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Deichselträger versus Dachträger

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    • Deichselträger versus Dachträger

      Hallo zusammen!

      Wir haben uns am Wochenende auf der Messe einen neuen Hobby 540 KMFe gekauft. Bei Hobby gibt es ja die Möglichkeit, direkt ab Werk einen Heckträger bzw. einen Deichselträger mit zu bestellen. Wir haben einen Heckträger geordert, weil ich dachte, dass wenn er ab Werk verbaut ist, auch keine Schwierigkeiten mit Dichtigkeiten etc. auftreten.

      Nach dem ich nun aber einiges hier im Forum über Heckträger gelesen habe, werde ich ihn wieder abbestellen. Ich hoffe, dass das noch geht. Die Argumente haben mich überzeugt, dass auf Grund der Hebelwirkung das Fahrverhalten beeinträchtigt wird, und wir evtl. Schwierigkeiten mit der Stützlast bekommen könnten.

      Bevor ich aber nun an stelle des Heckträgers einen Deichselträger bestelle, stelle ich mir natürlich die Frage, ob wir damit denn glücklich werden. Bei unserem Auto haben wir eine maximale Stützlast von 75 KG. Da der Hobby 540 KMFe das Elternbett (und damit auch den Haupt-Stauraum) im Bug hat, werde ich doch kaum bei den 75 KG Stützlast herauskommen? Die 2 Schweren Gasflaschen + 2 Fahrräder werden ja schon einigen Druck auf die Deichsel geben.

      Daher wollte ich mal nach Argumenten pro/contra einem Dachgepäckträger fürs Auto fragen.
      Aus meiner Sicht sprechen die folgenden Punkte für einen Autodachgepäckträger:
      • Mehr Gewicht im Zugfahrzeug --> Besseres Fahrverhalten mit dem WW
      • Mehr Gewichtsreserven im WW
      • Bessere Diebstahlsicherung der Fahrräder auf dem Dach (kann man nicht so schnell abmontieren wie auf der Deichsel)
      • Mehr Rangierfreiraum zwischen WW und Auto.
      • Nicht noch eine Beule in der Kofferraumklappe durch rangieren ;( (Wir hatten im Sommer einen Miet-WW mit Deichselträger)
      Nachteilig ist vermutlich das folgende:
      • Aufwendigere Fahrradmontage
      • Evtl. höhere Spritverbrauch (Hat das einen Einfluss, wenn ich sowieso einen WW ziehe? Die Räder sind doch wahrscheinlich nicht viel höher als der ww, demnach habe ich den Windwiderstand doch sowieso?)


      Da ich noch nie Fahrräder auf dem Dach transportiert habe, würde ich mich über ein paar Ratschläge oder Pro/Contra-Ergänzungen freuen. Werden uns sehr kurzfristig entscheiden müssen bzgl. des Deichselträgers, da der WW bald gebaut wird. (Auslieferung im Mai).

      In der Umfrage hier im Forum steht, dass der Deichselträger das beliebteste Mittel zum Fahrradtransport ist. Daher habe ich Angst, mit meiner Tendenz zum Autodachgepäckträger falsch zu liegen.
      ==> Was für Fahrradträger benutzt Ihr?

      Ich freue mich über ein paar Ratschläge!

      Viele Grüße,
      Kai
    • Hallo,
      das mit der Stützlast kann gut sein.
      Wenn du von Gasflaschen sprichst, wann bist du unterwegs? Im Sommer reicht eine Alu.
      Dachgepäckträger habe ich Thule. Da war schon ein / zwei Fahrräder drauf und ein Kajak. Mehrverbrauch hatte ich keinen. Ich brauche 15 L und gut.
      Wart doch bis der Wohnwagen da ist, dann beladen, wiegen und evtl. doch Deichselträger.
      Heckträger muss nicht per se schlecht sein. Meist stimmt es aber schon mit dem Schwerpunkt.
      Welche Zugfahrzeug und wieviele Räder sollen mit? Vielleicht tun es auch Klappräder......
      Grüße aus de(r) Pfalz

      l---L--OlllllllO¬
      =~~~==oo==
      ()_) ()_)--{}-)_) & :0-0: = :ok
    • Wir fahren einen Touran.
      Erstmal sollen nur 2 Räder mit. Aber wenn die Kinder größer sind, dann werden es 4 Räder sein.

      Den Deichselträger würde ich sonst halt gerne direkt ab Werk bestellen. Ich könnte mir vorstellen, dass er dann auch besser montiert ist, als im Nachhinein.
    • Ich hoffe, du hast die maximale Auflastung bestellt,
      ansonsten besteht sowieso nur die Möglichkeit die Fahrräder auf dem Autodach zu transportieren.
      Laut Prospekt hat der Hobby 540 KMFe (ohne Auflastung) eine Zuladung von 227kg, das reicht für die zusätzlichen Fahrräder im Regelfall nicht aus.
      It´s not perfect,
      it´s a limited edition.
      :0-0:
    • KRadloff schrieb:

      Wir fahren einen Touran.
      Erstmal sollen nur 2 Räder mit. Aber wenn die Kinder größer sind, dann werden es 4 Räder sein.

      Den Deichselträger würde ich sonst halt gerne direkt ab Werk bestellen. Ich könnte mir vorstellen, dass er dann auch besser montiert ist, als im Nachhinein.
      Nee, besser montiert ist der Deichselträger nicht. Touran hat nur 75 kg Stützlast? OK.....
      Grüße aus de(r) Pfalz

      l---L--OlllllllO¬
      =~~~==oo==
      ()_) ()_)--{}-)_) & :0-0: = :ok
    • Moin Kai,

      fahr am besten gleich nach der Übernahme zum Wiegen.
      Danach, kurz vor dem Urlaub, erneut im beladenen Zustand wiegen (Achse und Stützlast gesondert).
      Und dann wundern was du nur noch zuladen darfst.

      Bei 4 Fahrrädern bist du mit einem Dachträger besser aufgehoben.
      Damit kannst du dann auch ohne WW die Räder transportieren.
      Bei genügend Gewichtsreserve kannst du auch einen Träger vorn und hinten montieren und damit die Stützlast optimieren.
      Gruß Erni

      Jedem sein Hobby, ich habe mein(en) "Hobby". :0-0:
    • Es kommt auch immer drauf an, was für Fahrräder transportiert werden sollen.
      Wir haben einen Deichsel- und einen Heckträger. Auf die Deichsel komme unsere Fahrräder (Elternräder) und auf den Heckträger die Fahrräder der Kinder, die deutlich weniger wiegen.

      Selbst mit unserem eher suboptimalen Zugwagen (Golf Variant, Leergewicht 1.4t gegenüber Wohnwagen mit 1.5t zgG) schaukelt sich da nichts auf.
    • Moin,

      alles hat seine Vor- und Nachteile. Da ihr erstmal nur mit zwei Rädern unterwegs seit und später die Kinderräder dazu kommen, ist es eher egal.

      Wir hatten vorher schon Dachträger (Montblanc Baracuda, ist okay gibt aber bessere) und die werden weiter genutzt. Erst hatten wir auf der Deichsel vom Vorbesitzer einen selbstgebauten Träger und jetzt den LAS11805. Dieser ist günstig und völlig ausreichend. Wichtig ist es auf eine Klappfunktion montierten Rädern zu achten.

      Unser Knaus ist auch so kopflastig das er leer über 50kg auf die Stützlast bringt. Der Händler hatte und deswegen zum Heckträger geraten, den wir nicht genommen haben. Trotzdem klappt es mit zwei Rädern auf der Deichsel und Aluflaschen. Optimal ist diese Gewichtsverteilung jedoch nicht.

      Einen wirklich erhöhten Spritverbrauch habe ich nicht feststellen können. Ich denke dazu müsste man dann die gleichen Bedingungen herstellen und wer macht das schon.

      Liebe Grüße
      :anbet:
    • Wir haben zwar beim neuen auch einen Deichselträger mitbestellt, allerdings transportieren wir die Räder idR auf dem Autodach.

      Unser wichtigstes Argument:
      wir können die Räder im Urlaub ohne WW transportieren, um zB zunächst mit dem Auto (und den Rädern) irgendwohin zu fahren und dort dann erst die Tour zu starten...

      Viele Grüße,
      Steffan
      :0-0:

      April 2018: CP De Kleine Wolf, NL
      Juni 2018: CP Ter Spegelt, NL
      August 2018: CP Sonnensee, D
    • Ich würde die Entscheidung Dachträger vs Deichselträger erst nach Erhalt und Wiegen des Caravans treffen.

      Wiegt den Wohnwagen in absolut leerem Zustand und beachtet hierbei die Stützlast.
      Dann beladet ihr den Wohnwagen nach euerer Vorstellung und wiegt erneut.

      Wie schaut es nun mit dem zGG und der Stützlast aus? Habt ihr da noch Reserven für das Gewicht des Deichselträgers und die Fahrräder?

      Erst jetzt würde ich mich für eines der Systeme entscheiden.

      Sofern ein Deichselträger in die Entscheidung mit einbezogen wird, macht es Sinn, darüber nachzudenken, ob auch Fahrräder ohne Wohnwagen transportiert werden sollen.
      Ist dies der Fall, vielleicht ein Trägersystem wählen, welches den Fahrradtransport sowohl auf der Deichsel wie auch auf der AHK des Zugwagens ermöglicht.

      Gruß
      Espresso
    • KRadloff schrieb:

      . . .
      Nachteilig ist vermutlich das folgende:
      • Aufwendigere Fahrradmontage
      • Evtl. höhere Spritverbrauch (Hat das einen Einfluss, wenn ich sowieso einen WW ziehe? Die Räder sind doch wahrscheinlich nicht viel höher als der ww, demnach habe ich den Windwiderstand doch sowieso?)
      • . . .

      Aus eigener Erfahrung:
      Zwei Fahrräder auf dem Dach und Wohnwagen am Haken. So fuhren wir jahrelang und oft die gleichen Strecken, natürlich die gleichen Räder und der gleiche Wohnwagen.
      Verbrauch auf 100km: immer um 14,5l.
      Gleicher Wohnwagen am Haken, gleiche Strecken. Verbrauch um 11,3l auf 100km.

      Wohlbemerkt mehrfach unter gleichen Bedingungen. Der Mehrverbrauch durch Fahrräder auf dem Autodach ist keine Einbildung. Es gab auch mal einen Test des ADAC der zum ähnlichen Ergebnis am, ich habe aber keine Zeit zum suchen.
      Es grüßt Jürgen :w
    • Vielleicht als Denkanstoß: ich transportiere die Räder gerne auf der Heckklappe,, da ist der Verbrauch nicht wirklich höher und man muss die Räder auch nicht so hoch heben. Nachteil ist der Platz zwischen Zugfahrzeug und WW, aber man ist vor Ort eben doch flexibler als mit dem Rädern auf der Deichsel..
    • Wir transportieren unsere Räder seit Jahren auf dem Dachträger. Das Rad unseres Sohnes passte bisher mit in den Kofferraum hinein.
      Aber Junior wird größer :) - Sein Fahrrad leider auch :( .
      Wir haben uns daher entschieden, das 3te Rad mit einem Deichselträger am WoWa zu transportieren. Auf dem Autodach ist zwar Platz für ein drittes Rad, jedoch bin ich nicht so groß, dass ich dann ohne Hilfsmittel das Rad aufladen könnte.
      Mit der Stützlast werden am Limit sein; verschiedene Gegenstände (Decken, Bettzeug, etc.) müssen wir für die Fahrt auf die Sitzgruppe im Heck des WoWa verteilen.
      MfG
      Alex
    • Vielen Dank für die Rückmeldungen! Wahrscheinlich macht es wirklich Sinn, zu warten bis der ww da ist. Dann wiege ich mal nach, ob es überhaupt noch die Option für einen Deichselträger gibt.

      Wir haben den ww mit Auflastung auf 1.800 KG bestellt. Einen Mover wollen wir von "caravanmovershop" anbauen lassen. Die sind etwas günstiger als unser Händler, und ich denke dass die durch ihre große Erfahrung auch mindestens genau so gut sind.
      Außerdem haben wir noch das Knott-Schleudersystem und einen Citywasseranschluss bestellt.
    • Hallo,

      wir haben 4 Fahrräder auf Autodach. Fürs aufstellen der Räder benutze ich immer den Tritt von vor Wohnwageneinstieg, klappt dann easy.
      Als Träger haben wir älter von Thule 2 Stück mit V-Arm und 2 Stück neue von Thule mit einem Arm die bedeutend einfacher zu beladen sind.
      Auf Deichsel war für uns keine Option, Stützlast zu hoch und auf Auto ist man mit den Rädern flexibler auch außerhalb der Reisezeit. Mehrverbrauch - keine Ahnung.


      :w aus MV
      2014: D_MV_Ostseecamping Zierow; D_MV_Wesenberg Weißer-See; D_NI_Südseecamp;
      2015:
      D_BB_Familiencampingpark Senftenberger-See; D_NI_Alfsee;
      2016:
      D_MV_Seehof Schweriner-See; D_NI_Am-Hohen-Hagen Dransfeld;
      2017:
      D_MV_Stubbenfelde-Usedom; A_Aktiv-Camping Neue Donau_Wien; H_Camping Napfeny_Revfülöp(Balaton); A_Danaupark Camping_Klosterneuburg; D_BB_CP am Tropical Islands;
      2018: D_SN_LuxOase; D_ST_Mühlenholz_Havelberg; D_TH_Rohrer Stirn_Meiningen; D_BW_Freizeitcenter Oberrhein;
    • Hallo Kai,
      auch wir haben einen 540kmfe (jedoch BJ2012)
      Wir haben uns unter anderem wegen unserem geringen zul. Gesamtgewicht von nur 1,5t gegen einen Deichselträger entschieden. Ein Heckträger am WW stand nie zur Diskussion auf Grund der oftmals schlechteren Fahreigenschaften.
      Wir transportieren unsere Räder auf dem Dach bzw. an der Heckklappe. (schau mal in meine Galarie, gibt ein paar Bilder dazu)

      2x Mountainbike der Kinder kommen aufs Dach, ich verwende den Thule Pro Ride 591. (Gibt glaube ich bereits einen Nachfolger 598)
      Durch die Befestigung mittels "Drehratsche" lassen sich die Räder sehr gut alleine auf dem Dach befestigen. Um die nötige Höhe zu gewinnen wird der WW-Tritt als "Aufstiegshilfe" verwendet.
      Fa. Thule hat hier gutes im Angebot, kostet halt ein paar Euros mehr.
      Die beiden Erwachsenen Räder kommen auf die Kofferaumklappe, Bis Mitte 2017 hatte ich den PKW spezifischen Träger der Fa. Paulchen (bis dieser durch einen Parkplatzrempler ausgetauscht werden mußte)
      Jetzt verwende ich den Träger von Seat (hier steht die Bewährungsprobe noch aus) Hoffe das die Rangierfreiheit nach wie vor vorhanden ist...

      Spritverbrauch mit den Rädern auf dem Dach erhöht sich um ca 1,5 l, auch den Seitenwind merkt man deutlich mehr.

      Gegen Diebstahl verwende ich ein normales Fahrradschloß, hilft halt nur was gegen den "Gelegenheits-Dieb" Wer das Fahrrad haben will der bekommt es auch, ...Ggf. ist dann der Schaden noch größer...

      Ich sehe kein Argument wieso du deine Fahrräder nicht auf dem Autodach transportieren solltest.
      Klar ist der Touran "etwas" höher als ein normaler PKW, aber mit ein wenig Kraftaufwand problemlos zu bewältigen... (vorausgesetzt es liegt kein Rückenleiden vor ^^ )

      Viel Spass mit dem neuen WW :ok
      Wir sind mehr als zufrieden mit unserem

      Gruß
      Chris
    • ERIBA 530SL schrieb:


      Aus eigener Erfahrung:Zwei Fahrräder auf dem Dach und Wohnwagen am Haken. So fuhren wir jahrelang und oft die gleichen Strecken, natürlich die gleichen Räder und der gleiche Wohnwagen.
      Verbrauch auf 100km: immer um 14,5l.
      Gleicher Wohnwagen am Haken, gleiche Strecken. Verbrauch um 11,3l auf 100km.

      Wohlbemerkt mehrfach unter gleichen Bedingungen. Der Mehrverbrauch durch Fahrräder auf dem Autodach ist keine Einbildung. Es gab auch mal einen Test des ADAC der zum ähnlichen Ergebnis am, ich habe aber keine Zeit zum suchen.

      kann ich absolut bestätigen. Mit Dachträger ist locker 1-2 Liter mehr als nur mit Wohnwagen alleine.
      Trotzdem überwiegen für mich die Vorteile und ich würde die 4 Räder immer aufs Dach packen.

      Linus
    • Ich sehe beim Transport auf dem Dach erst einmal nur den Nachteil des Mehrverbrauchs. Dieser ist stark davon abhängig ob hoher Van + 5x Fahrräder (aktuell bei uns so) oder ob Kombi + 4x Fahrräder wie davor bei unserem Golf VI Variant. Als Hausnummer würde ich für gefahrene 1.000km mit ca. 25 Euro Mehrkosten beim Sprit rechnen, wenn mind. 4x Fahrräder auf dem Dach landen. Dieser Wert beruht auf unseren Erfahrungen mit dem Alhambra und 5x Fahrrädern bzw. dem Golf mit 4x. Wir haben im Gespannbetrieb bei Tempomat 110km/h ca. 2 Liter Mehrverbrauch durch die Fahrräder. Wer jetzt nur mit Tempomat 90km/h unterwegs ist, wird natürlich etwas weniger veranschlagen müssen.

      Die Beladung des Daches selbst geht wunderbar von statten. Sogar noch bei meinem 172cm hohen Fahrzeug. Hierfür habe ich mal ein Video gemacht wie leicht und schnell das schon allein beim mittleren Fahrrad geht (auf die Videozeit achten und es müssen die Fahrradträger von THULE sein!):

      5x THULE Proride 591 Fahrradträger / Aufsetzen des mittleren Fahrrads

      Jetzt muss man fairer weise sagen, dass uns mit 5x Fahrrädern kaum etwas anderes übrig blieb. Heckmontage geht mir zu sehr auf die Fahrstabilität des Gespanns, eine Mitnahme im Wohnwageninneren (z.B. Bett) ist ein absolutes NoGo und der Deichselträger ist halt auch nicht optimal, weil er (egal ob klappbar oder nicht) halt doch den Zugang zum Gaskasten einschränkt. Außerdem hilft er bei 4x oder 5x Fahrrädern nicht wirklich weiter! Hinzu kommt, dass bei uns im Gaskasten alles drin ist, was ganz am Schluss eingesammelt wird (Stützteller, Auffahrkeil, Kabeltrommel, Dreckschuhe vom Abbau und und und ...).

      Und eine Sache vergessen die meisten eben auch. Gerade die Montage auf dem Dach ist auch ein riesen Vorteil bei der Abreise. Bei uns gibt es (meist am Vortag) eine Uhrzeit an der unsere Kinder ihre Drahtesel abgeben müssen. Somit ist klar bis dahin können sie die Fahrräder nutzen und dann ist Schluss. Ich kann dadurch die Fahrräder in Ruhe und bequem auf dem Autodach verräumen, abschließen und diesen Punkt abhaken. Ich komme weiterhin uneingeschränkt an den Deichselkasten und den Kofferraum des Fahrzeugs (Heckklappenträger?) ran und kann strukturiert und in Ruhe zu Ende laden.

      Der Wohnwagen selbst ist ja um die 265cm hoch. Mein Fahrzeug liegt mit Fahrrädern bei ca. 300cm. Das ist ebenfalls noch unkritisch. Hatte jetzt in 5 Jahren und ca. 15.000 km keine Situation wo es wegen der Höhe nicht mehr weiter ging.

      Ob ich eine Dachmontage noch machen würden wenn ich nur noch mit meiner Frau reise? Ich denke nicht, da ist dann der Deichselträger doch einfacher und bequemer und die sonstigen Dinge können einfach anders verstaut werden bzw. sind einfach weniger (Nasse Klamotten, Dreckschuhe beim Abbau usw.). Allerdings würde ich nicht auf meinen Traumgrundriss beim WW verzichten, nur weil das mit der Stützlast und dem Deichselträger nicht klappt! Dann doch wieder lieber aufs Dach mit den Fahrrädern. ;)
      Ich :camping: auf A-lang!