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Adria Aviva (563) Erfahrungen?

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    • Adria Aviva (563) Erfahrungen?

      Hallo liebe Mitglieder,

      Ich bin erst neu hier, da ich einen neuen Wohnwagen kaufen möchte.
      Sehr gut gefällt mir der Adria Aviva 563 (2017), da dieser sehr groß ist, ausreichend Zuladung bietet und über Stockbetten verfügt.
      Gibt es zu den Avivas mit der Ikea Technologie Erfahrungen, negatives?

      Für Besteck wird man vermutlich einen Besteckkasten kaufen müssen. Klappt das dann ganz gut? Wie ist es mit dem restlichen Geschirr? Kann man die Kisten rausziehen wie eine Schublade oder muss man die ganze Kiste entnehmen?

      Und das Bett im Bug sieht sehr klein aus für zwei Erwachsene mit 135x190. Ich selbst bin 180, ist das nicht etwas knapp? Habt ihr hier evtl. Lösungen, z.B. ein Stück Matratze mit Hocker drunter in diesem schmalen Flur vor dem Bett? Gut, dann ist ja hinten noch der Schrank, da müsste man irgendwie Platz lassen. Passt da überhaupt was rein? :D

      Nun zu den Schiebetüren oben:
      Diese sollen wohl während der Fahrt oder zumindest bei Vollbremsungen aufgehen. Mag ich nicht ganz so glauben, gibt es denn keine Verriegelung?
      Und lassen sich Klamotten hinter den Gummibänder zuverlässig verstauen oder fliegen diese raus?

      Zur Info: ich konnte den Wohnwagen leider noch nicht "in echt" anschauen, der nächste verfügbare Adria Aviva 563 ist relativ weit entfernt. Deshalb möchte ich vorab abklären, ob der Wohnwagen überhaupt in Frage kommt. Dann nehme ich natürlich den Weg in Kauf ihn ausgiebig zu besichtigen :)

      Ich finde in dieser Preisklasse auch keinen vergleichbaren Wohnwagen (1800kg, 7,5m, 2,45m breit, separates Bad, Stockbett, seitliche Garage). Oder fallen euch spontan noch welche ein? Maximal 17-18t €, neu (als Vorführer, Mietfahrzeug, bestand, oder junger Gebrauchter unter 3 Jahren).

      Ansonsten bin ich eigentlich recht angetan von dem Adria Aviva, macht einen sehr guten Eindruck! Bis eben auf diese paar Dinge, welche oben erläutert sind :D

      Vielen Dank für alle Beiträge! :)
      Gruß Tobi
      :0-0:

      Ps.: Wenn ich den 563 mit dem 522 vergleiche, fällt die "Mehr-Breite" im Innenraum kaum auf. Sind zwar nur 15cm statt üblich 20cm (wie bei 2,5er) im Vergleich zu einem 2,3er, dennoch merkt man das auf den Bildern kaum (besonders wenn ich die Oberschränke über Bettgruppe Bug betrachte). Oder täuscht das auf den Bildern nur? Das Bett beim 522 ist locker 20cm länger, hat dafür diesen schmalen Gang nicht.
    • Hallo Tobi,

      ich interessiere mich auch sehr für den Aviva 563PT aus den folgenden Gründen:

      - preislich attraktiv
      - optisch ansprechend
      - ausreichende Größe & Zuladung
      - separate Dusche und echtes Waschbecken (der Altea hat bspw. hier die Klapplösung)

      In Natura habe ich den Caravan noch nicht gesehen. Ich gehe nächste Woche auf die CMT und hoffe, dass Adria den oder zumindest einen vergleichbaren Aviva stehen hat. Falls nicht, dann würde ich aber in den nächsten zwei Wochen mal nach Offenburg fahren. Dort steht dieser hier Link und das ist ca. 80km von uns entfernt. Gerne kann ich dir dann auch ein paar Fotos zusenden (E-Mail Adresse per PN) bzw. auf Details achten.

      Anbei ein paar Eindrücke zu deinem Geschriebenen, wohlwissend, dass ich den Aviva ja bisher auch nur aus dem Prospekt kenne:

      Superb83 schrieb:

      Für Besteck wird man vermutlich einen Besteckkasten kaufen müssen.
      Denke ich auch, gab es glaube ich sogar hier im Forum schon einen Thread dazu. Man kann die Besteckeinsätze von Ikea zurechtschneiden.


      Superb83 schrieb:

      Und das Bett im Bug sieht sehr klein aus für zwei Erwachsene mit 135x190. Ich selbst bin 180, ist das nicht etwas knapp?
      Denke ich auch. Aus meiner Sicht der größte Mangel an diesem Caravan. Verstehe auch nicht, warum die Hersteller alle so komische Maße bauen. Hatte bei meinen Recherchen nur die Dethleffs Camper mit einem Bettenmaß 200x160 gefunden. Sind preislich aber auch ein anderer Schnack. Ich denke man muss es probieren. Die Länge würde mir weniger Kopfschmerzen bereiten (obschon ich 187cm bin), zur Not kann man ja mal den Fuß unten überhängen lassen, das stört mich nicht. 135cm Breite ist sehr eng, insbesondere wenn noch ein Kind dazuhüpft. Auf dem Grundriss sieht es so aus, als wäre links noch Platz. Evtl. kann man hier mit kleinem Kind eine Lösung mit Babybay oder so schaffen.

      Superb83 schrieb:

      Und lassen sich Klamotten hinter den Gummibänder zuverlässig verstauen oder fliegen diese raus?
      Der Knaus, mit dem wir zuletzt zwei Monate unterwegs waren hatte an dieser Stelle gar keine Sicherung, sondern nur eine kleine Holzsicke. Mit der Zeit weiß man wie man packen muss, sodass nichts rausfällt. Vollbremsung haben wir in 5000km zum Glück keine machen müssen. Wir haben oben immer nur unzerbrechliche, leichte und ungefährliche Sachen gelagert (vornehmlich Kleidung oder so Tupperdosen, etc.). Dann ist es auch nicht so schlimm, wenn man nach einer Vollbremsung mal ein paar Sachen einsammeln muss.


      Superb83 schrieb:

      Ich finde in dieser Preisklasse auch keinen vergleichbaren Wohnwagen (1800kg, 7,5m, 2,45m breit, separates Bad, Stockbett, seitliche Garage). Oder fallen euch spontan noch welche ein? Maximal 17-18t €, neu (als Vorführer, Mietfahrzeug, bestand, oder junger Gebrauchter unter 3 Jahren).
      Vergleichbar wäre aus meiner Sicht noch der Weinsberg CaraOne 550 QDK. Allerdings mit Holz in der Dusche... :S Beim Weinsberg muss man im Vergleich zu Adria auch explizit auf die Aufpreisliste/Serienausstattung achten, damit die Preise vergleichbar sind. Etwas darüber kommen dann Hobby 545kmf, Knaus Sport 500 QS, Knaus Südwind 580QS oder der Adria Altea 552 PK (Klappwaschbecken!).

      Hoffe, dass du damit schon mal was anfangen kannst. Kann dir ansonsten auch nur den Besuch der CMT ans Herz legen. Ist ohnehin mal interessant, selbst wenn man mit Camping nicht so viel am Hut hat, aber einen besseren Überblick bekommst du sonst nirgendwo.

      Viele Grüße,
      Fabian
    • Hi Fabian,
      Vielen Dank für deinen sehr ausführlichen Post!! Dann bin ich zumindest nicht der einzige, der sich diese Fragen stellt :D
      Ich werde vielleicht auch auf die cmt gehen. Muss noch zeitlich schauen.

      Außerdem habe ich einen Adria aviva 336 bei einem lokalen Händler gesehen. Vielleicht bringt es auch was, diesen mal anzusehen. Ich kann dann evtl auch berichten :) ist halt gleich einige Nummern kleiner.

      Das Bett ist echt so ne Sache. Man könnte das breiter machen mit einer Bastellösung. Ist dann halt nichts hundert prozentiges aber den Traum vom perfekten WoWa zum kleinen Preis hab ich mir schon gestrichen :D
      Der Rest scheint in Ordnung zu sein.

      Was ich noch gelesen habe, dass er wohl Probleme mit dem Mikroschalter der Wasserpumpe haben soll. Ist zwar Garantie aber lästig wenn es jedes Jahr kaputt geht.
      Und der Wohnwagen würde sich wohl leicht verwinden wenn der Boden nicht eben ist und stützen unten sind. so stark, dass die Türe nicht mehr richtig aufgeht. Wird wohl schwierig zum testen beim Händler :D

      Ich danke dir auf jeden Fall für deine Antwort sehr!
      Gerne können noch mehrere ihren Senf dazu geben :)

      Eine weitere Alternative wäre noch der Sterckeman, wobei ich da auch sehr gespaltene Meinungen auffinde. Ich glaube das ist der dacia unter den Wohnwagen

      Lg tobi

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Superb83 ()

    • @Dembinski:
      Danke auch dir für deine Vorschläge! :)
      Der erste ist zwar toll aber leider zu teuer.
      Der zweite scheint ne Alternative, eben mit 2,3m, wobei der gut geschnitten ist. Was mich noch ein bisschen stört wäre das Waschbecken außerhalb des Bad und dass das Bett zwar länger ist aber auch nur 1,35m breit. Aber ich werde mir den auch mal anschauen :)
    • Das mit dem Waschbecken außerhalb war genau unsere Wunschlösung. So kann einer auf die Toilette und der andere sich schonmal waschen. Zudem wasche ich relativ oft meine Hände, da bin ich froh, nicht immer ins Bad zu müssen.
      Wir habe einen Camper und unser Bett ist 1,4m breit. Das langt dicke. Nachts kommt sogar unser bald 4 jährige zu uns ins Bett. Kein Problem.
      Die 1,9m Länge hätten mich gestört - 1.35m breite nicht.
    • Superb83 schrieb:

      Was ich noch gelesen habe, dass er wohl Probleme mit dem Mikroschalter der Wasserpumpe haben soll. Ist zwar Garantie aber lästig wenn es jedes Jahr kaputt geht.
      Da würde ich mir keinen Kopf machen. Ich würde ohnehin (bei jedem Wohnwagen) überlegen auf Druckwasser umzurüsten. Die Pumpe ist etwas teurer und schwerer, aber man kann dann normale Armaturen nutzen und hat kein Problem mit dem Wasserdruck. Haben wir im Boot und funktioniert top.

      Superb83 schrieb:

      Und der Wohnwagen würde sich wohl leicht verwinden wenn der Boden nicht eben ist und stützen unten sind. so stark, dass die Türe nicht mehr richtig aufgeht. Wird wohl schwierig zum testen beim Händler
      Mit den Stützen kannst du praktisch jeden Wohnwagen verwinden. Daher niemals damit anheben, sondern das Niveau immer über Keile am Rad ausgleichen und mit den Stüzen abstützen. Wenn das beachtet wird, darf er sich nicht verwinden. Wäre es ein konzeptionelles Problem dieses Wohnwagentyps, dann solltest du es aber auch beim Händler auf ebener Fläche merken. Das wäre dann allerdings in der Tat das k.o. Kriterium.
    • Zum Thema Unterschied 522/563:

      Das Elternbett ist kleiner, das stimmt, jedoch sind beim 563 die Stockbetten deutlich länger als im 522. Wäre für uns das ultimative Argument gegen den 522 gewesen.
      Die 15cm Breite merkt man vom Raumgefühl her schon deutlich, auch bezüglich der Sitzgruppe, die ist im 563 schon größer.
      Auch die Küchenzeile ist etwas größer im 563, wodurch man zb ne kleine Kaffeemaschine gut abstellen kann, das würde mich im 522 sehr stören.
      Beide haben für mich nur nen Nachteil, was die Positionierung der Heizung angeht. Hätte große Angst, dass sich eines meiner Kinder dort die Füße oder Hände verbrennt....

      Ab Jahrgang 2018 sollen die Schiebetüren wohl verriegelt sein, hab ich aber noch nicht selbst sehen können.

      Der Grundriss des 563 ist eigentlich ziemlich identisch mit unserem,wenn Du die Auflastung nimmst, hast Du da jede Menge Reserve und einen Rundum robusten, aber auch eben einfach gehaltenen Wohnwagen.


      Grüße, Andreas
    • Vielen Dank für eure Berichte :)

      Das Bett werde ich wohl mal in echt ausprobieren müssen, evtl. geht ein Probe schlafen :D.

      An sich hört sich dann der Wagen ja nicht so schlecht an, wie ich teilweise gelesen habe.

      Das mit dem Wasserdruck kann man ja dann auch mal später machen, wenn mehr Budget da ist :D

      Heizung ist jetzt mal nicht soo schlimm da wir meist nur Pfingsten und hoch Sommer nach Italien gehen. Da habe ich im Zelt noch nie gefriert.

      Dann werde ich vermutlich den Wagen mal beim nächsten Händler anschauen :)

      Gruß Tobi
    • So, habe mir den Aviva auf der Messe angeschaut. Allerdings nur den 472PK. Die Schiebetüren sind nun verriegelt (sogar mit Messinghaltern). Die Gummis auf den freien Teilen der Ablagen scheinen mir geeignet, Kleidung oder leichte Dinge an Ort und Stelle zu halten. Das Design würde ich als pragmatisch und schnörkellos bezeichnen. Die Meinungen gehen aber auseinander. So habe ich in der Zeit im Wohnwagen zweimal "Sieht immer noch scheiße aus..." gehört. :) Insgesamt scheint mir Adria aber eher an dem Design und an der Variantenvielfalt gespart zu haben, nicht aber an der Qualität. Ich fand das alles im Rahmen. Die Schubkästen in der Küche sind solide und gut. Als Alternative zu dem Besteckeinsatz in der obersten Schublade habe ich überlegt eine echte Schublade nachzurüsten. Mal schauen. Bett (Länge) habe ich mal mit einem Kissen daheim simuliert. Scheint für mich ok zu sein. Super entspannend finde ich die Sonderausstattungsliste. Sehr überschaubar.

      Preislich ist man uns für den Wagen 2000€ entgegen gekommen. Donnerstag schaue ich mir einen 563PT beim Händler an. Ich werde berichten.
    • Als ich mir den Alpina auf der Messe ansah, waren auch Leute drin, die nur am meckern waren... Logo, je nach Anspruch findet man immer was zu meckern, aber ich finde dass das Preis-/Leistungsverhältnis passt.

      Viel Erfolg beim anschauen des 563ers!

      Grüße,Andreas
    • Hallo zusammen,

      ich habe gestern die Gelegenheit genutzt und mir den 563PT bei einem Händler angeschaut. Ich versuche mal hier meine Eindrücke wiederzugeben. Habe auch einige Fotos geschossen, wenn es um Detailfragen geht, bitte melden. Dann kann ich schauen, ob etwas dabei ist.

      Generelle Anmutung/Eindruck:
      Der Wagen macht einen freundlichen und hellen Eindruck, hierzu trägt das helle Holzdekor an den Schränken bei. Hier ist der Korpus in der Regel in Holz gehalten, die Türen sind in einem mittleren Braunton gehalten. Über die Farbgestaltung der Griffe kann man streiten, Fakt ist, hier gibt es keine Auswahlmöglichkeit. Das muss man so nehmen. Insgesamt macht es nicht den Eindruck, als habe Adria an allen Ecken und Enden gespart. Der Innenausbau macht einen Robusten Eindruck. Die Drehtüren werden durch Kunststoffschnäpper an Ort und Stelle gehalten, die man durch die Grifföffnung erreichen kann. Die Schiebetüren werden durch Messingschnäpper an Ort und Stelle gehalten. Die Lösekräfte sind hier z.T. recht unterschiedlich, so geht manch eine Tür fast von alleine auf, manch eine muss schon kräftiger angefasst werden. Vermutlich hängt das mit dem Spaltmaß der Schnäpper zusammen und kann evtl. noch etwas justiert werden. Die Fenster sind ganz normal mit Gardinen und Doppelrollos ausgerüstet. Die Badtür ist mit einer robusten Klinke aus Metall ausgestattet, die Tür wird durch drei (!) Bolzen (oben, unten, Mitte) an Ort und Stelle gehalten. Das macht einen sehr ordentlichen Eindruck.


      Ich versuche mal meine Eindrücke bei einem virtuellen Gang durch den Wagen zu schildern.

      Eingangsbereich:
      Der Wagen hat eine in der Mitte trennbare Eingangstür. Im unteren Bereich der Eingangstür gibt es einen kleinen Mülleimer. Die Eingangstür kann (Sonderausstattung) mit einem Fliegengitter zur Hälfte zugezogen werden. Die Bedienung ist etwas hakelig, das Gitter ist jedoch sauber verarbeitet. Die Tür rastet außen in einem Kunststofflager ein.

      Schlafbereich Elternbett:
      Das Elternbett steht schön frei im Raum. So muss keiner über den anderen aus dem Bett klettern. Die Umrandung des Bettes ist so gestaltet, dass man auf der Bettkante sitzen kann und trotzdem nicht auf dem Holz sitzt. Evtl. verschlechtert sich das, je mehr die Matratze genutzt wird. Mit einem Topper ist das Problem allerdings aus der Welt. Es gibt auf der linken Seite eine Art Nachttisch mit großer Ablagefläche. Innen bietet dieser Nachttisch geräumigen Platz für Kleidung o.ä. Auf der rechten Seite gibt es keinen Nachttisch, aber über die volle Fensterfläche laufende Ablage. Am Fußende steht ein Hochschrank, der mit Regalböden ausgestattet ist. Der Schrank sieht größer aus als er ist, er bietet aufgrund der Krümmung der Vorderwand nur mäßig viel Platz. Ist aber dennoch recht praktikabel nutzbar. Über die Vorderseite des Wohnwagens gibt es innen Hängeschränke. Diese sind sehr geräumig (v.ä. tief). Durch die Schiebetüren lassen sie sich komfortabel beladen. Über dem Kopfende des Bettes gibt es nur eine Ablage mit Gummibändern. Hier kann man wohl nur leichteste Sachen verstauen.

      Der Lattenrost lässt sich halbseitig federunterstützt anheben und somit der Platz darunter nutzen. Dieser ist auch frei zugänglich. Das Bett macht einen robusten Eindruck, bei höheren Gewichtsklassen könnte man allerdings über ein paar zusätzliche Verstärkungen nachdenken. Die Länge des Bettes ist für mich (1,87m) ausreichend. Allerdings spüre ich die untere Bettkante am Fuß. Mich persönlich stört es nicht, wenn ich den Fuß überhängen lassen kann. Für manch einen kann das allerdings wirklich das KO Kriterium sein. Eventuell kann man sich mit einem Ansatzstück am unteren Ende behelfen, allerdings kann man dann den Schrank nicht mehr öffnen. Der Schlafbereich kann durch einen Vorhang abgetrennt werden.

      Sitzecke:
      Die Sitzecke ist komfortabel gepolstert und der Tisch ist ausreichend groß. Die Sitzfläche über dem Radkasten ist schmaler und im Rückenbereich weniger dick gepolstert. Für Erwachsene etwas unbequem, für Kinder ideal. Unter beiden Bänken befindet sich eine nach vorne zugängliche Klappe, die je eine Trofast Box beinhaltet. Unter der vorderen Sitzbank sitzt der Wassertank. Somit kann man auch mit vollem Wassertank fahren. Unter der hinteren Sitzbank sitzt die Truma Therme. Hier wird leider viel Platz verschwendet. Eine Moverbatterie kann dort nur eingebaut werden, wenn die Truma Therme verlegt wird, oder wenn man auf die eine Trofast Box verzichtet. Über der Sitzecke gibt es wieder geräumige Hängeschränke. Über der Sitzbank sind zwei Lautsprecher eingebaut und das Bluetooth Soundsystem (Serie).

      Kinderbetten:
      Der von uns besichtigte Wagen hatte ein dreifach-Stockbett. Das mittlere Stockbett und das obere Stockbett haben Vollmaß (195 x 72), das untere Stockbett nur 165 x 60 oder so. Das mittlere Stockbett kann nach unten geklappt werden. Somit entsteht eine geräumige Spielecke mit Maltafel. Eine tolle Lösung. Alle drei Betten sind mit Licht ausgerüstet. Das mittlere Bett hat eine Steckdose und eine USB-Steckdose. Gewichtsbeschränkungen für die Stockbetten kenne ich nicht. Wer allerdings mit Erwachsenen reisen können möchte, sollte auf jeden Fall das Zweier-Stockbett nehmen. Das untere Bett ist nicht geeignet für Erwachsene und der Abstand zwischen den beiden oberen ist verhältnismäßig gering. Der Kinderbereich ist auch durch einen Vorhang abtrennbar.

      Kleiderschrank/Heizung:
      Der Kleiderschrank befindet sich im hinteren Bereich und ist über der Truma Heizung angebracht. Hier gibt es nicht viel zu sagen, das ist wie in fast jedem Wohnwagen. Im Kleiderschrank befindet sich der Umformer. Nimmt aber wenig Platz weg. Die Verkabelung finde ich generell recht ordentlich, i.Vgl. dazu was hier im Forum so für Bilder gezeigt wurden.

      Bad:
      Die Toilettentür habe ich oben schon beschrieben. Das Bad ist geräumig, aber nicht riesig. Große/korpulente Menschen werden hier ihre Schwierigkeiten haben. Die Toilettenschüssel ist drehbar, so kann man bequemer sitzen. Der Toilettenpapierhalter befindet sich unter dem Waschbecken. Ebenso der Handtuchhalter. Der Stauraum unter dem Waschbecken ist nicht sehr groß. Hinter der Spiegelleiste links befinden sich noch Staufächer. Links neben der Spiegelleiste ist das serienmäßige "Vanity Pack" angebracht. Generell bietet das Bad aus meiner Sicht zu wenig Stauraum. Allerdings ist unterhalb der Spiegelleiste könnte man bspw. noch ein Regalbrett montieren.

      Dusche:
      Die Dusche ist ausreichend groß und auch hoch genug für meine Größe. Die Duschtasse ist sauber abgedichtet. Der Heizungsausgang befindet sich spritzwassergeschützt in der Dusche. Die Duschabtrennung macht einen soliden Eindruck und wird während der Fahrt mit einem Lederriemen mit Druckknopf und einem Kunststoffknebel fixiert. Ich würde diese Dusche als praktikabel nutzbar einstufen, sofern ausreichend (warmes) Wasser bereitgestellt werden kann.

      Küche:
      Oberhalb der Küche befinden sich zwei geräumige Hängeschränke. Im linken ist serienmäßig eine Steckdose. Dies soll wohl der Platz für eine Mikrowelle sein. Beim rechten Schrank hätte ich allerdings Bedenken, dass die Tür bei einer Vollbremsung aufgeht und die Gläser rausfallen. Da muss man sich etwas einfallen lassen.

      Unterhalb der Hängeschränke gibt es eine durchgehende LED-Leiste, die den Küchenbereich gut erhellt. Toll! Generell ist die Arbeitsplatte und das Kochmodul identisch bis in die Alpina-Reihe und macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Im Aviva gibt es zwei Metallstäbe, hinter denen Küchenutensilien befestigt werden können. Es gibt zwei Steckdosen, zwei Lichtschalter und den Gasfernschalter.

      Im unteren Bereich ist die Küche in zwei Schränke mit jeweils zwei Drehtüren geteilt. Links befinden sich hinter jeder Tür die bekannten 3 Trofast Boxen. Ein Austausch der obersten Box ist m.E.n. durch eine normale Schublade mit Besteckeinsatz problemlos möglich, wen das stört. Hinter dem rechten Schrank befindet sich teilweise die Spüle, allerdings auch noch jeweils zwei Regalbretter. Diese sind recht dünn, aber geräumig. Der Schrank kann bis auf den Boden beladen werden. Hier kann man vermutlich am besten achsnah schwere Dinge verstauen. Ein Mülltrennsystem ist im Küchenbereich nicht vorgesehen und kann m.E.n. ohne größeren Umbau auch nicht nachgerüstet werden. Theoretisch könnte man aber eine der Trofast Boxen mit einem Deckel ausrüsten und dafür nutzen. Finde ich aber nicht so ideal.

      So, Bilder gibt es wie gesagt auf Anfrage!

      Viele Grüße!
      Fabian
    • Fabian1987s schrieb:

      Die Schiebetüren werden durch Messingschnäpper an Ort und Stelle gehalten. Die Lösekräfte sind hier z.T. recht unterschiedlich, so geht manch eine Tür fast von alleine auf, manch eine muss schon kräftiger angefasst werden.

      Superb83 schrieb:

      Diese sollen wohl während der Fahrt oder zumindest bei Vollbremsungen aufgehen. Mag ich nicht ganz so glauben, gibt es denn keine Verriegelung?

      Kurzer Zwischenbericht zu diesem Thema, da ich den Wohnwagen ja jetzt habe. Die Türen gehen tatsächlich auf, sogar z.T. nicht nur bei einer Vollbremsung, sondern auch schon vorher. Soweit so schlecht. Vielleicht ist das der Grund, warum sonst kein einziger Hersteller Schiebetüren verbaut... :_whistling: Egal, der Rest des Wohnwagens hat überzeugt, also muss für dieses Thema eine praktikable Lösung her. Die Schnäpper fester zu drehen fand ich irgendwie unpraktisch, da dass ja auch die Betätigungskräfte bei jedem normalen Schließen erhöht. Gerade wenn die Kinder schlafen will ich nicht an den Türen herumreißen müssen. Die Lösung ist letztlich ganz einfach. Die Schiebetüren laufen ja in einer Führungsschiene aus Kunststoff, die in den Schrankboden eingelassen ist. Man nehme einen Rundstab (Kunststoff, Holz, Metall, egal...) und kürze ihn auf die Länge dieser Führungsschiene bei geschlossener Schranktür. Legt man diesen Stab nun in die Nut, so kann die Tür nicht mehr aufgehen. Damit ich die Stäbe zuordnen kann, habe ich sie mit einer Lasche aus Tesa und einer Beschriftung versehen. Daran kann man die Stäbe auch wieder rausnehmen. Angekommen nehme ich die Stäbe raus und verstaue sie bis zur nächsten Fahrt (sind maximal 60cm lang).

      Vielleicht hilft es ja jemandem, der das gleiche Problem hatte.