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Frankreich Atlantik 2017

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    • Frankreich Atlantik 2017

      Hallo zusammen,

      letztes Jahr war hatten wir einen mega tollen Urlaub in Sardinien verbracht. Wir waren uns sicher, dieses Jahr wieder dorthin zu fahren. Wir hatten allerdings im Frühjahr den alten Bürstner gegen einen Dethleffs C´go getauscht. Nun wollten wir uns die Fährkosten sparen und auf Festland bleiben.
      Die Überlegung ging natürlich zu Fahrten an die Adria, Gardasee oder Kroatien. Adria und Toskana sowie Gardasee sind wir schon gewesen, Kroatien kann noch ein bisschen warten. Dann kam die Idee mit der Atlantikküste. Am 20.06. sind wir dann einfach auf geradewohl losgefahren.
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      In Belgien erzählte uns das Navi, das wir Richtung Reims fahren sollten. War natürlich Quatsch, ging aber trotzdem. ;)
      An der Französischen Grenze wurde es schlagartig hell. Das Ticket ist bis jetzt aber noch nicht gekommen. Unzählige Hügel mussten bis Paris überwunden werden. Dann südlich von Paris ging es Richtung Orleans. Gelandet sind wir auf dem Campingplatz Chateau de Marais bei Blois fast direkt am Schlosspark von Chambord. Ein toller Campingplatz mit äußerst freundlichen Betreibern.
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      Am nächsten Tag ging es mit dem Fahrrad zum Schloss Chambord.
      Das schönste Schloss was ich jemals gesehen habe. Allein der Besuch war die Reise Wert.

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      Die Stadt Blois wurde auch besucht.

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      Nach drei Übernachtungen und 60,30 Euro leichter, fuhren wir Richtung Atlantik. Aufgrund der enormen Hitze wollten wir Abkühlung am Meer suchen. Der Campingplatz in Chatelaillon Plage bei La Rochelle: Village Corsaire des Deux Plages wurde angefahren. Dieser war für fünf Nächte und 101,10 Euro unser zuhause. Der schöne Sandstrand war ca. 150 Meter entfernt. Die Ortschaft gut zu Fuß erreichbar. Alle Einkaufsmöglichkeiten zwischen dort und La Rochelle. Der Platz max. 10 Prozent belegt. Die Sauberkeit der Sanitärs hätte dafür besser ausfallen können. Zum Wochenende kamen etwas mehr Besucher und es wurde tatsächlich mal geputzt.
    • ...schöne Reiseroute, etwa 200 KM südlichen, als wir dieses Jahr waren, deshalb durchaus interessant für uns....

      Stan schrieb:

      Village Corsaire des Deux Plages
      ....auf der HP des Platzes macht der einen guten Eindruck, allerdings sind die letzten "News" aus 2013 :evil: ....sonst findet man eher schlechte/mittelmäßige Bewertungen, vermutlich die Toiletten auf "Atlantik-Standart" :D .
    • Der Sandstrand und der Felsige Strand bei Ebbe hat uns sehr angetan.

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      Die Städte La Rochelle, Rochefort und die Insel Re haben wir besucht. Die Insel Re ist nun wirklich traumhaft.

      Eigentlich wollten wir weiter Richtung Bordeaux. Aber da es dort noch wärmer war, haben wir uns für die Nordrichtung entschieden.
      Wir wählten den Platz in Chateau D Olonne, Camping Le Puits Rochais aus. Dies ist auch ein ACSI Platz und 1,5 km vom felsigen Strand entfernt. Belegung auch hier sehr schwach für ende Juni. Sehr sympathische Betreiber, top sauber und klasse Sanitärs. Auch hier gibt es keine geschlechtliche Trennung bei den Waschräumen und Toiletten. Dafür aber alles Waschkabinen und keine offenen Waschbecken. Man gewöhnt sich dran.
      Vom Platz gibt es einen tollen Radweg zur Küste und in die 3,5 km entfernte sehenswerte Touristenstadt Le Sables-d Olonne. Dort stehen Wohnblocks direkt hinter alten und gut restaurierten Häusern.

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    • Nach drei Nächten in Chateu D Olonne bezahlten wir 48,66 Euro. Für den Preis muß man eigentlich schon ein schlechtes Gewissen haben. der schöne Pool gehörte eigentlich mir und meiner Frau alleine. :)
      Aber die Campingsaison fängt dort später erst mit den Schulferien an.

      Bevor wir weiter nach Pornichet (La Baule) fuhren, machte ich noch ein paar Fotos.

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    • Was ich mal zwischendurch unbedingt loswerden muß:
      meine Frau und ich können außer Bonjour und Merci nicht ein einziges Wort französisch. Und immer wenn wir freundlich gegrüßt haben, sind immer freundliche Antworten und Gesten zurückgekommen. Bei Fragen in Geschäften, Tankstellen und Campingplätzen war man immer äußerst bemüht uns zu helfen. Wir kamen auch immer, entgegen Behauptungen im Bekanntenkreis, mit Englisch zurecht. Fast alle konnten in Englisch uns etwas vermitteln! Darüber war ich absolut positiv überrascht. Ebenso das unkomplizierte bezahlen mit Kreditkarte. Ob an Mautstationen oder Parkhäuser lief reibungslos. Versucht mal in Köln im ÖPV oder in Parkhäuser mit Karte zu zahlen!! :xwall:

      Weiter gehts nach Pornichet in der Nähe von La Baule. Die Stadt liegt an einer riesigen Bucht. Die Stadt konnte man problemlos mit dem Fahrrad erreichen. Ein fantastischer Strand und immer was zu schauen dort. ( Surfschulen Und Kiter)

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      Hier geht im Sommer bestimmt richtig die Post ab.

      Außerdem zählten der Besuch von Nantes, von Salzgewinnungsanlagen und Guerande zu den Highlights.P1040396.JPG

      Guerande, eine alte Stadt innerhalb Stadtmauern.



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      Der Campingplatz wird familiär geführt. Sehr schön angelegt, viele Blumen, eine Bar und Pool. Die Sanitären Anlagen einfach nur steinalt. Aber pickobello sauber. Die Toiletten ok. Die Duschen allerdings wären was fürs Denkmalamt. Aber es wurde regelmäßig geputzt. Ich mache grundsätzlich keine Bilder von Sanitäranlagen. Wäre diesmal aber lustig gewesen.
      Der Platz lag im Wohngebiet, 800 Meter vom Wasser und kostete 53,70 für uns beide für 3 Nächte.

      Camping du Bugeau in Pornichet.

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    • Nun geht´s weiter.

      da es jetzt schon wieder etwas Richtung Heimat gehen sollte, habe ich mir mal genauer die Landkarte angeschaut. Auf der Rückfahrt wollte ich den Großraum Paris umfahren. Da kam uns die Idee mit der Fahrt über die Normandie zum Kloster St. Michel. Dort gibt es mehrere kleine Plätze. Wir bevorzugten den Platz Les Haliotis in Pontorson ca. 8km von St. Michel entfernt. In Pontorson gibt es alles was man benötigt. Der Platz ist sehr gut und nicht viel teurer wie die Wohnmobilstellplätze in der Nähe von St. Michel. Dafür mit Gastronomie und sehr schönem Schwimmbad.
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      Das Kloster St. Michel muss man gesehen haben. Es befindet auf einem Felsen im Meer. Ein Radweg verbindet den Platz mit dem Kloster. Wir sind allerdings mit dem Auto dorthin.


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      Vom Parkplatz kann man zu Fuß ca. halbe Stunde weitergehen, ebenso mit dem Bus bzw. Kutsche fahren.

      Im Anschluss besuchten wir einen deutschen Soldatenfriedhof.

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      Mit 35,76 Euro für zwei Nächten war der Platz angenehm günstig.
    • Camping de La vallée de Deauville in Saint Arnoult war unsere letzte Station in Frankreich. Ein super Campingplatz mit ganz tollem Schwimmingpool. Dort haben wir den Urlaub ausklingen lassen. Zum Strand von Plage de Deauville waren es ca. 4 km. Bis auf ein paar Spaziergänge in der Stadt und am Strand haben wir sonst nur den Pool genossen.
      34,84 € für zwei Nächte waren fair.

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      Auf dem Heimweg machten wir noch eine Zwischenübernachtung in Monschau auf dem Camping Jone Bur. Ein kleiner sehr gepflegter Platz mit Fußweg zur schönen Altstadt. Die restlichen 120 km erledigten wir einen Tag später.

      Es war eine wunderschöne Reise. Das Wetter war, bis auf einen Tag, perfekt. Leider haben wir vieles nur im Zeitraffer gesehen und erlebt. Ich bin mir aber sicher, dass wir noch einmal in die Richtung + die Bretagne erleben werden.
      Nächstes Jahr eher nicht, aber vielleicht in zwei oder drei Jahren.

      Gruß aus dem Sauerland
      Detlef