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Dauercamping in der Rente

    • Vielleicht :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
      aber dann kann der TE sich auch
      ein Wohnsitz in D erstmal behalten.
      Freunde mit Kinder sind mit Bauwagen auf ein Pachtgrundstück als Selbstversorger in die Toskana ausgewandert.
      Die Rückkehr wahr sehr schwierig.
      Grüßle aus dem Schwabenländle vom Onkel Wolli :0-0: :w
      Reisen und Wohnen mit Schlafkoje und Bobbycar :anbet:
      Wir haben gar kein Auto, wir haben ein Duster :thumbsup:
    • Wer will, der kann.
      Nach EU-Recht kann jeder EU-bürger seinen Wohnsitz frei wählen.
      Wir sind wintertags für sechs Monate in Spanien als Touristen. Da liegt bei 6 Monaten die Grenze in der gesamten EU.
      Wer länger bleiben möchte muss sich entsprechend anmelden und gut ist's. Wir haben mehrere Bekannte die das so gemacht haben und sich große Mietwohnungen besorgt haben. Die Krankenversicherung geht, glaube ich, von der deutschen Krankenversicherung mit integriertem. Krankenversicherungs Ausweis. Die wird ja auch direkt von der Rente einbehalten. Diese Bekannten fliegen jedoch alle im Hochsommer nach Deutschland, da es in Spanien dann unerträglich heiß wird. Der1. Wohnsitz ist bei denen Spanien. Zoll für Hausrat und KFZ fällt bei einem Umzug keiner an.
      Alles andere, was Gesundheit etc betrifft, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wohnungen sind sehr billig und der Lebensunterhalt auch.
      Wir haben für uns entschieden, dass wir gerne auf einem guten Camping Leben möchten, aber in Deutschland und werden uns hierzu ein größeres Mobilheim zulegen. Es wird uns nicht von künftigen Spanienaufenthalten und sonstigen Campingreisen abhalten.

      Viele Grüße Paul
    • Desweiteren würde ich mit kleinem Budget mir dann ein CP suchen wo man evl. als Mitarbeiter vom Platzwart und als Hilfe für andere Dauercamper weiter Kosten einsparen kann und keine Langeweile aufkommt :thumbsup: :thumbsup:
      Grüßle aus dem Schwabenländle vom Onkel Wolli :0-0: :w
      Reisen und Wohnen mit Schlafkoje und Bobbycar :anbet:
      Wir haben gar kein Auto, wir haben ein Duster :thumbsup:
    • onkel wolli schrieb:

      Desweiteren würde ich mit kleinem Budget mir dann ein CP suchen wo man evl. als Mitarbeiter vom Platzwart und als Hilfe für andere Dauercamper weiter Kosten einsparen kann und keine Langeweile aufkommt
      Das hätte ich haben können, aber ich wollte das nicht, dann ist das eben auch kein Urlaub, sondern Arbeit.


      Nichts bewegt sich wie ein Citroën

      und viele Grüße
      vom Willipitschen
    • Wir sind jetzt die 6.Woche in Spanien und werden wenn alles okay ist, die meiste Zeit hier sein, jedenfalls wenn es in Deutschland kalt ist. Wir waren schon ein paar Mal hier und kennen uns etwas aus.
      Wir werden uns in Deutschland kleiner setzen, denn zur Zeit haben wir dort ein Haus und unserer Wohnung ist 165m2 groß+Garten + +.Das ist viel zu viel. Wir kommen gut mit dem 5m Wohnwagen zurecht.Haben nach wenigen Handreichungen das "Haus"klar" und dann Urlaub !!!
      Wir verkaufen den ganzen Quatsch, den wir nicht brauchen und die Kinder nicht haben wollen !

      Berichten nach ist die ärztliche Versorgung hier gut. Ein kleines Domizil werden wir in D behalten.Wenn einer von uns nicht mehr ist, kann der übrig gebliebenen einfach wählen wo er sein möchte.
      Das alles zu organisieren wird sicher immer schwieriger, je älter man wird. Daher wird eine Bleibe in Deutschland bleiben.

      Gruß Axel R
    • Sprecht Ihr gut Spanisch?

      Es gibt einen privaten Stellplatz von Deutschen für 8 Euro pro Tag.

      Wo der im Landesinneren ist, weiß vielleicht ein Forist.
      "Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind". Sir Francis Bacon

      Das ist der ganze Jammer: Daß die Dummen so selbstsicher sind, und die Klugen so voller Zweifel.
      (Bertrand Russell (1872-1970), englischer Mathematiker und Philosoph, Nobelpreis für Literatur 1950)

      "Einen gepackten Reisewagen und einen Dolch sollte ein jeder haben; dass, wenn er sich fühlt, er gleich abreisen kann." Rahel Varnhagen (1771-1833)
    • onkel wolli schrieb:

      Mit Grundsicherung ist eventuell schwer, einen neuen Mietvertrag zu kriegen.
      Er hat doch immer noch seinen WoWa. Da braucht er doch erst mal keine Wohnung

      Adria613-DK schrieb:

      Was für ein blöder Kommentar. Kennst du die finanziellen Verhältnisse von Schnack9, oder gehst du einfach von Deinen aus? :xwall: :xwall: :xwall:
      Naja, wenn Geld keine Rolex spielen würde, würde er bestimmt nicht hier nachfragen, sondern seine Anwälte und seine Banker.
      Was ich da jetzt aber blöd finde, sind deine unnötig beleidigenden Wallbanger-Smileys.
    • Guten Abend,

      hoi, hier sind ja ein paar "interessante" Aussagen getroffen worden - man hat als Dauercamper im Ausland also den gleichen Status wie ein Obdachloser.

      Nunja, ich habe berufs- bzw. ausbildungsbedingt mehrfach im europäischen Ausland, bzw. in den USA gelebt, werde ab Juli auch wieder im EU-Ausland arbeiten und irgendwann mein Altersruhegeld im Ausland "verprassen".
      Das geht völlig problemlos, man muß halt nur einige Dinge vorher regeln und damit sollte man - nachdem die Entscheidung gefallen ist - Pi mal Daumen drei bis vier Monate vorher beginnen, da einige Prozesse bei Behörden, Versicherungen, Post, Rentenkasse (!), Bank etc. etwas Vorlauf brauchen und man sich hier nicht unnötig in Zeitdruck bringen sollte. Auf jeden Fall braucht man ein Konto im Land seiner Wahl - den der Geldverkehr Deutschland - Ausland kostet auch Geld. Und in einigen Ländern braucht man eine inländisches Konto. Die Kosten für die Überweisung der Rente durch die Rentenanstalt trägt man btw. selber - hier kann man auch noch mal einen Euro sparen, da die Gebühren je nach Institut unterschiedlich sind.

      Innerhalb der EU kann man - wie schon erwähnt - problemlos den Wohnort wählen. Die erste grundsätzliche Entscheidung ist also, in welchem Land man sein Domizil beziehen möchte. Die zweite grundsätzliche Entscheidung ist, ob man komplett oder nur zweitweilig umziehen möchte. Hier gilt es hinsichtlich Versicherungen, Steuer- und Meldepflichten Fristen zu beachten - da wurde in Beitrag #8 eine brauchbare Infoquelle verlinkt.
      Meldefristen - z.b. in Spanien die Eintragung ins zentrale Ausländerregister als Resident, Beantragung einer NIE Nummer etc. - sollte man auch entsprechend einhalten, daraus folgen i.d.R. immer auch Konsequenzen für Versicherungen und Steuern. So wird z.b. in Spanien die Rente anders versteuert wie in Deutschland - wenn man mehr wie 183 Tage dort lebt.

      Interessanter ist schon die Frage, ob in dem gewünschten Zielland ein Wohnsitz auf einem Campingplatz möglich ist, bzw. akzeptiert wird. Das sollte auf jeden Fall vorher abgeklärt werden - vielleicht kann einer der Überwinterer hier etwas dazu sagen, wenn der TE mitteilt, welches Land er ins Auge gefasst hat.

      Ärztliche Versorgung ist natürlich ein Thema, aber nicht zwangsläufig ein Problem - das muß individuell betrachtet werden. Ich hatte z.b. während meiner 18 Monate auf Kreta überhaupt kein Problem mit ärztlicher Versorgung, auch die Kameraden, die dort ihren Lebensabend verbringen, sind bestens klar gekommen. Allerdings gibt es auf einigen Inseln nur begrenzte Möglichkeiten und im Fall eines Falles muß man entweder auf´s Festland (so z.b. von Kreta aus) oder nach Deutschland - was hier machbar ist, muß man vorher mit seiner Krankenversicherung klären.
      VG, Dennis
      \\\ Pulse of Europe ///

      ###
      "Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer"
      (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
    • Trapper schrieb:

      irgendwann mein Altersruhegeld im Ausland "verprassen
      Da bist Du nicht allein. Aber nicht als Dauercamper. Ein festes Dach über dem Kopf ist schon ein muß.

      Trapper schrieb:

      Ärztliche Versorgung ist natürlich ein Thema, aber nicht zwangsläufig ein Problem - das muß individuell betrachtet werden.
      Sehe ich auch so. Der Zahnarzt auf Sizilien war um Klassen besser, als die hochbezahlte "Konifere" hier in D, zu der ich vorher immer gegangen bin.
      Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme.
    • Moin, Moin liebe Teilnehmer.
      Anhand der vielen Antworten habe ich ersehen, dass ich hier goldrichtig bin. Danke an alle!!
      Einiges war dabei, an dass ich auch schon gedacht habe, aber auch viele Gedanken die es für uns noch zu bedenken gilt.
      Mir wurde auch klar, dass ich an der Planung noch ne ganze Menge feilen muss, um gut abgesichert zu sein.
      Was mir, bei vielen Antworten, von euch, klar wurde ist...Wir sollten auch eine mögliche Rückkehr nicht ausschließen und
      auch diese in die Planung mit einbeziehen.
      Da sind noch einige Hürden zu nehmen! Grade wenn man wie wir eine finanzielle Doppelbelastung (CP-Ausland & Wohnung in Deutschland )
      nicht so einfach stemmen kann.
      Wir haben aber noch ne ganze Menge Zeit. Ich wollte bloß schon mal sondieren was uns erwarten könnte.
      Danke für eure Tipps, vieles davon werde ich mit zu meinen Planungsakten geben.
      Unser Plan (heutiger Stand) beinhaltet eigentlich, dass wir uns zu gegebener Zeit erstmal mobil ein Bild von den Möglichkeiten vor Ort verschaffen
      und dabei gleichzeitig mit örtlichen Ämtern in Kontakt treten um die Möglichkeiten unseres Unternehmens zu klären.
      Ich weiß, dass das auch nicht einfach wird.
      Eventuell stellt sich dabei auch heraus, dass uns da Beduinen-Dasein auch ganz gut gefällt und wir dann nur noch mobil unterwegs sind.
      Das wäre natürlich wieder eine ganz andere Geschichte. Habe aber schon davon gehört, dass das auch geht.
      Aber erstmal bedanke ich mich für alle wohl gemeinten Ratschläge von euch. Ihr hab mir viele Denkanstösse gegeben.

      Liebe Grüße von Schnack
      P.S. Sorry dat die Antwort so lange auf sich warten ließ, war aber arbeitsbedingt bisschen eingespannt.
    • Da wir gerade kurz davor stehen auszuwandern, vür immer, melde ich mich auch mal dazu.

      Es ist Grundsätzlich so das man seinem herz folgen sollte und das machen sollte was man will !
      Man ärgert sich später das man es nicht nicht gemacht hat. Das kennt bestimmt jeder !

      Wer es nicht macht weiss nicht wie es ist.

      Klar gibt es sicher Hürden im neuen land aber die kann mann genau so wie in Deutschland stemmen !
      Im Süden geht einiges langsamer, das muss man halt wissen aber da gewöhnt man sich dran.

      Im Rentenalter ist es um einiges einfacher da die Rente so oder so kommt und die Krankenversicherung automatisch davon abgeht!
      Also ist man schon mal krankenversichert als Rentner weiterhin.


      Alles was im EU Ausland über 180 Tage ist muss ich mich anmelden dort weil dann mein Lebensmittelpunkt im Ausland ist.


      In Deutschland alles kündigen und verkaufen was man nicht braucht benötigt zeit also mit einplanen !

      Und klar sollte man etwas der Sprache sprechen könenn oder zumindest jemanden haben der einem Sprachen technisch helfen kann bei Behördengängen.

      Für ärztliche Versorgung muss man halt schauen und für größere Sachen auch vll nach Deutschland, aber das sollte ja auch gehen.

      Sollte man ganz wieder zurück kommen weiss ich ehrlich nicht wieso es so schwer sein soll ? Man kommt hier wieder an und hat bessere Angebote der Öffentlichen Stellen als im Ausland. Über das Konsulat im Ausland kann man auch schon einiges in die Wege leiten.


      Aber ich denke immer wer nichts riskiert, gewinnt auch nichts !


      Für uns ist das Leben im Süden einfach besser für die gesundheit und wir fühlen uns wohler.
      Haben Grund gekauft und leben erst mal im Wohnwagen und bauen ein Haus dort.
      Steuernummern und genehmigungen haben wir bereits, und war auch nicht schwer zu bekommen.
      Man muss halt hin zu den Ämtern !

      Lebenshaltungskosten sind in unserem Fall wesentlich geringer und die Lebensmittelqualität besser.
      gerade letzterer Punkt hat auch maßgeblich dazu geführt das wir den Schritt machen.


      Wer denkt hinfahren histellen fertig liegt falls, ein wenig machen muss man schon.


      Wünsch allen ein gutes Gelingen !

      Chris
    • christaylor schrieb:

      Da wir gerade kurz davor stehen auszuwandern, vür immer, melde ich mich auch mal dazu.

      Es ist Grundsätzlich so das man seinem herz folgen sollte und das machen sollte was man will !
      Man ärgert sich später das man es nicht nicht gemacht hat. Das kennt bestimmt jeder !

      Wer es nicht macht weiss nicht wie es ist.

      Klar gibt es sicher Hürden im neuen land aber die kann mann genau so wie in Deutschland stemmen !
      Im Süden geht einiges langsamer, das muss man halt wissen aber da gewöhnt man sich dran.

      Im Rentenalter ist es um einiges einfacher da die Rente so oder so kommt und die Krankenversicherung automatisch davon abgeht!
      Also ist man schon mal krankenversichert als Rentner weiterhin.


      Alles was im EU Ausland über 180 Tage ist muss ich mich anmelden dort weil dann mein Lebensmittelpunkt im Ausland ist.


      In Deutschland alles kündigen und verkaufen was man nicht braucht benötigt zeit also mit einplanen !

      Und klar sollte man etwas der Sprache sprechen könenn oder zumindest jemanden haben der einem Sprachen technisch helfen kann bei Behördengängen.

      Für ärztliche Versorgung muss man halt schauen und für größere Sachen auch vll nach Deutschland, aber das sollte ja auch gehen.

      Sollte man ganz wieder zurück kommen weiss ich ehrlich nicht wieso es so schwer sein soll ? Man kommt hier wieder an und hat bessere Angebote der Öffentlichen Stellen als im Ausland. Über das Konsulat im Ausland kann man auch schon einiges in die Wege leiten.


      Aber ich denke immer wer nichts riskiert, gewinnt auch nichts !


      Für uns ist das Leben im Süden einfach besser für die gesundheit und wir fühlen uns wohler.
      Haben Grund gekauft und leben erst mal im Wohnwagen und bauen ein Haus dort.
      Steuernummern und genehmigungen haben wir bereits, und war auch nicht schwer zu bekommen.
      Man muss halt hin zu den Ämtern !

      Lebenshaltungskosten sind in unserem Fall wesentlich geringer und die Lebensmittelqualität besser.
      gerade letzterer Punkt hat auch maßgeblich dazu geführt das wir den Schritt machen.


      Wer denkt hinfahren histellen fertig liegt falls, ein wenig machen muss man schon.


      Wünsch allen ein gutes Gelingen !

      Chris
      Sehr gut geschrieben. Da bin ich absolut deiner Meinung. Wir sind auch von fast 10 Jahren nach DK ausgewandert und haben es nicht bereut.

      Und für die, die meinen, dass im Ausland so vieles schlechter ist, als in Deutschland.
      Im Ausland ist auch einiges besser, als in Deutschland.
      Gruss aus DK :w

      Jørg

      Zwei Dinge sind Unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit.
      Bei dem Universum bin ich mir allerdings nicht ganz sicher.
      (Albert Einstein)
    • Hallo Chris,
      ich habe das mit der Krankenversicherung nicht wirklich verstanden. Wenn ich nur in Urlaub fahre brauche ich eine Auslandskrankenversicherung, die gilt meist nur für 3 Monate. Deiner Schilderung kann ich aber komplett auswandern und wäre dann über meine deutsche Krankenversicherung versichert. Das kann ich so noch nicht ganz nachvollziehen. Was machst du eigentlich wenn der ausländische Arzt sagt er behandelt dich nur privat? Das gleiche Problem haben auch die Spanienüberwinterer. Manche von ihnen fliegen vor Ablauf der 3 Monate extra kurz nach Hause.
      @Jorg: wie bist du krankenversichert?

      Viele Grüße!
      scand
    • scand schrieb:

      @Jorg: wie bist du krankenversichert?
      Da ich hier lebe und arbeite, bin ich im dänischen Sozialsystem integriert.
      So wie man in Deutschland auch krankenversichert ist.
      Gruss aus DK :w

      Jørg

      Zwei Dinge sind Unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit.
      Bei dem Universum bin ich mir allerdings nicht ganz sicher.
      (Albert Einstein)
    • christaylor schrieb:


      Es ist Grundsätzlich so das man seinem herz folgen sollte und das machen sollte was man will !
      Man ärgert sich später das man es nicht nicht gemacht hat. Das kennt bestimmt jeder !
      ich kenne aber auch recht gut die situation, wo man hinterher sagt: mein gott, was war ich blöd, das hätte man aber auch mit ein bisschen vorausdenken vermeiden können.

      der volksmund sagt dazu etwas zynisch: durch schaden wird man klug

      klar, wenn's klappt, sagen alle ui, was ist das für ein toller hecht.

      nur, wenn's (wie leider nicht zu selten) in die hose geht, brauchst du für den spott nicht mehr zu sorgen

      risiko grundsätzlich ja, aber nicht kopflos. das herz ist zum pumpen da und nicht zum denken

      gruß helmut
    • Neu

      Schnack9 (Themenstarter) hat sich nur sehr vage und ungenau geäußert wie die grundlegenden Bedingungen der "Auswanderung als Dauercamper" denn aussehen könnten.

      1) Fragen der grundlegenden Rahmenbedingungen:
      Liegt das Land innerhalb der EU ?
      Liegt gesichertes Renteneinkommen in wirklich ausreichendem Maße (nicht "auf Kante genäht") vor ? Muss evtl. noch "hinzu verdient" werden?
      Wie viele Jahre sind es noch bis dahin ?
      Gehen wir mal von den optimalen Voraussetzungen aus: EU-Land, gesichertes und genügendes Renteneinkommen, weniger als 5 Jahre bis zur Tat. Trifft eine der vorigen Bedingungen nicht zu kann es kritisch werden.
      Warum?
      Ist es kein EU Land, dann gelten keine EU Abkommen im Banken-, Aufenthalts-, Kranken- Recht.
      Liegen mehr als 5 Jahre noch vor der Auswanderung, dann können sich bis dahin Regelungen (auch EU ) und lokale Umstände sehr verändern.
      Ist die Rente ganz oder teilweise gespeist aus privaten Quellen (Rentenfonds, Aktien, Firmenzusagen) kann sich das im Fall wirtschaftlicher Turbulenzen ganz erheblich auswirken. Engländer/Amis wissen ein Lied davon zu singen bei teilweise über 30% Renten- bzw. Einkommensverlust.
      Das sind alles grundlegende und organisatorische Fragen die das Leben eines Rentners bestimmen, der zumeist "Ruhe" und Wohlbefinden anstrebt.
      Warum soll unbedingt der Wohnsitz in Deutschland ohne Not aufgegeben werden? Was bringt das für Vorteile? Frustbewältigung weil Faxen dicke? Gefühlsmäßig evtl. OK aber ganz praktisch eher Unfug. Vieles kann man aus dem Ausland nur über Internet abwickeln weil man den deutschen Wohnsitz noch hat. Das fängt bei Kreditkarten an.

      2) Gefühle, Wünsche, soziale Umstände
      Südliches Lebensgefühl ist im Urlaub (bis 6 Monaten) ganz toll. Dann kommt Abwechslung nach der Heimreise und man hat was zu erzählen. Bleibt man dauerhaft dann bleibt es so. Manches (nicht alles) nervt und man erzählt nichts. Es kann der Rentnertraum werden, muss aber nicht. Lange Monate ausprobieren ist sehr sinnvoll.
      Das gilt auch für das Wetter, Kneipentreffen und sozialen Kontakten. Nur mit anderen Rentnern oder in der neuen einheimischen Gesellschaft?

      Kurzum, die "Planung" jahrelang vorher ist sinnvoll wenn man das als fortlaufende Weiterbildung zum Ziel betrachtet.
      Entscheidungen können nur getroffen werden wenn es soweit ist, mit Vorlauf von etwa 6 Monaten.
      Ich spreche aus eigener Erfahrung.
      Und zuletzt eine brutale Feststellung:
      du musst dir klar darüber sein dass du da nur eine gewisse Zeit sein kannst (x? Jahre) und vor dem Seniorenheim wieder zurück nach D kommst oder du stirbst dort.
      Gehst du wirklich in das dortige "Senioren"-Heim lieber? Bist du vorher lieber dort im Krankenhaus? Wartest du lieber bis zu 6 Monate auf die Behandlung in öffentl. Krankenhäusern oder ein paar Wochen in D ? Lieber deutsche Krankenversicherungskarte (EU Abkommen auf Lokalstandard) für das EU Ausland oder private Krankenversicherung? Private KV meist nur bis 65 Jahren zu hohen Kosten. Oder Krankenhaus auf Kreditkarte? Herz- Kreislaufprobleme undenkbar?
      Chronische Wehwehchen, so unbedeutend sie sind, sie brauchen ständig Arzt und Medizin, privat teuer. Man wird älter !

      Ich will es nicht vermiesen aber es sei gut bedacht. Probiere es doch, wenn es soweit ist, mal für 1 Jahr aus! Hänge noch ein Jahr dran. Lass es dir nicht entgehen sonst machst du die später selber Vorwürfe.
      Aber behalte den deutschen Wohnsitz, wirklich. Jedes Jahr in D ein Klinikcheck auf Karte und du/deine Frau leb(s)t länger.
    • Neu

      Grüßle aus dem Schwabenländle vom Onkel Wolli :0-0: :w
      Reisen und Wohnen mit Schlafkoje und Bobbycar :anbet:
      Wir haben gar kein Auto, wir haben ein Duster :thumbsup:
    • Neu

      @ onkel wolli : Danke "für die Blumen", es sprudelte nach fast 6 Jahren voller Erfahrungen halt so aus mir raus.

      Und noch ein kleiner Nachtrag:
      hier geht es um beabsichtigte "Auswanderung" auf Basis eines Lebens als Dauercamper.
      Also nicht in einer Wohnung oder gar in einem Haus im fremden Land. Wer bisher nicht nachhaltig auf engem Raum und unter Einschränkungen von sonst alltäglich normalen Umständen (Wasser, Strom, Toilette, Heizung/Klimatisierung) gelebt hat, der hat neben der Umstellung auf eine fremde Umwelt noch etwas zu meistern. Es ist die Umstellung auf Einschränkungen im perönlichsten Umfeld zu meistern: sein ungewohntes neues enges Zuhause. Und alles gleichzeitig.
      Andere schaffen das auch, klar.
      Reisende auf Segelyachten haben schon viele (lange) Reisen hinter sich bevor sie sich in die Ferne verabschieden. Hast du auch schon entsprechend mit dem WWagen geprobt? Wenn der WW möglichst kostengünstig (weil auf Dauer) stehen soll, dann ist das üblicher Weise kein 4-Sterne-Comfort-Platz mit Wasserver- und Entsorgung. Also Wasser holen und Wasser wegbringen, Rückfracht inkl. Toilette. Oder bei Wind und Wetter zum Häuschen, fremde Brillen als Standard, Duschen auch. Nicht nur kurz im Urlaub. Immer ! Dauerzustand !
      Nebenbei: Strompreise auf CPs sind oft mit 60 oder 70 Cent/kW auch kein Schnäppchen.

      Ich habe nach fast 6 Jahren unter vergleichsweise traumhaften Bedingungen etwas gelernt: Nicht das Extrem "auf DAUER weg / Wetter und Faxen dicke" ist die Lösung - sondern die ABWECHSLUNG. Saison hier und Saison zu Hause. Und zwischendurch ´mal weg. Spontan woanders. Schlechtes Wetter/Leute gibt es überall. Macht aber nix wenn man nicht zur Dauer "verurteilt" ist. WW auf den Haken, Problem weg.b Jeder Tag interessant. Aber man hat im Hinterkopf: wenn ich will oder muss, egal, ich kann zurück nach Hause in mein Nest, und seien es nur 2 Zimmer mit Klo und Kochecke.
      Nach Jahren in der Villa, mit Gärtner und Seeblick, mit Dauerwärme und Palmenrauschen lernt man die Vorteile der "eigenen" Heimat zu erkennen und zu schätzen. Die Sprechstundenhilfe fragt nach dem Schein, nicht der Kreditkarte. Das Krankenhaus bucht keine 14.000 EUR ab, wie bei meinem ehemaligen Nachbarn. Infarkte sind immer so überraschend. Ach ja, mein (einheimischer) ehemaliger Hausmeister hatte keine Goldene Karte, traurig, leider.
      Ich war jedes Jahr für 8 Wochen in D zu Besuch, alles was man so jährlich regelt. Mensch Meier, wie anders man D sieht wenn man aus der anderen Welt kommt.
      Trotzdem möchte ich nicht in D zu Hause versauern. Im Winter halt weg. Aber ein Sommer mit 38 Grad jeden Tag muss wirklich nicht mehr sein.
      Mit WW flexibel - über Monate - und einem "zu Hause" im Rücken hat man die Mischung in der Hand, so wie es gerade passt.
      Keine Extreme - Ausgleich !
      Hier noch was zum lesen als Beispiel, eine Auskunft der Deutschen Botschaft in Portugal zum Thema ALTERSRESIDENTEN lissabon.diplo.de/contentblob/…rsresidenten_Portugal.pdf
      Viel Glück !