Anzeige

Anzeige

Reisebericht Südschweden 2017 - Mein erster Reisebericht

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • luettringhaus schrieb:

      ich freu mich schon drauf...

      Gruß Rainer
      Geht gleich weiter....zumindest ein wenig.

      fca695 schrieb:

      So, das ist ein nett geschriebener Reisebericht. :thumbup:
      Da werde ich ab jetzt auch immer wieder mal reinschauen "müssen" ... :0-0:
      Keiner muss, aber jeder darf. Danke!

      fca695 schrieb:

      ToscheEcki schrieb:

      Der Text ist zwar geschrieben, aber Bilder auswählen, verkleinern und dann alles hier zusammenklicken dauert trotzdem seine Zeit und ist nicht mal eben gemacht. Ich kann deshalb nicht versprechen, wann die nächsten Teile eingestellt werden. Sorry.
      Die Entschuldigung ist überflüssig!Jeder, der schon mal einen anständigen Reisebericht für das Forum verfasst hat, kann das 100% nachvollziehen. :rolleyes:
      Ich kenne deine Berichte und kann mir jetzt schon sehr viel besser vorstellen, wieviel Zeit du jedesmal investieren mußt.

      thymallus schrieb:

      Danke für den Bericht! Schön geschrieben. Da kann man richtig mitfahren in Urlaub. :thumbsup: Freu mich schon auf die Fortsetzung. Nächstes Jahr ist unser erster längerer WW Urlaub nach Südfrankreich geplant. 2019 dann Schweden! Ich freu mich jetzt schon drauf.
      Danke für das Lob. Schweden lohnt sich auf jeden Fall.
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Es sind noch Plätze frei!

      Reisebericht Südschweden 2017


    • Freitag 14.07.2017

      Wir wollten eigentlich mal früh los, aber dass wir das nicht schaffen, kannten wir ja schon. Schlussendlich ist es dann glaube ich 12:30 Uhr geworden. Was man nicht alles wegräumen, aufräumen und ausleeren muss. Das Wetter war wiedermal sehr gut mit Temperaturen über 20 Grad.


      20170714.JPG


      Die Strecke führte uns einige Km über eine kleine Straße zurück zur E22 in Richtung Osten. Bis auf ein Überholmanöver war die Fahrt wieder unspektakulär und viel zu sehen gibt es an dieser Straße auch nicht.


      Wir kommen um ca. 14:30 Uhr am Kalmar Camping an und dieses Mal fackelt Steffi nicht lange bei der Anmeldung, sondern entscheidet sich gleich für einen Stellplatz, ohne den Platz zu kennen, denn es sind wieder viele zum Aussuchen unterwegs. Der Stellplatz war schön groß und bis auf eine verlassene Zeltburg nichts, das uns die Sicht auf die Bucht von Kalmar samt Ölandbrücke verdeckt. Bis wieder jemand später kam und noch den allerallerallerletzten Platz in der ersten Reihe noch hinter der Zeltburg bekam und damit unseren Blick versperrte. Egal. Dafür sind Spielplatz und das Hüpfkissen in der Nähe, was die Kinder ausgiebig ausnutzten.


      IMG_4662.JPG
      IMG_4663.JPG
      IMG_3743.JPG
      IMG_3738.JPG
      IMG_3740.JPG
      IMG_3742.JPG
      IMG_3880.JPG

      Nachdem ich die Fahrräder wieder vom Autodach geholt hatte, fuhren wir noch zum Einkaufen in den nächsten Ort. Es wurde wiedermal gegrillt. Der Tag ging unspektakulär zu Ende.
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Es sind noch Plätze frei!

      Reisebericht Südschweden 2017


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ToscheEcki ()

    • Samstag 15.07.2017 (Teil 1)

      Heute wollen wir nach Kalmar. Vor 11:30 Uhr schaffen wir es aber einfach nicht im Auto zu sitzen. Wir haben ja Urlaub. In Kalmar gibt es ein Sandskulpturenfestival und das Schloss und eigentlich wollen wir dann auch noch auf die Insel Öland. Erstmal zu den Skulpturen.


      IMG_3756.JPG

      "Kalmar Badet" heißt der Strand. Nachvollziehbare Namensgebung. Er liegt direkt neben dem Schloss. Parkplatz war kein Problem. Der hat noch nichtmal was gekostet. Das Wetter ist wieder 1A und deshalb ist auch eine Menge los. Der Strand ist nicht sehr groß, aber auch dafür haben die Schweden eine Lösung. Ein langer Steg ins Wasser hinein mit mehreren Badetreppen vergrößerte die Bademöglichkeiten.



      IMG_3764.JPG
      IMG_3765.JPG



      Am Eingang zum Steg standen die Sandskulpturen. Toll gemacht. Keine Frage, aber mehr als 10 Minuten braucht man nicht, um sich alle im Detail anzuschauen. Da Cooper wiedermal völlig aufgedreht ist, bleibt Steffi mit ihm am Rand unter einem Baum im Schatten, während ich mit den Kindern einmal bis zum Ende des Badesteges schlendere.


      Danach gehen wir alle zum Schloss. Der Weg vom Strand zum Schloss führt über einen urigen Friedhof. Vor der Zugbrücke zum Kalmar Slott wurde kassiert. 440SK kostet der Eintritt, das sind irgendwas um die 45€ für eine Familie. Fand ich schon teuer, aber da wusste ich auch noch nicht, was hier alles vor allem für die Kinder geboten wird. Da Cooper zwar mit aufs Außengelände, aber nicht ins Schloss darf, bleibe ich dieses Mal mit ihm draußen und suche mir ein schönes Plätzchen auf der Burgrückseite direkt am Wasser. Die Kinder verschwinden mit Steffi im Schlossinnenhof.


      IMG_3766k.jpg
      IMG_3769.JPG



      Nach gut 1,5h fängt es an zu nieseln und Cooper und ich suchen Schutz im Durchgang der Schlossmauern. Schon nach kurzer Zeit hört es auf und ich treffe meine Mädels zufällig im Aufgang zum Schlosswall. Sie hatten mich schon überall gesucht.
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Es sind noch Plätze frei!

      Reisebericht Südschweden 2017


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ToscheEcki ()

    • Samstag 15.07.2017 (Teil 2)

      Nun blieb Steffi mit Cooper außerhalb und ich betrat mit den Kindern das erste Mal den Schlossinnenhof. Hier gab es viele mittelalterliche Spiele und Erlebnisse für Jung und Alt. Alles sehr nett gemacht. Viele Darsteller mischten sich unters Volk und die Kinder konnten mehrere Stationen absolvieren und so Stempel auf einer Karte sammeln. Ab einer gewissen Anzahl an Stempeln durften sie zur Garderobe und sich verkleiden lassen. Ida ließ sich als Burgfräulein verkleiden. Mieke wollte nicht.


      IMG_3773.JPG
      IMG_3861.JPG
      IMG_3858.JPG
      IMG_3873.JPG

      IMG_3864.JPG

      Papa musste aber unbedingt noch mit den beiden basteln. Warum haben sie das nicht Mama gemacht? Nun musste ich mich mit Pappbögen, Prittstift, Schere, Krepppapierstreifen und Glitzerstaub rumschlagen. Meine Verzweiflung darüber hat man mir bestimmt angesehen. Ida hat irgendeinen Zauberstab gebastelt und für Mieke musste ich einen Feenhut zaubern.


      IMG_3869.JPG
      IMG_3794.JPG
      IMG_3851.JPG
      IMG_3783.JPG
      IMG_3830.JPG

      Wir essen alle noch ein Eis. Trotz mehrfacher Warnung hat es Ida geschafft, das Burgfräulein-Outfit vollzukleckern. Super! Bei Abgabe hat uns aber keiner darauf angesprochen und ich gehe auch mal davon aus, dass die Kleider hoffentlich öfters gereinigt werden.

      Die Zeit verrinnt und nun ist es schon kurz nach vier. Alle haben Megahunger und Öland können wir uns abschminken. Also zurück zum Auto und ab zum CP. Kaum angekommen, trudeln die Besitzer der Zeltburg ein. Eine fünfköpfige deutsche Familie. Neben uns auf der Zeltwiese auch nur Deutsche. Hinter uns im Wohnwagen Deutsche. Schon komisch so weit weg von Deutschland. Aber das ist bestimmt dem Bekanntheitsgrad des CPs geschuldet.



      Heute Abend werden die Reste gegrillt und es sollte früh ins Bett gehen, denn wir wollen morgen weiter. Das klappt aber nur bedingt, denn die Kinder haben Anschluss zu anderen deutschen Kindern gefunden, dessen Namen sie bis heute noch nicht kennen, aber bei denen sie noch gegrillte Marshmallows abgreifen dürfen. Leider erst sehr spät. Also wieder erst gegen 22:30 Uhr im Bett.
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Es sind noch Plätze frei!

      Reisebericht Südschweden 2017


      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von ToscheEcki ()

    • Moin mein lieber Tosche!

      Einen schönen Bericht schreibst du da! Gefällt mir gut. Auch ich weiß wieviel Arbeit man da reinstecken kann!
      Auf genau dieser Parzelle standen wir auch. Ich habe seinerzeit diese gewählt, weil wir noch keinen Mover hatten, und ich das Loch im Zaun als durchfahrt genutzt habe! Ich hatte nach unserem Aufenthalt auch eine ordentliche Bewertung bei Camping.info geschrieben.
      Wir fanden den Platz richtig super, obwohl er eigentlich gar nicht an der Richtigen Stelle auf der Landkarte liegt.
      In der nähe dieses Platzes, auf einem Autobahnparkplatz kann man übrigens deutsche Gasflaschen befüllen lassen!

      Mach bald weiter, sonst sind die Chips leer bevor du fertig bist!

      Dank und Gruß
      Thorsten
      Diesmal sind wir wieder mit am Start...
      RuT NDS 2018

      Leider konnten wir nicht dabei sein...
      RUT NDS 2017
    • Sonntag 16.07.2017 (Teil 1)

      Wir stehen für unsere Verhältnisse recht früh auf. Heute wollen wir auf den CP Tättö Havsbad in den Scheren bei Loftahammer und vorher noch mit Gespann einen Abstecher ins Hinterland zum Virum Elchpark machen. Gottseidank habe ich recht früh am Morgen die Kassette der Toilette gereinigt, denn vor uns sind schon einige vom Stellplatz gefahren und warten nun alle an der Entsorgungsstelle, um dies zu tun. Hier werden wir jetzt auch endlich die alte Kassette los. Steffi entsorgt sie durch eine große Öffnung im Müllcontainer, diesmal ohne vorher doof zu fragen und dann machen wir uns aus dem Staub.


      20170716.JPG


      Wir entscheiden uns, nicht die schnellste Strecke über die E22 zu nehmen, sondern die direkte über kleine Straßen, an kleinen, typisch schwedischen Höfen und Seen vorbei. Das ist viel sehenswerter als der Blick von der E22. Die Straßen sind natürlich viel schmaler, aber trotzdem angenehm zu fahren. Es kommen uns kaum Fahrzeuge entgegen. Nachdem uns ein Wohnmobil endlich vorbeigelassen hat, haben wir nun auch freie Fahrt. Die Landschaft ist herrlich.


      Umso näher wir dem Elchpark kommen, desto schmaler und hügeliger werden die Straßen, aber alles kein Problem. Das letzte Stück zum Elchpark ist nur einspurig und zum Schluss geht es eine langgezogene Linkskurve mit Schotter runter zum Park. Hier darf einem keiner entgegenkommen, denn Ausweichen geht nicht.


      Man sieht erst nur eine Scheune und ein paar Parkplätze. Hier würden wir das Gespann nicht parken können. Hinter der Scheune sind auch noch Parkplätze, also rum. Auch da gibt es keinen gescheiten Platz für ein 12,3m Gespann. Wieder rückwärts neben die Scheune und nach rechts. Dort ist ein großer Schotterparkplatz. Schotter ist eigentlich untertrieben. Die Steine sind gut 15 cm groß. Leider haben es sich schon viele Wohnmobile am Rand gemütlich gemacht. Natürlich längs und nicht quer und so können wir uns dort nicht hinstellen. Neben dem Schotterparkplatz befindet sich eine recht steile Wiese, die wohl auch als Parkplatz dient. Wir fahren rauf und drehen eine Runde, um uns direkt neben die Auffahrt bergab hinzustellen. So sollte die Abfahrt kein Problem sein. Mittlerweile ist es bedeckt und ich möchte nicht bei Regen auf der Wiese steckenbleiben.


      IMG_4668.JPG


      Cooper darf noch ein wenig auf der Wiese toben und wir essen eine paar belegte Brote. Nun wird es aber Zeit, dass wir uns anmelden und Karten kaufen. Es ist 13:10 Uhr und um 13:30 Uhr geht die nächste Tour los. Cooper muss im Wohni warten. Das kennt er ja schon und fügt sich seinem Schicksal.


      IMG_4670.JPG


      Wir bekommen noch Karten für die anvisierte Tour. Auf dem Hof steht ein Trecker mit 6 alten, einachsigen Militäranhängern. In ihnen gibt es Sitzbänke und auf dem Dach eine Art Gepäckträger mit einer Mutliplexplatte als Boden. Am Heck ist jeweils eine Leiter angeschweißt und auf den Dächern saßen tatsächlich schon ein paar Leute. Wir setzen uns erst alle in einen Wagen, bis Ida sich doch entscheidet mit Papa aufs Dach zu klettern. Mieke wird nun auch mutig und will natürlich das Gleiche machen, was ihre Schwester macht. Also gehen wir drei über die Leiter am Heck aufs Dach. Ein Vater mit seiner ca. 4 jährigen Tochter saß dort schon und wen wundert es – Es sind Deutsche.


      Die Betreiber verteilen Zweige mit Blättern zum Verfüttern. Fragt mich bitte nicht von welchem Baum. Da bin ich nicht so bewandert. Der Chef gibt eine kurze Einweisung. Erst in Schwedisch und dann in Englisch. Er kann auch Deutsch, sagt er, aber wenn alle einverstanden sind, beschränkt er sich auf diese beiden Sprachen.


      Dann setzt sich der Zug in Bewegung. Im Schritttempo geht es auf ein Gatter zu, dass von einem Mitarbeiter kurz geöffnet wird. Im Prinzip besteht der Park nur aus 2 großen Wiesen. Auf der Vorderen gab es keine Tiere zu sehen, außer ein paar Gänsen auf einem Teich. Auf der hinteren Liegen die Elche faul rum.


      IMG_3981.JPG


      Als wir dort ankamen, steuerte der Treckerfahrer extra in die Gruppe liegender Elche, damit diese auch aufstehen. Wir kommen zum Stehen und die Angestellten verteilen noch Apfel- und Kartoffelstücke aus Eimern in und auf den Anhängern. Die Elche kommen ganz nah und fressen uns aus der Hand. Auch ein Elchknutscher ist möglich. Dazu nimmt man einfach ein Stück halb in den Mund und lässt es vom Elch „pflücken“. Sie sind ganz vorsichtig dabei. Steffi und ich machen das, aber die Kinder verpassen irgendwie den Augenblick. Es ist alles so aufregend für sie und die Zeit vergeht wie im Flug.


      IMG_4697.JPG
      IMG_3908.JPG
      IMG_3954.JPG
      IMG_4689.JPG
      IMG_3973.JPG


      Irgendwann legen sich die ersten Elche wieder hin und dann geht es auch schon wieder zurück. Insgesamt dauert die Tour ca. 50 Minuten, wovon man ca. 35 Minuten bei den Elchen steht. Alles in Allem ein schönes Erlebnis für Groß und Klein.
      Wieder am Hof angekommen dürfen sich die Kinder im Souvenirshop noch was aussuchen. Die Kleine möchte erst einen Elchmagneten für ihre Heizung haben, doch als die Große sich für einen Elchschreiber mit Elchblock entscheidet, will sie natürlich das Gleiche haben. Wie sollte es auch anders sein. Im Moment gönnt keine der Anderen irgendwas Anderes oder mehr als sie selbst hat. Völlig egal, ob sie es gebrauchen kann oder nicht.


      IMG_3994.JPG


      Steffi besorgt sich einen Kaffee und uns 2 Zimtschnecken, die wir genüsslich auf dem Hof vertilgen. Es fängt leicht an zu Nieseln und wir bewegen uns in Richtung Gespann. Der Hund wird noch ein paar Mal über die Wiese gejagt, bevor wir alle wieder einsteigen und uns in Richtung des nächsten CP´s in den Scheren auf den Weg machen.
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Es sind noch Plätze frei!

      Reisebericht Südschweden 2017


    • Sonntag 16.07.2017 (Teil 2)

      Wir nehmen wieder eine Route über die Dörfer und nicht die E22. Überhaupt entscheiden wir uns die großen E-Straßen zu meiden und lieber gemütlich auf Kleineren durch das Land zu ziehen. Das Autonavi will nicht die in Google Maps anvisierte Route finden und so dirigiert Steffi mich zusätzlich per Handy über die Straßen. Das Navi will rechts, wir fahren links. Es nervt ständig mit Wendeanweisungen, aber das ist uns egal.


      Laut Handy müssen wir demnächst rechts abbiegen und da haben wir dann den typischen, einspurigen Schotterweg durch den Wald mit Hügeln und Büschen. Er lässt sich gut fahren, auch wenn er manchmal nicht breiter als der Wohni ist und die Hügel teilweise mit Schwung genommen werden müssen, sonst scharrt der Passerati mit den Vorderhufen. Keine Schlaglöcher und Pfützen.

      IMG_4007k.JPG
      IMG_4010.JPG


      Wir kommen bald wieder auf eine normale Straße, die uns weiter Richtung Osten zu den Scheren bringt. Die letzten Km geht es dann doch noch auf der E22. Alles andere wäre zu umständlich und wir wollen ja auch bald mal ankommen. Nach dem Verlassen der E22 müssen wir noch einige Km tief in die Scheren fahren.


      Am CP Tättö Havsbad angekommen geht Steffi zur Rezeption und entscheidet sich wieder gleich für einen Stellplatz, was goldrichtig war. Wieder waren viele schon vor uns unterwegs, um sich einen Stellplatz auszusuchen. Platz 56 war jetzt aber unserer.


      Wir rollen langsam in Richtung Stellplatz und wundern uns, ob er nun unten, auf der ersten oder der zweiten Terrasse ist. Ich steige aus und gehe im Nieselregen nachschauen. Er ist tatsächlich unten, als einziger Platz auf der rechten Seite des Weges, direkt unterhalb der mittleren Terasse und er ist fantastisch. Wir haben freien Blick aufs Wasser und die Felsen an unserem Ufer. Auch der Hafen von Loftahammer ist gut zu sehen. Herrlich.


      Ich muss vorher drehen und den Weg rückwärts schieben, denn die restlichen Plätze sind alle belegt und sonst gab es keinen Platz zum Wenden. Die Parzelle ist gerade breit genug, um den Wohni querab zum Weg und somit mit der Türseite zum tollen Ausblick hinzustellen. Auch die Länge ist nicht gerade üppig. Beim ersten Mal ums Eck schieben war zu wenig Platz, um das Auto auch noch auf der Parzelle unterzubringen. Also nochmal raus und ein Stück weiter wieder rein. Zu meiner Verwunderung stand er in Querrichtung tatsächlich gerade und der Rundkeil kann im Gaskasten bleiben. Es nieselte weiter. Nachdem ich den Wohni mit dem Stützrad auch in Längsrichtung augerichtet habe, kommen die Stützen runter und dann erstmal die Markise raus, damit wir etwas zum Unterstellen hatten. Wir holen nur 2 Stühle raus, denn es ist ungemütlich bei dem Wetter und morgen soll es richtig windig werden.


      IMG_4703.JPG
      IMG_4054.JPG


      Der Stromkasten ist leider schräg gegenüber auf der anderen Seite des Weges. Außerdem gab es hier nur Schukosteckdosen und den Adapter hab ich vorsichtshalber in der Garage gelassen. Ich wollte mein Kabel eh nicht über den Schotterweg legen und von den Mitcampern in die spitzen Steine drücken lassen. Wir sind ja dank der Moverbatterie elektrisch autark und deshalb fehlt uns der Stromanschluss erstmal nicht.


      Bei dem Mistwetter wollen wir weder Grillen noch kochen und im Wohnwagen essen, deshalb beschließen wir in das kleine Restaurant an der Rezeption zu gehen. In der Rezeption besorgten wir noch eine Verlängerungsleitung für unseren Stromanschluss. Dann geht wenigstens deren eigenes Kabel auf dem Weg kaputt, wenn sie den Anschluss schon so ungünstig platziert haben.


      Da es erst kurz nach 18 Uhr ist, bekommen wir im Restaurant einen Platz direkt am Fenster und können einen malerischen Ausblick auf den Badestrand und die Scheren genießen. Es gibt genau eine Bedienung, die zugleich der Chef zu sein scheint. Die Speisekarte besteht eigentlich nur aus einem laminierten DIN A4 Blatt mit 7 Hauptgerichten. Ein zweites Blatt trägt die „Kinderkarte“. Er erklärt uns die Hauptspeisen mit deutschen Worten. Es gibt Schweinefilet, 2 verschiedene Burger, Lachs, Huhn, Schnitzel und Scholle. Zusätzlich gibt es an diesem Tag noch Zander. Auf der Kinderkarte gab es so ziemlich das gleiche plus die typischen Köttbullar. Steffi entscheidet sich für den Lachs, die Kinder teilen sich die Köttbular und Schnitzel und ich nehme einen Burger.


      Es dauerte eine Ewigkeit, bis wir das Essen hatten. Mir hat es nicht besonders gut gefallen, aber man konnte es essen. Die Soßen waren allesamt aus dem Tetrapack. Das sah man und schmeckte man auch. Nunja. Mit einem Eis aus der Tüte als Nachtisch zahlten wir am Ende 800 SK und machten uns auf den Rückweg. Ich fand es sehr überteuert.


      IMG_4014.JPG
      IMG_4015.JPG
      IMG_4018.JPG
      IMG_4017.JPG


      Ich baute das erste Mal die Satschüssel aufs Dach. Alle gingen ins Bett und ich schaute noch ein wenig Fern vom Bett aus, bis ich dann gegen 0:00 Uhr auch die Augen zu machte.
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Es sind noch Plätze frei!

      Reisebericht Südschweden 2017


      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ToscheEcki ()

    • Montag 17.07.2017

      Früh morgens um 4 Uhr werde ich von einem lauten Knall geweckt. Steffi auch und wir fragen uns, was das wohl war. Man hörte schon, dass es sehr windig war. Mein erster Gedanke galt gleich der Satschüssel und so war es dann auch. Wir haben nur so einen Campingkoffer mit kleiner Schüssel, die man mit einem Saugnapf befestigen kann. Anscheinend hat der dem Wind nicht mehr standhalten können und die Schüssel ist umgefallen. Wo sie nun einmal lag und nichts mehr passieren konnte, hab ich sie dort liegenlassen und wir haben weitergeschlafen.


      IMG_4074.JPG

      Irgendwann gegen 9 wachen wir dann alle nacheinander auf. Die Sonne scheint, aber der angesprochene Wind ist noch stärker geworden. Er kommt von schräg links vorne und greift auch unter die Markise. Bei der Thule Omnistor 1200 schlagen dann die Tuchseiten auf die Rafterstangen. Das kannten wir schon und waren vorbereitet. Schnell die Leimklemmen samt gummierten Unterlagen angebracht und schon war Ruhe.


      IMG_4087.JPG

      Innerlich hatte ich dennoch keine Ruhe und so bin ich nahezu die ganze Zeit am Wohni geblieben, um die Markise unter Beobachtung zu halten. Es war ein Faulenzertag. Am Nachmittag stellte ich die dem Wind zugewandte Seite der Markise nach unten, damit der Wind mehr über, als unter die Markise ging.


      IMG_4086.JPG

      Auf dem Stellplatz direkt an der Stromsäule stand ein Wohnmobil mit Celler Kennzeichen. Es war eine dreiköpfige Familie, mit dessen Sohn unsere Große zwischendurch gespielt hat. Steffi unterhielt sich mit den Eltern. Ich bekam von alle dem nichts mit, da ich ja meine Markise bewachen musste. Diese Begegnung mit den Dreien sollte nicht die letzte sein aber dazu später mehr.


      IMG_4113.JPG

      Am Nachmittag haben Ida und ich unsere Ruten wieder fertig gemacht und wir gingen alle auf den Bootssteg um ein wenig die Köder zu baden. Cooper war wieder tierisch aufgeregt und wollte am liebsten die Gummifische beim Auswerfen schnappen. Natürlich haben wir nichts gefangen. Die Stelle war einfach nicht ideal, aber bei dem Wind wollte ich mich nicht am Schilf entlangtasten. So genau konnte man gar nicht auswerfen und die nächsten Hänger und Abrisse wären vorprogrammiert gewesen. Nach einer Stunde hatten wir keine Lust mehr und gingen zurück zum Wohni.


      IMG_4138.JPG

      Es gab Abendbrot und dann ging es ins Bett.

      IMG_4709.JPG
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Es sind noch Plätze frei!

      Reisebericht Südschweden 2017


    • Dienstag 18.07.2017

      Da die Abreise hier bis 15 Uhr möglich ist und wir den Platz nicht buchen mussten, haben wir uns für diesen Vormittag die Entscheidung über eine heutige Abreise offen gelassen. Das Wetter ist sonnig und soll wieder die 20 Grad Marke knacken. Wir wollen aber abreisen. Der Wind ist weiterhin stark und somit für mich an keine Entspannung am Platz zu denken. Ich finde es auch ungemütlich und frisch. Hoffentlich werde ich nicht krank.


      Wir wollen uns auf dieser Reise unbedingt noch die Schleusen des Göta-Kanals bei Berg anschauen. Also packen wir alles zusammen und verlassen gegen 13 Uhr den Platz. Wieder entscheiden wir uns für die schöne und nicht die schnelle Route.


      20170718.JPG


      Nach 30 Km der erste Tankstopp in Schweden. Es sieht zwar aus wie eine normale Tankstelle, doch der Shop hat geschlossen und so muss man erst die Kreditkarte mit PIN benutzen, um die Tanksäule freizuschalten. Das kennt man ja inzwischen auch an manchen deutschen Tankstellen oder LPG-Säulen.


      Die Strecke erwies sich als goldrichtig. Die Straße war gut ausgebaut und führte uns direkt nach Linköping. Über ein sehr kurzes Stück Autobahn dann schließlich nach Berg. Hier fährt man auf der Hauptstraße direkt über die Brücke, die schon zu den Schleusen zählt. Wir fuhren langsam, um einen ersten Blick zu erhaschen. Er war vielversprechend und wir freuten uns schon auf den morgigen Tag, denn dann wollen wir mit einem Ausflugsschiff die Schleusen befahren.


      IMG_4712.JPG


      Jetzt geht es erstmal zum Einkaufen in einen kleinen ICA an der Hauptstraße. Der eigentliche Parkplatz bot keinen Platz für ein Gespann, aber dahinter waren an der Straße noch ein paar Plätze, bei denen der erste sogar lang genug war für unseres. Ich ging mit dem Hund eine Runde, während die drei Mädels einkaufen gingen. Noch ein kleiner Snack im Wohni und schon ging es weiter.


      Es waren nur noch ca. 10 Km bis zum ausgesuchten Platz Sandvik Camping direkt am Roxen. Wiedermal hatten wir Glück und bekamen eine Parzelle, die eigentlich sogar ganz gut war. Platz 48. Schräg gegenüber vom Waschhaus und wirklich groß. Es gab einen Infozettel, der die Abstände zu den anderen Campingfahrzeugen in verschiedenen Szenarien beschrieb. Wir versuchten uns daran zu halten.


      IMG_4154.JPG


      Nach dem Aufbau gab es mal wieder gegrilltes. Steffi und Ida sind sogar noch zum Baden in den Roxen gegangen. Da die Wettervorhersage für die nächsten Tage Temperaturen um die 24 Grad und Sonne prophezeit, beschließen wir 3 Nächte hierzubleiben und verschieben die Bootsfahrt gedanklich auf den 20.07.. Gebucht haben wir nichts.


      IMG_4153.JPG

      Heute Abend sind die Mädels schon um halbzehn im Bett verschwunden und ich mache es mir mit Cola-Osborne und meinem IPhone noch bis kurz vor 12 vor dem Wohni gemütlich. Dann geht es auch für mich ins Bett.
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Es sind noch Plätze frei!

      Reisebericht Südschweden 2017


    • Mittwoch 19.07.2017

      Nach dem Aufstehen ruft Steffi bei der Telefonnummer an, die zu dem Ausflugsschiff gehört. Die Infos sind ernüchternd. Hunde, die größer sind als eine Maus, sind nicht erwünscht. Außerdem gibt es für den morgigen Tag nur noch Plätze für die Hintour. Hin und zurück ist nicht möglich. Steffi bietet mir und den Kindern an, uns dann in Borensberg, dem Ziel der Tour abzuholen, doch das ist mir alles zu blöd. Wir entscheiden uns dagegen und wollen dafür heute das schöne Wetter nutzen, um die Schleusen von Berg zu Fuß zu erkunden.


      Dort angekommen finden wir einen großen Schotterparkplatz, der allerdings auch was kostet. Aber es ist nicht teuer. 30 SK für 2,5h. Der Parkplatz liegt am Hafenbecken zwischen einer Doppelschleuse und der berühmten Treppenschleuse.


      IMG_4715.JPG


      Bei dem schönen Wetter ist ordentlich was los. Viele Schiffe bahnen sich den Weg durch die Schleusen bergauf. Dabei fungieren immer 2 Schleusenbecken als eine Art Wippe. Das Wasser der oberen Schleuse füllt die untere und so gleichen sich die Wasserspiegel an und die Schiffe fahren in die nächste. So geht es weiter, bis sie auf Höhe des Hafenbeckens sind. Dadurch verliert man pro Ladung, trotz des erheblichen Höhenunterschiedes wenig Wasser, das sonst aufwendig in den Kanal gepumpt werden muss.


      IMG_4717.JPG


      Wir schlendern entlang der Treppenschleuse und ich komme mit einem Bootseigner ins Gespräch. Ich frage ihn, wieviel denn die Passage kostet. Der Preis hat mich fast umgehauen. Von der Ostsee bis in den Vänern und zurück zahlt er für ein 10m langes Boot 5500 SK, also ca. 600€. Alter Schwede. Das relativiert sich allerdings, denn die sonstigen Kosten wie Hafengebühr, Strom und Wasser sind inbegriffen. Trotzdem ganz schön teuer.


      IMG_4723.JPG
      IMG_4727.JPG
      IMG_4730.JPG
      IMG_4732.JPG
      IMG_4733.JPG


      Wieder am Hafenbecken angekommen, wollen wir etwas essen. Entweder Restaurant oder Imbissbude. Wir entscheiden uns für Letzteres. Steffi hatte einen Pulled-Pork Burger. Mieke eine Art Hot-Dog, aber mit gebratener Rindswurst. Ida und ich nahmen einen Cheeseburger. Alles war sehr lecker und frisch gemacht. Die Preise sind zwar happig, gehen aber für die gebotene Qualität in Ordnung. Die Burger haben um die 8€ gekostet. Der Hot-Dog etwas weniger.


      IMG_4734.JPG
      IMG_4735.JPG


      Jetzt gibt es für jeden noch ein Softeis. Während wir es im Schatten eines Baumes genießen, muss Mieke plötzlich ganz dringend auf die Toilette. Groß. Das dauert bei ihr immer lange. Steffi geht mit ihr auf die öffentlichen Toiletten. Ich hatte mein Eis schon aufgegessen, als sie nach ca. 10 Minuten wiederkamen. Ihr Eis war schon fast gänzlich geschmolzen und lief am Becherrand herunter. Schöne Schweinerei.


      Ich sah am Hafenbecken ein paar Schilder mit Schiffsnamen der Ausflugsschiffe. Wenn sie hier starten, würde man mit ihnen gar nicht die Treppenschleuse befahren und das war doch das eigentliche Highlight. Da haben wir wohl wieder alles richtig gemacht.


      Auch nach weiteren 10 Minuten waren die Kinder noch nicht mit ihrem Eis fertig. Wir gingen derweil schon weiter zur Information, um uns nach Möglichkeiten für eine Bootstour zu informieren. Die Dame bestätigte meine Vermutung. Die Tagestouren führen allesamt nur Richtung Westen und somit nicht durch die Treppenschleuse. Es gibt an wenigen Abenden die Möglichkeit, mit einem der Schiffe auch diese zu befahren. Mit Musik, Tanz, Essen und Trinken geht es dann runter auf den Roxen und später wieder hoch. Leider aber nicht mehr vor Freitagabend und da wollen wir schon weiter sein. Also verabschieden wir uns von dem Gedanken.


      Die Kinder dürfen sich noch Postkarten aussuchen und waren immer noch nicht fertig mit ihrem Eis. Neben dem Parkplatz sind ein paar alte, mächtige Schleusentore aufgestellt, in deren Schatten wir uns nochmal setzten, damit die Kinder ihr Eis jetzt endlich mal aufessen würden. Um ca. 15:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zurück zum CP.


      IMG_4739.JPG


      Die Kinder gingen mit Steffi zum Baden an den Strand. Das Wasser war glasklar und der Strand geht sehr seicht hinein. Für Kinder also ideal. Trotzdem hatte Mieke wieder irgendwas zu meckern und so wurde sie von Steffi zu mir zurück zum Platz gebracht.


      Nach dem Baden gab es Pellkartoffeln mit Köttbullar und der Abend klang bei einer Dose Carlsberg aus. Die Preise dafür sind schon komisch. Ein Sechszylinder mit 3 Litern Hubraum und 3,5% Alkohol kostet über 60 SK. Das Gleiche mit 2,8% nur knapp 36 SK. Wir tranken natürlich das Günstigere. Auf die 0,7% kam es uns ja nicht an.


      Anscheinend dachte nur ich, dass der Abend jetzt dem Ende entgegengeht, doch als ich von der Toilette zurückkam, hatten die Kinder schon das Wikingerschach bereitgelegt und so spielten wir auf der riesigen Wiese neben dem CP noch ein paar Runden.


      Irgendwann im Laufe des Spiels sagte Ida auf einmal, dass dort hinten ein kleines, grünes Männchen steht. Wir mussten lachen, doch sie hatte Recht. Am Rande der Wiese waren Zeltplätze und von einem dieser Zeltplätze latschte ein Kleinkind, eingehüllt in einen grünen Ganzkörper-Flauscheanzug auf uns zu. Ja, ein kleines, grünes Männchen. Wir unterhielten uns kurz mit den dazugehörigen Eltern. Die kleine Familie aus Soltau machte, wie fast alle deutschen Touristen, eine kleine Rundreise, nur eben mit Zelt.


      Es wurde mittlerweile empfindlich kalt. Alle hatten wir noch die kurzen Sachen an und das ist um 22 Uhr nicht mehr angenehm in Schweden. Also einpacken und zurück zum Wohni. Dann ging es ins Bett und ich schrieb auf dem IPhone noch ein wenig an diesem Reisebericht, bis mir um kurz vor Mitternacht auch die Augen zufielen.
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Es sind noch Plätze frei!

      Reisebericht Südschweden 2017


    • Donnerstag 20.07.2017

      Dieser Tag wird wieder ein Faulenzertag bei herrlichem Wetter und Temperaturen um die 24 Grad.


      IMG_4177.JPG


      Nach dem Aufstehen und einem gemütlichen Frühstück unter der Markise wollen die Kinder wieder Wikingerschach auf der großen Wiese spielen. Alleine. Das passt uns ganz gut. So kann ich endlich mal den Laptop rausholen und diesen Reisebericht auf einer vernünftigen Tastatur bis zum heutigen Tage aktualisieren. Das wird dann auch meine Hauptbeschäftigung für diesen Nachmittag. Mit einigen Pausen schreibe ich die Erlebnisse der fehlenden Tage nieder.


      Die Kinder kommen nach einer Stunde wieder und Steffi macht Spiegeleier und Speck zum Mittagessen. Mieke möchte wieder eine Sonderlocke und bekommt Rührei.


      IMG_4184.JPG


      Während die Kinder unbedingt abwaschen wollen und das auch tun, geht Steffi zum Baden. Als sie wiederkam, waren die Kinder immer noch nicht zurück. Ich schaute mal nach dem Rechten. Sie waren noch am Abwaschen. Ich ließ sie ihr Werk vollenden und trollte mich zurück zum Wohni. Steffi berichtete von vielen kleinen Algen im Wasser. Heute war es also nicht mehr glasklar, das Wasser. Nach mittlerweile 1,5h des Abwaschens schaute Steffi nach, was denn da so lange dauerte. Sie kamen alle gemeinsam zurück. Es sollte wohl alles einigermaßen sauber sein.


      IMG_4150.JPG


      Um 17 Uhr hatte Steffi die Waschmaschine reserviert, um mal ein wenig den Wäschehaufen zu dezimieren und wieder etwas Abwechslung in die Kleiderschränke zu bringen. Sie kam zurück und meinte, sie hätte nun die Macht über beide Waschmaschinen bis 21 Uhr und holte weitere Wäsche aus dem Wohni. Danach gab es Ravioli aus der Dose zum Abendbrot.


      IMG_4156.JPG


      Die Kinder entschwanden wieder in Richtung Spielplatz. Irgendwann kam Ida zum Stellplatz gelaufen und berichtete von einem abgerissenen Nagel an Miekes Fuß und das sich schon ein paar Leute um das verletzte Kind kümmern. Steffi holte sie zum Wohni und ich verarztete das arme Mädchen, das völlig in ihrer Verletztenrolle aufging.


      IMG_4141.JPG


      Ida ging wieder zum Spielplatz und Mieke spielte mit Mama Skipbo. Als Ida wiederkam, stolzierte ein großer, frisierter, weißer Pudel am Platz vorbei und Ida musste lachen. Mieke erkannte die Hunderasse. Es sah aus wie eins, also muss es wohl ein Schäferhund sein. Jetzt mussten wir alle lachen. Steffi erklärte ihr, dass es ein Pudel sei. Sie sagte, dass Pudel lustig aussehen.


      IMG_4148.JPG

      Um kurz vor 10 gehen Ida und Steffi noch zum Duschen und Mieke kann aufgrund ihrer schweren Verletzung leider nicht mit. Sie freut sich, denn das ist nicht ihre Lieblingsbeschäftigung. Ich schreibe weiter am Reisebericht und vervollständige diesen Tag mit den Erlebnissen des Abends.
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Es sind noch Plätze frei!

      Reisebericht Südschweden 2017


    • Hallo Tosche,
      super Bericht, gute Bilder
      und alles "nur" mit einer Canon PowerShot SX230 HS :ok
      Schluß mit Camping ?, zuviele Wölfe, nervige Parkplatzüberfälle, falsche Reifen bei der ersten Schneeflocke, Stromschlaggefahr wegen fehlendem Erdungsmast am WW, Keime im Trinkwasser, schmale Einfahrten am CP, Parzellen-Teilflächenokkupanten, die Gefahr von Gasexplosionen, rauchende und türknallende Nachbarn und und und... So gehts nicht!

      Applaus den Sandburgenbauern, die sich zum Architekten des Lebens ernennen.
    • Hallo ToscheEcki,

      Vielen Dank für den tollen Reisebericht.
      Ich lese jeden Tag mit und freue mich immer schon auf deinen nächsten Teil.

      Klasse geschrieben und mit tollen Bildern unterstrichen. Als wäre man dabei gewesen.

      Könnte mir so eine Rundreise durch Schweden auch mal vorstellen.

      Weiter so....
      Ich bin schon auf die nächsten Berichte gespannt.

      Viele Grüße
      Markus
    • Quadmaster schrieb:

      Hallo Tosche,
      super Bericht, gute Bilder
      und alles "nur" mit einer Canon PowerShot SX230 HS :ok
      Danke.

      Die Kamera hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel und ist auch nur eine Kompaktkamera, aber macht zu unserer Überraschung tatsächlich brauchbare Bilder. Wir haben sie vorher bestimmt 3 Jahre lang nicht genutzt. Jetzt kommt sie wieder öfters mit. Ein paar Bilder sind auch "nur" vom IPhone 6.

      emsländer schrieb:

      Hallo ToscheEcki,

      Vielen Dank für den tollen Reisebericht.
      Ich lese jeden Tag mit und freue mich immer schon auf deinen nächsten Teil.

      Klasse geschrieben und mit tollen Bildern unterstrichen. Als wäre man dabei gewesen.

      Könnte mir so eine Rundreise durch Schweden auch mal vorstellen.

      Weiter so....
      Ich bin schon auf die nächsten Berichte gespannt.

      Viele Grüße
      Markus

      Das freut mich. Danke.
      Es dauert aber noch bis zum nächsten Teil. ;)
      Gruß
      Tosche

      ...das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke!!!

      RUT Nds 2018
      Es sind noch Plätze frei!

      Reisebericht Südschweden 2017


    • Hallo Tosche,

      super Bericht mit sehr schönen Fotos. Der Schloss-Besuch in Kalmar weckte viele Erinnerungen, denn unser Sohn hat vor ein paar Jahren das gleiche Programm absolviert. Nur den Stempel für den Ritt auf dem Holzpferd mit Speer in der Hand hat er nicht bekommen. Er war zu jung und durfte nicht mitmachen. Aber als Ritter durfte er sich später dennoch verkleiden. Und Zufälle gibt es: Auf Tättö standen wir vor Jahren genau auf dem gleichen Platz 56 – sensationelle Lage. Bei uns waren am ersten Tag 25 Grad, in der Nacht hat es angefangen zu schütten, wirklich zu schütten, und 24 Stunden nicht aufgehört. Es hat so stark geregnet, dass wir Loftahammer am anderen Ende der Bucht nicht sehen konnten - bei Tag!

      Hach, Schweden. Nächstes Jahr ist es wieder soweit. Danke nochmals für die Inspiration, ich fange jetzt mit der Planung für 2018 an. Und freue mich auf den nächsten Teil. Wo es wohl noch hinging?

      Viele Grüße
      Michael
    • Bei diesem unterhaltsamen und schön geschriebenen Reisebericht fährt man sehr gerne mit! :thumbup:

      Was mich interessiert:
      Habt ihr dort jemals einen richtigen Elch, also außerhalb eines Tierparks ;) , gesehen?
      Wir hatten das Glück bei nun insgesamt knapp sechs Wochen Skandinavien noch nie ... ;(
      Stammtisch Augsburg: 2x 2011, 4x 2012, 4x 2013, 2x 2014, 4x 2015,4x 2016, 4x 2017
      Tuttocaravan-Treffen Füssen: 4/2012 --- RUT Kratzmühle: 9/2012, 10/2013, 10/2014 --- SUT Schwarzfelder Hof: 2012/13, 2013/14
      :w
      Bitte beachten: Geschriebene Texte können zu gravierenden Missverständnissen führen. Manchmal ergibt schon eine alternative Betonung der Silben einen völlig anderen Sinn ...
      Wenn mir einer im Weg steht ... werde ich ihn umfahren!