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Der Freecamper - für uns Wohnwagenzieher eine sehr gute Alternative ... wer hat schon mal?

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    • Der Freecamper - für uns Wohnwagenzieher eine sehr gute Alternative ... wer hat schon mal?

      Hallo,

      es ist bereits einige Jahre her, als uns genau dieser Reisebericht so sehr in seinen Bann zog, dass wir einen Testlauf dieser Urlaubsform, dem Camping auf dem Wasser, auf unserer Liste notierten. Fortan schwebte uns, oder vielmehr mir :D vor, das alsbald mal umzusetzen. Das Verlockende daran ist, dass für uns die Welt, vom Wasser aus betrachtet, ihre ganz besonderen Reize hat, welche den "Landratten" verborgen bleiben. Immer wieder schaute ich auf dieser Seite vorbei und holte mir damit den nötigen Appetit, an diesem Vorhaben festzuhalten. Auch hier im Forum wurde diese Urlaubsform immer mal wieder zur Sprache gebracht. Wir hielten es trotz großer Vorfreude meinerseits allerdings für wichtig, so lange zu warten, bis unsere beiden Nachwuchscamper das Schwimmen sicher beherrschen. Seit dem vergangenen Jahr wissen wir dieses Kriterium sicher erfüllt und so stand einer Buchung für den Sommer 2017 nix mehr im Weg. :rolleyes: Wir freuen uns riesig drauf. :thumbsup:

      Ich weiß - einige unter euch haben diese Erfahrung mit dem Freecamper schon gemacht. Ich würde mich freuen, wenn wir diese Erfahrungen hier in diesem Thread einander teilen könnten. Bei uns wird es noch ein paar Monate dauern, bis wir an dieser Stelle berichten können, jedoch die eine oder andere Frage würde ich hier schon gern in den Ring werfen. Aber mal sehen, vielleicht erklärt sich ja vieles schon durch eure Erfahrungsberichte von selbst. ;)
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • Hallo,

      gute Freunde von uns haben das in Deutschland schonmal gemacht. Sie waren grundsätzlich begeistert. Es gab eine Sache, die sich als unvorteilhaft herausstellte.

      Die Möglichkeit der Wasser- und Abwasservorratshaltung: V.a. beim Wassertank des WW, der auf 40 l begrenzt ist, zeigte sich, dass die Versorgungsstationen wo man sich Wasser zieht eher für die Hausboote mit den größeren Vorratstanks ausgelegt waren. Da waren die 40 l eher mickrig, die sie relativ häufig zur Anfahrt einer Versorgungsstation zwang. Außerdem konnte da wohl nur ein fest definierte Menge an Wasser gekauft werden. (Die natürlich über den mageren 40 l lag). Auch das mit dem Abwasser war für unsere Freunde irgendwie problematisch.

      Daher das Fazit unserer Freunde: Das nächste Mal gleich ein komplettes Hausboot mieten. Das Nutzen der Infrastrukturen scheint dann angenehmer zu sein.

      LG :w
    • Nur weil dein WoWa einen zu kleinen Tank hat, ist das mit dem Boot schlecht?
      Für Frisch- und Abwasser gibt es aber doch separate Rolltanks, welche man dann mitführen kann und das Propblem wäre dann doch gelöst oder nicht.
    • Hallo Klaus,

      vielen Dank für deinen Einwand :ok

      Klaus 66 schrieb:

      Die Möglichkeit der Wasser- und Abwasservorratshaltung ...
      Abwasser:
      sollte kein Problem sein. Entsprechend den Angaben auf der Homepage befindet sich je nach (Boots)Typ ein Abwassertank mit 110 Liter bzw. 300 Liter Fassungsvermögen an Bord, in den dann unterwegs auch die Chemietoilette hinein entleert werden darf.


      Frischwasser:
      werde ich zu gegebener Zeit noch abklären. Wie gesagt, Danke für deinen Einwand. Der Betreiber empfielt lediglich einen 20L- Wasserkanister mitzuführen - wohl damit man mit der Befüllung etwas flexibler ist. Vielleicht melden sich ja hier noch weitere User zu Wort, die mit dem Freecamper schon unterwegs waren. Wir selbst haben derzeit einen 10L Kanister - auch für den CP.
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • Hallo und guten Tag,

      wir haben letztes Jahr auf der Messe diese Art des Urlaubs (Wohnwagen auf einem Boot) gesehen. Wir waren hell auf begeistert davon, so dass wir einen Watercamper sofort für dieses Jahr gebucht haben.
      Weitere Recherchen im Netz haben dann aber gezeigt, dass eine Yacht nur geringfügig teuerer ist als der Watercamper.
      Kurzerhand also eine Familienkonferenz einberufen und abgestimmt. Ergebnis: Wir haben den Watercamper storniert (kostenfrei) und eine Yacht für 5 Personen gechartert. Dieses Jahr werden wir auf der Mecklenburgischen Seenplatte mit einer Yacht die schöne Gegend erkunden. Wir freuen uns schon riesig darauf!!!
      Aber das "Abenteuer" Wohnwagen auf einem Boot werden wir auf jeden Fall nachholen.


      Unser Watercamper hatte keinen Frischwassertank. Das Frischwasser sollte über den Wohnwagen kommen. Wir haben auch ledigich 40 l im WoWa. Der Abwassertank des Bootes sollte 300 l haben.
      Da man aber im Regelfall in einem Hafen nächtigt, habe ich mir keine weiteren Gedanken über dieses Problem gemacht. Duschen wollten wir auch im Hafen und ansonsten kommen wir im Urlaub i.d.R. 2 bis 3 Tage mit dem 40 l Tank aus.

      Die Yacht hat 250 l Frischwasser und 300 l Abwassertank.

      Auf jeden Fall freuen wir uns riesig auf den Urlaub.

      Schöne Grüße aus dem kalten Sauerland.
      Frank
    • Preislich wäre uns eine Yacht in vergleichbarer Größe (hauptsächlich die Schlafgelegenheiten betreffend) nach meinen damaligen Recherchen nahezu doppelt so teuer gekommen. Das war aber nicht unbedingt der entscheidende Punkt. Uns sind die eigenen Betten inzwischen heilig.

      Ansonsten ... mindestens eine Nacht wollen wir schon irgendwo frei liegend verbringen. Da sollte es in der Tat kein Frischwasserproblem geben.
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • Das mit den Betten kann ich allerdings verstehen. Aber ich hoffe mal, dass die Yacht entsprechend ausgerüstet und sauber ist.
      Wir sind zwei Erwachsene und zwei Teenies.

      Wir haben auch geplant ein oder zwei Nächte frei liegend zu verbringen.
      Wann und wo seit ihr unterwegs?

      Über weiter Tipps oder Erfahrungen würde ich mich auch freuen.

      :w

      Frank aus dem Sauerland
    • ich habe das aus dem gleichen Grund auch noch im Hinterkopf :D

      Allerdings finde Ich die Modelle mit dem Steuer und der Quasi Terasse über dem Wowa schicker ..

      Wie war das mit dem Strom ? War da ein Generator an Board ?

      Aber bei uns muss der 2. Erst ml wasserfest werden :D
      :0-0:
    • Hallo,
      noch hat sich ja keiner hier im Thread eingefunden, der das Ding wirklich schon mal selbst gefahren hat. Bis es soweit ist, antworte ich mal, sofern ich halbwegs belegbare Informationen dazu finden kann. Ich bin inzwischen von dem Ding so angefixt, dass ich mich in der Theorie schon wirklich intensiv damit auseinandergesetzt habe. :D

      Stromversorgung ... hier mal ein Link zu den FAQs vom Freecamper. Generator wohl nicht, aber eine "Autarkbatterie" (bei WoWa-Camper), welche im Hafen über Landstromanschluss wieder aufgeladen wird.

      Wasserfest ... ja, halte ich persönlich wirklich für eine wichtige Grundvoraussetzung. Um einen entspannten Urlaub genießen zu können, reicht auch nach meiner Auffassung nicht nur allein das, was im Rahmen des Seepferdchens abgefordert wird.
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • Hallo,
      seit einigen Jahren habe ich für Binnen und See die beiden Führerscheine. Mit einem richtigen Boot bin ich oft um Berlin herum gefahren.
      Ohne den Führerschein, für den es Onlinekurse gibt, ( z.B. rolfdreyer.de/kursangebot/fueh…fuehrerschein_binnen.html ) ist es problematisch.
      Die 3 Std Einweisung reichen oft gerade, um die Technik des Bootes kennen zu lernen.

      Auch die etwas grösseren Gewässer können kräftige Wellen bekommen. Den Wannsee kenne ich mit 1,5 hohen Wellen. Da möchte ich nicht mit dem WW drauf sein. Auch sonst machen Wind und Strömung das alles nicht ganz einfach. Da ist trotz der begrenzten Geschwindigkeit etwas Motorleistung vorteilhaft.

      Wir haben sehr oft auf einem See oder ähnlich über Nacht geankert. Das war immer toll.

      Da auch Aldi dort einen Anleger hat, ist die Versorgung kein Problem. Um Wasser zu sparen, sollte man nicht unbedingt in den Kanälen und sonstigen schmalen Wasserwegen baden. Das ist schon eine richtige Brühe. Auch die Berufsschiffahrt ist dort mit Vorrechten unterwegs.

      Meine Empfehlung: zuerst mal mit einem richtigen Boot !

      Gruss Axel R
    • Hallo,

      @flintcamper
      Genau dieser Reisebericht war es, der mich einst so fasziniert hat. :ok (Hatte ich bereits im Eingangspost verlinkt) Vorfreude ist nach wie vor ungebrochen. :thumbsup:

      @waldhaus (Axel)
      Danke für deine kritischen Einwände. :ok
      Führerschein (Binnen) ist vorhanden, allerdings ist das schon zwei Dekaden her und die Fahrpraxis lässt auch sehr zu wünschen übrig. Ich werde daher trotzdem diese Charterschulung mitnehmen. Unsere Route wird uns nicht in die Berliner Gewässer führen. Ich gehe davon aus, dass es in unserer Ecke deutlich ruhiger zugehen wird.
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • Hallo,
      wir sind im letzten Jahr mit dem Freecamper 5 Tage lang die Havel entlang geschippert.Den Bootsschein macht man nach einer Theoritischen Unterweisung am Vorabend mit anschliessender Prüfung am nächsten morgen.Nach dem auftrailern des Campers gibt es noch eine Praxis Runde und dann kann man los fahren.Das ist grandios und macht einen Riesenspass und das kann Dir keiner mehr nehmen. Ich habe allerdings ob der Grösse des Trailers 12m waren es, dann doch sehr vorsichtig agiert weil es auch Gegenverkehr gibt und das Boot dann nicht immer das gemacht hat was ich wollte.Das erste Anlegemanöver am abend war dann eine Herausforderung es gab nur noch einen freien Liegeplatz am Ende vom Kai.Das Boot lässt sich nicht so einfach mit Bugstrahlruder steuern weil es halt ein Aussenborder ist.Da muss man schon gut zusammenarbeiten.Wir hatten das Model mit dem Führerstand über dem Camper wo auch an fast jeder Brücke das Sonnenverdeck eingefahren werden muss.Anmeldung und Übernachtung am Liegehafen kostet.Wasser kostet.Strom kostet.Duschern kostet.Ich habe einen 50 L Frischwassertank der reicht vollkommen aus. Die Stromversorgung ist an Bord unterwegs über 12Volt hergestellt.Es funktioniert also nur das was im KFZ Betrieb auch läuft.Da ich autark und zusätzlich noch einen kleines Aggregat dabei hatte war das eher unkritisch. Nach der Einweisung kann man sich für den gebuchten Zeitraum eine Route aussuchen und fährt diese dann halt ab. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen nehmt euch dazu viel Zeit und plant nur realistische Zeiten ein. Wenn man bspw. weiss das die Schleuse x um 18:00 Feierabend,dann sollte man auch da sein, andernfalls muss man irgendwo im Schilf übernachten und kann nicht an Land gehen. Wir hatten 2 Tage regen das war dann halt blöd,es wird beim Fahren kalt und oben auf dem Führerstand sieht man halt bei vorgezogenem Regschutz schlecht. Bei Sonneschein ist das einfach nur geil.
      Ja für das Geld kann man sich auch eine Jacht mieten, weiss ich, aber einmal camper immer camper ob zu Wasser zu Land oder in der Luft.
      Wir machen es nochmal.20150908_175549.jpg20150909_071035.jpg20150908_170329.jpg20150909_064824.jpg
    • Endlich mal ein Erfahrungsbericht aus erster Hand, danke! :ok
      Viele Grüße

      Tom



      Ich hab immer ein leeres Bier im Kühlschrank, falls mal einer keins will. Und heiß Wasser eingefroren, geht dann schneller wenn jemand Tee will. :ok
    • Wir haben das "Verschiffen" des Wohnwagen an der Müritz immer gerne beobachtet. Dort wird der Wohnwagen auf dem CP Kamerun verladen. Sehr interessant.
      Es grüßt Euch der Cola Trinker Torsten

      Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und dass man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen lässt.
      Adolph Freiherr Knigge


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