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Kleiner Reisebericht Spanien 2017/2018

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    • Danke für den Bericht, hat Spaß gemacht ihn zu lesen.
      Da habt ihr mit dem Wetter richtig Glück gehabt. Wir sind Anfang/Mitte Dezember von Andalusien langsam hochgefahren und hatten nur so 15 Grad. Aber sonnig war es auch.

      Gruß Sabine
    • 06.01.2018

      Playa Tropicana - Heimreise


      Wir hatten uns dazu entschieden, einen Tag länger zu bleiben, dafür eine Zwischenübernachtung zu streichen und in 2 Etappen nach Hause zu fahren.

      Entfernung Playa Tropicana – Frankfurt, ca. 1580 km


      Wir fahren heute nach Lyon, camping-indigo.com (hatten wir gedacht...)

      Gegen 8:00 Start

      Ziel: Lyon, camping-indigo.com

      Entfernung ca. 890 Km

      2018 Spanien 25.JPG


      Tschüss Spanien

      2018 Spanien 23.JPG




      Wir fahren die Küste entlang, immer dem Navi nach, Tarragona-Barcelona-Girona-Frankreich, wir fressen einfach Kilometer.

      Mal ne Pause, mal zum Tanken, nochmal Pause und nochmal Tanken, total unspektakulär.


      Bei Avignon plötzlich so komische Punkte auf der Scheibe. Das wurden immer mehr.

      Die beste Ehefrau von allen hatte dann mal eben schnell gegoogelt, was das ist.

      Das waren Regentropfen, sowas haben wir ja schon ewig nicht mehr gesehen


      Wir erreichen Lyon, es ist schon dunkel und wir sind hunderte von Kilometern mit Tempomat gefahren. Diese Art zu fahren ist einschläfernd. Und da wir nie so richtig Verkehr hatten, lässt die Aufmerksamkeit nach.
      Im Stadtgebiet von Lyon, kurz vor den Tunneln plötzlich ein Stau und ich habs nicht gemerkt.

      Plötzlich geht die Kuh automatisch hart in die Eisen und bringt das Gespann noch rechtzeitig zum stehen. Da war ich aber schnell wieder wach.

      Meine Größte Sorge war, dass mir jetzt noch einer hinten rein rauscht.


      Der Bremsassistent war noch nie so wertvoll wie heute, der hat uns wirklich den Arsch gerettet.


      Mittlerweile ist es so 19:00 Uhr, wir sind müde und erreichen den Platz.

      Aber was ist das? 2 Wohnmobile stehen davor, das Tor ist zu.

      Also ausgestiegen und gekuckt. Das Tor ist nicht nur zu, das Tor ist zugekettet.

      Einer der Wohnmobilfahrer spricht ein bisschen Französisch.

      Am Tor ist ein Aushang und da steht etwas von, frei übersetzt, amtlich angeordneter Schließung.

      Toll, da stehen wir jetzt, sind müde und wollten nur noch unsere Ruhe.

      OK, die beste Ehefrau von allen googelt ein bisschen, telefoniert einmal und schwupps, haben wir einen Platz, ca. 15 km entfernt. Camping Sonnay, gites-de-france-rhone.com

      Als hin, aus der Stadt, immer über hügelige Landschaften aufwärts. Es ist wieder stockdunkel, es sind wieder verwinkelte Zufahrten und ich bin wieder froh über 2,30 m Wohnwagenbreite.
      Wir kommen an, und der Platz ist Stockdunkel. Die Betreiberin ist nett und weist uns mit einer Taschenlampe ein. Da wir morgen früh weiter wollen, kassiert sie schnell 18 € ab und verschwindet.

      Wir richten auf dem schrägen Platz mühevoll aus, vertreten die Beine und erkunden den Platz. (mit Taschenlampe, es ist wirklich stockdunkel.) Die Toiletten sind in einem Scheunenanbau untergebracht. Es gibt wahlweise einmal das berühmten Loch im Boden mit den beiden Fußabdrücken und einmal ein normales Klo, ohne Brille und ohne Klopapier.
      Ich glaube dieses WC schafft es in meine persönliche Hitliste der 10 schlechtesten Sanitäranlagen ever.

      Ehrlicherweise muss man sagen, dass hier umbaumaßnahmen laufen. Es ist sicher keine Hauptsaison und der Platz hat Potential. Aber für Zwischenübernachtungen ist er zu weit vom Schuss.

      Am nächsten morgen packen wir schnell zusammen, bauen ab und weiter geht es final die letzten 700 km nach Hause.
      viele Grüße aus Hessen, Dirk
    • Solche Überraschungen gibt es halt. Deshalb wählen wir, die wir als Renter ja Zeit haben, kürzere Etappen. Bei euch ist das natürlich anders und wenn einer in der Lage ist, solche Strecken am Stück zu fahren, dann ist es gut.
      Beeindruckt hat mich die Wirksamkeit des Bremssassistenten. Mein nächstes Auto soll unbedingt einen solchen besitzen und noch einge weitere Assistenten dazu. Wenn er schon einem jüngeren, leistungsfähigem Fahrer so nützlich sein kann, dann erst recht einem Alten wie mir.Da schließt sich der Kreis zum Fahren im Alter mit Anhänger, was ja hier in einem anderen Thred breit diskutuert wurde.

      Danke für euren Bericht, das ist immer interessant und auch lehrreich.

      Ich möchte noch bemerken, dass ein 2,1 m breiter Ww, wie mein Sterckeman ein noch entspannteres Fahren erlaubt. Das wurde ja auch schon oft diskutiert. Allerdings muss man dann gewisse Abstriche am "Komfort", oder was manche dafür halten, bereit sein hinzunehmen. Für uns ist das keine Frage, denn unsere Campingphilosophie ist nicht auf diesen Komfort ausgerichtet.
      Aber das ist ein anderes Thema!

      Gruß Antonius
    • Toll dein Bericht, nun frage ich mich was ich hier im trüben Saxonien noch mache...oder fahren wir erst im Herbst nach Spanien.
      coureur
      Quo Bartolus vendit mustum. Die Verschlagenheit des Fuchses, Die Wildheit der Katze, Sie sind in der Welt fähig Das Wasser aus der Tiefe zu trinken; Wer dies miteinander zu verbinden weiß Der kann mit mir durch die Welt gehen, Denn er kennt den Ort genau Wohin Bartolus den Most verkauft.
    • Wieder zuhause und während des Schreibens dieses Berichtes , vielleicht noch ein paar Sachen reflektierend:

      Tourenplanung:
      Die geplante Tour bis Malaga haben wir wieder nicht erreicht. Es stört uns auch nicht sonderlich, der Urlaub war trotzdem Klasse und so bleiben eben Ziele für die Zukunft.
      Wir ziehen die Spontanität vor und werden weiterhin nicht vorbuchen.

      Reisezeit im Dezember/Januar:
      Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter.
      Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad in der Spitze, wie berichtet, mal bis 26 Grad.
      Klar ist, wenn die Sonne tief steht, so gegen 16:30/17:00 Uhr wird’s gleich merklich kühl.
      Nachttemperaturen von 5 – 8 Grad sind realistisch.
      Morgens nach dem Aufstehen, kann es also wirklich noch ziemlich frisch sein. Da zieht sich sogar die beste Ehefrau von allen ein Jäckchen übers T-Shirt. Und die ist in Skandinavien geboren. Die Ziehen sich da so langsam erst Handschuhe an wenn reiner Alkohol gefriert.

      Bip and Go:
      Dieses System ist Super und hat tadellos funktioniert.
      Eine Abrechnung habe ich noch nicht bekommen.
      Sicher, in der Nebensaison kommt man auch stressfrei so über die Zahlstellen.
      Das meiste Potential spielt dieses System vermutlich in der Hauptreisezeit aus.
      Der Komfortgewinn ist aber immer gegeben. Nie mehr ohne.

      Der Wohnwagen:
      Wir haben mit unserem Fendt in den letzten 2 Jahren über 10.000 km zurückgelegt.
      Nach 2 x Spanien und 2 x Italien hatten wir bis auf die klemmende Wasserpumpe keinerlei Probleme.
      Kein Wassereintritt, keine undichten Fenster , keine kaputten Schubladen oder Schranktüren, einfach nix.
      Der Wohnwagen läuft tadellos, wie auf Schienen hinterher, der hat noch nie irgendwie gezickt oder überhaupt einmal gependelt.
      Der Grundriss mit den Einzelbetten und mit 2,30 m Breite ist für uns ideal.
      Nein, ich bin kein Markenbotschafter.
      Wir hatten vorher einen Hobby 560 UL, und da war allerdings auch nix. Den hätten wir vermutlich heute noch, wenn wir den nicht aus versehen verkauft hätten.
      Der neigte allerdings zum Pendeln schon wenn uns ein Reisebus überholt, oder wir einen LKW, ob das an den 2,50 m breite lag, ich weis es nicht.

      Das Zugfahrzeug:
      Unsere Kuh ist im Gespannbetrieb ziemlich durstig. Unter 15 liter schaffe ich kaum.
      Empfehlen kann ich den Abstandstempomaten mit Bremsassistent, der macht das reisen deutlich komfortabler.
      Das nächste Zugfahrzeug bekommt ein Luftfedersystem, weil auf den teils doch schlechten Landstraßen in Italien und Spanien schlägt die Anhängelast doch unangenehm auf die Hinterachse.

      Das Tuhle Markisenvorzelt:
      Das Markisenvorzelt hatte sich gut bewährt. Gerade bei spontanen Weiterfahrten ist das wirklich schnell auf- und abgebaut und auch bei starkem Wind stand das Ding, bei entsprechender Abspannung sicher.
      Sollten wir uns mal dazu entschließen, einen Urlaub länger an einem Platz zu verbringen, würde ich jedoch ein vollwertiges Vorzelt vorziehen.

      So, und nun genug getextet. Ich muss unsere Skandinavienreise vorbereiten, so ab Ende Mai
      viele Grüße aus Hessen, Dirk
    • Antonius schrieb:

      Solche Überraschungen gibt es halt. Deshalb wählen wir, die wir als Renter ja Zeit haben, kürzere Etappen. Bei euch ist das natürlich anders und wenn einer in der Lage ist, solche Strecken am Stück zu fahren, dann ist es gut.
      Beeindruckt hat mich die Wirksamkeit des Bremssassistenten. Mein nächstes Auto soll unbedingt einen solchen besitzen und noch einge weitere Assistenten dazu. Wenn er schon einem jüngeren, leistungsfähigem Fahrer so nützlich sein kann, dann erst recht einem Alten wie mir.Da schließt sich der Kreis zum Fahren im Alter mit Anhänger, was ja hier in einem anderen Thred breit diskutuert wurde.

      Danke für euren Bericht, das ist immer interessant und auch lehrreich.

      Ich möchte noch bemerken, dass ein 2,1 m breiter Ww, wie mein Sterckeman ein noch entspannteres Fahren erlaubt. Das wurde ja auch schon oft diskutiert. Allerdings muss man dann gewisse Abstriche am "Komfort", oder was manche dafür halten, bereit sein hinzunehmen. Für uns ist das keine Frage, denn unsere Campingphilosophie ist nicht auf diesen Komfort ausgerichtet.
      Aber das ist ein anderes Thema!

      Gruß Antonius
      Hallo Toni, ja eigentlich wollten wir auch nur nochTouren fahren bis so 500 km. Beim nächsten mal.
      viele Grüße aus Hessen, Dirk
    • Neuhesse schrieb:

      Das Tuhle Markisenvorzelt:
      Das Markisenvorzelt hatte sich gut bewährt.
      Sehr schöner Reisebericht, wir haben ihn mit großem Interesse gelesen.

      Welches Markisenvorzelt habt ihr denn und welche Größe.
      Bei euch geht das Vorzelt auch mitten über das Wohnwagenfenster. Wie ist das denn gelöst dass die Seitenwand richtig am WW abschließt.
      Wir möchten uns auch eines zulegen, Omnisator 6200 ist schon dran.

      Viele Grüße Achim
    • der Hunsrücker schrieb:

      Neuhesse schrieb:

      Das Tuhle Markisenvorzelt:
      Das Markisenvorzelt hatte sich gut bewährt.
      Sehr schöner Reisebericht, wir haben ihn mit großem Interesse gelesen.
      Welches Markisenvorzelt habt ihr denn und welche Größe.
      Bei euch geht das Vorzelt auch mitten über das Wohnwagenfenster. Wie ist das denn gelöst dass die Seitenwand richtig am WW abschließt.
      Wir möchten uns auch eines zulegen, Omnisator 6200 ist schon dran.

      Viele Grüße Achim
      Wir haben das Thule Panorama in 4,5 m
      Der Anschluss erfolgt über ein Ständerprofil, an der Wagenseite mit doppelter Gummilippe, die dichtet ziemlich gut ab.


      Perfektionisten schneiden die an den Fensteranschlüssen noch ein bisschen ein, dann passt es perfekt. Haben wir jedoch nicht gemacht.
      Ein Tipp noch: Klebe einfach ein Stück Frischhaltefolie ( natürlich ohne Kleber) in diesem Bereich aufs Fenster, das vermeidet Kratzer.
      viele Grüße aus Hessen, Dirk
    • Neuhesse schrieb:

      Antonius schrieb:

      Solche Überraschungen gibt es halt. Deshalb wählen wir, die wir als Renter ja Zeit haben, kürzere Etappen. Bei euch ist das natürlich anders und wenn einer in der Lage ist, solche Strecken am Stück zu fahren, dann ist es gut.
      Beeindruckt hat mich die Wirksamkeit des Bremssassistenten. Mein nächstes Auto soll unbedingt einen solchen besitzen und noch einge weitere Assistenten dazu. Wenn er schon einem jüngeren, leistungsfähigem Fahrer so nützlich sein kann, dann erst recht einem Alten wie mir.Da schließt sich der Kreis zum Fahren im Alter mit Anhänger, was ja hier in einem anderen Thred breit diskutuert wurde.

      Danke für euren Bericht, das ist immer interessant und auch lehrreich.

      Ich möchte noch bemerken, dass ein 2,1 m breiter Ww, wie mein Sterckeman ein noch entspannteres Fahren erlaubt. Das wurde ja auch schon oft diskutiert. Allerdings muss man dann gewisse Abstriche am "Komfort", oder was manche dafür halten, bereit sein hinzunehmen. Für uns ist das keine Frage, denn unsere Campingphilosophie ist nicht auf diesen Komfort ausgerichtet.
      Aber das ist ein anderes Thema!

      Gruß Antonius
      Hallo Toni, ja eigentlich wollten wir auch nur nochTouren fahren bis so 500 km. Beim nächsten mal.
      Sind letztes Jahr von unserem 7,5 Wöchigen Spanienaufenthalt super entspannt zurück gefahren. Von Tarragona bis Remoulins, 500 Km Etappe 1. Drei Tage Aufenthalt auf Camping La Sousta. Von da nach Macon, 300 Km, Etappe 2. Ein Tag Aufenthalt. Danach direkt nach Hause, 600 Km längste Etappe.
      Warum kam das zu stande? Der erste Camping hat am letzten WE. dicht gemacht. Eigentlich wollten wir auf Camping Sanguli, waren zur Besichtigung da, sagte uns aber einfach nicht zu, ich weiß, der Platz ist doch super usw. aber uns hat es nicht gefallen. Also Camping Las Palmeras, macht aber mitte Oktober dicht ;( OK. Wir machen einen schönen langsamen Rücktransport, so kam das zu stande, und ich muss sagen, super, wir kamen voll entspannt zu Hause an ;)
    • Hallo Dirk,

      vielen Dank für den überaus informativen und unterhaltsamen Reisebericht.

      Zum fahren:

      Ja, die Assistenzsysteme sind klasse. Mein Bus hat auch Abstandstempomat, das ist richtig klasse und entspannend zum fahren. Kann ich nur empfehlen.

      Ja, mit 2,5 m Breite muss man ein wenig mehr Aufmerksamkeit gerade im urbanen Verkehr aufwenden, bisher hatten wir aber immer Glück.

      Weitehrin gute Fahrt :w
      Alfista

      Erinnern, nicht vergessen! Unser Leben und Handeln einfach mal in Frage stellen.

      Die Erinnerung wach halten.

      Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn das mehr Menschen wüssten, gäbe es mehr Respekt.
    • Danke für den schönen Bericht! Die Rückfahrt war sicher anstrengend! Sicher währet ihr lieber noch etwas geblieben. Ich würde auch mal gerne mit dem Wohnwagen im Winter nach Spanien. Mir wäre die lange Anreise für so wenige Tage zu stressig, aber wir wohnen ja auch noch eine Tagesreise weiter im Norden. Wir haben aber eine günstige Alternative gefunden: 2 Wochen auf Lanzarote in einem Bungalow mit Selbstverpflegung und Mietwagen. Unser Cobb-Grill war auch mit. Das hatte schon fast Wohnwagen-Feeling. Und vom Preis sicher unterm Strich um einiges günstiger als ganz mit Wohnwagen nach Spanien.
      Dann hoffen wir mal auf einen schönen Frühling, damit unser Wohni auch mal wieder zum Einsatz kommt....

      Gruß Harald