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Nostalgie Reiseberichte aus mehreren Ländern, wenn ich alte Bilder einstelle, freuen sich oft einige User.

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    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • ja das sind die alten Zeiten,ob sie besser waren??Meist verklärt sich in den Jahren die Erinnerung!
      Danke für die Beschreibungen,denn die Bilder alleine ,dann wäre es nur halb so schön!
      Gruß,Rainer
      wohne jetzt in Rhede/Ems
    • Mensch Willy!

      Mein kleines Herzchen geht gerade auf!
      Vor mehr als dreißig Jahren war ich in der Jugendherberge in Burghausen und verknüpfe schöne Erinnerungen damit.
      Danke!!!
      To-Do-Liste: Einbau Außenstauklappe rechts und links
      Done-Liste: Innen-/Außenreinigung, Kühlschrank-Tuning,Komplettinspektion Heizungsanlage,Horizontalunterteilungen i.d. Schränken, Anschaffung 2x11kg Alugas, Einbau eines "kleinen" Autarkpakets (24 Ah und Ladegerät),
      Sonnenschutz (außen) für die Fenster, Austausch Dachluke gegen Mini Heki plus,neue Radkappen in cremeweiß, Austausch Hängelampe gegen flache Deckenleuchte, Einbau LED-Beleuchtung, Einbau Mover und zweites Mini Heki plus
    • Der erste Ungarnurlaub
      1972 war es so weit, dass wir uns mit unseren Verwandten aus der DDR in Ungarn treffen wollten. Mir war es aber nicht danach, fuhr zu der Zeit eben viel lieber nach Spanien oder nach Südtirol. Schuld daran war die Schwiegermutter und meine Frau, die Schwiegermutter durfte als Rentner ja kommen, und sie wollte, das wir wieder mal zur DDR kommen.
      Ich schlug dann einen Urlaub in Ungarn vor, was tut man nicht alles, um eine glückliche Frau im Urlaub zu haben. eine Karte von Ungarn gekauft na ja, damals konnte man nicht ins Internet schauen, hatte mir dann den Balaton ausgesucht. Die Fahrt dahin war schon nicht einfach, die Autobahn Nürnberg Passau gab es nicht, und von Passau nach Wels auch nicht, da hatte man für die Strecke viel Zeit nötig. Von Passau ging es über die Nibelungenstraße nach Linz.
      Über Sopron ging es dann Landstraße nach Ungarn rein, nach Zamardi am Plattensee. Dort hatte ein neuer Campingplatz aufgemacht, der Autos 1 Damals durfte man mit Anhänger in Ungarn nur 40 Km schnell fahren, ich hatte 2 Stunden in Sopron auf das Visa gewartet, und bin dann auch meine 80 Km schnell gefahren, was mir etwas Porzellan gekostet hat.
      Vor allen Dingen die Bahnübergänge, der erste hat mich wachgerüttelt, die nächsten wurden langsam überfahren.

      [IMG:http://up.picr.de/24278813nz.jpg]

      Der Campingplatz Auto´s1 (heißt heute anders) lag direkt am See. Das war natürlich ein großer Vorteil, wenn man Kinder hat. Ging man ins Wasser, stand das nur bis an den Knien. Mein Sohn hatte sofort eine Freundin gefunden, und in seinen Boot eingeladen.


      [IMG:http://up.picr.de/24278829xq.jpg]

      Ich hatte mir ein Vorzelt dazu gekauft, mein Schwager hatte sich das Zelt im HO geliehen. Mein Zelt war von Quelle, es hatte einen Tag in Ungarn geregnet, und aus dem Zelt lief die Farbe raus. das habe ich dann als ich zurück war, wieder zurück gegeben. Im Hintergrund das Zelt von meinen Schwager, er hatte das in der HO geliehen, man wollte ja zuerst mal Camping probieren.

      [IMG:http://up.picr.de/24278837kx.jpg]


      Der Trabi brauchte bei 2Personen und ein Kind unbedingt einen Gepäckträger.

      [IMG:http://up.picr.de/24278857nn.jpg]


      Na ja, wenn man schon Rucksack und Fernglas geschenkt bekommt, dann muss man direkt auf die Jagd
      gehen. Oder hätte der Onkel nicht besser eine Angel mitgebracht.

      [IMG:http://up.picr.de/24279330ei.jpg]

      Nun schau sich das einer man an. Das erste mal, das ich mit Tante und Onkel zusammen bin, und dann
      legen die sich doch einfach in der Sonne.
      Den Onkel Heinz könnte man ja mal mit einen Eimer Wasser übergießen, damit der mal was mit mir unternimmt.

      [IMG:http://up.picr.de/24278880gd.jpg]

      In Siofok gab es einen Zigeunermarkt (wo jetzt der Tesco steht) die Ungarn sagten DDR Messe, das war natürlich für meinen Schwager was. So schnell bekamen wir da nicht weg. Und die Sachen die gekauft wurden, da wurden die Nähte überprüft, ob auch alles in Ordnung war. War ziemlich zeitraubend, da gab es auch noch so viel zu sehen.
      [IMG:http://up.picr.de/24278916vs.jpg]

      An der Straße zur Autofähre standen viele Büdchen, man konnte da fast alles kaufen, was der Tourist
      braucht. Eis, Souvenirs, zum essen gab es meist so kleine Schnitzel, Pommes Frites waren zu der Zeit in
      Ungarn noch nicht bekannt.

      [IMG:http://up.picr.de/24278977qg.jpg]

      Abends ging man noch eine Runde spazieren, wir wollten zur Fähre gehen, im Hintergrund fährt ein Tatra,
      damals das größte Personenauto mit Heckmotor. Meist ging es dann zu Fähre. Die Männer angelten, und
      die Frauen saßen dort und stickten. Man konnte dort sehr schöne Stickereien kaufen, passte aber nicht so
      richtig in unsere Welt.

      [IMG:http://up.picr.de/24279060pa.jpg]

      Jetzt wird geangelt, aber einen Wurm fass ich nicht an, eklich. Der Nachbar spendete ein Maiskorn.
      Und da nicht gefangen wurde, noch ein Fisch. Die arme Mutter musste den abends noch braten. Appelle
      an seine Tierfreundschaft halfen nicht, nein Papa, der schmeckt gut.

      [IMG:http://up.picr.de/24279083qe.jpg]

      Es gab damals bei uns so Autopolitur, wenn man die aufgetragen hatte, das brauchte man nur noch abstauben.
      Der Lack war dann so glatt, ich habe immer gesagt, da zerbrechen sich die Fliegen die Beine drauf.
      Es wäre doch gelacht, wenn wir das Ostauto nicht mit der Westpolitur zum Glänzen kriegen würden.

      [IMG:http://up.picr.de/24279108zp.jpg]

      Ich hatte 4 Wochen Urlaub, mein Schwager war eine Woche später gekommen, die Zeit vergeht im Urlaub
      wie im Flug, hier sind wir schon auf der Heimfahrt mit der Fähre. Die Fuhr von Szantod Rév nach Tihany Rév,
      quer über den Balaton.

      [IMG:http://up.picr.de/24279137se.jpg]

      Wie so oft in Ungarn was es glühend heiß. wir haben dann ich Veszprém auf der Ausfallstraße noch einen
      schattigen Platz zu einer Rast genutzt.

      [IMG:http://up.picr.de/24279147fx.jpg]

      Hier in Mosonmagyarovar, Was für ein Wort, der deutsche Name Wieselburg wäre einfacher gewesen.
      Hier war nun wirklich die Trennung von den Verwandte. Sie fuhren die Hauptstraße weiter nach Bratislava,
      wir bogen in die Nebenstraße ab nach Becs (Wien). Heute ist das umgekehrt. :)
      Im nächsten Brief schrieb mein Schwager, der Neckermann und Ottokatalog hat er gut über die Grenze
      bekommen.
      Das war ich Ungarn schon seine Lieblinglektüre, er suchte die Artikel raus, die in der DDR hergestellt
      worden sind.


      Nichts bewegt sich wie ein Citroën

      viele Grüße
      vom Willipitschen
    • Lieber @Willipitschen


      ... leider habe ich keine Bilder parat, weil meine Eltern von früheren Urlauben die Fotos auf dem Speicher vergraben haben.

      Du wolltest dass ich meine Erinnerung mit dir teile....

      Von einem Urlaub will ich dir daher auch berichten.

      Wir waren bis 1975 mit unseren Eltern jedes Jahr in Österreich. Österreich ist bestimmt ein tolles Land. Leider nicht wenn du als Junger Bub den lieben langen Tag mit den Eltern wandern sollst. Von wegen Sonne und Strand. In meiner Erinnerung hat es jedes Jahr geregnet. Es war grauenhaft. Ich hasste Österreich.
      Standhaft habe ich mich daher bis in die 20XX Jahre geweigert das Land noch einmal zum Sommerurlaub zu betreten.
      Die Eltern, nicht unvermögend, sind mit uns immer ins Hotel gefahren. Kein Wunder es waren die einzigen 2 Wochen in denen mein Vater Urlaub in unserer Firma nahm.

      In jenem besagten Jahr, waren wir in irgend so einem "Edelschuppen" wieder mal in Österreich. Und.... es regnete wie immer.
      Das Hotel besaß ein beheiztes Hallenbad und wir vier Brüder wussten nicht was wir den Tag treiben sollten. Also sind wir ins Hallenbad. Nach unserem Besuch hatte der Bademeister alle Hände voll zu tun das Bad wieder halbwegs trocken zu legen :evil:
      Am nächsten Tag musste ich bei meiner Mutter antreten. Das Hotel ließ uns netterweise wissen, wir sollten Sie doch beim nächsten Besuch im Land nicht mehr beehren :thumbsup:

      Was haben wir genörgelt und uns beschwert um nie mehr nach Österreich zu müssen. 1976 hat uns dann wohl auch der liebe Gott in seine Gebete aufgenommen. In Österreich war grad Dauerregen (Wie hätte es anders sein können) und mein Vater verkündete....

      WIR FAHREN NACH ITALIEN

      Endlich !!!!!!

      Wer heute glaubt ein Mini ist klein, der muss sich mal mit 6 Personen in einen BMW 2002 TII Turbo reinsetzen :thumbup: I
      Bis heute weiß ich nicht wie wir rein und rauskamen. Der BMW war unglaublich schnell und mein Vater stolz wie Oskar auf den kleinen Rennwagen. Der hatte 170 PS und fuhr als könne er abheben.
      Aber er stank auch unglaublich nach dem Plastik des Armarturenbrettes, mit dem Ergebnis, dass ich gleich mal den Teppich mit 2 Wiener Würstchen aus meinem Magen beehrte, weil es mir den St. Bernardino hinunter durch die Serpentinen unglaublich schlecht war. Von dem Lärmpegel mal abgesehen. Ab 130 musste man sich anschreien.

      Aber dann...




      Diano Marina bei Alassio

      Der Urlaub war toll. Unglaublich. Alles war super. Ein neugebautes Hotel fast direkt am langen Sandstrand eines Fischerdorfs. Sonne, Meer und mein heute geliebtes italienisches Essen.
      Die 14 Tage vergingen wie im Fluge. Wir haben getobt, Sandburgen gebaut und auf die Sonnenbrillen aufgepasst, nachdem wir den 2 Satz geklaut bekamen :whistling:
      Ich war Jung... Diebisch sind Sie die Italiener hatte ich damals geglaubt... aber nett. Und die wunderhübschen Senioritas.....

      Den ganzen Tag plärrte irgendwo Albano und Romina Power aus dem Radio. Die hatten kurz zuvor am Eurovision Song Contest (Granprix) für Italien teilgenommen.
      Ich war schockverliebt in die schöne Italienerin. Später erfuhr ich, dass Sie wohl eine Amerikanerin ist. Ich war sehr enttäuscht.

      Die Musik war... sagen wir so gar nicht meins. Eher schon die Platte High Voltage von den (wie es mein Vater nannte :saint: ) Schwerverbrechern und Lärmerfindern AC/DC.
      Ich war Weltoffen bei Freunden erzogen worden. Einem Kanadischen Ehepaar. Da ging es robuster zu... von wegen Boney M und Rivers of Babylon.....
      In der Gegend wo ich wohnte war das kurz unter der Körperverletzung und hätte fast meiner nicht vorhandenen Karriere in der Schule geschadet. Da stand im Klassenbuch: Der Schüler XXXX des Kooperativen Bildungszentrums hört Negermusik (von wegen Neger!!). Unglaublich ...

      Der Urlaub ging zu Ende. Schade. Meine Liebe zu Italien ist geblieben. Sonnenbrillen klaut da auch heute keiner mehr.

      und dann 1977......

      Der erste Wohnwagenurlaub an den ich mich wirklich erinnere.... Da geht mein Herz auf wenn ich daran denke.

      Aber nu muss ich Schluss machen.

      Ich werde nun was Mittagessen gehen. Natürlich zum Italiener. Wohin denn sonst..... !!!

      Alles Liebe


      Wolfgang


      wohnwagen-forum.de/index.php?a…ca0759c9ee57e5785fcc9fb4fdiano-marina-beach.jpg

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Anwofa ()

    • Ich starte mal den Versuch die hier los getretene Nostalgiewelle auch zu befeuern.

      Es kam das Jahr 1981 und die Frage wo wollen wir hinfahren? Wasser sollte in der Nähe sein und ein Land/Gebiet das wir nicht kannten. Da kam Ungarn und der Balaton ins Gespräch. Verwandtschaftliche Gesichtspunkte wegen Treffs im Urlaub waren nicht gegeben. Noch nie in Ungarn gewesen, mal sehen wie das geht. Gesagt getan, im Zeitalter vor dem Internet galt es gesicherte Infos über die erforderlichen Einreise Papiere zu bekommen. Der so oft gescholtene ADAC war die Quelle. Das Boot, eine Wiking Katamaran, war der Knackpunkt, ein Carnet brauche das Teil. So wollten es die Magyaren.

      k-BALATON1981_001.JPG
      Campingplatz wie aus dem Bilderbuch, unverbaubare Aussicht in der ersten Reihe. Um uns herum fast nur die Schwestern und Brüder aus der DDR. Was uns in unserer Einfalt wunderte. Wegen der fehlenden Verwandtschaft aus dem Arbeiter und Bauernstaat war uns diese Treffgelegenheit unbekannt.

      Wir bekamen aber schnell Kontakt zu diversen Nachbarn, obwohl sich viele wunderten, dass wir (freiwillig) nach Ungarn fuhren obwohl wir keine Verwandte aus der DDR trafen, treffen konnten.

      Zum Segeln mit dem Katamaran war es Ideal. Nicht ganz so Ideal waren die Massen von Zuschauer jeweils beim Ablegen.
      k-BALATON1981_032.JPG
      Die Landsleute waren einfach nur Neugierig. So ein Teil hatte man noch nie gesehen.

      Das Dicke Ende kam dann leider bei der Rückkehr. Das Carnet für das Boot musste man wieder beim ADAC abgeben, aber natürlich mit Ausreisestempel vom Ungarischen Zoll. Nur die Schluris an der Grenze wollten mir das Dokument ums Verrecken nicht abstempeln. Also bin ich nach einer gefühlten Ewigkeit und nach Kontakt mit unzähligen Grenzern ohne Stempel nach Österreich ausgereist. Der Spaß hat mir einiges an Geld gekostet.
      Es grüßt Jürgen :w
    • Die Urlaubsberichte sind doch toll, auch wenn sie eben nicht mit so vielen Bildern bestückt sind. Ich hole die Berichte aus einen anderen Forum rüber, habe ich schon vor einiger Zeit geschrieben.


      Die Urlaubsberichte 74 und 76 hatte ich hier schon mal geschrieben, aber vergessen, Alzheimer läßt grüßen.

      Hier ein Link dahin


      Nichts bewegt sich wie ein Citroën

      viele Grüße
      vom Willipitschen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Willipitschen ()

    • Hallo zusammen, Hallo Jürgen,
      Das Vordach kam mir so bekannt vor :

      Bonanza.jpg

      Den Bonanza gabs auch bei Neckermann, war der wohl im Katalog drin den Willis Schwager mit in die DDR genommen hat ?
      Wie Ihr seht lasse ich auch manchmal die alten Zeiten wieder ein bisschen aufleben ( aber nur bei schönem Wetter). :camping:
      Grüße vom Ralf aus Kassel
    • Ja stimmt, der Ureifelland aus Mayen in der Eifel ist durch viele Hände gegangen. Neckermann hat den mal vertrieben, dann gehörte er mal einer Fenster Fabrik Meeth, und zum Schluss war er bei Knaus, und wurde in Ungarn herstellt in Nagyoroszi (großer Russe).

      Ich glaube, jetzt läuft er aber unter einen anderen Namen.


      Nichts bewegt sich wie ein Citroën

      viele Grüße
      vom Willipitschen
    • Hallo willipitschen,

      auch habe mit diesem Zelt angefangen. Mit genau so einem. Unter dem Überzelt war das Schlafteil mit Gummiwanne. Und irgendwann in den Siebzigern mit dem ersten gebrauchten Wohni und einem ähnlich hässlichen grün/gelben Zelt. War halt dabei gewesen.
      Gruß :w Dirk

      The difference between Men and Boys is the Price of their Toys.
    • Hier habe ich einen Film gefunden aus der *alten Zeit* die ich in Ungarn mit erlebt haben. So sahen früher die Campingplätze am Balaton aus. Um da überhaupt einen Platz zu bekommen, habe ich im Januar einen Platz reservieren lassen bei Siotours, was natürlich eine Vorauszahlung bedeutete, man musste den ganzen Preis zahlen. ich brauchte ja auch immer 2 Plätze für die Verwandte mit. Besonders Schlaue haben dann nur für eine Woche gebucht, wollten dann länger bleiben, um mit schwarz getauschten Forint zu zahlen. Aber das funktioniert bei der Fekete Anna nicht. In dem Video habe ich sehr vieles erkannt, meine Schwägerin aus der DDR war ganz kurz mit ihren Sohn zu sehen.
      Die Autofähre hatte noch auf jeder Seite einen Fussgängersteig. Grillen die Ungarn, ja aber damals anders als wir, unser ung. Freund hat das mal mit uns gemacht. Da wurde Kenyerszolona (Brotspeck) auf ein Holzstöcken gespießt, übers Feuer gehalten, dann aufs Brot abzogen. Das musste man natürlich selbst drüber halten. Eine tolle Sache mit sehr viel, Geschmack. Dazu einen scharfen Palinka.
      Dies ist hier im Video schön zu sehen.
      Die kleinen Zelte waren Jugendlager, wo Jugendliche aus allen sozialistigen Staaten eine Woche Urlaub machten.
      Wenn man den Campingplatz sieht, und mit heute vergleicht, dann kann man sehen, wie stark der Tourismus in Ungarn zurück gegangen ist.
      Obwohl mehr als die Hälfte der Campingplätze nicht mehr existieren, sieht man solche Überfülleng nicht mehr, was auch gut so ist.
      Aber es war damals auch eine schöne Zeit.



      Nichts bewegt sich wie ein Citroën

      viele Grüße
      vom Willipitschen
    • Eines Tages sitze ich am Ufer des Balaton, und höre einkomisches Geräusch. Chuch chuch chuch.
      Ich schaue nach oben, und da kommt ein Heißluftballongefahren. Mensch sage ich zu meinen Sohn, da müssen wir uns aber malerkundigen, wo man sowas machen kann.
      Bei den Reisebüro Siofok haben wir erfahren, das man es vonSiofok Kiliti, ein Flugplatz machen kann.
      Wir sind also hin gefahren und haben eine Fahrt gebucht.
      So einfach ist das aber nicht, man muss da schon ein bischenGeduld haben. Der Kapitän hat sich unsere Handynummer geben lassen, und gesagt,er ruft uns an.
      Ist Gewitter in der Luft, dann geht es nicht oder auch beiviel Wind.
      2 Tage später bekamen wir den Anruf. Wir also nach Kiliti.


      Etwas sehr schönes war unsere Fahrt


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      viele Grüße
      vom Willipitschen
    • Ungarn 1974

      1974 war wieder unser Treffpunkt am Balaton. Wir wollen wieder in Zamardi auf Auto1 1 fahren, aber dort war alles überfüllt. Also gingen wir weiter auf die Suche. Wir fanden einen kleinen Platz in Santod Rév, da wo die Autofähren anlegen.
      revkemping.hu/de/
      Ich hatte einen neuen Wohnwagen aus der Region. Einen Grenzland von der Schreinerei Gregorius aus Immendorf bei Geilenkirchen. Der schönste und praktischste Wohnwagen den ich je hatte. Der hatte einen Hohlraum von ca. 5 cm, da wurde die heiße Luft von der Trumavent rein geblasen, und so der Fußboden erwärmt. An Öffnungen kam sie wieder raus. Es dauerte etwas länger, ehe der Wohnwagen warm, aber man konnte im Winter mit den Nackten Füßen rumlaufen.
      [IMG:http://up.picr.de/24311881ha.jpg]
      Wir sind dann an der Nordseite gefahren, und haben die Autofähre genutzt.
      [IMG:http://up.picr.de/24311952wt.jpg]
      Mein Sohn kommt eines Tages an und sagt, vorne stehen Polizisten mit 280er Mercedes. Ich konnte es nicht glauben. Tatsächlich war das so, 4 Fahrzeuge standen dort und jede Menge Polizisten, An der Straße stand einer mit einen alten Lada und regelte den Verkehr
      Ursache war UN-Sekretär Waldheim war dort zur Besprechung.
      Im zweiten Jahr wollten wir auch mal die Hauptstadt besuchen, Ungarn hatten uns gesagt, man sollte 2 Forintstücke für die U-Bahn sammeln. An den Eingängen waren Automaten, da warf man ein 2 Forintstück rein, dann ging eine Schranke hoch.
      [IMG:http://up.picr.de/24312054vl.jpg]
      [IMG:http://up.picr.de/24312075nd.jpg]
      Wer hätte denn gedacht, das in Budapest die Parkplätze auch so rar waren ? Stückchen für Stückchen wurde ich in die Parklücke rein manöveriert.
      [IMG:http://up.picr.de/24312140oo.jpg]
      Das erste Tragflächenboot, was ich in meinen Leben gesehen habe. Ich hätte es mal gerne in Fahrt gesehen, wenn es auf seine Kufen dahin gliet, habe es aber niemals gesehen.
      [IMG:http://up.picr.de/24312196dd.jpg]
      ---
      [IMG:http://up.picr.de/28214674uo.jpg]
      Hier geht zur Markthalle am Ende der Vaci u., eine wunderschöne Halle, die vor Jahren Restauriert wurde.
      Eine Werbung vom Budapester Opernhaus, sehenswert.

      [IMG:http://up.picr.de/24312427wk.jpg]
      Irgendwie kommen wir immer an den römischen Ausgrabungen vorbei. Hieß früher bei den Römern Aquikum.
      [IMG:http://up.picr.de/24312466ys.jpg]
      [IMG:http://up.picr.de/24312534nm.jpg]
      Aber in der Nähe gab es auch viel zu sehen, man konnte zu Fuß nach Tihany gehen, musste nur die Fähre nutzen.
      Am Tag vorher hatte ich noch ein schönes Erlebnis. 4 Jungs so 8 bis10 Jahre alt saßen vor mir an Strand, da sagte einer in richtigen sächsisch, da hat man mir doch zuhause gesagt, die Ungarn hätten so guten Kaugummi, den habe ich doch alle schon durchgelascht, der ist auch nicht besser als unserer.
      Ich habe jeden eine Mark gegeben, und gesagt, probiert mal da hinten im Geschäft. Das war ein Intertourist.
      Als wir dann am nächsten Tag nach Tihany gingen, standen die schon da.
      [IMG:http://up.picr.de/24312573fu.jpg]
      Die 2 ersten Worte ungarisch die ich lernt, war Tilos= (verboten) und Rendörség (Polizei), da sagt mir ein Ungar, das sind auch die wichtigsten Worte in Ungarn.
      [IMG:http://up.picr.de/24312652hn.jpg]
      Die Fähren gehörten der Firma Mahart, da fuhren auch noch 4 Stück, heute fährt nur noch Eine in der nichtsaison., das heißt jede halbe Stunde, man hat immer Wartezeit. Die Fähren gehören heute einer privaten Firma.
      [IMG:http://up.picr.de/24312706fh.jpg]
      Na wieder ist ein Urlaub zu Ende, beim Digitalisieren kommen immer wieder schöne Erinnerungen hoch.


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      viele Grüße
      vom Willipitschen
    • Das Ballonfahren hatte uns mutig gemacht, und so ging es auf die Suche, was kann man noch mehr machen. Und wir wurden auch fündig.
      Hin und wider flog ein Drachen bei uns über den Campingplatz Autos 1 in Zamardi.
      Wir sind dann suchen gegangen, als meine Frau die Dinger saht, da wollte sie nicht mitfliegen, si hat es auch nicht getan.
      Sie war eh der Mensch, der auch nicht auf Karussellen ging.
      Preis war auch in Ordnung, ein Flug über Tihany kostetet 50 DM.
      Also haben wir das gemacht.



      Nichts bewegt sich wie ein Citroën

      viele Grüße
      vom Willipitschen
    • Urlaub 1976.
      1975 hatten wir unseren Urlaub in Spanien an der Costa Dorada verbracht, und ein Arbeitskollege war mit gefahren. In 1976 fuhr er dann auch mit nach Ungarn. Am Balaton angekommen, war es schwer einen Platz zu finden, wo denn noch etwas frei war. In Balatonszemes fanden wir dann den Campingplatz Hullam, wo wir noch Platz bekamen. (den gibt es heute nicht mehr). Gut mit etwas Schwierigkeiten konnten wir dann unsere Zelte und Wohnwagen aufstellen.
      [IMG:http://up.picr.de/24373964hh.jpg]
      Wir hatten beide aufgerüstet, während mein Schwager jetzt einen Skoda hatte, war ich auf den Peugeot 504 GL mit Benzinmotor um gestiegen.
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      Was tuen Frauen am liebsten ? Richtig.
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      Hier wird der neue Fotoapparat, den mir meine Schwiegermutter geschenkt hat, inspiziert. Eine Praktika, leider hat die nie so richtig funktioniert, mal waren die Bilder unterbelichtet, mal überbelichtet.
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      Der größte Termalsee von Europa, Heviz wurde natürlich auch besucht, das Wasser sieht ganz schwarz aus, doch wenn man es in die Hände nimmt, dann ist es Kristallklar. Allerdings sollte man schwimmen können, nur am Rand zwischen die Seerosen kann man stehen. Und hinterher ist man sehr müde.
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      Budapest war damals noch Grau in Grau. Kein Vergleich mit heute, wir waren auf der Burg, und ich habe von dort die Bilder gemacht. Im Hintergrund ist die Kettenbrücke zu sehen. Die meisten Leute sagen, die heißt zwar Kettenbrücke, aber ich sehe da keine Ketten.
      Das liegt daran, jeder denkt da an Gliederketten, aber wenn man an Fahrradketten denken würde, dann würde es passen
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      In der Rev Csarda war Mittwochs immer eine Bauernhochzeit. Die war zwar nicht in echt, sondern wurde nur gespielt. Es war sehr gut gemacht, ich habe in 1989 eine richtige Hochzeit in Kaposvar gesehen, die war fast genau so. Gut es gab eines was man in der Wirtschaft nicht machen kann, die Kinder kamen dort, schmissen Kleingeld auf den Boden, und das Brautpaar musste das mit Schaufel und Besen einsammeln.
      [IMG:http://up.picr.de/24374740oq.jpg]
      [IMG:http://up.picr.de/24374741zw.jpg]
      Natürlich zog auch der See an, und es gab Tage, da wollte man einfach nichts unternehmen, da wurde eben am See geblieben. Die Damen von uns waren dann nicht zu halten.
      Und abends wurde dann gegrillt. Wir hatten uns beim Metzger einen Rollbraten machen lassen der dann über Holzkohle gegrillt wurde. Die Grillkohle musste man von zu Hause mitbringen, die gab es in Ungarn noch nicht. Und bevor der Rollbraten ganz fertig war, wurde mit einer Spritze spanischer Brandy in die Oberschicht des Bratens gespritzt.
      Leider musste ich den Urlaub dort früher abbrechen, meine Frau hatte sich eine Iritis zu gezogen, und hätte nach Budapest im Krankenhaus gemusst. Dann bin ich doch lieber nach Hause gefahren.


      Nichts bewegt sich wie ein Citroën

      viele Grüße
      vom Willipitschen