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Angepinnt Stützlast/Anhängelast

    • nafnaf73 schrieb:

      Du mußt den WW nicht ablasten, er darf halt nur nicht mehr wie 1500 kg inkl. Stützlast wiegen.....


      Das ist nicht richtig.
      Er dürfte 1575kg wiegen, weil die Stützlast des WW in angehängtem Zustand dem Zugfahrzeug zugerechnet und deshalb
      die tatsächliche Anhängelast nur 1500kg, wie erlaubt, betragen würde.

      Gruß
      Himbeertoni
      Nicht wer nicht fragt bleibt dumm, sondern wer sich nichts merkt.:D
    • Mal eine ganz einfache Frage . MUSS ich so ein Stützlastschild am Auto haben ? Meine AHK wurde beim Händler vor der EZ angebaut...und ich habe gerade gekuckt...nirgends ein Aufkleber..... :?: :?:
      Wohni im Rücken, Sonne von vorn und der Urlaub beginnt vor der Haustür. :0-0:
    • MichelB schrieb:

      Mal eine ganz einfache Frage . MUSS ich so ein Stützlastschild am Auto haben ? Meine AHK wurde beim Händler vor der EZ angebaut...und ich habe gerade gekuckt...nirgends ein Aufkleber..... :?: :?:

      Mal eine ganz einfache Frage ?( :evil: :evil:



      Gibt es sowas ?? :D



      Nein, der ist nicht mehr Pflicht !



      .
      Gruß Schnuffis

      Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.

      Für die einen die Signatur - für die anderen der sinnloseste Satz der Welt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schnuffis ()

    • Ich komme nicht klar




      Beispiel 1: zGG des Anhängers kleiner als die zulässige Anhängelast des Zugwagens

      zGG des Anhängers = 1.100 kg, zulässige Anhängelast = 1.200 kg.
      Das tatsächliche Gewicht des Anhängers darf max. 1.100 kg betragen. Er darf nicht um die Stützlast höher belastet werden, da sein zGG 1.100 kg beträgt und dieses nicht überschritten werden darf.


      Beispiel 3: zGG des Anhängers größer als die zulässige Anhängelast des Zugwagens

      zGG des Anhängers = 1.300 kg, zulässige Anhängelast = 1.200 kg, zulässige Stützlast 75 kg.
      Das tatsächliche Gewicht des Anhängers darf max. 1.275 kg betragen. Er darf um die Stützlast höher belastet werden, da sein zGG 1.300 kg beträgt und dieses nicht überschritten wird.

      Also ich will hier ja nun nach über 2 Jahren (alter des Beitrags) keine dumme Frage stellen, aber ich haben diesen thread eben erst gefunden.

      Daher meine Frage bzw. Anmerkung, welche ich einfach nicht verstehen kann. :xwall:

      Bei dem Beispiel 3 ist zulässige Anhängelast bereits überschritten, wieso darf ich dann einfach die Lasten aufteilen, wärend ich das im Beispiel 1 nicht darf. :?:
      Nach meinem bisherigen Verständnis dürfte ich den Anhänger unter Beipsiel 3 , gar nicht ziehen ?(
      Ich habe mir die Beispiele bestimmt 5 mal durchgelesen, aber ich verstehe nicht wie man darauf kommt.
      Was mir auch in diesem Beispiel fehlt ist das zulässige Gespanngewicht! Das darf ja in Beispiel 3 auch nicht überschritten werden.
      Könnte mir das evtl jemand erklären :?:
      Gruß Heiko
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      Es gibt nichts Gutes außer man tut es :!: (Erich Kästner)
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    • Moin,

      es gibt genau diese drei Fälle: zGG Anhänger kleiner, gleich oder größer zul. Anhängelast des Zugwagens.

      Das zGG des Anhängers darf nie (!) überschritten werden, es besteht immer aus Radlasten plus Stützlast. Damit sind die ersten beiden Fälle abgedeckt, der Anhänger darf so schwer sein, wie sein zGG.
      Der Zugwagen darf grundsätzlich einen Anhänger ziehen, dessen Gewicht seiner zul. Anhängelast plus Stützlast beträgt. Dieser Fall kommt aber nur dann zum Tragen, wenn der Anhänger schwerer ist (und sein darf) als die zul. Anhängelast des Zugwagens -> Fall 3.

      Eigentlich sind im ersten Beitrag alle Fälle wirklich gut verständlich beschrieben, man darf nur nie die verschiedenen Größen durcheinanderbringen.

      Zum Gesamtzuggewicht: wenn dieses eingeschränkt ist, dann darf der gesamte Zug das natürlich nicht überschreiten, das hat aber mit den drei Fällen nichts zu tun.

      Noch was - gerne vergessen: auch die Achslasten sind beschränkt und vertragen gerne mal eine Nachwiegung ;)
      Viele Grüße :w
      Markus

      Liberté, Égalité, Fraternité
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    • Moin Moin schrieb:

      Bei dem Beispiel 3 ist zulässige Anhängelast bereits überschritten, wieso darf ich dann einfach die Lasten aufteilen, wärend ich das im Beispiel 1 nicht darf. :?:

      In Bezug auf das zGG des Anhängers zählt das gesamte Gewicht des Anhängers, also er darf eben nur die tatsächlichen 1300 kg wiegen.

      Bezüglich der Anhängelast des Zugfahrzeuges zählt die (tatsächliche) Stützlast zum Zugfahrzeug, da dieses Gewicht überwiegend das selbige belastet. Der Wert, den das Fahrzeug ziehen muß ist trotzdem nur die erlaubten 1200 kg Anhängelast (obs physikalisch tatsächlich so ist, keine Ahnung).

      Schwierig zu erklären, aber vielleicht hilfts trotdem. ;)

      Grüße

      schauschau
    • Hallo Leute ,
      die Stützlast hat nur was mit dem Wiegen angehängter Wohnwagen zu tun.Ein Wohnwagen der solo auf einer Waage gewogen wird darf tatsächlich nicht schwerer sein
      als die zGG in den Fahrzeugpapieren sonst überladen.
      Bei einem angehängten Wohnwagen kommt die Stützlast ins Spiel denn das tatsächliche Gewicht des Anhängers ist dann Summe der Radgewichte - Stützlast.
      Das kann man in der StVzO §34 (7) nachlesen,dort ist beschrieben wie man bei Anhängern das tatsächliche Gewicht ermittelt.

      Mfg
      Peter.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von pit1234 ()

    • Hallo zusammen,
      irgendwie habe ich auch gelesen oder sogar gelernt das die Stützlast nie dem Anhänger sondern immer den Zugwagen zugerechnet wird.
      Ist das vielleicht mit der Neuordnung der Führerscheine oder sonstiger Richtlinien geändert worden??
      Bei mir steht in den Unterlagen das der Wagen mit Anhänger wenn dieser 1Achse hat +25kg und bei 2Achsen +40kg ZGG hat!!

      Was aber auch ganz wichtig ist, schaut in eure Fahrzeugunterlagen (Zulassungsbescheinigung oder Bordbuch) wieviel der Wagen ziehen darf und ganz wichtig ob es eine Beschränkung des Gespanngewichts (Zuggewicht) gibt.
      Meiner darf z.b. 1400kg bis 12%, bzw. 1700kg bis 8% Steigung ziehen, das Gespanngewicht ist dabei aber auf 34xxkg begrenzt, während der Wagen alleine etwas über 2000kg zulässiges Gesammtgewicht hat.

      Gruß
      Jörg
      Bitte unterstützt unsere Jugendarbeit, stimmt für uns ab.
      Weg zur Abstimmung
      DANKE
    • joeschle schrieb:

      Hallo zusammen,
      irgendwie habe ich auch gelesen oder sogar gelernt das die Stützlast nie dem Anhänger sondern immer den Zugwagen zugerechnet wird.
      Ist das vielleicht mit der Neuordnung der Führerscheine oder sonstiger Richtlinien geändert worden??
      Bei mir steht in den Unterlagen das der Wagen mit Anhänger wenn dieser 1Achse hat +25kg und bei 2Achsen +40kg ZGG hat!!

      Was aber auch ganz wichtig ist, schaut in eure Fahrzeugunterlagen (Zulassungsbescheinigung oder Bordbuch) wieviel der Wagen ziehen darf und ganz wichtig ob es eine Beschränkung des Gespanngewichts (Zuggewicht) gibt.
      Meiner darf z.b. 1400kg bis 12%, bzw. 1700kg bis 8% Steigung ziehen, das Gespanngewicht ist dabei aber auf 34xxkg begrenzt, während der Wagen alleine etwas über 2000kg zulässiges Gesammtgewicht hat.

      Gruß
      Jörg


      Du solltest Dich mal durch den Tröt durchlesen.

      Geändert hat sich nichts.

      Natürlich ist die Stützlast dem Zugfahrzeug zuzurechnen, insofern, dass das zulässige Gesamtgewicht die Stützlast beeinhaltet.

      Beispiel 1: Fahrzeug darf 2000 kg zulässiges Gesamtgewicht, Du hast schon 2000 kg auf der Waage, hängst jetzt den Hänger mit 75 kg Stützlast dran = 75 kg zuviel

      Beispiel 2: Dein KFZ darf 1.500 kg ziehen, Dein Wohnwagen wiegt aber 1.575 kg, davon 75 Stützlast = o.k. und erlaubt (sofern Dein gesamtgewicht des KFZ nicht überschritten)

      Beispiel 3: Dein Wohnwagen darf 1.500 kg wiegen, er wiegt aber 1.575 kg UND JETZT KOMMT DER HÄUFIGSTE DENKFEHLER, DU DARFT DIE 75 KG STÜTZLAST NICHT DEM ZUGFAHRZEUG ZURECHNEN; DER WOHNWAGEN DARF NIE DAS ZULÄSSIGE GESAMTGEWICHT ÜBERSCHREITEN:


      INSOFERN IST DIE AUSSAGE " dass die Stützlast nie dem Anhänger sondern immer den Zugwagen zugerechnet wird." FALSCH UND IMMER FALSCH GEWESEN.



      P.S.: Sorry wenn ich das mal so schreibe, aber Gesamtzuggewicht ist jedem bekannt, der jemals mit Anhängern und Wohnwagen zu tun hatte und oft Diskussionpunkt hier im Forum und wirklich nichts Neues.
    • Emile schrieb:



      P.S.: Sorry wenn ich das mal so schreibe, aber Gesamtzuggewicht ist jedem bekannt, der jemals mit Anhängern und Wohnwagen zu tun hatte und oft Diskussionpunkt hier im Forum und wirklich nichts Neues.


      Da muss ich dir aber schwer wiedersprechen, habe selbst hier schon mehrere Hinweise gelesen das einigen Usern nicht bewusst war das es diese Begrenzung gibt!!
      Bei meinem Wagen erreiche ich das Gespanngewicht wenn ich das ZGG des Autos + max, Anhängelast bei 12% Steigung dazurechne, bei max. 8% Steigung darf der Anhänger 300kg schwerer sein, am Gespanngewicht ändert sich aber nichts..
      Beim Zweitwagen überschreite ich das Gespanngewicht bei diesen Werten...

      gruß
      Jörg
      Bitte unterstützt unsere Jugendarbeit, stimmt für uns ab.
      Weg zur Abstimmung
      DANKE
    • joeschle schrieb:

      Hallo zusammen,
      irgendwie habe ich auch gelesen oder sogar gelernt das die Stützlast nie dem Anhänger sondern immer den Zugwagen zugerechnet wird.
      Ist das vielleicht mit der Neuordnung der Führerscheine oder sonstiger Richtlinien geändert worden??
      Bei mir steht in den Unterlagen das der Wagen mit Anhänger wenn dieser 1Achse hat +25kg und bei 2Achsen +40kg ZGG hat!!


      Hallo Jörg,

      schau bitte noch einmal in die Papiere, und nenne einmal die "Zeilen" bzw. Ziffern zu "XX" die genannt sind. Ich denke das du hier den SCHEIN falsch gelesen hast, denn so etwas habe ich noch nie gesehen.

      Was wir aber gelernt haben, ist das sich die Stützlast auf das Fahrzeug auswirkt und überträgt und sich unter bestimmten vorraussetzungen hinzuaddieren lässt. Und genau diese "auswirkung" steht in den meisten papieren.

      Das ZGG hat mit der ACHSZAHL des Anhängers nichts zu tun, und ist mit F.1 und F.2 gekennzeichnet.

      Dieses Ergibt sich aus der addition von 2 oder mehr achslasten, die aber auch einzeln nicht überschritten werden dürfen!, genau so wie beim WW auch nicht.

      Und da sich die stützlast auf das Fahrzeug auswirkt, hat man dies vermerkt, und in dem fall bei dir auch eine "erhöhung" der achslasten des Zugfahrzeuges in den papieren vermerkt.

      Im Anhängerbetrieb drückt die stützlast auf das fahrzeug, und darf dann 7.1 ( 1 Achse) um +25kg und 7.2 ( 2.Achse) um + 40 kg erhöhen. Damit sind aber nicht die anhänger achsen gemeint, sondern die auswirkung der stützlast am zugfahrzeug......

      DIe Achslast vo/hi an deinem Auto erhöht sich...

      Marcus
      Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.



    • Konstellation

      Mini als Zugfahrzeug darf 450 Kg ziehen



      Qek Wohnwagen hat zGG 500 Kg hier kann ich die Stützlast von 50 Kg dem Mini zurechnen und damit ist mein Gespann legal.

      Mathias
      Alle Beiträge verstehen sich als rein sachliche Aussage und tolerieren Meinungen und Vorlieben eines Jeden, auch wenn sie konträr entgegenstünden.
      Mathias


      Minigang

    • joeschle schrieb:

      Emile schrieb:



      P.S.: Sorry wenn ich das mal so schreibe, aber Gesamtzuggewicht ist jedem bekannt, der jemals mit Anhängern und Wohnwagen zu tun hatte und oft Diskussionpunkt hier im Forum und wirklich nichts Neues.


      Da muss ich dir aber schwer wiedersprechen, habe selbst hier schon mehrere Hinweise gelesen das einigen Usern nicht bewusst war das es diese Begrenzung gibt!!
      Bei meinem Wagen erreiche ich das Gespanngewicht wenn ich das ZGG des Autos + max, Anhängelast bei 12% Steigung dazurechne, bei max. 8% Steigung darf der Anhänger 300kg schwerer sein, am Gespanngewicht ändert sich aber nichts..
      Beim Zweitwagen überschreite ich das Gespanngewicht bei diesen Werten...

      gruß
      Jörg


      Das ist aller Wahrscheinlichkeit nicht richtig, ich habe es mir für meinen Vectra von Opel und vom Kraftfahrtbundesamt schriftlich geben lassen. Dass das Gesamtzuggewicht bei 12% beschränkt ist, heißt noch lange nicht dass es bei alle Steigungen beschränkt ist, bei mir ware es nur für 12% beschränkt gewesen. Siehe Anhang. Folglich bei 8% keine Beschränkung, sonst müsste dies extra angegeben werden.


      PS: Ich habe Schreiben immer mitgeführt, falls mal der Trachtenverein nicht so orientiert ist.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Emile ()

    • Alternativ: zGG erhöhen.

      Bei vielen Wohnis läßt sich aber das zulässige Gesamtgewicht erhöhen. Oft ist zGG = Tragfähigkeit der Achse. In diesen Fällen erlaubt der TÜV eine Erhöhung des zGG um die max. Stützlast des Hängers, da ja die Stützlast dem PKW zugerechnet wird. Einzig, die Achslast darf beladen in keinem Fall überschritten werden. Heißt, beim Packen ist zum vollen Ausnutzen des zGG immer die volle Stützlast auszunutzen = gar nicht so einfach, kann aber die sonst oft praktizierte 5 % Überladung legalisieren.
    • engel schrieb:

      Original von Wohnmönchen

      Sehe ich das richtig????

      Habe eine lange Tour vor mir und möchte auf "Nummer sicher" gehen.

      Vielen Dank schon mal.


      Das siehst du richtig... Das Gesamtgewicht des Hängers darf in deinem Fall nicht über 1200kg gehen, und die Stützlast sollte möglichst an die 85 kg rangehen. Dann wird das Gespann schön ruhig laufen...

      Du kannst auch erst die Stützlast mit der Stützlastwaage wiegen und einstellen, und dannach den Anhänger nur mit der Achse auf die Waage fahren. Dort darf dann Maximal 1200kg - deiner ermittelten Stützlast stehen, also im Idealfall 1115kg.

      Marcus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bayliner2255 ()

    • Meiner hat Achlast 1300 kg ,das ist das Gewicht angehängt auf Waage,100 kg Stützlast ,das ist das Gewicht auf der AHK (VW T4 zulässig). Zum wiegen fahr ich im Betrieb auf die Waage und Räume dann innen so um das die Achslast und Stützlast passt. Z.b. war ich dieses Jahr auf der Waage und hatte 80 kg Stützlast und 1340kg Achslast. Nur durch von hinten nach vorne räumen bin ich dann bis auf wenige Kg auf mein Idealgewicht gekommen.
      Das Auflasten mit Alko ist seeeehr Teuer,von mir wollten sie bei einer Aulastung von 200 kg über 3000€ :thumbdown:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von PowerQ ()