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Lifeypo4 - Umrüstung

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    • Lifeypo4 - Umrüstung

      Hallo Campergemeinde, ich plane meine Autarkversorgung, derzeit 2X 120AH AGM gegen einen 140AH Lifeypo4 Akku zu tauschen.
      Ich Plane im Internet einen Bausatz Winston Zellen zu kaufen, dieser Bausatz beinhaltet alle Teile die benötigt werden und es wird alles geschraubt, nix gelötet.

      Die Gewichtsersparnis ist enorm, dazu kommt noch die sehr lange Lebensdauer dieser Lifeypo4 Akkus. Soweit so schick, über Kosten-Nutzung will ich nicht nachdenken ;( Ich gehe mit der Zeit :D

      So und genau hier fangen meine Probleme an. Nach Stundenlangen recherchen in den Tiefen des Internet werd ich einfach nicht schlauer, vielmer bleibt die Erkenntnis....
      Ich bin kein Fachmann und hab vom Strom soviel Wissen wie eine Kuh vom surfen.

      Ich frage in die Runde, hat einer, der Plan von 12Volt und Lust hat was neues zu kreieren, die Zeit und das Interesse, solch ein Vorhaben mit mir in meinem Wohnwagen um zu setzten? Jegliche Unterstützer sind gefragt, Einzelheiten kann man ja Besprechen.

      Erst mal Danke fürs lesen,

      Jürgen
      Gruß Renate und Jürgen:0-0:

      Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken (Novalis)
    • Grüß Dich Jürgen

      Ich habe bei mir vor ein paar Monaten auch LiFePO4-Zellen eingebaut, 4x100Ah CALB und 4x20Ah GBS als mobile Batterie - habe also noch keine Langzeiterfahrung. Eine kleine Wissenschaft für sich. Ich erinnere mich an stundenlanges Lesen.

      Grob gesagt gibt es zwei Lager. Top-Balancing und Bottom-Balancing. Ersteres setzt auf Technik, welche die Zellen beim Aufladen ausgleicht und ein Driften so verhindert. Bei Letzterem werden die Zellen initial einzeln an der unteren Grenzen aufeinander abgestimmt und fortan nur noch als Verbund geladen und entladen. Ich empfehle dir die Videos dazu anzuschauen und abzuwägen, welche Variante für dich passt.

      Ich habe mich für Bottom-Balancing entschieden. Du findest dazu seitenlange Diskussionen im Netz - ich hüte mich davor, mich diesbezüglich auf so etwas einzulassen. Ich schreibe dir hier aber meine Gründe auf und wie ich es dann angegangen bin.

      Ziel ist es, ein Überladen resp. Entladen einzelner Zellen zu verhindern. Beim Betrachten der Entladekurven der Zellen fällt auf, dass sie ein hohes mittleres Plateau besitzen, darüber und darunter ist nicht viel zu holen. LiFePO(Y)4-Zellen mögen es ohnehin nicht vollgeladen zu sein, ergo tut man gut, sie gar nicht erst so voll zu laden - man erhält dadurch auch mehr Zyklen. Also ist die obere Grenze nicht besorgniserregend kritisch, wenn man sie ohnehin unterhalb des Maximalwerts lädt. Nach unten sind sie insofern abgesichert, als dass sie gemeinsam die Schwelle erreichen. Unter Last springen sie dann schnell mal unter den Schwellwert, den man mit nem entsprechenden "Batteriewächter" abfängt. Diese Variante bedarf jedoch immer mal wieder einer Überprüfung der Zellen, sollte eine mal "schlecht" werden, wäre man nicht abgesichert, wie man das bei einem Battery Management System ist, welches jede Zelle einzeln überwacht. Dessen muss man sich bewusst sein. Ich mache mir da jedoch keine Sorgen, beim Entladen / Laden / Ausbalancieren unten bekam ich bereits ein Gefühl für die Dinger und halte immer mal wieder den Voltmeter an die Zellen um die Spannung zu überprüfen, bisher sind sie alle gleichauf, was nach so kurzer Zeit auch nicht erstaunlich, aber dennoch beruhigend ist. Das nur kurz zu diesem Thema, wie gesagt. dazu gibt es viel im Netz, v.a. in englischer Sprache.

      Nun, ich habe mir die kleinen GBS-Zellen zum Testen bestellt und mal mit ihnen herumgespielt. Zum Laden / Entladen der einzelnen Zellen habe ich mir den iCharger 208B gekauft, schlicht weil der bietet was man braucht - 10A+ zum Entladen sind sinnvoll, wenn man große Zellen hat. Auf dem Schrott habe ich mir ne alte Batterie geholt, den iCharger kann man damit betreiben, er kann diese beim Entladen auch gleich Laden und dadurch mit noch mehr Strom entladen. Man findet im Netz gute Videos wie man Bottom-Balancing betreibt. Zu Beginn dachte ich auch, das ist mir alles zu mühsam und neu, aber wenn man mal damit begonmen hat, merkt man wie simpel das ist. Die Zellen bekommt man so einfach auf gleiche Spannung und kann sie danach verbinden. Auch easy, wenn man vorsichtig ist und am besten die Gegenpole abdeckt um Kurzschlüsse zu verhindern, eine gute Anleitung zum Bottom-Balancing bemerkt das auch.

      Nun, zum Restlichen Equipment. Ich habe Ladegeräte (Solar und 230V), die sich einstellen lassen. Bei meinen CALB-Zellen scheint mir 14,4V max. Spannung sinnvoll. Beide sind für LiFePO4-Zellen ausgelegt. Damit ich sie nicht zu stark entlade, habe ich eine Batteriewächterfunktion die ich frei einstellen kann. Bei mir auf 11V eingestellt. Der Hersteller empfiehlt zwar, die Geräte nicht ohne BMS zu verwenden, aber das ist wohl reine Absicherung, weil man nur mit einem BMS den "vollen" Schutz hat. Voll soll hier nicht falsch verstanden werden.

      Soviel mal dazu, das Wochenende wartet. Ich kann dir gerne weiterhelfen, sofern mir das möglich ist. Ich empfehle dich mal durch Google zu wälzen und für dich zu entscheiden, ob du Top- oder Bottom-Balancing betreiben willst. Mir halfen die Diskussionen und Videos rund um Jack von EVTV.

      Gruß,
      Chillo
    • Hallo Jürgen,
      ein klein wenig kenne ich mich mittlerweile mit dem System von Winston und BMS usw. aus.

      Es ist eine Menge lesen und suchen, bzw. finden der richtigen Technik und Schaltpläne nötig, es sei denn man hat selber richtig Plan von der Materie!

      In einem oder mehreren Foren gibt es den User "Sonnentau", der hat da wohl mittlerweile ne Menge Plan was LiFePO4 angeht, er bietet auch Schaltungen usw. an.

      Ich selber habe ein wenig Erfahrung mit der Materie und sage selber, wenn man nicht alles an Werkzeug, gerade sehr hochwertige z.b. Pressen für Kabelschuhe, einen Lötkolben usw. hat, dann sollte man besser eine fertige Lösung kaufen!!
      Es gibt fertige Akkus von z.b. SuperB in 100 oder 160Ah, von DUW-energy auch in 100 und 160Ah und ein vielfaches davon und viele andere Lösungen.
      Ich habe jetzt ein preislich recht interessantes System gefunden was eigtl. für den Homespeicherbereich gedacht ist, aber auch auf z.b. Booten eingesetzt wird.
      Dazu einfach nach Pylontech 48V 2,4kWh oder greenakku 24V suchen, das scheint interessant zu sein da man relativ bezahlbar ein installationsfertiges System im Gehäuse bekommt wo man nur noch Umrichter und Ladegerät anklemmen muss....und das sollte auch jemand hinbekommen der nicht sehr viel Ahnung von Strom hat.

      gruß
      Jörg
    • Hi,

      Hab den Bektrag leider jetzt erst gesehen. Ich habe schon seid 2012 Lifepo4 im Einsatz
      Seid 2014 fest im WW verbaut inkl. Mover und meine autark Lösung damit.
      Ich möchte nix mehr anderes.
      Hier war der Einstieg
      LiFePo4 - Zellen für Autarkbetrieb vom Wohnwagen 100AH --> 14,5KG

      Grüße Frank
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    • atarifalcon schrieb:

      Hab hier meine her shop

      Gruß Michael
      8| 8| Alter Falter :cursing: :cursing:

      50Ah = 425€, 100Ah = 1.200 - 1.300 Euronen X/ Echt gemeingefährliche Preise :wacko:

      Da kann ich mir aber eine Menge BleiGels für kaufen, wenn's mir nicht auf das Gewicht ankommt.
      Gruß,
      Michael und Abby *Pfotenabdruck*, unterwegs mit "Schnucki" :D
      --
      "Gib dem Menschen einen Hund, und seine Seele wird gesund." (Hildegard von Bingen)

      "Früher war wahrlich nicht alles besser, aber vieles war früher gut und das wäre es auch heute noch, wenn man die Finger davon gelassen hätte!"
      (Zitat: Jochen Malmsheimer)

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    • DieselMitch schrieb:

      atarifalcon schrieb:

      Hab hier meine her shop

      Gruß Michael
      8| 8| Alter Falter :cursing: :cursing:
      50Ah = 425€, 100Ah = 1.200 - 1.300 Euronen X/ Echt gemeingefährliche Preise :wacko:

      Da kann ich mir aber eine Menge BleiGels für kaufen, wenn's mir nicht auf das Gewicht ankommt.
      Hier sollte man aber nicht vergessen das die gesamte Kapazität entnommen werden kann, aber auch die vielen Ladezyklen. Ich will nichts anderes mehr Als diesen Akkutyp. Ganz nebenbei werden die auch wesentlich schneller aufgeladen als Blei oder Gel.
    • Betriebswirtschaftlich gerechnet ist eine LiPo aber nicht so der Brüller. :huh:

      In PV-Anlagen geht man von einer Lebensdauer von 10 Jahren für BG, und 15 Jahren bei LiO aus.
      Handgerechnet ergibt das einen Lebensdauervorteil von 50%.

      Nehme ich jetzt den Kostenfaktor dazu (BleiGel 80Ah für 50% Entladung, LiPo 50Ah bei ca. 90% Entladung [Btw.: KEINE Batterie verträgt 100% Entladung über all zu viele Zyklen, das ist eine urban legend!]), so komme ich auf

      BleiGel/80Ah ~150€ bei 10 Jahren => 15€/anno => 450€ auf 30 Jahre (2x tauschen)
      LiPo/50Ah ~ 425€ bei 15 Jahren => 28,33€/anno => 850€ auf 30 Jahre (1x tauschen)

      Egal wie oft ich nun eine BleiGel ersetze, sie ist immer billiger im Unterhalt als eine LiPo.
      Hinzu kommen ja noch die "Sondergeräte", die für LiPo nunmal notwendig sind, also spezielle Ladegeräte, Balancer etc., für ein BleiGel genügt ein Standardlader.

      Das einzige wirklich ziehende Argument für LiPo ist die Batteriemasse, wenn's also auf's Grämmchen ankommt würde auch ich LiPo bevorzugen, in allen anderen Fällen wäre eine BG meine 1. Wahl.

      Nur mal so zum nachrechnen.
      Gruß,
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    • Selbst wenn ich die BG 3x tauschen muss, hätte ich noch einen nicht zu verachtenden Kostenvorteil von 700€ <> 850€, und ob die LiPos WIRKLICH die versprochenen fantastischen Lebensdauerdaten haben, kann im Moment mangels verstrichener Zeit auch noch keiner wirklich beantworten.

      Soll keine Verteufelung sein, ich sehe das aber gerne eher pragmatisch, bei Hypes habe ich immer ein schlechtes Gefühl im Bauch.
      Gruß,
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    • Verwechselt bitte nicht die Akku Typen.

      Wir sprechen hier von LiFePo Zellen -Lithium Eisen Phosphat

      Nicht von LiPo Zellen - Lithium Polymer

      Die LiPo 's sind oder waren in der Handhabung etwas kritischer da sie sich bei falscher Ladung selbst enzünden können. Die LiFe sind da mehr Eigensicher.

      Auch unterscheiden sich bei beiden Typen die Nennspannung pro Zelle und die ladeschlussspannung welche ja zu beachten ist.
      Das nur als Info am Rande
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    • Chillo schrieb:

      Ich denke auch, dass man das pragmatisch sehen muss. Entweder man kauft sie sich aus Gründen der Gewichtsersparnis oder als Spielerei, sonst bleibt man lieber bei Blei. Ich habe rund 40 kg eingespart, ein kleiner Ofen, könnte man sagen :D
      nicht nur das Gewicht war für mich Ausschlag gebend, sondern auch die Spannungslage der Zellen.
      Die sind spannungsstabiler als mein alter AGM und das merke ich beim Auffahren auf den Stufenkeil mit dem Mover. Der zieht besser durch.

      Grüße Frank
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    • Hallo,
      eine LiFePO4 kann man nicht nur über Gewicht und Kapazität mit Blei vergleichen, von daher hinkt der Vergleich mit der Kostenrechnung mehr als gewaltig!!

      Eine 100Ah Blei hat zwar nominal in etwa die gleiche zur Verfügung stehende Leistung wie eine 50Ah LiFePO4, aber eben nur theoretisch!

      Blei hat einen extremen Peukert Effekt (google!) die 100Ah sind meist eine Angabe bei einer gleichmäßigen C20 entladung, geht man auf C5 bleiben meist nur 70% der Angabe über, wird C1 benötigt bleiben meist kaum 25% der Leistung!
      Bei einer LifePO4 kann man mit C1 locker 90% der Leistung entnehmen ohne das diese einbricht!!
      Da etwa 100Ah bei LiFePO4 "Standart" ist bräuchte man dafür 200Ah Blei, eher mehr, wenn man denn z.b. mal die Senseo oder Mikrowelle anfeuern möchte.

      Eine 100Ah LifePO4 kostet als "Bausatz" inkl. Balancer und Sicherheitsrelais etwa 1000€ und wiegt um 18kg, 200Ah Blei wiegen locker 60kg, bei Zyklenfesten Akkus auch ein paar kg mehr.
      Wenn wirklich eine Zelle der Lithium schwächeln sollte tauscht man diese einzeln gegen eine neue....kostet weniger wie eine Zyklenfeste Blei 100Ah.

      Dazu kommen noch die differenzen beim LAden, stehe ich immer mit Landstrom, so spielt das keine Rolle, stehe ich aber regelmäßig Autark, so habe ich zwar theoretisch mit PV auf dem Dach ausreichend Ladekapazität, praktisch bekomme ich die Blei aber nie wirklich voll da die Ladekurve von Blei das nicht zulässt.
      Ich kann zwar 200Ah Akkus mit 20Ah laden, aber diese nehmen sie nicht über die komplette Ladezeit auf, gerade die letzten 10-15% Kapazität brauchen je nach Ladekurve 10-15 Stunden....solange scheint die Sonne aber nicht;) oder besser :(
      Die LiFePO4 kann ich dagegen bis zur LAdeschlussspannung mit Nennkapazität laden (100Ah=!00A Ladung erlaubt) das bedeutet das ich die Batterie wesentlich effizienter laden kann und das ich auch ausreichend Strom zum Balancing habe.
      Dann kommt noch der Lade/Entladewirkungsgrad dazu, bei Blei soll der bei max. 80% liegen, Lithium erreicht da 95%.

      Wenn die Bleiakkus nicht "regelmäßig" ihre komplette Ladekurve durchlaufen altern sie um ein vielfaches schneller, dann werden aus 300-500Zyklen mal schnell nur 100-200 Zyklen, vor allem wenn die nicht zu 100% geladen gelagert werden.
      Lithium altert dagegen langsamer wenn man diese nur teilgeladen lagert.

      Dann haben wir noch die Selbstentladung der Batterien, Blei muss man übern Winter "beschäftigen" also laden und entladen damit diese nicht den Geist aufgibt, Lithium sollte man dagegen nur mal die Spannung überprüfen und wenn diese auf min. fällt nachladen.
      Die Eigenentladung kann man auf Null bekommen wenn man den Balancer abklemmt, was bei manchen Systemen so einfach ist wie einen Stecker aus der Dose ziehen.

      Wie man sieht hat alles seine Vor und Nachteile, bei Lithium sehe ich den großen Nachteil derzeit (Dollar Wechselkurs) im hohen Anschaffungspreis für die Erstausrüstung und die Überwachung des Systems....
      Aber zumindest die Überwachung darf man bei Blei noch weniger vergessen, denn die leiden auch unter missachtung und quittieren das dann ganz schnell mit einer stark nachlassenden Kapazität.

      Übrigens, es gibt fertige Systeme mit 24V Akkuspannung für etwa 1450€ bei 2-2,1kWh Nutzkapazität und 27kg Gewicht die auch mobil eingesetzt werden dürfen.....
      Da ist der Nachteil dann das man zumindest für die festinstallierte Technik einen 24-12V Wandler für 50-100€ benötigt.

      gruß
      Jörg
    • @joeschle
      Klar, LiFePO4 bietet viele Vorteile, ich würde meine auch nicht mehr hergeben. Aber bei der "üblichen" Nutzung, bei der Gewicht keine tragende Rolle spielt und es in Sachen autark darum geht, den Weg zur nächsten Steckdose zu überbrücken, würde ich als letztes mit den Kosten argumentieren. Hat man höhere Anforderungen an die Batterie, sei es nun längere Autarkzeiten, viel Kapazität, etc. sieht das anders aus und man kommt in einen Bereich, in dem sich LiFePO4 auch rechnen kann. Aber grundsätzlich gleich wirtschaftlich zu argumentieren, scheint übertrieben.

      Aber ich sehe ein, meine Argumentation alleinig mit dem Gewicht hinkt, auch wenn man viel kompensieren kann, wenn man damit keine Mühe hat. Größere Panels, mehr Panels, ein Parallelverbund von Batterien. Klar, irgendwann kann man sich dafür auch ne LiFePO4 hinstellen.

      Ich revidiere: Hat man keine Probleme mit dem Gewicht und keine erhöhten Anforderungen an Batterien, rechnen sich LiFePO4-Batterien nicht.
    • Hallo Leute.

      Habe mir jetzt als Autarkbatterie eine Victron Energy "Peak Power Pack" mit 20Ah geholt.

      Tolles Teil!

      - Ladegerät war dabei.
      - Ein/Aus Schalter dabei.
      - integrierter Spannungswächter
      - einfaches Laden auch über irgendeine Spannugnsquelle. z.B. Solarzelle, Zugfahrzeug.
      - Schnellladefunktion
    • Chillo schrieb:

      @joeschle
      Klar, LiFePO4 bietet viele Vorteile, ich würde meine auch nicht mehr hergeben. Aber bei der "üblichen" Nutzung, bei der Gewicht keine tragende Rolle spielt und es in Sachen autark darum geht, den Weg zur nächsten Steckdose zu überbrücken, würde ich als letztes mit den Kosten argumentieren. Hat man höhere Anforderungen an die Batterie, sei es nun längere Autarkzeiten, viel Kapazität, etc. sieht das anders aus und man kommt in einen Bereich, in dem sich LiFePO4 auch rechnen kann. Aber grundsätzlich gleich wirtschaftlich zu argumentieren, scheint übertrieben.

      Aber ich sehe ein, meine Argumentation alleinig mit dem Gewicht hinkt, auch wenn man viel kompensieren kann, wenn man damit keine Mühe hat. Größere Panels, mehr Panels, ein Parallelverbund von Batterien. Klar, irgendwann kann man sich dafür auch ne LiFePO4 hinstellen.

      Ich revidiere: Hat man keine Probleme mit dem Gewicht und keine erhöhten Anforderungen an Batterien, rechnen sich LiFePO4-Batterien nicht.
      Was spielt denn beim Camping eine größere Rolle wie das Gewicht??
      Wenn die "Rennleitung" mal Zeit hätte und alle Camper in den Ferien über die Waage ziehen würde, dann schätze ich mal das mehr als 50% der Fahrzeuge um mind. 50kg (Bagatellgrenze) überladen sind, viele wissen garnicht das sie massiv überladen sind da sie zwar in etwa das max. ZGG des WW und des PKW eingehalten haben, aber in Summe damit das Gespann um weit mehr als 50kg überladen ist.
      Da zählt nunmal jedes kg was man sparen kann.....mein Tip ist da immer Getränke und haltbare Lebensmittel da lassen wo sie sind und erst am Zielort kaufen....ich fahre doch nicht in entfernte Länder um dort das Wasser und die Wurst vom Discounter zuhause zu essen/trinken....andere Mütter haben auch schöne Töchter, bzw. andere Länder haben auch tolle Lebensmittel die oftmals besser sind wie der Einheitsbrei hier;)

      gruß
    • Familie Schwarz 6 schrieb:

      Hallo Leute.

      Habe mir jetzt als Autarkbatterie eine Victron Energy "Peak Power Pack" mit 20Ah geholt.
      ...
      - einfaches Laden auch über irgendeine Spannugnsquelle. z.B. Solarzelle, Zugfahrzeug.
      ...
      Ich hänge mich mal hier dran da es auch um das Victron Power Pack ging...
      Habe in meinem CaraOne das Victron PPP mit 30Ah verbaut um mal 1-2 Tage Licht/Spülung/Umluft ohne externe Quellen nutzen zu können.
      Funktioniert soweit auch alles einwandfrei, nur möchte ich jetzt doch gerne auch noch ein Solarpanel dranhängen um auch mal länger bzw. ohne nachladen am Netz, sollte ja ohne zusätzliche Hardware funktionieren.

      Ich weiß zwar daß ich den 'grünen' Eingang verwenden muß, aber was das genau für ein Stecker sein soll entzieht sich meiner Kenntnis...ist auch anhand der Bedienungsanleitung/technischen Daten (für mich) nicht rauszufinden.
      Kann mir da evtl. jemand weiterhelfen...

      Danke :)
      ppp.jpg
      ich bin keine Signatur - ich putze hier nur!