Anzeige

Anzeige

Solarpaneelen Dachverkabelung Vorschläge oder Kritik erwünscht!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Liebe Mitglieder und Teilnehmer des Wohnwagen-Forum.de,

    am 25. Mai 2018 tritt die Europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft.
    Das Ziel ist die EU-weite Vereinheitlichung der Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.
    Unsere gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zum Datenschutz lest ihr dazu in unserer erweiterten Datenschutzerklärung auf unserer Seite unten links.

    Wichtig: Ihr braucht nichts weiter zu tun. Es handelt sich nur um eine Information.

    Euer Team von Wohnwagen-Forum.de

    • Na dann hoffe ich mal, es löst sich nicht auch nur eine dieser Schellen.
      Die will ich als Mopedfahrer auch bei 80 km/h nicht ab bekommen.

      Würde da dann eher zu solchen Schellen/Rohren (hier OBO zB) raten.
      Multi-Quick-Schellen_Anwendung_rdax_350x163.jpg
      Denke das ist geschützter für das Kabel und der Abstand zum Dach ist auch vorhanden.
      Die haben dafür auch Rohrbogen und sogar T-Stücke.
      Bei den "Multi-Quick-Schellen" kann man durch die kleinen Öffnungen sogar noch einen Kabelbinder zur Rohrsicherung anbinden.
      Aber ja, man kann sich auch "verWorschteln" :D

      Bin mal auf deine Ausführung gespannt. ;)
      Gruß Worschtel :w

      Es gibt nix was du nicht kannst, wenn du es nicht versucht hast!
      Wenn du dabei Fehler gemacht hast, kannst du daraus nur lernen! :ok

      Was sie schon immer sehen wollten: Meine bisher größte Arbeit an der Pandora sowie Dann kam Eddy! - und er Worschtelt wieder

      Aktuelles vom RMS (Rhein-Main-Stammtisch):
      20. RMS & Kalender
      Ostern-2017 - 9. RUT-RMS & Kalender
    • Worschtel schrieb:

      Na dann hoffe ich mal, es löst sich nicht auch nur eine dieser Schellen.
      Die will ich als Mopedfahrer auch bei 80 km/h nicht ab bekommen.

      Würde da dann eher zu solchen Schellen/Rohren (hier OBO zB) raten.
      Multi-Quick-Schellen_Anwendung_rdax_350x163.jpg
      Denke das ist geschützter für das Kabel und der Abstand zum Dach ist auch vorhanden.
      Die haben dafür auch Rohrbogen und sogar T-Stücke.
      Bei den "Multi-Quick-Schellen" kann man durch die kleinen Öffnungen sogar noch einen Kabelbinder zur Rohrsicherung anbinden.
      Aber ja, man kann sich auch "verWorschteln" :D

      Bin mal auf deine Ausführung gespannt. ;)
      Liest sich gut, mal sehen ob es diese Teile nicht auch in der Art von OBO gibt, wo man nur Kabelbinder nehmen kann. Das wäre dann vielleicht die praktikabelste Lösung und der ideale Mittelweg, die Rohre braucht es echt nicht glaube ich, die Kabel sind doppelt und dick isoliert. Bei den Schellen in der Abbildung, kann ich die Stelle gar nicht sehen wo der Kabelbinder eingefädelt wird. :_whistling:

      Gruß Michael
      This post was sent using 100% recycled electrons. :saint:
    • buratino schrieb:

      Bei den Schellen in der Abbildung, kann ich die Stelle gar nicht sehen wo der Kabelbinder eingefädelt wird.
      Ist ja auch so nicht dafür vorgesehen. Du "KANNST" sie ggf durch die dreieckigen Ausschnitte der Klappflügel fädeln.
      Gruß Worschtel :w

      Es gibt nix was du nicht kannst, wenn du es nicht versucht hast!
      Wenn du dabei Fehler gemacht hast, kannst du daraus nur lernen! :ok

      Was sie schon immer sehen wollten: Meine bisher größte Arbeit an der Pandora sowie Dann kam Eddy! - und er Worschtelt wieder

      Aktuelles vom RMS (Rhein-Main-Stammtisch):
      20. RMS & Kalender
      Ostern-2017 - 9. RUT-RMS & Kalender
    • Ich habe die Kabel zwar direkt auf dem Dach aufliegen aber das ist nicht so ein großes Problem bei mir. Man muß eh regelmäßig mal aufs Dach um Laub oder Äste zu entfernen die sich auf den Panels festsetzen.
      Was ich allerdings anders machen würde: Kein weisses Sikaflex mehr. Durch irgendwelche Pilze wird das Zeug fleckig, und eh schmutzig. Bei schwarzem Sika sähe das jetzt noch besser aus.
      Und: Die flexiblen Module von Wattstunde die ich habe sind Mist. Da löst sich teilweise das Laminat innendrin und ich habe bei 2-3 Panels Feuchtigkeitseintrag festgestellt.
      Ich habe auf dem Bug noch andere Flexpanels, die sind bisher einwandfrei.

      Gewichtsmäßig ist wie burationo schrieb die Technik innen auch ordentlich schwer. Ich möchte jetzt diese Saison umrüsten auf die neuen Victron Akkus, da hat der Akku mit 2,5 kwh rund 16 Kilo, das ist bisheriger Benchmark.

      Viele Grüße
    • Nomad schrieb:

      Ich habe die Kabel zwar direkt auf dem Dach aufliegen aber das ist nicht so ein großes Problem bei mir. Man muß eh regelmäßig mal aufs Dach um Laub oder Äste zu entfernen die sich auf den Panels festsetzen.
      Was ich allerdings anders machen würde: Kein weisses Sikaflex mehr. Durch irgendwelche Pilze wird das Zeug fleckig, und eh schmutzig. Bei schwarzem Sika sähe das jetzt noch besser aus.
      Und: Die flexiblen Module von Wattstunde die ich habe sind Mist. Da löst sich teilweise das Laminat innendrin und ich habe bei 2-3 Panels Feuchtigkeitseintrag festgestellt.
      Ich habe auf dem Bug noch andere Flexpanels, die sind bisher einwandfrei.

      Gewichtsmäßig ist wie burationo schrieb die Technik innen auch ordentlich schwer. Ich möchte jetzt diese Saison umrüsten auf die neuen Victron Akkus, da hat der Akku mit 2,5 kwh rund 16 Kilo, das ist bisheriger Benchmark.

      Viele Grüße
      @NomadDanke, mal sehen ob ich das Problem mit den schwarzen Verfärbungen noch regulieren kann im Vorfeld. Glaube aber, das die Werkstatt die mir im Rahmen meiner Hagelschadenreparatur die Module aufklebt, kein schwarzes nehmen will. Fragen kostet ja nichts. Welche Sika Type hattest Du denn damals verwendet, das Sikaflex 221i? Meine KLebungen machte ich mit dem Sikaflex 521 UV. Verfärbungen sah ich bisher nicht.
      Ansonsten bin ich dann noch auf den Victron [IMG:https://www.victronenergy.de/upload/cache/1441620394_upload_documents_1600_640-MPPT%20150-60%20front-angle.jpg]
      150/60 umgestiegen. Schauen wir mal was die neue Saison bringt. Wäre schön, wenn Du dann Deine Batterieumrüstung zeigst.
      Ich benutze erstmal meine vorhandenen weiter, wäre sonst echt zu früh und zu teuer derzeitig.

      Gruß Michael
      This post was sent using 100% recycled electrons. :saint:
    • Ich habe das weisse Sika UV, also das liegt nicht an der Sonne, aber da hat sich ein Pilz eingenistet, hatte das mal recherchiert. Ist nicht schlimm, nur Kosmetik aber sieht Mist aus. Auf schwarz würde man die Flecken wohl nicht sehen denke ich (die Flecken sind grau / schwarz). Die Werkstatt soll gefälligst draufmachen was der Kunde wünscht wenn es sonst gleich ist. Beim schwarzen Sika ist das UV Thema aus meiner Info sogar noch einfacher als bei dem weissen, aber beim 521 UV eigentlich auch kein Problem.
      Ich habe 2 MPPT Controller von Victron verbaut, einen nur seperat für die Panels auf dem Bug.

      Infos zum Akku kann ich machen wenn ich es installiere. Momentan leider keine Zeit.

      Viele Grüße
    • Kurzer Zwischenbericht zum Thema Kabelverlegung.
      Der Wohnwagen befindet sich derzeitig in der Wewrkststatt. Entgegen der früheren Aussage versucht die Werkstatt, die Dachdoppelung (hatte ja bereits einen Hagelschaden) zu entfernen ohne den Wagen generell aufmachen zu müssen.
      Da bin ich aber gespannt :rolleyes: , mir soll es recht sein, die werden sich schon mit der Versicherung einigen.
      Ich habe nun auch nach längerer Überlegung und Suche eine Lösung für das Problem meiner Kabel gefunden.

      winkel.gif

      Das ist eine sehr preiswerte Lösung und Ausbaufähig. Durch die Löcher kommen passende Spannbänder. Eine Verrohrung wird es nicht geben, das ist unnötig. Somit fällt nichts herunter, sollte sich doch ein Winkel lösen hängt er weiterhin am Kabel mit dem Kabelbinder.
      Edelstahl sollte nicht korrodieren und gut zu kleben sein.

      Ich werde weiter berichten ....

      Viele Grüße, Michael
      This post was sent using 100% recycled electrons. :saint:
    • Hallo Michael,
      Deine bebilderten Winkel haben leider die Löcher in der falschen Ebene, diese sind Horizontal, womit die Kabelbinder Kabel in Vertikaler Richtung befestigen. Du bräuchtest die Löcher in der anderen Richtung.
      Auf Installationstohre würde ich verzichten, denn dort wird Wasser sich ansammeln und dann liegen die Kabel permanent im Wasser was ich persönlich nicht gutheißen würde.
      Da ist der Kabelkanal wesentlich besser, da im Bodenteil viele Löcher zwecks Befestigung vorhanden sind.
      Haben aber auch den Nachteil das herumfliegende Äste den Deckel losreißen könnte und bei der nächsten Fahrt dem Hintermann in die Scheibe fliegt.
      Ich persönlich würde Gummipanzerrohr verwenden welches in Rohrschellen fixiert wird. Trägt vielleicht 1cm mehr auf als die Kabel alleine, aber schützen die Leitungen. Jedoch würde ich auf der Unterseite der Rohre Löcher in 20cm Abständen rein machen um den Wasserablauf zu gewährleisten.

      Gruß Sebi
    • Das ist egal ich fixiere damit die Kabel nach oben, der Kabelbinder wird nur einfach durch ein Loch durchgezogen. Der Kabelbinder muss da nichts halten, es sind sowieso 2 Kabel. Aber Danke für den Hinweis.
      Das ganze dient nur der Fixierung, richtig befestigt wird dann an den Quertraversen.
      This post was sent using 100% recycled electrons. :saint:
    • sebispezial schrieb:

      Hallo Michael,
      Deine bebilderten Winkel haben leider die Löcher in der falschen Ebene, diese sind Horizontal, womit die Kabelbinder Kabel in Vertikaler Richtung befestigen. Du bräuchtest die Löcher in der anderen Richtung.
      Auf Installationstohre würde ich verzichten, denn dort wird Wasser sich ansammeln und dann liegen die Kabel permanent im Wasser was ich persönlich nicht gutheißen würde.
      Da ist der Kabelkanal wesentlich besser, da im Bodenteil viele Löcher zwecks Befestigung vorhanden sind.
      Haben aber auch den Nachteil das herumfliegende Äste den Deckel losreißen könnte und bei der nächsten Fahrt dem Hintermann in die Scheibe fliegt.
      Ich persönlich würde Gummipanzerrohr verwenden welches in Rohrschellen fixiert wird. Trägt vielleicht 1cm mehr auf als die Kabel alleine, aber schützen die Leitungen. Jedoch würde ich auf der Unterseite der Rohre Löcher in 20cm Abständen rein machen um den Wasserablauf zu gewährleisten.

      Gruß Sebi
      @sebispezial nocheinmal zu Deinem Beitrag. Beim genaueren Lesen heute Morgen habe ich dann doch noch ein paar Fragen. Deinen Ansatz für die Kabelbefestigung stimmt ja weitestgehend mit meinem Vorhaben überein.

      Was ist Gummipanzerrohr? Meintest Du Wellrohr?

      Habe beim "Googeln" da nichts gefunden was passend sein könnte.

      Ich sehe den Grund nicht, warum die Kabel, die konstruktiv bereits doppelt isoliert sind nun noch mit einer zusätzlichen Isolation versehen werden sollen.
      Es besteht aus meiner Sichtweise keine elektrische Gefahr (weder bei Isolationsschäden oder bei Kurzschlüssen) und mechanisch gesehen ist die Fixierung warscheinlich bombenfest, so denn der Kleber hält was er verspricht.

      Gruß Michael
      This post was sent using 100% recycled electrons. :saint:
    • Hallo Michael,
      nein das Kunststoffpanzerrohr ist kein Riffelrohr, das taugt nichts. Dieses wird zur Elektroinstallation von Leitungen im Esstrich verwendet. Scharfe 90 Grad Winkel nicht möglich, aber beschützt die Kabel.
      Zu den Metallwinkeln möchte ich noch eins anmerken:
      Ein loser Kabelbinder und die ungeschützten Adern reiben die Isolierung kaputt im Idealfall nur einer, jedoch hast Du dann Spannung auf dem Dach und wenn es regnet vielleicht eine leitende Verbindung mit Schäden an der Elektrik, sollten beide Kabel sich durchscheuern dann hast Du einen Kurzschluss auf dem Dach, im Urlaub (Murphy’s Law, wenn nicht dort, wann sonst)

      Dies war durch die Kunststoffschellen vorher nicht gegeben.

      Ich finde Deine Idee top, das Dach mit Solarzellen „vollflächig“ zu bestücken, aber einzelne Adern, egal wie gut isoliert, gehören meiner Meinung nicht aufs Dach, das wäre so als wenn Du beim Auto ein Kabel aus den Motorraum durch die Regenrinne in den Kofferraum führen wolltest. Nur weil man es auf dem WW Dach nicht sieht,

      Auch in D und Umgebung gibt es Bäume mit Ästen, ....

      Gruß Sebi
    • sebispezial schrieb:

      Hallo Michael,
      nein das Kunststoffpanzerrohr ist kein Riffelrohr, das taugt nichts. Dieses wird zur Elektroinstallation von Leitungen im Esstrich verwendet. Scharfe 90 Grad Winkel nicht möglich, aber beschützt die Kabel.
      Zu den Metallwinkeln möchte ich noch eins anmerken:
      Ein loser Kabelbinder und die ungeschützten Adern reiben die Isolierung kaputt im Idealfall nur einer, jedoch hast Du dann Spannung auf dem Dach und wenn es regnet vielleicht eine leitende Verbindung mit Schäden an der Elektrik, sollten beide Kabel sich durchscheuern dann hast Du einen Kurzschluss auf dem Dach, im Urlaub (Murphy’s Law, wenn nicht dort, wann sonst)

      Dies war durch die Kunststoffschellen vorher nicht gegeben.

      Ich finde Deine Idee top, das Dach mit Solarzellen „vollflächig“ zu bestücken, aber einzelne Adern, egal wie gut isoliert, gehören meiner Meinung nicht aufs Dach, das wäre so als wenn Du beim Auto ein Kabel aus den Motorraum durch die Regenrinne in den Kofferraum führen wolltest. Nur weil man es auf dem WW Dach nicht sieht,

      Auch in D und Umgebung gibt es Bäume mit Ästen, ....

      Gruß Sebi
      Ja, Du hast da schon recht, vielleicht fällt mir noch was ein. Vielleicht wird es an der Bindestelle noch eine Hülse oder Ähnliches geben, dann wären ja auch die beiden Kabelbinder die ich vorgesehen habe gut angebracht. Werde nochmal kurzfristig nach solchen Befestigungen recherchieren!
      Wobei ich dazu tendiere, das Ganze über den Sommer zu testen (muss ja eh mein Fahrzeug erst wieder zurück bekommen) und nach einer gewissenhaften Revision im Herbst, neu zu entscheiden. Danke nochmals für die Hinweise,

      Gruß Michael

      Habe eben noch einmal recherchiert, es könnte auf einen festes Schlauchstück hinauslaufen...., nur UV-stabil sollte es sein. Das wäre dann 3fach isoliert und ggf. schnell erneuert^^

      Sowas in der Art FGB-SVI-BK-160 Geflechtschlauch Glasfaser mit Silikonlacken imprägniert, schwarz Innen Ø 16,0mm
      This post was sent using 100% recycled electrons. :saint:
    • Dachverkabelung ist nun mit den neuen Solarpaneelen fertiggestellt. Ein paar Halterungen habe ich noch, nach dem ich die Fotos gemacht habe ergänzt.
      Irgendwann werde ich dann auch die Kabel genau auf Länge einkürzen, so das einige Schlaufen entfallen können. Hatte leider nicht genug Stecker und Buchsen vorrätig.
      Technik1778.gif Auf Grund der insgesamt 9 Module, reduzierte sich die Kabelmenge etwas, das ja jedes Mudul 90cm Aschlusskabel hat.

      Technik1770.gif Die Verkabelung im Bugbereich war sehr schwer auszuführen, da die Kabel ohne eine Bühne fast nicht zu erreichen waren.

      Technik1782.gif Das komplizierteste war eine einigermaßen praktikable Lösung für die zusätzlich erforderlichen Entkopplungsdioden um Ausgleichströme zwischen den Modulsträngen (3x3 100Wp) sicher zu unterbinden. Nun werde ich nächste Woche unter Last und voller Sonne mal einen Probelauf machen. Hatte bereits mal die Leistungsaufnahme mit dem großen Inverter und der Klimanalage getestet. Jedoch noch ohne Solaranlage nur mit Batteriestrom.
      Technik1758a.gif Technik1757a.gif Das bedeutet, wenn der Regler nominal 60A liefert bei Sonne, das nun der betrieb der Klimanalage kein Problem darstellt. Die Module sind für 900Wp ausgelegt, der Regler setzt aber nur 720 Watt um, es ist also recht realistisch, da man niemals ohne Hilfsmittel und Aufenthalt am Äquator die volle Modulleistung erreicht mit den theoretischen 720 Watt des Reglers zu rechnen zumindest am Tag einige Stunden.
      Werde nach dem Test berichten ...
      This post was sent using 100% recycled electrons. :saint:
    • Hallo,
      Ich würde mal nicht mit einigen Stunden am Tag mit der genannten Leistung von 720W rechnen. Es sei denn die Sonne steht optimal zum Dach und die Temperatur ist nicht zu hoch.
      Aber was anderes, du betreibst ja ein 12V System, da ist die Ladespannung ja weit über 12V, je nach Akku so bei 13,-14,7 V.
      Da bleibt also ein wenig Reserve um die im Idealfall max mögliche Leistung auch zu verwursten.
      Wobei Bleiakkus eh das Problem haben das sie einen schlechten ladewirkungsgrad haben, gerade für die letzten aber wichtigen Prozent bei der Ladung.
      Bei Lithiumakkus wird das kein Problem mehr sein, die schlucken nahezu alles was kommt und das mit extrem geringen Verlusten.
      Die Victron hinterlassen da einen ordentlichen Eindruck, es gibt aber noch Alternativen wie zb von Super-B oder bei Fraron oder lisunenergy.

      Was soll passieren wenn eine Leitung beschädigt wird? Vermutlich erstmal nichts, interessant wird es wenn auch die zweite Leitung beschädigt wurde...
      Dann haben wir das Phänomen wie beim vollen Akku ohne Verbrauch in der vollen Sonne...
      Der einfache Laderegler (PWM) schließt die Module kurz....
      Mit ein wenig Feintuning der montagewinkel per feinstem Sandpapier lässt sich das aber weitgehend verhindern.
      Runde Ecken scheuern halt nicht, zusätzlich ein wenig selbstverschweissendes Klebeband aus dem kfz Bereich um die stellen wo die Strapze drum kommen und man sollte lange Zeit Ruhe haben, vermutlich sind die stellen auch dann noch gut wenn die Module sich schon auflösen.

      Gruß
      Bitte unterstützt unsere Jugendarbeit, stimmt für uns ab.
      Weg zur Abstimmung
      DANKE
    • Zu den Ergebnissen des Solarprojektes

      joeschle schrieb:

      Hallo,
      Ich würde mal nicht mit einigen Stunden am Tag mit der genannten Leistung von 720W rechnen. Es sei denn die Sonne steht optimal zum Dach und die Temperatur ist nicht zu hoch.
      Aber was anderes, du betreibst ja ein 12V System, da ist die Ladespannung ja weit über 12V, je nach Akku so bei 13,-14,7 V.
      Da bleibt also ein wenig Reserve um die im Idealfall max mögliche Leistung auch zu verwursten.
      Wobei Bleiakkus eh das Problem haben das sie einen schlechten ladewirkungsgrad haben, gerade für die letzten aber wichtigen Prozent bei der Ladung.
      Bei Lithiumakkus wird das kein Problem mehr sein, die schlucken nahezu alles was kommt und das mit extrem geringen Verlusten.
      Die Victron hinterlassen da einen ordentlichen Eindruck, es gibt aber noch Alternativen wie zb von Super-B oder bei Fraron oder lisunenergy.

      Was soll passieren wenn eine Leitung beschädigt wird? Vermutlich erstmal nichts, interessant wird es wenn auch die zweite Leitung beschädigt wurde...
      Dann haben wir das Phänomen wie beim vollen Akku ohne Verbrauch in der vollen Sonne...
      Der einfache Laderegler (PWM) schließt die Module kurz....
      Mit ein wenig Feintuning der montagewinkel per feinstem Sandpapier lässt sich das aber weitgehend verhindern.
      Runde Ecken scheuern halt nicht, zusätzlich ein wenig selbstverschweissendes Klebeband aus dem kfz Bereich um die stellen wo die Strapze drum kommen und man sollte lange Zeit Ruhe haben, vermutlich sind die stellen auch dann noch gut wenn die Module sich schon auflösen.

      Gruß
      @joeschle Danke für Deine Gedanken in diesem Thread. Muss aber etwas richtigstellen, ich habe 900Wp Solarpaneele verbaut, also 9*100Wp ;) , genau aus dem Grund den Du erwähnt hast.
      Mir ist völlig klar das wir in unseren Breiten, dann noch mit einer waagerechten Dachmontage, niemals die 900Wp erreichen können.

      Deswegen ja auch die Überdimensionierung um zumindest bei guten Sonnenständen möglichst hohe Solarleistung erwarten zu können.

      Da ich ganztägig meinen Kühlschrank für den ich 200W bei 230V (zusätzlicher kleiner sekundärer Inverter) veranschlage benötige ich theoretisch bei 50% Einschaltzeit (ist ja über Thermostat geregelt) mal so pi mal Daumen 2Kwh an Batterieleistung am Tag.
      Verbaut sind 2*150Ah Gelbatterien, die das ca. einen Tag bis zur 50%igen Entladung völlig ohne Aufladung durchhalten würden. Aber dem ist ja nicht so, es wird ja zumindest hell.
      Zur Not für Regentage haben wir ja auch Gas (was ich aber sparen möchte).
      Da wir auch ab und zu mit lektrischem Strom heisses Wasser bereiten und mal eine Pfanne auf den Kocher stellen, bleibt da nicht soviel Energie übrig die verwurstet (wie Du schriebst) werden muss.

      Mir ist klar das Lithiumakkus deutlich günstiger im Preis Leistungsverhältnis (geworden) sind und ich werde hoffentlich erst in ein paar Jahren meine derzeitigen Gelakkus durch diese ersetzen.
      Danke nochmal für die Hinweise zur Isolation. Da wir erst diese Woche starten, werde ich im Herbst die Verkabelung auf Scheuerstellen prüfen, bin da aber sehr optimistisch, das nichts scheuern wird.

      Technik1782.gif Außer an den Quertraversen sind die Kabelbinder nicht wirklich fest, um Kabelbewegungen (Wärmeausdehnung/schrumpfungen) nicht zu behindern.

      Die Kabel liegen quasi zwischen zwei Winkeln zwischen den Kabelbindern und können so das Dach nicht berühren, bleiben aber teilweis beweglich.
      Nochmal etwas zum verwendeten Solarregler, der ist von Victron und heisst 150/60, ist also ein MPPT Typ.

      Schauen wir mal was ich nach meinem ersten praktischen Großeinsatz zu berichten habe.

      Gruß, michael
      This post was sent using 100% recycled electrons. :saint:
    • Bei den Gel,s wirst Du bestimmt ca. 10 Jahre rechnen können, sind nach meinem Dafürhalten immer noch die Beste konventionelle Batterietechnik für Solar.

      Auf Deine Langzeit Testerfahrung bin ich gespannt, meine erfolgt (Lithium Batt.) auch im Oktober, vier Wochen Perigord.

      Gruß troms :ok
    • Neu

      @troms
      10 Jahre Haltbarkeit bei Blei-Gel Akkus?
      Bei Erfahrungen die ich gemacht habe und bei dem was ich gelesen habe kann man eher von 2-3 Jahren ausgehen bis die anfangen zu schwächeln oder sterben.
      Die sind eher nicht für sowas gemacht, für starke Belastung bzw Entladungen gibt es verschiedene OPZ Typen die solange halten können.
      Problem ist halt das sämtliche Arten von Bleiakkus alle paar Tage mal den kompletten Ladezyklus durchlaufen müssen damit sie lange leben. Das geht mit Solar aber praktisch nicht. Schon gar wenn man ständig Strom entnehmen muss damit der Kühlschrank seiner Aufgabe nachkommen kann.
      So ein Vollzyklus kann schon mal 24 Stunden dauern.....

      Was für ein Kühlschrank ist verbaut das man mit einem 200W Wechselrichter zurechtkommt?
      Meist ist der Anlaufstrom so hoch das ein Kühlschrank eine 10A Sicherung benötigt. Das wäre Faktor 11 zum verbauten Umrichter.

      Gruß
      Bitte unterstützt unsere Jugendarbeit, stimmt für uns ab.
      Weg zur Abstimmung
      DANKE
    • Neu

      @joeschle,

      meine Erfahrung bezüglich GEL-Akkus bezieht sich auf meine Anwendung bzw. Erfahrung und Ausstattung meines Wowa. Kein Wechselrichter ( nur Mini) und Kompressor-Kühlschrank. Mit 230 Volt wurde ca. alle vier Wochen vollgeladen.

      Sorry, Gruß troms