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Wohnwagen finanzieren kaufen ect...

  • worschtsopp schrieb:

    Mal davon abgesehen braucht es diese Spitzen nicht, oder?
    Keine Spitze, war eine ernst gemeinte Frage :w

    Aber du bist doch auch Händler, vielleicht kannst du das auch beantworten. Wenn jemand einen Wohnwagen finanziert bekommst du doch den kompletten Kaufpreis von der Bank. Wenn die Finanzierung später platzt, mögliche Gründe wurden ja schon genannt, hast du doch damit nichts zu tun. Der Kreditgeber muss jetzt sehen wie er den Ausfall so weit als möglich verhindert.

    Darüber, das das zuweilen zu unschönen Szenen führen kann, sind wir uns einig. Auch darüber, das es da draußen viele Menschen gibt die nicht verstehen können oder wollen, das man einen Euro nur einmal ausgeben kann ;(
    ---
    Gruß
    Norbert

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
    (I. Kant, 1784)
  • Neu

    Wie Ihr eine Wohnwagen finanziert müsst Ihr natürlich selber wissen. In meinen Augen muss man nur ein paar Dinge beachten:

    1. Lohnt er sich wirklich? Wir fahren mind. 3-4 Mal im Jahr damit los - nur ein Urlaub würde sich nicht lohnen (es sei denn man macht 5 Wochem am Stück).
    2. Hat man wirklich Spaß daran? Alle Mitreisendenden müssen es wirklich wollen.
    3. Man muss sich über die Kosten im Klaren sein! Ein Stellplatz kostet auch Geld. Natürlich ist man günstiger als im Pauschalurlaub aber Billigurlaub ist der WW nicht.
    4. Testet vorher einen Grundriss wie Ihr meint er sein soll. Wir haben zu Beginn einen WW gemietet und festgestellt der Grundriss ist doch nichts für uns.
    5. Wie schon mehrer geschrieben haben - man kann auch "klein" anfangen und sich steigern so denn gewollt. Es muss ja nicht gleich die Luxusversion sein. Die Urlaube mit meinen Eltern im "spartarnischen" Knaus Passat aus dem Jahr 1972 ohne WC und Co. bleiben unvergessen und toll!
    6. Wo steht der WW in der übrigen Zeit? Ein Stellplatz in einer Scheune z.B. kostet Geld.
    7. Denkt an das Zubehör! Dieses ist bei manchen gebrauchten Wohnwagen schon drin (Vorzelt, Abwassertank etc.).

    Mehr fällt mir gerade akut nicht ein ;) .

    Liebe Grüße :w
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    Wir haben unseren Hobby geliebt - aber nun fahren wir trotzdem Fendt!

    2007 bis 2013: Hobby Exclusive 560UFe / 1998
    2013 bis jetzt: Fendt Opal 560 SRF / 2013
  • Neu

    Nette Liste, die ich mit ein paar individuellen Faktoren ergänze.

    -Hunde sind im eigenen Wohnwagen und auf vielen Plätzen völlig problemlos. In Mietobjekten, egal ob Mobilheim oder Ferienhaus, erst recht im Hotel, sieht das oft anders aus.

    -Die Entscheidung, ab wann er sich lohnt, wird durch individuelle Faktoren beeinflusst. Bei mir ist es der Firmenwagen, der die Rechnung sehr einfach macht.

    -Individuell zu bewerten ist die Freiheit, erst am Tag des Urlaubsbeginns zu entscheiden wohin es geht. Ich mmuss beruflich so oft zu festen Terminen erscheinen und in Hotels übernachten, dass Urlaub im Wohnwagen mit kurzfristiger Zielfestlegung ein Wert an sich ist.

    -Mit dem Wohnwagen kann ich die Kosten steuern. Hauptsaison am Meer ist viel teurer als Nebensaison im Binnenland, mehr Sterne des CP kosten auch mehr als einfache Plätze.
    Wenn Geld eher knapp ist (und ein Wohnwagen vorhanden), kann ich einen Kurzurlaub auf einem günstigen, einfachen Platz leichter möglich machen als einen Hotelurlaub.
    Viele Grüße

    Martin
  • Neu

    uleb schrieb:

    worschtsopp schrieb:

    Mal davon abgesehen braucht es diese Spitzen nicht, oder?
    Keine Spitze, war eine ernst gemeinte Frage :w
    Aber du bist doch auch Händler, vielleicht kannst du das auch beantworten. Wenn jemand einen Wohnwagen finanziert bekommst du doch den kompletten Kaufpreis von der Bank. Wenn die Finanzierung später platzt, mögliche Gründe wurden ja schon genannt, hast du doch damit nichts zu tun. Der Kreditgeber muss jetzt sehen wie er den Ausfall so weit als möglich verhindert.
    Ich denke, dass man das nicht pauschal beantworten kann. Das hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Mit einer externen Bank ist üblicherweise so, wie du es beschreibst. Im PKW Bereich wird aber häufig mit konzerneigenen Banken finanziert, wo es wieder ganz andere Bedingungen geben kann.
  • Neu

    Moin beisammen.

    Ich hab ja an anderer Stelle hier im Forum erwähnt, dass wir auch auf der Pirsch sind.

    Grundsätzlich hätten wir das Geld (durch ein Erbe und durch Ersparnisse) um den neuen Wohnwagen mehrfach zu kaufen.
    Ich will nicht auf die Kacke hauen, will aber veranschaulichen wie wir vorgehen werden und warum.

    Wir würden unseren jetzigen Wohnwagen logischerweise verkaufen. Das Geld dient als Anzahlung.
    Aus vorhandenem Geld würden wir noch mal um die 10.000€ als weitere Anzahlung nehmen. Dieses stammt rein aus Kapitalerträgen.
    Wir haben bei unserer Bank angefragt und würden außerdem 15.000€ zu 2,2% finanzieren können. Laufzeit wäre 4 Jahre, wahlweise 5, dann zu 2,3%.
    Unser Kapital hat in den letzten 2 Jahren eine Rendite von ungefähr 22% erwirtschaftet.
    Es ist (in unserem Fall) rechnerisch einfach nicht klug nicht zu finanzieren.

    Auch ohne Kapital würde ich einen WW übrigens finanzieren. Zwar nie ohne Anzahlung und nur wenn ich weiß, dass ich die Rate auf Dauer bezahlen kann und auch noch in Jahren Spaß am Camping habe. Wenn ich mir einen Wunsch erfüllen möchte, dann will ich das kurzfristig und nicht in fünf Jahren machen.

    Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen ist es auch oftmals einfach nur besserwisserei was hier geschrieben wird. Natürlich wäre es immer besser keine Schulden machen zu müssen. Bei einem Fernseher für 500€ sehe ich das genau so. Bei einem Auto oder Wohnwagen sehe ich das allerdings anders.

    Frohes schaffen allerseits :ok
    Wie Bernd Stromberg schon sagte:
    "Büro ist wie Achterbahn fahren. Ein ständiges auf und ab. Wenn man das 8 Stunden machen muss, TÄGLICH, dann kotzt man irgendwann.


    In diesem Sinne :camping:
  • Neu

    Ich habe jetzt auch Schulden gemacht - Asche auf mein Haupt :anbet:

    Es war eine 0%-Finanzierung und ich habe dafür eine Gutschrift von 50€ auf den Kaufpreis bekommen :thumbsup:

    Jetzt habe ich eine neue Kühlbox (FR40) und die Bank einen neuen Kunden. Nur ist das so, das der nach 6 Monaten wieder weg ist :_whistling:
    ---
    Gruß
    Norbert

    Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
    (I. Kant, 1784)
  • Neu

    Wir haben unseren Wohnwagen auch finanziert. Haben die Hälfte als Anzahlung vom Ersparten geleistet. Den Rest über die Bank finanziert. Allerdings eine recht hohe Rate jeden Monat gewählt. Den jetzt noch offenen Restbetrag werde ich im Oktober/November auf den Tisch legen und den Kredit vorfristig ablösen.

    Ich habe immer gerne etwas Geld als Notgroschen auf der hohen Kante und aus diesem Grund wurde der Wohni teilfinanziert (wir hätten ihn auch komplett aus Eigenmitteln bezahlen können). Aber ein wenig Sicherheit brauche ich irgendwie :D
    Viele Grüße
    Antje


    Es geht im Leben nicht darum zu warten, dass der Sturm vorbeizieht. Es geht darum zu lernen, im Regen zu tanzen!
  • Neu

    Fahima schrieb:



    Ich habe immer gerne etwas Geld als Notgroschen auf der hohen Kante und aus diesem Grund wurde der Wohni teilfinanziert (wir hätten ihn auch komplett aus Eigenmitteln bezahlen können). Aber ein wenig Sicherheit brauche ich irgendwie :D

    Wäre das anders herum nicht auch sicher gewesen? Also komplett bezahlen und im Notfall eben einen Kredit aufnehmen oder finanzieren?

    Der Vorteil wäre doch, das im Normalfall keine Zinsen anfallen. Oder habe ich da einen Denkfehler?
    :anbet:
  • Neu

    Der Denkfehler ist, dass zweckgebundene Kredite günstiger sind, da sicherer, der Wowa gehört ja bis zur letzten Rate der Bank, also minimales Risiko. Frei verfügbare Darlehen sind in der Regel teurer mangels Sicherheit. Lg Alex
  • Neu

    Dwarsloeper schrieb:

    Fahima schrieb:

    Ich habe immer gerne etwas Geld als Notgroschen auf der hohen Kante und aus diesem Grund wurde der Wohni teilfinanziert (wir hätten ihn auch komplett aus Eigenmitteln bezahlen können). Aber ein wenig Sicherheit brauche ich irgendwie :D
    Wäre das anders herum nicht auch sicher gewesen? Also komplett bezahlen und im Notfall eben einen Kredit aufnehmen oder finanzieren?

    Der Vorteil wäre doch, das im Normalfall keine Zinsen anfallen. Oder habe ich da einen Denkfehler?
    Er schrieb ja, dass das angelegte Kapital in 2 Jahren 22 Prozent erwirtschaftet. In dem Fall hätten sie ohne Kredit draufgelegt. Außerdem gibt es vermutlich bei einem Kredit für einen Wohnwagen bessere Konditionen als wenn man das Geld für unvorhergesehene Ausgaben wie Reparaturen braucht, wo kein Wert direkt dahinter steht oder ein Brief einbehalten werden kann.
    Viele Grüße, Christiane
  • Neu

    Dwarsloeper schrieb:

    Wäre das anders herum nicht auch sicher gewesen? Also komplett bezahlen und im Notfall eben einen Kredit aufnehmen oder finanzieren?

    Der Vorteil wäre doch, das im Normalfall keine Zinsen anfallen. Oder habe ich da einen Denkfehler?
    Das wäre nichts für mich gewesen. Mit Notfallgroschen meine ich halt schon etwas mehr Geld (wenigstens ein mittlerer 4 stelliger Bereich). Ich bin da irgendwie eigen 8| . Wir könnten den Wohni jetzt sofort auslösen, aber ich habe es für Oktober /November eingeplant und vorher möchte ich nicht an unsere Ersparnisse. Ihr könnt mich jetzt für bekloppt halten, aber ich habe auch einen Finanzplan mit dem ich aktuell bis 2020 geplant habe, sprich was bis dahin angespart werden kann (klar kann immer was dazwischen kommen, aber seit vielen Jahren kommt es bis auf etwas + / - hin). Früher war ich ja noch viel schlimmer. Das Sparkonto platze aus allen Nähten (gut im 5 stelligen Bereich), aber wir hatten ja kein Geld :D . Jetzt bin ich da entspannter geworden, aber eine gewisse Sicherheit möchte ich halt gerne haben, kann da irgendwie nicht aus meiner Haut... :S
    Viele Grüße
    Antje


    Es geht im Leben nicht darum zu warten, dass der Sturm vorbeizieht. Es geht darum zu lernen, im Regen zu tanzen!
  • Neu

    Finanzen planen ist selten bekloppt ;)

    Ist halt eine alte Regel, mehr Geld sparen als durch die Tilgung von "Schulden" geht nicht. Mal abgesehen vom auf und ab an der Börse. So war der Gewinn eines Jahres auch unsere gebrauchte Wohndose. Aber im Notfall könnte es auch einen herben Verlust bedeuten zb wenn man beim Kurseinbruch nach dem Brexit das Geld gebraucht hätte.

    Ebenso ist eine alte Regel, Investitionsgüter darf man finanzieren, Verbrauchsgüter nicht.

    Aber wie gesagt, es gibt viele Wege nach Rom. Das A und O ist "think big but act small" ... also immer alles mit Augenmaß.
    :anbet:
  • Neu

    ash schrieb:

    Texelaner schrieb:

    ... würde ich einen WW übrigens finanzieren. Zwar nie ohne Anzahlung ...
    Lese ich hier oft. Warum eigentlich nicht, was spricht denn schon dagegen einen WW komplett zu finanzieren? Solange man sich die Rate leisten kann, finde ich: nix!
    Grüße!
    Weil die Banken meist einen deutlich günstigeren Zinssatz bieten wenn man Eigenkapital mit einbringt ;)
    Wie Bernd Stromberg schon sagte:
    "Büro ist wie Achterbahn fahren. Ein ständiges auf und ab. Wenn man das 8 Stunden machen muss, TÄGLICH, dann kotzt man irgendwann.


    In diesem Sinne :camping: