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Wir sind auf den Hund gekommen

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    • camp-scout schrieb:

      Wir sind in einer Hundeschule, wir hatten am Samstag die zweite Einzelstunde für das zweite Abrufkommando gehabt. Tobi kann "Hierher", wenn er im Freilauf zu weit von uns entfernt ist, damit er wieder in unseren "Dunstkreis" kommt, klappt super, wenn nicht gerade in der Abenddämmerung ein Rudel Rehe auf der Wiese ist und der Hund in den Wald entschwindet. Und am Samstag kam "zu mir" dazu, damit der Hund bei uns verweilt, während wir von diversen anderen Verkehrsteilnehmern passiert werden. DAS müssen wir jetzt üben bis zur nächsten Einzelstunde, klappte heute auch gut. Andere Hunde zum Spazierengehen finden wir bisher eher zufällig, weil irgendwie jeder wann anders losgeht, oder sich auch manche nicht miteinander vertragen. Aber das kommt auch noch. Lockeres Leine-Laufen müssen wir noch üben. Das klappt bei der Trainierin super, wenn sie uns das nach der Unterrichtseinheit zeigt, aber da konnte er auch rennen und toben ... Da Tobi aber erst seit Mitte Dez. bei uns ist, glaube ich einfach, daß wir es schon noch hinbekommen.
      Das ist super. Lasst euch nicht verrückt machen. Mit viel Üben, Geduld und der richtigen Anleitung bekommt ihr das ganz sicher hin! Viel Spaß mit dem Kleinen! Ich habe übrigens auch einen Tobi. Der kam mit 12 Jahren krank und verhaltensauffällig zu mir. Jetzt ist er 16 und ein Super-Typ :thumbsup:
      Viele Grüße, Christiane

      Pessimisten sind Menschen, denen der Stein vom Herzen mit Sicherheit auf den Fuß fällt.
    • DieselMitch schrieb:

      "BikeAntennen" oder auch "Springer" sind einfach ZU gefährlich! :cursing:
      Wenn sich da der Hund losreißt, ist er weg! Oder er rennt auf die Straße ... :motz:
      Ich habe den Hund bei so einem Ding dann ja nicht im Blickfeld, sondern er läuft schräg rechts hinter mir! Ein No-GO! :thumbdown:
      Google mal Bikeantenne. Dann weißt du auch was es ist. Nicht zu vergleichen mit dem Springer. Die Bikeantenne kommt aus dem professionellen Zughundesport. Eine bessere und vorallem sicherere Verbinung gibt es nicht.

      Auf dem Bild siehst du 2 meiner Huskys mit Zuggeschirr, Zugleine und die Bikeantenne. Am Halsband haben sie eine Neckline, die verhindert das sie als V laufen.
      Die Bikeantenne fängt da an, wo die rote Zugleine nicht mehr zu sehen ist. Sie verhindert das die Leine sich im Vorderrad verfängt.


      Bikeantenne.jpg
      Olaf
      südliches Münsterland
    • FordCX schrieb:


      Es ist doch Blödsinnig wenn wir versuchen jemandem Tipps zu geben, der einem persöhnlich nicht bekannt ist.
      Das wuerde ja bedeuten man kann gar keine Tipps oder Regeln geben ohne persoenliches Kennenlernen. ^^
      Gewagte Theorie.

      Was hat der Hund denn fuer einen Vorteil an der Schleppleine und wie lange soll sie denn sein?
      3 /5 / 10m

      Auch wenn du 7 Hunde hast wuerde ich gerne mit einem sehr gut erzogenen Hund eine Meinung äussern.
      Nicht der Hund bestimmt was gemacht wird sondern der Besitzer.
      Der Hund ist an einer Schleppleine oder Flexileine nicht "gluecklicher" als an einer kurzen - meine bescheidene Meinung.

      Bezueglich Flexleine - wie soll der Hund denn lernen und wissen wann er Fuss laufen - MUSS - ohne sich den Hals raus zu zerren?
      Wenn er Widerstand spuert?

      Leine ist aus meiner Sicht Schutz und gibt dem Hund auch Selbstsicherheit.
      Wenn ich angeleint bin dann uebernimmt der Besitzer die Verantwortung und ich kann einen Gang runter schalten.
      Gruß Bernd

      Have no fear of perfection. You'll never reach it.
      Salvador Dali
    • Colonia schrieb:

      DieselMitch schrieb:

      Grundvoraussetzung IMMER: Geschirr! Es bietet einem erfahrenen Hundehalter IMMER eine viel bessere Kontrolle des Hundes, da der Zugpunkt auf dem Schwerpunkt liegt, und nicht am Hals, was den Fluchtreflex des Hundes nährt.
      Ist doch schön, wenn Du an den Fluchtreflex des Hundes glaubst. Aber lass Dir gesagt sein - es gibt die anderen !

      DieselMitch schrieb:

      Ergebnis: Es lebe die positive Verstärkung bei der Hundeerziehung
      Das musst Du mal der Hündin erklären, wenn die einen rüpelhaften Welpen an der Zitze zur Sau macht. Aber klar, in Zeiten der antiautorithären Erzziehung kommt das immer gut.

      DieselMitch schrieb:

      BEIDE Hände am Lenkrad, die Flexi steckt über dem Lenkerhorn rechts und kann da nicht runter
      Jau - mit ne festsitzenden Flexi am Lenkerhorn ! Ich galube, wenn Du mit dem Hirn aufschlägst, wird`s nimmer hell - da bleibt dunkel.Und so am Rande: was soll uns Deine Geschwindigkeitsangabe sagen ? Findest Du das viel - na dann.
      Hattest Du schlechtes Kraut geraucht, oder hast Du eine Lese-/Schreibschwäche?? :xwall:

      Deiner unmaßgeblichen Intelligenz nach ist eine Flexi keine Flexi ... meine aber schon, die sitzt nicht fest, sondern rollt schön auf und ab, eine Schleppleine für Faule!

      Zu dem Rest Deiner Unwissenheit über Canide schreibe ich nichts weiter, ist verschwendete Lebenszeit.
      Ansonsten empfehle ich Dir das STUDIUM (nicht einfach nur lesen) der Bücher von Feddersen-Petersen .. wie gesagt: STUDIEREN, nicht nur lesen, sind evtl. zu wenig Bilder für Dich drin :S

      Ansonsten würde es Dir auch gut tun, Dich einmal mit den Folgeerscheinungen von massiven Leinenrucken auf den Kehlkopf und die Halswirbelsäule zu beschäftigen. Das Thema Kehlkopflähmung sagt Dir nichts? Nun, lesen, bilden, studieren.
      Mein vorheriger Hund ist daran elendig verreckt || , es gibt auch massive neurologische Ausfälle, gerade bei sehr aktiven Hunden, durch Schäden an der HWS.

      Bescheidene Geister verstehen die Vorteile eines Geschirrs nicht, da muss man nämlich mit dem Hund umgehen, und nicht einfach nur rumbrüllen und an der Leine reißen.

      Mannomann ... bin ICH sauer ... :cursing:
      Gruß,
      Michael und Abby *Pfotenabdruck* wohnwagen-forum.de/gallery/ind…5f62943793fb2a7ccda0dc660
      --
      "Gib dem Menschen einen Hund, und seine Seele wird gesund." (Hildegard von Bingen)

      "Früher war wahrlich nicht alles besser, aber vieles war früher gut und das wäre es auch heute noch, wenn man die Finger davon gelassen hätte!"
      (Zitat: Jochen Malmsheimer)
    • jacko0801 schrieb:

      Ich versteh gerade irgendwie nicht, was an einer Flexi und an einem Geschirr so verwerflich sein soll
      Ich schrieb: Flex in Verbindung mit Fahrrad. :!:
      Ich habe dabei die Bilder unserer Rambos hier im Ort vor Augen, die den Hund damit wie einen Lenkdrachen führen. Auf volle Länge rund um's Fahrrad drumrum.


      @ DieselMitch - ich verrate dir ganz leise, dass der Colonia nicht am Hund rumbrüllt und -reißt ;)

      Hab für dich noch einen Link. Da hab ich jetzt meinen neuen (Sonder-)wunsch bestellt. Vielleicht findeste da auch was für Abby ;) blaire.de/
      VG Astrid und lesend auch der Heiko :0-0:

      Man lebt ruhiger, wenn man: Nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.
    • Ghostrider schrieb:

      camp-scout schrieb:

      Das wissen wir, daß er an der Flex-Leine so etwas nicht lernt ... aber wenn gerade außer den 2m Leinen nichts vorhanden ist, besser als nichts, wenn Freilauf nicht möglich ist. Wie sonst soll man denn dem Hund Auslauf geben, der den ganzen Tag in der Wohndose auf dem Bett pennt? Und eben (weil Kurpark) Leinenzwang besteht? Sollen wir abwechselnd mit dem Hund hin und her rennen, während der Rest der Familie normal läuft?
      ich denke (hoffe für den armen Hund) Du weißt selber, was an diesem Statement einem verantwortungsbewussten Hundehalter die (kochenden) Schweißperlen auf die Stirn treibt.
      Ähm ... sorry, nein, weiß ich gerade nicht, was du damit meinst! Wir sind Hundeanfänger und haben noch nicht so den Durchblick, was manche anderen Hundebesitzer mit ihren Aussagen bei uns bewirken wollen. Aber wir sehen, daß sich unser Hund bei uns Hundwohl fühlen muß, denn sonst würde er nicht auf der Seite oder gar auf dem Rücken schlafen.

      Skeiron schrieb:

      Hallo,

      eine Flexi oder Schleppleine fällt behördlich und sehr genau betrachtet zumindest zum Beispiel nicht in Brandenburg unter angeleint bei Leinenpflicht, da die Leinenkänge auf 2m begrenzt ist.

      Grüße
      War das schon die Antwort auf das Statement von Ghostrider? Dann müssen wir die Versicherung mal genau durchlesen ... oder steht das im Landesrecht ?? ?( ?(


      Christiane59 schrieb:

      camp-scout schrieb:

      Wir sind in einer Hundeschule, wir hatten am Samstag die zweite Einzelstunde für das zweite Abrufkommando gehabt. Tobi kann "Hierher", wenn er im Freilauf zu weit von uns entfernt ist, damit er wieder in unseren "Dunstkreis" kommt, klappt super, wenn nicht gerade in der Abenddämmerung ein Rudel Rehe auf der Wiese ist und der Hund in den Wald entschwindet. Und am Samstag kam "zu mir" dazu, damit der Hund bei uns verweilt, während wir von diversen anderen Verkehrsteilnehmern passiert werden. DAS müssen wir jetzt üben bis zur nächsten Einzelstunde, klappte heute auch gut. Andere Hunde zum Spazierengehen finden wir bisher eher zufällig, weil irgendwie jeder wann anders losgeht, oder sich auch manche nicht miteinander vertragen. Aber das kommt auch noch. Lockeres Leine-Laufen müssen wir noch üben. Das klappt bei der Trainierin super, wenn sie uns das nach der Unterrichtseinheit zeigt, aber da konnte er auch rennen und toben ... Da Tobi aber erst seit Mitte Dez. bei uns ist, glaube ich einfach, daß wir es schon noch hinbekommen.
      Das ist super. Lasst euch nicht verrückt machen. Mit viel Üben, Geduld und der richtigen Anleitung bekommt ihr das ganz sicher hin! Viel Spaß mit dem Kleinen! Ich habe übrigens auch einen Tobi. Der kam mit 12 Jahren krank und verhaltensauffällig zu mir. Jetzt ist er 16 und ein Super-Typ :thumbsup:
      Oh, noch ein Tobi! Klasse! Danke dir ! Ja, wir versuchen unser Bestes. Wir würden uns freuen, wenn unser Tobi auch so alt wird. Da er ein Mischling ist, hat er ja gute Voraussetzungen ... (denke ich zumindest).

      Aber da hat bestimmt auch gleich wieder jemand etwas gegen einzuwenden ... :undweg: von wegen Mischling ...
      Liebe Grüße aus dem schönen Leintal! :w

      GELA

      :0-0:



      Hier seht ihr unsere Änderungen am Bürstner Ventana 490TK
    • camp-scout schrieb:

      Da er ein Mischling ist, hat er ja gute Voraussetzungen ...
      Gegen den Mischling nicht, aber gegen den Zusatz der Längerlebigkeit sehr wohl ;) Mischlinge werden im Durchschnitt NICHT älter als Rassehunde! Es wird nur nicht erfasst ;)
      Ich wünsche deinem Tobi trotzdem 20 Jahre :prost:
      VG Astrid und lesend auch der Heiko :0-0:

      Man lebt ruhiger, wenn man: Nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.
    • Hallo,

      das steht in den Hundeverordnungen der Bundesländer. Leider nicht in allen Punkten national identisch geregelt, auch solche Dinge wie Hundeführerschein und die Notwendigkeit eines polizeilichen Führungszeugnisses. Hinzu kommt, dass Gemeinden zusätzlich Regelungen haben, bei mir in der Gemeinde darf man z.B. max. 3 Hunde führen.

      Ich lerne die auch nicht auswendig für den Urlaub, habe immer alle Papiere auch im Urlaub bei inkl. der Ahnentafeln, Ausbildungsnachweise, Versicherungspolicen, etc.

      Bedingt durch ein rücksichtsvolles Verhalten gegenüber den Mitmenschen gab es auch noch nicht wirklich Probleme, obwohl unsere Hunde auch nicht immer ganz einfach sind. Aber der Eine, der den Zollstock rausholt (bei dem wird es dann auch ein Gliedermaßstab sein) läuft irgendwo rum, bisher habe ich ihn noch nicht getroffen.

      War nur zur Info gedacht, dass angeleint nicht zwangsläufig angeleint bedeutet.

      Grüße
    • Ghostrider schrieb:

      ich denke (hoffe für den armen Hund) Du weißt selber, was an diesem Statement einem verantwortungsbewussten Hundehalter die (kochenden) Schweißperlen auf die Stirn treibt.
      Das Statement habe ich auch nicht verstanden. Wichtig ist, dass er nicht an der langen Leine nach einigen Metern erst plötzlich gestoppt wird, wenn er durchgestartet ist. Das wäre schlecht für die Wirbelsäule, auch mit Geschirr. Wenn der Hund zum Durchstarten "neigt", kann man zum Schutz einen Ruckdämpfer zwischen Geschirr und Flexi einbauen oder sie anfangs kurz halten, bis man an einen Ort kommt, wo er herumtoben darf.

      Ansonsten kann der Hund an der Flexi alles lernen, was er auch an der kurzen Leine lernen kann oder ohne Leine. Die Flexi ist beim Erziehen nur deshalb hinderlich, weil das Handstück so sperrig ist, und man eigentlich besser die Hände frei hätte für Leckerlis oder Spielzeug, je nachdem was ihn mehr interessiert.

      Das A und O beim Erziehen ist, dass man es spannend gestaltet für den Hund, so dass er aufmerksam auf den Erzieher ist und nicht auf die Umgebung. Am besten geht das, wenn er sich kurz vorher austoben konnte. Es geht aber mit Einfallsreichtum auch auf dem Weg dahin, wenn man den denn zu Fuß zurücklegen will oder muss.

      Viele gehen halt mit dem Hund an der Flexi spazieren, während sie sich mit irgend wem unterhalten, telefonieren oder sonst was tun, was den Hund nicht interessiert, oder ihn einfach machen lassen, was er will. Das geht erst dann gut, wenn der Hund schon daran gewöhnt ist, sich an der Leine zu benehmen.

      Wenn euer Trainer gut ist, lernt ihr das alles mit der Zeit. Und dann der Hund auch. Es ist ein tolles Gefühl, wenn zum ersten Mal etwas automatisch klappt, weil man es lange geübt hat. Wenn man dran bleibt, geht nachher das meiste wie von selbst.
      Viele Grüße, Christiane

      Pessimisten sind Menschen, denen der Stein vom Herzen mit Sicherheit auf den Fuß fällt.
    • Hallo,

      Es gibt wie bei allen Themen „Glaubenskriege“, auch bei der Hundeerziehung und -Haltung. Empfehlenswerte Lektüre wäre auch „Die Welt in seinem Kopf“

      Aus meiner Sicht gibt es auch kein allgemeines „so ist das richtig“. Hunde haben unterschiedliche Eigenschaften bedingt durch die Rassen und dann kommt der individuelle Charakter dazu. Ein Hundetrainer sollte auf den Humd eingehen und nicht „habe ich schon immer so bei allen gemacht“, bei unseren beiden Boxern merkt man, dass es Boxer sind und trotzdem kann man Sie nicht identisch erziehen (und unsere verstorbene Boxerhündin war wieder anders), die eine interessiert Futter null, die andere wird bei Triebarbeit (Spielzeug) zu hippelig...

      Aus meiner Sicht das wichtigste, egal auf welche Weise man erzieht: Konsequenz. Und dies bedeutet nicht Strenge oder das eine ist richtig und das andere ist falsch... Was ein Hund dauerhaft nicht verstehen wird ist: heute darf ich das und morgen nicht

      Grüße
    • ...oder wenn du einem Hund das Jagen abgewöhnen willst...

      also mal ehrlich: wenn ein hund einen ausgerägten jagdtrieb hat, dann ist die schleppleine eher ungeeignet. das jagdverhalten ist bei vielen ja genetisch bedingt. das kann man nicht einfach "wegtrainieren".
      wenn der hund jetzt an einer schleppleine ist, dann hat er, bis das ende erreicht ist, bereits seine höchstgeschwindigkeit erreicht. jetzt stell dir mal vor, du hast so ein "kraftpaket" wie wir. der schafft in 2-3 sekunden topspeed. D.h. 35kg Hund mit gut 70km/h wollen gebremst werden.
      ohne geschirr führt das zum genickbruch des hundes. auch irgendwie blöd. mit geschirr hast du 2 möglichkeiten: das ende der leine in der hand, oder versuchen mit dem fuß draufzutreten, und den hund so zu überzeugen, stehen zu bleiben oder zurück zu kommen. erstere möglichkeit wird in verletzungen an hund und herrchen resultieren, letztere wird der hund wahrscheinlich gar nicht wahrnehmen. methoden der erziehung kann man nicht verallgemeinern. da muss sich der besitzer schon an die hunderasse und an seinen hund im speziellen anpassen.

      ciao, b.
      Jeep fahren beginnt dort, wo der Indianer weinend vom Pferd steigt...
    • Christiane59 schrieb:

      Ghostrider schrieb:

      ich denke (hoffe für den armen Hund) Du weißt selber, was an diesem Statement einem verantwortungsbewussten Hundehalter die (kochenden) Schweißperlen auf die Stirn treibt.
      Das Statement habe ich auch nicht verstanden. Wichtig ist, dass er nicht an der langen Leine nach einigen Metern erst plötzlich gestoppt wird, wenn er durchgestartet ist. Das wäre schlecht für die Wirbelsäule, auch mit Geschirr. Wenn der Hund zum Durchstarten "neigt", kann man zum Schutz einen Ruckdämpfer zwischen Geschirr und Flexi einbauen oder sie anfangs kurz halten, bis man an einen Ort kommt, wo er herumtoben darf.
      Ansonsten kann der Hund an der Flexi alles lernen, was er auch an der kurzen Leine lernen kann oder ohne Leine. Die Flexi ist beim Erziehen nur deshalb hinderlich, weil das Handstück so sperrig ist, und man eigentlich besser die Hände frei hätte für Leckerlis oder Spielzeug, je nachdem was ihn mehr interessiert.

      Das A und O beim Erziehen ist, dass man es spannend gestaltet für den Hund, so dass er aufmerksam auf den Erzieher ist und nicht auf die Umgebung. Am besten geht das, wenn er sich kurz vorher austoben konnte. Es geht aber mit Einfallsreichtum auch auf dem Weg dahin, wenn man den denn zu Fuß zurücklegen will oder muss.

      Viele gehen halt mit dem Hund an der Flexi spazieren, während sie sich mit irgend wem unterhalten, telefonieren oder sonst was tun, was den Hund nicht interessiert, oder ihn einfach machen lassen, was er will. Das geht erst dann gut, wenn der Hund schon daran gewöhnt ist, sich an der Leine zu benehmen.

      Wenn euer Trainer gut ist, lernt ihr das alles mit der Zeit. Und dann der Hund auch. Es ist ein tolles Gefühl, wenn zum ersten Mal etwas automatisch klappt, weil man es lange geübt hat. Wenn man dran bleibt, geht nachher das meiste wie von selbst.
      Danke dir Christiane! Ich habe das Gefühl, du verstehst mich :)

      Ich habe jetzt ein pdf gefunden, "Training der Leinenführigkeit in Anlehnung an Turid Rugaas". Bei Turid war und ist unsere Trainerin auch regelmäßig zur Weiterbildung. Daher werde ich mir das jetzt durchlesen und dann mit Tobi so üben. Bis zur nächsten Einzelstunde am 17.3. möchte ich zusehen, daß außer HIERHER & ZU MIR auch das Gehen an der Leine klappt bzw. mal besser wird. Wenn er uns nämlich noch öfter in den Wald entschwindet, MUSS er an der Leine bleiben...

      Blöd ist immer nur, es steht nirgendwo geschrieben, was man macht, wenn der Hund schon ab der Haustür zieht, weil er einfach MUSS oder weil die BLÖDE Nachbarskatze wieder vor ihrem Sch* Kellerloch sitzt und genau weiß, daß mein Hund sie nicht kriegt (auch wenn ich ihn loslassen würde). Wenn ich schon an der Haustür Richtungswechsel und alles mache, kommen wir nie aufs Feld, um sich zu lösen.
      Liebe Grüße aus dem schönen Leintal! :w

      GELA

      :0-0:



      Hier seht ihr unsere Änderungen am Bürstner Ventana 490TK
    • Ich hatte (leider ist er am 17.12.17 gestorben) einen Beagle.
      Frei laufen im Feld war nur bedingt möglich.
      Ich habe es so gemacht das ich mit der kurzen Leine bis ins Feld gelaufen bin. Dann kam die kurze Leine ab und die Schleppleine (15m) dran. Er kannte die Unterschiede zwischen den Leinen und hat mit der kurzen gut bei Fuß gelaufen (linke Seite von mir).
      Mit der Schleppleine hatte er dann die Möglichkeit frei zu laufen und zu schnüffeln wie er wollte.

      Auf den Rückweg wieder Leinenwechsel und nach Hause.

      Gruß
      Manni
      Viele Grüße Manfred (manni) :w
      -- Unterwegs mit Hyundai Tucson 4WD CRDI gefolgt von Dethleffs Camper 510DB --
    • Zum Thema "an der Leine ziehen vor der Haustür" versucht einfach mal, vor dem Hund zur Tür hinauszugehen,der Hund folgt euch. Ich habe das eine ganze Weile konsequent durchgezogen,mag für manche Freigeister antiquiert sein,bei uns war diese Methode die einzige,die nach allen anderen (Leckerchen oder Richtungswechsel) zum Erfolg geführt hat. Zwei permanent an der Leine ziehende Bulldoggen werden auf Dauer sehr anstrengend. Ich gehe voran zur Tür hinaus und die Hunde folgen mir. Macht sich auch sehr nützlich, wenn man auf unbekanntem Terrain unterwegs ist und den Weg erstmal erkunden muss.
      LG Kristin

      "Gib dem Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund" Hildegard von Bingen
    • Kristinl schrieb:

      mag für manche Freigeister antiquiert sein
      Mit Sicherheit nicht Kristin.

      Da es eigentlich sehr viele Möglichkeiten gibt um das ziehen an der Leine abzutrainieren und nicht jeder Hund gleich ist ,

      wird eine Möglichkeit immer zum Erfolg führen.

      Egal welche und wenn es oft auch lächerlich aussieht wenn Frauchen/Herrchen die Richtung wechseln oder eben andere Sachen machen , der Erfolg ist wichtig.
      Grüße aus Bayern Dieter

      Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
    • Kristinl schrieb:

      Zum Thema "an der Leine ziehen vor der Haustür" versucht einfach mal, vor dem Hund zur Tür hinauszugehen,der Hund folgt euch. Ich habe das eine ganze Weile konsequent durchgezogen,mag für manche Freigeister antiquiert sein,bei uns war diese Methode die einzige,die nach allen anderen (Leckerchen oder Richtungswechsel) zum Erfolg geführt hat. Zwei permanent an der Leine ziehende Bulldoggen werden auf Dauer sehr anstrengend. Ich gehe voran zur Tür hinaus und die Hunde folgen mir. Macht sich auch sehr nützlich, wenn man auf unbekanntem Terrain unterwegs ist und den Weg erstmal erkunden muss.
      Viele Wege fuehren nach Rom :ok
      Wir haben bei unserem letzen verstorbenen und beim Welpen jetzt festgestellt, dass wenn er zwischen zwei Personen läuft die Tendenz nach vorne zu laufen deutlich geringer ist - das hilft beim Trainieren enorm.

      Eine weitere Methode die ich genutzt haben ist ein Spazierstock - bzw. mein Carbon Monopod zum fotografieren.
      Wenn der Hund nach vorne geht erscheint der Stock vor ihm - heisst da ist Schluss.

      Wichtig ist den Hund wenn er denn mal schoen daneben läuft -ohne einen anzusehen- auch zu loben - muss kein Leckerli sein.

      Zu den Leinen wurde ja inzwischen einiges geschrieben - ich persoenlich meine das der Hund jetzt nicht unbedingt gluecklicher ist nur weil er in einem Feld rumschnueffeln kann - das ist dem Hund wurscht.

      Der Hund wenn er im Rudel eine Stufe unter dem Menschen steht ist dann gluecklich wenn er bei seinem Rudel ist und Zuwendung bekommt.

      Rumlaufen und Schnueffeln als Erfuellung ist eine arg vermenschlichende Sicht der Dinge [meine Meinung]

      Wenn ich den Hund ableine draussen dann mache ich was mit ihm - so dass er auf mich fokussiert - anschliessend wieder Leine.

      Fuer alle die es interessiert ein sehr schoener undogmatischer Artikel zu Geschirr oder Halsband.
      tierarzt-rueckert.de/blog/deta…nde=1489&Modul=3&ID=19143

      Wir nutzen ein Halsband, weiches Leder und moeglichst breit auch bei kleinen Hunden, wir lassen uns immer ein breites umschneidern [verkuerzen], damit der Druck auf die Halswirbel besser verteilt wird.
      Gruß Bernd

      Have no fear of perfection. You'll never reach it.
      Salvador Dali