Anzeige

Anzeige

Dethleffs 730 FKR

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Quelle
      "Für viele Autofahrer, die einen Anhänger führen, stellt sich im Schadenfall die Frage: Welche Versicherung springt bei einem Unfall oder einer Beschädigung ein? Wann haftet die Versicherung des Anhängers und wann die des Zugfahrzeuges?
      Bei der Regulierung des Schadenfalles unterscheiden die Versicherungsgesellschaften zwischen einem abgestellten Anhänger und einem in Benutzung. Wenn ein Unfall im fahrenden Verkehr geschieht, wird der Schaden in den meisten Fällen von der Versicherung des Zugfahrzeuges getragen. Wenn der Anhänger nicht mehr mit dem Zugfahrzeug verbunden ist und auf einer öffentlichen Straße abgestellt wurde, springt statt der Pkw- die Anhänger-Versicherung des Halters ein.
      Während die Versicherungslage bei abgestellten Anhängern relativ klar ist, gibt es bei Unfällen, die während der Fahrt passieren, Grenzfälle, bei denen die Anhänger-Versicherung einspringt. Der Anhänger folgt nicht immer hundertprozentig der Spur des Zugfahrzeuges. Gerade bei ungünstigen Wetterlagen und schlechten Straßenverhältnissen kann der Anhänger ausbrechen und anderen Verkehrsteilnehmer Schaden zufügen. In diesen Fällen greift häufig die Anhängerversicherung und nicht die des Zugfahrzeuges.
      Die häufigsten Schäden, die von der Versicherung für Pkw-Anhänger übernommen werden, entstehen bei Abstellen der Anhänger ohne ein dazugehöriges Zugfahrzeug. So kann zum Beispiel die Befestigung versagen und der Anhänger kommt unkontrolliert ins Rollen. Dabei kann er andere Fahrzeuge und Dinge beschädigen, was dann von der jeweiligen Anhängerversicherung reguliert wird. Oder ein unbeleuchteter Wohnwagenanhänger ist in der Dunkelheit von einem Motoradfahrer nicht zu sehen und er kollidiert mit ihm. Auch hier greift die Versicherung des Anhängers.
      Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung bieten viele Anbieter von Kfz-Anhänger-Versicherungen zusätzlich eine freiwillige Kaskoversicherung an. Gerade eine Teilkaskoversicherung erweist sich in vielen Fällen als sinnvoll, um den Anhänger gegen Diebstahl, Vandalismus, Brand und Schäden durch höhere Gewalt abzusichern. Diese Anhänger-Versicherung ist auch für Wohnwagen sinnvoll, die dauerhaft auf Campingplätzen stehen. Sie sind zwar nicht für den Straßenverkehr zugelassen, können aber mit einer Teilkasko gegen derartige Schäden abgesichert werden.

      Die Vollkaskoversicherung lohnt sich hingegen meistens nur bei sehr teuren Anhängern, wie zum Beispiel bei einem neuen Wohnwagen. Die wertvollen Fahrzeuge sollten gut versichert werden, damit im Fall eines Totalschadens schnell adäquater Ersatz geschaffen werden kann. Die Vollkasko schützt zudem auch, wenn der Anhänger bei einem selbst verschuldeten Unfall beschädigt wird."

      Übrigens: Vandalismus ist Bestandteil der VK, nicht der TK. Zumindest bei der HUK.


      LG
      Mi-go
      Auszeit
    • Mi-go schrieb:

      Ja, was denn jetzt?
      Wer reguliert was?

      Was deckt denn dann die VK des Caravans ab? Nur den möglichen Vandalismus? Oder den Schaden, den mir der Campingnachbar in meinen abgestellten Caravan drückt?

      Wenn die Anhänger-VK keine Unfälle übernimmt, kann ich mir den Mehrpreis tatsächlich sparen.


      LG
      Mi-go

      wenn der WW am PKW hängt und verursacht einen Schaden läuft es über die PKW Versicherung.
      VK ist eine Versicherung um eigene Schäden am WW abzudecken, zum Beispiel beim rangieren oder im schlimmsten Fall auf Dach gelegt, oder Schaden mit Unfallflucht u.s.w
      WW TK deckt Glaschäden, Sturmschäden und Diebstahl ab.
      WW Haftpflicht würde wohl Schäden abdecken wenn ich z.b. beim rangieren mit dem Mover dem Nachbarn seinen WW anfahre.
      Die Anhängerhaftpflicht muss nicht oft zahlen, deswegen ist die ja so billig. Das meiste läuft übers Zugfahrzeug.

      Ist jetzt nicht ausführlich und komplett aber so ungefähr, Rest am besten bei Versicherung fragen.
    • Klaus.S. schrieb:

      wenn der WW am PKW hängt und verursacht einen Schaden läuft es über die PKW Versicherung.

      Die Anhängerhaftpflicht muss nicht oft zahlen, deswegen ist die ja so billig. Das meiste läuft übers Zugfahrzeug.
      Das stimmt schon seit 19 Jahren nicht mehr.
      Bei einem Haftpflichtschaden im Gespannbetrieb zahlt 50% KFZ Haftpflicht und 50 % Wohnwagen KFZ.
    • Steffan_WW schrieb:

      camp7 schrieb:

      die Versicherung der Zugwagens ist hier nicht betroffen, der Schaden wird über die VK des Anhängers reguliert. Und da gibt es keinen SFR (zumindest nicht üblich).
      Hallo,
      ist das tatsächlich so?
      Ich habe mal irgendwo gehört / aufgeschnappt, das sämtliche Schäden über die Versicherung des Zugfahrzeuges abgedeckt werden, sobald das Zugfahrzeug angehangen ist und den WW zieht (?)
      ich bezog mich auf #215, aber nicht auf die Frage, ob der Schadenfall ggfs auch noch einen Drittschaden, also Haftpflicht, beinhaltet.
      Die VK des Zugwagens kann kalkulatorisch zwangsläufig nur das Schadenrisiko des Zugwagens abdecken, dessen Haftpflicht aber keine Eigenschäden. Wenn der Zugwagen also den angehängten Anhänger beim Rangieren beschädigt, kann nur die VK des Hängers für den Schaden am Hänger aufkommen.

      Wird beim Rangieren zusätzlich ein Dritter geschädigt, wird der Schaden zunächst über den Haftpflichtversicherer des Zugwagens reguliert. Diese nimmt ggfs. im Anschluss die Haftpflicht des Hängers in Regress.
    • Neu

      Also um zumindest den Sachverhalt klar zu stellen,
      ich bin auf einer Raststätte beim losfahren mit dem Wohnwagen an einem anderen Fahrzeug hängen geblieben.
      Wer den Schaden am anderen Fahrzeug bezahlt ist mir eigentlich egal. Wir schon eine Versicherung ob Wohnwagen oder PKW übernehmen.
      Mir geht es um den entstandenen Schaden am Wohnwagen.
      Wenn die VK des Wohnwagens bezahlt muss ich die Selbstbeteiligung tragen wenn aber die vom PKW einspringt dann nicht.
      Firmenwagen halt.... :)
    • Neu

      OK,
      jetzt sehe ich etwas klarer.

      Schaden am gegnerischen Pkw wird von der Pkw-Haftpflicht übernommen. Der Schaden am eigenen Caravan von der Anhänger-VK.
      Das erklärt dann auch, warum die Anhänger-Haftpflicht so günstig ist. Die Beiträge der Anhänger-VK sehe ich nicht als günstig an.


      Somit ist meine Erstaussage (#216), dass hier die VK des Caravans einspringt, also richtig. Die Kosten sind dann nur die SB, und es gibt keine Hochstufung, da Anhänger immer auf 100% laufen. Die Kosten am gegnerischen Fahrzeug übernimmt dann die Versicherung vom Firmenwagen. Auch praktisch.


      LG
      Mi-go
      Auszeit
    • Neu

      Troublemaker schrieb:

      Hatte ich genau an der gleiche Stelle, auf die Kederleisten haben wir 2 Monate gewartet :cursing: Wurde nur getoppt von unsere Markise auf die warten wir jetzt fast 3 Monate :xwall:

      Wir waren über Pfingsten beim Dethleffs Family Treffen in Isny.
      Dort bei der Werksführung mit einem netten und kompetenten Herrn vom Ersatzteilbereich kam diese Diskussion auch auf.

      Er hat glaubhaft versichert das Dethleffs alle Teile von Fahrzeugen aus der laufenden Produktion innerhalb von 24h an Werktagen versendet. Erst bei Fahrzeugen >10 Jahre könnte es mal länger dauern.

      Vertragshändler sind wohl angewiesen kundenindividuell zu bestellen, tun das aber nicht immer um Frachtkosten zu sparen.
      Dethleffs selbst sei das auch ein Dorn im Auge.

      Man kann bei Dethleffs zwar nicht selbst bestellen, aber den Lieferstatus abfragen. Auf Wunsch teilt Dethleffs dem Händler dann auch direkt mit das das gewünschte Teil lieferbar ist..
      2018: De Kleine Wolf/NL; Freizeitpark am Emsdeich, Westoverleding; Hyidbjerg Strand Camping, Blavand/DK; Tropical Island Camping; Campotel Bad Rothenfelde; Camping Hopfensee, Füssen

      2019: Alfsee Camping, Rieste; Campotel, Bad Rothenfelde; Sprookjes Camping de Vechtstreek, Rheeze/NL; Beerze Bulten, Beerze/NL; Dethleffs Family Treff, Isny; Camping Vidor, Dolomiten/Italien; Union Lido, Cavellio/Italien; Komfort Campingpark Burgstaller, Döbriach/Österreich
    • Neu

      JanH1977 schrieb:

      Troublemaker schrieb:

      Hatte ich genau an der gleiche Stelle, auf die Kederleisten haben wir 2 Monate gewartet :cursing: Wurde nur getoppt von unsere Markise auf die warten wir jetzt fast 3 Monate :xwall:
      Wir waren über Pfingsten beim Dethleffs Family Treffen in Isny.Dort bei der Werksführung mit einem netten und kompetenten Herrn vom Ersatzteilbereich kam diese Diskussion auch auf.

      Er hat glaubhaft versichert das Dethleffs alle Teile von Fahrzeugen aus der laufenden Produktion innerhalb von 24h an Werktagen versendet. Erst bei Fahrzeugen >10 Jahre könnte es mal länger dauern.

      Vertragshändler sind wohl angewiesen kundenindividuell zu bestellen, tun das aber nicht immer um Frachtkosten zu sparen.
      Dethleffs selbst sei das auch ein Dorn im Auge.

      Man kann bei Dethleffs zwar nicht selbst bestellen, aber den Lieferstatus abfragen. Auf Wunsch teilt Dethleffs dem Händler dann auch direkt mit das das gewünschte Teil lieferbar ist..
      Das kannst Du vergessen. Die meisten Teile werden von Zulieferern bezogen. Und bis auf einen Reservebestand an Ersatzteilen, die "dauernd" kaputt gehen (z.B. Türschloss), sind die vorhandenen Teile für die laufende Produktion eingeplant. Ich war auch schon ein paar mal in Isny. Wenn man mal ernsthaft nachfragt, verhalten sich diese "Zusicherungen" wie Seifenblasen.

      Beispiel: Bestellung einer aktuellen Stockbettleiter (also aus der laufenden Produktion): 3 Monate Wartezeit. Begründung: Man habe auf die Zulieferer keinen Einfluss und dann müsse der Kunde eben warten, bis der Lieferant "eine zusätzliche" Leiter produzieren könne. Die Auftragsbücher seien nämlich voll.