Anzeige

Anzeige

Habt ihr alle Winterreifen aufgezogen?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Bei Michelin heißt es hierzu:


      Grip auf nassen Oberflächen

      Je mehr Rillen sich im Profil eines Reifens befinden, umso mehr Wasser kann zwischen der Kontaktfläche und der Straßenoberfläche abgeleitet werden. Die Reifen bekommen so mehr Grip. Das Reifenprofil nimmt das Wasser auf und verdrängt es in nur wenigen Millisekunden von der Kontaktfläche. Ein Reifen der Größe 195/65 R 15 kann beispielsweise pro Sekunde fast 15 Liter Wasser verdrängen.
      Profilnegativanteil
      Je mehr Negativanteil das Profil aufweist, umso größer ist die Kapazität des Profils, Wasser aufzunehmen und abzuleiten

      Form und Gestaltung
      Als Ableitsystem des Reifens bestimmt die Form der Profilrillen (symmetrisch, laufrichtungsgebunden, asymmetrisch), wie schnell das Wasser von der Kontaktfläche verdrängt wird.
      Was muss ein Caravan aushalten?
      Gibt es für Camper ein besseres Kabel als der Typ H07RN3x2,5
      Bußgelder bei Überschreitung der Stütz- oder Anhängelast
      Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel man hat, sondern wie wenig man braucht.
      "Es ist nur möglich, den Beweis zu erbringen,
      das etwas falsch ist. Aber es lässt sich nie letztgültig beweisen, das etwas wahr ist
      " --->K.-R.-Popper<---
      ;( ;( ;( Unser täglich Bier bringt uns um ;( ;( ;( Geht‘s auch mit Brot :D :D :D
    • Echt geil hier, das ist hier grosses Foren Kino.

      Ein selbsternannter Reifentester zitiert sich selbst und macht ultimative Tests die jegliche Zweifel allerart ausräumen. Und am Ende iss Tante Uschi auch schon mal mit abgefahrenen Sommerreifen in der Antarktis gewesen, und dabei iss auch nix passiert...

      Tüte Chips und Dosenbier bitte!
      LMC :0-0:
    • MAWilms schrieb:

      Zitat Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten".

      Nein, kein Hersteller liefert Winterreifen ab Werk. Die liefern Anhänger-Sommerreifen mit "M&S" Zeichen.

      Dem ersten, der mir einen Wohnwagen ab Werk mit ECHTEN Winterreifen (macht Euch selbst klug, wie DIE gekennzeichnet sind) zeigt zahle ich den nächsten Reifensatz.
      gugst du hier:

      kabe.se/documents/manuals/Instruction_2017_caravans-de.pdf

      Seite 131 rechte Spalte unter Punkt 3

      Klar gibt’s Kabe mit Werksauslieferung „Winterreifen“.
      1. Man kann sich sogar ohne Aufpreis aussuchen, mit welcher Bereifung er ausgeliefert werden soll :D
      zum Schluss zitieren wir mal die Fachzeitschrift Caravaning von 12-2016:

      Gibt es Caravan-Winterreifen ab Werk? Heute kaum mehr. Nur wenn diese vom Caravan-Hersteller konkret für einen Kunden bestellt werden, liefert der Großhändler Winterreifen ans Produktionsband.

      Das zum Thema Dieter Nuhr „Fresse halten“
      LMC :0-0:
    • @kaindl

      Vielleicht zum background: Ich habe was mit Autos zu tun. Nicht im Sinne von "verkaufen", aber mit vielen. Morgen früh kann ich unter aktuell acht Autos wählen (ohne Oldies), die bis auf zwei nicht mir gehören (bevor jemand sagt, ich würde angeben). Dazu gehört auch eine Doppelgarage voller Radsätze für was auch immer.

      Und ebenso beruflich bedingt habe ich Anhänger. Einige. Die ich naturgemäß nicht alle ständig selbst bewege, die aber viele viele Kilometer laufen.
      Ich selbst komme (Nein, bin nicht stolz drauf) auf rund 80.000 bis 100.000km im Jahr, davon sicher 15.000km mit Anhänger. Dazu darf ich alles, was wir unter Kunden bringen, auch bewegen. Außer Panzer alle Landfahrzeuge, vieles zu Wasser und auch noch einiges in der Luft.
      Dazu bin ich furchtbar neugierig, habe auch schon mal einen Stadtbus hier, nur um mitreden zu können bei der Beschaffung.
      Schon sehr lange bin ich misstrauisch, wenn es um "muss" Regeln geht. Eigentlich schon als Kind.
      Also probiere ich gerne mal was aus. Da ich oft Zugang zu abgesperrten Strecken habe geht das auch weitgehend gefahrlos.

      Also nochmal zu Anhängerbetrieb auf Schnee und Eis. Sind die Bremsen korrekt eingestellt überholt der Anhänger nicht. Ist die Haftung hinten schlechter und wir sind im Schnee verkürzt das blockierende Rad den Bremsweg. ABS verkürzt ihn nicht... Das sorgt nur dafür, unter allen Umständen lenken zu können.
      Und jetzt überlegen wir noch mal, was Winterreifen besser können als Sommerreifen.
      In erster Linie: Traktion bieten und danach besser bremsen. Seitenführung bei Anhängern ist praktisch nie gefragt, bevor es da in Gleitreibung übergehen kann sollte die graue Masse zwischen den Ohren lange Tempo rausgenommen haben.

      Selbst probiert: lange, bevor der Anhänger aus der Spur geht beginnt das Zugfahrzeug (Cayenne S Diesel von 2015) über die Vorderräder zu schieben. Regelt das ESP weg. Ok, ESP aus. Jetzt wird es etwas spannender, aber trotzdem bleibt die Vorderachse selbst mit V8 Diesel drauf der lockere Punkt.
      OK, ausweichen. Tja, auf Schnee läuft das quasi in Zeitlupe. Und wieder, bevor der Anhänger Theater machen kann verliert die Vorderachse.
      Und dann: Highspeed auf Schnee.
      Auf sehr leerer Autobahn mit noch 700km Reststrecke geht es bei geschlossener Schneedecke langsam los, aus den anfänglichen 40-50km/h werden nach und nach doch wieder knapp 100. Wahnsinn? Aus Verbrauchsgründen sicherlich, aber selbst ein Spurwechsel geht noch völlig entspannt.
      In Finnland (mit oft heftig Split im Schnee) eher etwas langsamer, durch UK mit durchaus nennenswerten Steigungen auf den motorways so schnell unterwegs wie es der Verkehr zuließ.
      Für mich einfach zu handhaben, aber auch die Mitarbeiter, die zweimal monatlich 5.000km quer durch alle Wetterzonen unterwegs sind bisher nie ein Problem.

      Jetzt liegt hier leider kein Schnee mehr, aber vielleicht bekommen wir ja noch mal welchen.
      Für unseren Debon C500 habe ich beides hier, pure Sommerreifen und auch "richtige" Wintereifen.
      Die Zweifler lade ich gerne ein, selbst zu probieren, wie sich so verschieden bereift das Gespann fährt.

      Und für den Kabe-Freund: einfach mal mit Kabe reden. Denen gilt ein Reifen mit "M&S" Kennzeichnung als Winterreifen... Und damit sind wir wieder am Anfang.

      VG
      Marc A.
    • MAWilms schrieb:


      ....Die Zweifler lade ich gerne ein, selbst zu probieren, wie sich so verschieden bereift das Gespann fährt....

      VG
      Marc A.
      :D Gilt das auch für Erfahrungssammler :D Leider etwas zu weit entfernt, sonst wäre ich glatt bereit, eine Testrunde zu beantragen :D :D :D
      Was muss ein Caravan aushalten?
      Gibt es für Camper ein besseres Kabel als der Typ H07RN3x2,5
      Bußgelder bei Überschreitung der Stütz- oder Anhängelast
      Es kommt im Leben nicht darauf an, wie viel man hat, sondern wie wenig man braucht.
      "Es ist nur möglich, den Beweis zu erbringen,
      das etwas falsch ist. Aber es lässt sich nie letztgültig beweisen, das etwas wahr ist
      " --->K.-R.-Popper<---
      ;( ;( ;( Unser täglich Bier bringt uns um ;( ;( ;( Geht‘s auch mit Brot :D :D :D
    • :D Ich bin auf jeden fall der Meinung das ein vernünftiges Allradfahrzeug was nicht zu leicht ist eine Grundvoraussetzung ist ein Wohnwagen im Winter sicher zu ziehen.

      Wo auch die Winterreifen selbstverständlich sind.

      Mir wäre noch nicht mal bekannt das jemand Winterreifen drauf hat von den Gewerbetreibenden und Privaten die tatsächlich Anhänger täglich fahren.

      Und Anhänger die den Namen auch verdienen :D

      Ich vermute sogar das bei den benötigten Lastindexen wie z.B.mein Vetter der sein Minibagger auf dem Tandem transportiert es gar keine gibt :D

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      214 Tage on Tour :ok
    • Vielleicht kann mal ein erfahrener Wintercamper auf einem CP für Wintersport
      in den Alpen mit hoher Lage eine Umfrage dort machen wie viele und warum sie
      WR am WW montiert haben.
      Gruessle Wolli :w
      Grüßle aus dem Schwabenländle vom Onkel Wolli :0-0:
      Reisen und Wohnen mit Schlafkoje und Bobbycar :anbet:
    • onkel wolli schrieb:

      Vielleicht kann mal ein erfahrener Wintercamper auf einem CP für Wintersport
      in den Alpen mit hoher Lage eine Umfrage dort machen wie viele und warum sie
      WR am WW montiert haben.
      Gruessle Wolli :w
      Ich geh morgen gerne schauen, da fahren wir wieder In den Alpen (920M) Das ohne WR auf dem WoWa ohne Allrad am Zugfahrzeug. Wie wir das nur immer schaffen :undweg: Von unseren Bekannten und Freunden die wir jährlich dort treffen hat keiner echte WR auf dem Wagen. Einer fährt beruflich ( Forstmaschinen Service) einen 2,8T Koffer, diesen auch oft auf Waldwegen hinter dem Sprinter mit Allrad im Voralpenland- Auch ohne WR :lol: Der lacht sich über diese Diskussion kaputt, als ich Ihm das am Telefon erzählt habe. Seine Meinung: Typisch Flachlandbewohner, die fahren auch mit Ketten bei 4 CM Neuschnee und verursachen Staus :w
    • onkel wolli schrieb:

      Vielleicht kann mal ein erfahrener Wintercamper auf einem CP für Wintersport
      in den Alpen mit hoher Lage eine Umfrage dort machen wie viele und warum sie
      WR am WW montiert haben.
      Gruessle Wolli :w
      das ergebnis spiegelt mit großer sicherheit die "german angst" wieder, die du in den knapp 300 beiträgen hier geballt findest

      gruß helmut
    • onkel wolli schrieb:

      Vielleicht kann mal ein erfahrener Wintercamper auf einem CP für Wintersport
      in den Alpen mit hoher Lage eine Umfrage dort machen wie viele und warum sie
      WR am WW montiert haben.
      Gruessle Wolli :w
      Wieviele km fährt ein "erfahrener Wintercamper" im Winter? Ich denke mal, einmal den Berg hoch, Wohnwagen für 1-2 Wochen abstellen und dann wieder den Berg runter. Natürlich auch noch die Strecken Autobahn und Landstraße von Zuhause bis zum Berg dazugerechnet.

      Ob diese "erfahrenen Wintercamper" mehr Erfahrung, mit dem Fahren im Winter, beisteuern können, als Diejenigen die 365 Tage im Jahr mit verschiedensten Anhängern unterwegs sind, wage ich zu bezweifeln.
      Gruss aus DK :w

      Jørg
    • @Domzubi

      Tja,schade. Dass Du einfach nicht recht bekommst. Kabe montiert (wie alle) Anhängerreifen und sieht "M&S" als wintertauglich.
      Und das "Reifen nach Wahl" ist einfach: der Kunde darf unter denen wählen, die vorrätig sind. Will er bestimmte Reifen, die ab Werk nicht lieferbar sind, dann kann er die Reifen gern schicken, die werden dann montiert.

      Den Service bietet aber ganz sicher auch jeder Händler, angelieferte Reifen montieren.

      Und was bisher völlig fehlt: echte Winterreifen für Anhänger, also mit Schneeflockensymbol. Nicht Transporter, sondern Anhängerreifen.

      VG
      Marc A.
    • Truckeralex schrieb:

      @kaindl, woher nimmst Du nur den Erfahrungschatz bezüglich des Verhaltens eines Wohnanhängers?
      Ich hatte bisher nichts von Erfahrungen geschrieben, sondern lediglich von Physik und Technik… Und bevor du gleich wieder schreist: Es gibt auch andere Anhänger, nicht nur Wohnanhänger…

      Truckeralex schrieb:

      Ach so, Längsrillen dienen dem Geradeauslauf und der Spurstabilität, Querrrillen sorgen für Wasserabfuhr und Grip.
      Achso, und nachdem man beim Motorsport weder Geradeauslauf und Spurstabilität, noch Grip braucht, nutzt man dort auf trockener Straße auch so gerne Slicks……………

      MAWilms schrieb:

      Ist die Haftung hinten schlechter und wir sind im Schnee verkürzt das blockierende Rad den Bremsweg. ABS verkürzt ihn nicht... Das sorgt nur dafür, unter allen Umständen lenken zu können.
      Nur, wenn du auch einen entsprechenden Keil schieben kannst, das kommt nicht so häufig vor, wie man denkt. Das ABS den Bremsweg nicht verkürzt, kann man so auch nicht sagen, es gibt Situationen, da verkürzt es und es gibt Situationen, da verkürzt es nicht. Was ich mit der ABS-Regelgrenze aber aussagen wollte hatte auch nichts mit der Verlängerung oder Verkürzung des Bremsweges zu tun. Was ich sagen wollte:
      Wenn ich an die ABS-Regelgrenze komme, dann ist meine Verzögerung so groß, dass die am Zugfahrzeug zum Einsatz kommenden Reifen an Ihre Haftungsgrenze kommen. Dass diese auf Schnee bei Winterreifen höher ist, als bei Sommerreifen, sollte unstrittig sein, oder? Die dafür notwendige Bremsleistung sollte auch selten so hoch sein, dass die Auflaufbremse des Hängers das nicht leisten kann. Deshalb müssen idR in diesem Fall am Anhänger die Reifen blockieren.

      MAWilms schrieb:

      Seitenführung bei Anhängern ist praktisch nie gefragt.
      Achja? Das ist ja interessant…
      Bis zu diesem Punkt war ich einfach nur nicht immer mit dir einer Meinung, aber wären hier alle einer Meinung, bräuchten wir ja nicht 15 Seiten in dem Thread. Aber nach dieser Aussage kann ich dein von dir hoch gepriesenes Wissen und deine gigantische Erfahrung mit Anhängern nicht mehr ernst nehmen oO

      OnkelR schrieb:

      Typisch Flachlandbewohner
      Auch wenn ich selbst das Münchner Umland als Flachland bezeichnen würde, man mich selbst also aktuell als Flachlandbewohner bezeichnen könnte, bin ich in eben diesem Alpenvorland aufgewachsen, habe dort das Fahren mit und ohne Anhänger - auch im Winter - gelernt und auch einen Großteil meiner Fahrpraxis dort gehabt ;)

      Lustigerweise hat meine Erfahrung, bei der ich das erste Mal über Winterreifen am Anhänger nachgedacht habe, auch im Alpenvorland und auch mit einem Allrad-Sprinter stattgefunden. Der Tandemhänger war allerdings nur mit einem ATV beladen, also etwas leichter als der Minibagger deines Bekannten. Auf dem Sprinter AT-Reifen, weil der eben vor allem im Gelände bewegt wird, auf dem Hänger die Sommerreifen mit M+S-Kennzeichnung, mit denen er ausgeliefert wurde. Auf der Straße 5cm Schnee, also für die Verhältnisse dort nicht viel, aber eher schmierig als griffig. Die Straße etwas enger, der Fahrer vor mir bremst aus Angst vor dem entgegenkommenden Räumfahrzeug stark, bei meiner entsprechenden Bremsung kam der Hänger zur Seite, glücklicherweise in Richtung Straßengraben anstatt vor das Räumschild, ansonsten wäre wohl ein neuer Hänger und ein neues ATV notwendig gewesen…
      Bisher 12 Nächte in unserem Wohnwagen geschlafen und 2677km damit unterwegs gewesen :0-0:
      2018: Camping Stein, Bad Endorf (D); Campingplatz Kesselberg, Kochel am See (D); Camping De Duinpan, Noordwijk (NL); Campingplatz Wiehltal, Wiehl-Bielstein (D)
      2017: Camping Bergamini, Peschiera del Garda (I); Camping Valle Gaia, Casale Marittimo (I); Camping Fossalta, Lazise (I)
    • @kaindl

      Nicht aus dem Zusammenhang reißen, das Zitat.

      Natürlich ist Seitenführung generell bei den Nachlaufeigenschaften eine der wichtigsten Kenngrößen.
      Wir reden hier aber gerade über das Verhalten bei Eis und Schnee, nicht über normale Fahrzustände.

      Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: selbst mit einem starken Lenkimpuls war der Anhänger auf Schnee nicht aus der Spur zu bringen. Eher geht der Cayenne ins Untersteuern (solo macht er das nie) als dass der Anhänger quer kommt. Das wäre typisch der Fall, wenn die Seitenführung plötzlich abreißen würde.

      Und zum bremsen: wenn ich weiß, dass ich längere Zeit auf Schnee/Glätte fahren muss, dann probiere ich immer wenigstens einmal aus, was die Fuhre beim bremsen so tut.

      Und auch hier wieder: beide Male gleich stabiles Verhalten, egal ob der Anhänger auf Sommer- oder Winterreifen lief.
      Auch wenn beim Cayenne das ABS gerattert hat gab es keine Überholversuche des Anhängers.

      Nebenbei, ich behaupte auch ganz sicher nicht, dass es besonders sicher oder gar problemlos ist, mit einem Anhänger durch Schnee und Eis zu fahren.
      Das ist ganz bestimmt sehr anspruchsvoll und nichts für Gelegenheitsfahrer.

      Aber dass es mit Winterreifen tatsächlich spürbar einfacher ist, da spricht meine Erfahrung (aus eigener buchstäblicher Erfahrung und aus den Erfahrungen meiner Mitarbeiter) dagegen.

      VG
      Marc A.
    • MAWilms schrieb:

      Nicht aus dem Zusammenhang reißen, das Zitat.
      War nicht meine Absicht, für mich war da nicht erkenntlich, dass du das nur auf diese Situation beziehst…

      MAWilms schrieb:

      Wir reden hier aber gerade über das Verhalten bei Eis und Schnee, nicht über normale Fahrzustände.
      Aber auch da sehe ich nicht, wieso auf Eis und Schnee die Seitenführung auf einmal nicht mehr interessant sein sollte.

      MAWilms schrieb:

      Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: selbst mit einem starken Lenkimpuls war der Anhänger auf Schnee nicht aus der Spur zu bringen. Eher geht der Cayenne ins Untersteuern (solo macht er das nie) als dass der Anhänger quer kommt. Das wäre typisch der Fall, wenn die Seitenführung plötzlich abreißen würde.
      Also war hier in deinen Situationen doch die Seitenführung einfach noch ausreichend, aber keinesfalls "nicht gefragt", im Gegenteil! Du schreibst ja selbst, was ohne entsprechende Seitenführung am Anhänger passieren würde…

      MAWilms schrieb:

      Aber dass es mit Winterreifen tatsächlich spürbar einfacher ist, da spricht meine Erfahrung (aus eigener buchstäblicher Erfahrung und aus den Erfahrungen meiner Mitarbeiter) dagegen.
      Ich habe auch nie von "einfacher", sondern von sicherer im Sinne von Reserven in Notsituationen gesprochen! Und gerade beim Bremsweg ist hier der Vorteil der Winterreifen auf Schnee und Eis wohl kaum bestreitbar. Wie groß der Effekt dann ist, hängt natürlich vom Gewicht des Hängers bzw auch vom Gewichtsverhältnis ab. Ob es einem dieser Effekt wert ist, Winterreifen auf dem Anhänger zu fahren, überlässt der Gesetzgeber jedem selbst.
      Meine persönliche Meinung ist nunmal, dass im Zweifel jeder Meter zählt und deshalb - natürlich im Rahmen des möglichen - die entsprechenden Reifen auf allen in Betrieb befindlichen Fahrzeugen sein sollten. Im Rahmen des möglichen? Natürlich kann man nicht jeden Tag die besten Reifen aufziehen, am besten noch unterwegs die Reifen wechseln, wenn sich die Verhältnisse ändern. Ja, die Sommerreifen sind auch im Winter auf trockener Fahrbahn besser als Winterreifen, aber der Nachteil der Sommerreifen auf Schnee sind wesentlich größer, als der Nachteil der Winterreifen auf trockener Fahrbahn. Und wenn es für den Anhänger keine echten Winterreifen gibt, bleiben halt nur die M+S-Reifen mit den bestmöglichen Eigenschaften…
      Aber Argumente wie "zu teuer" und "Arbeit", die hier auch oft genug gefallen sind, finde ich persönlich nicht gut. Wenn der kleine Unterschied im Bremsweg zwischen Kollision oder keiner Kollision entscheidet, sind fast immer sowohl Geld als auch Arbeit für den Reifenwechsel geringer als für die Behebung des Schadens, und manchmal kann es sogar über schwere Verletzungen oder gar das Leben eines Menschen entscheiden.

      Truckeralex schrieb:

      Wir sind hier nicht beim Motorsport
      Das war auch nur ein absichtlich extremes Beispiel um zu zeigen, dass ein Reifen eben nicht ganz so einfach funktioniert, wie du es darstellst…
      Bisher 12 Nächte in unserem Wohnwagen geschlafen und 2677km damit unterwegs gewesen :0-0:
      2018: Camping Stein, Bad Endorf (D); Campingplatz Kesselberg, Kochel am See (D); Camping De Duinpan, Noordwijk (NL); Campingplatz Wiehltal, Wiehl-Bielstein (D)
      2017: Camping Bergamini, Peschiera del Garda (I); Camping Valle Gaia, Casale Marittimo (I); Camping Fossalta, Lazise (I)