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Lange Lieferzeit bei Hobby

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    • Arto schrieb:

      Ich wette noch kein Hersteller ist ausverkauft! So wie das hier oft angesagt wird!
      Unbestritten die Marktlage ist gut.......aber da ist auch viel Marketing dabei......Worschopp hat das zwischen den Zeilen ja schon zugegeben......
      Ist mir nicht bewusst, dass ich das gemacht habe. Es ist so, wie es einige schon geschrieben haben. Die Produktion diverser Hersteller ist voll.
      Je nach Vororder der Händler können manche Händler besser und manche schlechter liefern. Aber ich weiß jetzt schon bei einem unserer Hersteller, dass wir nur noch die Summe x an bereits vor Monaten vorgeorderten Neuwagen verkaufen können. Bei unserem anderen Hersteller wird es in der Produktion absehbar ebenfalls knapp.

      Im Moment haben die Händler meist nur Bauplätze geblockt und noch viele Möglichkeiten den Wagen anzupassen. Ab etwa einem Viertel Jahr vor Produktion muss Grundriss und Fahrwerk festgelegt sein.

      Von daher gilt : je länger man mit der Bestellung wartet, desto unwahrscheinlicher ist es seinen Wunschwagen dieses Modelljahr zu bekommen.
    • Thotti schrieb:

      Naja, dann musst Du aber jemanden finden, der Wohnwagen herbeizaubern kann.
      Was soll der Händler denn machen, wenn das Werk nicht mehr produzieren kann/wil
      Wie wir alle wissen oder auch nicht, haben die Händler eine Vororder die dem Hersteller ermöglichen seine Produktion
      zu planen. Innerhalb dieser Vororder kann der Händler in der Regel die unverbindliche Lieferzeit sofort bestimmen, ohne Rücksprache mit dem Werk.
      Also muß ich einen Händler haben der seine Vororder noch nicht kpl. ausgereizt hat. In der Regel wohl große Händler die viele
      Stückzahlen verkaufen . Natürlich liegt es auch am Preis,träume ich von Nachlässen 10 bis 20 % oder mehr, kann ich nicht erwarten,
      dass der Händler mir seine Wagen aus der Vororder anbietet, wenn er es trotzdem als Geschäft ansieht, muß ich halt warten.

      Und wenn wir als Kunden die Lieferzeiten akzeptieren, warum sollte der Händler oder das Werk
      denn davon abweichen.

      Warum gibt sonst beim Händler mehere Wagen die ich sofort mitnehmen kann. Dies zeigt doch er konnte seine Vororder
      nicht kpl. absetzen, sonst stände der Wagen nicht da und er mußte den Wagen so abnehmen wie er ihn in der Vororder bestellt hat .

      Steht nur ein Wagen beim Händler und der ist dazu noch verkauft, würde es mir zeigen, dass ich entweder bei einem kleinen
      Händler gelandet bin ohne große Vororder oder tatsächlich wenn es ein großer Händler ist, dass das Werk nicht liefern kann.
      Aber diesen großen Händler habe ich noch nicht kennen gelernt. Aber mein Einzugsbereich ist das Ruhrgebiet und der Niederrhein.

      Mfg.
      Vilm
    • Nun vielleicht etwas ungeschickt ausgedrückt! Sorry hierfür, war nicht meine Absicht, sorry
      Ich hab letzte Woche einen 380 TD bestellt.....soll im März 2018 geliefert werden.....Wunschausstattung.

      Nur die Pakete bringen mich ins schwitzen ......das Premium Exteiuer Paket hat 32 Kilo.......4 kg für die Deichselabdeckung, 2,5 kg für die Al-Ko Treter......und die Alufelgen wiegen nix......und die restlichen 26kg?
      Die sollten echt mal erst die Prospekte überarbeiten..... :anbet: :rolleyes:
    • Vilm schrieb:

      Thotti schrieb:

      Naja, dann musst Du aber jemanden finden, der Wohnwagen herbeizaubern kann.
      Was soll der Händler denn machen, wenn das Werk nicht mehr produzieren kann/wil
      Wie wir alle wissen oder auch nicht, haben die Händler eine Vororder die dem Hersteller ermöglichen seine Produktionzu planen. Innerhalb dieser Vororder kann der Händler in der Regel die unverbindliche Lieferzeit sofort bestimmen, ohne Rücksprache mit dem Werk.
      Also muß ich einen Händler haben der seine Vororder noch nicht kpl. ausgereizt hat. In der Regel wohl große Händler die viele
      Stückzahlen verkaufen . Natürlich liegt es auch am Preis,träume ich von Nachlässen 10 bis 20 % oder mehr, kann ich nicht erwarten,
      dass der Händler mir seine Wagen aus der Vororder anbietet, wenn er es trotzdem als Geschäft ansieht, muß ich halt warten.

      Und wenn wir als Kunden die Lieferzeiten akzeptieren, warum sollte der Händler oder das Werk
      denn davon abweichen.

      Warum gibt sonst beim Händler mehere Wagen die ich sofort mitnehmen kann. Dies zeigt doch er konnte seine Vororder
      nicht kpl. absetzen, sonst stände der Wagen nicht da und er mußte den Wagen so abnehmen wie er ihn in der Vororder bestellt hat .

      Steht nur ein Wagen beim Händler und der ist dazu noch verkauft, würde es mir zeigen, dass ich entweder bei einem kleinen
      Händler gelandet bin ohne große Vororder oder tatsächlich wenn es ein großer Händler ist, dass das Werk nicht liefern kann.
      Aber diesen großen Händler habe ich noch nicht kennen gelernt. Aber mein Einzugsbereich ist das Ruhrgebiet und der Niederrhein.

      Mfg.
      Vilm
      das hab ich eigentlich gemeint......sorryworschopp. Einzugsgebiet Berlin :undweg:
    • Maenchen schrieb:

      Also ich habe immer noch keine Auftragsbestätigung bekommen. Wie lange hat das bei euch gedauert diese da war?
      Ich habe da vor ca. 2 Wochen ja schon mal angerufen und da sollte die AB in der kommenden Woche verschickt werden wenn der Händler die AB und den Liefertermin von Hobby hat.
      Ich will den ja nun auch nicht unnötig nerven wenn das immer so lange dauert.
      Bestellt wie gesagt auf dem Caravan Salon.
      Also wir haben am 1. Messetag Vormittags bestellt. Die Auftragsbestätigung haben wir ca. 1 Woche danach bekommen. Allerdings hat uns der Händler auch gesagt, das alle die 1-2 Tage später bestellt haben noch nix bekommen haben und evtl. sogar erst 2019 ihren WoWa bekommen. :whistling:
      LG
      :0-0:
    • Da muß doch Maenchen keine Sorgen haben, er hat doch von seinem Vertragspartner eine verbindliche Bestellung mit
      einem unverbindlichen Liefertermin.
      Auch wenn der Liefertermin unverbindlich ist, gibt es für beide Seiten Fristen die man einhalten muß, Ein unverbindlicher
      Liefertermin ist nicht unendlich!!!!

      Mfg.
      Vilm
    • hr-racer schrieb:

      Maenchen schrieb:

      Also ich habe immer noch keine Auftragsbestätigung bekommen. Wie lange hat das bei euch gedauert diese da war?
      Ich habe da vor ca. 2 Wochen ja schon mal angerufen und da sollte die AB in der kommenden Woche verschickt werden wenn der Händler die AB und den Liefertermin von Hobby hat.
      Ich will den ja nun auch nicht unnötig nerven wenn das immer so lange dauert.
      Bestellt wie gesagt auf dem Caravan Salon.
      Also wir haben am 1. Messetag Vormittags bestellt. Die Auftragsbestätigung haben wir ca. 1 Woche danach bekommen. Allerdings hat uns der Händler auch gesagt, das alle die 1-2 Tage später bestellt haben noch nix bekommen haben und evtl. sogar erst 2019 ihren WoWa bekommen. :whistling:
      Dito: 1. Messetag am Nachmittag. Der Händler hat sogar noch extra den möglichen Liefertermin bei Hobby abgefragt. Von daher habe ich ja noch Hoffnung 8o

      Naja ich warte die Woche mal noch ab. Dann ruf ich da noch mal an und frage mal den Stand der Dinge ab. Vielleicht fahre ich da auch mal vorbei. Ist nicht soweit und erhöht indirekt den Druck :)
    • Vilm schrieb:

      Da muß doch Maenchen keine Sorgen haben, er hat doch von seinem Vertragspartner eine verbindliche Bestellung mit
      einem unverbindlichen Liefertermin.
      Auch wenn der Liefertermin unverbindlich ist, gibt es für beide Seiten Fristen die man einhalten muß, Ein unverbindlicher
      Liefertermin ist nicht unendlich!!!!

      Mfg.
      Vilm
      Eine verbindliche Bestellung ist aber kein Kaufvertrag. Der kommt erst mit der Auftragsbestätigung zustande. Bevor die nicht beim Kunden ist, hat der Kunde mehr oder weniger nichts in der Hand.
      Es kann natürlich gut sein, dass trotzdem alles sauber läuft, es kann aber genauso sein, dass am Ende kein Wagen für den Kunden bestellt wurde.
    • Hallo zusammen

      Dieses Thema habe ich seit Beginn verfolgt, da ich auch einen Hobby bestellt habe.
      Allerdings schon am 23.08., also vor der Messe Düsseldorf bei meinem Händler in der Schweiz.
      Trotz mehrmaligem Nachhaken habe ich bis heute keine Auftragsbestätigung, also auch keinen Liefertermin erhalten.
      Mein Händler ist sehr bemüht und ich konnte auch ein Telefongespräch mithören, welches er mit Hobby führte. Die Aussage war, dass die Kapazitäten schlicht ausgeschöpft sind und dass Hobby nun versucht verbindliche Kundenbestellungen zu bestätigen und Vorbestellungen von Händlern, welche noch nicht an einen Endkunden verkauft sind, nach hinten zu schieben.
      Gestern habe ich auch ein Schreiben von Hobby an die Hobby-Vertragspartner zur Liefersituation Wohnwagen Modelljahr 2018 erhalten, welches am 17.10.2017 verschickt wurde. Darin ist zu lesen:

      Hobby schrieb:

      ...Wie Sie dem Produktionsplan entnehmen können, sind alle Serien in der Wohnwagenproduktion mittlerweile so stark belegt, dass wir keine weiteren Bestellungen für Wohnwagen des Modelljahres 2018 einplanen können. Daher haben in den letzten Wochen auf höchster Ebene intensivste Bemühungen stattgefunden, um insbesondere Bestellungen mit Endkundenverträgen innerhalb der laufenden Saison erfüllen zu können.


      Aufgrund dieser Bemühungen können wir heute davon ausgehen, dass wir - unter den heutigen Voraussetzungen - alle bis zum heutigen Tag noch vorliegenden, kundengebundenen Aufträge bestätigen werden können, für die Sie bislang noch keine Einplanung und Bestätigung bekommen haben.......


      ......Um auch weiterhin Endkundenanfragen bedienen zu können und Ihnen zugleich frühzeitig weitere Planungssicherheit zu geben, erhalten Sie in Kürze eine Übersicht der ersten Serien für die Saison 2019. Zusätzlich können wir Ihnen mitteilen, dass wir für die Produktionsplanung 2019 eine deutliche Kapazitätsausweitung geplant haben.........
      Nun hoffe ich, dass ich bald eine AB erhalte und endlich weiss was Sache ist. Ansonsten muss ich mir überlegen die Bestellung wieder zu stornieren.
      Die Situation ist für die Schweizer Hobby-Händler auch sehr spannend. Ende Oktober ist die Caravan-Messe in Bern. Was verkaufen die?? Modelle 2019 wovon weder Bilder, Verkaufsunterlagen noch Preise bekannt sind??

      Liebe Grüsse
      philipp
    • Vilm schrieb:


      Wie wir alle wissen oder auch nicht, haben die Händler eine Vororder die dem Hersteller ermöglichen seine Produktionzu planen. ......
      Mfg.
      Vilm
      Es ist genau gegenteilig.
      .Preferred
      • Campingplatz: Sexten
      • Urlaubsland: Norwegen
      • Hund: Berger de Picardie
      • Zugwagen: Bulli
    • camp7 schrieb:

      Es ist genau gegenteilig.
      würdest du mir dies erklären?
      Nach meiner meiner, kann durch die Vororder vom Händlernetz die Produktionsplanung/Stückzahl wesentlich
      genauer sein. Das ist nicht nur bei Wohnwagen oder Wohnmobilien der Fall.
      Hat das Werk seine für das Produktionsjahr geplanten Zahlen erreicht, gibt es einen Stopp, oder wenn das Werk möglichkeiten
      sieht durch Sonderfertigungen die Produktion zu erhöhen, gibt es wieder grünes Licht für den Händler.

      Also ein Händler mit nicht verkaufter Vorordner ist daher zwangsweise, wenn er will, lieferfähig, auch wenn das Werk sagt
      wir haben alle von uns geplanten Produktionszahlen verkauft.

      Aber ich lasse mich gern belehren, wenn es anders sein sollte.

      Mfg.
      Vilm

      philippg schrieb:

      Hallo zusammen

      Dieses Thema habe ich seit Beginn verfolgt, da ich auch einen Hobby bestellt habe.
      Allerdings schon am 23.08., also vor der Messe Düsseldorf bei meinem Händler in der Schweiz.
      Trotz mehrmaligem Nachhaken habe ich bis heute keine Auftragsbestätigung, also auch keinen Liefertermin erhalten.
      Mein Händler ist sehr bemüht und ich konnte auch ein Telefongespräch mithören, welches er mit Hobby führte. Die Aussage war, dass die Kapazitäten schlicht ausgeschöpft sind und dass Hobby nun versucht verbindliche Kundenbestellungen zu bestätigen und Vorbestellungen von Händlern, welche noch nicht an einen Endkunden verkauft sind, nach hinten zu schieben.
      Gestern habe ich auch ein Schreiben von Hobby an die Hobby-Vertragspartner zur Liefersituation Wohnwagen Modelljahr 2018 erhalten, welches am 17.10.2017 verschickt wurde. Darin ist zu lesen:

      Hobby schrieb:

      ...Wie Sie dem Produktionsplan entnehmen können, sind alle Serien in der Wohnwagenproduktion mittlerweile so stark belegt, dass wir keine weiteren Bestellungen für Wohnwagen des Modelljahres 2018 einplanen können. Daher haben in den letzten Wochen auf höchster Ebene intensivste Bemühungen stattgefunden, um insbesondere Bestellungen mit Endkundenverträgen innerhalb der laufenden Saison erfüllen zu können.


      Aufgrund dieser Bemühungen können wir heute davon ausgehen, dass wir - unter den heutigen Voraussetzungen - alle bis zum heutigen Tag noch vorliegenden, kundengebundenen Aufträge bestätigen werden können, für die Sie bislang noch keine Einplanung und Bestätigung bekommen haben.......


      ......Um auch weiterhin Endkundenanfragen bedienen zu können und Ihnen zugleich frühzeitig weitere Planungssicherheit zu geben, erhalten Sie in Kürze eine Übersicht der ersten Serien für die Saison 2019. Zusätzlich können wir Ihnen mitteilen, dass wir für die Produktionsplanung 2019 eine deutliche Kapazitätsausweitung geplant haben.........
      Nun hoffe ich, dass ich bald eine AB erhalte und endlich weiss was Sache ist. Ansonsten muss ich mir überlegen die Bestellung wieder zu stornieren.Die Situation ist für die Schweizer Hobby-Händler auch sehr spannend. Ende Oktober ist die Caravan-Messe in Bern. Was verkaufen die?? Modelle 2019 wovon weder Bilder, Verkaufsunterlagen noch Preise bekannt sind??

      Liebe Grüsse
      philipp
      Da fragt das Werk, doch seine Händler im Klartext, hast du schon einen Endkunden oder willst du Gunsten deines Händlerkollegen der
      einen Endkunden hat von der Vororder zurück treten.

      Ich wäre mal gespannt wieviel Händler Vororder zurück geben????? Da dürfte, dass Werk keinen großen Erfolg haben oder
      es gibt intern noch andere Druckmittel die den Händler dazu bewegen müssen, Vororder zurück zu geben und auf ein
      evtl. Endkundengeschäft zu verzichten.

      Mfg.
      Vilm
    • Auf den späteren Messen findet man meist nur noch die Händler, die noch Kapazitäten aus der Vororder haben.
      Wie da die Schweizer Händler in ihrer doch eher schwierigen Situation ordern.... keine Ahnung.


      Alles in allem klingt es reichlich chaotisch, was da abläuft.

      Aber dieses Jahr läuft es wirklich krass. Knaus und Weinsberg sind schon seit Anfang Oktober dicht, Tabbert wird es innerhalb der nächsten zwei Wochen sein. Von Dethleffs hört man ähnliches, die Händler sind aktuell sehr mutig und gehen teils gewaltige Risiken ein.
    • worschtsopp schrieb:

      Eine verbindliche Bestellung ist aber kein Kaufvertrag. Der kommt erst mit der Auftragsbestätigung zustande
      Ja, das ist so, aber ich möchte klargestellt wissen, das ist keine Auftragsbestätigung durch das Herstellerwerk, sondern
      eine zusätzlich vom Händler erstellte Auftragsbestätigung die in der unverbindlichen oder auch verbindliche Bestellung vereinbart
      worden ist, viele Händler die auch auf Vororder zurück greifen können regeln das sofort in der unverbindlichen Bestellung die dann
      zu einer verbindlichen Bestellung wird und von beiden Seiten erfüllt werden sollte.

      Natürlich kann der Händler sich beim Herstellerwerk absichern ob er die Bestellung annehmen kann und mit der Auftragsbestätigung
      so lange warten bis er auch eine Bestätigung der Werkes hat.
      Wenn ich als Kunde dann über eine Woche oder noch länger auf die Auftragsbestätigung warten muß, bekomme ich schon Probleme
      ob meine Bestellung einwandfrei abläuft.

      Gerade in der heutigen Zeit!



      Mir ist kein Wohnwagenhersteller bekannt der Auftragsbestätigungen mit dem Endkunden abschließt, wenn es so wäre, wäre
      es für als Endkunden ja bei Gewährleistungansprüchen ein großer Vorteil.
      Er hätte dann unter Umständen, 2 Rechtspartner für seine Ansprüche.

      Sollte mein mein Wissen nicht richtig sein, hoffe ich auf eine Richtigstellung meiner dann nicht ausreichenden
      Kenntnisse und hätte wieder etwas lernen können.

      Mfg.
      Vilm
    • Zuerst mal schließt man Kaufverträge ab und keine Auftragsbestätigung. Der besteht branchenüblich aus der Verbindlichen Bestellung des Kunden und der Auftragsbestätigung des Händlers.
      Als Händler ist man gut beraten, die Auftragsbestätigung an den Kunden erst dann zu übermitteln, wenn eine Auftragsbestätigung des Herstellers vorliegt. Es sei denn, der Kunde nimmt den vorgeorderten Wagen genau so, wie er vorbestellt wurde.

      Auftragsbestätigungen der Hersteller sind für den Kunden nicht von Bedeutung, selbst wenn er sie bekommen würde, wäre sie für ihn belanglos, da sie wiederum zur Bestellung des Händlers gehört und damit zum Kaufvertrag zwischen Händler und Hersteller.

      Wenn der Hersteller nicht in der Lage ist, Auftragsbestätigungen einigermaßen zeitnah an die Händler zu schicken, spricht das nicht unbedingt für die Organisation beim Hersteller.

      Bezüglich Lieferzeiten sollte man aktuell sehr pessimistisch sein. Nicht einzelne Hersteller, sondern fast die ganze Branche läuft am maximalem Limit. Gibt es bei einem Zulieferer Probleme, wird die ganze Planung mehr als knapp. Wenn alles gut geht, freut euch, aber plant bitte keine Reisen just in time nach dem anvisierten Übergabetermin. Wobei es bei uns aktuell bisher noch sehr gut läuft und die Fahrzeuge eher zu früh als zu spät kommen.
    • Moin,
      also wir haben noch mal auf die Auftragsbestätigung unseres Händlers geschaut. Dort steht "Vorraussichtliche Lieferung 14.06.2018". Bestellt wie gesagt am ersten Messetag vormittags. Der Händler hat uns dann auch die Übersicht/Liste/Kalender des Herstellers gezeigt wo die einzelnen Modelle von Hobby und deren Produktionstermin angezeigt wurden. Dort war bereits auch für 2018 schon alles auf rot, also ausgebucht. Neubestellungen zu einem späteren Termin oder nach der Messe aus 2017, werden da vorraussichtlich nur noch ab 2019 ausgeliefert. Es sei denn es werden Orders storniert. Die sollten evtl. doch mal ihre Kapazitäten erweitern. :thumbup:
      LG
      :0-0:
    • Das Thema Kapazitätserweiterung dürfte bei allen Herstellern hoch auf der Agenda stehen. Aber selbst bei Herstellern, die sehr früh damit angefangen haben, sieht es nicht viel besser aus. KnausTabbert hat schon 2013 eine neues Werk für Tabbert gebaut, dass aus damaliger Sicht sehr sehr großzügig dimensioniert war. Letztes Jahr wurde das Werk in Ungarn deutlich ausgebaut und dennoch reichen die Kapazitäten hinten und vor nicht aus. Das Stammwerk von Knaus wird aktuell ebenso erweitert. Ähnliches gibt's aktuell bei allen größeren Herstellern.
    • worschtsopp schrieb:

      Zuerst mal schließt man Kaufverträge ab und keine Auftragsbestätigung. Der besteht branchenüblich aus der Verbindlichen Bestellung des Kunden und der Auftragsbestätigung des Händlers.
      ich glaube nichts anderes geschrieben zu haben: nur folgender Einwand:
      Bei vielen Händlern ist das erste was der Kunde unterschreibt keine verbindliches Formular sondern ein unverbindliches
      Formular mit dem unverbindlichen Liefertermin. Dies ist aber eine juristische Feinheit.

      worschtsopp schrieb:

      Als Händler ist man gut beraten, die Auftragsbestätigung an den Kunden erst dann zu übermitteln, wenn eine Auftragsbestätigung des Herstellers vorliegt. Es sei denn, der Kunde nimmt den vorgeorderten Wagen genau so, wie er vorbestellt wurde.
      Ja, aber dass ist eine reine Absicherung des Händlers.
      Nein, der Kunde muß nicht unbedingt den vorgeorderten Wagen genau so übernehmen wie der Händler bestellt hat.
      Jeder Händler hat je nach Lieferzeit in der Vororder die Möglichkeit die Zusammensetzung des Wagens den Kundenwünschen
      anzupassen. Dies gilt natürlich nur bis zu dem vom Werk und dem Händler vereinbarten Zeitpunkt über die Ausstattungsmöglichkeiten. Dieser Zeitpunkt ist vom Wohnwagenhersteller definiert und eine klare Vereinbarung zwischen
      Wohnwagenhersteller und Händler.
      Der Endkunde ist dabei außen vor.

      worschtsopp schrieb:

      Gibt es bei einem Zulieferer Probleme, wird die ganze Planung mehr als knapp
      Auch das gibt es gesetzliche Regelungen und nicht jedes Zuliefererproblem bedeutet automatisch einen nicht
      anfechtbaren Lieferaufschub. Aber wenn es dann dazu kommt, ist man als Endkunde relativ machtlos, man hat Recht und
      bekommt Recht aber was nützt das einem.

      hr-racer schrieb:

      also wir haben noch mal auf die Auftragsbestätigung unseres Händlers geschaut. Dort steht "Vorraussichtliche Lieferung 14.06.2018".
      Dann hast du doch eine Auftragsbestätigung und nicht nur eine unverbindliche oder verbindliche Bestellung und damit einen
      gültigen Kaufvertrag.
      In der Auftragsbestätigung ist dann mit großer Sicherheit auch beschrieben was bei Nichteinhaltung des voraussichtlichen
      Liefertermines zur Anwendung kommt, z.B. 6 Wochen Nachfrist und dann noch einmal eine 2. Nachfrist von ca. 14 Tagen
      Achtung: Sollte es soweit kommen, müssen die Nachfristen vom Käufer schriftlich gesetzt werden, die möglichst
      dann mit einem Übergabenachweis des Schreibens erledigen. Nur Einschreiben und Rückschein kann da zu wenig sein.
      Hoffen wir mal, das dies bei einem guten Händler nicht nötig ist und der Händler im Voraus das Gespräch mit Lösungs-
      möglichkeiten sucht.
      Das Verhältnis Kunde-Händler wäre dann doch belastet.

      Mfg.
      vilm