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Sanierung Dethleffs Beduin L RM5

    • Sanierung Dethleffs Beduin L RM5

      So, endlich geht es los.
      Unser Beduin L steht dank Millimeterarbeit unter dem Carport und kann saniert werden.

      Wir sind die Drittbesitzer des Wagens und sind dazugekommen, wie die Jungfrau zum Kind. :D
      Das was dran gemacht werden muss, war mir (uns) klar,
      aber das es dann doch gleich SO DICKE hat mich überrascht.

      Wasserschaden in Fahrtrichtung vorne links durch eine Kaltverformung mit anschließender laienhafter Reparatur.
      Ich sag nur Ersatzblech aus verzinktem Blech drüber und mit Bauschaum den Hohlraum gedämmt :cursing:

      Ich habe jetzt das morsche Holz Entfernt um das Ausmaß des Schadens zu ergründen.
      Eigentlich garnicht so schlimm.

      Bekomme leider das Bild nicht bearbeitet, reiche ich aber schnellstmöglich nach.....

      Jetzt meine Frage:

      Ich muß die untere Lage Sperrholz ersetzen und auch die obere Lage (Boden).

      Wie weit sollten sich die Schnittkanten der jeweiligen Sperrholzplatten überlappen?

      Verklebe ich die Sperrholzplatten mit den Leisten mit Holzleim oder lieber mit einem spaltfüllenden PU Kleber z.B. allcon von BEKO
      mfG Carsten

      will die Schraube nicht ins Loch
      nimm den Hammer dann geht's doch :thumbup:
    • walking deadleff schrieb:

      Kann mir keiner helfen ? ? ?
      Ist die Querverlattung des Bodens auch schon faul, oder sieht das nur so aus ?
      Sorry, die Bilder kann man nicht vergrößern...

      Zum Bild auf #5, wenn das jetzt auch noch auf Dich zukommt, daß die Seitenwand augrund von Feuchtigkeit/ Frost aufgequollen ist und die Innenverkleidung der Toilettenwand nach innen gedrückt hat, dann gute Nacht.... ?( Sieht auf jedenfall so aus...

      Zum Boden: Die Verlattung kann man erneuern, (wenn auch mit großem Aufwand), dann hättest Du den Schaden behoben, aber nicht die Ursache. Zuerst solltest Du herausfinden wo der Wassereintritt ist, diesen gilt es abzudichten und damit zu beseitigen, vorher brauchst Du mit einer Reparatur nicht anzufangen, wäre der verkehrte Ansatz...ansonsten hast Du in einem Jahr wieder eine "Tropfsteinhöhle"...

      Die Wand: Ersteinmal demontieren und schauen, was dahinter los ist, wenn ebenfalls Feuchtigkeit und/oder Frostschaden durch Wassereinbruch, dann genau wie oben verfahren, zuerst Ursache beseitigen und dann den Schaden beheben...

      Nimm es mir nicht übel, aber das Ding könnte ein " Fass ohne Boden werden". Natürlich, machen kann man fast alles, nur sollte man sich über den finanziellen und zeitlichen Aufwand (das artet garantiert in RICHTIG Arbeit aus...) im Klaren sein...

      Ob es sich dann im Endeffekt lohnt, mußt Du selber entscheiden...

      Gruß
      JBH
    • den Boden und die Seitenwand habe ich auf gemacht, bis "gesundes" Holz zum Vorschein kam.
      Eigentlich ein überschaubarer Schadensbereich.

      Querlatten sind an den Köpfen angefault, einige 5cm , andere max. 10 cm
      Das Längsholz des Bodens muss etwa 100 cm ersetzt werden,
      das der Seitenwand ca 60 cm.

      Wo das Wasser eingedrungen ist, habe ich schon ermittelt.
      Aber das wird eine andere Baustelle......
      mfG Carsten

      will die Schraube nicht ins Loch
      nimm den Hammer dann geht's doch :thumbup:
    • Habe Heute weiter morsches Holz entfernt den Frontschaden von innen in Augenschein genommen......
      Von außen wurde er vom Erstbesitzer mit verzinktem Blech und Glasfasermatte nebst Epoxi und Bauschaum und Farbe behandelt.

      Der Zweitbesitzer hat dann Alutränenblech draufgeklebt.....

      Das werde ich dann wohl im kommenden Frühjahr vornehmen.


      Jetzt eine Frage zur aktuellen Problematik:

      Wie werden im Wohnwagenbau die Seitenwand und die Bodenplatte mit einander verbunden?

      Ich habe in der morschen Leiste der Seitenwand 2 Holzdübel mit 16mm Durchmesser gefunden (bzw was davon noch übrig war)
      und mehrere Schrauben.
      Wobei die Schrauben auch vom ersten Reparaturversuch stammen könnten, da unter Spachtel versteckt.
      mfG Carsten

      will die Schraube nicht ins Loch
      nimm den Hammer dann geht's doch :thumbup:
    • Ich habe nun schon mehrere Bericht hier im Forum gelesen.

      Aber auf 2 Fragen habe ich noch keine Antwort gesehen/gelesen:

      1. Wie soll ich den Stoß/die Fuge zwischen den vorhandenen und den neu eingepassten Sperrholzplatten am Unterboden abdichten?


      2. Wie werden im Wohnwagenbau die Seitenwand und die Bodenplatte mit einander verbunden?
      mfG Carsten

      will die Schraube nicht ins Loch
      nimm den Hammer dann geht's doch :thumbup:
    • schon über 721 leser.........

      habe jetzt begonnen die ersten Latten ein zu passen.
      klappt auch soweit ganz gut.

      meine heutige Frage zum Thema.

      Kann ich Fermacell-Kleber benutzen um die Styropor-platten wieder einzukleben?

      Er schäumt genauso auf, wie Caravankleber und ist auch auf PU-Basis.

      Aber der entscheidende Vorteil: er ist wesentlich flüssiger und lässt sich somit leichter auf der Fläche verteilen.


      Hat es schon mal einer von euch Probiert oder hat anderweitige bedenken ? ? ?
      mfG Carsten

      will die Schraube nicht ins Loch
      nimm den Hammer dann geht's doch :thumbup:
    • walking deadleff schrieb:

      Ich habe nun schon mehrere Bericht hier im Forum gelesen.

      Aber auf 2 Fragen habe ich noch keine Antwort gesehen/gelesen:

      1. Wie soll ich den Stoß/die Fuge zwischen den vorhandenen und den neu eingepassten Sperrholzplatten am Unterboden abdichten?


      2. Wie werden im Wohnwagenbau die Seitenwand und die Bodenplatte mit einander verbunden?
      1. Hast du mal ein Foto von dem Stoß? Kommt auch immer darauf an wie der Abschluss der Seitenwand original aussieht...

      2. Verklebt und da wo möglich verschraubt... ;)


      Der Spalt an der Toilettenwand ist nicht normal, um darauf eine Antwort zu geben. Neben einem Wasserschaden könnte es auch andere Ursachen haben:

      1. Die Schraube(n) greifen nur in Isolierung und nicht in Rahmenholz

      2. Überladung des Wohnwagens

      3. Falsches Aufbocken oder Anheben des Wagens z.B. mit den Stützen

      4. Folgen des Unfallschadens

      Auf jeden Fall hat sich dort etwas verzogen. Wenn da Rahmenholz ist, kann man versuchen, mit mehreren Schrauben das wieder heranzuziehen und den restlichen Spalt mit Kederband füllen.

      Den Fermacell Kleber habe ich noch nicht verwendet und kann daher keine Empfehlung abgeben.
      Die letzten Jahre...
      2012: Eisenach / GermanRaceWars - Bensersiel / Nordsee - Stover Strand International / Hamburg - Hohegeiß / Harz
      2013: Eisenach / GermanRaceWars - Tecklenburg-Leeden / Tecklenburger Land
      2014: Wermelskirchen / Bergisches-Land - Eisenach / GermanRaceWars - Silz-Nossentin / Müritz - Monzingen / Nahemühle
      2015: Wesel / Grav-Insel - Zeven / VW-Nordderby - Norddeich / Nordsee - Waldböckelheim / Nahetal - Eisenach / GermanRaceWars
      2016: Burg / Spreewald - Zeven / VW-Nordderby - Cottbus / Lausitz - Wermelskirchen / Bergisches-Land - Rerik / Ostsee

      Hier gibt es nach und nach ein bißchen was zum Wohnwagen QEK Junior
      Ideen, Informationen und Reparaturanleitungen
    • Danke für Deine Antwort.

      Über die Stöße der vorhandenen/originalen Bodenplatten scheint eine Art Dichtmasse drüber gespachtelt zu sein.

      In der Verbindung Wand/Bodenplatte habe ich Holzdübel und spanplattenschrauben gefunden.
      Wobei ich aber glaube das die Schrauben aus der Frontschadenreparatur stammen.
      Denn sie waren von außen durch das Blech geschraubt und dann mit Glasfaserspachtel "unsichtbar gespachtelt" und dann überlackiert.
      Und wenn ich mir die Restliche Unterkante des Wohnwagens anschaue, dann finde ich keine weiteren schrauben.

      Also kann ich davon ausgehen das die Seitenwände mit eingeleimten Holzdübeln an der Bodenplatte befestigt sind.


      Ich denke auch, das der Spalt an der Toilettenwand durch Überladen des WoWa's hervorgerufen wurde.
      Aufbocken kann auch möglich sein.

      Das es vom Unfallschaden stammt glaube ich eher nicht.
      Den habe jetzt weitest gehend freigelegt.
      Da scheint der Vorbesitzer seinerzeit zu scharf eingelenkt zu haben beim Rangieren
      und hat dann wahrscheinlich mit der Stoßstange die Gaskastenecke ein gedrückt.

      Danke nochmal für deine Sicht der Dinge.

      Werde am Wochenende Bilder machen, Abends ist es immer schon zu dunkel.
      mfG Carsten

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    • walking deadleff schrieb:


      Über die Stöße der vorhandenen/originalen Bodenplatten scheint eine Art Dichtmasse drüber gespachtelt zu sein.

      In der Verbindung Wand/Bodenplatte habe ich Holzdübel und spanplattenschrauben gefunden.
      Wobei ich aber glaube das die Schrauben aus der Frontschadenreparatur stammen.
      Denn sie waren von außen durch das Blech geschraubt und dann mit Glasfaserspachtel "unsichtbar gespachtelt" und dann überlackiert.
      Und wenn ich mir die Restliche Unterkante des Wohnwagens anschaue, dann finde ich keine weiteren schrauben.

      Also kann ich davon ausgehen das die Seitenwände mit eingeleimten Holzdübeln an der Bodenplatte befestigt sind.
      Mach von den Stößen mal ein Foto...

      Bei den Schrauben liegt's du richtig. Da hat einer "gebastelt".
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      Hier gibt es nach und nach ein bißchen was zum Wohnwagen QEK Junior
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