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Angepinnt Stützlast/Anhängelast

    • Arne_Dortmund schrieb:

      Na wenn das mal so einfach ist... ;)

      Die COC gelten für die Überführung und Erstzulassung. Danach darf ich aber durchaus in D "L" Reifen aufziehen - die sind aber nur bis 120 kmh. Ebenso kann ich ggf. eine Auflastung eintragen lassen. Ist der Anhänger dann auch noch 130 km/h zugelassen? Wären die COC hier maßgeblich, müssten diese geändert werden. Oder andersrum, dürfte dann in Frankreich die Auflastung nicht mehr gültig sein, da diese in den COC ja nicht steht....
      Führt man an dem Anhänger technische Änderungen durch, so kann das natürlich Auswirkungen haben. :wacko:

      Wir haben diese Frage mehrfach für unsere Kunden mit verschiedenen Versicherungen geklärt, das Ergebniss habe ich oben beschrieben.
      Wer sich unsicher ist, kann sich immer noch bei seiner Versicherung unmittelbar erkundigen.
      VG, Yasin
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    • Fliewatüt schrieb:

      da kommen wir mit unserer Meinung wohl nicht zusammen
      Wir sind beide näher dran als wir dachten.
      Hier die Lösung:
      kba.de/DE/ZentraleRegister/ZFZ…_und_II_pdf.pdf?__blob=pu
      Zitat:
      "Feld T: Höchstgeschwindigkeit in km/h
      Bei Kraftfahrzeugen ist die durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit aus dem CoC bzw.der Datenbestätigung
      oder dem bisherigen Fahrzeugbrief Ziffer 6 zu übertragen, bei Anhängern ist ein Strich ( - ) einzutragen."

      Da die COC bei der Zulassung innerhalb der EU durch die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II ersetzt werden, und keine Mitführungspflicht der COC-Papiere besteht gibt es bei Kontrollen keine Vermerkte zulässige Höchstgeschwindigkeit . Es gilt das jeweilige Landesrecht.
      D.h. selbst mit der letzten Möhre kann ich in Frankreich, sofern ich unter 3,5t belibe,130km/h fahren.
      Was mein Gewissen und eventuell die Versicherung dazu sagen steht auf einem andern Blatt.
      So dumm wie ich es brauche kann mir keiner kommen :w
    • Quadmaster schrieb:

      Fliewatüt schrieb:

      da kommen wir mit unserer Meinung wohl nicht zusammen
      ......
      Da die COC bei der Zulassung innerhalb der EU durch die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II ersetzt werden, und keine Mitführungspflicht der COC-Papiere besteht gibt es bei Kontrollen keine Vermerkte zulässige Höchstgeschwindigkeit . Es gilt das jeweilige Landesrecht.
      D.h. selbst mit der letzten Möhre kann ich in Frankreich, sofern ich unter 3,5t belibe,130km/h fahren.
      Das ist nur bedingt richtig. Das CoC wird nicht durch die Zulassungsbescheinigung ersetzt, es hat weiterhin Bestand. Es besteht keine Mitführungspflicht. Natürlich kann man ggf mit der letzten Möhre in Frankreich, sofern man unter 3,5t bleibt,130km/h fahren - wenn auch alle anderen technischen Vorraussetzungen gegeben sind, darf man das auch.

      Quadmaster schrieb:


      Fliewatüt schrieb:

      da kommen wir mit unserer Meinung wohl nicht zusammen
      ......Was mein Gewissen und eventuell die Versicherung dazu sagen steht auf einem andern Blatt.
      Und das hängt eben im Falle eines Falles vom CoC ab. Ist man Deinem o.a. Rat gefolgt, muss man das CoC ggf dazu aus der Toilette fischen oder gegen Gebühr neu ausstellen lassen.
      VG, Yasin
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    • Quadmaster schrieb:

      Wir sind beide näher dran als wir dachten.
      :ok Du bist einfach Spitze :ok

      Quadmaster schrieb:

      Hier die Lösung:
      kba.de/DE/ZentraleRegister/ZFZ…_und_II_pdf.pdf?__blob=pu
      Zitat:
      "Feld T: Höchstgeschwindigkeit in km/h
      Bei Kraftfahrzeugen ist die durch die Bauart bestimmte Höchstgeschwindigkeit aus dem CoC bzw.der Datenbestätigung
      oder dem bisherigen Fahrzeugbrief Ziffer 6 zu übertragen, bei Anhängern ist ein Strich ( - ) einzutragen."

      Da die COC bei der Zulassung innerhalb der EU durch die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II ersetzt werden, und keine Mitführungspflicht der COC-Papiere besteht gibt es bei Kontrollen keine Vermerkte zulässige Höchstgeschwindigkeit . Es gilt das jeweilige Landesrecht.
      D.h. selbst mit der letzten Möhre kann ich in Frankreich, sofern ich unter 3,5t belibe,130km/h fahren.


      Yasin schrieb:

      Und das hängt eben im Falle eines Falles vom CoC ab. Ist man Deinem o.a. Rat gefolgt, muss man das CoC ggf dazu aus der Toilette fischen oder gegen Gebühr neu ausstellen lassen.
      hat ja noch keiner gemacht - hoffe ich doch ^^

      "Es ist nur möglich, den Beweis zu erbringen, das etwas falsch ist. Aber es lässt sich nie letztgültig beweisen, das etwas wahr ist" --->K.-R.-Popper<---
      Gut zu wissen Klick Die Franken halt - und Ihre Sichtweise :thumbup:
      "Es gibt nur drei Wahrheiten: Meine; Deine; und eben DIE Wahrheit" --->Fischer<---
      Von allen machbaren Möglichkeiten ist die Einfachste immer die Beste!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fliewatüt ()

    • Dem widerspricht auch keiner - klar gilt das Landesrecht. Aber auch im Landesrecht ist geregelt, das der Anhänger auch dafür ausgelegt sein muß.

      Nun hast Du ein Beweisproblem: Man hat mit den COC keinen rechtlich einwandfreien Nachweis, dass das Fahrzeug auch immernoch für 130 km/h ausgelegt ist. Man kann damit belegen, dass die produzierte Serie dies beim Import war. Aber schon vor der Erstzulassung kann ich theoretisch die komplette Achsgruppe samt Bremsen und Federung austauschen und das Fahrzeug durch eine Einzelabnahme zulassen. Da brauche ich dann nicht mal zur Erstzulassung das COC.


      Wenn sich der französische Beamte darauf einläßt gut und schön - aber viel Freude bei der Diskussion im Ausland... Vor alem wenn dann noch der 100er Aufkleber groß und breit hinten drauf klebt. 8o

      Die Ziffer T ist für selbstangetriebe Fahrzeuge bestimmt und hat nichts mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit des Anhängers zu tun. Wie schnell ist ein Nudelholz?

      Ansonsten wird bei der 100er Zulassung sehr wohl ein Eintrag unter Ziffer 22 gemacht.
      Beste Grüße
      Arne
    • Arne_Dortmund schrieb:

      Man hat mit den COC keinen rechtlich einwandfreien Nachweis, dass das Fahrzeug auch immernoch für 130 km/h ausgelegt ist. Man kann damit belegen, dass die produzierte Serie dies beim Import war.
      sehe ich ganz entspannt - wenn's um die Originalität geht, das kann (im Fall des Falles) vor Gericht geklärt werden :D

      Arne_Dortmund schrieb:

      Vor alem wenn dann noch der 100er Aufkleber groß und breit hinten drauf klebt.
      und 90, und 80, und 110 - nicht zu vergessen der 130er Kleber :w :w

      In der Realität ist gar kein Aufkleber notwendig - zumindest beim Caravan im Ausland (in D auch nur wegen der ewigen Ausnahmegenehmigung mit 100km/h)

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    • Arne_Dortmund schrieb:

      Dem widerspricht auch keiner - klar gilt das Landesrecht. Aber auch im Landesrecht ist geregelt, das der Anhänger auch dafür ausgelegt sein muß.

      Nun hast Du ein Beweisproblem: Man hat mit den COC keinen rechtlich einwandfreien Nachweis, dass das Fahrzeug auch immernoch für 130 km/h ausgelegt ist....


      Wenn sich der französische Beamte darauf einläßt gut und schön - aber viel Freude bei der Diskussion im Ausland... Vor alem wenn dann noch der 100er Aufkleber groß und breit hinten drauf klebt. 8o ...
      Hm, ich weiß ja nicht, welche Erfahrung Du mit Gespannfahren in Frankreich hast - wir waren in den letzten knapp 40 Jahren jedes Jahr dort und haben immer einige tausend Kilometer herunter gerissen. In der gesamten Zeit sind wir viermal rausgeholt worden und unser Gespann ist gewogen und z.T. vorher gelasert worden. ´

      Es interessiert keinen französischen Beamte, ob hinten ein 100er Aufkleber drauf ist - denn der hat in Frankreich keinerlei rechtliche Relevanz, der ist ein Ausfluß der deutschen StVO und damit lediglich in Deutschland von Bedeutung.

      Hört doch mal auf mit dieser sinnfreien Schwarzmalerei.
      VG, Yasin
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    • Coestar schrieb:


      Mein Bus wiegt auch 200 kg mehr ...und keiner von uns fährt bei Urlaubsbeginn erst einmal zur Genossenschaft und wiegt das Ding komplett durch
      + Achslast Vorderachse Zugwagen
      + Achslast Hinterachse Zugwagen
      + Wohnwagen Achse (links/rechts)
      + Stützlast

      ...
      ähm, doch... ja, mache ich tatsächlich...
      Schon allein deshalb, weil ich einmal von der Rennleitung zum Wiegen gebeten wurde.
      Das war noch mit der Gespannkombi Galaxy-Hobby, prompt 180kg überladen (Wowa). Der Hymer hat mehr "Luft", dennoch will ich wissen, wie ich unterwegs bin. Das ist mir die 10-15 Minuten wert, die es dauert, zzgl. An-/ Abfahrt.
      Glücklicherweise habe ich ein Chemiewerk am Ort, wo ich Tag und Nacht auf die Waage darf. Die misst in 20kg-Schritten.
      Wenn man bedenkt, wieviele Gespanne alljährlich (tw. erheblich) überladen unterwegs sind, sollte man das Wiegen vor Abfahrt zur Pflicht machen. Problem wäre dann wahrscheinlich nur, dass jetzt meist kostenlos gewogen werden kann, bei Pflicht wird dann wieder Geschäft draus gemacht.

      Gruß, Uli
      Man kann immer eine Menge machen - bei genauerem nachdenken kann man aber auch eine Menge bleiben lassen...
    • und wo der Heizerknecht recht hat.....

      da hat er recht.... Entweder man kennt seine Zahlen nach vielen Jahren selbst schon genau. Ansonsten kann ein ...mindestens..! gelegentliches Nachwiegen nicht schaden.

      Und 5€ bzw. 2 Bier sind ja keine Kostenfrage.

      Liebe Grüsse

      Andrea und Wolfgang