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Reisebericht Camping Val Saline

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    • Reisebericht Camping Val Saline

      Es war unser erster längerer Campingausflug mit dem eigenen Wohnwagen wir hatten davor nur einmal 3 Tage Probecamping im Ferienparadies Schwarzwälder Hof gemacht um alles zu testen,
      vor allem die Klimaanlage die schon beim ersten Einschalten den Geist aufgegeben hat aber „repariert “ wurde.


      Aus verschiedenen Gründen hatten wir uns für Val Saline entschieden da war einmal die Zentrale Lage, alle interessanten Städte waren rel.schnell zu erreichen. Neue moderne Anlage mit großen Plätzen und schöner Aufteilung.

      Um keinen Stress aufkommen zu lassen wollten wir die Fahrt in 2 Etappen angehen erste Zwischenstation Belinzona ca. 50km nach dem Gotthardtunnel und 300km von mir.
      In der 2. Etappe bis Val Saline ca. 600 km. Wir sind am Samstag den 17.06.2017 um 13:00 losgefahren die Fahrt verlief super wenig Verkehr und schönes Wetter der WW lief astrein hinterher kaum zu Bemerken .

      In Belinzona angekommen habe ich beim Abhängen vom WW plötzlich starken Bremsengeruch in der Nase und tatsächlich die rechte Felge war schwarz vom Bremsstaub und furchtbar heiß links auch aber nicht so schlimm.
      Damit wäre die Weiterfahrt erst mal zu Ende gewesen. Es haben sich gleich ein paar Camper mit mehr oder weniger guten Ratschlägen gefunden.
      Seltsamerweise ließ sich der WW leicht schieben von einer blockierten Bremse war nichts zu merken. Ich habe dann die Felgen gereinigt, das Bremsgestänge bewegt und mit einem Schonhammer die Bremstrommel abgeklopft.

      Am nächsten Tag sollte die Entscheidung fallen weiterfahrt oder abbrechen, Fahrt bis Coldrerico das sind ca. 50 km. Sollte die Bremse wieder heiß sein und sich Bremsstaub zeigen wäre es das gewesenund der der Urlaub auf weiteres beendet.
      Mit einem Kloss im Magen hab ich dann die 50 km abgespult und auf dem Parkplatz von Coldrerico mit klopfendem Herz die Bremsen gecheckt.
      Alles soweit OK. Wir haben uns dann entschlossen weiterzufahren und alle 200 km die Bremsen zu checken.
      Das ging auch Problemlos bis auf die Tatsache das sie beim geringsten Bremsen furchtbar quietschten. So sind wir dann in Val Saline angekommen.


      Am Campingplatz lief die Anmeldung reibungslos das Personal war sehr freundlich nur die Platzsuche gestaltet sich wie schon mehrfach beschrieben chaotisch.
      Natürlich will jeder auf die begehrten Plätze und so findet da ein reges „Bäumchen wechsle dich“ statt, die Leute an diesen Plätzen haben somit auch den meisten Verkehr und das täglich.
      Mir war das zu blöd ich habe einen „ruhigen“ Platz (153) gefunden alles aufgebaut und das war’s. Wir waren so oft fort so dass die Lage nicht so die entscheidende Rolle gespielt hat.
      Am späten Nachmittag sind wir zum Baden gegangen da war dann am Strand nicht mehr so viel los und es gab freie Liegen.
      Die Anfrage einiger User ob dieser oder jener Platz noch frei wäre erübrigt sich, der Tröt ist noch nicht mal raus dann sind diese Plätze schon wieder belegt.


      Am 2. Tag wieder eine Panne, die zuvor „reparierte Klimaanlage“ gab schon wieder den Geist auf. Also Verkäufer angerufen und mitgeteilt bekommen das es:

      • keinen vor Ort Service gibt,
      • das ziemlich sicher wieder die Sicherung ausgefallen ist
      • und ob ich diese nicht selbst wechseln könne.

      Ich habe mir dann bestätigen lassen das mein Eingriff keinen Einfluss auf die Garantieleistung hat. Für die Sicherung wurde eine 5A Träge 5x20 Glassicherung genannt.
      Ich musste mir dann erst mal Sicherungen, und nachdem ich festgestellt hatte das ich zum Öffnen des Gehäuses einen Torx Schraubendreher brauchte auch diesen besorgen.
      Nachdem ich wie abgesprochen die Sicherung getauscht hatte, lief die Anlage erst mal aber nur für 2 Tage dann war die Sicherung wieder draußen.
      Also nochmal ausbauen. Ich habe dann von einem Bootfahrer eine 10 A flink Sicherung bekommen die lief dann für den Rest des Urlaubs.


      Endlich Urlaub!

      Der Campingplatz und alle Einrichtungen sind wirklich vom feinsten ich konnte keinen Punkt zum Meckern finden.
      Alles ist Blitzsauber es gibt eine Fitnesseinrichtung (ich war aber zu faul) „Supermarkt“ für das Nötigste sogar Campingausrüstung, Obst-Gemüseladen etc.
      Für den Strand braucht man Gummischuhe der steinige Boden ist zum barfuß laufen nicht geeignet. Liegen und Sonnenschirme sind frei und in einen sehr guten Zustand,
      tageszeitlich bedingt auch überbelegt und es herrscht auch dort die Unart schon morgens die Handtücher auf die Liegen zu legen selbst wenn man ein paar Meter weiter den WW stehen hat.
      Es gibt noch ein Restaurant mit einem nach meinem Gusto vernünftigen Preis-Leistungs- Verhältnis.
      Ach ja ich habe doch noch was zum Meckern gefunden nämlich die sch..ß Technomusik am Kinderpool die am Anfang in Endlosschleife lief und sich bei uns wie das Trommeln auf einer Galeere angehört hat.
      Nach einer Reklamation an der Rezeption wurde die Lautstärke reduziert.


      Es gab 2mal ein heftiges Unwetter mit Starkregen aber es dabei sehr warm und wir konnten in Vorzelt sitzen das dann auch seine Bewährungsprobe bestanden hatte.
      Danach kamen die Mücken nicht sehr viele aber einige Stiche musste ich kassieren.


      Bei der Rückreise am Samstag den 08.07.2017 sind wir dann ca. 1 km vor der Mautstelle bis 4 km vor der Grenze 5 Stunden im Stau gestanden.
      Das ganze wurde dadurch noch schlimmer da einige bescheuerte Zeitgenossen meinten auf der Standspur am Stau vorbei zufahren um sich dann weiter vorn wieder reinzudrängen
      mit dem Erfolg das alle so dicht auffuhren das dass nicht mehr möglich war. Wenn etwas passiert wäre, wäre keine Rettungsgasse zur Verfügung gestanden.
      Danach lief es gut bis Belinzona ohne Ärger mit den Bremsen (außer quietschen) und am nächsten Morgen dann ab Nachhause, am Zoll in Basel wurde ich noch wegen der Bremsen angemeckert.


      Jetzt geht der WW erst mal zurück in die Werkstatt!!!


      Alles in allem war’s ein schöner Urlaub und wir überlegen gerade ob wir im September nochmal für 2 Wochen hinfahren.


      Gruß Jürgen
      Lebenskunst = nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten. Vittorio de Sica
    • Vielen Dank für den Bericht.
      Was ist denn aus den Bremsen geworden?
      Auch wir waren ungefähr im selben Zeitraum auf Val Saline und können nichts Negatives über den CP berichten. Wir hatten aber sowohl für die Hin- als auch für die Rücktour eine andere Strecke ohne Staus gewählt, nachdem wir 2015 auf der Strecke zw. Mautstelle und Grenze zu SLO ähnliche Stauverhältnisse hatten, mit einigen Liegenbleibern (verm. aufgrund rutschender Kupplungen).
      Sprächen die Menschen nur von Dingen, von den Sie etwas verstehen, die Stille wäre unerträglich...
      :0-0:
    • Gegen den Campingplatz kann man auch nichts sagen wir waren bestimmt nicht da letzte Mal dort. Zu den Bremsen nur so viel: In der Werkstatt wurde kein übermäßiger Abrieb festgestellt an den Bremsbacken wurden nur die Kanten gebrochen um das Quietschen zu beseitigen eine Ursache für den Abrieb und die heiße Bremse wurden nicht gefunden. Der Fehler ist nicht mehr aufgetreten.
      Mich hat das nicht in Ruhe gelassen, schon mal aus Sorge dass es wieder passiert, und so habe ich die Situation noch einmal nachgestellt. Ich bin mir über die Ursache jetzt ziemlich sicher möchte aber rein spekulativ noch nichts dazu sagen.Wenn ich den WW im April aus dem Winterquartier hole werde ich es genau untersuchen und dokumentieren. Ich werde es dann im Forum bei -- Hymer Eriba Nova S --posten dort hatte jemand ein ähnliches Problem, ob es die gleiche Ursache hat sei dahingestellt.
      Lebenskunst = nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten. Vittorio de Sica
    • Hallo zusammen,

      ich bin mir nicht sicher, ob ich in dieser Rubrik mit meinem Anliegen richtig bin. Ich hatte nur die Aussage von Sportage5050 gelesen, dass er eine Alternativroute gewählt hatte, um zum Canping Val Saline zu gelangen. Wir haben uns dieses Jahr dazu entschlossen, den Italienern den Rücken zuzustrecken und nach Kroatien zu fahren. Für uns ist die Route ab Villach absolutes Neuland. Aufgrund dessen würden wir gerne etwas über verschiedene Routen und deren Länge und Fahrdauer erfahren.

      Bitte meldet euch kurz und teilt uns eure Erfahrungen mit.

      Gruß

      Kelly
    • Hallo Kelly,
      eigentlich gibt es dazu nicht viel zu sagen, ob man von Villach über Ljubljana oder Udine fährt ist Geschmacksache ich kenne beide Stecken nicht da wir immer von Mailand kommen. Bei Koper laufen alle Straßen wieder zusammen. Der Stau den ich beschrieben habe kommt öfter auf der E751 kurz vor der Mautstelle vor. sportage0505 ist vermutlich über die Alte Bundesstraße 21 gefahren, das war früher die übliche Route heute fahren fast alle über die Autobahn. Der nachfolgende Kreisverkehr ist die Schlüsselstelle, wenn die Autobahn frei ist würde ich diese empfehlen ansonsten über die 21, ist aber eine ziemliche schlängelei.

      Gruß Jürgen

      GOOGLE MAPS
      Kreisel.JPG
      Lebenskunst = nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten. Vittorio de Sica
    • Moin kelly001,

      wir fahren mit ganz wenigen Ausnahmen seid 1989 nach Rovinj.

      Kenne daher alle Strecken, die "ganz Alten" und auch die aktuellen.

      Nach Eröffnung des Karavankentunnels sind wir über Jahre immer diese Route gefahren, Villach, Ljubljana, Koper, Rovinj.

      Seit es die AB in HR gibt, sind die "letzten" Kilometer von Koper bis Rovinj deutlich entspannter zu fahren.

      Nachdem in 2017 der Karavanken Ende Juni wegen Bauarbeiten von 22.00 - 05.00 Uhr gesperrt war, bin ich wieder die "alte" Strecke über Udine und Triest gefahren.

      Und werde sie auch dieses Jahr wieder nehmen. Das ehemalige "Nadelöhr" Triest ist gut ausgebaut, kaum Verkehr.

      Allerdings sind und fahren wir immer Nachts und in der Woche, Abreise meist Mittwoch Mittag.

      Auf der Rückreise habe ich schon alle möglichen Wochentage, außer Samstag, und Uhrzeiten probiert, das Nadelöhr am Kreisel, wie von HaJü beschrieben, geht in den Ferienzeiten, nie so ganz ohne Stau.

      Schau Dir am besten die Strecken auf der Karte an und "fliege" sie dann per Google Maps ab.

      Viele Grüße
      Heizerknecht
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