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Brauche ich ein Alko-ATC ( Anti-Schleuder-System für Wohnwagen ) ?

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    • Also eigentlich gibt es ja kein Argument gegen ATC ausser die hohem Kosten, also sobald es geht rein damit und ohne ATC halt viel vorsichtiger fahren.
      Vor allem bei schwere und lange WW.
      Gruessle Wolli :w
      Grüßle aus dem Schwabenländle vom Onkel Wolli :0-0:
      Reisen und Wohnen mit Schlafkoje und Bobbycar :anbet:
    • Ich verstehe nicht warum man immer bei Neuerungen so tut als wenn das gar keiner brauchen würde.
      Weil man selbst schon 30 Jahre unfallfrei Auto fährt und noch nie ein Problem hatte?

      Da wird impliziert, wenn man nur (um beim Beispiel ATC zu bleiben) langsam und vorausschauend fahren würde, dann wäre das sowieso überflüssig.
      Man kann doch nicht bei den heutigen Unfallzahlen davon ausgehen, dass man das Verkehrsgeschehen selbst immer im Griff hat.
      Es kann auch keiner erzählen, dass er immer perfekt der Situation angepasst fährt.
      Wem ist es nicht schon passiert, dass er auf den Tacho schaute und bemerkte, dass er eben nicht mehr angepasste 80, die auf dem Schild vorhin standen, sondern 100 gefahren ist und hinten schaukelte es schon.
      Sicher kann nicht ATC oder sonst ein Feature immer helfen. Und es hilft auch nicht die Grenzen der Physik zu verschieben, sondern kann nur als Unterstützung (Unfallvermeidung) in "brenzligen" Situationen dienen in die man eventuell hineingeraten ist.. Allheilmittel ist es sicher keins.

      Aber warum nicht die Technik nutzen wenn Sie da ist? Weil es früher auch anders ging? Weil das ATC 600€ oder 800€ kostet?

      Ein paar Zahlen

      1980 gab esrund 23 Millionen PKWs in Deutschland
      2017 sind es ca. 45 Millionen

      Die Zahl der Verkehrstoten ist gesunken...
      1980 waren es 13.000
      2016 waren es 3.200

      Polizeilich erfasste Unfälle
      1980 ca. 1,6 Mio
      2016 ca. 3,6 Mio

      (Alle Zahlen KBA /Statist/Wiki)

      Der Verkehr (Zulassungszahlen und Unfallzahlen sogar jeweils verdoppelt) hat also stark zugenommen und es ist massiv enger auf den Straßen geworden.
      Die Unfalltoten haben im Gegensatz dazu massiv abgenommen. Dies kann man mit Sicherheit dem heutigen Stand der Technik zuschreiben.

      Meine Meinung ist:
      Das ATC gibt es. Es kostet Geld. Es ist ein Sicherheitsfeature, welches man bestellen kann. In wieviel % der Fälle es hilft, weiß ich nicht. Vieleicht sind es nur ein paar. Sicher ist allerdings, wenn es mir nur einmal geholfen hat, ware es für mich eine sinnvolle Investition.

      Unser WW hat kein ATC. Der neue wird eins haben. Der Betrag ist uns egal. Wir respektieren aber auch, wenn es jemand für sich ablehnt weil er es eben nicht braucht oder haben will.


      Gruss
      Wolfgang
    • Hallo, es gibt aber auch Campingfreunde mit Gebrauchtwagen für unter 3000€ mit altem WW für 2000€ und als Geringverdiener sind dann 650€ für ATC schon ein Batzen oder?
      Gruessle Wolli :w
      Grüßle aus dem Schwabenländle vom Onkel Wolli :0-0:
      Reisen und Wohnen mit Schlafkoje und Bobbycar :anbet:
    • onkel wolli schrieb:

      Hallo, es gibt aber auch Campingfreunde mit Gebrauchtwagen für unter 3000€ mit altem WW für 2000€ und als Geringverdiener sind dann 650€ für ATC schon ein Batzen oder?
      Gruessle Wolli :w
      Das ist sicher ein Argument bei alten vorhandenen Kombinationen oder mangels Budget.

      Wenn jemand aber bei der Konfiguration eines Neuwagens um Rat fragt, ob es sinnvoll ist oder nicht, würden viele es empfehlen und lieber die Konfiguration so anpassen, dass ATC dabei ist.
    • onkel wolli schrieb:

      Hallo, es gibt aber auch Campingfreunde mit Gebrauchtwagen für unter 3000€ mit altem WW für 2000€ und als Geringverdiener sind dann 650€ für ATC schon ein Batzen oder?
      Gruessle Wolli :w
      Natürlich gibt es Menschen, die es einfach nicht leisten können.

      Aus diesem Grund eine ablehnende Haltung (für sich selbst) zu haben ist sicherlich im Verständnis von jedermann.
      Unverständlich sind Empfehlungen ala... Das braucht sowieso keiner, ging bisher so auch oder... da sollte man den eigenen Fahrstil überprüfen.

      Wer sich eben nur einen Gebrauchten (WW oder PKW) kaufen kann, der muss halt mit dem Vorlieb nehmen, was auf dem Markt ist.
      Sollte sich ATC durchsetzen und vielleicht irgendwann die meisten WW von Haus aus mit ATC ausgerüstet sein, so werden bei der Auswahl des Gebrauchten sicher die wenigsten auf die Idee kommen sich ein Fahrzeug ohne ATC zuzulegen. Weil es ja bisher auch ohne ging.
      Im Prinzip war es genau so mit der Anti-Schlingerkupplung.

      Da gab es Anfangs soweit ich mich erinnere massig Diskussionen, dass man ja 30 Jahre lang auch ohne gefahren wäre.

      Und heute? Fährt noch jemand ohne? Ist es jemand zu teuer?

      Gruss
      Wolfgang
    • Anwofa schrieb:

      Wer sich eben nur einen Gebrauchten (WW oder PKW) kaufen kann, der muss halt mit dem Vorlieb nehmen, was auf dem Markt ist.
      So isses,
      meine 96er Comtesse hat ein BPW Fahrwerk, da passt Alko ATC eh nicht, evtl BPW IDC, aber das ist noch mal ne Ecke teurer und steht irgendwie nicht mehr im Verhältnis zum Kaufpreis der Comtesse.
      Aber die Fahrt nach Spanien verlief ganz entspannt.
      Ich werde nach Ostern mal meinen :) aufsuchen.
    • mala850 schrieb:

      @Expresssegler: das gleiche denke ich mir auch die ganze Zeit, wie ist es bloß früher möglich gewesen, mit 40 Tonnen ohne irgendwelche Elektonik zu Fahren, müssen wahre Teufelskerle gewesen sein!!
      Dann bin ich so ein Teufelskerl gewesen ;)

      Ich war auf Fernfahrt,anfang der 60er, mit einen Krupp Mustang.
      40 to,165 PS Zweitakter, ohne Lenkhilfe.
      Klar sind wir zu zweit damit einmal die Woche gen Süden gefahren.
      Das müssen die armen Kerle Heute dreimal machen,dank der Helferlein,und allein.

      Aber ich würde das nicht wieder machen wollen,so wie damals oder auch Heute.
      Aus datenschutzrechlichen Gründen steht meine Signatur auf der Rückseite dieses Beitrags !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dieter2 ()

    • Florian71 schrieb:

      mopeto schrieb:

      Da muss man halt Prioritäten setzen, dem einen ist der Thermomix wichtig dem anderen halt ein kleines Quäntchen mehr Sicherheit.
      Genau das ist ja die Frage. Reicht das Anhänger-ESP (das ja seit 2007 in eigentlich allen Zugfahrzeugen verbaut ist) um den Unfall zu verhindern, oder muss es zwingend zusätzlich ATC sein?
      Denn der Thermomix ist für mich schon sehr wichtig :)
      Das wage ich mal zu bezweifeln, bei den Fahrzeugen bei denen es ab Werk keine AHK gibt ist auch kein Anhänger-ESP verbaut und bei denen wo man wahlweise eine haben kann aber diese nicht ab Werk bestellt wurde ist diese Zusatzfunktion schlicht nicht aktiviert. Anhänger-ESP ist noch nicht zwingend vorgeschrieben sondern ein Schmankerl zur AHK ab Werk.

      PS. Das ALKO ATC habe ich auch und es ist mir wichtiger als manch andere Zusatzausstattung am Wohnwagen oder PKW. Auf den Thermomix verzichte ich da getrost weil dieser erstens teurer ist und ich zweitens keinen habe. :P
      Freundliche Grüße :w

      Andreas


      Unterwegs mit Frau, Kind und sowie Hund im MB E 300 T CDI 10/2015 und Knaus Südwind 550 FSK 08/2007 am Haken.
      Des Campers größter Fluch sind für mich Birken und Besuch, obwohl der Besuch geht irgendwann wieder. :rolleyes:
    • @Dappi
      Stimmt, ich muss meine Aussage dahingehend relativieren, dass alle meine Zugfahrzeuge (Bmws, Ford, Audi, VWs) seit 2004 das Anhänger-ESP hatten. Selbst bei Ebay AHK Nachrüstungen! Einfach zum Händler gefahren und für 50€ upgedatet.
    • Hachja...die gute alte Zeit. In den 80ern hab ich nen 2to Schweikert „Eisenbahnwagen“ an meinen mit 75PS Bärenkräften ausgestatteten u. knapp 950kg schweren Audi 80 gehängt und bin mit diesem Dampfhammer sorglos in Urlaub gefahren. Ich hatte ja keine Ahnung, daß es zulässige Gewichte oder ATC und sonstwelche sicherheitsrelevanten Helfer gab oder noch geben würde. Man hat seine Fahrkünste dem Gespann angepasst und tuckelte gemütlich in den Süden. Früher war mehr Lametta... :thumbsup: :0-0:
    • Heizerknecht schrieb:

      Moin in die Runde,

      ich doch erstaunt, wie Opelix sein "WW-Leben" beginnen möchte.

      Hinweis auf den Bußgeld-Katalog, rechnerische Ermittlung des Anhängergewichtes sind alles "Luftnummern".

      Bei einer Kontrolle stehen erst mal nur die Zahlen in den Papieren, PKW 1.200 kg, WW 1.350 kg, und nach denen geht die "Rennleitung" vor Ort.

      Wenn die "Rennleitung" gnädig ist, wird sie Opelix wiegen (lasen), wenn nicht, kann sie auch die Weiterfahrt unterbinden.
      Hallo Heizerknecht,

      ich weiß nicht, wo da ein Problem ist.

      Wie schon mehrere Leute geschrieben haben, ist hier das zul. GG des Anhängers irrelevant, wichtig ist nur die gezogene Last.
      Das ist die Masse, welcher der Anhänger auf der Achse hat. Die Stützlast ist gesetzlich als Zuladung des PKW zu betrachten.
      Also darf, wie Opelix auch schon selbst herausgefunden hat, der Wowa 1275kg tatsächlich wiegen.

      Bei ander Anhängelast wird genauso gerechnet, aber immer Achslast+Stützlast max. zul. GG Anhänger.
      Optimaler sind natürlich Kombinationen, wo die Anhängelast größer als zul. GG Anhänger ist.

      So darf man auch einen 2500kg Autotransporter an einen PKW mit 1000kg Anhängelast ganz legal anhängen, wenn das Leergewicht des Anhängers+Zuladung unter den 1000kg + Stützlast liegt.

      Dies ist aber die einzige Situation, wo das tatsächliche Gewicht des Anhängers zählt.
      Beim Führerscheinrecht, Tempo 100, Steuern und allen anderen Regelungen wird aber immer mit dem zul. GG gearbeitet.

      So z.B.:
      PKW zul. GG = 2000kg mit 1500kg Anhängelast

      Mit Anhänger mit zul. GG kleiner oder gleich 1500kg darf mit FS "B" gefahren werden.
      Mit Anhänger mit 2000kg zul. GG und tatsächliches Gewicht von max. 1500kg benötigt aber FS "BE oder B96 (bis 4250kg)", da die Summe der zul.GG über 3500kg liegt.
      Schöne Grüße aus Thüringen
      Gerd :camping:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Segler ()

    • ich lehne ATC ja nicht ab, aber von Einigen hier wird so getan, als wenn es ohne fast nicht möglich sei, heile an sein Ziel zu kommen. Am besten ist, es zu haben, aber so zu fahren, als hätte man es nicht. Dann kommt man gut und entspannt an. Wenn ich dann lese, das es bei manchen schon oft angesprochen hat, mache ich mir schon so meine Gedanken!
    • @Segler,

      es ist mir durchaus bewusst, dass es nur um die gezogene Last geht.

      Bei einer Kontrolle sieht "Rennleitung" aber in den Papieren eine Differenz von über 10% zwischen max. Anhängelast PKW und GG WW, also wird bis zur genauen Abklärung (Wiegen) die Weiterfahrt untersagt.

      Also steht man erst mal auf einen Parkplatz und wartet auf die Dinge, die außer einer Strafe, auf einen zukommen. Und je nach Art der Kontrolle hat die "Rennleitung" eine Waage dabei oder auch nicht.

      Ich weiß nicht, ob es erstrebenswert ist, einige Stunden auf einem Parkplatz zu verbringen, weil man sich nicht an die Regeln hält.

      Wie schon in meinem Beitrag unter Nr.: 78 beschrieben, kann mit D sicher noch mit einigen € aus der "Sache" raus kommen.

      Wirst man in Ö angehalten, ist die Urlaubskasse nach der Kontrolle leer, da gibt es höhere Bußgelder, von der Schweiz reden wir besser nicht.

      Und in I wird das Gespann vielleicht sogar eingezogen.

      Schönen Tag noch.

      Heizerknecht
    • Heizerknecht schrieb:


      Wie schon in meinem Beitrag unter Nr.: 78 beschrieben, kann mit D sicher noch mit einigen € aus der "Sache" raus kommen.

      Wirst man in Ö angehalten, ist die Urlaubskasse nach der Kontrolle leer, da gibt es höhere Bußgelder, von der Schweiz reden wir besser nicht.

      Und in I wird das Gespann vielleicht sogar eingezogen.
      Hallo,

      in D wird man ziemlich sicher mit 0 € aus der "Sache" raus kommen, weil es völlig legal ist, mit einer zul. Anhängelast von zB 1.500kg einen WW mit zGG von 1.800kg zu ziehen wenn dieser tatsächlich nur 1.400kg wiegt...
      Das ist in Ö und I und in der Schweiz übrigens auch so...

      und weils hier eigentlich ums ATC geht:
      bei uns war dies Paketbestandteil vom Sondermodell Intercaravaning (Knaus IC-LINE, kann ich bzgl Preis-Leistung nur empfehlen), und ich bin wirklich froh darüber, dies an Bord zu haben...

      Viele Grüße,
      Steffan
      :0-0:

      April 2018: CP De Kleine Wolf, NL
      Juni 2018: CP Ter Spegelt, NL
      August 2018: CP Sonnensee, D
    • @'Florian71

      :D Nein

      Aber es kommt doch auf so viel Komponenten an.

      Selbst die Aufteilung am Wohnwagen spielt da sicher eine Rolle.

      Gewicht,Größe,Stützlast,Reifendruck,Zugfahrzeug,

      Ich habe z.B.große Problem die 100KG Stützlast hinzubekommen.

      Was bedeutet das ??

      Viel Gewicht ins Heck und eine Waage bauen :(

      Im Nachfolgemodel hat man den Grundriss etwas geändert - vermutlich deshalb.

      Aber grundsätzlich muss man doch sagen das nur ein Eingriff des Systems ein Unheil vermeiden kann.

      Daher verstehe ich die Diskussion nicht richtig ;(

      Ohne ABS fährt auch ein Auto.

      Ohne Airbags natürlich auch !!

      Warum hat man es ???

      Ja wenn was passiert .............und wenn dann was passiert ??

      Bernd

      WEINSBERGFREUND ♛

      214 Tage on Tour :ok
    • Klar ist das wenn die Beläge in der Kupplung verglast oder verschließen sind, dann öfters die ATC anspricht und dann der Hauptbremsbelag früher verschleißt. Das ATC unterstützt nur die ASK man sollte aber den verschleiß der Bremsbeläge bei Kupplung und Achse im Auge behalten.