann man auch locker über den Strand ziehen. Das reine Rumpfgewicht liegt bei etwas über 40 kg

      Aber das ist jetzt schon bald eine Glaubenssache, die wir endlos diskutieren könnten. Andy ist sicherlich clever genug, um sich die Vorschläge mal anzusehen und selber zu entscheiden. Auch weiß nur er, inwieweit seine seglerischen Fähigkeiten mit den Booten übereinstimmen.

      Ich kenne halt alle aufgeführten Bootsklassen aus eigener Erfahrung. War mal sehr tief in diesem Sport verankert. :rolleyes:
      Je größer der Horizont, desto kleiner der Himmel.
    • Hi Paul,

      Paul 1200 schrieb:

      aber halt ein Jugendregattaboot.

      Und das gilt halt für die meisten deiner Vorschläge. Und das macht halt für mich wenig Sinn, da ich davon ausgehe, dass Andy nicht der Regattafreak ist, sondern eben ein Gelegenheitswassersportler wie die meisten. Und das ist ja auch ok so.
      Dazu kommt, daß preiswerte Boote aus Regattaklassen meistens ausgelutscht, oftmals geflickt und eben anspruchsvoll sind.
      ich finde, das siehst du zu schwarz/weiß.
      Die Splash ist als Flash (oder neuerdings Splash Red) durchaus "erwachsenentauglich" (was immer das ist) und kein Kinder/Jugendboot. Genau wie ein Laser.
      Der älteste Laser-Segler, den ich persönlich kenne, war über 80 Jahre alt...
      Und richtig, mit allen Booten werden auch Regatten gefahren und sie sind daher mit etwas besseren Riggs ausgestattet und haben auch mehr Trimmmöglichkeiten.
      Das heisst aber nicht, das man auch alles als Anfänger ständig trimmen muß, sondern nur, das man es kann!
      Bei irgendeinem Badeboot wie einer Sunflower ist eben nix zum Trimmen vorhanden und bei mehr Wind und steigendem Können ist so ein Boot dann kaum noch vernünftig zu segeln und das Ding steht dann schnell in der Ecke/Scheune.

      Ich habe mir selbst für kleines Geld einen Vaurien gekauft und zwar als modernere Holz-Regatta-Version (also mit integrierten Auftriebskörpern ohne die Schläuche). Der Rumpf ist nicht unendlich schwer, sondern wiegt irgendwas um die 75kg. Ausgelutscht ist das Teil auch noch lange nicht.
      Im Gegenteil - Regatta-Boote werden von den Freaks ja gerne mal gegen was neueres, besseres ausgetasucht. Die Teile sind für den Freizeit-Segler dann aber noch für lange Zeit absolut top.
      Als Segel-Noob, der vom Windsurfen kommt, bin ich durchaus froh, das das Boot segeltechnisch durchaus mehr Möglichkeiten bietet, als ich im Moment nutzen kann. Aber mit steigendem Können kommt eben auch schnell der Wunsch nach mehr. Und den erfüllt so ein Boot dann eben noch. Wenn ich z.B. den Spinnacker noch nicht benutzen will/kann, brauche ich den gar nicht mitnehmen. Ich kann es aber später.
      Bei einer Sunflower ist sowas gar nicht möglich.

      Die Frage ist also nicht, ob ein Regattaboot für Einsteiger zu kompliziert ist (sind die genannten alle nicht - sind ja schliesslich keine Ocean-Racer), sondern mit welchem Anspruch ich mich ins Boot setze:
      Will ich nur gemütlich bei Schwachwind per Segel über den See treiben um braun zu werden, weil ich zu faul zum Paddeln bin, oder interessiere ich mich ernsthaft für die Segelabläufe und -Zusammenhänge und möchte das Ganze etwas sportlicher betreiben?
      Im letzeren Falle bieten Boote mit besserer Technik einfach langfristiger Spaß. Die Lernkurve beim Segeln ist nämlich deutlich steiler als die beim Windsurfen:-)
      Im ersteren Fall wäre mir aber dann auch schon der Transport von irgendeiner Jolle zuviel Aufwand und Gerödel und ich würde eher was Aufblasbares bevorzugen.


      Handbreit...
      Timmy_AC
    • Dwarsloeper schrieb:

      Als Catie würde ich den Laser favorisieren, mit leichten Optimierungen:
      Wow!
      Echte Klasse. Hab ich noch nicht gesehen.

      Ich kenn zwar 420er und 470er die im Surf schon mal das Schwert zeigen, aber so.....
      Einsame Klasse. :anbet:

      Timmy_AC schrieb:

      Die Frage ist also nicht, ob ein Regattaboot für Einsteiger zu kompliziert ist (sind die genannten alle nicht - sind ja schliesslich keine Ocean-Racer), sondern mit welchem Anspruch ich mich ins Boot setze:

      Unterschrieben. Das genau ist des Pudels Kern. :D
      Je größer der Horizont, desto kleiner der Himmel.
    • Paul 1200 schrieb:


      Timmy_AC schrieb:

      Die Frage ist also nicht, ob ein Regattaboot für Einsteiger zu kompliziert ist (sind die genannten alle nicht - sind ja schliesslich keine Ocean-Racer), sondern mit welchem Anspruch ich mich ins Boot setze:
      Unterschrieben. Das genau ist des Pudels Kern. :D

      Ja das stimmt. Ich bin mit dem Potential meines Nacra F17 nicht selten so überfordert, dass selbst ein Topcat K2 ein ernster Gegner ist (der Helge Sach würde wohl mit einem Topcat F2 Kreise um mich drehen) :S :whistling: . Aber wenn ich zufällig mal den richtigen Trimm treffe, dann geht das Boot schon gut ab.

      Fazit: wenn, dann würde ich wohl eher ein einfacheres Boot bevorzugen. Erst recht, wenn es für die schnelle Suchtbefriedigung im Urlaub geht.

      :thumbup:
      :anbet:
    • ohje, nach so viel Technik traue ich mich fast nicht mehr schreiben - ich habe einen Schlauchkat -

      einen Smartkat
      Boot.JPGBoot3.JPG

      Boot2.JPGlässt sicht also ganz geruhsam mit Family segeln oder auch sportlich.
      Macht auf jeden Fall Spaß...
      Vaurien bin ich auch schon gesegelt, auch Regatta - war jetzt nicht so mein Fall - ich wollte immer einen Kat (oder vielleicht noch einen Laser - aber der fällt mangels Platz für Mitsegler aus) - natürlich ist das kein Hobie aber er wiegt 45 kg - und passt damit noch in die WW-Zuladung (wenn das Vorzelt im Auto liegt)
      Auch die Aufbauzeit hält sich in Grenzen -die 20 Minuten, die der Hersteller vorgibt schaffe ich zwar nicht ganz, aber 1/2 Stunde ist realistisch.
      :0-0:
      2016 Pra delle Torri - Caorle, Seecamping am Brombachsee
      2015 Villagio Turistico Europa - Grado, See-Camping Weichselbrunn
      2014 Mohrenhof, Garden Paradiso, Camping Ortnerhof Ruhpolding
      2013 Union Lido
      2012 Camping Park Adriano
      2011 Spina Camping Village
      2010 Camping Tahiti
    • Hallo,
      habe ein 420 ziger Bombard mit Aluboden, Steuerstand, Sitzbank und Außenborder im Kofferraum.
      Sind allerdings nur zu zweit unterwegs und können die Rückbank umklappen.
      Die 260 Kg vom Boot steckt unser SUV locker weg.
      Aufbauzeit ca. 2,5 bis 3 Stunden. Wenns dann aber in der kroatischen Adria schwimmt ist alles bestens.

      Gruß Arni
    • Ist mir ja schon fast peinlich...
      Wir sind schon mal mit diesem Oldtimer unterwegs. Das Gerüst dürfte irgendwas um 60 Jahre alt sein. Vermutlich eher älter.
      plau klepper.jpg

      Das war mein erster Versuch dieses Faltboot mal zu segeln. Und ich habe Glück gehabt. Ich musste nicht Schwimmen! :)
      Mit zwei Personen ist segeln machbar und mit 2 plus Hund auf Vorderfrau´s Schoß geht nur noch paddeln.
      Jetzt bräuchten wir ein Beiboot bei 2 Hunden....
      Gruß,
      lonee
    • lonee schrieb:

      Ist mir ja schon fast peinlich...
      Wir sind schon mal mit diesem Oldtimer unterwegs. Das Gerüst dürfte irgendwas um 60 Jahre alt sein. Vermutlich eher älter.
      was ist denn daran peinlich?
      Cooles Boot!
      Von Pouch habe ich sowas auch noch im Keller liegen. Ähnliche Altersklasse und immer noch schwimmfähig.
      In Mecpomm und auf der Feldberger Seenplatte fahren davon jede Menge rum, aber meistens jüngere Modelle.
      Mit so einem Oldie bist du da der Held :)

      Grüße,
      Timmy_AC