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Solar UND/ODER Hagelschutz

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    • Solar UND/ODER Hagelschutz

      Hallo Gemeinde,

      ich erwarte die Lieferung meines KABE Smaragd 520 SL KS, in dem ich ganzjähirg wohnen werde. Da ich am Platz frei ohne Überdachung stehe und den WW auch viel bewegen werde, stellen sich die Fragen nach einem fahrbaren Hagelschutzdach (Beisel swiss protec oder Nellen Typ-7 bzw waru multiprotect [fest aufgeklebt]) und der Verbesserung der Unabhängigkeit von 230V "Landstrom" gleichzeitig (70ct/KWh). Dieselgeneratoren scheiden leider aus (nicht geduldet auf dem Platz), Brennstoffzellen sind [noch] völlig unwirtschaftlich für den 365-24-7-Betrieb, bleibt Solar. Damit bleiben 2 extreme und 1 zwischendrin-Lösung:

      1. KEIN Hagelschutzdach, sondern das Dach mit aufklebbaren Solarpanelen praktisch vollflächig belegen. Auf die Fläche mit 3 Lüftern/Hekis sind "normale" Panels mit Hinterlüftung auf Spoiler wegen des Gewichts unmöglich, bleiben die dünnen direkt verklebbaren (z.B. Büttner flat-line), auch als Komplettsystem zu haben). Die Fragen wäre dann, (1) ob diese dünnen flexi-Panels überhaupt sinnhaften Hagelschutz bieten, (2) wie man eine Reparatur realisiert bei Vollverklebung, (3) ob sie bei höheren Temperaturen noch effizient Ladestrom liefern, (4) durch welche Laderegler diese im Bestwetterfall durch große Fläche dann sehr hohe Leistung handlebar ist. Macht der Gedanke überhaupt Sinn (siehe letzten Satz unten :anbet: ?

      2. NUR Hagelschutzdach, und 1 oder 2 mobile Faltmodule wie Büttner Travelline 2*100 WP oder Sunware RX-Serie oder von KVM, die lose auf dem Dach liegen (mit Abstandshaltern zum thermischen Schutz der Plane und einer Wegweh-Sicherung per Tenax-Öse) und bei Fahrt im Wagen sind. Problem: Tagesausbeute nur möglich bei diebstahlsicherem Platz [man muss ja arbeiten], Null Ausbeute bei Fahrt, Kosten für Hagelschutz _und_ Module (die dann bezogen auf die Leistung per Fläche auch noch teurer sind). Scheint mir weniger sinnhaft. Aber: Dach bzw. Schutzdach zugänglich reparierbar, Module tausch-/veräußerbar, Wagen im Schatten Panel 10m entfernt inner Sonne): also halt total flexibel.

      3. Hagelschutzdach mit Auschnitt für 2 Standardmodule auf geklebtem Spoiler (z.B. Büttner PowerLine Komplett-Anlage). Das reicht für bestenfalls 380wp unter optimal-Bedingungen, und wird zur Erhaltungsladung der 115Ah-Batterie taugen und Licht sowie Pumpen stemmen, sonst eher wenig. Macht den Eindruck, das eine nicht richtig und das andere auch nicht richtig zu realisieren bei immerhin doppelter Tagesausbeute als (2).

      Hat jemand Erfahrungen / Tips in Sachen Hagelschutz und Solar und/oder zielführende Kommentare zu den 3 angeführten Ideen. Ich bin unerfahren mit angelesener Halbbildung in Sachen Elektronik, daher bitte sparsam sein mit Häme und wie-kann-man-nur :xwall: . Vielen Dank sagt:

      audaxhb
    • Ich denke du wirst hier in der Kombi auf recht wenig Erfahrung treffen. Was ich noch nicht so ganz zusammenbekomme ist die Hagelschutzanforderung? Ok Autark ohne Moppel- Viel Panels helfen viel, aber wohin damit? In die Serienbatterie? Da muss man schon mal genauer rechnen & überlegen... Der Wagen wird bei etwas Hagel nicht sofort auseinanderfallen, da is dann das Dach das kleinste Problem, eher die Dachluken. Dafür ruf doch mal Jan Beissel an der hat dafür Schtzhauben, und kann dir auch näheres zur Montage vom Schutzdach in Verbindung mit Panels sagen.
      Wenn ist da eine Kombi aus fest verbauten und mobile etwas, es gibt aber noch die Herausforderung "Grauwasser" bzw. Wasser allgemein....
    • Zu 3

      Die ausgewählte Büttner-Anlage wird Dir nur Freude bereiten wenn Du über eine größere Batteriekapazität verfügst. Also meine Faustregel, pro 100 Wp Solar, 100 A Batt., 300 Wp wären Ideal. Dann kannst Du auch über einen Kompressor-Kühlschrank oder Truhe nachdenken. Gas ist für Deine Anwendung zum Heizen notwendiger, als zum betreiben eines Kühlschrankes.

      Gruß troms