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Korsika der Reinfall für mich.

    • In dem Alter sind die Kinder schon kleine Persönlichkeiten und wollen als solche auch von den Eltern respektiert werden.

      Das müssen auch die Eltern lernen und die Kinder müssen lernen, dass die Eltern ebenfalls zu respektieren sind.
      Mit KONSEQUENZ und BASTA oder TASCHENGELDKÜRZUNG erreicht man da nach meiner Meinung nicht viel.

      Es ist anstrengend, aber wir haben immer versucht, zu überzeugen oder Alternativen und Kompromisse zu finden.

      Als meine Tochter kurz von einem Urlaub Stress mit ihrem Freund hatte und plötzlich alles aus war hatte sie im Urlaub doch arg schlechte Laune. Wir und insbesondere die Wohnwagentür mussten Ihr Leid ausbaden.
      Ich habe mir das ein paar Tage angeschaut, um den Dampf aus dem Kessel zu nehmen. Als es nicht besser wurde habe ich sie gefragt, was wir ihr getan haben und warum sie uns den Urlaub versauen will..., womit wir das nun verdient haben?

      Das war ihr gar nicht so bewusst gewesen. Sie hat nur sich und ihre Probleme im Mittelpunkt des Universums gesehen.

      Nach dem klärenden Gespräch ging es schlagartig besser...

      Das hätte natürlich auch anders ausgehen können, ist mir klar. Aber Drohungen (Taschengeld usw.) halte ich für ungeeignet. Sie erzwingen vielleicht in dem Moment den Sieg für die Eltern, sorgen aber für keinerlei Einsicht.

      Ich hätte mich auch sehr auf die Korsika-Reise gefreut. Daher hätte ich in der Situation dem Jungen vermutlich seinen Rückflug auf seine Kosten vorgeschlagen. Dann hätte er die Abholung am Flughafen selbst organisieren müssen usw.. Aber es wäre dann seine eigene Entscheidung und Verantwortlichkeit gewesen. Er ist ja nach der Rückfahrt auch allein daheim geblieben... Also warum nicht so ?
    • Hi, habe jetzt nicht alles gelesen und evtl. hat schon jemand ähnlichdes geschrieben.

      Gottseidank hatten wir dieses Problem bei unserem Sohn/Einzelkind nie, weil wir vorgesorgt haben.
      Unsere Campingurlaube waren bei seinen Freunden immer begehrlich (ich intensiver Windsurfer), so dass immer ein Freund mitwollte, denen ich dann das surfen beibrachte. Beim Tauchen könnte ich mir dies auch vorstellen.Also Igluzelt dabei und die beiden haben dann dort gepennt. Ansonsten immer tolle Urlaube.
      Also Ratschlag für Betroffene: Freund/Freundin bei Einzelkinder mitnehmen. Auch deren Eltern nehmen das Angebot gerne an und beteiligen sich sogar an den Kosten.
      Grüße
      Lede
    • lede schrieb:

      Hi, habe jetzt nicht alles gelesen und evtl. hat schon jemand ähnlichdes geschrieben.

      Gottseidank hatten wir dieses Problem bei unserem Sohn/Einzelkind nie, weil wir vorgesorgt haben.
      Unsere Campingurlaube waren bei seinen Freunden immer begehrlich (ich intensiver Windsurfer), so dass immer ein Freund mitwollte, denen ich dann das surfen beibrachte. Beim Tauchen könnte ich mir dies auch vorstellen.Also Igluzelt dabei und die beiden haben dann dort gepennt. Ansonsten immer tolle Urlaube.
      Also Ratschlag für Betroffene: Freund/Freundin bei Einzelkinder mitnehmen. Auch deren Eltern nehmen das Angebot gerne an und beteiligen sich sogar an den Kosten.
      das war ein Grund warum ich gleich einen stockbettwagen gekauft habe , jetzt ist das bett aber besetzt :D
      :0-0:
    • Ich finde den Thread-Titel unglücklich. Mit Koriska selbst hat das ja nichts zu tun. Das ist halt zufällig dort passiert. Man könnte auf den ersten Blick meinen "Korsika ist ..." und das ist es ganz bestimmt nicht?!
      Ich :camping: auf A-lang!
    • Hallo zusammen,
      möchte mich auf diesem Weg nochmal bei allen bedanken.
      Das der Thread - Titel nicht ganz gepasst hat tut mir leid.
      Nachdem mein Sohn den Rest der Ferien bei seiner Mutter verbracht hat, ist alles wieder gut. ;)
      Er bereut es heute das er sich so verhalten hat.
      Ich glaube aber er bereut es weil ich nächstes Jahr alleine fahre und er mit einer Jugendgruppe
      oder halt die Ferien bei seiner Mutter und halt bei mir zu Hause verbringt.
      Muss auch noch dazu sagen, die letzten Jahre hatte wir immer tolle Urlaube. Haben viel gesehen und auch sehr viel Spaß gehabt. Tauchen , Moped fahren, die Dax durfte er auch alleine auf dem Campingplatz fahren. Aber aus Kinder werden Leute und ich werde jetzt mal das loslassen üben. Er wird ja nächstes Jahr schon 15 Jahre.
      Ich fahre in der Vorsaison das steht fest. :0-0:
      Die Drohung die Kosten von seinem Konto zu nehmen habe ich war gemacht. War die Hälfte seines Führerscheins. Muss er halt jetzt in den nächsten Jahren halt mal in den Ferien arbeiten.
      Hat aber nicht schlecht geschaut als er die Konto Bewegung gezeigt bekommen hat.

      Gegen einen Hund würde ich ihn nicht eintauschen. ;)
      5 Wochen mit einem Sohn der keine Lust auf Urlaub hat würde ich auch heute nicht verbringen wollen.
      Für mich war es glaube ich die richtige Entscheidung nach Hause zu fahren.
      Nächstes Jahr geht es nach Elba, mal schauen wie der Urlaub wird alleine ohne Sohn. Wird sicher eine große Umstellung. :(

      Danke nochmal für alle die mir eine Antwort geschickt haben. :w

      Liebe Grüße
      Dirk
      Dumm ist nur wer dummes tut.
      Jeden Tag lernen wir was neues und dieser Prozess hört nie auf. :0-0:
    • Hallo Dirk, in einem Jahr oder etwas später lacht Ihr beide darüber.

      Nimm es als Lebenserfahrung. Kinder verhalten sich (auch zum Glück) manchmal anders als erwartet.

      Das war eine Entwicklungsphase zum ungünstigen Zeipunkt. Wichtig ist, dass Ihr IMMER ein gutes Verhältnis behaltet und einander respektiert. Ja auch Kinder wollen respektiert werden und auch ernst genommen werden.

      Also Schwamm drüber und gut is. Ihr habt beide etwas dazu gelernt.

      Glücklich ist wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist !
    • Früher oder später machen das alle Eltern durch.
      Ich hatte mit meinen Zwillingen Glück , weil sie sich mit 8 Jahren dem Segelsport zugewandt haben und diesen intensiv im Leistungsbereich bis zum Studium betrieben haben. Da ging für uns die Pubertät der beiden fast spurlos vorüber.

      Aber abnabeln und loslassen ist auch bei 20 jährigen schwer.

      Deshalb nutzt die Zeit mit ihnen und nicht gegen sie. In der Erinnerung wird das mal die schönste Zeit eures Lebens sein.

      Wolfgang
      Je größer der Horizont, desto kleiner der Himmel.
    • Hallo Dirk,
      ....nächstes Jahr alleine nach Elba?
      Bis dahin ist es ja noch eine Weile ...mach Dir daher mal keine "negative" Gedanken.
      Wenn Du die Zeit bis dahin gut handelst, könnte ich mir gut vorstellen, dass es zu einem
      super Vater -Sohn Urlaub wird !!!

      Die besten Grüße und Wünsche

      Jürgen
      Vater und Tochter on Tour
    • DirkBMW schrieb:


      Er bereut es heute das er sich so verhalten hat.
      Ich glaube aber er bereut es weil ich nächstes Jahr alleine fahre und er mit einer Jugendgruppe
      oder halt die Ferien bei seiner Mutter und halt bei mir zu Hause verbringt.
      Das finde ich jetzt wieder sehr konsequent, dass du nächstes Jahr ohne deinen Sohn in den Urlaub fährst.
      Er hat dir in diesem Jahr mit seiner Laune den Urlaub verdorben und du hast auch unnötig Geld ausgegeben für die Fähre etc.
      Zwar hat dein Sohn inzwischen eingesehen, dass sein Verhalten nicht in Ordnung war, aber wenn es ganz ohne Konsequenz bleibt, wer weiß, ob seine Launen nicht wieder mit ihm durchgehen.
      Im nächsten Jahr würde ich deinen Sohn nicht mit in den Urlaub nehmen und das Jahr danach kann man dann wieder darüber reden.
    • Hallo Dirk,

      keiner hier kann die Situation mit Deinem Sohn so gut einschätzen wie Du, wobei viele ihre eigenen Erfahrungen gemacht haben, und erfreulicher weise offen hier von berichten. Inwieweit hier Hilfe für dich enthalten ist, kannst nur Du beurteilen.

      Dein Update zeigt aber, dass Du als Vater hier eine Entscheidung getroffen hast und urchgezogen hast. Ihr habt dadurch beide etwas für Euer Leben gelernt. Und die Erfahrungen bewertet Ihr derzeit beide positiv, das ist das Tolle!

      sandmann1 schrieb:

      Ich macht mir ja alle Mut
      Auch Du wirst Deinen Weg finden. Kinder kommen auch mit unpopulären Maßnahmen zurecht. Wenn die Eltern ansonsten für die Kinder als solche wahrnehmbar sind, führt das wohl zu kurzfristigem Ärger, aber selten zu einem vollständigen Zerwürfnis.

      Meine Erfahrung ist die, dass man eine Entscheidung, wenn sie getroffen ist, konsequent durchzieht, damit können die Kinder umgehen. Stellt sich später heraus, dass sie nicht die beste Entscheidung war, ist auch das nicht schlimm, wenn man einen Weg findet, das zu besprechen. Man darf auch mal Fehler machen, auch als Eltern. Wichtig ist, dass gegenseitiger Respekt für die jeweilige Persönlichkeit des anderen besteht, auch kleinere Kinder haben da durchaus ihr Persönlichkeit...

      michah schrieb:

      Die alternative ist, das Pubertier z.B. bei den Pfadindern abzugeben und ungestört Urlaub zu machen.
      Damit, so meine Erfahrung, kann mich nicht früh genug anfangen. Meine Kinder sind 8 und wollten auf die Pfadfinderfreizeiten mitgehen und haben das dieses Jahr schon 2-Mal gemacht. Ich bin stolz auf meine beiden, dass sie sich das getraut und einfach durchgezogen haben. Sie reden gerne davon und haben das als positiv empfunden.

      Mir ist aber schon bewusst, dass das dazu führt, dass meine Kinder früher stark und selbstbewusst werden, als wenn ich sie stärker verhätscheln würde... Für uns ist das aber der richtige Weg.

      @all:
      Es gibt nicht DEN Königsweg, weshalb ich den Austausch hier gerade absolut genial finde
      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Aller Anfang ist schwer:
      2010 04: Verflixt - Campervirus

      Highlights:
      2017 04. Oxford
      2016 08: Apennin
      2016 04: Ligurien

      Das verbraucht der V:
      Seit 2016 03: V-Klasse Spritmonitor
    • Ja da hast du recht und das mit dem konsequent ist und auch wichtig. Klappt zwar nicht immer aber ich glaube es ist heutzutage das größte Problem. Wenn ich denke was wir für einen Respekt vor dem Vater und auch jedem Erwachsenen hatten. Wenn ich das heute so erlebe wird mir manchmal Angst.

      Ich finde die Erfahrungen und den Austausch hier auch sehr interessant.
    • Alfista schrieb:

      michah schrieb:

      Die alternative ist, das Pubertier z.B. bei den Pfadindern abzugeben und ungestört Urlaub zu machen.
      Damit, so meine Erfahrung, kann mich nicht früh genug anfangen. Meine Kinder sind 8 und wollten auf die Pfadfinderfreizeiten mitgehen und haben das dieses Jahr schon 2-Mal gemacht. Ich bin stolz auf meine beiden, dass sie sich das getraut und einfach durchgezogen haben. Sie reden gerne davon und haben das als positiv empfunden.
      Mir ist aber schon bewusst, dass das dazu führt, dass meine Kinder früher stark und selbstbewusst werden, als wenn ich sie stärker verhätscheln würde... Für uns ist das aber der richtige Weg.

      @all:
      Es gibt nicht DEN Königsweg, weshalb ich den Austausch hier gerade absolut genial finde
      Bei uns ist es etwas anders. Wir bekommen max. 3 Wochen Urlaub in den Sommerferien. Und dann gibt es ja noch andere Ferien, für die der Urlaub eh nicht reicht. Das heißt, wir sind, da Oma auch schon bei Alter ist, darauf angewiesen, unsere Kinder während der Ferien irgendwo unterzubringen. Sprich, unsere Kinder sind es von der ersten Klasse an gewohnt, ihre Ferien nicht nur mit uns zu verbringen. Unsere Tochter nutzt meist Angebote auf Reiterhöfen, unser Sohn dagegen die vom Landesfussballverband oder Sportverein.
      Daß Verhätschelung bzw. eine umfassendere Betreuung durch die Eltern einem zu frühen oder zu großem Selbstbewußtsein entgegenwirkt, sehe ich nicht so. Ersetzt man Selbstbewußtsein durch Eigenständigkeit, schon eher.
      ---------------------------------------------
      Grüße, Iguacu.
    • Iguacu schrieb:

      Daß Verhätschelung bzw. eine umfassendere Betreuung durch die Eltern einem zu frühen oder zu großem Selbstbewußtsein entgegenwirkt, sehe ich nicht so. Ersetzt man Selbstbewußtsein durch Eigenständigkeit, schon eher.
      OK, Selbstbewusstsein durch Eigentsändigkeit ersetzen, trifft es wahrscheinlich besser.

      Wenn ich mir anschaue, wie selbständig UND selbstbewusst meine Kinder sind und das mit mir vergleiche, kommen mir meine Kinder deutlich reifer vor, als ich es in dem Alter war. Muss jeder selbst bewerten, ob er es gut findet oder nicht. Wie es meine Kinder sehen, werde ich in 20-30 Jahren erfahren...
      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Aller Anfang ist schwer:
      2010 04: Verflixt - Campervirus

      Highlights:
      2017 04. Oxford
      2016 08: Apennin
      2016 04: Ligurien

      Das verbraucht der V:
      Seit 2016 03: V-Klasse Spritmonitor
    • Alfista schrieb:

      Wenn ich mir anschaue, wie selbständig UND selbstbewusst meine Kinder sind und das mit mir vergleiche, kommen mir meine Kinder deutlich reifer vor, als ich es in dem Alter war.
      Diese Wahrnehmung habe ich ebenfalls.
      Sicher ist das ein Stück weit abhängig von der Erziehung insbesondere durch die Eltern. Ich bin aber auch der Meinung, das es eine Begleiterscheinung der sich verändernden (weiterentwickelnden ?) Gesellschaft, sprich individuell nur sehr bedingt beeinflussbar ist.
      ---------------------------------------------
      Grüße, Iguacu.