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Erneuter Kurztrip nach Saarburg 09.07. – 14.07.17

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    • Erneuter Kurztrip nach Saarburg 09.07. – 14.07.17

      Wir können es einfach nicht lassen. Durch die Nähe zu unserem Wohnort ist der Reisemobil Stellplatz in Saarburg zu einem unserer Lieblingsplätze avanciert. Auch dieses Mal hatten wir mal wieder mit dem Wetter Glück und konnten trotz gelegentlichem Regen jeden Tag etwas unternehmen. Wir haben festgestellt, daß wir noch ein paar Mal hierher kommen können und es gibt jedes Mal was Neues zu erkunden.
      Auch dieses Mal haben wir 2 Radtouren unternommen und 2 größere Wanderungen. Die erste Radtour führte uns über Konz bis fast nach Trier. Der Moselradweg, den man nach dem Zusammenfluß von Mosel und Saar beidseitig befahren kann, wird auf jeden Fall eines unserer nächsten Ziele sein. Trier kann man so in weniger als 25 km Entfernung mit dem Rad erreichen. Die zweite Radtour führte uns mal wieder nach Mettlach. Dieses Mal war der Weg auf der rechten Seite flussaufwärts nicht wegen Baumfällarbeiten gesperrt. Wir mussten lediglich ein kleineres Teilstück entlang der viel befahrenen B51 auf dem Radweg hinter uns bringen und konnten in Höhe des Bahnhofs Taben die Saar über die Brücke überqueren und den Rest des Weges nach Mettlach größtenteils im Schatten durch den Wald fahren. Der Weg ist auch mit Kindern oder einem Anhänger noch gut zu befahren, trotz der recht steilen Anstiege im Lutwinuswald. Dort lohnt es sich einen Blick auf die gleichnamige Kapelle zu werfen. Die da befindlichen Ruhebänke bieten eine unvergleichliche Aussicht auf Mettlach. In Mettlach selbst sollte man das am Saarlandradweg liegende Schloss Saareck besuchen. Dieses wurde ursprünglich als Wohnsitz der Familie von Boch erbaut und dient jetzt als Gästehaus der Villeroy & Boch AG. Auf dem Rückweg haben wir einen Stopp im Tabener Urwald, einem Naturwaldreservat eingelegt. Alleine um dieses Gebiet mit seinen vielen reizvollen Ecken zu erkunden, müssen wir nochmals hinfahren. Auf dem Rückweg haben wir bei der Schleuse Serrig (die mit 14,50 m Hubhöhe, die größte deutsche Schleuse an einem natürlichen Flusslauf ist) erneut die Saarseite gewechselt und sind flußabwärts auf der linken Seite bis nach Saarburg gefahren. Eine kluge Entscheidung, weil auch dieser Weg größtenteils im Schatten verläuft und uns die Möglichkeit bot in Saarburg in einem Biergarten einzukehren bevor wir über die Brücke wieder auf die andere Seite zum Reisemobilstellplatz zurück fuhren. Auf dem Hinweg haben wir übrigens eine römische Grabstätte besichtigt. Das sogenannte Widdertshäuschen liegt am Süd-östlichen Ortsrand (N 49.567501, E 6.580646) von Serrig und ist am einfachsten vom Radweg ab diesem Punkt (N 49.567993, E 6.576462) zu erreichen. Man muß lediglich der Martinusstraße über die Eisenbahnbrücke bis zu ihrem Ende folgen, links den Berg hoch und sieht nach 50 Metern auch schon die Grabstätte in einem kleinen Wald liegen. Der Sage nach hausten hier Zwerge, die Wichtelmännchen und gaben dem Ganzen so seinen Namen. Das Grab ist zwar ziemlich unspektakulär, aber der wohl ungewöhnlichste gallo-römische Grabbau unseres Gebietes. Leider dient sie heute nur noch als Grab für leere Flaschen und Dosen.
      Unsere Wanderungen führten uns mal wieder durch die schöne Altstadt von Saarburg und nach Serrig. Am Ortseingang ist eine der alten Feldbahnen ausgestellt und lädt zum Verweilen ein. Von hier hat man auch einen phantastischen Blick auf das Weingut Schloss Saarstein. Oberhalb des Ortes findet man das Hofgut Serrig, auf dem noch immer eine der alten Feldbahnen als touristische Attraktion rund um das landwirtschaftliche Gelände fährt. Alleine um den vielen Spuren der Römer zu folgen, die in dieser Gegend zu finden sind, lohnt es sich mehrmals hierher zu kommen. Wir werden es mit Sicherheit wieder tun.


      Fotos wie immer auf rohnerreisen.wordpress.com/
      • :w Audi Q3 2,0 TDI Quattro ohne Wohnwagen, dafür ein Pilote Galaxy G 740 C :thumbup: