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Schlauchboot oder Kajak/Kanu??

    • Und andere Vögel brüten unter bzw. vor unseren Booten. Die lassen sich null von uns stören.

      Die Wahrheit liegt wieder dazwischen. Klar ist, pauschaler großer Tourismus/Sport kann und wird die Natur stören.

      Aber an dieser Aussage
      Die Natur muss vor uns geschützt werden,
      aber nur ein Mensch, der die "Natur" erlebt hat, weiss sie zu schätzen und zu schützen.
      Aussage ist auch viel dran.

      Die Frage ist, wie kann man das irgendwie in vernünftige Bahnen lenken und alle Menschen zu sensibilisieren.

      Hier im Cuxland ist die Entwicklung jedoch so, dass bald nur noch Rentner auf dem Deich sitzen. Alles andere ist gesperrt und darf nur noch durch Naturschützer betreten werden. Das kann auch nicht die Zukunft sein.
      :anbet:
    • Ich kenne die Situation bei Euch im Cuxland nicht, ich gestehe ich musste erstmal Tante Go.... bemühen was Cuxland bedeutet. Normalerweise herrscht in Naturschutzgebieten strenges Wegegebot, das heißt Wege dürfen begangen aber nicht verlassen werden. Außerdem werden in aller Regel Führungen durch Ranger oder Vogelwarte angeboten.
      Dies ist aber nicht in allen Schutzgebieten möglich, Deichvorland, Salzwiesen usw. Ist eine Teilöffnung für die Öffentlichkeit durch Wege möglich, bedarf es Personal um dieses Wegegebot durchzusetzen. Leider zeigt die Wirklichkeit, dass Schilder die auf das Schutzgebiet und die dort lebende Tierwelt hinweisen, allzu oft ignoriert werden.
      Wir haben vor etlichen Jahren einen Standortübungsplatz wegen aufgabe der BW, in das Naturschutzrecht übernommen. Wegen seine Phantastischen Tier und Pflanzenbestände wurde er als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der einst Menschen leere Übungsplatz, wurde kaum das die Schilder gewechselt waren von Menschen, hauptsächlich von Hundehaltern überschwemmt. Das Wegegebot war nur noch Makulatur.
      Wir versuchten durch Führungen, Aufklärung, Gesprächen und mündlichen Verwarnungen gegenzusteuern. Dass ganze hielten wir ein Jahr durch, ohne einen nennenswerten Erfolg zu erzielen. Wir begannen nun vor Ort bei Verstößen, eine gebührenpflichtige Verwarnung von 75 Euro auszusprechen und zu erheben. Bei Vorsätzlichkeit und Uneinsichtigkeit wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Nach einiger Zeit war ein deutlicher Rückgang der Verstöße zu bemerken, und ging in geordnete Zustände über. Leider war das die Einzige möglich Vorgehensweise um das Gebiet zu retten.

      Gruß troms
    • Hallo Troms, mich interessiert sehr, wer "wir" ist. Zudem muss ich mich @Dwarsloeper anschließen. Wir haben durch die Abwanderung der Industrie hier im Ruhrgebeat viele Industriebrachen, in denen neu angesiedelte Tiere, Pflanzen und Menschen gut miteinander Leben. Im Gebiet der Försterei Rhein Elbe in Gelsentown sind Wanderer, Mountainbiker, Boulderer, Radfahrer, Paintballer und Modellflieger mit der Natur im Einklang. Die Artenvielfalt wächst von Jahr zu Jahr. Lässt sich auf den Seiten des Landschaftsverbandes nachlesen. Ich will nicht alles gutheißen, aber mir geht der mittlerweile ans hysterische grenzende "Naturschutz" einiger ziemlich auf den Senkel. Es sind das Erdenleben lang Arten ausgestorben, aber auch neue hinzugekommen. Ganz von alleine. Ich habe nicht den Mut zu entscheiden, welche Art schützenswert ist und welche nicht.
      BTW, ich weiß immer noch nicht, wo du campst, und falls es in der Natur ist, wie du das rechtfertigst.

      Peter
      Diesellandy





      It's never the fall that kills, it's the sudden stop at the end!!!!!

      :motz: Ethnology is the study of everybody shorter and darker than you :motz:


      R.W.B. Mc Cormack



      Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist

      Der größte Lump im ganzen Land,
      das ist und bleibt der Denunziant

      (August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

      Zu sagen, hier herrscht Freiheit, ist immer ein Irrtum oder aber eine Lüge:

      Freiheit herrscht nicht!

      (Erich Fried)
    • Hallo Dieselandy,

      dass wir.... ist die Naturschutzbehörde mit Aussendienst (Ranger), Zu Deiner Philosophie über das Aussterben der Arten, nur kurz angemerkt, Früher hat das Aussterben einer Art ungleich länger gedauert, es konnten sich neue Arten entwickeln. (Evolution)
      Heute geschieht das in wenigen Jahrzehnten, es können keine neuen Arten hinzukommen.
      Und zu Deiner Frage wo ich campe, mit Wowa auf Cp , mit dem Kanadier und Zelt in D, bei Bootshäusern, aber grundsätzlich nie während der Brut und Mauserzeit, in Skandinavien auch auf freien erlaubten Plätzen. Ich mache mir bei diesen Plätzen die Mühe und suche den Platz vorher nach Brutplätzen und dergleichen ab, notfalls fahre ich halt weiter, obgleich ich natürlich weis, dass der nächste, da es sich ja um einen erlaubten Platz handelt, dass nicht macht. Deine Gegend kenne ich nicht, und kann mir über die Artenvielfalt dort keine Aussage erlauben. Generell gehen die Bestände der Geschützten Arten in Deutschland dramatisch schnell immer weiter zurück,
      Stichwort, Schmetterlinge, Insekten, Vögel, Reptilien, Amphibien usw. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ruhrgebiet da eine Ausnahme macht. Ich glaube die Bevölkerung in Deutschland muss erst wieder lernen mit Schutzgebieten und Naturschutz generell umzugehen. Nicht umsonst haben fast alle Bundesländer einen Naturschutzdienst eingeführt. In unseren Nachbarbändern ist das seit Jahrzehnten gängige Praxis, und die Strafen bei Übertretungen der Regeln sind um ein vielfaches höher.
      Vor 4 Jahren haben bekannte von mir auf der Loire eine mehrwöchige Kanutour unternommen, trotz meiner Warnung habe sie zwei Tage in einem Naturschutzgebiet, dass am Fluss gut sichtbar ausgeschildert war, ihre Zelte aufgebaut. Sie wurden von Rangern entdeckt, festgenommen die Ausrüstung beschlagnahmt, sie verbrachten fast einen Tag auf der örtlichen Polizeiwache, sie mussten eine Woche Später vor Gericht erscheinen. Die Geldstrafe Pro Person war horrend. Sie hatten Glück im Unglück dass sie die beschlagnahmte Ausrüstung zurück bekamen.

      Gruß troms
    • troms schrieb:

      Vor 4 Jahren haben bekannte von mir auf der Loire eine mehrwöchige Kanutour unternommen, trotz meiner Warnung habe sie zwei Tage in einem Naturschutzgebiet, dass am Fluss gut sichtbar ausgeschildert war, ihre Zelte aufgebaut. Sie wurden von Rangern entdeckt, festgenommen die Ausrüstung beschlagnahmt, sie verbrachten fast einen Tag auf der örtlichen Polizeiwache, sie mussten eine Woche Später vor Gericht erscheinen. Die Geldstrafe Pro Person war horrend. Sie hatten Glück im Unglück dass sie die beschlagnahmte Ausrüstung zurück bekamen.

      Hallo
      das kenne ich auch von Revieren in Österreich.

      Gruß Thomas
      das verbrennt der KUGA seit 2012 im Durchschnitt:
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