Anzeige

Anzeige

Korsika der Reinfall für mich.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Korsika der Reinfall für mich.

      Hallo zusammen,
      hatte ja geplant mit meinem Sohn Korsika zu erkunden und tauchen zu gehen.
      Tauchausrüstung auf der Boot im Januar gekauft, alles super.
      Auffrischungskurs 2 Wochen vor dem Urlaub absolviert.
      Mein Sohn ist 14 Jahre ich 56 Jahre haben bis jetzt 6 Jahre mit einem Wohnwagen Urlaub gemacht.
      Haben super viel Spaß gehabt und uns bis heute gut verstanden.
      Mein Sohn war von dieser Urlaubsplanung begeistert.

      Die Fähre hatte ich für den 18.07 und zurück 22.08 gebucht.

      Jetzt kommt mein Reisebericht. Nicht lachen und auch nicht weinen. Die Tränen habe ich schon vergossen.

      Abfahrt war am 15.07 Richtung Mulhouse Musee national / Collection Schlumpf Bugatti. Dort angekommen besuch des Museums.
      Alles super hat uns beiden Spaß gemacht. Dort auf einem Campingplatz übernachtet.
      Am 16.07 Abfahrt zum Gothar durch die Schweiz. Direkt am Gothar auf einem Platz mit Pool übernachtet.
      Der Gothar war dieses Jahr der Kupplungs - Killer für viele Gespanne bei uns zum Glück nicht.
      Noch immer alles super zwischen uns beiden.
      Am 17.07 morgens Richtung Livorno. Die Fahrt war entspannt.
      In Livorno im Hafen in der Reihe übernachtet
      Um 8 Uhr auf die Fähre und der Liegestuhl in der Sonne war unser.
      Pünktlich 14.30 Uhr in Bastia und los ging es durch die Berge nach St. Florent Camping D Olzo.
      Sind dort auch sehr gut angekommen. Und dann nahm das Drama seinen lauf.
      Original Ton meines Sohnes: Was für ein Scheiß, ich habe keine Lust mehr mit dir oder meiner Mutter Urlaub zu machen. Und das alles mit einem Tonfall unbeschreiblich. Ich war geschockt. Gutes zu reden hatte keinen Sinn. Es wurde immer lauter und unverschämter.
      Ich versuchtet einzulenken, lasse uns doch nach der Tauchschule schauen. Kommentar meines Sohns ist mir egal.
      Am nächsten Tag.
      Also die Tauchschule gesucht und gefunden, als ich wieder am Platz war nach 2 Std. Ich gehe hier nicht tauchen und die Insel will ich nicht sehen. Ich will mit meinen Freunden den Urlaub verbringen und zwar zu Hause.
      Also am 22.7 die Fähre umgebucht auf den 23.07und ab nach Hause.
      Auf der Abfahrt nach Bastia sind dann noch die Plastikkappen an den Radmuttern geschmolzen die Bremse war zu heiß geworden weilich eine solche Wut im Bauch hatte. War ich zu zügig unterwegs.
      Auf der ganzen Fahrt nur das nötigste gesprochen.
      Auf die Frage das er nicht mit wollte, sagte er mir das er sich das erst 14 Tage vor Abfahrt überlegt hat.

      Ich glaube wir erziehen unsere Kinder falsch, ab und zu eine Ohrfeige hätte ihm nicht geschadet.
      Ich habe ein Sparkonto für ihn angelegt, von diesem Konto hole ich mir die Kosten für diese Reise zurück.
      Kommentar: dann mach doch.

      Ab jetzt fahre ich alleine somit in der Vor oder Nachsaison. Und mein Sohn in ein Zeltlager.

      Sorry das wollte ich einfach Los werden.

      G. ein unglücklicher Vater ( Dirk )
      :motz: :motz: :xwall: :motz: :motz: :0-0:
      Dumm ist nur wer dummes tut.
      Jeden Tag lernen wir was neues und dieser Prozess hört nie auf. :0-0:
    • Oh ja, vor diesem Tag graut es mir auch schon.

      Schade für Dich und den verkorksten Urlaub:(
      2015 Südseecamp, Alfsee
      2016 Bensersiel, Stover Strand, Spiaggia d Oro, Kalletal 2x, Marveld, Alfsee
      2017 Winterberg, Schwarzwälder Hof, Schlei-Lindaunis, MdVenezia, Alfsee
      2018 Steinhuder Meer (Pfingstferien), MdVenezia (Sommer), Rest offen
    • Hallo, nimm es gelassen und versuche einen guten Ton zu finden zwischen deinem Sohn und Dir. Es wird der Tag kommen wo die Kinder wieder zu vernumpft kommen und Ihr gemeinsam ein Bier trinken geht. Bei meinem Sohn ging das ganze Programm mit 18 los. Original Ton vom Sohn: Wenn ich 18 bin mache ich was ich will. Jetzt ist er 23 aber ausgezogen ist er immer noch nicht.
      Warum wohl. :rolleyes:
    • Ganz ehrlich, mit 14 ist das doch völlig kalkulierbares Verhalten.... so unschön es ist, und so sehr es euch jetzt den Urlaub versaut hat. Aber gerade in dem Alter wäre es komisch, wenn solch ein Verhalten nicht vorkommt, in welcher Ausprägung auch immer. Deswegen würde ich nicht an meinen Erziehungsgrundsätzen rütteln, und auch nicht aus dem Bauch raus irgendwelche Ad-hoc-Entscheidungen treffen. Schlaf ne Nacht drüber, schnapp Dir den jungen Mann auf neutralem Boden (sprich nicht Zuhause) und erzähl ihm DEINE Sicht des Urlaubs und was Dich so enttäuscht hat. Und hör Dir SEINE Sicht und warum es so gelaufen ist auch an. Beides ohne Vorwürfe oder Kommentare oder Rechtfertigungen des anderen. Und dann lass es einfach mal so stehen, damit es bei beiden wirken kann. Und mach dich darauf gefasst, dass sowas durchaus noch öfter mal vorkommen kann. So egal wie er sagt wird es ihm bestimmt nicht sein, nur ist man in dem Alter manchmal noch zu cool, um sowas einzugestehen und aus der Sackgasse in die man sich gebracht hat, wieder rauszufinden. Das ist auch weiterhin dein Job als Vater, ihm dabei Hilfe anzubieten.
      2014: CP Knaus Hamburg | CP Nr. Lyngvig/DK | CP Jarplund Flensburg | CP Derneburg | CP Steinrodsee
      2015: CP Koversada FKK/HR | CP Rosental Rož/AT
      2016: Mohrenhof Franken | CP Ulika FKK/HR | CP Burgstaller/AT | CP Azur Regensburg | 2x Freizeitinsel Bad Abbach | CP Lindlbauer Inzell | CP "Rostocker Heide" | Ystad CP/SE | CP Böda Sand/Öland-SE | CP Långsjön/SE | CP Flottsbro Stockholm/SE | CP Habo/SE | CP Hasmark Strand/DK | CP Stover Strand | CP Auensee Joditz | CP Seeblick Toni/AT | CP Naabtal-Pielenhofen
      2017: 6x Freizeitinsel Bad Abbach | Mohrenhof Franken | Hegi Familien Camping | CP Zablaće Krk/HR | CP Kažela Medulin FKK/HR | CP Maltatal/AT | CP Lüneburger Heide | CP Tingsryd/SE | CP Böda Sand/Öland-SE | CP Västervik/SE | CP Saxnäs/Öland-SE | SP Trelleborg-SE | SP Marina Brandenburg | Waldcamping Brombachsee

      2018: 3x Freizeitinsel Bad Abbach | Kaiser Camping Bad Feilnbach | CP De kleine Wolf/NL
    • Moin Dirk,

      Du teilst eine traurige Geschichte mit.

      Was mich am meisten schockiert: dass Dein Sohn 14 Tage vor Reisebeginn seinen Entschluss gefasst, diesen Dir jedoch nicht mitgeteilt hat.

      Mache ihm klar, dass es feige und dumm von ihm war, Dich im Glauben zu lassen, er führe mit. Womöglich hat er Dir Vorfreude vorgeheuchelt.

      Er sollte daraus lernen und seine einsamen Beschlüsse, die Dich ja auch betreffen, gleich mitteilen.

      Ohrfeigen bringen nichts. Die machen ihn nur noch trotziger.

      Deine Entscheidung, ihn bezahlen zu lassen, finde ich gut. Soll er doch seine Urlaube mit Kumpels selbst finanzieren.

      Ja, manchmal enttäuschen einen Kinder gewaltig. Dass elterliche Tränen fließen: wer kennt das nicht.

      Vielleicht sieht er sein Fehlverhalten irgendwann ein.

      Tröstende Grüße des Vaters und Großvaters

      Vivaldi
      "Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind". Sir Francis Bacon

      Das ist der ganze Jammer: Daß die Dummen so selbstsicher sind, und die Klugen so voller Zweifel.
      (Bertrand Russell (1872-1970), englischer Mathematiker und Philosoph, Nobelpreis für Literatur 1950)

      "Einen gepackten Reisewagen und einen Dolch sollte ein jeder haben; dass, wenn er sich fühlt, er gleich abreisen kann." Rahel Varnhagen (1771-1833)
    • Die Kunst einen Kaktus zu umarmen!

      Ich habe ein 15jähriges und eine 12jähriges Pupertier Zuhause.

      Dein Sohn wollte nur wissen, ob er auf dich zählen kann, ob du stark bis, ob du berechenbar bist.
      Leider hast du nachgegeben. Schlechte Karten!
      Besser wäre gewesen, du hättest ihn ausmotzen lassen, und in einer ruhigen Minute mit ihm gesprochen.
      -Dass er sich an Abmachungen halten muss.
      -Änderungen rechtzeit bekanntgeben.
      -Auf BITTE nächstes Jahr in eine begleitete Freizeit gehen darf.
      Aber jetzt ist Urlaub hier und entweder er macht mit oder langweilt sich auf dem CP...
      Er ist 14! Nicht 18! Bei Entscheidungen habt immer noch ihr Elten das letzte Wort und er kann bestenfalls Wünsche äussern.
      Lass dich nicht von ihm in die Ecke treiben, Teenager brauchen Felsen an denen sie sich scheuern können. Und dieser Fels musst du sein. Also aushalten und nicht von deinen Prinzipien abweichen.
      Viele Grüße
      das Rosenhof-Team
      (der Xander und die Chris mit Kids und Fellnase)
    • Wer hat denn Deinen Sohn erzogen ? Du oder Andere?
      Zupfe mal an Deiner Nase.
      Reibungen werden bei der Erziehung immer auftreten, aber das Ruder sollten die Eltern schon in der Hand halten.

      Gruß Quadmaster
      4 Kinder 8 Enkel
      Schluß mit Camping ?, zuviele Wölfe, nervige Parkplatzüberfälle, falsche Reifen bei der ersten Schneeflocke, Stromschlaggefahr wegen fehlendem Erdungsmast am WW, Keime im Trinkwasser, schmale Einfahrten am CP, Parzellen-Teilflächenokkupanten, die Gefahr von Gasexplosionen, rauchende und türknallende Nachbarn und und und... So gehts nicht!

      Applaus den Sandburgenbauern, die sich zum Architekten des Lebens ernennen.
    • Ich finde die Überschrift bissel unpassend ..

      Urlaub mit Sohn alleine , ein Reinfall!!

      Den mit Korsika hat das ja nichts zu tun ..

      Gruss Carsten , der auch da geblieben wäre.. Hat er doch genau dort genug Zeit zum überlegen ..
      :0-0:
    • Hallo Dirk,

      natürlich war die Aktion deines Sohnes blöd......aber, es ist dein Sohn und jeder wählt wohl einen anderen Weg, um sich abzukoppeln. Hast du vielleicht frühere "Anwandlungen" nicht sehen wollen/können?

      Bei unserem Sohn war es so, dass er sich so ab 13 auch beim Camping gelangweilt hat, obwohl wir vieles nach seinem Geschmack getan haben. Als Alternative für den nächsten Urlaub hat er dann eine Fahrt mit den Pfadfindern gemacht (Zelte und Fahrrad) und war zufrieden.

      Ich würde ruhig mit ihm sprechen, keinesfalls das Geld als Strafe abbuchen aber im schon sagen, wie teuer seine Entscheidung war.

      Aber - das Problem muss jeder für sich selbst lösen.
      Gruß aus der Pfalz von Dieter
    • Ich würde ihm klipp und klar machen, daß es nicht reicht, nur als selbstverständlich
      die Hand aufzuhalten und dann mit Launen um sich zu schmeißen, wie´s ihm gerade
      paßt. Wurscht, ob Pubertät oder nicht. Außerdem sollte ihm klar gemacht werden,
      welche Verantwortung ein Elternteil für ihn in seinem Alter hat. Grenzen klarmachen
      und aufzeigen. Das in vernünftigem Ton und ohne ständig Zuckerwatte in den Aller-
      wertesten zu blasen.

      Und wenn er meint, mit der elterlichen Zuwendung unzufrieden sein zu müssen,
      Zeitungen austragen, bis er sich seinen Kumpelurlaub selbst verdient hat.
      [IMG:http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=2982] Grüßle, Micha [IMG:http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=7060]

      Kein Haar wächst so schnell, wie´s gespalten wird!

      Ich campe. Also bin ich!
    • Für einen vierzehnjährigen ein "normales" Verhalten, die Hormone rebellieren und man ist gegen alles, stellt alles in Frage, mitunter besonders die Eltern und andere Autoritäten.
      Durch dieses rebellische Alter der Kinder müssen wohl alle Eltern durch, und ein Patentrezept wie man da durchkommt gibt es wohl kaum.
      Übrigens, Ohrfeigen, auch vermeintlich zur rechten Zeit sind hier der vollkommen falsche Weg!
    • Hi Dirk,

      ich kann deine Enttäuschung grundsätzlich verstehen, aber aus meiner Sicht hast du einen großen Fehler gemacht. Du hättest mit deinem Sohn bleiben MÜSSEN. Es darf nicht sein, dass durch solche Aktionen die Autorität der Eltern verloren geht. Ich selber habe zwar noch keine Kinder in dem Alter, aber ich erlebe es ab und zu bei meiner 14jährigen Nichte.
      Sie ist grundsätzlich eine super liebe Maus, aber wenn ihr Kopf dazu kommt, dann wird es manchmal "komisch".
      Ihr wird aber nicht nachgegeben, sondern klar gemacht, dass es um alle geht und nicht nur um Sie. Nach ein paar Stunden schmollen, geht´s dann auch wieder. Einem 14jährigem den Abbruch des Urlaubs zuzulassen, ist ein riesen Fehler und es wird ihm in der Zukunft dadurch nicht besser ergehen. Er muss lernen, dass er nicht derjeneige ist, um den sich die Welt dreht, sondern um uns alle.
      Grüße
      Daniel

      Camping ist, die eigene Verwahrlosung als Erholung anzusehen :evil:

      :0-0:
    • Erst mal ist es so das ich der Chef im Haus bin und es nach meiner Richtung läuft.
      Natürlich respektiere ich auch die anderen Meinungen, Anregungen und Ideen der Familienmitglieder und rücke öfters mal von meinem Plan ab.
      In dem Fall oben allerdings hätte ich niemals Nachgegeben.
      Soll er bocken auf dem Platz bis Ende Urlaubszeit.
      Wochen vor dem nächsten Urlaub würde ich mit meinem Sohn drüber reden ob er lieber ins Zeltlager möchte bevor er uns wieder den Urlaub versaut .
      Gruß Ralf
    • Guten Morgen,
      habe jetzt eine Nacht darüber geschlafen, sind ja gestern erst zu Hause
      angekommen. Was mich die Spaß - Reise gekostet hat habe ich ihm schon gesagt.
      Habe ihm meine Sicht der Dinge schon erklärt.
      Das es einfach feige war mich auf Korsika so auflaufen zu lassen.
      Hätte er 14 Tage vorher was gesagt wäre es halb so schlimm gewesen.

      Mal ganz ehrlich, ich habe mit meinen Eltern auch immer Camping gemacht,
      hatte mit 15 Jahren auch keine Lust mehr mit meinen Eltern zu fahren.
      Manche Sachen vergisst man oder verdrängt sie.
      Er sagte auch gestern schon das er mich nicht enttäuschen wollte.
      Die Jungs heute sind mit 14 schon weiter als ich mit 15 war, selbständig und Freiheit sind keine
      Fremdwörter mehr für sie.
      Vielleicht sollte ich mal dass loslassen üben, die Jungs sind halt schneller als ich es war.
      Meine Wut und Enttäuschung sind auch schon wieder halb verflogen, durch eure Tipps und
      Ratschläge. Man kann alt werden wie ein Baum aber man lernt noch immer was dazu.

      Die Erziehung sind in den Händen meiner Ex - Frau und mir, vielleicht nicht ganz optimal
      aber wir versuchen in Beziehung Benny auf einer Wellenlänge zu sein.


      Nur der Tonfall da müssen wir noch dran arbeiten, so spricht man nicht mit seinem Vater oder im allgemeinen mit Mitmenschen.

      Vielen Dank nochmal für eure Ratschläge, habt mir sehr geholfen.

      L.G. ein Vater, wo bald wieder die Sonne scheint. ( Dirk )
      Dumm ist nur wer dummes tut.
      Jeden Tag lernen wir was neues und dieser Prozess hört nie auf. :0-0:
    • Es kommt eine Zeit, da beginnt der Abnabelungsprozess und dann wollen die Kinder nicht mehr mit uns in den Urlaub. Soweit völlig normal.

      Ich hätte allerdings, die Art und Weise des Sohnes nicht akzeptiert und ich wäre auch nicht vorzeitig abgereist. Ich stimme vollkommen mit Rosenhof in Beitrag 7 überein. Wahrscheinlich wäre ich zum Tauchen gegangen und wenn der Sohn nicht mitgewollt hätte, dann wäre er eben am Wohnwagen geblieben und hätte sich gelangweilt. Mit seiner Aktion hat der Sohn genau erreicht, was er wollte: Er musste nur ein bisschen motzen und aushalten, dass der Vater sauer ist, aber dann ging es nach Hause, wo er hin wollte. Ich kenne eine Menge Kinder und Jugendliche, die genau auf dieses Art und Weise ihre Eltern im Griff haben.

      Als wir gemerkt haben, dass unsere Kinder nicht mehr so gerne mit uns in den Urlaub wollten, haben wir sie am Anfang der Planung vor die Wahl gestellt: Entweder ihr fahrt mit uns oder ihr fahrt auf einen Ferienfreizeit für Jugendliche. Eine Ferienfreizeit wird bei uns jedes Jahr angeboten, aber das ist kein Halligalli in Spanien, sondern in einem Landschulheim im Österreich. Das wäre die Alternative gewesen. Das wollte unsere drei Jungs alle nicht. Von vornherein wurde klargestellt, wenn sie mit uns fahren, dann ist die Planung nicht mehr änderbar. Der Platz war dann reserviert, die Anmeldefristen für die Ferienfreizeit abgelaufen und allein zu Hause bleiben sie nicht. In die Planung, wohin es gehen soll, wurden sie allerdings mit einbezogen.

      Ich muss sagen, das hat bei uns immer ganz gut geklappt. Wir haben bie den letzten Urlauben mit unseren Kindern schon gemerkt, dass sie sich teilweise etwas langweilten, aber sie hatten nun einmal ihre Wahl getroffen. Mit 16 Jahren haben wir sie dann erstmals allein zu Hause gelassen.