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Wechselrichter - Schukostecker

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    • Wechselrichter - Schukostecker

      Hallo,

      ich möchte in unserem Wohnwagen einen Wechselrichter mit 1500W installieren um damit gelegtenlich im Autarkbetrieb über die Boardbatterie (95Ah) einen Reisefön betreiben zu können. Dieser hat einen Max-Leistung von 1000W und einen Schukostecker. Über Sinn und Unsinn dieser Möglichkeit möchte an dieser Stelle bitte nicht diskutieren.

      Nun meine Frage: der Wechselrichter hat 2 Schuko-Buchsen. Der Fön einen Schukostecker, der aber nur über Außen- und Neutralleiteranschluss (die zwei "normalen" Kontaktsifte) verfügt. Am Stecker ist kein (!) Schutzkontakt. Das Gehäuse des Föns besteht auch zu 100% aus Kunststoff, ist also nicht leitend. Könnte also genauso gut einen EURO-Stecker haben. Macht es jetzt überhaupt Sinn den WR mit der Karosserie des Wohnis zu verbinden?? ?(

      Wie gesagt - andere Verbraucher werden mit dem WR nicht betrieben, sondern kommen nur auf dem CP bei Landstromanschluss zum Einsatz.

      Freue mich auf Eure Antworten!

      Grüße, Andreas
    • Also, du hast einen Schukostecker, der kein Schukostecker ist, seltsam, aber kein wesentliches Problem.
      Kritischer sind da schon die 1000W. Dein Wechselrichter wird mal so um die 90A an strom ziehen, daß benötigt schon ordentliche Kabel zwischen Wechselrichter und Batterie.
      Bei einem 95Ah Akku (wenn es kein Lithium ist) geht mal gerade so 40Ah zu nutzen. Nach 25Minuten ist also Schluß mit warmer Luft.
      Schluß mit Camping ?, zuviele Wölfe, nervige Parkplatzüberfälle, falsche Reifen bei der ersten Schneeflocke, Stromschlaggefahr wegen fehlendem Erdungsmast am WW, Keime im Trinkwasser, schmale Einfahrten am CP, Parzellen-Teilflächenokkupanten, die Gefahr von Gasexplosionen, rauchende und türknallende Nachbarn und und und... So gehts nicht!

      Applaus den Sandburgenbauern, die sich zum Architekten des Lebens ernennen.
    • sogenannte Eurostecker (2 polig) können nur 2,5 A ab. Damit keiner in Versuchung kommt das 1000 VA Gt mit einem Euroverlängerungskabel zu benutzen der andere Stecker. So wurde es mir mal erklärt (ohne Gewährleistung)
      Gruß
      Helmut

      Dr‘ Pabscht hot‘s Spätzle-b‘steck z‘schbätt b‘stellt :undweg:
    • Über die Wechselrichter wurde schon viel geschrieben. Auch das Thema Erdung stand zur Debatte.
      Ich habe mein Metallgehäuse auch geerdet. Nur nützt mir das nichts, wenn der Wagen nicht am Landstrom hängt. Meine Stützen stehen nicht auf der Erde. Also ist der Wagen auch nicht geerdet.
      Berichtet wurde von einem Hering im Boden, welcher durch ein Kabel mit dem Chassis verbunden ist. Das kann ich nachvollziehen, war mir bislang aber noch zu aufwendig.
      Ich hatte an ein Antistatikband, wie man es früher an Autos hatte, unter dem Hänger gedacht. Hilft das aber wirklich? Jedenfalls müsste ich mich um nichts mehr kümmern.

      Gruß Klaus
      Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

      2014 Schweden zu empfehlen
      http://www.munkeberg.com/
      2015 Norwegen einfacher Platz http://www.longerak.com/
    • Klaus4711 schrieb:

      Jedenfalls müsste ich mich um nichts mehr kümmern.
      mußt du auch so nicht.
      Die Spannung aus dem Wechselrichter ist erdpotential frei. Wenn am Wechselrichter "1 Phase" gegen das Gehäuse durchschlägt passiert absolut nichts. Schlagen beide Phasen durch, schließt sich der Wechselrichter selbst kurz.
      Es ist nur Spannung "Phase" gegen "Phase" vorhanden. Keine Spannung gegen Erde.
      Wenn du aber an beide "Phasen" langst, dann knistert es schon Heftig!
      Schluß mit Camping ?, zuviele Wölfe, nervige Parkplatzüberfälle, falsche Reifen bei der ersten Schneeflocke, Stromschlaggefahr wegen fehlendem Erdungsmast am WW, Keime im Trinkwasser, schmale Einfahrten am CP, Parzellen-Teilflächenokkupanten, die Gefahr von Gasexplosionen, rauchende und türknallende Nachbarn und und und... So gehts nicht!

      Applaus den Sandburgenbauern, die sich zum Architekten des Lebens ernennen.
    • Quadmaster schrieb:

      mußt du auch so nicht.
      Die Spannung aus dem Wechselrichter ist erdpotential frei. Wenn am Wechselrichter "1 Phase" gegen das Gehäuse durchschlägt passiert absolut nichts. Schlagen beide Phasen durch, schließt sich der Wechselrichter selbst kurz.
      Es ist nur Spannung "Phase" gegen "Phase" vorhanden. Keine Spannung gegen Erde.
      Wenn du aber an beide "Phasen" langst, dann knistert es schon Heftig!
      Besten Dank für die Erklärung. Ich kenne mich zwar im Haushalt und auch Transistoren und Co. mit Elektrik einigermaßen gut aus, das wusste ich aber nicht.

      VG Klaus
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    • Ein Wechselrichter ohne Erdklemme wirkt genau so wie ein Trenntrafo, quasi potentialfrei ggü Erde.Wurde ja schon gesagt.

      Ein Trenntrafo wird in Elektronik - Werkstätten genutzt, um z.B. geöffnete Geräte zu prüfen, ohne dass der Techniker einen Schlag durch den Körper zur Erde bekommen kann. Es ist jedoch nicht gestattet, Trenntrafos im Haushalt dauerhaft zu verwenden, da es andere Risiken gibt. Kein Schutz vor Stromschlägen zwischen den Leitern, da der Fi Schalter im Gebäude bzw Wowa nicht anspricht, man sollte auch nur immer nur ein Gerät zur Zeit anschließen, Angeschlossene Geräte mit Schutzkontakt und Metallgehäuse sind zu isolieren.

      Erdest Du einen Trenntrafo wechselt man in die Schutzklasse 1. Bei einem Wechselrichter geschieht das gleiche, möglicherweise erlischt die BE, wenn kein Anschluss für die Erde vorgesehen ist.

      Ich gehe bei Deinem Gerät davon aus, dass der Schutzkontakt der Ausgangssteckdose keine Verbindung zum einen evtl vorhandenen Metallgehäuse des Wechselrichter - Gerätes hat.

      Dann wäre es eine sogenannte Schutztrennung. In dieser Konstellation wäre der Wechselrichter sozusagen schutzleiterfrei, der Schutzkontakt hat keine Wirkung. Ein angeschlossener Fön mit Schutzisolierung (Schutzklasse 2) ist dann gefahrlos zu betreiben.

      Aber gucke in die Betriebssnleitung, ob das Gerät sogar geerdet werden müsste. In diesem Fall musst Du den Massepunkt / Erdung der Landstromeinspeisung etc nutzen. In diesem Fall würde ich am Ausgang des Wechselrichters einen Fi Schalter z.B. Zwischensteckdose mit PRCD as - Schwabe 45230 für 15€ nachschalten, damit man den optimalen Schutz hat. Es sei denn, diese Art von Wechselrichter hat den Fi/ RCD eingebaut. Wechselrichter, die geerdet werden müssen, speisen idR ein. Man trifft sie im Haushalt in Verbindung mit PV Anlagen an, mit oder ohne Pufferbatterien zum Eigenverbrauch.

      Würde man damit im Wowa anstelle von Landstrom einspeisen wollen, müsste es zwingend ein Gerät sein mit Erdung.


      Was für ein Wechselrichter soll es denn werden Typ/ Fabrikat?

      Gruß
      Michael

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von mft ()

    • erstmal danke für die ganzen Antworten! Dass der WR an sich auch geerdert sein sollte leuchtet ein. Das Problem mit der Entladung seh ich relativ gelassen, da das Fönen bei uns nicht mit mehr als insgesamt 5 Minuten / Autarktag veranschlagt wird und die ebenfalls geplante Solaranlage (100W) ja kontinuierlich nachlädt.

      Dieses Modell soll es voraussichtlich werden:

      amazon.de/dp/B06XYZKBH1/_encod…colid=3RZIGIY0KAF2Q&psc=0

      Falls der Link nicht funktioniert: Erayak 8102U1 (1500W )

      Und es wird definitiv nur der Fön betrieben. Werde den WR eh unter dem Bett neben der Boardbatterie installieren und den Strom über eine Einbausteckdose im Bettrahmen nach außen führen.

      Grüße, Andreas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AnGa ()

    • AnGa schrieb:

      Fönen bei uns nicht mit mehr als insgesamt 5 Minuten
      Hast du da mal eine Anleitung mit überzeugenden Bildern für meine Frau :lol:
      Schluß mit Camping ?, zuviele Wölfe, nervige Parkplatzüberfälle, falsche Reifen bei der ersten Schneeflocke, Stromschlaggefahr wegen fehlendem Erdungsmast am WW, Keime im Trinkwasser, schmale Einfahrten am CP, Parzellen-Teilflächenokkupanten, die Gefahr von Gasexplosionen, rauchende und türknallende Nachbarn und und und... So gehts nicht!

      Applaus den Sandburgenbauern, die sich zum Architekten des Lebens ernennen.
    • AnGa schrieb:

      erstmal danke für die ganzen Antworten! Dass der WR an sich auch geerdert sein sollte leuchtet ein.
      Naja, wie mft schon geschrieben hat, geht es bei geeigneten Geräten auch ohne Erdung. Wenn Du nur einzelne Geräte ohne Verbindung zum Wohnwagen anschließen willst, wäre ein Gerät, das keine Erdung benötigt, besser.

      Denn praktisch ist es nicht so einfach, das Gerät wirksam zu Erden. Wenn du autark stehst, bringt Dir die Wohnwagenmasse nicht viel.

      lg,
      tng
    • Hallo,

      kurzer Hinweis zur Beschreibung:

      "Gute Qualität von dieser Spannungswandler 12v 230v zertifiziert durch CE, ROHS&TÜV, was bedeutet, dass Ihre Sicherheit garantiert würde Die Dauerleistung der Stromwandler beträgt 1500W, Spitzenleistung 3000W. Mit dual 230V AC Buchse und eine 5V/2.1A USB Ports können Sie einfach aufladen für Elektrogeräte, wie Notebook, Digitalkamera, GPS Navigationsgerät, Dashcam, Ventilator, Kühlschrank, DVD Player, Solarpanel usw
      6 x interner 30A Sicherung, Intelligente Lüfter macht es still und die Hitze zu reduzieren und Schützen vor Überspannung, Niederspannung, Überlast, Kurzschluss, Überhitzung, Verpolschutz
      Mit Gehäuse aus Alulegierung ist Konverter nicht so schwer und platzsparende. LED-Anzeigen zeigen den Arbeitsstatus visuell an(Grün ist Arbeit, Rot ist Störung)
      Packungsinhalt: Erayak 1500W Wechselrichter, 48cm Autobatterieclips, 100cm Erdleiter, Schrauben. Bedienungsanleitung, 12 Monate Garantie und 100% Kundenservice"

      also kein Sinus-Wechselrichter, aber Erdung erforderlich!
      Und damit wiederum ein Fehlerstromschutzschalter (FI/RCD), wenn man es richtig einbaut.
      Gruß Erni

      Jedem sein Hobby, ich habe mein(en) "Hobby". :0-0:
    • Immerhin hat die Firma eine Website!

      erayak.com/pview_en.asp?id=835

      Ich sehe es aber genauso! Ein Gerät mit Schutzklasse 1 (z.B. mit Metall am Gehäuse), was zwingend geerdet werden soll, muss an der 220V Buchse einen vorgeschalteten Fi, der ebenfalls geerdet ist, haben. Zudem entspricht so ein Erder per Krokoklemme nicht gerade unseren Sicherheitsstandards, die Erde sollte fachmännisch hergestellt werden.

      Wenn Du wirklich nur Geräte mit Schutzklasse 2 (Føntørrer mit Kunststoff Gehäuse ohne Schutzleiter) anschließen möchtest, würde ich lieber einen WR in schutzisolierter Ausführung nehmen. Ob der WR von erayak wahlweise per Schutzklasse 1 und Sk 2 (Gehäuse an sich schutzisoliert, nur per zusätzlichem Erdleiter Sk 1) , müsste man in Erfahrung bringen.

      Ansonsten eignet sich das Gerät von erayak eher zur Einspeisung, bzw um einen 220 V Kühlschrank (Schutzklasse 1) zu betreiben.

      Vorteil: Die Regelung des KS wäre auf 220V aktiv ggü der 12 Volt Heizpatrone.

      Nachteil: Es ist während der Fahrt nicht gestattet. Im Unglücksfall hätte die Feuerwehr unerwartet ein Sicherheitsrisiko. Ähnlich wie bei E- Autos, nur dort rechnet man damit.

      Gruß
      Michael
    • AnGa schrieb:

      Dieses Modell soll es voraussichtlich werden:

      amazon.de/dp/B06XYZKBH1/_encod…colid=3RZIGIY0KAF2Q&psc=0
      Ich würde dieses Modell nicht favorisieren, da er nur eine modifizierte Sinuswelle hat und keine reine.

      Welches Gerät braucht eine reine Sinuswelle Ich habe das dort empfohlene Gerät verbaut. Den gibt es auch stärker, was ich aber nicht brauche und er auch mehr Verluste produziert.

      Gruß Klaus
      Wenn ich etwas nicht genau weiß, gebe ich nur eine Empfehlung oder meine Erfahrung weiter.

      2014 Schweden zu empfehlen
      http://www.munkeberg.com/
      2015 Norwegen einfacher Platz http://www.longerak.com/
    • mft schrieb:

      Immerhin hat die Firma eine Website!

      erayak.com/pview_en.asp?id=835

      Ich sehe es aber genauso! Ein Gerät mit Schutzklasse 1 (z.B. mit Metall am Gehäuse), was zwingend geerdet werden soll, muss an der 220V Buchse einen vorgeschalteten Fi, der ebenfalls geerdet ist, haben. Zudem entspricht so ein Erder per Krokoklemme nicht gerade unseren Sicherheitsstandards, die Erde sollte fachmännisch hergestellt werden.

      Wenn Du wirklich nur Geräte mit Schutzklasse 2 (Føntørrer mit Kunststoff Gehäuse ohne Schutzleiter) anschließen möchtest, würde ich lieber einen WR in schutzisolierter Ausführung nehmen. Ob der WR von erayak wahlweise per Schutzklasse 1 und Sk 2 (Gehäuse an sich schutzisoliert, nur per zusätzlichem Erdleiter Sk 1) , müsste man in Erfahrung bringen. ...


      Wieder danke für Eure Mühe. Wieder Einiges gelernt! Wie bereits Eingangs beschrieben soll der WR nur zum Fönen (also bei Stand-autark-betrieb) betrieben werden und ich werde in sonst auch über einen Batteriehauptschalter auch von der Boardbatterie trennen. Sinus-WR und WR mit Vorrangschaltung oder Ähnlichem wäre unnötiger Luxus.


      Jetzt würde mich nur interessieren, ob Ihr mir ein Gerät in schutzisolierter Ausführung empfehlen könntet. Das scheint genau das zu sein, was für mich richtig wäre.


      Grüße, Andreas
    • Das Problem bei einem Fön wird nach wie vor die Leistung sein. Besser wäre ein Reisefön mit geringerer Leistung, z.B. 800 Watt. Es gibt auch welche mit 12 Volt und 170 Watt, die Frage ist, ob so etwas für die Dame reicht. campingshopwagner.de/product_i…xtanzeige&campaign=idealo

      fritz-berger.de/artikel/wechse…ampaign=SEO&partnerid=34H


      Als WR hört sich das Teil von Berger mit der höheren Leistung ganz gut an.
      Der hat zur Kühlung zwar Metall drumherum, ich gehe jedoch davon aus, dass der WR selbst schutzisoliert ist. Die Bewertungen sind ok, auch per Fön.


      Versuch macht klug!

      Gruß
      Michael