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Wohnwagen Gewicht Zulassung in Kombination mit meinem Zugfahrzeug und Führerschein Klasse B - ich blicke nicht mehr durch

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    • Wohnwagen Gewicht Zulassung in Kombination mit meinem Zugfahrzeug und Führerschein Klasse B - ich blicke nicht mehr durch

      Hallo @all,

      ich habe mir einen neuen Wohnwagen, Dethleffs C`Go 515RE bestellt und nun geht es noch um die Auflastung und hoffe ihr könnt mir erklären was ich machen soll.
      Trotz vielem lesen hier im Forum und anderswo, finde ich mich nicht zurecht.

      Hier die Eckdaten:

      Zugfahrzeug
      • Leermasse...............1395KG
      • Gesamtmasse..........1860KG
      • Zusatz im Fahrzeugschein
        F.1/F.2:+45 U. 7.2/8.2:+65 B.ANHÄNGEBETRIEB*O.1:1800 BIS 8% STEIG. *TECHN.ZUL.GES-MASSE D.ZUGKOMBINATION:3505KG*BIS 8% STEIG.:3705*BEI WERKSEITIG MONTIERTER AHK: ESP M.SPEZ.FAHRDYN.STABI.SYST.F.ANH.BETR.F.TEMP.100 KM/H GEM.3.AEND.VO.Z.9AUSN.VO.Z.STVO*WW.AHK LT.EGTG*
      • zul. Anhängelast 1600KG
      Wohnwagen
      • Masse fahrbereiter Zustand inkl. Extras 1340KG
      • mögliche Auflastung die von Dethleffs angeboten wird
        ohne Auflastung beträgt das zul. Gesamtgewicht 1400KG
        Auflastung 1500KG oder 1700KG
      Sonstiges
      Führerschein der Klasse B -> 3500KG Gespanngewicht möglich

      So wie ich das verstanden habe, wäre für mich eine Auflastung auf 1600KG das Optimum. Dies ergibt sich aus dem zul. Gesamtgewicht vom PKW 1860KG + zul. Gesamtgewicht vom WW 1600KG. Somit läge ich unter 3500KG und hätte die max. mögliche Anhängelast vom PKW ausgenutzt. Leider bietet Dethleffs keine Auflastung auf 1600KG an. Mein Händler meinte nun, ich solle die Auflastung auf 1700KG ordern und eine Ablastung auf 1600KG vornehmen. Hierfür sei dann aber eine Einzelabnahme nötig, welche nochmals ca. 250€ kosten würde. Dies kann ich nicht nachvollziehen, da am WW keine baulichen Änderungen vorgenommen werden und der WW für mehr Gewicht geeignet ist. Begründet wurde dies mit einer nicht vorhandenen Freigabe vom Hersteller.
      Ist das wirklich so?
      Nach meinem Verständnis muss doch "nur" in den Fahrzeugschein des WW anstatt 1700KG das zul. Gesamtgewicht auf 1600KG geändert, bzw. eingetragen werden.

      Ich hoffe ich habe ich einigermaßen verständlich ausgedrückt und nichts vergessen anzugeben.
    • Du hast das alles ganz treffend beschrieben. Du kannst die Auflastung auf 1700 kg ordern, und anschließend auf 1640 kg ablasten. Dann bist du genau bei 3500 kg.
      Die Ablastung ist meines Wissens nach reine Papierform.
      schöne Grüße von der Elbe

      Werner :w



      Die meisten Menschen lassen sich lieber durch Lob ruinieren als durch Kritik retten.
    • Hallo Lofottroll,

      vielen Dank für deine Antwort.

      Dann möchte ich wirklich wissen was da 250€ kosten soll! Auch ein Anruf beim TÜV brachte mich nicht weiter, die wollten den Fahrzeugschein sehen um eine Aussage treffen zu können, diesen habe ich ja noch nicht.
      Du schreibst 1640KG, wie verhält sich das denn dann mit der max. Anhängelast von 1600KG meines PKWs? Bedeutet dies, dass ich auf Strasen bis 8% Steigung fahren dürfte und darüber nicht mehr?

      Gruß
      Björn
    • Björn, du darfst im angekuppelten Zustand die Stützlast dem Zugfahrzeug zuschlagen. Und natürlich von der Anhängelast abziehen.
      schöne Grüße von der Elbe

      Werner :w



      Die meisten Menschen lassen sich lieber durch Lob ruinieren als durch Kritik retten.
    • Meine Frage wäre, warum ablasten, wichtig ist doch nur das die 3500 kg vom Führerschein nicht überschritten werden.
      Nach meiner Meinung darf dann der 1700 kg zugelassener Wohnwagen plus Pkw dann nur bis Grenze von 3500 kg beladen werden.

      Um dies genau zu klären wäre die Polizei der richtige Ansprechpartner.

      Was Werner geschrieben hat mit der Stützlast wäre richtig, was das überladen des Wohnwagen angeht, aber leider die doofe
      3500 kg im Gespann bekommt man nicht weg, egal wo ich das Gewicht hinpacke.

      Mfg.
      Vilm

      Beispiel allerdings ohne die 3500 kg aus Führerschein B

      Meine Wohnwagenzulassung 2000 kg
      Meine Anhängelast 1850 kg bei 8 % Steigung, 1600 kg ohne Beschränkug
      Meine Stützlast 75 kg

      Fahrfertiges Gewicht mit allen Zubehör aber ohne pers. Kleider und Lebensmittel 1650 kg.

      Ich kann also wenn es die Zuladung meines Pkw-s erlaubt den Wohnwagen bis 1925 kg beladen.

      Mfg.
      Vilm
    • Ich glaube jetzt habe ich es verstanden!
      Vielen Dank für den Hinweis mit der Stützlast.

      Jetzt bleibt mir noch zu klären warum mein Händler dafür 250€ haben möchte.
      Kann die Ablastung von jeder x-beliebigen Prüforgarnisation gemacht werden, oder muss ich hier auch nicht etwas berücksichtigen?
      Evtl. hat das ja schon jemand gemacht.
    • Hi Vilm,

      der Beschränkung auf 3500KG, welche vom Führerschein ausgeht, liegt leider nicht das tatsächliche Gewicht zugrunde, sondern das Gewicht, welches technisch möglich ist. Das habe ich mir auf dem Caravan Salon in Düsseldorf am Stand der Polizei erklären lassen.
      Beispiel des Polizisten:
      Man darf auch dann einen 12Tonner nicht fahren, wenn er nicht beladen ist und ohne Ladung weniger als 3500KG wiegt.

      Gruß

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bjoern81 ()

    • bjoern81 schrieb:



      Jetzt bleibt mir noch zu klären warum mein Händler dafür 250€ haben möchte.
      Kann die Ablastung von jeder x-beliebigen Prüforgarnisation gemacht werden, oder muss ich hier auch nicht etwas berücksichtigen?
      Evtl. hat das ja schon jemand gemacht.
      Ablasten kannst du bei TÜV und DEKRA machen lassen.
      Bei meiner DEKRA Stelle wurde mir gesagt die brauchen dazu nur die Papiere vom WoWa, nichtmal das Fahrzeug selbst (wenn es nur um.ein paar kg geht, vermute ich Mal)
      Also Spar dir die 250 euro beim Händler und lass das selber machen wenn der Wagen da ist...
    • Schwierig könnte es werden, wenn du den Wohnwagen dann doch beim TÜV vorführen sollst, du darfst ja mit deinem Gespann ohne Ablastung legal nicht fahren.
      Vielleicht ist ein B96-Anhängerschein eine Option? Du lernst Theorie und Praxis des Anhängerfahrens, es geht schnell und ohne Prüfung, und du hast Reserven nach oben für einen anderen Zugwagen und/oder die volle Auflastung des Wohnwagens auf 1700kg.
      Bei fahrbereit über 1300kg Leermasse finde ich das keineswegs übertrieben, wenn da z. B. noch die 5% Toleranz ausgenutzt werden und ein Mover dazukommt (mit Batterie ca. 70kg) bist du sonst bei der Beladung immer schnell an der Grenze des Erlaubten unterwegs.

      PS bei einem ausgewachsenen Wagen mit Leermasse (fahrbereit) von 1340kg eine Gesamtmasse von 1400kg überhaupt anzubieten finde ich fragwürdig.
    • TÜV oder Dekra können nur ein Änderungsgutachten erstellen. Eine neue Zulassungsbescheinigung Teil 1 stellt dann die zuständige Behörde aus. Ob es auch ohne Änderungsgutachten vom TÜV geht, kann dir nur die zuständige Zulassungsbehörde sagen.

      Björn, der Polizist auf der Messe hat es dir richtig erklärt. Fürs Führerscheinrecht sind die zul. Gesamtmassen relevant.
      schöne Grüße von der Elbe

      Werner :w



      Die meisten Menschen lassen sich lieber durch Lob ruinieren als durch Kritik retten.
    • Der Führeschein B96 ist schnell gemacht und bringt Dich auf die sichere
      Seite. Es ist nur Unterricht ohne Prüfung und mit der Bescheinigung
      bekommt man den Eintrag in den Führerschein. Vorteil: Du darfst mit
      einem Gespann mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,25 t fahren. Dein
      aktuelles Zugfahrzeug erlaubt aber nur ein zulässiges Zuggesamtgewicht
      von 3505 kg/3,505 t bzw. 3705 kg bei 8% Steigung , damit darf Dein
      Anhänger nur 1645 kg wiegen. Solltest Du sicherstellen können, das Du
      nur Straßen befährst, die nicht mehr als 8% Steigung haben dann darfst
      Du 200 Kg mehr ziehen. Das würde aberbedeuten, das Du auf vielen
      Landstraßen umdrehen müsstest, da nur Autobahnen grantiert unter den 8%
      bleiben.


      Diese Rechnerei mit der Stützlast geht schnell ins Auge, wenn die
      Fahrzeuge einzeln verwogen werden. Wenn es darauf ankommt,wiegt die
      Polizei alles einzeln aus, dann hilft das mit der Stützlast nicht mehr.
      Bei der Berechnung der Gewichte für den notwendigen Führerschein, hilft
      die Berechnung mit der Stützlast nämlich nicht, denn hier geht es um
      zulässiges Gesamtgewicht als maßgebliche Größe.
      Beati pauperes spiritu, quoniam ipsorum est regnum caelorum.
    • @matze-und-bonnie

      Das mit dem Führerschein B96 ist natürlich eine Option, daher werde ich mich informieren was das kosten soll. Die Argumente bzgl. Theorie und Praxis sind nicht vom Tisch zu wischen.

      Eigentlich rollt der WW mit einer fahrbereiten Leermasse von 1280KG aus dem Werk, aber mit ein paar Extras ist man schnell bei den von mir beschriebenen 1340KG. Aber du hast Recht, auch die sonst möglichen 120KG sind nicht so dolle.

      Jetzt noch mal konkret, wenn ich den Führerschein B96 hätte:

      B96 bedeutet 4250KG

      4250KG - 1700KG = 2550KG darf das zul.Gg. des PKWs sein.

      Bei meinem jetzigen Zugwagen liegt das max. Gespanngewicht bei 3505KG bzw. 3705KG bis 8% Steigung.

      Durch den B96 Führerschein würde zukünftig das tatsächliche Gewicht vom Wohnwagen eine Rolle spielen und nicht das zul. Gesamtgewicht.

      Vermutlich wird das die beste Lösung sein um zukünftig besser aufgestellt zu sein.

      Vielen Dank an alle! :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bjoern81 ()

    • Da ja bei Deiner Kombination nicht mal ein Anhänger mit 1600kg zul. Gesamtgewicht angehängt werden darf wenn der Lenker die Fahrerlaubnis B hat, solltest Du Deinen Führerschein mit B96 (Hinweis von Matze und Bonnie) oder besser noch mit E zum B machen.
      Ich würde Dir eher zum E als B96 raten, der Preisunterschied ist minimal, vor allen Dingen wenn Du an die Kosten eines neuen WW denkst.
      250€ haste ja schon mal als Grundstock :)

      Dann kannste jede Auflastung bestellen, so lange der Anhänger unter 3,5t zul. Gesamtmasse bleibt :lol:
      LG Blechi
    • Das ich nun auch keine 1600KG anhängen darf verstehe ich leider nicht.

      1860KG + 1600KG = 3460KG was doch noch unter den 3500KG liegt. ?(

      Die technisch max. Achslast ändert doch nichts am zul. Gg.

      Ich dachte gerade, dass ich es verstanden habe. Oh weh.....
    • @Gimmund,
      danke gut aufgepasst. Die Erhöhung der zul GM bei Anhängerbetrieb in F.1/F.2 habe ich nicht berücksichtigt. Sorry Björn! Macht also bei Anhängerbetrieb eine zul. GM von 1905 kg. Somit müßtest du den Anhänger auf 1595 kg ablasten. Oder wie vorgeschlagen B96 nachmachen. Dauert 1 Tag, Kosten ca 300.-€. Macht man es in der Gruppe, wird es meistens noch günstiger.

      PS Björn, durch den Zusatz in der Zulassungsbescheinigung erhöht sich die zul Gesamtmasse deines Fahrzeugs bei Anhängerbetrieb um 45 kg.
      schöne Grüße von der Elbe

      Werner :w



      Die meisten Menschen lassen sich lieber durch Lob ruinieren als durch Kritik retten.
    • Hallo Björn!

      An Deiner Stelle würde ich auch prüfen, ob der BE mit Blick auf die Zukunft nicht die bessere Lösung ist. mir ist gerade aufgefallen, das der Unterschied von den Kosten her nicht so groß ist.
      Beati pauperes spiritu, quoniam ipsorum est regnum caelorum.
    • michah schrieb:

      Hallo Björn!

      An Deiner Stelle würde ich auch prüfen, ob der BE mit Blick auf die Zukunft nicht die bessere Lösung ist. mir ist gerade aufgefallen, das der Unterschied von den Kosten her nicht so groß ist.
      Na ja, der BE kostet schon ca das doppelte vom B96. Und der zeitliche Aufwand ist größer.
      schöne Grüße von der Elbe

      Werner :w



      Die meisten Menschen lassen sich lieber durch Lob ruinieren als durch Kritik retten.