Anzeige

Anzeige

Der Freecamper - für uns Wohnwagenzieher eine sehr gute Alternative ... wer hat schon mal?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Ich habe schon
      20160522_125117.jpg

      Mal ein kleinen Bericht von mir.
      Wir haben Pfingsten 2016 den Freecamper auf der Mecklenburger Seenplatte gebucht (ein Nachbar hat mich darauf gebracht), für ein langes WE (Do.- So.).
      Sind ein Tag vorher angereist und haben auf dem nahegelegen CP übernachtet,
      DSCF4661 (2).JPG
      damit wir ausgeruht und fit an das "Abenteuer Schiff" rangehen können.

      Am CP ist ein Industriemuseum was zum anschauen meiner Meinung nach Lohnenswert ist.
      DSCF4474.JPG
      Die Mitarbeiter von "freecamper" sind sehr nett und hilfsbereit.
      Das "aufladen" gestalltet sich recht einfach. An Land ist eine Seilwinde an der ein Kupplungskopf befestigt ist und damit wird der WoWa langsam den leichten Hang runtergelassen.
      DSCF4506.JPG

      Die Jungs haben fleißig mitgeholfen, an der Winde und beim Einweisen.
      DSCF4504 (2).JPG
      Wenn der WoWa richtig steht (mittig) werden alle Leitungen angeschlossen (Grauwasser, 12 Volt) der WoWa wird festgezurrt und vorne an dem Kugelkopfadater eingehängt. Soll nicht auf den Stützen stehen wegen evtl Schäden am WoWa oder Boot bei Wellengang.
      Dann wird zusammen die Ausrüstung überprüft (Paddell, Schwimmweste...)
      Wenn das alles erledigt ist geht es zur Charterprüfung.
      Und die kann man bestehen, man bekommt lange vor Termin die Unterlagen in denen auch die wichtigen Fragen und "Seezeichen" erklärt werden. Etwas lernen und es passt.
      Mit bestehen wird dann eine "Schiffseinweisung" durchgeführt, erst theoretisch (Motor starten, vor und rückwärts, Bugstrahlruder...)
      Wenn das alles passt geht es ans praktische. Fahren im Hafengelände. Wenden, anlegen (Längs und quer) und was dem Mitarbeiter sonst noch einfällt. Wenn man das "beherrscht" geht es noch mit "Fahrlehrer" ins offene Gewässer. Hier ist man dann schon fast Kapitän.
      Wenn man sich dann sicher genug fühlt darf man den "Fahrlehrer" in den Hafen absetzen und ist dann Herr des Geschehens.

      Dann geht das Abenteuer los. Bei uns hat es nicht lange gedauert.
      DSCF4525.JPG
      Gegenverkehr!
      Im Prinzip nicht schlimm, aber an den schmalen Havelkanälen etwas ungewohnt und es gibt keine "Bremse".
      Einfach stehen bleiben und warten geht nicht, weil der Pott nicht da stehen bleibt wo man ihn abstellt.
      Aber alles gut gegangen.
      Weiterfahrt ohne Haverie oder Schiffbrüchige.

      Dann das erste Highlight:
      DSCF4539.JPG
      Schleusen.
      Hier ist es von Vorteil wenn man sich vorher abspricht was wie gemacht wird und wer in dem Moment das sagen hat.
      Dann mit ruhe und bedacht einfahren und es passt. Nach weiteren Schleusen wird es einfacher (Übung macht den Meister).

      Kinder durften auch mal Kapitän spielen
      DSCF4555.JPGDSCF4595.JPG

      Unser Wetter war durchwachsen.
      Wenn es schön ist konnten die Jungs ins Paddelboot oder schwimmen,
      bei schlechten Wetter ist nicht viel mit abwechslung, da man auf einem Bootle sitzt.

      Die Anlegemöglichkeiten sind nicht in massen vorhanden was die Freizeitaktivität etwas einschränkt.
      Auch das kurze einkehren in Restaurants/ Eisdiele oder ein kleiner Einkauf werden dadurch nicht leichter.
      Auch kann man nicht reservieren, was die Suche nach Übernachtungsplätzen zur Geduldsprobe macht. Oder man entscheidet sich schon gegen Mittag für ein entsprechenden Hafen.
      Einige der "einheimischen Kapitäne" sehen in den "Devisenbringende Freizeit- Skipper" ein Ärgernis.
      Dies macht dann das anlegen an gewisse Häfen zum Ärgernis. Aber da muß ich ja dann nicht festmachen.

      Bei Wind wird das anlegen am Hafen auch lustig. Da merkt man dann was der Wohnwagen für eine Fläche in den Wind stellt.
      Da ist dann zusammenarbeit der Bootsbesatzung angesagt. Aber auch das haben wir gemeistert.

      Abends bei Kerzenlicht ist es schon was anderes als auf dem CP
      DSCF4625 (2).JPG

      Alles in allem war es eine nette Erfahrung.
      Sollten wir nochmal Lust bekommen werden wir eine volle Woche buchen um weiter rumzukommen. Der Einweisungstag und Abgabetag zählen als ganze Tage so das wir effektiv 2 ganze Tage plus die 2 anderen Tage hatten.

      MfG Kay
    • Hallo Kay,

      vielen Dank für den Erfahrungsbericht aus erster Hand :ok . Hast einen ordentlichen Beitrag zur Steigerung unseres Lampenfiebers geleistet. :thumbsup: Bis zum Sommer ist zwar noch eine Weile hin, aber schon jetzt bin ich echt gespannt darauf, wie wir uns bei den diversen Manövern als Crew schlagen werden. Auf die "Wasserwoche" freue ich mich wie Bolle. :rolleyes:
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • Hallo Kay,

      jepp, waren wir. :ok Und es war toll. Zwar hatten wir auch den einen oder anderen "schwierigen" Moment dabei, aber unter dem Strich war es für uns alle ein ganz tolles Erlebnis.

      Bei Gelegenheit, wird wohl erst kurz vor Jahresende sein, werde ich hier mal noch ein paar bebilderte Eindrücke posten.
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^


    • Ich bin da heute auch mal drüber gestolpert- ich glaube hier ist schon ein fester Wowa drauf, man nimmt also nicht den eigenen.

      DAS wäre ja mal nachdenkenswert.
      Mal so ein verlängertes Wochenende.
      :saint: 12 / 2017 - Hart erkämpft
    • Hallo zusammen!

      Wir haben mit unserem vor 2 Jahren gerade gekauften Hobby ein langes WE auf der Seenplatte verbracht, von FR bis MO. Es war eine tolle Erfahrung und hat uns so gut gefallen, dass wir im Juli diesen Jahres eine Woche erneut mit dem „Wassercaravan“ unterwegs sein werden.
      Diese Art von Camping erweitert tatsächlich die Möglichkeiten, da man quasi inmitten der Natur auf dem Wasser campen kann, wogegen man an Land ja fast nur an Campingplätzen gebunden ist.
      Nebenbei ist die Seenplatte wirklich wunderschön und sehenswert! Dieses Mal nehmen wir unser Fahrräder mit, damit man auch mal an Land z.B. einkaufen kann.

      An die, die schon Erfahrungen gesammelt haben, hätte ich mal eine Frage: da wir während der Fußball- WM unterwegs sein werden, möchten wir auf den Fernseher nur ungern verzichten. Aber ohne Landstrom? Wir haben nur einen „normalen LED- TV“, ohne 12V. Und jedesmal die Satschüssel ausrichten, ist ja auch nicht so prickelnd, außerdem haben wir die portable automatische Antenne, die zum einmalgen Ausrichten auch 230V benötigt. Damit gehts also nicht.
      Wies ieht es in der Gebend mit DVB-T aus? Oder wenigstens Internet, LTE, flächendeckend? Dann würde ein Tablet ggf. reichen, das man per Bordbatterie laden kann.

      Eenn dies alles nicht geht, müssten wir notfalls bei wichtigen Spielen an Land gehen und in geeigneter Gaststätte Fußball schauen....
      Ansonsten gehts auch sehr gut mal eine Zeit lang ohne TV. Aber ausgerechnet zur WM...?

      Grüße
      Frank (auch aus dem Sauerland)
    • Als ebenfalls WM-Begeisterter fällt mir spontan das Ausleihen (Baumarkt)
      eines Aggregates zur Lösung des Spannungsproblems ein. Das ließe sich
      doch sicherlich in einem Eckchen des Bootchens unauffällig parken. :_whistling:
      [IMG:http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=2982] Grüßle, Micha [IMG:http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=7060]

      Kein Haar wächst so schnell, wie´s gespalten wird!

      Ich campe. Also bin ich!
    • Hallo,

      welche Route schwebt euch denn vor?
      Was flächendeckendes LTE betrifft, da muss ich euch leider enttäuschen. Zumindest zwischen Burgwall und Bredereiche geht stellenweise garnix. Nicht mal telefonieren. In Sachen Fernsehempfang kann ich nix beitragen - haben wir nicht an Bord.
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • Hallo,

      ja, einen Generator kann man mieten. Aber 1. kostet der etwas, und 2. macht der sicher etwas Krach, was wir gerne vermeiden würden. Aber die Alternative, sich einen Generator im Baumarkt (zu wahrscheinlich günstigeren Konditionen zu mieten als beim Charter) werde ich prüfen.
      Hat denn jemand Erfahrungen damit, wie laut die Dinger sind? Wäre ja irgendwie kontraproduktiv, in der freien Natur zu urlauben und dabei Krach und Abgase zu produzieren...
      Zur Route: wir lassen uns wohl vom Vermieter eine Route empfehlen, so wie letztes Mal. Da wir die Gegend nicht kennen, und schon garnicht vom Wasser aus, ist es wohl das Beste. Wir starten vom Drewensee aus, wo unser Wassercaravan liegt. dann geht es durch den Selben, weiter entweder südlich Richtung Priepert, oder nördlich Richtung Neustrelitz.
      Dem Bericht von dirkshu zu Folge würde uns auch seine Route inspirieren. Besonders Rheinsberg interssiert uns sehr, nach dirkshu´s Bericht. Demnach käme wohl die südliche Route in Frage...
      Ich hab keine Ahnung, wie weit man in den nur 5 Tagen kommt, und vor allem auch wieder zurück.

      Was noch gut zu wissen wäre, ob man das Grauwasser ggf. an den vielen Campingplätzen am Ufer entleeren kann, anstatt dies nach Ende der Reise kostenpflichtig (30€!) beim Charterer zu tun. Man müsste ja sowieso den anfallenden Müll entsorgen und Frischwasser tanken (Marina?)
      Da unser Tank nur ca 30 Liter fasst, nehmen wir einen weiteren 25 Liter- Kanister mit. Der Kühlschrank läuft auf Gas, Strom brauchen wir also eigentlich nur für´s Handy auflanden, Laptop und ggf. TV. Da es im Juli ja lange hell ist, wird ja kaum Licht gebraucht. Sonst braucht nur die Wasserpumpe Strom (12V). An dem Floß sind 2 x 100 AH- Akkus an Bord, für Bug- und Heckstrahlruder, die wir eher selten benutzen, um Strom zu sparen. Mit dem Außenborder kann man schon ganz gut rangieren, außer in den Schleusen, da nehme ich gern die elektrischen Motoren zur Hilfe.

      Grüße,
      Frank
    • Ich denke mal das du günstiger fährst einen Stromerzeuger direkt vor Ort beim Verleiher als in einem Baumarkt . Auf der Seite die ich verlinkt hatte waren es 60 € die Woche und bei einem Baumarkt den gleichen für 30 € pro Tag . Frag doch mal bei deinem Anbieter nach was es kostet . Und falls er verreckt bekommst du eher von denen Ersatz als bei einem Baumarkt bei dir um die Ecke .
    • Hallo Frank,

      dass du das mit dem Generator und dem Krach selbst realisierst, freut mich. :thumbsup: Es gibt zwar (von Honda) wirklich sehr leise Exemplare, aber auf dem Wasser ist das mit der Schallausbreitung nochmal eine ganz andere Hausnummer, als an Land, wo so manches DB geschluckt wird. Ich sehe daher insbesondere Abends, wo sich die Natur am und auf dem Wasser nochmal geräuschvoll meldet, jedweden Zivilisationslärm sehr kritisch. Für uns war das Naturerlebnis sowas wie der rote Faden der gesamten Tour. Und da waren wir ganz sicher nicht die Einzigen.

      Ihr habt mit dem "Wassercaravan" einen anderen Vercharterer. Wir sind von Mildenberg aus gestartet, wo die unter dem Namen "Freecamper" laufenden Trägerplattformen ihren Heimathafen haben. Da gibt es im Detail sicherlich ein paar kleine Unterschiede. Prinzipiell ist die Entsorgung unterwegs an nahezu jeder Marina möglich. Allerdings auch nicht kostenfrei. Am Ende muss das Floß aber eh mit leerem Abwassertank übergeben werden (mit Beleg nachzuweisen), so dass alles vorher nur zusätzlicher "Spaß" ist. Bezüglich der autarken Stromversorgung ist es beim Freecamper so, dass die verbaute Kapazität locker für eine Nacht reicht und man sich auch nicht sorgen muss, dass am nächsten Tag der Motor nicht mehr startet. Das sind voneinander getrennte Kreise (Batterien). Bei freiem Ankern in einer Bucht bitte beachten, dass bei Dunkelheit ein Ankerlicht gesetzt werden muss. Das verbraucht aber auch nicht die Welt an Energie.

      Frischwasser würde ich mindestens 2x 25 Liter-Kanister zusätzlich empfehlen, wenn ihr nicht jede Nacht einen (echten) Hafen anlaufen wollt.

      Zur von euch bevorzugten Region kann ich nix beitragen. Wir waren weiter Havelabwärts unterwegs.
      es grüßt M. :w

      RUT-Thüringen ... immer wieder einfach Klasse ^^
    • Hallo Maik!

      Das mit dem Ankerlicht wusste ich nicht, danke für den Tip!

      Hab mich heute mal durchs Netz gekämpft zwecks Alternative zum Generator, und bin auf einen Solar- Akku gestoßen ( Giaride150W Solarbatterie). Der kostet im Netz ca 129€, das passende Solarpanel nochmal ca 89€).
      Ist zwar etwas teurer als ein Benzin- Generator, aber dafür geräuschlos und umweltfreundlich, außerdem leichter und kleiner. Die Kapazität sollte für unseren 50W- 22 Zoll- TV für ein oder zwei Fußballspiele genügen. Auch, um die Satmaster portable auszurichten.
      Ich vermute mal, dass sowieso der Empfang über Satelit die einzig flächendeckende Bestlösung wäre, oder? Alles andere, DVBT2 oder LTE wird in der Gegend kaum überall verfügbar sein.
      Und so ein Solar- Akku ist ja auch anderweitig gut zu gebrauchen, gerade beim Camping. Und mit unserem 50W- LED- TV können wir damit doch sicher 2 Fußballspiele schauen, oder? Und die Satmaster portable ausrichten...

      Aber so ganz überzeuigt bin ich noch nicht. Die Lösung, beim Charterer den Generator zu mieten, wäre auch vorteilhaft, vor allem, weil man das Ding nicht schon von zu Hause aus mitschleppen müsste! Immerhin 600km von Iserlohn aus... Vom zusätzlichen Platz im Kofferraum mal ganz abgesehen.
      Grüße,
      Frank
    • Wir sind schon öfter mit der Segelyacht und dem Motorboot in der Region Mecklenburgische Seenplatte bis Berlin unterwegs.

      Da habe ich die Watercamper viel gesehen. Im Grunde genommen eine gute Sache, allerdings hatten die meisten bei den Schleusen echte Probleme. Ich habe die eigentlich nur querstehend und aufgeregt Hin- und Herluaufend beim Schleusen gesehen. Ist wohl ziemlich Tricky nur mit dem Außenborder in engen Stellen zu fahren.

      Also mein Tip: Einfach auf der Seenplatte bleiben und gerade die kleinen Schleusen Richtung Mirow /Fürstenberg meiden. Danach in Richtung Berlin werden die Schleusen immer breiter - das ist einfacher.

      Viele Grüße

      Frank
      __________________
      Dethleffs Tourist HD 400 DB mit Frau und Hund
    • Hallo Frank!

      Wir haben damals ganze 7 Seen durchquert! Hin und zurück. Und schon an der 1. Schleuse lief es viel einfacher, als wir (vor allem meine bessere Hälfte!) gedacht hatten! Und nur mit dem Außenborder geht es wohl, aber natürlich sicherer mit Bug- und Heckstrahlruder. Ich selbst war überrascht, wie gut und sicher sich das Floß steuern ließ! Allerdings ist es auch ein Anderes, als die größeren Anbieter vermieten, ich glaube, der Vermieter hat es selbst anfertigen lassen. Entsprechende Firmen gibt es ja vor Ort mehrere.
      Bei Wassercaravan.de gibt es (bisher nur) 1 Floß, das man entweder mit deren Wohnwagen, oder mit dem Eigenen mieten kann. Daher auch der etwas abgelegene Standort am hinteren Drewensee, der Anlegeplatz war zumindest vor 2 Jahren noch mitten im Schilf. Lief aber alles reibungslos.

      Da Du ja öfter dort zu segeln scheinst, wie ist es denn mit dem Sat- Empfang auf dem Wasser? Stört ein leichtes Schaukeln am Abend den Empfang?

      Grüße,
      Frank