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Hagelschaden - Dach austauschen

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    • Hagelschaden - Dach austauschen

      Uns hat es nun auch erwischt. Dach ist bis vorne zur Deichsel betroffen. Alles voller Dellen. Leider hat es auch zwei Panoramadachfenster getroffen.

      Der Wohnwagen, ein Dethleffs Aero Style 570 TK, wird nicht mehr gebaut und wir hatten vor, ihn noch mindestens 7-8 Jahre zu behalten. Daher möchten wir gern reparieren lassen.

      Bei Dethleffs in Isny wurde uns gesagt, dass bei einem solchen Schadensbild ein kompletter Dachaustausch der gängige Reparaturweg sei. Fragen bzgl Undichtigkeiten nach Dachaustausch wurden dahingehend beantwortet, dass danach alles wieder top in Ordnung ist.

      Nun würden mich Erfahrungen von Usern interessieren, die so einen Dachaustausch schon hinter sich haben.

      Der WoWa wird erst noch von einem Gutachter der Versicherung angesehen, mal sehen, was der dann sagt...
    • Es gibt auch die Möglichkeit das Dach zu lassen wie es ist und eine "weiche" Kunstoffschicht auftragen zu lassen. Diese schützt dann auch vor neuem Hagel und das Geräusch bei Regen wird etwas reduziert. Dieses Verfahren ist meist teurer als der Dachtausch, wird aber oft trotzdem von den Versicherungen ganz übernommen. Freunde haben das vor einigen Jahren bei einem Fendt Diamant 560 machen lassen und sind sehr zufrieden.
      Weiterhin gute Unterhaltung im Wohnwagen-Forum wünscht:
      Holger & Familie ;)


    • Lieschen schrieb:

      Uns hat es nun auch erwischt. Dach ist bis vorne zur Deichsel betroffen. Alles voller Dellen. Leider hat es auch zwei Panoramadachfenster getroffen.

      Der Wohnwagen, ein Dethleffs Aero Style 570 TK, wird nicht mehr gebaut und wir hatten vor, ihn noch mindestens 7-8 Jahre zu behalten. Daher möchten wir gern reparieren lassen.

      Bei Dethleffs in Isny wurde uns gesagt, dass bei einem solchen Schadensbild ein kompletter Dachaustausch der gängige Reparaturweg sei. Fragen bzgl Undichtigkeiten nach Dachaustausch wurden dahingehend beantwortet, dass danach alles wieder top in Ordnung ist.

      Nun würden mich Erfahrungen von Usern interessieren, die so einen Dachaustausch schon hinter sich haben.

      Der WoWa wird erst noch von einem Gutachter der Versicherung angesehen, mal sehen, was der dann sagt...
      Bei meinem Wohnwagen wird demnächst vielleicht das zweitemal so eine Hagelreparatur fällig. Beim erstenmal wurde ein neues Dachblech über das Alte gelegt, macht ca. 20-30Kg Mehrgewicht, hat aber den Vorteil, das alles dicht bleibt.
      Eine Dachbeschichtung mit einer Kunststoffschicht bringt eventuell deutlich mehr Gewicht. Alles ist abhängig von der Dachkonstruktion.
      Ich hatte dazu auch einen eigenen Tröt damals (und auch wieder neu)

      wohnwagen-forum.de/index.php?t…ostID=1019952#post1019952
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    • So, der Gutachter war da. Es sind geschätzte 1600 Dellen auf dem Dach. Da bleibt nur ein Dachaustausch. Er sagte, wenn es vernünftig im Werk gemacht wird, sollten wir keine Probleme bekommen.
      2 große Panoramadachfenster sowie eine kleinere Dachhaube sind auch betroffen. Ebenso eine Kunststoffleiste.
      Am Dienstag werden wir das Gutachten voraussichtlich erhalten. Dann setzen wir uns mit Dethleffs in Verbindung, um einen Termin zu finden.
      Wenn es Euch interessiert, halte ich Euch gern auf dem Laufenden.
    • q5camp schrieb:

      Es gibt auch die Möglichkeit das Dach zu lassen wie es ist und eine "weiche" Kunstoffschicht auftragen zu lassen. Diese schützt dann auch vor neuem Hagel und das Geräusch bei Regen wird etwas reduziert. Dieses Verfahren ist meist teurer als der Dachtausch
      Ich selber stand vor 3 Jahren vor dem gleichen Problem, mein Wohnwagen war zum Schadenszeitpunkt gerade 3 Monate alt. Die Versicherung (der Gutachter) wollte das Dach mit Epoxidharz beschichten, was anschließend wir Raufaser aussieht - diese Methode habe ich kategorisch abgelehnt. Die Variante mit dem "Kunststofflaminat", welche vollflächig mit dem Dachverklebt wird hatte ich als mögliche Alternative in die engere Wahl genommen, zumal diese Methode einen zusätzlichen Hagelschutz und eine bessere Geräuschdämmung bedeutet. Aus optischen Gründen habe ich davon Abstand genommen - bei einem so jungen Fahrzeug- zumal ich keine Informationen zur Langzeitqualität (Witterungseinfluss, was ist bei Beschädigungen der dünnen Außenhaut...) bekommen konnte. Meine Wahl wäre der Austausch des Dachs durch den Hersteller - die teuerste Variante (9T€ da Verbundplatten, nicht nur Blech). Der Hersteller gibt an, dass Dach und Wände verschraubt und dauerelastisch abgedichtet sind, eine Demontage und anschließende Montage geschieht wie bei einem Neufahrzeug. Letztendlich habe ich mich mit der Versicherung auf eine finanzielle Entschädigung geeinigt die es mir ermöglicht hat, ein gleiches, neues Fahrzeug mit Eintausch des beschädigten Fahrzeug zu erwerben. Diese Variante scheidet bei Dir aus. Wenn die Versicherung dem Dachtausch zustimmt, würde ich diese Variante nur beim Hersteller wählen. Alles Andere ist "suboptimal", was jedoch bei älteren Fahrzeugen durchaus eine Reparaturmethode darstellen kann (Verhältnis Zeitwert zu Reparaturkosten).
      Turbomori
    • Danke für Deinen Erfahrungsbericht.
      Bei einem so jungen Fahrzeug hätten wir genauso gehandelt wie Du.
      Unser Modell wird nicht mehr gebaut und ist aktuell nur gebraucht zu finden. Und auch nicht mit der Ausstattung, die wir aktuell verbaut haben.
      Wir hängen an unseren WoWa und möchten ihn unbedingt behalten.
      Der Gutachter hat selber gesagt, dass er den Dachaustausch nur im Werk empfiehlt. Er setzt sich selbst auch nochmal mit Dethleffs in Verbindung.
      Ich hoffe wirklich, dass die Versicherung dem Austausch zustimmt. Ansonsten müssen wir neu überlegen.