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Norwegen 2017 - Lofoten - Vesteralen - Nordkap

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    • Norwegen 2017 - Lofoten - Vesteralen - Nordkap

      Norwegen 2017 – Über die E6 auf die Lofoten, Vesteralen, Tromsö, Alta und Nordkap – anschließend wieder über die E6 nach Oslo zurück


      Der folgende Reisebericht enthält in der Hauptsache Informationen, die zur Streckenplanung dienen können. Über die Lofoten, Vesteralen, Tromsö, Alta und Nordkap gibt es bereits in unserem Forum einige Beiträge – deshalb hier etwas kürzer beschrieben.

      Vorwort:
      Nach Überlegungen zur Reise „Norwegen 2015“ oder „Finnland 2016 …“ (auch hier im Forum zu lesen) war die Anfahrt nach Schweden (Brücken oder Fähren) geprüft und erneut verworfen worden. Aus diesem Grund wurde wieder die Fährverbindung Kiel – Göteborg gebucht; die Fährrückfahrt erfolgte von Oslo nach Kiel.

      Zum Wetter:
      Durch z.B. Campingplatzbetreiber wurde uns mitgeteilt, dass das Wetter ca. drei bis vier Wochen zurück war. Der erwartete Frühlingsanfang war noch nicht da und es war gelegentlich etwas „frisch“. Die oft düstere und wolkenverhangene Witterung ist auch auf den Bilder zu sehen, weil die Sonneneinstrahlung fehlte.

      Buchung der Fähren:
      Ende September 2016 wurde die Fährpassage Kiel – Göteborg (ca. 300,00 Euro) und Oslo – Kiel (ca. 950,00 Euro) für zwei Personen, Einzelbetten unten, mit Frühstücksbuffet und ein 13m-Gespann gebucht.

      Mo. + Die. 08/09.05.2017 - Anfahrt nach Kiel:
      Die Anfahrt nach Kiel, zum Camping Neustein in der Nähe von Laboe, erfolgte ab dem Raum Ulm über die A7, A1, A21 und B502 zum Ziel. Auf Grund der vielen Baustellen auf der A7 wurde eine Zwischenübernachtung im Raum Göttingen, auf dem Camping „Hohen Hagen“ eingelegt; BAB – Ausfahrt 73.

      Der Campingplatz liegt in 37127 Dransfeld. Am Ortseingang wurde ein Kreisverkehr neu angelegt. Diesen Kreisverkehr gerade aus (zweite Ausfahrt) durchfahren und nach ca. 300 m links abbiegen. Der Campingplatz war ok – man kann auch angehängt stehen bleiben.
      Unmittelbar bei der BAB-Ausfahrt 73 befindet sich eine Jet-Tankstelle, die mit einem Gespann gut anzufahren ist. Im Ort Dransfeld gibt es ebenfalls eine Tankstelle, die aber im Mai 2017 umgebaut wurde und deshalb geschlossen war.

      Fotos vom Campingplatz Neustein aus auf die Kieler Bucht:
      01-02 Ein- ausfahrende Fähren nach Göteborg oder Oslo,
      03 – Campingplatz Neustein

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    • Do. + Fr. 11/12.05.2017 - Fährüberfahrt von Kiel nachGöteborg:

      Wir fuhren mit der Stena Line - Germanica-Fähre. Diese Fähre war deutlich größer als die Fähre von 2015. Wir standen etwa in der Mitte des Schiffes und mussten durch eine Trennwand mit Tür an zwei Reihen Pkw vorbei gehen, um zum Treppenaufgang bzw. Aufzug zu kommen. Die Wege zu den Aufzügen bzw. Treppen hätten deutlicher ausgeschildert bzw. das vorhandene Personal hätte hier die Gäste besser unterstützen können. Man musste sich den Weg alleine suchen.

      Ankunft der Fähre in Göteborg: Fr. 12.05.2017, ca. 09:15 Uhr; Ausfahrt gegen 09:35 Uhr.
      Neu war, dass die Zugänge zu den Autodecks für die Fahrzeugführer und Mitfahrer erst dann geöffnet wurden, nachdem die Fähre am Kai festgemacht hatte. In der Vergangenheit konnte man spätestens während des Anlegemanövers zum Fahrzeug gehen. Entgegen den Hinweisen von Stena Line in Kiel, konnten wir in Göteborg keine Zoll- Einreisekontrollen feststellen. Dafür wird in Göteborg auf der E6 umfangreich gebaut. Durch diese Straßenbauarbeiten kommt es zu Behinderungen.

      Bei der Einreise nach Norwegen waren mindestens vier Zollbeamte im Einsatz und führten Kontrollen durch. Kontrolliert wurden Pkw-Fahrer, 3x aus Norwegen und 1x NL.


      Fr. 12.05.2017 – Fahrt zum Campingplatz Lillehammer

      Fahrtstrecke:Ab Göteborg über die E6 nach Norden, durch Oslo bis Lillehammer

      Entfernung:ca. 495 km

      Ankunft/Fahrzeit:ca. 16:15 Uhr (ca. 6,5 Std.)

      Dieselpreisin Lillehammer: 14,59 NOK = ca. 1,56 €

      Hinweise/ Besonderheiten:
      Die Ortsdurchfahrt durch Oslo auf dem Ring 3 und dann weiter auf der E6 auswärts in Richtung Hamar erfolgte gegen 13:15 Uhr. Alle Fahrspuren waren gut belegt und der Verkehr rollte langsam, aber noch zufriedenstellend – keine Staus. Hier war der Freitags- Wochenendverkehr bemerkbar. Bei der Abfahrt nach Lillehammer zum Campingplatz sind Tankstelle, Einkaufszentrum und Apotheke.

      Campingplatz:
      An der Reception war niemand da. Man konnte aus einem DIN-A4 Ordner einen Anmeldebogen mit Codekarte (wie bei einem Bezahl-Terminal: Karte durchziehen) für die Schranken- und Sanitäranlagen entnehmen. Das ausgefüllte Blatt mit den persönlichen Daten ist in einen Briefkasten zu stecken. Die persönliche Anmeldung konnte ca. 2 Stunden später vorgenommen werden. Der Chef kam und hat drei Studenten in die Bedienung der PC‘s und das Anmeldungverfahren eingewiesen. Die Codekarte wurde gegen eine Karte, die nur vor das Lesegerät gehalten wird ausgetauscht. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt waren die Sanitäranlagen angenehm beheizt und für die wenigen Einheiten (ca. 15) mehr als ausreichend. Beim Stromanschluss war ein Schukostecker erforderlich.


      Sa. 13.05.2017 – Fahrt zum Campingplatz Mosjoen
      Fahrtstrecke:Ab Lillehammer über die E6, dem Dovrefjell, vorbei an Trondheim, Steinkjer nach Mosjoen

      Entfernung:ca. 740km

      Abfahrt/ Ankunft/ Fahrzeit: 07:15 Uhr/ 18:15 Uhr (ca. 11,5 Std.)

      Dieselpreis in Grong (nördlich von Trondheim; rechts der E6, Anfahrt über eine blaue Eisenbrücke in den Ort): 12,97 NOK = ca. 1,38 €

      Besonderheiten:
      Um Trondheim finden zur Zeit (Mai/ Juni 2017) umfangreiche Straßenbauarbeiten statt, die zwangsläufig Behinderungen mit sich bringen. Die Fahrbahn der E6 ab Lillehammer bis Steinkjer (mit Ausnahme der Bauarbeiten um Trondheim) ist gut.
      Vom Raum Steinkjer bis Mosjoen ist die E6 teilweise in einem schlechten Zustand. Bei uns würde man sagen, dass die Landstraße (Straßenklasse 3) eine Holperpiste ist. Sie führt über lange Strecken kurvenreich, bergauf und -ab durch Waldgebiete. Oft reduziert man die erlaubten 80 km/h freiwillig, weil man Sorge um das Gespann hat.

      Hinweise/ Besonderheiten:
      Auf der E6 fährt man beim Beginn des Dovrefjell durch den Ort Dombas, ca. 160 km nach Lillehammer . Rechts vom Kreisverkehr ist ein großer Parkplatz, wo man das Gespann parken kann und ein Coop Geschäft. Gegenüber dem Parkplatz, Anfahrt über den Kreisverkehr, ist ein Tankstelle.

      Campingplatz:
      Camping Mosjoen befindet sich am Ortseingang links und ist an Wochenende u.a. auch Treffpunkt der Jugend und Familien, die im Restaurant essen gehen. Der Platz liegt unmittelbar an der E6 und somit sind vorbeifahrende Fahrzeuge sehr gut zu hören.
      Die Anmeldung selbst ist nicht auf den ersten Blick zu finden. Nach dem Betreten des Gebäudes hält man sich rechts und geht nach hinten zu einem Spielzimmer durch.
      Kosten für eine Nacht: 200 NOK; Duschen je 1 Minute 3 NOK. Das Duschguthaben wird auf eine Karte gebucht.
      Das Sanitärgebäude hat einen Uni-Sexbereich (für Damen und Herren) und einen Damenbereich. Der Sanitärbereich für die Frauen war geschlossen. Im Uni-Sexbereich gab es Kabinen mit Dusche + Waschbecken, Toilette + Waschbecken oder ein Mal Dusche, Toilette und Waschbecken. In der Küche gab es kein warmes Wasser.

      Anmerkung:
      Eine so lange und weite Fahrt war nicht geplant. Da wir bereits gegen 14:00 Uhr beim Campingplatz ca. 15 km nördlich von Steinkjer waren und das war zu früh zum „aufhören“ war, sind wir weiter gefahren. Zu diesen Zeitpunkt hatten wir keine Kenntnisse über den Fahrbahnzustand der kommenden „Piste“ nach Mosjoen. An der Strecke selbst haben wir keine geöffneten Campingplätze gesehen. Dafür haben vor Mosjoen Elche die Fahrbahn gequert.

      Fotos
      04 - Einfahrt ins „Nordland“
      05 - Die E6 ca. 80 km vor Mosjoen
      06 - Wildwechsel vor Mosjoen

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    • So. 14.05.2017 – Fahrt zur Fähre nach Bognes

      Fahrtstrecke:Ab Mosjoen über die E6 nach Bogenes

      Entfernung bis Bogenes: ca.430km

      Dieselpreisin Fauske/an der E6/ am südlichen Ortsbeginn:13,00NOK = ca. 1,56 €; die Shell-Tankstelle im Ort war etwas günstiger.

      Hinweise/ Besonderheiten:
      Die E6 von Mosjoen zur Fähre nach Bogenes war teilweise in einem noch schlechteren Zustand, als die Strecke vom Vortag. Dazu kam, dass es viele Baustellen – teilweise recht lange – gibt. Glücklicherweise wurde am Sonntag nicht gearbeitet – trotzdem konnte oft nur im Schritttempo durch die Baustellen gefahren werden.

      Fotos
      07 - Arctic Circle
      08 - Touristenzentrum
      09 – Weitere Strecke Richtung Fähre
      10 - Fährhafen Bogenes
      11 - Fähre
      12 - Lofotengebirge am Horizont

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    • So. 14.05.2017 – Fährüberfahrt nach Lodingen/Lofoten und Weiterfahrt auf der E10 zum Campingplatz Kabelvag Feriehus-Center

      Fährüberfahrt – Dauer: ca. 1 Stunde

      Entfernung Lodingen bis Camping bei Kabelvag: ca. 110 km

      Abfahrt/ Ankunft/ Fahrzeit: ca. 07:15 Uhr ab Mosjoen/18:15 Uhr (ca. 11,5 Std.- 1 Stunde Fähre)

      Kosten der Fährüberfahrt: Gespann von 6 – 10 m + Beifahrer: ca. 780 NOK; davon 73 NOK für den Beifahrer. (Die Gespannlänge hat ein junger Mann geschätzt – ich habe ihm nicht widersprochen.)

      Campingplatz:
      Der Platz liegt außerhalb von Kabelvag in Richtung Borg/Wikingerzentrum auf der rechten Seite der E10, noch bevor links die Einfahrt zu den Campingplätzen Sandvik und Orsanger kommt. Die Zufahrt ab E10 zum Campingplatz, ca. 300m, ist unbefestigt. Die Homepage ist (finde ich) gut aufgebaut und mit vielen Fotos. kabelvag.com/nb/

      Der Platz wurde bewusst ausgewählt, weil in den Foren die Sanitäranlagen als gut beschrieben wurden und die Hoffnung bestand, dass er nicht so windig ist, wie ein Platz direkt an der Küste.
      Auf dem „Kabelvag Feriehus und Camping“ ist ein Sanitärgebäude mit vier Kabinen mit Toilette, Dusche und Waschbecken. Im gleichen Gebäude gibt es eine Küche mit Sitzmöglichkeiten, ein Kühlschrank, zwei Herden und zwei Spülbecken. Es standen auch eine Waschmaschine und ein Trockner da, die jedoch nicht angeschlossen waren. In einem Nebengebäude sind drei Toiletten untergebracht. Die Toiletten sind mit Seife und Papierhandtücher ausgestattet. Im Nahbereich zu diesem Gebäude gibt es Frischwasser und einen Entsorgungsbereich über Abwasser oder Toilette. Auf dem Platz wird Wert auf Mülltrennung gelegt.

      Die Stromanschlüsse sind mit CEE-Steckdosen und Sicherungsautomaten ausgerüstet. Es gibt, je nach Ausrichtung der Campingfahrzeuge, ca. 8 Stellplätze am Uferbereich/ Ausläufer eines Fjordarmes. Auch hier ist Ebbe und Flut deutlich mit geänderten Wasserpegel erkennbar. Allerdings sind für einen Stromanschluss für einen Uferstellplatz lange Stromkabel, teilweise mehr als 50m erforderlich. Für die ca. 25 Stellplätze in Wassernähe gibt es 12 Stromanschlüsse. Mit Ausnahme der Zeltplätze sind alle Stellplätze mit Kies bzw. Splitt hergerichtet. Über den Platz verteilt gibt es Frischwasserzapfsäulen, die noch nicht in Betrieb waren.

      Auf dem Campingplatz gibt es keine „rote Häuschen“ zur Miete. Jedoch sind drei Gebäude (auf der Homepage: weiße Häuser) da, in den ganze Wohnungen bzw. Appartements vermietet werden.
      Der Platz bietet WLAN, das auf Grund der geringen Belegung gut funktioniert hat. Wir haben – Pkw, Wohnwagen, Strom, zwei Personen mit WLAN je Tag 300 NOK (Stand Mitte Mai 2017 = 32 Euro) bezahlt.

      Fotos
      13 - Gebirgskette bei Borg/ Lofoten
      14 - Kabeljau wird getrocknet (im Nahbereich liegt ein „kerniges Geschmäckle“ in der Luft)
      15 - Sandstrand bei Ramberg/ Lofoten (gibt hier auch einen Campingplatz)
      16 - Reine – ein bekanntes Reiseziel auf den Lofoten
      17 - Ampelgeregelte einspurige Zufahrt nach Henningsvaer/Lofoten
      18 - Hafen von Henningsvaer/Lofoten (Henningsvaer soll das Venedig des Nordens sein)
      19 – Wikingerzentrum in Borg/Lofoten
      20 – Raum im Wikingerzentrum
      21 – Ein „Wikinger“

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    • Sa. 13.05.2017 – Fahrt von Kabelvag zum Campingplatz Andoy Friluftssenter

      Fahrtstrecke:Ab Kabelvag über die E10 zurück nach Gullesfjordbotn und dann über die 85 und 82 an Sortland vorbei in Richtung Andenes.

      Entfernung:ca. 160km

      Abfahrt/ Ankunft/ Fahrzeit: 08:00Uhr/ 11:00Uhr (ca. 3Std.)

      Hinweise/ Besonderheiten:
      Das Andoy Friluftssenter hat (lt. Internet) eine bekannte Gaststätte mit einem angeschlossenen Ganz-Jahres-Campingplatz. Die Gaststätte hatte Mitte Mai nur eine Betriebszeit von 12:00 – 18:00 Uhr. Nur in dieser Zeit war eine Anmeldung -in der Gaststätte- möglich. Die Kosten für uns je Nacht einschließlich Duschen und Internet = 260 NOK.

      Campingplatz:
      Auf Grund der Platzausgestaltung, Wohnwagen mit festen Holzvorbauten, sind hier in der Mehrzahl Dauercamper, die auch im Winter da sind. Der Platz ist unbefestigt und im Boden sind Eisen-Befestigungsösen in Betonklötzen für die Wohnwagensicherung gegen Sturm vorhanden.
      Es gibt für Touristen einen Bereich, von dem aus man einen schönen Blick über den Fjord hat. Die unten vorbeiführende Straße von Sortland nach Andenes ist kaum zu hören. Wie bereits erwähnt – die Lage und Aussicht sind schön – aber außer wandern und vielleicht Boot fahren gibt es nichts im Nahbereich.
      Der Sanitärbereich ist -wie oft- sehr sehr knapp ausgelegt. Das deutlich in die Jahre gekommene Uni-Sex-Gebäude hatte zwei Duschen, zwei Toiletten, ein Handwaschbecken und eine Küchenzeile. Toiletten und Duschen waren kleine Räume und hatten Dachschräge. Allerdings waren Flüssigseife und Papierhandtücher vorhanden.

      Sonstiges:
      Die Entfernung nach Andenes beträgt ca. 80 km. Vom Campingplatz aus gibt es in ca. 40 km Entfernung bei Sortland eine Tankstelle oder in Richtung Andenes in ca. 5 und in ca. 20 km Entfernung zwei Tankstellen. Die nächste Tankstelle -eine Shell- befindet erst wieder im Ortsbeginn von Andenes, nahe einem REMA 1000 – Markt. Sehenswürdigkeiten in Andenes: In der Hauptsache wohl die „Wal-Besichtigungen“ und ein großer roter Leuchturm.
      Die Rückfahrt führte uns über die Westseite, vorbei an den Campingplätzen in Bleik und und Stave, zurück zum Andoy Friluftssenter. Der Campingplatz in Bleik war gut besucht – der Platz in Stave mit seinen warmen Wasserbottichen, war noch zu.
      Auf dem Campingplatz in Bleik haben wird @Sabraka mit Ehemann getroffen. Sie waren gerade angekommen und haben einen Stellplatz gesucht.


      Fotos
      22 - Lofotenkathedrale in Kabelvag/Lofoten
      23 - Sandstrand bei Beik/Vesteralen
      24 – Bekannter Leuchtturm in Andenes/Vesteralen
      25 – Camping Andoy Frilutsenter – Aussicht

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    • So. 21.05.2017 – Fahrt zum Campingplatz Skittenlev bei Tromsö

      Fahrtstrecke:Ab Andoy Friluftssender über die 82/85 vorbei an Sortland in Richtung Gullesfjordbotn. Anschließend über die E10 zurück auf das Festland und ab Bjerkvik (Raum Narvik) über die E6 nach Norden in Richtung Alta. Bei Nordkjosbotn über die E8 vorbei an Tromsö und auf den Campingplatz Skittenlev (ca. 28 km nach Tromsö am Fjord).
      Auf der E10 steigt die Strecke mehrfach ordentlich an um dann wieder abwärts weiter zuführen. Gefühlsmäßig ist man über einen Berg gefahren und hat doch nur ca. 400 Höhenmeter überwunden. Das Gefühl hängt offensichtlich damit zusammen, weil man oft wieder auf Meeresniveau runter oder hoch fährt.
      An der Ortseinfahreinfahrt in das Stadtgebiet Tromsö, noch vor dem Kreisverkehr, befinden sich zwei Geschwindigkeitsmessanlagen. Die Straße ist hier sehr gut ausgebaut und man hat einen guten Blick auf Tromsö, der ablenken kann – also Vorsicht.

      Entfernung:ca. 435 km

      Abfahrt/ Ankunft/ Fahrzeit: 06:45 Uhr/ 14:45Uhr (ca. 8Std.)

      Dieselpreis an der Straße 85 bei Sortland: 14,82 NOK; Dieselpreis in Tromsö; je nach Tageszeit zwischen 13,36 – 14,85 NOK.

      Hinweise/ Besonderheiten:
      Auf der E10 waren wieder mehrere Geschwindigkeitsmessanlagen – davon gab es auf den Lofoten und über Vesteralen bis Andenes keine!
      Die Strecke ab Tromsö, Kreisverkehr/Shell-Tankstelle, bevor man über die Brücke nach Tromsö fahren kann, bis zum Campingplatz sind ca. 28 km. Jedoch ist die Fahrbahn auf einem großen Teil der Fahrtstrecke in einem üblen Zustand, so dass dafür fast 35 Minuten benötigt wurden.


      Fotos
      26 - Eismeerkathedrale in Tromsö
      27 - Innenaufnahme der Glasfenster
      28 - Blick vom Fjellheissen auf Tromsö. Unter der Brücke im Vordergrund fahren die Schiffe der Hurtigrutenroute durch; im Hintergrund ist der Flughafen von Tromsö zu sehen. Im Bildvordergrund ist die Eismeerkathedrale zu sehen.
      29 – Parzellierter Campingplatz in Tromsö – liegt nach der Eismeerkathedrale in Richtung Skittenlev rechts.

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    • Campingplatz:
      Camping Skittenlev liegt direkt am Fjord. Auf dem Campingplatz wurde der Entsorgungsbereich für Wohnmobile neu angelegt und ist -für einen Laien- modern aufgebaut. Es gibt Kombi-Waschkabinen mit Duschen, Handwaschbecken und Toiletten. Allerdings ist die Anzahl mit 6 Kabinen überschaubar. Im gleichen Gebäudetrakt gibt es eine große Küche mit zwei Spülbecken, Herden und Tischen. Auch ist gegenüberliegend eine Waschküche vorhanden.
      Wir haben für Pkw, Wohnwagen, 2 Personen und Strom 300 NOK/Nacht bezahlt. Internet und Dusche waren beinhaltet.

      Sonstiges:
      Vor dem Campingplatz fahren Busse in Richtung Trondheim weg. Die Chefin, eine ältere Dame, war nett und spricht Deutsch.

      30 - Einfahrt zum Camping Skittenlev
      31 + 32 – Stromanschlüsse
      33 - Unparzellierter Campingplatz mit Blick auf den Fjord und die Berge
      34 – Ent- und Versorgungsstation für Wohnmobile; Entsorgung der chemischen Toilette und Frischwasser
      35 - Waschmaschine und Trockner mit Münzen
      36 + 37 Zugang zum Sanitärbereich mit Codekarte/ Familiensanitärraum mit Fußbodenheizung
      38 - Küche

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      Dateien
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    • Fr. 12.05.2017 – Fahrt von Tromsö nach Alta zum Alta Strandcampingplatz

      Fahrtstrecke:Auf der E8 zur E6 und dann weiter auf der E6 Richtung Norden nach Alta – keine Fährenbenutzung. Es hätte auch die Möglichkeit gegeben, mit zwei Fährüberfahrten die Strecke abzukürzen. Da ich darin keinen Zeitgewinn sah, haben wir darauf verzichtet.

      Entfernung:ca. 425 km

      Ankunft/Fahrzeit:ca. 07:00Uhr / 13:50 Uhr (ca. 7Std.)

      Hinweise/ Besonderheiten:
      Die Zufahrt zum Campingplatz erfolgt im Bereich Ortszufahrt Alta (nach rechts) auf die Straße 93 in Richtung Kautokeino (Samengebiet). Nach ca. 5 km (nach links) kommt der Abzweig zu den drei hinter einander liegenden Campingplätzen. Die Zufahrt ist auf der Straße 93 ausgeschildert. Meine „Navigations-Dame“ von Becker hat mich ca. 300m weiter geleitet und wollte mich dann nach links durch ein Wohngebiet mit künstlichen Engstellen führen.

      Dieselpreisin Alta: 12,65 – 14,85 NOK

      Campingplatz: 250 NOK, einschl. Duschen und Internet
      Beim Alta Strandcamping handelt es sich um den dritten Platz ab der Straße 93. Die Internetseite ist professionell aufgemacht. Vor Ort sind im Rezeptionsgebäude die Uni-Sex-Santiäreinrichtungen untergebracht. Sie besteht aus 4 oder 5 Toiletten, 2 Duschen und eine Kabine mit Handwaschbecken. Auf dem Grundstück gibt es weiterhin eine Sauna-Hütte, eine Hütte mit zwei Profi-Waschmaschinen und einem Trockner, die jeweils 8 kg Wäsche verarbeiten können. Eine Maschine dunkler Wäsche dauerte ca. 45 Minuten; der Trockner benötigte 35 Minuten. Die Bezahlung erfolgt bei einer Maschine mit 5 x 10 NOK-Münzen oder alternativ 100 NOK an der Rezeption für Waschmaschine und Trockner. Auf der Rückseite des Gebäudes kann Grauwasser bzw. Toilette entsorgt werden.

      Fotos
      39 + 40 – Fahrtstrecke nach Alta mit Rentieren (rechts am Bildrand)
      41 - Nordlichtkathedrale in Alta
      42 - Altar der Nordlichtkathedrale
      43 - Felsritzungen im Alta Museum
      44 - Campingplatz Alta – Standcamping
      45 - Übersicht über den Platz

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    • Sa. 27.05.2017 – Fahrt von Alta zum Nordkap und zurück (ohne Wohnwagen)

      Fahrtstrecke:Über die E6 von Alta nach Skaldi und dann über die E69, vorbei an Honningsvag zum Nordkapp.

      Entfernung:ca. 240 km(einfach)

      Abfahrt/Ankunft/ Fahrzeit:ca. 07:00 Uhr / 10:45 Uhr (ca. 3:45 Std.)

      Hinweise/ Besonderheiten: Von Alta bis Skaldi sind es ca. 83 km über eine Hochebene ohne eine Tankstelle. In Skaldi, Nasbakken/Olderfjord und Honningsvag gibt es Tankstellen.

      Beeindruckend fanden meine Frau und ich die sehr weitläufigen kahlen, noch Schnee bedeckten, Hochflächen und die kilometerlange Fahrt entlang dem Porsangerfjord mit immer wieder wechselnden Eindrücken. Bei unserer Anfahrt hat es auf zwei Streckenabschnitten zwischen Honnigsvag und dem Abzweig zum Campingplatz Kirkeporten stark geschneit, verbunden mit starkem Wind, so dass ich die Weiterfahrt mit Sommerreifen als kritisch empfand. Aber nach einer Tunneldurchfahrt war das Wetter wie ausgewechselt. Es schien die Sonne.
      Auf den letzten Kilometer zum Nordkapp steigt die Strecke noch ein Mal an und die Belastung der Motoren von älteren Wohnmobilen ist teilweise gut hörbar. Auf dem Parkplatz waren, obwohl die Strecke von Donnerstag auf Freitag wegen Schneefall noch gesperrt war, ca. 20 Wohnmobile und zwei Wohnwagengespanne.

      Fotos
      46 - Nicht abgeholtes Unfallfahrzeug zwischen Alta und Skadi (auf der Hochebene)
      47 - Abzweig zum Nordkap oder nach Kirkenes
      48 - „Wildwechsel“ Die Rentiere interessieren sich nicht für den Fahrzeugverkehr. Die verhalten sich so, als gäbe es keine Kraftfahrzeuge.
      49 - Fahrtstrecke entlang dem Fjord
      50 - Wiederholter Wetterwechsel
      51 - Unterquerung des Meeres zur Mageroya „Magerinsel“ auf dem sich das Nordkap befindet
      52 - Kurz vor dem Nordkap mit Neuschnee

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      Dateien
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    • Eintritt zum Nordkapp: 270 NOK, je Person; gültig für 24 Stunden und berechtigt in dieser Zeit für mehrfache Einfahrten.
      Aus den Beschreibungen und Berichten im Internet habe ich eine größere Anlage erwartet. Wenn hier die Gäste von Kreuzfahrtschiffen oder der Hurtigroute hergebracht werden, kann es schon ein Mal eng werden.
      Im Außenbereich sind der Globus von 1977, die sieben runde Tafeln mit der Skulptur „Mutter und Kind“, das Gebäude selbst und der Blick auf den Küsten-Wasserverlauf zu sehen.
      Im Gebäudeinneren können besichtigt werden:
      - Panoramafilm auf einem 125 Grad Bildschirm
      - Höhle des Lichts
      - St. Johannes-Kapelle (sehr klein, für ca. 12-15 Personen) und ein
      - Thailändische Museum.

      Es gibt einen großen Kioskbereich (auch Postkarten + Briefmarken), Bistro und Restaurant. Auf der Ebene -1 sind die Sanitäranlagen. Die unterschiedlichen Ebenen (Erdgeschoss/Eingangsbereich = 1) können über -1 bis -3 per Aufzug erreicht werden.

      Zur möglichen Frage: Muss man das Nordkap gesehen haben?
      Meine Frau sagt ja, sie fand das Nordkap beeindruckend. Meine Meinung: Wenn die Strecke in die Planungen passt, dann ja – wenn man aber nicht dort war, fehlt auch nichts. Für mich war die Anfahrtsstrecke zumindest genauso interessant wie das Nordkap selbst. Ich finde es schon ein bisschen verrückt, dass man durch so eine Einöde eine zweispurige Straße baut, nur damit Touristen zu einem nördlichen Punkt fahren können. Unsere Aufenthaltsdauer vor Ort: ca. 1,5 Std.

      Fotos
      53 - Zahlstelle und Einfahrt zum Nordkap
      54 - Eingang zum Gebäudetrakt
      55 + 56 – Kunst am Nordkap (Mutter und Kind)
      57- Camper – erlaubte Aufenthaltszeit 24 Stunden.

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    • Mo. 29.05.2017 – Fahrt von Alta nach Ballangen

      Fahrtstrecke:Ab Alta über die E6 durch Narvik bis zum Campingplatz Ballangen
      Die Strecke war stellenweise vom Fahrbahnbelag und der Straßenverlaufsführung eine Zumutung. Es hat mich wieder überrascht, dass dieser Streckenabschnitt die einzige und somit die Hauptroute in Richtung Nordkap ist.
      Das „Aprilwetter“ Ende Mai hat uns auf der Strecke abwechselnd mit dichtem Schneetreiben, so dass die Geschwindigkeit reduziert werden musste, über Starkregen bis Sonnenschein, um dann wieder Nebel zu haben, alles „serviert“.

      Abfahrt/ Ankunft/ Fahrzeit: 06:50Uhr/ 15:45 Uhr (ca. 9Std.)

      Entfernung:ca. 545 km

      Hinweise/ Besonderheiten:
      Beim Abzweig der E8 von der E6, die nach Tromsö führt, liegt der Ort Nordfjordbotn an der E6. Hier kann man bei Shell günstig tanken und daneben beim Rauma 1000 einkaufen. Hier sind ausreichende Parkflächen vorhanden und mit einem Gespann gut erreichbar.
      Zwischen Alta und Narvik waren – vielleicht auch auf Grund des Wetters – immer wieder wilde Rentiere an bzw. auf der Fahrbahn. Durch ihr helles Fell und die Schneereste am Fahrbahnrand waren sie nicht immer gleich erkennbar.
      Bei der Ortsdurchfahrt von Narvik war zum ersten Mal wieder so etwas wie „Stadtverkehr“ bemerkbar. Am südlichen Ortsausgang von Narvik befindet sich ein Kreisverkehr mit einer unmittelbar am Kreisverkehr liegenden Tankstelle. Die Anfahrt ist gut und man kann auch anschließend das Gespann auf der Seite parken. Aber – dafür kostet der Diesel hier mehr als in den nach dem Kreisverkehr folgenden zwei Tankstellen.
      Meine Empfehlung: Erst nach dem Kreisverkehr tanken bzw. wer von Süden in Narvik einfährt vor dem Kreisverkehr (linke Seite) tanken.


      Campingplatz:
      Der Campingplatz Ballangen verspricht in der Werbung mehr, als was er vor Ort hält. Der den Übernachtungsgästen zugewiesene Bereich, nach der Einfahrt rechts nach hinten an den Fjord, war offensichtlich kurz zuvor überschwemmt worden. Das war auf Grund der deutlichen Spuren und der nassen Stellfläche feststellbar. Ein Teil der Steckdosen war „tot“ - es gab keine Möglichkeit z.B. über Sicherungen diese zu aktivieren. Eine Platzeinteilung war nicht erkennbar – jeder suchte sich eine trockene Ecke.
      Bei den Männern waren nur Toiletten und Handwaschbecken zugänglich – die Duschen waren verschlossen. Bei den Damen gab es in den Duschen kein warmes Wasser. Auf der Stirnseite des etwas älteren Sanitärgebäudes war der Boden-Wasserablass für die Wohnmobile. Hier musste man sein Abwasser und die chemische Toilette entsorgen. Das fand ich schon etwas „merkwürdig“.

      Fotos
      58 - E6 vor Narvik mit „Wildwechsel“
      59 - Aufnahme vom 29.05.2017 – eigentlich müsste Frühling sein

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    • Die. 30.05.2017 – Fahrt von Ballangen zum Camping Mosjoen

      Fahrtstrecke:Von Ballangen zur Fährverbindung Skarberget nach Bogenes; und weiter auf der E6 nach Mosjoen

      Entfernung:ca. 475 km

      Abfahrt/Ankunft/ Fahrzeit:06:50 Uhr / 16:30 Uhr / ca. 9:30Std.

      Kosten der Fährverbindung: 387 NOK
      Kosten Campingplatz: 295 NOK!!! (am Sa. 13.05.2017: 200 NOK); Duschen extra

      Hinweise/ Besonderheiten:
      Fähre:
      Die Fahrtstrecke vom Campingplatz Ballangen bis zur Fähre Skargerget beträgt ca. 40km und die Fahrzeit bedingt durch den Fahrbahnverlauf ca. 40 Minuten. Aus mir „unverständlichen Gründen“ hat die Fähre nicht auf uns gewartet und ist mir sozusagen vor der Nase weg gefahren. Somit war fast eine Stunde Wartezeit angesagt – was auch zur langen Reisezeit von 9:30 Std. beigetragen hat.

      Hinweise zur Fahrtstrecke:
      Wie auf der Nordfahrt waren auf diesem Straßenabschnitt der E6 bei der Südfahrt noch mehr Baustellen, insgesamt acht in Betrieb und an allen wurde gearbeitet. Hier hatte ich jetzt die Gelegenheit die abwechselnd praktizierten Möglichkeit der Straßensperre und Verkehrsleitung kennen zu lernen:
      - Verkehrsposten mit Stop-Schild in der Hand und Funkverbindung zum „Gegenstück“.
      - Follo me – Fahrzeug
      - Ampelanlage oder
      - ein quer stehender Bagger mit Anhänger

      In den Baustellenbereichen ist die Durchfahrt oft mit 50 km/h ausgeschildert. Aber bereits bei 20 km/h hat man Angst um die Fahrzeuge, weil der Fahrbahnbelag so uneben ist oder wirklich ausgeprägte Schlaglöcher im Straßenbelag vorhanden sind.
      Auf vielen Kilometer dieses Streckenabschnittes ist die E6 in einem miserablen Zustand. Kurzfristig haben wir überlegt, ob wir die vielen Baustellen (waren auch in Google Maps angezeigt) über die FV17 umfahren. Aber nach einer Streckenprüfung in Google Maps habe ich davon abgesehen, weil im südlichen Bereich viele einspurige Strecken mit nur unzureichenden Ausweichmöglichkeiten zu sehen waren. Und nach Fahrübung, z.B. eine längere Rückwärtsfahrt zu absolvieren, war mir auch nicht. Dazu kommen auch mehrere Fährüberfahrten, die auch ihre Zeit in Anspruch nehmen. Auch war das Angebot an Campingplätzen, die lt. Homepage geöffnet hatten nicht überzeugend und passten nicht zu einem möglichen Etappenziel.

      Bei der Einfahrt nach Mosjoen, von Norden auf der E6 kommend, befinden sich zwei Tankstellen. Im weiteren Verlauf der Ortsdurchfahrt bis zum Campingplatz oder bei der Weiterfahrt auf der E6 gibt es keine Tankstellen mehr im ortsnahen Bereich.

      Campingplatz Mosjeon – Kurzbewertung:
      - Internet im Außenbereich war defekt – konnte nur in der Reception genutzt werden (wie beim ersten Aufenthalt am 13.05.2017).
      - Sanitäranlagen waren gut beheizt.
      - Immer noch war nur der UNISEX-Sanitärblock offen.
      - Bei den zwei vorhandenen Toiletten war eine auf Grund von sehr deutlichen Spuren nicht benutzbar. Ich habe keine Kinder auf dem Campingplatz bemerkt – also war der „Dreckspatz“ wohl ein Erwachsener!
      - Räume, Waschbecken, Duschen oder Boden waren nicht gereinigt
      - In der Küche gab es am Abend (ca. 18:00 Uhr) warmes Wasser; am nächsten Morgen gegen ca. 06:00 Uhr nicht. Der Grund dafür ist nicht bekannt – möglicherweise eine Nachtabschaltung.
      - Im Sanitärbereich war warmes Wasser vorhanden.
      - Der Raum mit Ausgussbecken für die chemische Toilette: es gab keinen Wasseranschluss mehr um ein Behältnis auszuspülen – der kurze Wasserschlauch war entfernt.
      - Zu meiner Überraschung haben doch insgesamt 32 Einheiten auf dem Platz übernachtet. Das bedeutet nach „Adam Riese“: für mindestens 64 Personen, ohne Dauercamper oder Übernachtungsgäste in den Hütten, standen (theoretisch) nur zwei Toiletten zur Verfügung!


      Fotos
      60 - Fjord mit Gebirge
      61 - „Große Kehrwoche“

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    • Mitt. 31.05.2017 – Fahrt von Mosjoen zum Campingplatz Storsand/Malvik nördlich von Trondheim

      Fahrtstrecke:Über die E6 nach Süden

      Entfernung:ca. 375 km

      Abfahrt/Ankunft/ Fahrzeit:06:50 Uhr/ 12:30 Uhr/ ca. 5:45 Std.)

      Kosten: 340 NOK, Duschmarken á 4 Minuten für 10 NOK (Coins)

      Hinweise/ Besonderheiten:
      Die Straße (E6) war insgesamt gesehen in einem besseren Belagszustand als am Vortrag. Heute hatten wir nur zwei größere Baustellen, an denen wir mit „Follow me – Fahrzeugen“ durchgeleitet wurden.
      Hier wurden neue Schwarzdecken aufgetragen. Wir fuhren auf dem alten Straßenbelag an der Teermaschine vorbei; links am Fahrbahnrand waren Leitplanken angebracht. Ich fand es bei meinen 2,40m breiten Wohnwagen ganz schön knapp an der Teermaschine vorbei zufahren. Deshalb habe ich meine Fahrt aus Sicherheitsgründen auf langsame Schrittgeschwindigkeit gedrosselt. Hut ab vor den Campern mit ihren 250er Fahrzeugen oder den Lkw-Fahrern an solchen Engstellen.

      Der Campingplatz Storsand hat zum Fjord hin vier Terrassen mit ca. 20 Stellplätzen, die zu meiner Überraschung noch alle frei waren. Auf dem Platz selbst waren bei unserer Ankunft wenig Urlauber – gegen Abend hat es sich auf ca. 16 Übernachtungsgäste erhöht. Beim letzten Besuch in 2015 war der Platz bereits gut besucht. Offensichtlich hat sich auch hier das um drei bis vier Wochen verspätete Frühjahr und die damit verbundenen „frischen“ Temperaturen bemerkbar gemacht.
      Am Receptionsgebäude, noch vor der Brücken- Eisenbahnüberfahrt, ist die WLAN-Sendeantenne angebracht. Auf der oberen Terrassenreihe kam das Signal noch mit einem guten Wert an. Es konnte z.B. um 20:00 Uhr die Tagesschau aus HH am PC angeschaut werden. Ob das auch noch geht, wenn der Platz stärker belegt ist, kann ich nicht sagen. Im Vergleich zu 2015 gibt es beim Sanitär bzw. in der Grundausstattung des Platzes keine Änderungen – alles wie gehabt.

      Fotos
      62 - Blick auf Trondheim
      63 - Nida62_3F19756.jpg63_3F19587.jpg64_3F19719.jpgrasdom Trondheim
      64 - Hafen mit alten Hanse-Lagerhäuser
      65 - Camping Storsand – Terrassen
      66 - Sonnenuntergang auf dem Camping Storsand am 03.06.2017, ca. 21:45 Uhr
      Dateien
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    • Die.06.06.2017 – Fahrt von Trondheim nach Andalsnes

      Fahrtstrecke:Ursprünglich war geplant, ab Trondheim über die E39 in Richtung Molde zu fahren. Durch die umfangreichen Straßenbauarbeiten im südlichen Bereich von Trondheim war die Abfahrt auf die E39 gesperrt und eine Umleitungsstrecke haben wir nicht gesehen bzw. übersehen. Aus diesem Grund sind wir über die E6 in Richtung Dombas und von dort über die E136 nach Andalsnes gefahren.

      Entfernung:ca. 320 km

      Abfahrt/Ankunft/ Fahrzeit:06:45 Uhr / 12:00 Uhr /ca. 5:15Std.)

      Hinweise/ Besonderheiten:
      Die E6 und insbesondere die E136 waren vom Fahrbahnbelag her in einem guten bis sehr guten Zustand. Bei der Fahrt über das Dovrefjell haben wir zum ersten Mal Moschusochsen gesehen. Wir wurden auf die Tiere aufmerksam, weil auf der Fahrbahn Fahrzeuge standen und einige Personen mit „dicken“ Ferngläser die gegenüberliegende Bergwiese beobachteten. Von Dombas aus ging es nach ein paar Kilometer nur noch leicht abwärts am Fluß Rauma entlang in Richtung Andalsnes. Hier konnte man immer wieder Stromschnellenund Wasserfälle sehen.


      Campingplatz:
      Der Campingplatz liegt am Ortsrand von Andalsnes und unmittelbar am Fluß Rauma. Er wird durch eine Straße zweigeteilt, die in ein dahinter liegendes Wohngebiet und in Richtung Trollstigen führt. Über dem Fluß (also gegenüber dem Campingplatz) verläuft die E136 und etwas höher die Eisenbahnline. Man kann sagen, dass der Campingplatz „sehr verkehrsgünstig“ liegt und damit einer hohen Verkehrslärmbelastung unterliegt. Als Etappenplatz oder für einen kurzfristigen Besuch ja – aber nicht zum länger bleiben oder gar um sich zu erholen.
      Die Einrichtung auf dem von uns genutzten Teil (vor der Reception links, am Fluß) waren nicht modern, aber zweckmäßig und sauber. Es gab bei den Männern drei Duschen (5 Minuten a 15 NOK), zwei Handwaschbecken, ein Urinal und zwei Toiletten. Bei den Damen war eine vergleichbare Ausstattung vorhanden. Mit der ADAC-Karte gab es 10 Prozent, so dass eine Übernachtung auf 240 NOK kam – und das ist angemessen. Es gab theoretisch freies Internet – aber nicht bis zu unserem Stellplatz. Da war wohl die Leistung zu schwach – in der Reception war Internetempfang möglich.

      67 – Anfahrt zum Dovrefjell: Moschusochsen
      68 – Trollstigen, Anfahrt aus Richtung Andalsnes
      69 - Wasser im oberen Bereich der Trollstigen
      70 – Engstelle im weiteren Verlauf der Fahrt in Richtung Geiranger
      71 – Blick vom Aksla – Aussichtspunkt auf Alesund; Jugendstilhäuser im Vordergrund
      72 – Hafen von Alesund

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      Dateien
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    • 09.06.2017 – Fahrt von Andalsnes nach Lillehammer
      Fahrtstrecke: Über die gut ausgebauten Strecken der E136 nach Dombas und der E6 nach Lillehammer. Trotz Freitag war nur wenig Verkehr auf der Strecke – ein angenehmes Fahren.

      Entfernung:ca. 265 km

      Abfahrt/ Ankunft/ Fahrzeit: 06:45 Uhr/ 11:30Uhr (ca. 5 Std.)

      Campingplatz:
      Siehe am Anfang des Berichtes – bereits beschrieben. Der Preis für die Übernachtung betrug unverändert 299 NOK; Dusche 5 Minuten für 15 NOK. Entgegen dem ersten Besuch am 13.05.2017 fuhren ab ca. 15:00 Uhr viele Übernachtungsgäste auf den Platz, so dass der vordere Platzteil mindestens zur Hälfte belegt war.

      Anmerkungen/Besonderheiten:
      Angenehm überrascht war ich vom guten WLAN-Empfang – der hat beim ersten Besuch noch nicht funktioniert. Bei mäßiger Belegung konnten um 20:00 Uhr die Nachrichten aus in der ARD angeschaut werden.

      13.06.2017 – Fahrt von Lillehammer nach Oslo

      Fahrtstrecke: Über die E6 nach Oslo und über den Ring 3 nach Westen bis zur Ausfahrt 59 und weiter zum Campingplatz Bogstad.

      Entfernung:ca. 195 km

      Abfahrt/ Ankunft/ Fahrzeit: 07:00Uhr/ 11:00Uhr (ca. 3Std.)

      Campingplatz
      Siehe mein Bericht „Norwegen 2015“ dort bereits beschrieben – dazu gibt es folgende Ergänzungen:
      - Die Camper werden extra daraufhin gewiesen, dass bis 16:00 Uhr am Abreisetag das Platzgelände verlassen sein muss.
      - Kurz nach 16:00 Uhr wird überprüft, ob die Abreisen erfolgt sind und ob die anwesenden Camper auch für den Strom bezahlt haben.

      Fotos
      73 - Ein Kreuzfahrtschiff kommt in den Hafen
      74 - … und ankert vor der Festung Akershus
      75 - Olympia – Sprungschanze am Holmenkollen in Oslo
      76 - Fram- und Ton Tiki - Museum
      77 - Thor Heyerdahls Floß: Ton Tiki
      78 - Thor Heyerdahls Floß: Ra II
      79 – Speed-Boot mit Kundschaft
      80 – Astrup Fearnely Museum (links) und im Hintergrund das Rathaus von Oslo

      73_2F13010.jpg74_3F20019.jpg75_2F13027.jpg76_2F13087.jpg77_3F20358.jpg78_3F20381.jpg79_2F13147.jpg80_3F20083.jpg
    • Die Strecke von Oslo nach Kiel wurde mit der Color Line zurück gelegt. Die Aufstellung im Hafen in Oslo war wie folgt:
      - Ganz rechts am Zaun entlang: Motorräder
      - Links daneben: Wohnwagen und Pkw mit Anhänger
      - Links davon auf zwei Spuren: Wohnmobile
      - Auf den weiteren Spuren links davon: Pkw

      Einfahrt auf das Schiff in folgender Reihenfolge:
      - Motorräder
      - Pkw
      - Wohnmobile und dann die Gespanne

      Später ankommende Motorräder konnten direkt einfahren. Beim Check-In konnte z.B. auch das Frühstücksbuffet mit einem Zuschlag nachgebucht werden.
      Das Verlassen des Areals (Zollbereich) wurde nicht gern gesehen und dazu wurde eine Art „Passierticket“ benötigt.
      Die Einfahrt in das Schiff erfolgt in einer Rechtskurve am Schiff entlang in Richtung Land/Stadt und dann in einem U-Bogen (von hinten) in dass Schiff hinein.

      81 - „Unser Schiff“ nach Kiel
      82 – Blick in den Gastro- und Vergnügungsbereich auf der Color Line Fähre
      83 – Kasino (als Schwabe habe ich natürlich kein Geld verspielt)

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      So, das wärs – wenn Fragen sind, dann will ich versuchen sie zu beantworten. Danke für das Interesse an meinem Reisebericht.

      Gruß
      Römerstein
    • :ok Toller Reisebericht. Danke.
      Musste schmunzeln, als ich die Shoppingmeile auf dem Schiff sah, verglichen mit meiner letzter Fahrt von Oslo nach Kiel 1991 :D
      Grüße aus de(r) Pfalz

      l---L--OlllllllO¬
      =~~~==oo==
      ()_) ()_)--{}-)_) & :0-0: = :ok
    • Ich kann Klaus nur beipflichten. Wunderbare Bilder. Ich war 2000 und 2014 auf großer Nordlandtour unterwegs, allerdings ohne WW. Die Bilder erwecken viele Erinnerungen. Ich habe z.B. unter der Weltkugel am Nordkapp meiner Frau im Juni 2014 den Antrag gemacht. :love:
      Ich freue mich, irgendwann mal meinen Wunschwohnwagen dorthin zu ziehen.

      VG, Harry