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Juni/Juli Schweden

    • OHCamper schrieb:

      ...wie lange bleibt Ihr an einem Platz?! Haben so etwas noch nie gemacht u denke das alle 3 Tage den Platz wechseln in Stress ausartet u die Erholung zu kurz kommt.
      Da sind mehrere Sachen wichtig, wenn man so urlauben möchte.

      1. Einfach und schnell aufzubauendes Equipment: Am besten eine Markise, die nur ausgerollt werden muss, evtl. noch Seitenteile zum einziehen, wenn das Wetter nicht mitspielt und Stühle, Tisch etc. so verpackt, dass man sie schnell ein- und ausräumen kann. Ess- und Schlafplätze sollten möglichst immer frei sein, gerade wenn man bei Mistwetter mal ne Pause oder nen Stop einlegt.

      2. Fahrstrecke: Das kommt natürlich auf die Vorlieben des Einzelnen an. Wir empfinden es angenehmer um so weniger weit die Spots auseinander sind. Halber Tag fahren, halben Tag genießen ist so unser Motto. Und natürlich entsprechend stehen bleiben den einen oder anderen Tag.

      3. Spontanität: Nicht vorbuchen und damit sicher in Kauf nehmen, dass man nicht immer direkt an der Küste steht - damit aber auch den Vorteil haben, sich spontan zu entscheiden länger oder kürzer bleiben zu können. Vielleicht auch einfach auf der Reise umzuplanen und doch eine andere Route zu fahren oder einen Stop einzuplanen oder raus zu lassen. Dieses Jahr im Sommerurlaub waren wir an 27 Reisetagen auf 10 Plätzen und keiner war reserviert. Einfach anfahren und fragen. Hat immer geklappt. Es war immer unsere erste Wahl.

      4. Vorplanung: Trotzdem muss man natürlich grob vorplanen, wenn man nicht vollkommen planlos durch die Gegend fahren will. Dann sieht man nämlich nichts. Haben wir auch lernen müssen. Daheim also schon schauen, wo möchte man hin, detaillierte Informationen zu den Spots raussuchen, in Frage kommende CPs in eine Liste nehmen und in der Gegend die man besuchen möchte mehrere Plätze raussuchen, die man anfahren könnte, wenn der erste voll sein sollte. Am besten mit GPS-Koordinaten, je nachdem wo man hinfährt, haben die Straßen keine Namen mehr. Dazu sollte man einen "richtigen" Atlas mitnehmen - wenn die Technik mal versagen sollte, kann man immer noch Routen auf Papier planen. Mit Wohnwagen ist es eh besser vorher im Netz und auf der Karte zu schauen, ob die Straße für Gespanne geeignet ist.

      5. Alles kann, nichts muss: Mit der Einstellung hat man die meiste Erholung. Setzt euch verschiedene mögliche Ziele eurer Rundreise. Wenn ihr es irgendwo toll findet, bleibt da, dann stirbt halt irgend ein anderes Ziel - gibt ja noch mehr Urlaube. Nicht zwanghaft dran festhalten. So reist es sich entspannt und ich bin mir sicher, dass euch dann auch Rundreisen die beste Freude bereiten, sowie die Erholung nicht zu kurz kommt.

      Fazit: Ausprobieren. ;)
      Grüßle

      Stefan :w

      "Wenn ein unordentlicher Schreibtisch einen unordentlichen Geist repräsentiert, was sagt dann ein leerer Schreibtisch über den Menschen, der ihn benutzt aus?"
      Albert Einstein
    • -Wir haben Dachmarkise, luftzelt u Schlafplätze sowie Sitzplätze die immer frei u sofort verfügbar sind.
      -fahren werden wir max 150km am Tag u werden uns mittlerweile im Bereich smaland aufhalten. Knapp höher als vimmerby werden wir nicht fahren. Für den ersten Urlaub in Schweden wollen wir erstmal nicht nördlicher. Gibt soviel was wir ansteuern wollen u haben uns jetzt für smaland u evtl inkl Öland entschieden
      6 Plätze insgesamt, 3x Küste u 3x am See
      2014 Garden Paradiso Jesolo/Italien
      2014 Camping de Paal/Niederlande
      2015 SüdseeCamp
      2015 Camping Krk/Kroatien
      2015 Camping Aufenfeld/Österreich
      2015 Hvidbjerg Strand/Dänemark
      2016 Tirol Camp Fieberbrunn/Österreich
      2016 Campingpark Lüneburger Heide
      2016 Kovacine Cres/Kroatien
      2016 Val Saline/Kroatien
      2016 Chiemsee Camping Rödlgries
      2016 Stadtcamping Schweinfurt
      2016 Topcamping Kühlungsborn
      2017 Hvidbjerg Strand Frühjahrsstellplatz
      Geplant:
      2017 Campingpark Umag
      2017 Caravanpark Sexten
    • In der Provinz Skane sind aber auch 2 Plätze die wir geplant haben
      2014 Garden Paradiso Jesolo/Italien
      2014 Camping de Paal/Niederlande
      2015 SüdseeCamp
      2015 Camping Krk/Kroatien
      2015 Camping Aufenfeld/Österreich
      2015 Hvidbjerg Strand/Dänemark
      2016 Tirol Camp Fieberbrunn/Österreich
      2016 Campingpark Lüneburger Heide
      2016 Kovacine Cres/Kroatien
      2016 Val Saline/Kroatien
      2016 Chiemsee Camping Rödlgries
      2016 Stadtcamping Schweinfurt
      2016 Topcamping Kühlungsborn
      2017 Hvidbjerg Strand Frühjahrsstellplatz
      Geplant:
      2017 Campingpark Umag
      2017 Caravanpark Sexten
    • OHCamper schrieb:


      Knapp höher als vimmerby werden wir nicht fahren. Für den ersten Urlaub in Schweden wollen wir erstmal nicht nördlicher. Gibt soviel was wir ansteuern wollen u haben uns jetzt für smaland u evtl inkl Öland entschieden
      6 Plätze insgesamt, 3x Küste u 3x am See
      einen schönen Platz mit guten Sanitäranlagen gibts in Hultsfred. Dort war früher das Festivalgelände direkt am See, hat etwas sehr ursprüngliches und man bekommt den Astrid Lindgren Rummel nicht mit.
      Wir waren ende July dort und es war nicht überlaufen
      Frei Platzwahl!
      Einfach mal Camping-Hultsfred suchen
      Dateien
      • IMG_5497.JPG

        (473,3 kB, 18 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      • IMG_2566.JPG

        (933,45 kB, 19 mal heruntergeladen, zuletzt: )
      Let the good times roll
    • soulreaver001 schrieb:

      OHCamper schrieb:

      ...wie lange bleibt Ihr an einem Platz?! Haben so etwas noch nie gemacht u denke das alle 3 Tage den Platz wechseln in Stress ausartet u die Erholung zu kurz kommt.
      Da sind mehrere Sachen wichtig, wenn man so urlauben möchte.
      1. Einfach und schnell aufzubauendes Equipment: Am besten eine Markise, die nur ausgerollt werden muss, evtl. noch Seitenteile zum einziehen, wenn das Wetter nicht mitspielt und Stühle, Tisch etc. so verpackt, dass man sie schnell ein- und ausräumen kann. Ess- und Schlafplätze sollten möglichst immer frei sein, gerade wenn man bei Mistwetter mal ne Pause oder nen Stop einlegt.

      2. Fahrstrecke: Das kommt natürlich auf die Vorlieben des Einzelnen an. Wir empfinden es angenehmer um so weniger weit die Spots auseinander sind. Halber Tag fahren, halben Tag genießen ist so unser Motto. Und natürlich entsprechend stehen bleiben den einen oder anderen Tag.

      3. Spontanität: Nicht vorbuchen und damit sicher in Kauf nehmen, dass man nicht immer direkt an der Küste steht - damit aber auch den Vorteil haben, sich spontan zu entscheiden länger oder kürzer bleiben zu können. Vielleicht auch einfach auf der Reise umzuplanen und doch eine andere Route zu fahren oder einen Stop einzuplanen oder raus zu lassen. Dieses Jahr im Sommerurlaub waren wir an 27 Reisetagen auf 10 Plätzen und keiner war reserviert. Einfach anfahren und fragen. Hat immer geklappt. Es war immer unsere erste Wahl.

      4. Vorplanung: Trotzdem muss man natürlich grob vorplanen, wenn man nicht vollkommen planlos durch die Gegend fahren will. Dann sieht man nämlich nichts. Haben wir auch lernen müssen. Daheim also schon schauen, wo möchte man hin, detaillierte Informationen zu den Spots raussuchen, in Frage kommende CPs in eine Liste nehmen und in der Gegend die man besuchen möchte mehrere Plätze raussuchen, die man anfahren könnte, wenn der erste voll sein sollte. Am besten mit GPS-Koordinaten, je nachdem wo man hinfährt, haben die Straßen keine Namen mehr. Dazu sollte man einen "richtigen" Atlas mitnehmen - wenn die Technik mal versagen sollte, kann man immer noch Routen auf Papier planen. Mit Wohnwagen ist es eh besser vorher im Netz und auf der Karte zu schauen, ob die Straße für Gespanne geeignet ist.

      5. Alles kann, nichts muss: Mit der Einstellung hat man die meiste Erholung. Setzt euch verschiedene mögliche Ziele eurer Rundreise. Wenn ihr es irgendwo toll findet, bleibt da, dann stirbt halt irgend ein anderes Ziel - gibt ja noch mehr Urlaube. Nicht zwanghaft dran festhalten. So reist es sich entspannt und ich bin mir sicher, dass euch dann auch Rundreisen die beste Freude bereiten, sowie die Erholung nicht zu kurz kommt.

      Fazit: Ausprobieren. ;)

      Das können wir so unterschreiben.

      Mein persönliches Maximum waren 22 CP bei drei Wochen Urlaub. Also wirklich jede Nacht woanders.
      Seid ich mit meiner jetzigen Frau zusammen mit Wohnwagen reise, kann es schonmal vorkommen, daß wir auch mal drei oder vier Nächte am Stück wo stehen.
      Trotzdem ist alles so in Auto und Wohnwagen verstaut, das man nicht erst das eine ausräumen muss um an das andere drannzukommen.
      Diese Art zu Reisen ist für mich und auch grade in Skandinavien der beste Weg....

      Gruß, der Feger
      Der Weg ist das Ziel, auch wenn es keinen Weg mehr gibt, sondern nur noch eine Richtung.....