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Gespann: Skoda Superb Combi 2.0 TDI DSG 110 kW Fronttriebler mit Hobby De Luxe 650 KMFe - kritisch?

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    • Die Kombination Frontantrieb (Ford Galaxy WK6) und 2t-Wowa (tatsächlich 1800kg) am Haken ließen mich u.a. auf Allrad mit 2t-Leermasse wechseln. Gerade Anfahren auf kroatischen, salz-, staub-, piniennadelnbedeckten Nebenstraßen mit "ungenormten" Steigungen haben dem Fronttriebler bis zur Kapitulation alles abverlangt.
      Wenn am Zugfahrzeug nichts geändert werden kann, würde ich den Wowa nochmal überdenken.
      Abgesehen davon sind die 1600kg vorne kein Gegengewicht zu den 2000kg hinten, sollten die mal unruhig werden. Die Kombi Galaxy (1800kg) und 560Kmfe (1600kg) war mitunter schon "fluffig" auf der Hinterachse.

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • ich würde keine 2 Tonnen mit frontantrieb ziehen wollen.. Solange nur auf der Autobahn fährst, geht das
      Wir sind mit unserem passat voll beladen 140 Diesel ps,bei näse über ein Pass gefahren und hatten tranktions Probleme, hätte ich anhalten müssen, wäre es nicht weiter gegangen
    • Hallo,

      ist der Superb mit der Motorisierung beim nächsten Firmenwagen auch gesetzt oder besteht die Möglichkeit einer Alternative?
      Passat B8 110kw DSG Baujahr 2015 2to bei 12%
      Passat B8 110kw DSG Baujahr 2018 1,8to bei 12%

      Nicht dass da eine böse Überraschung droht...

      Grüße
    • Hallo zusammen,

      ich verstehe die Bedenken gegen den Frontantrieb überhaupt nicht. Wir sind jahrelang mit 1.6to und dem Touran gefahren. Klar muss man sich beim anfahren auf nasser Straße oder steil bergauf schon mal entscheiden, wer leiden soll, Reifen oder Kupplung (ich nehme dann immer die Reifen, die sind leichter zu wechseln; die Kupplung war auch bei 175.000 km noch top), aber das ist doch kein echtes Problem?! Problematisch war eher der lange erste Gang und bei dem 125kW Pumpe-Düse die sensationelle Drehmomentschwäche unter 1400 Umdrehungen, da roch es halt manchmal schon nach Drehmoment. Wir sind bestimmt "überall" gewesen, auch in der Schweizoder quer durch die Pyrenäen auch auf Pässen im Regen. Nur auf Schnee oder nasser Wiese ist mit Frontantrieb und Anhänger natürlich der Ofen schnell aus. Aus Spass und weil ich es wollte hat das Auto jetzt Allradantrieb - aber wir sind vorher auch überall hingekommen, einen rationalen, sachlichen Grund gibt es für Allrad nicht. Aber Spass macht es :-) Natürlich "nur" mit 1.6to, nicht mit zweien, aber die Fälle wo mit Frontantrieb außer im Schlamm und auf Schnee wirklich nichts mehr geht, sind wahrscheinlich auf Strassen, wo sich die meisten eher mit Anhänger nicht hintrauen. Und natürlich drehen beim Beschleunigen mit Fronttriebler auf nasser Strasse die Räder dann im zweiten und dritten Gang auch schon mal durch, aber dann rappelt kurz das ESP, man nimmt etwas Gas zurück und gut ist.

      Es geht natürlich immer "besser" - ich könnte mir den T5 auch gut mit Automatik und 300PS vorstellen ;-) Oder einen Allrad-Sprinter ..

      Aber "geht nicht" ist ganz bestimmt anders.

      Viele Grüße
      Bernd

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bernd_F ()

    • Genau so sehe ich das auch. Haben ist gut, aber Brauchen ist nicht notwendig für das Fahren eines WW auf "normalen" Straßen. Klar holz ich, trotz Mover, heute mit dem Gespann einfach in jede Wiese rein ... einfach weils mein Auto kann ... bäm ... aber gegangen wäre es bisher auch immer wie noch vor 2 Jahren mit dem Front-Golf.
      Ich :camping: auf A-lang!
    • Ihr müsst schon zwischen (Mini-)Van und Kombi unterscheiden. Ich denke Touran/Alhambra haben verhältnismäßig mehr Gewicht auf der Vorderachse als ein Kombi.

      Mit meinem Mondeo habe ich bei Steigungen voll beladen große Probleme mit dem Vorderrad-Antrieb. Wäre interessant, einen Minivan (Touran) im Vergleich zu probieren.

      lg,
      tng
    • Das ist natürlich korrekt. Allerdings ist beim Touran der hintere Überhang etwas geringer als bei einem Kombi, daher wird die VA nicht so extrem entlastet.

      Ich habe das anhand einer Tabelle bei meinem Alhambra ermittelt und die Werte auf einer Plattenwaagen bei der DEKRA gegengeprüft. Aus dem letzten Urlaub kann ich sagen, dass von den 614kg Zuladung im Fahrzeug (Personen, Gepäck, Dachlast, Stützlas) nur 61kg auf der VA gelandet sind, die restlichen 553kg gingen an die HA und brachte sie somit an die bereits im Anhängerbetrieb erhöhte Maximallast (!!! Verteilung 1 zu 9!!!). Das ist auch der Grund warum Fahrzeuge hinten so extrem einfedern bzw. dann vorne extrem entlastet werden. Die Hebel an dieser Stelle sind vielen nicht bewusst. Bei mir drücken die 100kg Stützlast mit 142% des Gewichtes auf die HA und entlasten somit 42kg an der VA. Im Kofferraum sind es noch 121% und selbst die Dachlast oder die Rückbank gehen immer noch zu 75% auf die HA. Lediglich Fahrer und Beifahrer entlasten die HA etwas (9% des Gewichtes). 59% gehen an die VA und 41% an die HA.

      Und der Überhang ist bei meinem Alhambra sicher nicht der größte und auch optisch ist durch die 7-Sitzigkeit wegen der verstärkten Federn nicht so viel zu erkennen. Wenn allerdings mein Alhambra hinten mal sichtbar einknickt (mehr als 2-3cm), dann ist der definitiv überladen und zwar mind. 100 - 200kg. ;)
      Ich :camping: auf A-lang!
    • Hallo Zusammen

      Wir haben seit Dezember einen Hobby 650 KMFe mit Auflastung auf 2.2to..
      Mein Superb 2.0TSI 4x4 darf 2'200kg ziehen. Zwischen Weihnacht und Neujahr waren wir zum Wintercamping in den Bergen.
      Der Superb hat den Wohnwagen absolut problemlos gezogen. Ich war sehr überrascht und hätte erwartet, dass es mit dem Dicken hintendran mühsamer wird.
      Ein extremer Unterschied zum einachsigen Wohnwagen den wir vorher hatten ist, dass sich das Zugfahrzeug viiiieel weniger aufschaukelt. Das Fahren ist insgesamt deutlich angenehmer.
      Auch mit einem Superb mit Frontantrieb würde ich bedenkenlos diesen Wohnwagen anhängen. Dass dies in schwierigen Situation Traktionsprobleme geben kann ist klar, aber vor denen bin ich auch mit 4x4 nicht gefeit.

      Liebe Grüsse
      philipp
    • Bernd_F schrieb:

      Es geht natürlich immer "besser" - ich könnte mir den T5 auch gut mit Automatik und 300PS vorstellen ;) Oder einen Allrad-Sprinter ..

      Wir wollen das mit dem ... es geht natürlich immer besser .....

      mal unterstreichen. Wir hatten immer als Privatwagen "kleine" Autos mit Downsizing Motoren und Frontantrieb. Was mussten wir schon lesen wie oft die doch kaputt gehen würden und wie hoch doch der Schlupf wäre, wenn dieses oder jenes einträte.
      War es so? Bei uns nicht und auch bei keinem den wir kannten.

      Wir hatten immer die Möglichkeit auch auf ein Auto der Oberklasse zurückzugreifen. Trotzdem haben wir dies nie gebraucht.
      Wenn das Fahrzeug X 1,4 Tonnen Anhängelast hatte, so hat es auch das gezogen was angegeben war.

      Auch bei Nässe, Schnee und sonstigen "normalen" Straßen welche befahrbar waren.

      Was allerdings auch stimmt...

      Man muss je nach Lage damit rechnen, dass die Kupplung schon mal (sehr unangenehm) riechen kann, oder bei schlechtem Zustand (entsprechendes Alter) auch abschmieren könnte.
      Ganz schlecht ist immer Stop und Go am Berg.

      Ansonsten galt immer... langsam und mit Gefühl... dann passte es.

      Mit dem momentan benutzten KFZ ist dies natürlich deutlich entspannter. Aber auch hier gilt..... es geht eben immer noch besser ohne dass es muss.

      Liebe Grüsse
      Andrea und Wolfgang
      Der Stein der Weisen sieht dem Stein der Narren zum Verwechseln ähnlich.
      Joachim Ringelnatz
    • Natürlich "geht es" immer. Auch wenn Zahlen, Fakten, Theorie, Erfahrungen anderer, persönliches Empfinden, etc. etwas anderes aussagen.
      Und natürlich "geht es" auch immer etwas bis deutlich besser, angenehner, komfortabler.
      Es werden nur allzu oft Vergleiche herangezogen, die eigentlich keine sind.
      Man kann sicher vieles miteinander vergleichen aber letztlich zählt nur der Vergleich zwischen dem, was ich habe und dem was ich stattdessen haben möchte und mir leisten kann/will
      Mein Ex-Galaxy, 10 Jahre alt, knapp 130.000km gelaufen, 140PS, 320Nm, Schaltgetriebe, Leergewicht 1806kg, Anhängelast 1700kg, Stützlast 80kg lief mit dem Hobby 560Kmfe, 1600kg weitestgehend problemlos, scharrte gelegentlich mit den Vorderhufen.
      Dann kam der Eriba, zul. Gesamtmasse 2000kg, beladen 1800kg. Anfahren an einer Steigung in Makarska und schon war das Gespann eingehüllt in eine übel riechende Wolke aus Gummi und Kupplung, dass ich ziemlich Aufmerksamkeit genoss, während ich mir bereits Sorgen um die Heimfahrt machte.
      Dazu kam, dass er sich aufgrund der niedrigen Drehzahl bei 80km/h den DPF zukokte.
      Der Verkauf bzw. die Neuanschaffung war beschlossen.
      Es folgte der Sorento mit 200PS, 441Nm, Allrad, Wandlerautomatik, Leermasse 2020kg, Anhängelast 2000kg, Stützlast 100kg.
      Na klar "geht" der ganz anders. Sowohl was die Traktion betrifft, die Zugkraft und das gesamte Fahrverhalten. Wäre ja auch traurig, wenn nicht.

      Aber wirklich vergleichbar sind die beiden Fahrzeuge nicht.
      Vergleichbar ist nur, was ich vorher hatte und was jetzt ist.
      Natürlich würde ein SUV oder Geländewagen mit voluminösem V6/V8 nochmal ne ordentliche Schüppe drauflegen und alles noch besser, komfortabler können. Nur stand/steht der nicht im Focus.

      So ist das doch auch beim TE. Er muss sich daran orientieren, was er aktuell fährt und welches Zugfahrzeug evtl. danach kommt. Wenn das kein Touareg wird, dann muss es halt ein Fronttriebler sein. Gegebenenfalls muss man dann halt mit ein paar Einschränkungen und Verzicht leben. Aber das kann man meistens ganz gut.

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • Wir haben einen Superb mit dem 150PS Diesel und leider nur Frontantrieb. Ich hatte am Wochenende beim "wegschaffen vom Wohnwagen" der erste mal die Situation das ich kaum weggekommen bin. Der Superb war leer, Wohnwagen mit ca. 1400 kg hinten dran, Strasse nass. Trotz 235er Sommerreifen hat der gekratzt ohne Ende. Am liebsten würde ich auf den 190er 4x4 wechseln.

      Bei Skoda und VW kommt aber auch hinzu, das die extrem schnell hinten einsacken, sobald Gewicht auf den Kofferraum kommt. Dadurch nimmt man zusätzlich vorn Gewicht von der Achse und begünstigt das ganze noch. Deswegen hängen die Skoda/VW auf der Autobahn mit Gepäck und Anhänger hinten auch immer alle im Radkasten.
    • Hallo zusammen, (hat zwar nichts mit dem eigentlichen Thread zutun)

      @kasa, da hast Du Recht! Habe einen Octavia II und der auch immer hinter extrem im Radkasten gehängt hat.

      Vor drei Jahren dann von "MAD Vertieb Bense" die Luftbalge hinten eingebaut und seit dem alles Top! Die Karre geht, wenn ich sie richtig aufpumpe, hinten nicht mehr runter. Später Luft raus und es ist wieder mehr Komfort.

      Nur so am Rande bemerkt... :D

      Gruß Ralf
    • @kasa: Das ist kein spezielles VAG-Problem. Ich hab das mit dem Mondeo ebenso.

      Der Vorteil bei Skoda ist aber, dass der Aufpreis für den Allradantrieb vergleichsweise klein ist. Bei einem Neuwagen würde ich auf alle Fälle diese Option wählen (hätte selbst beinahe einen neuen Superb bestellt, aber der gebrauchte Mondeo war einfach zu günstig).

      LG
      Gernot
    • @dercamper96: Stimmt, aber - zumindest in Österreich - war letztes Jahr die Kombination Benziner und Allrad nicht erhältlich.
      Rein für den Gespannbetrieb wäre der Diesel eh besser, aber ich wollte aufgrund des hohen Kurzstreckenanteils keinen Diesel mehr.

      Und gebraucht als MK4 gab's ja ohnehin keinen Allrad.

      LG
      Gernot
    • Mal eine andere Frage. Ich mag unseren Superb eigentlich nicht wechseln da er erst 2.5h Jahre alt ist. Von der Motorisierung reicht er, hat aber eben nur Vorderradantrieb.


      Wenn man beim Zugfahrzeug verstärkte Federn einbaut (zBsp. von MAD , siehe Bild: Quelle Mad Federn) soll er ja hinten nicht mehr so in die Knie gehen.

      Hat man dann auch wieder mehr Druck auf den Vorderrädern, weil er durch das geringere Einsinken vom Heck, auf der Vorderachse weniger ausgehebelt wird?
      Dateien
    • Das geringere Einsinken ändert nichts an den Hebeln und somit an der Entlastung der Vorderachse. Die Veränderungen der Gewichte ist sehr gering und meiner Meinung nach zu vernachlässigen.
      Bei gleicher Beladung geht die Wohnwagen Stützlast durch die höhere Lage minimal zurück, was eigentlich nicht gewollt ist und in der Regel wieder an den maximalen Wert korrigiert wird.
      Das Auto fährt sich etwas besser und reagiert auf die Lenkbewegung eher wie gewohnt weil sich die Achsen in "Normallage" befinden.

      Gruß Andreas

      P. S. Ich habe in unseren Sorento eine MAD Zusatzfeder eingebaut.
    • Hallo kasa,

      hab bei meinem Octavia Kombi die MAD Luftbalge eingebaut und bin begeistert sowie überzeugt davon. Würde aber nicht sagen, dass ich dadurch vorne mehr Druck auf der Vorderachse habe. Vielmehr liegt er hinten nicht mehr so tief im Radkasten, was immer so aussah, als wenn die Karre völlig überladen war.

      Gruß Ralf
    • Hmm nicht das was ich hören wollte. Habe halt eine Situation von letztens im Kopf. Es war nass, Auto leer, Wohni mit ca 1500 kg dran und an der Kreuzung bin ich quasi nicht weggekommen. Der superb hat extrem mit den Reifen gekratzt.

      Daher überlege ich momentan sehr was ich mache. Hatte gehofft die Federn bringen abhilfe. Ab so wie das hier lese hilft es nur gegen das einsinken und das bootsartige schaukeln.